KATHART Kunst von Michael Tfirst
19.04.22
tfirst@gmx.at
1956 als uneheliches Kind geboren (kirchenmoralisch bis in die 1980er Jahre extrem verwerflich) wurde ich nur wegen der unehelichen Geburt ein Missbrauchsopfer von mehreren Angehörigen des katholischen Klerus. Die Nähe zur Kirche (Klosterschule, Ministrant, Jungscharführer, Priesterseminar, Religionslehrer, Kandidat/Postulant im Benediktinerstift Göttweig) entstand durch meinen erzkonservativen Großvater, der mich sehr streng katholisch erzogen hat, da ich seit meiner Geburt bei ihm lebte. Zu meinem Großvater folgendes: Anton Gugler geb. 1903, war Austrofaschist, Mitglied der Vaterländischen Front, persönlicher Sekretär von Bundeskanzler Dollfuß (er war im Nebenzimmer als Dollfuß erschossen wurde) und nach dem 2. Weltkrieg war er Pressesprecher bei insgesamt 5 ÖVP Landwirtschaftsministern.
Da ich schon mit 6 Jahren in Breitenfeld Ministrant war (durch meinen Großvater war es dort bekannt, dass ich keine richtige Familie hatte und somit niemand richtig hiner mir steht), begraptschten mich deswegen schon die ersten klerikalen Männer, aber auch der Mesner Hans und der Diakon Pino Maly-Motta vom Wiener Stephansdom, der permant in der Pfarre Breitenfeld zu Gast war. Ein weiterer meiner Täter dort war mein Ministrantenkaplan Karl Wochner. Zu meiner Zeit als Postulant (Kandidat) im Stift Göttweig: Wegen Groers Übergriff und auch weil niemand im Stift glauben wollte, dass ihr Mitbruder Groer so ist, sprang ich letztendlich während meiner Kandidatenzeit von einem Stiftsturm. Ich spürte, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer. Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden, was aber nicht gelang, obwohl alles blutüberströmt war. Zum Glück überlebte ich das alles. Schwerverletzt und ohne ärztliche Hilfe musste ich auf Befehl von Abt Lashofer das Stift sofort verlassen, um Groer und Göttweig nicht zu schaden.
Die Anhäufung an Reichtümern im Trilliardenvermögen ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich. Die Diözesen (Bistümer) und Orden besitzen auf der ganzen Welt unzählige Häuser, Schlösser und Palais in den allerbesten Lagen. Auch in Österreich besitzt die Kirche so viel, dass selbst die Verwalter nicht mehr wissen, wie viel das schon ist. Die Liegenschaften sind auf Nonnen- und Mönchsorden und viele steuerschonende Stiftungen aufgeteilt. Die Wertsteigerung der Immobilien in den letzten Jahren war ein Vielfaches. Die katholische Kirche ist auch der weltweit größte Grundstücksspekulant und sie hat überall eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen. Das Stift Admont kaufte 2010 einfach so nebenbei in Bausch und Bogen von der BUWOG unter Stillschweigen gleich einige hundert Eigentumswohnungen (googlen und darüber staunen). Googeln Sie einmal über die Besitzungen des Stiftes Klosterneubung oder St. Peter (Salzburg), oder Göttweig (Groers Heimatkloster) mit seinem großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den bis vor kurzem noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Für uns Kirchenmissbrauchsopfer gibt es aber immer nur Peanuts.
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Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (geb. 1956) und ich lebe in Wien. Als Künstler (Schüler von Prof. Gerda Matejka Felden) grü...
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Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (geb. 1956) und ich lebe in Wien. Als Künstler (Schüler von Prof. Gerda Matejka Felden) grü...



































