19.04.22

VITA

  

 

 

 

 

 

 Kontakt: tfirst@gmx.at

 

 

  

 

 

 

    

 


 

 

 

 

 

Ich begrüße Sie als BesucherIn meines Blogs. Nur wegen meiner Bastardabstammung (uneheliches Kind) wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus (Details in diesem Blog). Einer der Täter war der Pallottiner Zirkuspater Schönig aus Friedberg bei Augsburg (das ist auch der größte vertuschte klerikale Missbrauchsskandal Deutschlands) und ein weiterer Täter war u. a. Dr. Groer (das perverse Kardinalsungeheuer vom Benediktinerstift Göttweig). 

 

 

Als Kandidat (1974 -1979) des Benediktinerstiftes Göttweig sprang ich 1979 wegen Groers Missbrauch, der 1976 stattfand, von einem Turm des Stiftes. Jahre nach meinem Sprung sprangen weitere Mönche wegen Groer von diversen Türmen (Göttweig hat 3 Türme), einer überlebte nicht. Seit damals berichte ich über „Die fliegenden Mönche von Göttweig“. 

 

 

Als Künstler gründete ich in den 1980er Jahren die Kunstrichtung Kath.art (katholische Kunst / Kunst über klerikale Missbrauchstäter) wegen der damals schon sehr verlogenen Aufarbeitung durch verantwortliche Kirchenobere. 

 

 

Kardinal Schönborn zahlte mir im Jänner 2004 Schweigegeld.

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (geb. Gugler), Michael wurde mein Rufname und ich lebe in Wien. Vorweg: Diesen Blog gibt es schon seit Anfang der 2000er Jahre. Im April 2022 habe ich die wichtigsten Inhalte in dieses Posting namens "VITA" zusammengefasst.

 

 

Etwas sehr POSITIVES gleich am Anfang: Ich habe trotz vieler negativer Erlebnisse mit der Kirche (sexuelle Missbräuche, dann deren Vertuschungen, dann Diffamierungen an meiner Person) in meinem Leben bei einer Sache sehr großes Glück gehabt, und das ist leider den allermeisten Opfern verwehrt geblieben: Ich bin seit Mai 1981 glücklich verheiratet (2022 sind es schon 41 Jahre). Ich lebe in einer sehr guten langfristigen Beziehung und ich habe auch drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM (schwerste Wiener Schule) maturiert und zwei studierten an der TU Informatik und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch und alle drei können gut von ihren Jobs leben. Der Jüngste ging nach der TGM Matura in den Staatsdienst. Alle drei habe ich zusammen mit meiner Gattin beim Erwachsenwerden begleitet und das war sehr, sehr schön. Jeder von ihnen ist mit seiner Partnerin (bzw. Ehefrau, einer ist erst verheiratet - Stand 2022) ebenfalls sehr glücklich.

 

 

1956 geboren wurde ich nur wegen meiner Bastardabstammung (uneheliches Kind) in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. 

 

 

Ich erwähnte schon, dass ich als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig 1979 aus einem Turmfenster sprang, weil mich der Göttweiger Pater Groer 1976 missbrauchte, was ich damals noch nicht verarbeitet hatte. 

 

 

Jahre nach meinem Sprung sprangen weitere Mönche, ebenfalls Groeropfer, von Stiftstürmen (Göttweig hat 3 Türme). Ein Groeropfer starb nach seinem Sprung. 

 

 

Unglaublich: Jahre danach wurde Groer von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt. 

 

 

Kardinal Groer, das perverse Ungeheuer, hatte als Lehrer und Erzieher im Erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn massenweise Hygieneuntersuchungen an Genitalien der Seminarbuben vor den Gemeinschaftsduschen durchgeführt. Alleine das schon ergäbe bei seiner Jahrzehntelangen Tätigkeit im Knabenseminar in Summe tausende Opfer und da sind all seine sonstigen perversen Missbrauchsspielchen noch nicht mitinbegriffen. Dabei handelt es sich um Missbrauchssachen, die bereits schon in den 1950er und 1960er Jahren mehrfach auffielen (siehe Dr. Diem, usw.).

  

 

Ich erwähnte eingangs auch schon, dass ich in den 1980er Jahren die Kunstrichtung Kath.art (katholische Kunst / Kunst über klerikale Missbrauchstäter) gründete, wegen der damals schon sehr verlogenen Aufarbeitung durch verantwortliche Kirchenobere. In diesem Post des Blogs "Die fliegenden Mönche von Göttweig" zeige ich ziemlich am Anfang einige meiner Kath.art Kunstwerke und am Ende dieses "Posts" zeige ich weitere Kunstwerke von mir, die aber keine Kath.art Themen beinhalten. 

  

 

Jahre nach TV Auftritten in Deutschland machte ich letztendlich 2004 in der österreichischen ORF- Sendung VERA bei Frau Dr. Vera Russwurm einen Aufruf, dass sich endlich so viele klerikale Missbrauchsopfer wie nur möglich öffentlich melden sollen. Der Aufruf war erfolgreich und immer mehr Opfer gingen in die Öffentlichkeit. 

 

 

Ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der Sendung VERA kontaktierte mich ein ehemaliger Zuseher, der mich darauf aufmerksam machte, dass ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer von Benediktinermönchen aus Göttweig und des Göttweiger Priorats Maria Roggendorf betrieben wird. Seit damals machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Sogar der Nuntius, also der Botschafter des Papstes, hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt XVI. eine "Groer ist unschuldig" Rede an Groers Grab (diesbezügliche Screenshots zeige ich in diesem Post wie auch Fotos von Groers Grab mit sehr vielen Votivtafeln darauf).

 

  

Noch einmal: Nur wegen meiner Bastardabstammung (uneheliches Kind) wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von mehreren hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. U. a. waren der Benediktiner Dr. Groer vom Stift Göttweig in Niederösterreich, der viele Jahre später vom Vertuscherpapst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt wurde, und der aus Deutschland stammende Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner unter den Tätern. Schönig traute 1995 Corinna und Michael Schumacher. Zirkusdirektor Bernhard Paul sagte, weil er 1998 seine Tochter Lili Paul-Roncalli im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus von ihm taufen ließ, über Schönig folgendes: „Ja, es wusste jeder, dass der Zirkuspater pädophil war, aber es war eine Tochter, die ich von ihm taufen ließ und Schönig stand nur auf Jungs, also war keine Gefahr in Verzug“. Wann und wie es zu dieser Aussage von Herrn Paul kam ist ganz am Ende dieses Posts im Detail nachzulesen. Vier Jahre nach der Taufe von Lili Paul Roncalli brachte am 2. August 2002 die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ einen Artikel über mich mit dem Titel „Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen“. Erich Leitenberger, damals Sprecher der Erzdiözese Wien, ließ mir nach Erscheinen des Artikels ausrichten, dass Pater Schönig seiner Ordensleitung sagte, dass es nicht stimmt, was ich ihm vorwerfe. Damit war es getan und wiederum geschah gar nichts. Es war das gleiche Spiel wie 30 Jahre zuvor, als ich 1972 Schönigs Übergriff den Pallottinern und der Wiener Erzdiözese meldete, die natürlich gar nichts machten.

 

 

Von meiner Heimatpfarre in Wien, der Pfarre Breitenfeld (Bezirk 1080, Josefstadt) borgte sich P. Schönig immer die Ministranten für seine Zirkusmessen in der Wiener Stadthalle aus. Ich lernte ihn dort schon im 6. Lebensjahr kennen. Viele Jahre später (1972), es war in Zirkuspaters Schönigs Hotelzimmer, wollte ich mit ihm während eines Beichtgesprächs über meinen Wunsch Priester zu werden reden und dass ich gerade erfahren habe, dass ich ein Adoptivkind meines leiblichen, tiefgläubigen Großvaters bin und was dieser mit meiner leiblichen Mutter anstellte. In diesem  Hotelzimmer kam es dann während dem Gespräch zu dem Missbrauch. Ich war wie ohnmächtig, lief aus dem Zimmer, verkroch mich aufs Klo und fuhr mir mit dem Finger in den Mund um mich zu übergeben. Seit damals litt ich dann 33 Jahre lang an Bulimie. In Deutschland begleitete Pater Schönig auch alle Zirkusse und borgte sich auch dort, wo gerade ein Zirkus gastierte von den umliegenden Pfarren die Messdiener aus. Gab es aber in der Nähe die jeweiligen Konvikte oder Schulen, die die Pallottiner betrieben, dann holte es sich eben von dort die Buben als Messdiener. In Bonn, Köln, München und anderen großen Orten Deutschlands holte sich Schönig ebenfalls aus Klosterschulen und Kovikten, die von anderen Orden betrieben wurden, die Messdiener für seine Zirkusmessen.

