27.06.18

Meine Vita

     

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tfirst@gmx.at




Ich begrüße Sie als BesucherIn meines Blogs. Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, Michael wurde mein Rufname. Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen an der Ybbs in Niederösterreich als Franz Alois Michael Gugler geboren. Nur wegen meiner Bastardabstammung (uneheliches Kind) wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von mehreren hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Darunter waren auch zwei Prominente: Dr. Hans Hermann Groer vom Benediktinerstift Göttweig (der trotz der vielen Missbräuche, die er im Knabenseminar Hollabrunn und in Göttweig beging und die bereits schon seit den 1970er Jahren bekannt waren, 20 Jahre später Erzbischof in Wien und Kardinal werden konnte), und Zirkuspater Heinz-Peter Schönig aus Deutschland vom Orden der Pallottiner. Die Pallottiner haben alle Schönigmissbräuche vertuscht und bis zu dessen Tod 2003 zugesehen, wie er weiter sexuellen Missbrauch betrieb. Es handelt sich dabei um Deutschlands größten vertuschten Missbrauchsfall. Auf diesem Blog zeige ich auch meinen Schweigegeldvertrag mit Kardinal Schönborn vom Jänner 2004.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 






Auch der Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing deckt Missbrauchsvertuscher Pater Norbert Possmann (vom Orden der Pallottiner). 

 

Es handelt sich um die Fälle, die Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner begangen hat (er war auch einer meiner Täter, Details auf diesem Blog) und ich berichte hier ausführlich (auch mit weiteren Opferberichten) über diesen größten vertuschten Missbrauchsskandal Deutschlands. Die "sogenannte Aufklärung" aller Fälle bei den Pallottinern war dem Pallottinerpater Norbert Possmann unterstellt. Über diese Sachlage informierte ich auch Bischof Dr. Georg Bätzing vom Bistum Limburg, weil Pater Possmann Ordinariatsmitarbeiter des Bistums Limburg ist. Dr. Bätzing waren die Vertuschungen seines Mitarbeiters egal, und obwohl es sich um den größten vertuschten Missbrauchsksandal Deutschlands handelt blieb Possmann weiter als Ordinariatsmitarbeiter des Bistums Limburg im Amt.


