19.04.22

VITA

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Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, geboren 1956, und ich lebe in Wien. Ich bin ein Missbrauchsopfer von Angehörigen des katholischen Klerus und einer davon wurde nur durch die Mithilfe der ÖVP später sogar Kardinal, obwohl etliche Missbrauchstaten von ihm damals schon bekannt waren.

 

Diesen Blog gibt es seit Anfang der 2000er Jahre. 21 Jahre später (April 2022) habe ich ihn ganz neu gestaltet. 

  

1986 gründete ich die Kunstrichtung Kathart (katholische Kunst über klerikale Missbrauchstäter), um auf die Vertuschungen der Kirchenoberen aufmerksam zu machen. 

 

In den 1960er Jahren war ich der jüngste Schüler von Gerda Matejka-Felden in deren privaten Wiener Kunstschule.

 

 

  

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission gegen die Kirche einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann auch ich in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission gegen die Kirche, nach dem Muster Irlands, in unserem Land benötigen. Die Umsetzung sollte aber noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an ÖVP Bundeskanzler Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit Kardinal Schönborn und empfahl, eine seiner pensionierten ÖVP Politikerinnen (ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnic), mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Jahre vor der Bildung der im Jahre 2010 von Kardinal Schönborn installierten Opferschutzkommission (auch genannt Klasnic-Kommission), startete ich in einigen TV-Sendungen mit Aufrufen (2004 in der ORF Sendung “Vera“, 2001 / 2002 machte ich TV Aufrufe schon in Deutschland, wie in „taff“ usw.), dass sich Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen endlich an die Öffentlichkeit wagen sollen. Meine Aufrufe waren erfolgreich und plötzlich gingen viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Jahre später schossen Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden.

 

  

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

  

 


 

  

 


  

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 




 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


  

 

 

 

 

Meine Nähe zur Kirche entstand deswegen, weil mich mein erzkonservativer Großvater bei dem ich seit meiner Geburt als uneheliches Kind im März 1956 lebte, streng katholisch erzogen hat. Schon 1962, in der Volksschule (Klosterschule der Schulbrüder in Wien-Währing), wurde ich ein Missbrauchsopfer von zwei Schulbrüdern. Als Ministrant in meiner Heimatpfarre Breitenfeld (Wien-Josefstadt) wurde ich auch ein Missbrauchsopfer (die Pfarre Breitenfeld war in den 1960er und 1970er Jahren ein richtiges Pädophilennest, was sogar Kardinal Dr. Franz König bekannt war. Kardinal König unternahm dagegen aber gar nichts. Auch seine beiden Sekretäre (der spätere Gynäkologe DDr. Johannes Huber und Dr. Anton Berger), die ebenfalls immer über alles informiert waren, blieben absichtlich völlig untätig. Später, in den 5 Jahren wo ich Kandidat/Postulant des Benediktinerstiftes Göttweig war, waren einige Benediktiner auch extrem aufdringlich. Alles wurde von Abt Lashofer immer gekonnt vertuscht. Letztendlich bin ich den 1980er Jahren aus dem Verein Kirche ausgetreten.

 

 

 

 






DIE FLIEGENDEN MÖNCHE VON GÖTTWEIG

  

 

      

 

 

 



 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

 

 

 

Leider gab es nie eine ordentliche Aufarbeitung im Fall Groer unter Kardinal Schönborn.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Zusätzlich waren auch noch andere Benediktinermitbrüder in Göttweig mir gegenüber sehr aufdringlich. Pater Albert Dexel, damals die graue Eminenz des Stiftes, und Pater Marin Botz, damals persönlicher Sekretär des Abtes. Davon setzte ich Abt Lashofer ebenfalls in Kenntnis, er unternahm aber wieder nichts, so wie bei Groer. Groers Missbrauch, wie die Vertuschungen, ließen in mir Selbstmordgedanken aufkommen und ich plante 1979 von einem Göttweiger Turm zu springen und mir das Leben zu nehmen, obwohl Groers Missbrauch schon drei Jahre früher war. Es wurde für mich immer unerträglicher im Stift als völlig Unglaubwürdiger angesehen zu werden und alle vertuschten. Auch die Behörden und Ärzte halfen immer nur dem Abt, das Umfeld seines Rotarierclubs Krems-Wachau war einfach zu mächtig. Kurz vor meinen 2 Selbstmordversuchen im Stift sagte ich noch zu Abt Lashofer, dass ich nicht schwul bin so wie er (Lashofer) und wie Pater Albert, Pater Martin und der schlimmste von allen, Pater Hans Hermann (Groer), der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später auch noch öffentlich herausstellen sollte. Ich sagte Abt Lashofer auch, dass ich aus reiner Ideologie des Glaubens Stiftskandidat wurde und nicht wegen homosexueller Kontakte ins Kloster eintreten wollte, außerdem bin ich heterosexuell veranlagt.