 

 

Auch im Pallottinerkonvikt St. Albert in Rheinbach gab es Missbrauchsfälle. Nach Pater Norbert Possmanns Recherchen über Missbrauch seiner Ordensbrüder gab er im Jahr 2010 medial bekannt, dass es nur in Rheinbach Missbrauchsfälle gab und nicht im Vinzenz-Pallotti-Kolleg. Das Konvikt St. Albert wurde schon 1967 aufgelöst und die oder der Missbrauchstäter soll/en noch vor der Auflösung von Dienst suspendiert worden sein. Das Vinzenz-Pallotti-Kolleg wurde im Jahr 2016 geschlossen. Auch dort gab es Übergriffe, denen wurde aber nicht nachgegangen, da es sich bei einem der Täter um Zirkuspater Schönig handelte. Vor vielen Jahren schrieben mir mehr als 10 Schönigbetroffene, die mich aufgrund meines Aufdeckungsblogs kontaktierten. Und hier ist der Text eines dieser E-Mails an mich: Hallo Franz Michael Tfirst….. Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...

 

 

Pater Norbert Possmann war von 2002 - 2010 Vizeprovinzial der Pallottiner, und es wäre eine seiner Aufgaben gewesen, dem ordnungsgemäß nachzugehen, nachdem ich diese Sache 2002 wieder aufleben ließ. Zirkuspater Schönig starb 2003. Es handelte sich wieder um Vertuschung von klerikalen Missbrauchstaten durch einen dem Orden bekannten Serientäter (Ordensmitglied), der bis zu seinem Tod aktiv gewesen ist, da seitens der Pallottiner und auch durch Pater Possmann vorsätzlich keine Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung vorgenommen wurde. Im Internet las ich am 25. und 26.3.2021 in deutschen Zeitungen, dass bei den Pallottinern früher schon viele Fälle von Missbrauch bekannt waren und dass es 10 Täter sein sollen, wobei keiner von diesen je einer Strafverfolgung ausgesetzt war. Die "sogenannte Aufklärung" all dieser Fälle bei den Pallottinern war dem Pallottinerpater Norbert Possmann unterstellt. Auch Possmann wusste, während er Vizeprovinzial war, auch von Schönigs Taten, und er unternahm da ebenfalls nichts. Schönigs Missbrauch hat bei mir Bulimie ausgelöst, an der ich 33 Jahre lang leiden sollte. In Jahrzehntelangen Steitereien um Schmerzensgeld war das den Pallottinern nicht mehr als insgesamt € 9.000 wert, die ich innerhalb von Jahren in mehreren Beträgen erhielt. Hunderte Briefschreiben sind als Korrespondenz vorhanden. Auch über das Doppelleben ihres prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten lange so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte.

 

 

Über diese Sachlage informierte ich auch Bischof Dr. Georg Bätzing vom Bistum Limburg, weil Pater Possmann Ordinariatsmitarbeiter des Bistums Limburg ist. Bischof Bätzing sind all die Vertuschungen seines so wertvollen Mitarbeiters egal und er deckt diesen Vertuscher völlig, wir Schönigopfer sind Bätzing sowieso egal und alleine schon wegen dieses Verhaltens wäre er rücktrittsreif.

 

  

Im Juni 2021 war auf der Homepage des Bistums Augsburg, der Ortsbischof ist Bischof Bertram Meier, zu lesen, dass die Bistums-Aufarbeitungskommission ihre Arbeit aufnimmt. Zum Bistum Augsburg gehört auch Friedberg. Dort befindet sich das Provinzialat der Pallottiner. Der Pallotiner Nicolas Schnall ist im Bistum Augsburg bei Bischof Dr. Bertram Meier in dessen Pressestelle tätig. Bei den Pallottinern gab es viele Täter, die den diversen Ordensleitungen auch schon vor vielen Jahren bekannt waren, wo aber einfach keine Konsequenzen und Strafverfolgungen eingeleitet wurden. Ein Pallottiner war der Massenmissbrauchtäter Zirkuspater Schönig. Die Pallottiner versuchten jahrzehntelang so zu tun, als ob es „die Ikone“ Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte, obwohl ich ihnen schon 1972 über meine Missbrauchserlebnisse von Schönig in Wien berichtete.

 

 

Vor vielen Jahren hetzten mir die Pallottiner deren „Rechtsanwalt“ Dr. Janko Jochimsen auf den Hals. Jener sagte zu mir, dass er im Namen der Pallottiner davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse als Jugendlicher erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbitte, außerdem habe ich auch als erster den Fall Schönig kirchenintern (den Pallottinern selbst und der Erzdözese Wien, da Wien der Ort des Missbrauchs war) in den 1970er Jahren publik gemacht. Dr. Jochimsen, der die hohen Geldsummen und die Liegenschaften der Pallottiner veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner das tun, was sie wollen, damit wir Pallottineropfer als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich später bei der deutschen Rechtsanwaltskammer doch über diese opferfeindliche Art von Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland gar nicht als eingetragener Anwalt geführt werde. Als war er damals also kein eingetragener Anwalt, agierte aber als solcher und das hätte meiner Meinung nach von der Rechtsanwaltskammer Deutschlands geahndet und bestraft werden müssen, doch diese tat nichts. Durch mein Aufdecken dieser Sache hat sich Dr. Jochimsen dann als Rechtsanwalt bei der deutschen Rechtsanwaltskammer registrieren lassen. 

 

 

 

 


 





Am Ende des Textes habe ich wahllos im Anhang noch etliche weitere Bilddateien und Dokumente aufgelistet (wie den obigen Brief von der Rechtsanwaltskammer Deutschlands), u. a. einen Brief des Pallottiners Scharler (als er noch Vizeprovinzial war) und des ehemaligen Pressesprechers der Pallottiner, Pater Nicolas Schnall und von Pallottinerpater Norbert Possmann, der mich aufklärte, warum Deutschlands Kirche so wenig an die Missbrauchsopfer als Schadensgutmachung bezahlt. Er schrieb mir am 26.2.2021 zu dem Thema über die lächerlichen Peanutsbeträge für uns Opfer folgendes: „Die Sätze, die von deutschen Gerichten bei solchen Straftaten für die Betroffenen vorgesehen sind, sind noch viel geringer als in Österreich, da es darum geht den Täter zu bestrafen und zu bessern.“ War Pater Possmann womöglich als Bischofsberater dabei, als sich die deutsche Bischofskonferenz für so geringe Schmerzensgelder entschied? Possmann ist ja Mitarbeiter im Bistum Limburg und sein Chef ist Bischof Bätzing, der Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist. Haben sich die Pallottiner womöglich im Hintergrund auch bei den Bischöfen für die geringen Entschädigungen stark gemacht?

 

 

2010 schrieb Pater Helmut Scharler, damals noch Vizeprovinzial, in einem Mail (allerdings nicht mir persönlich) folgendes: „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“.

 

Dazu mein Statement: Pater Schönig starb 2003, gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass Pater Schönig den letztlich tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun und dass ich überhaupt der Aufdecker dieses klerikalen Riesenmissbrauchskandals Deutschlands war. Seitens des Ordens wurde immer alles völlig abgestritten.
 

 

Der jetzige Provinzial der Pallottiner, Helmut Scharler (Priester und Psychotherapeut), vertrat also schon als Vizeprovinzial die Meinung, dass sich die Kirche ihr Geld behalten soll und er bestand darauf, dass ich zu Gericht gehen soll, wenn ich von den Pallottinern eine Entschädigung wegen dem Schönigmissbrauch (mit extremster Langzeitfolge) haben will.