Zirkuspater Schönig traute 1995 Corinna und Michael Schumacher und Roncalli Zikusdirektor Bernhard Paul sagte über Schönig auf die Frage, warum er seine Tochter Lili Paul-Roncalli im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus 1998 von ihm taufen ließ, folgendes: „Ja, es wusste jeder, dass Pater Schönig pädophil war, aber es war eine Tochter, die ich von ihm taufen ließ und Schönig stand nur auf Jungs, also war keine Gefahr in Verzug.“ Und wie es zu dieser Aussage von Herrn Paul kam, berichte ich hier: 2016 sprach ich Zirkusdirektor Paul, als er wieder einmal mit seinem Zirkus Roncalli vor dem Wiener Rathaus gastierte, mit der Bitte an, ob ich ihm zwei kurze Fragen stellen dürfe. Er bejahte. Ich betrat mit meiner Gattin die Konditorei Sluka (neben dem Wiener Rathaus), als er gerade herauskam. Ich fragte ihn, ob es stimme, dass Michael Sedivy, der auch einmal mein Vorgesetzter war, ihn und Andre Heller ordentlich finanziell geschädigt habe (Sedivy ist nämlich mit der „Gründungskassa“ von Andre Hellers und Bernhard Pauls Zirkus Flic-Flac durchgebrannt und hat beide ordentlich finanziell geschädigt und das Geld für seine Pferdewetten verwendet). Herr Paul verzog nach meiner Frage das Gesicht und sagte nur: „Der Sedivy ist ein Arschloch“. Dann stelle ich ihm die zweite Frage, ob er wußte, dass Zirkuspater Heinz-Peter Schönig, der auch Corinna und Michael Schumacher traute, ein pädophiler Missbrauchstäter sei, dabei sagte ich ihm, dass auch ich eines seiner unzähligen Missbrauchsopfer war, und wenn er es wusste, dass Schönig so war warum ließ er dann seine Tochter im Zirkuszelt von Pater Schönig taufen? Berhard Paul antwortete:„Ja, es wusste jeder, dass Pater Schönig pädophil war, aber es war ja eine Tochter, die ich damals von ihm taufen ließ, also war keine Gefahr in Verzug, denn Schönig stand nur auf Jungs.“ Wenn man also so einen Massenverbrecher im klerikalen Gewand voll bewusst als Taufpriester seiner Tochter einsetzt, dann finde ich das sehr traurig. Kurz noch etwas über Michael Sedivy: Ich war 1988 in der Gründungsmannschaft vom Standard und Sedivy war mein Chef. Er war auch ein enger Freund von Oscar Bronner (Gründer der Tageszeitung „Der Standard“), und Sedivy wollte immer, dass die Bankkonten vom Standard mit seinen Konten (Sedivys Firmenkonten) zusammengeführt werden. Wolf Dieter Hugelmann war dagegen. Hugelmann, auch ein Freund Bronners, gab sogar seine PR Agentur Communica in der Wiener Kleeblattgasse auf, als ihn Bronner ebenfalls in die Gründungsmannschaft vom Standard holte. Hugelmann sprach sich von Anfang an vehement gegen die von Sedivy gewünschte Verschmelzung der Konten aus. Ein Freund von mir, Rudi Seifert (Seifert von Eichenstark, dessen Vater den Unileverkonzern nach Österreich brachte), erzählte mir damals, warum man Sedivy nicht trauen soll und kann: Sedivy ist mit der „Gründungskassa“ von Andre Hellers Flic Flac, durchgebrannt und Bernhard Paul, Gründer des Zirkus Roncalli, hat er auch finanziell geschädigt und das Geld für seine Pferdewetten verwendet. Zur Zeit der Gründung vom Standard besaß Sedivy noch ein sehr teures Rennpferd, das in der Freudenau untergebracht war, Rennen lief und angeblich auch oft gewann. Nachdem ich die Sache von Rudi Seifert über die Kassaentwendung von Hellers Flic - Flac und auch der finanziellen Schädigung Berhard Pauls durch Sedivy erfahren hatte, redete ich mit Hugelmann darüber, der mir entgegnete, dass ich dadurch ja verstehen müsse, warum er so vehement gegen die Kontofusionen von Sedivys Konten mit den Konten von Bronners Standard sei. Sedivy durchwühlte sogar einmal in der Nacht das Büro von Hugelmann, um eventuell belastendes Material gegen Hugelmann zu finden um Bronner dazu zu gewinnen, dass er Hugelmann rauswerfe (nur damit Hugelmann nichts gegen Sedivy mit seinen Gelderveruntreuungen in der Zeitungsredaktion verbreiten kann, aber das hatte ich schon übernommen). Der damalige Finanzpartner vom Standard war der deutsche Springer Verlag (ist auch Herausgeber der Tageszeitung BILD), welcher Martin Feldenkirchen und Josef Votzka in die Geschäftsleitung nach Wien schickte. Den beiden Vertretern des Springerverlages in Wien berichtete ich, was mit meinem Abteilungsleiter Sedivy hinter den Kulisssen so alles abgeht, sie reagierten darauf aber nicht, es war ihnen egal. Nachdem Sedivy auch noch eine Stellvertreterin für sich aufgenommen hatte, kündigte ich, denn ich hörte nur, wie kann man nur gegen Sedivy (dem Bronner Freund) so vorgehen? Hugelmann litt auch sehr wegen dem plötzlichen Vertrauensverlust von Bronner und wie Sedivy gegen immer mehr Mitarbeiter intrigierte. Hugelmann verließ ebenfalls wie ich den Standard und einige Jahre später brachte er sich um. Es gibt zwar einen Eintrag über Wolf Dieter Hugelmann auf Wikipedia, dort ist aber seine Zeit beim Standard mit keinem Wort erwähnt (so versuchen wieder Redakteure die Leser zu täuschen). Manfred Deix erzählte mir Jahre später, dass Bronner auch ihn um geborgtes Geld für den Standard ersuchte, doch Deix lehnte ab, weil Bronner als seine Vertrauensperson im Standard Michael Sedivy installiert habe, dem man laut Deix in Verbindung mit Geld nie trauen solle.