 

Kurienkardinal Ratzinger (der spätere Papst Benedikt XVI.) war im Vatikan ab 1981 für die Aufklärung von sexuellem Missbrauch während der Beichte als Sachbearbeiter zuständig. Groer hat während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen) gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 1970er Jahren. Von ihm erfuhr es Kardinal Ratzinger, denn Ratzinger und Lashofer verband eine langjährige Freundschaft und zusätzlich hatte Lashofer in den 1970er Jahren beruflich in Arbeitskreisen mit Ratzinger zu tun. Nachdem ich 1976 mit Lashofer über Groer gesprochen habe, hat viele Jahre später (in den 1980er Jahren) Pater Udo Fischer Lashofer gesagt, dass er ein Groeropfer ist. Vermutlich war er ein Groeropfer vom Ende der 1960er Jahre. Einige Medien habe ich schon in den 1970er Jahren über Groer informiert, aber da war er eben noch kein "Promi", sondern ein kleiner Religionslehrer. Das Thema Groer wurde erst 1995, als Groer schon Kardinal war, durch einen Zögling aus Hollabrunn berühmt. 

 

Ein trauriges Kapitel ist der nach wie vor verlogene Umgang der Kirche allgemein mit diesem Thema. 

 

Als klerikales Missbrauchsopfer versuche ich seit Jahrzehnten über den falschen Umgang der Kirche mit dem Thema Homosexualität aufmerksam zu machen, denn in ihren eigenen Reihen gibt es so viele homosexuelle Priester und Mönche, nach außen hin verdammt die Kirche aber Homosexuelle. Outet sich ein homosexueller Mönch oder Weltpriester, fliegt er aus dem Verein Kirche. Als ich versuchte, dass unsere Medien dieses Thema für eine sachliche Diskussion aufgreifen sollten, ging die Comunity der Homosexuellen auf mich los. Sie wollte nicht verstehen, dass ich nur die Bigotterie der Kirche damit aufzeigen wollte und wie diese mit diesem Thema umgeht. Groer war zwar homosexuell aber zusätzlich auch noch pädophil. Durch die problematische Sexualdiktion der Kirche wurden auch die massenhaften Entgleisungen wissentlich immer in Kauf genommen. Am Rande sei noch erwähnt, dass auch fast alle heterosexuellen Kleriker den Zölibat nicht einhalten und Freundinnen haben. Hat ein katholischer Priester oder Mönch Kinder, dann zahlt die Kirche geheim Alimente, aber nur wenn sich der Geistliche nicht zu seinen Kindern bekennt. Will ein Priester heiraten, weil seine Zukünftige schwanger ist, dann rät der Herr Vikar in all diesen Fällen zuerst zu einer Abtreibung, das wird aus der Kirchenkasse „schwarz“ bezahlt und kommt billiger, als "schwarz" die Alimente zu zahlen. Extrem arg ist, wenn Priesterehefrauen berichten, dass sie von den Vikaren und Bischöfen zur Abtreibung ermuntert wurden.