 

Da Pater Schönig schon 2003 starb kann ich gegen einen Toten keinen Prozess mehr führen. Warum ich in den 1970er Jahren nicht zu Gericht ging, hatte einzig und alleine den Grund, weil Pater Schönig mir immer drohte, mich wegen meiner Herkunft als irren und völlig unglaubwürdigen Menschen darstellen zu wollen. Er sagte, seine Anwälte werden das schon so durchbringen, denn er habe ja genug Geld……..

 

Zu der Problematik von Pater Scharler, wie man denn nur die Höhe einer möglichen Schadenssumme bemessen könne, kann ich nur sagen, mir hätte es geholfen, hätte ich nur irgendwann meine Schulden zurückzahlen können (ich hatte es wegen den Missbräuchen auch schwer genug ein halbwegs wirtschaftliches Leben führen zu können, also wäre in meinem Fall eine halbwegs angemessene Entschädigung auch begründet gewesen und das wäre auch notwendige Hilfe gewesen.

 

 

Schönigs Missbrauch hat bei mir Bulimie ausgelöst, an der ich 33 Jahre lang leiden sollte. 

 

 

In Jahrzehntelangen Steitereien um Schmerzensgeld war das den Pallottinern nicht mehr als insgesamt € 9.000 wert, die ich innerhalb von Jahren in mehreren Beträgen erhielt. Hunderte Briefschreiben sind als Korrespondenz vorhanden. Auch über das Doppelleben ihres prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten lange so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte.



Zirkuspater Schönig besaß ein erhebliches Vermögen (1 MIO €) um welches die Pallottiner gegen Schönigs Verwandte prozessierten und auch bekamen. Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder lieferten sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Nachdem der Orden das Geld bekam, versuchte ich zusammen mit einem anderen Schönigopfer über den damaligen Opferbeauftragten Deutschlands, Dr. Koscherscheidt, eine Schmerzensgeldforderung an die Pallottiner aus dem ehemaligen Schönigbesitz geltend zu machen. Die lehnten sofort ab, denn sie haben kein Geld, sie seien ein so armer Orden. Um das Jahr 2010 herum verkauften die Pallottiner auch noch Schloss Untermerzbach bei Bamberg (Unterfranken) um zig MIO €!


 

Mein jahrzehntelanger Kampf mit der Kirche war wie ein Kampf gegen Windmühlen, aber er war nicht umsonst und immer mehr Betroffene getrauten sich an die Öffentlichkeit. Zum Glück ist es bei all meinen negativen Kirchenerlebnissen den Kirchenoberen nicht gelungen (trotz meines jahrzehntelangen Kampfes mit ihnen) mir meine Liebenswürdigkeit zu nehmen. Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden. Bei mir wurde immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich sofort, auch schon als Kind, (erster Missbrauch im Alter von 6 Jahren) darüber redete.

 

 

Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sprang ich 1979 wegen Groers Missbrauch, der 1976 stattfand, von einem Turm des Stiftes. Da ich den Sprung überlebte versuchte ich darauf mir in meinem Zimmer die Pulsardern aufzuschneiden. Ich wurde darauf schwer verletzt aus dem Kloster rausgeschmissen, man bot mir nicht einmal Hilfe an. Seit meinem Sprung aus dem Turmzimmer habe ich ortopädische Probleme mit bis dato (Stand 2022) ärgsten Schmerzen: schiefe Hüfte, in Folge einige Zentimeter zu kurzer Fuß, deswegen Gonartrose im rechten Knie, Schulterluxationen, beide Schultern wurden operiert, usw….. Göttweig interessierte das alles nicht, Kosten wollte man auch nie übernehmen. 

 

 

Jahre nach meinem Sprung sprangen weitere Mönche wegen Groer von diversen Türmen (Göttweig hat 3 Türme), einer überlebte nicht. Seit damals berichte ich über „DIE FLIEGENDEN MÖNCHE VON GÖTTWEIG“.

 

 

1985 berichtet der Göttweiger Pater Udo Fischer dem Göttweiger Abt Lashofer über sexuelle Belästigungen von seinem Lehrer Hans Hermann Groer, als Fischer von 1962 bis 1971 das Gymnasium im kirchlichen Hollabrunner Knabenseminar besuchte. Wieso wartete Pater Udo damit gesamte 20 Jahre? Mitte der 1970er Jahre brachte ich schon das Thema Groer in Göttweig zur Diskussion. Warum meldete er das erst 10 Jahre danach und lange nach seinem Eintritt in das Stift? Wurde er in Göttweig gezwungen zu schweigen? 

 

 

Und noch etwas, immer wenn Redakteure/Innen über das Thema Groer schreiben, dann wenden sie sich an Pater Udo, dann an Helmut Schüller (der ebenfalls ein Groer Schüler in Hollabrunn war und alle Vorwürfe an Groer bis in die 2000er Jahre bezweifelte) und weiters befragen sie dazu auch immer noch Pfarrer Schermann zu dem Thema Groer, nur weil er die Gazette Kirche-in herausgibt, und dann wird auch noch immer Dr. Zulehner (der Lieblingsmoraltheologe von Kardinal Schönborn) zu dem Thema Groer befragt. Nie wurde seitens der Medien die Polizei dazu animert bei den "Hochwürden" Hausdurchsuchungen zu machen, um Handys, Unterlagen der Vertuschung und zur Absprache sicherzustellen. Eine reine Theologenauskunftsangelegenheit ist das, also eine Kathastrophe ist eine solche Aufarbeitungsforschung! Zuletzt wird immer auch noch der sogenannte " Groer Aufdeckungsredakteur" Josef Votzi von seinen Kollegen interviewt. Wie 1995 seine Aufdeckung wirklich zustande kam und er in Folge Josef Hartmann dann immer am Nasenring vorführen konnte, darüber schweigt er. Hartmanns Mutter rief die Redaktion an und es ging dabei nur um Josefs Bruder als Opfer ..........

  

 

Als ich zwei Jahrzehnte nach meinem Rausschmiss aus dem Kloster Abt Lashofer telefonisch um eine Entschädigung ersuchte, sagte er, dass ich ihm brieflich den Grund beschreiben solle, wofür ich das Geld benötigen würde, dann könne er schon etwas für mich machen. Blöderweise verschrieb ich mich in der Einleitung und schrieb "ich war einmal ihr Gast" anstatt ich war von 1974 - 1979 ihr Kandidat, da ich diesen Brief sehr schnell verfasste. Erst nachdem ich diesen Brief schon auf der Post aufgegeben hatte, las ich den Text noch einmal am PC durch und da fiel mit der kleine Fehler auf. Ich dachte, dass Lashofer sowiso wisse, dass ich nach seiner Abtweihe 5 Jahre lang sein erster Kandidat war, und dass eine von mir nachgesendete Korrektur dieses einen Wortes daher nicht notwendig ist. Lashofer lies mir dann über seinen damaligen Kämmerer Pater Antonius Philipsky (der Kämmerer in einem Stift ist Zuständig für die Finanzen) zu meinem Entsetzen einen sehr geringen Betrag als Gutmachung überweisen. Aber meinen Brief dürften dann etliche Leute im Stift in die Hände bekommen haben. Und als ab da an BesucherInnen meines Blogs im Stift nachfragten, ob ich wirklich so lange Kandidat des Stiftes war, bekamen sie immer nur zur Antwort, ich sei nur ein einziges Mal und ganz kurz als Gast im Stift gewesen. Faktum ist aber auch, dass alle, die nach 1979 im Stift eintraten, mich natürlich nicht mehr kennen konnten. Und für alle anderen Klosterinsassen hat Abt Clemens die Order ausgegeben, nachdem er mich sofort nach meinen Suizidversuchen im Stift als Schwerverletzten rausgeschmissen hat, dass ich in Verbindung mit Göttweig totgeschwiegen werden sollte.

 

 

Noch einmal: Ich war von 1974 - 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. Auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer sollte ich ab 1976 vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer und Dr. Johann Kurz neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln (Groer war zwar erst kurz davor in den Benediktinerorden in Göttweig eingetreten, wohnte und arbeitete aber weiter in Hollabrunn und kam als Konventmitglied nur hin und wieder nach Göttweig). 

 

 

Während einer diesbezüglichen langen Unterredung bezüglich eines Gymnasiumwechsels mit Groer, die in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn stattfand, drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Über eine Stunde lang und immer wieder und immer wieder.

 

 

Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte (er missbrauchte Knaben im erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn, wo er als Professor Religion unterrichtete).

 

 

Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen, die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. 

 

 

Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer aus Göttweig dessen allererster Kandidat war. 

 

 

Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. 

 

 

Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel des ehemaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. Der Priester Dr. Johann Kurz hatte seinerzeit die wichtigste Rolle als Vertuscher und Lügner in der Groercausa. Aber vermutlich kam nur durch mein Reden in den 1970er Jahren über die Groerschweinereien 1980 oder 1981 eine Untersuchung von Weihbischof Kuntner gegen Groer 1981 zustande (also fast 10 Jahre bevor Groer Kardinal wurde), wobei Dr. Kurz seinen Kollegen Dr. Groer wieder deckte. 

 

 

Noch einmal: Ich machte schon 1975 Groer in Göttweig zum Thema. 

 

 

Aber Göttweig hat bis 1995 alles gekonnt vertuscht. 

 

 

Und als ich vermutlich als allererster die Groerproblematik Mitte der 1970er Jahre im Benediktinerstift Göttweig zum Thema gemacht habe, habe ich den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst. Ich informierte damals auch schon Redakteure darüber, doch erst 20 Jahre nach meinem ersten und jahrelangen Publik machen über Groers Sauereien begannen sich die Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Der zurzeit (Stand 2022) amtierende Abt Luser spielte schon seit den 1970er Jahren, wo er noch als Novize Zeuge einiger Groerstraftaten wurde, auch eine erhebliche Rolle bei diesen Groervertuschungen. Ein Opfer war damals Frater Matthias Hofbauer, Columban Lusers damailger Zimmernachbar im Stift. Auch Luser stellte, wie sein Vorgänger Abt Clemens Lashofer, Groer immer als Unschuldslamm dar (diesbezügliche Aussagen sind im Interent nachzulesen). 

 

 

Göttweig wird bis dato (Stand 2022) von groerhörigen Mönchen geführt, die bis jetzt in der Öffentlichkeit kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, Groer aber heilig sprechen lassen wollen (Details in diesem Post).

 

 

Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Der Göttweiger Vertuscherabt Lashofer war von 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das was da hinter den Kulissen ablief Verbindungsbruderwirtschaft nennen. 

 

 

Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs, also der ÖVP. Dr. Erwin Pröll feierte als ÖVP Landeshauptmann mit 3000 Gästen am 17.12.2016 im Benediktinerstift Göttweig seinen 70. Geburtstag. Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". In Medieninterviews spricht Frau Garanca über "Me Too" in der Opernwelt, dass ihr das zum Glück nicht passiert ist, und über den österreichischen Sport, dass da ja auch einiges zu Tage kommt. Frau Garanca's Timbre ihrer Mezzosopranstimme ist meiner Meinung nach zurzeit das Beste weltweit, eine Spur feiner und besser als das von Frau Netrebko. Aber was da so alles Grausliche im ehrenwerten Stift Göttweig, wo Frau Garanca immer auftritt, passierte, wo immer alles gekonnt vertuscht wurde, gibt es dazu keine Meinung von Frau Garanca? Groer war nicht der einzige Täter von Göttweig, es waren im Lauf der Zeit etliche. Alle paar Jahre fallen bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen oder pädophilen Neigungen gegenüber Kindern, Jugendlichen, Stiftskandidaten, jungen Mönchen (Novizen) auf. Mich persönlich gingen im Stift schon bei meinen ersten mehrtägigen Besuchen als Kandidat Pater Martin Botz und dann Pater Albert Dexel an, später Pater Dr. Hans Hermann Groer.

 

 

Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig in einem Beitrag erwähnt. Es ging dabei um Otto Retter, der als Knabe von einem Göttweiger Benediktinerpater (ich habe dessen Namen im ORF Beitrag nicht genau verstanden, er klang so ähnlich Emerald oder Edward), beeinflusst wurde, weil sich Pater Emerald (oder Edward) als „Closet Queen“ bezeichnete. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet, es ist die Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte, im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu, offiziell verurteilt die Kirche aber die Homosexualität, noch dazu in ihren eigenen Reihen aufs Schärfste. In Göttweig missbrauchte auch der homoerotisch pädophile Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer, oder der Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder der Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater Emerald (oder Edward) in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ in Göttweig in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes alles erfahren musste. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 in der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht:

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit (1962 - 1966) wegen meiner Bastardabstammung als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in Wien Schopenhauerstraße (1180 Wien) von Bruder Franz Josef und Bruder Alphonsus auserkoren. Der aus Deutschland stammende Pallottiner Zirkuspater Schönig kam auch immer in meine Wiener Heimatpfarre Breitenfeld (1080 Wien/Josefstadt), die in den 1960er und 1970er Jahren ein echtes klerikales Pädophilennest war (Mesner Hans, Diakon Pino Mali Motta, Kaplan Wochner und Zirkuspater Schönig, sie alle vergingen sich in der Wiener Pfarre Breitenfeld u. a. auch an mir). 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Im obigen Foto von 1973 ministriere ich in der Wiener Minoritenkirche beim Wiener Erzbischof Kardinal König! Auch seinen (geistlichen) Sekretär, Dr. Anton Berger, hier am Foto derjenige, der mit dem Rücken zu sehen ist, informierte ich über das, was mir durch Kirchenleute in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld so alles widerfuhr. Konsequenzen für die Täter gab es keine, es wurde vertuscht. Der Gynäkologe DDr. Johannes Huber war damals, von 1973 bis 1983, auch ein persönlicher Sekretär (weltlicher Sekretär) von Kardinal König. Er war ebenso informiert und auch er vertuschte  auf Wunsch von Kardinal König ordentlich bei diesen Missbrauchsfällen in der Pfarre Breitenfeld. Kardinal König intervenierte 1970 sogar bei Gericht: Ein Bub ist in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Nachdem die Mutter des Buben von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging seine Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Auch andere Buben hat er im Schwimmbad eingeseift. Bei einem Prozess in Wien soll die Richterin den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde freigesprochen, denn Kardinal König selber hat bei der Richterin interveniert.

 
 
Am Anfang des Blogs erwähnte ich es schon, dass ich in den 1980er Jahren die Kunstrichtung Kath.art (katholische Kunst / Kunst über klerikale Missbrauchstäter) gründete. Seit meiner Jugend bin ich als Kunstmaler tätig, war aber auch zusätzlich immer in anderen Berufen tätig, weil ich von der Kunst alleine nicht leben konnte. Ich arbeitete als EDV Trainer, Religionslehrer, Redakteur im Handelsmagazin Regal, Anzeigenkontakter im Manstein Verlag, Pressesprecher der Fa. Datentechnik, Marketingberater bei der Tageszeitung „Der Standard“, Marketingberater und Kultursponsoringberater im Kurier, Redakteur und Marketingleiter in der Ärzteflugambulanz, Mitarbeiter bei Pressetext Austria, Marketingberater im Report Verlag. Sogar als Berufsberater, genannt AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater), war ich einige Jahre tätig.

 
 

45 Jahre lang machte ich auf meine Erlebnisse als Missbrauchsopfer und die Vertuschungen aufmerksam. Ab 2002 auch in TV Sendungen in Deutschland. Weiters hielt ich Vorträge, machte Pressekonferenzen und Ausstellungen mit meinen KATH.ART Bildern.

 

Was ich so alles in 45 Jahren an Unterlagen während meinen Kämpfen mit der Kirche zusammengesammelt habe ist in 18 Bananenschachteln verstaut (die ich vorsichtshalber aber nicht im meiner Wohnung lagere). Diese umfangreichen Unterlagen bestehen aus vielen recherchierten klerikalen Missbrauchsfällen von Österreich, Deutschland und der Schweiz, auch eine Liste aidskranker Kleriker, die mittels Vergewaltigung ihre Missbrauchsopfer ansteckten, ist dabei, etliche Gerichtsakte über sexuellen Missbrauch durch Kleriker, sehr viele internationale Medienberichte zu dem Thema, viel Mail- und Briefkorrespondenz, Opferberichte, Netzwerkdiagramme über Versetzungen und Vertuschungen durch Kirchenobere, eine Liste über illegale Priesterkinder, wo die Bistümer/Diözesen Unterhalt zahlen, wenn sich die Priester nicht offen als Väter ihrer Kinder bekennen, usw.!