  

Zurück zu Kardinal Schönborn: Er wollte auch nie eine Zahl bekanntgeben, wie viele Opfer von Groer der Kirche selbst bekannt sind, oder wie viele Groeropfer es gesamt gibt.









































































































Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner:

 

 

 

 


 

 

 

  

 

 

 

Als Zirkusdirektor Bernhard Paul wieder einmal mit seinem Zirkus Roncalli vor dem Wiener Rathaus gastierte sagte ich ihm, dass ich ein Missbrauchsopfer von Zirkuspater Schönig war. Ich fragte Herrn Paul, ob er wusste wie Pater Schönig war, und wenn er es wusste, warum er 1998 seine Tochter Lili Paul-Roncalli im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus von Pater Schönig taufen ließ?
 

Berhard Paul antwortete:„Ja, es wusste jeder, dass Pater Schönig pädophil war, aber es war ja eine Tochter, die ich damals von ihm taufen ließ, also war keine Gefahr in Verzug, denn Schönig stand nur auf Jungs.“

  

Zirkuspater Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über eine Million Euro in Wertpapieren und Gold. Nach seinem Tod flogen die juristischen Fetzen. Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder liefern sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Die frommen Pallottiner erbten, die Anwälte, die für die Kirche alles Mögliche erstreiten und immer von der Kirche extrem gut honoriert werden, waren halt wieder die besseren. Ich wollte zusammen mit anderen Schönigmissbrauchsopfern den damaligen Provinzial der Pallottiner dazu bewegen, dass er Schmerzensgelder an uns Schönigopfer aus dieser Schönigerbschaft bezahlen könnte. Die Pallottiner waren dazu aber nicht bereit.  

 

 

 

 

 

 


 

 

 

    

  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche ist der allergrößte Konzern der Welt und auch das reichste Unternehmen: Die Anhäufung an Reichtümern im Trilliardenvermögen ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich. Die Diözesen (Bistümer) und Orden besitzen auf der ganzen Welt unzählige Häuser, Schlösser und Palais in den allerbesten Lagen. Auch in Österreich besitzt die Kirche so viel, dass selbst die Verwalter nicht mehr wissen, wie viel das schon ist. Die Liegenschaften sind auf Nonnen- und Mönchsorden und steuerschonende Stiftungen aufgeteilt. Die Wertsteigerung der Immobilien in dem letzten 20 Jahren war ein Vielfaches. Die katholische Kirche ist auch der weltweit größte Grundstücksspekulant und hat eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen. Das Stift Admont kaufte 2010 einfach so nebenbei in Bausch und Bogen von der BUWOG unter Stillschweigen gleich einige hundert Eigentumswohnungen (googlen und darüber staunen). Googeln Sie einmal über die Besitzungen des Stiftes Klosterneubung oder St. Peter (Salzburg), oder Göttweig (Groers Heimatkloster) mit seinem großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den bis vor kurzem noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Für uns Kirchenmissbrauchsopfer gibt es von diesem verlogenen Verein aber immer nur Peanuts.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mag. Christian Pilnacek Kommission 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

  
















 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 










 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

   

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

  

 

 

 


 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Ich malte aber nicht nur Kath.art-Themen. 

 

Am liebsten malte ich Portraits. 

 

Hier zeige ich noch einige Malereien von mir die keine Kathart-Themen beinhalten.

 

 

 

 

 


 

 

 

   

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

  

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

  

 

 


 

 

 

 

  

   

 

 

 

Ich hatte zum Glück immer schon einen großen Bekanntenkreis und so kam ich nach meinen negativen Erlebnissen in Göttweig zu den Freimaurern.
 
Von 1981 bis 1985 war ich Freimaurer. Ich malte auch einen großen Zyklus über Mozart mit dem Titel "Mozart der Freimaurer", der in mehreren Logen ausgestellt wurde.
 
Allerdings verließ ich die "Maurerei" wieder als ich zu verstehen begann, dass dieses "Maurerei System“ in unserem Land leider nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts. Deswegen habe ich mich davon wieder abgewendet. Im Herzen aber bin ich bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist und das formulierte George Washington so: „Soweit ich mit den Lehren und Prinzipien der Freimaurerei vertraut bin, verstehe ich sie in der Wohltätigkeit begründet und zum Wohle der Menschheit.“
 
Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie die zwei Menschen, die auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische, auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

  

 

VITA

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