 

Um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, arbeitete ich Tag und Nacht dafür, und war viel unterwegs. Leider war es noch vor vielen Jahren für Private üblich, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife) und so hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma. Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen hatte ich ebenfalls, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte eine Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission oder von Kardinal Schönborn abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam.



Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann ich in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte aber noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Bundeskanzler Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte dann Gespräche mit Kardinal Schönborn und empfahl diesem, eine kirchentreue Person aus seinem ÖVP Team (Exlandeshauptfrau Klasnik) mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen.

 

 

Kardinal Schönborn musste den Opus Dei Bischof Klaus Küng von Vorarlberg nach St. Pölten in NÖ versetzen, damit dieser mit dem Vertrauen des Papstes, den öffentlichen Aufklärer in der Causa St. Pölten mimt, nachdem ein Riesenskandal im St. Pöltner Priesterseminar öffentlich wurde. Durch das Untertauchen bzw. Verstecken - insbesondere in Schweizer Klöstern - von vielen Seminaristen durch Bischof Küng konnte die Beweiskette zum mutmaßlichen Mord am Seminaristen Steinkellner, der noch knapp vor seinem Tod die Perversitäten im Priesterseminar öffentlich machen konnte, durchbrochen werden. 

 

 

Zu Klaus Küng: Monate später, nachdem Schönborn die Klasnic-Kommission gegründet hat (genannt Opferschutz Kommission) gründete Schönborn eine zusätzliche „Stiftung“ ebenfalls namens Opferschutz. Diese wurde plötzlich die eigentliche Geld auszahlende Stelle für alle klerikalen Missbrauchsopfer. Aber diese im Hintergrund agierende ZUSATZ-Kommission ist mit Opus Dei Mitgliedern (Bischof Klaus Küng, Frau Mag. Rita Kupka-Baier) ausgestattet. Das Opus Dei kommt so zu allen Namen und informationen um berühmtere Kirchenmänner, die Täter sind, weiter zu schützen. Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile auch schon sehr intensiv ausgeprägt. Das Opus Dei ist eine fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber nicht erkennbar ist. Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei. Auch der verstorbene ÖVP Mann Alois Mock war seit Anbeginn des Opus Dei in Österreich dabei. Und das sprach Josefmaria Escriva, der Gründer des Opus Dei: “Hitler couldn't have been such a bad person. After all, by intervening against the communists in the civil war, he saved Spain for Christianity. He couldn't have killed six million Jews. It couldn't have been more than four million.” In Österreich würde der Opus Dei Gründer Escrivar für diese Aussage wegen Wiederbetätigung in einem Strafprozess verurteilt werden. Den fundamentalistischen Opus Dei Mitgliedern ist das völlig egal. Es ist auch schrecklich feststellen zu müssen, dass Kardinal Schönborn mit allen Opus Dei Leuten sympathisiert.

 

 

Der gigantische Medienapparat der Kirche (überall sehr Opus Dei lastig), rückte auch immer wieder alles ins rechte Licht, wenn Benedikt XVI. Vertuschung vorgeworfen wird. Eine Anmerkung zum vertrautesten Mitarbeiter von Papst Benedikt XVI: Karin Jäckel beschreibt die Geschichte einer Frau, die in ihrer Jugend in Oberkirch im Schwarzwald von einem Kaplan missbraucht wurde. Die Erlebnisse sind in dem Buch mit dem Titel "Er war ein Mann Gottes" niedergeschrieben. Papstsekretär Gänswein war in derselben Zeit Kaplan in Oberkirch und wusste die ganze Zeit von dem Missbrauch, da sich das Opfer an ihn damals schon um Hilfe wandte, die er auch versprach, aber nicht einhielt.

 

 

Einige Vertuschungen von Kardinal Schönborn:



…….Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde 2003 über den Missbrauch von Flasch von dem hochadeligen Opfer (dessen Familie maßgeblich an der Flucht von Kaiser Karl I. nach Madeira beteiligt war) selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte auch da wieder keine Gefahr im Verzug erkennen. Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Dem Kardinal war es damals egal ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und 10 Jahre später (2013) hielt Schönborn selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das hochadelige Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte er 2017 aus Österreich aus und auch das war Schönborns Verdienst. Er schütze den klerikalen Kinderschänder Msgr. Wolfgang Flasch bis zu dessen Tod.



Im Gedenken an den im Jänner 2003 in Mödling in Niederösterreich verstorbenen Trinitarierpater Quirin schrieb die Stadtgemeinde Mödling einen mit 3.000 € dotierten Preis für soziales Engagement aus. Der "Pater Quirin-Gedächtnispreis" wird alle zwei Jahre verliehen. Im Mai 2010 – erst kurze Zeit nach der Installierung der Klasnic Kommission – sprachen die ersten Opfer von Pater Quirin bei der Kommission vor, damit der Preis nicht mehr unter dem Namen dieses Täters weiter verliehen werde. Die Klasnic-Kommission zahlte zwar an Pater Quirins Opfer Entschädigungen, aber sonst blieb alles so, wie wenn er nie Kinder missbraucht hätte. Die Betroffenen hatten sich an die Kommission gewandt, um zu verhindern, dass weiterhin im Namen eines Kinderschäners in Mödling alle zwei Jahre ein Sozialpreis verliehen werden sollte. Auch wegen diesem Fall legte ich Protest bei der Klasnic-Kommission und bei Kardinal Schönborn ein, leider vergeblich.



Der Geistliche Rat und Dorfpriester von Bad Goisern wurde nach Bad Schönau (gehört zur Erzdiözese Wien, der Kardinal Schönborn vorsteht) versetzt, nachdem er wegen Missbrauchs zu 18 Monaten bedingt verurteilt wurde. Schönborn deckte also auch ihn.



Kardinal Schönborn sagte erst im November 2016 wortwörtlich und öffentlich im österreichischen Parlament folgendes (noch dazu agierte er bis 2020 als Medienbischof Österreichs): „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Schönborns Stellungnahme 2016 im Parlament lautete also, wie wenn er selbst völlig unbeteiligt gewesen ist, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Er kreierte damit den stereotypen Passus für alle anderen Bischöfe im deutschsprachigen Raum, welchen diese dann naturgemäß genauso bis dato übernommen haben. Schönborn sagte nicht, was der Wahrheit entsprechen würde. Seine Rede hätte so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker (wie z. B. Michael Tfirst) dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“



Schon 2014 reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die 244seiten starke Anzeige wurde sofort von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe. Ich führte 2014 im Zuge dieser Anzeige gegen Kardinal Schönborn auch den Mafiaparagrafen StGB 278 an, damit gegen Schönborn diesbezüglich ebenfalls ermittelt wird.

 

Ich reichte die 244 seitenstarke Anzeige persönlich bei der Wiener Staatsanwaltschaft und zusätzlich (also ein zweites Mal) auch in der Einlaufstelle im Justizministerium ein. Allerdings stand der Staatsanwaltschaft Mag. Pilnacek vor. Über ihn wurde medial immer kolportiert, dass er der ÖVP nahesteht. Ironie am Rande: Seine Gattin (Mag. Caroline List) ist ebenfalls Mitglied bei der sogenannten unabhängigen Kommission, welche die Missbrauchsfälle der Kirche prüfen solle. Dieser Kommission stand (und steht noch immer) die ehemalige ÖVP Politikerin Klasnic vor. Wieder einige Jahre später wurde Mag. Pilnacek seines Postens im Justizministerium enthoben, warum ist ein anderes Kapitel........…

 


Ein ehemaliger Kommilitone aus dem Priesterseminar in Horn (genannt Canisiusheim), der mich aufgrund meines Aufdeckungsblogs 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei, des weiteren Pater Berthold Flachberger und dessen Lebensgefährte Frater Markus Josef (beide ebenfalls Konventmitglieder von St. Peter).



Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, was ich auch machte, weil erstens für mich weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug war, und zweitens weil mein ehemaliger Schukollege zu diesem Zeitpunkt noch immer nicht anzeigen wollte. Vor allem aber habe ich all diese Leute auch deswegen angezeigt, weil Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata (damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn) meinem ehemaligen Schulkollegen permanent nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und weil ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern ebenfalls immer hereingefallen bin, mir diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse..…



Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm.



Benediktinerpater Berthold Flachberger aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt war, nachdem er und sein Lebensgefährte wegen sexuellen Missbräuchen an Kindern gegen Ende der 1970er Jahre (spätestens 1980) das Stift verlassen mussten, als Pfarrer in Österreich und dann in Bayern (in mehreren Stationen) tätig. Anfänglich glaubte ich, dass er gleich nach Bayern kam und zwar zu der Zeit, als Dr. Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI.) noch Erzbischof in München war, weil Pater Flachberger in einem Ort Namens Moosbach tätig war. Allerdings gibt es ein Moosbach nicht nur in Bayern, sondern auch in Oberösterreich. Aber nach Moosbach in OÖ wurde Flachberger wirklich nach Bayern versetzt, missbrauchte weiter bis von ihm ein Missbrauch in den 1990er Jahren wieder aufflog. Flachberger war von 1992 - 1996 in Neufarn tätig und da haben sich bei Ministrantenfahrten Übergriffe ereignet. Eltern wurden 1995 im Ordinariat München-Freising vorstellig, weil ein Missbrauchsfall an ihrem Sohn vorkam. Leider kam es aber wieder zu keiner Anklage, es wurde alles vertuscht. Das war in der Zeit von Kardinal Wetter.



Im April 1996 wurde Pater Berthold dort auch suspendiert, er kam dann nach Maxlrain/Tuntenhausen. Erst da, als er dort auch wieder sein Unwesen trieb, wurde er in den Ruhestand versetzt. Eine reiche Witwe bei Altötting stellte ihm ein Haus zur Verfügung, in dem er mit seinem Lebensgefährten Frater Markus Josef leben konnte. Pater Berthold bereicherte sich an wohlhabenden Damen, die zu seinem verschwenderischen Lebensstil beitrugen, damit er die Kinderstriche im In- und Ausland besuchen konnte. Und es gab in den österreichischen Gemeinden (Pfarren des Benediktinerstiftes St. Peter in Salzburg), in denen Flachberger davor wirkte, auch immer Übergriffe von ihm, aber nie juristische Nachspiele, alles wurde vertuscht.......…



Zurück zum Erzabt vom Benediktinerstift St. Peter: Als er mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen. Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg, und er wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative. Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf. Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste.

 


Die katholische Kirche ist das größte Unternehmen der Welt, der größte Grundbesitzer und zugleich der weltgrößte Grundstücksspekulant (auch in Österreich). Die Kirche hat eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen und da fungieren die Bistümer oder Diözesen als Eigentümer nicht alleine, denn die Liegenschaften z. B. in Österreich sind aufgeteilt auf hunderte Stiftungen und katholischen Nonnen- und Mönchsorden. Die innerhalb der Kirche mit den Liegenschaften betrauten Personen blicken da auch nicht mehr durch. Außerdem befinden sich die meisten Immobilien auf so genannten „Filetgrundstücken“ (also in allerbesten Lagen), wo alleine die Wertsteigerung der letzten Jahre das „Sechsfache“ ausmachte. Aber für uns Kirchenmissbrauchsopfer gibt es aber immer nur Peanutsbeträge als sogenannte Entschädigung.


 

Bevor es im Text über die Missbrauchskirche weiter geht, zeige ich jetzt einige meiner Kath.art Kunstwerke und am Ende dieses Postings zeige ich noch weitere Kunstwerke von mir, die aber keine Kath.art Themen beinhalten.


 

 




















































































































































































































































































































































































































































 

Über meine Klage gegen Göttweig:



Am 20.1.2015 habe ich via Postweg eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung (über 40 Seiten) und eine Klage auf Unterlassung wie auch auf Schmerzensgeld gegen das Benediktinerstift Göttweig an das Landesgericht St. Pölten geschickt.


Ich ersuchte auch zusätzlich das Gericht anhand der in Österreich geltenden Richtsätze bei folgender Schmerzensgeldtabelle zu befinden, wie viel mir zur Anerkennung meines Leids vom Stift zustehen würde. Für leichte Schmerzen werden rund € 100 pro Tag zugesprochen, für mittlere Schmerzen € 150,00 bis € 220,00 und für schwere Schmerzen € 200,00 bis € 350,00.


Und zugleich habe ich auch einen Antrag auf Verfahrenshilfe mit Beilagen eingebracht, die bewilligt wurde und wenige Tage später übermittelte ich noch dem Gericht eine umfangreiche Zeugenliste.


Schon wenige Tage nach meiner Klagseinreichung wurde mir von der Rechtsanwaltskammer NÖ Herr Mag. Alois Franz Strohmayer als Verfahrenshilfe zugewiesen.


Seit unserem ersten Meeting versuchte er mir den Prozess auszureden, er bestand darauf, dass ich akzeptieren solle, dass ich kein Schmerzensgeld bekommen werde. Ich sagte ihm, dass ich seine Meinung nicht teile, dass er mir als mir zugeteilter Anwalt zu helfen und nicht auf der anderen Seite zu stehen habe.

Er ersuchte mich, dass ich vorerst einmal einen Brief für ihn aufsetzten solle, den er dann verfasst, wie wenn er von ihm wäre und den er dann nach Göttweig schicken will, um zu sehen, was sich dann überhaupt tut. Aus all meine Vorschlägen ließ er aber immer die wesentlichesten Dinge weg, wie z. B. meine Forderung nach Schmerzensgeld, oder dass das Stift endlich auf seiner Homepage öffentlich bekennen soll, dass Groer Täter war, damit der Flügel der Göttweiger Mönche, der nach wie vor das Gerücht streut "Groer ist unschuldig", dies endlich einmal unterlässt.

 

Nach 8 Monaten, im Oktober 2015, hat mein Verfahrenshilfeanwalt endlich folgenden Brief nach Göttweig geschickt:

































Sofort kam eine abweisende Antwort vom Göttweiger Anwalt, Herrn Mag. Stephan Probst, dass es kein Statement zu dem Ganzen gäbe.





Ein Schockerlebnis:

Ohne mein Wissen und ohne meine Einwilligung hat mein Verfahrenshilfeanwalt, Mag. Strohmayer, bei Gericht den Antrag gestellt, dass über das Gericht die bewilligte Verfahrenshilfe zur Gänze als erloschen erklärt werden soll, sodass der Prozess noch vor Beginn zum Scheitern gebracht werden soll. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 



Am 17.11.2015 erhielt ich vom Landesgericht St. Pölten die Benachrichtigung, dass dieser Antrag zum Glück abgewiesen wurde:



Der Antrag des bestellten Rechtsanwalts, die dem Antragsteller bewilligte Verfahrenshilfe zur Gänze für erloschen zu erklären (ON 10), wird abgewiesen. Begründung: Der bestellte Rechtsanwalt beantragt wie im Spruch ersichtlich und bringt vor, dass die vom Antragsteller angestrebte Rechtsverfolgung aussichtslos erscheine. Der Antragsteller nimmt zu diesem Antrag wie in ON 11 und 12 ersichtlich Stellung. Der Antrag ist nicht berechtigt. Gemäß § 68 Abs 1 ZPO hat das Prozessgericht erster Instanz die Verfahrenshilfe von Amts wegen oder auf Antrag – auch des bestellten Rechtsanwalts – so weit zur Gänze oder zum Teil für erloschen zu erklären, als Änderungen in den Vermögensverhältnissen der Partei dies erfordern, oder die weitere Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung als offenbar mutwillig oder aussichtslos erscheint. Voraussetzung dafür ist jedenfalls eine Änderung der Verhältnisse: Ändern sich nämlich die Beurteilungskriterien nicht, so kann das Gericht – abgesehen von den hier nicht einschlägigen Entziehungsfällen des § 68 Abs 2 ZPO – die Fragen der Mittellosigkeit und der Mutwilligkeit oder Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung nicht neuerlich aufgreifen und abweichend von der Bewilligungsentscheidung beurteilen (stRsp, etwa Oberlandesgericht Wien 13.11.2014, 34 R 132/14b, RIS-Justiz RW0000838). Eine Prüfung, ob die vom Antragsteller beabsichtigte Prozessführung offenbar mutwillig und / oder aussichtslos ist oder nicht, erübrigt sich damit. Im konkreten Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass sich der Sachverhalt aus dem der Antragsteller seine behaupteten Schmerzensgeldansprüche ableiten will (und damit der maßgeblichen Beurteilungskriterien für die Frage der offenbaren Mutwilligkeit und / oder Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung), seit Bewilligung der Verfahrenshilfe geändert hätte. Im Schreiben des bestellten Rechtsanwalts vom 14.10.2015 (Beilage zu ON 10) wird zwar nur der vom Antragsteller behauptete Seligsprechungsprozess thematisiert; in Zusammenschau des Schreibens mit den Stellungnahmen des Antragstellers (ON 11 und 12) ergeben sich aber keine ausreichenden Hinweise dafür, dass der Antragsteller die beabsichtigte Klage nunmehr – entgegen dem ursprünglichen Antrag – ausschließlich auf diesen Seligsprechungsprozess gründen will. Daraus ergibt sich vielmehr, dass der Antragsteller nach wie vor Schmerzengeld wegen von ihm behaupteten Retraumatisierungen ab 2005 und öffentliche Klarstellungen auf der Website des Stifts Göttweig begehrt. All dies lag freilich schon dem Antrag zu Grunde, der letztlich bewilligt wurde; ob dies zu Recht oder Unrecht erfolgte, darf im Verfahren nach § 68 Abs 1 ZPO nicht geprüft werden. Eine Änderung des Sachverhalts, aus dem der Antragsteller seine Ansprüche ableiten will, liegt im Vergleich zum bewilligten Verfahrenshilfeantrag jedenfalls nicht vor. Der Antrag, die Verfahrenshilfe für erloschen zu erklären, ist damit abzuweisen.

Landesgericht St. Pölten,
Abteilung 4, St. Pölten,
12. November 2015-11-17

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



     










 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



     











      










 

 

 

 

 

 

 

 

 

    




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 2.12.2015 ließ mich Herr Mag, Strohmayer von seiner Sekretärin anrufen, dass ich in seine Kanzlei kommen solle. Ich dachte, das kann so nicht gehen und sagte, dass ich darüber nachdenken werde und mich melden werde. 



Am 3.12.2015 rief ich in der RAK NÖ an um zu fragen, wie ich mich da verhalten solle, nachdem mir Mag. Strohmayer so arg in den Rücken gefallen ist, denn ich kann dadurch kein Vertrauen mehr zu ihm aufbauen. Die RAK NÖ meinte, dass ich selbst Anwaltskanzleien in NÖ kontaktieren muss, um eine zu finden, die ev. bereit wäre, mich in meiner Klage gegen Göttweig zu vertreten.



Aber leider lässt sich kein Anwalt auf "willkürliche Verfahrenshilfe" ein und nur deswegen scheiterte meine Klage gegen das Stift Göttweig..













     

 

 

 

 

 

 




Ich sagte schon 1976 zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abartig ist, dennoch wurde Groer weiter mit der Hilfe von Kurienkardinal Ratzinger und des damals ÖVP-Vorsitzenden des Bundesrates, Dr. Herbert Schambeck, als Kardinalsanwärter aufgebaut.

 

 

Abt Lashofer war Mitte der 1970er Jahre mit dem Bischof von München Freising (dem späteren Papst Benedikt) befreundet und arbeitete mit ihm sogar in einigen Projekten (u. a. einem neuen Stundenbuch für Mönche) zusammen. Das hatte Lashofer oft während meiner Zeit als Kandidat des Stiftes Göttweig erzählt. Ich behaupte schon seit 1981/82, als Dr. Ratzinger Chef der Kurie im Vatikan wurde, dass er über Groers Treiben seit den 1970er Jahren durch Lashofer informiert war und im Fall Groer vertuschte. Wie gesagt, ich berichtete damals schon Abt Lashofer über Groers Treiben.

 

 

Kardinal König wollte den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht "vom Berg" (Göttweig) herunter. Das sagte er auch öfters in Göttweig in illustrer Mönchsrunde, auch ich war mehrmals Zeuge davon. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll.

 

 

Im Jahr 2005 wurde ich informiert, dass verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groër vorbereitet wird. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Betreiber der Einleitung dieses Prozesses die Benediktinermönche aus Göttweig und des Göttweiger Priorats Maria Roggendorf bzw. das Benediktinerkloster der Österreichischen Benediktinerkongregation in Göttweig sind. Und es werden immer mehr und mehr Votivtafeln auf dem Grab von Kardinal Groer als Basis für dessen Seligsprechung. 

 

 


   

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     



 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

Göttweiger Bendiktinermönche wollen ernsthaft diesen Menschen selig sprechen lassen, ich protestiere seit vielen Jahren dagegen und ich höre damit nicht auf. Kardinal Schönborn lässt dieses Schauspiel tatenlos weitergewähren.

 

  

Heinz Nußbaumer, ehem. Herausgeber der Furche war auch Sprecher von Bundespräsident Dr. Klestil. In der Zeitung Die Furche schrieb der Herausgeber der Furche, Herr Heinz Nußbaumer am 16.6.2010 unter dem Titel „Kardinal Groër – ein Nachwort“ folgendes: ...............FURCHE Herausgeber erinnert sich an eine seltsame Bitte: Er sollte eine Erkkärung im Namen Groërs entwerfen.......Urlaubstage sind Ausnahmetage. Der Nachrichtenfluss verliert seine übliche Wertigkeit. Was von der Vorwoche hängen blieb, ist wenig: Die päpstliche Vergebungsbitte zu den Missbrauchsfällen. Und auch der bisher unbekannte Brief des pädophil schuldig gewordenen Kardinals Hans-Hermann Groër, in dem er seine Sprachlosigkeit mit einem „heiligen Schweigegebot“ erklärt. Die Logik sagt: Nur Rom kann ihm ein solches „Silentium Secretum“ auferlegt haben.......Warum sich gerade diese Meldung meiner Urlaubs-Vergesslichkeit entzieht? Weil sie in einem seltsamen Widerspruch zur eigenen Erinnerung steht. Zu einer Erfahrung, die an den Jahresbeginn 1998 zurückreicht. Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte mich damals zum Mittagessen geladen: Dinner für Zwei, von rührend bemühten geistlichen Schwestern gut versorgt. Das Tischgespräch blieb unverbindlich – und irgendwann war es Zeit zum Aufbruch. Das aber wollte der Nuntius partout nicht: Nein, das Wichtigste sei noch nicht besprochen. Ich möge ihm in sein Arbeitszimmer folgen.......Was er mir dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich.........Was nun folgte, machte mich sprachlos: Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat mich, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, mich zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte ich, mit meinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse ich doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte mir freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“.......Seltsam: Ob ich damals, von der Absurdität der Situation fasziniert, tatsächlich zu schreiben versucht oder gleich bedauernd das Weite gesucht habe – ich weiß es nicht mehr. Sicher ist nur, dass es kurze Zeit später, am 14. April 1998, tatsächlich eine solche „Erklärung“ der Nuntiatur gab – angeblich „im Einvernehmen mit Kardinal Groër“. Ihre Kernaussagen: Viel Falsches sei über ihn veröffentlicht worden. Trotzdem: „Ich bitte Gott und die Menschen um Vergebung, wenn ich Schuld auf mich geladen habe.“.............



  





 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Tageszeitung Österreich vom 05. Juni 2010 stand in einem Artikel mit dem Titel „Vatikan verlangte Schweigen von Groer“ folgendes: “.......Nun meldet sich auch ein ehemaliger Zögling von Groer zu Wort. Die Bischofskonferenz und der Vatikan hätten über die Missbrauchsfälle schon vor Veröffentlichung im Jahr 1995 Bescheid gewusst, so der langjährige Angestellte der Erzdiözese Wien, der anonym bleiben will. Nach seiner Kündigung im Jahr 1993 habe er die ihm zu Unrecht vorenthaltene Abfertigung durch einen Brief an Groer mit Kopien an die Glaubenskongregation im Vatikan, den Nuntius und weitere Stellen eingefordert und mit der Bekanntmachung der "Vorkommnisse in Hollabrunn vor dreißig Jahren" gedroht. Innerhalb kürzester Zeit habe ihm Groer das Geld von dessen Privatkonto überwiesen.........“
Bei dem im Artikel erwähnten Zögling von Groer handelt es sich um Herrn Dr. Diem.


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

  

2004 machte ich in der ORF Sendung “Vera“ (bei Fr. Dr. Vera Russwurm) einen Aufruf, dass sich endlich einmal viele weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollen (2002 machte ich diesen schon in TV Sendern in Deutschland).  

 

Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass plötzlich immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen dann endlich auch die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine.

 

   

 

 

 

 

Zum Abschluss noch etwas über meine Kunst. 

 

Ich zeigte am Anfang dieses Posts schon einige Bilder der von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art (Katholische Kunst / Kunst über klerikale Missbrauchstäter). 

 

Zum Abschluss dieses Posts zeige ich noch einige Kunstwerke von mir, die nicht zur Kunstrichtung Kath.art zählen. 

 

Ich war ein Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka-Felden und ich nahm bei ihr in deren Kunstschule (wegen meiner angeblichen Begabung) schon ab meinem 6. Lebensjahr den ersten Malunterricht.

 

Anfang der 1980er Jahre war ich der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System vorwiegend nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt, habe ich mich davon wieder abgewendet. Jahre nach meinem Austritt malte ich Ende der 1980er Jahre einen Zyklus (meist große Ölbilder) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“, der sogar in einigen Logen ausgestellt wurde. Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war auch lange Zeit (bis in die 1990er Jahre) mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.

  

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

   

 

Ziemlich am Anfang dieses Posts schrieb ich folgendes: 

 

 

Zirkusdirektor Bernhard Paul sagte, weil er 1998 seine Tochter Lili Paul-Roncalli im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus von ihm taufen ließ, über Schönig folgendes: „Ja, es wusste jeder, dass der Zirkuspater pädophil war, aber es war eine Tochter, die ich von ihm taufen ließ und Schönig stand nur auf Jungs, also war keine Gefahr in Verzug“. Wann und wie es zu dieser Aussage von Herrn Paul kam ist ganz am Ende dieses Posts im Detail nachzulesen.

 

 

Und hier ist die erwähnte Ergänzung:

 

 

2016 sprach ich Zirkusdirektor Paul, als er wieder einmal mit seinem Zirkus Roncalli vor dem Wiener Rathaus gastierte, mit der Bitte an, ob ich ihm zwei kurze Fragen stellen dürfe. Er bejahte. Ich betrat mit meiner Gattin die Konditorei Sluka neben dem Wiener Rathaus, als er gerade herauskam. Ich fragte ihn, ob es stimme, dass Michael Sedivy, der auch einmal mein Vorgesetzter war, ihn und Andre Heller ordentlich finanziell geschädigt habe. Michael Sedivy ist nämlich mit der „Gründungskassa“ von Andre Hellers und Bernhard Pauls Zirkus Flic-Flac durchgebrannt und hat Andre Heller und Bernhard Paul ordentlich finanziell geschädigt. Das unterschlagene Geld hat Sedivy für seine Pferdewetten verwendet. Bernhard Paul verzog nach meiner Frage das Gesicht und sagte nur: „Der Sedivy ist ein Arschloch“. Dann stelle ich ihm die zweite Frage, ob er wußte, dass Zirkuspater Heinz-Peter Schönig, der auch Corinna und Michael Schumacher traute, ein pädophiler Missbrauchstäter sei, dabei sagte ich ihm, dass auch ich eines seiner unzähligen Missbrauchsopfer war, und wenn er es wusste, dass Schönig so war warum ließ er dann seine Tochter im Zirkuszelt von Pater Schönig taufen? Berhard Paul antwortete:„Ja, es wusste jeder, dass Pater Schönig pädophil war, aber es war ja eine Tochter, die ich damals von ihm taufen ließ, also war keine Gefahr in Verzug, denn Schönig stand nur auf Jungs.“ Wenn man also so einen Massenverbrecher im klerikalen Gewand voll bewusst als Taufpriester seiner Tochter einsetzt, dann finde ich das sehr traurig. Kurz noch etwas über Michael Sedivy: Ich war 1988 in der Gründungsmannschaft von der Tageszeitung "Der Standard" und Sedivy war mein Chef, er war ein enger Freund von Oscar Bronner (Gründer der Tageszeitung „Der Standard“). Sedivy wollte immer, dass die Bankkonten vom Standard mit seinen Konten (Sedivys Firmenkonten) zusammengeführt werden. Wolf Dieter Hugelmann war dagegen. Hugelmann, auch ein Freund Bronners, gab sogar seine PR Agentur Communica in der Wiener Kleeblattgasse auf, als ihn Bronner ebenfalls in die Gründungsmannschaft vom Standard holte. Hugelmann sprach sich von Anfang an vehement gegen die von Sedivy gewünschte Verschmelzung der Konten aus. Ein Freund von mir, Rudi Seifert von Eichenstark, dessen Vater den Unileverkonzern nach Österreich brachte, erzählte mir damals, warum man Sedivy nicht trauen soll und kann: Sedivy ist mit der „Gründungskassa“ von Andre Hellers Flic Flac, durchgebrannt und Bernhard Paul, Gründer des Zirkus Roncalli, hat er auch finanziell geschädigt und das Geld für seine Pferdewetten verwendet. Zur Zeit der Gründung vom Standard besaß Sedivy noch ein sehr teures Rennpferd, das in der Freudenau untergebracht war, Rennen lief und angeblich auch oft gewann. Nachdem ich die Sache von Rudi Seifert über die Kassaentwendung von Hellers Flic - Flac und auch der finanziellen Schädigung Berhard Pauls durch Sedivy erfahren hatte, redete ich mit Hugelmann darüber, der mir entgegnete, dass ich dadurch ja verstehen müsse, warum er so vehement gegen die Kontofusionen von Sedivys Konten mit den Konten von Bronners Standard sei. Sedivy durchwühlte sogar einmal in der Nacht das Büro von Hugelmann, um eventuell belastendes Material gegen Hugelmann zu finden um Bronner dazu zu gewinnen, dass er Hugelmann rauswerfe, nur damit Hugelmann nichts gegen Sedivy mit seinen Gelderveruntreuungen in der Zeitungsredaktion verbreiten kann. Der damalige Finanzpartner vom Standard war der deutsche Springer Verlag (u. a. Herausgeber der Tageszeitung BILD), welcher Martin Feldenkirchen und Josef Votzka in die Geschäftsleitung nach Wien schickte. Den beiden Vertretern des Springerverlages in Wien berichtete ich, was mit meinem Abteilungsleiter Sedivy hinter den Kulisssen so alles abgeht, sie reagierten darauf aber nicht, es war ihnen egal. Nachdem Sedivy auch noch eine Stellvertreterin für sich aufgenommen hatte, kündigte ich, denn ich hörte nur, wie kann man gegen Sedivy, einem Freund von Bronner, so vorgehen? Hugelmann litt auch sehr wegen dem plötzlichen Vertrauensverlust von Bronner und wie Sedivy gegen immer mehr Mitarbeiter intrigierte. Hugelmann verließ ebenfalls wie ich den Standard und einige Jahre später brachte er sich um. Es gibt zwar einen Eintrag über Wolf Dieter Hugelmann auf Wikipedia, dort ist aber seine Zeit beim Standard mit keinem Wort erwähnt (so versuchen wieder Redakteure die Leser zu täuschen). Manfred Deix erzählte mir Jahre später, dass Bronner auch ihn um geborgtes Geld für den Standard ersuchte, doch Deix lehnte ab, weil Bronner als seine Vertrauensperson im Standard Michael Sedivy installiert habe, dem man laut Deix in Verbindung mit Geld nie trauen solle.

   
















VITA

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