Nun aber wieder zurück zur Kirche und den Missbräuchen: Seit den 1970er Jahren bin ich ein Aufdecker und Pionier der allerersten Stunde in Sachen klerikaler Missbrauch. So gründete ich in den 1980er Jahren die Kunstrichtung KATH.ART (katholische Kunst / Kunst über klerikalen Missbrauch). Ich wollte damit auf die massiven Vertuschungen durch Kirchenobere und deren Mithelfer von kirchenhörigen politischen Parteien (in Österreich war und ist dies die ÖVP) aufmerksam machen. Hunderte Fälle habe ich medial aufgedeckt und etliche habe ich Anfang der 2000er Jahre zur Anzeige gebracht und ungefähr 10 dieser Serientäter-Priester (meist alt geworden und immer völlig uneinsichtig) sind darauf mit Herzinfarkten plötzlich umgefallen oder ein Krebsleiden brach plötzlich aus. So leid mir das auch tut, letztendlich hat sich das alles nur die Kirche selbst mit ihren Vertuschungen und den permanenten Versetzungen ihrer Täterpriester (Täterschutz) zuzuschreiben.











Diesen Blog gibt es schon sehr lange, daher auch die hohen Zugriffszahlen (vor allem aus dem Ausland). Wenn sich nach einiger Zeit tausende Seiten ansammelten, löschte ich die älteren Postings und verfasste neue.


Laut deutscher Bischofskonferenz (Stand 2021) soll es in Deutschland bei ca. 25 MIO Katholiken etwas über 3.000 Missbrauchsopfer geben!


Zum Vergleich: In Irland gibt es bei ungefähr 4 MIO Katholiken ca. 25.000 klerikale Missbrauchsopfer.


In Österreich wurden bei ungefähr 5 MIO Katholiken ca. 2.400 Opfer von der Klasnic-Kommission entschädigt.


Anfang Oktober 2021 wurde bekannt, dass es zwischen 1950 und 2020  in der Kirche Frankreichs 330.000 Minderjährige Missbrauchsopfer gab, und dass für diese Verbrechen Milliardensummen bezahlt werden sollen.


Ich erwähnte es schon, dass ich als klerikales Missbrauchsopfer in den 1980er Jahren die Kunstrichtung KATH.ART (katholische Kunst / Kunst über klerikalen Missbrauch) gründete. Als Aktivist machte ich seit den 1970er Jahren mit Vorträgen, seit den 1980er Jahren mit meinen "KATH.ART" Bildern bei Ausstellungen, und seit den 2000er Jahren in TV-Auftritten (2002 auch in Deutschland, wie in taff/Pro7 usw.) auf die vielen kirchlichen Missbräuche und die vielen Vertuschungen aufmerksam.


Trotz des gigantischen Machtungleichgewichts machte ich diese Arbeit 45 Jahre lang. Was sich so alles in 45 Jahren an Unterlagen zusammengesammelt hat, habe ich in 18 Bananenschachteln aufgehoben (vorsichtshalber aber nicht im meiner Wohnung). Diese umfangreichen Unterlagen bestehen aus vielen selbst recherchierten klerikalen Missbrauchsfällen von Österreich, auch eine Liste aidskranker Kleriker (die mittels Vergewaltigung ihre Missbrauchsopfer ansteckten) ist dabei, etliche Gerichtsakte über sexuellen Missbrauch durch Kleriker, sehr viele internationale Medienberichte zu dem Thema, viel Mail- und Briefkorrespondenz, Opferberichte, Netzwerkdiagramme über Versetzungen und Vertuschungen durch Kirchenobere, eine Liste über illegale Priesterkinder, wo die Diözesen/Bistümer Unterhalt zahlen, wenn sich die Priester nicht offen als Väter ihrer Kinder bekennen, usw.!

 

Viele Jahre lang hatte ich Sammelklagen mit mehreren Opfern zusammen angestrengt. Vereinzelt wollten Anwälte auch helfen, doch dann hatten sich im Endeffekt immer alle Allianzen zerschlagen (meine diesbezügliche jahrelange Arbeit war jedes Mal umsonst). Ich war auch jahrelang ein Kircheninsider (Priesterseminar Horn und von 1974 bis 1979 als Ordenskandidat des Benediktinerstiftes Göttweig). Ich hatte somit schon früh sehr viel Einblick bei den Vertuschungen und klösterlichen Netzwerken, bei Versetzungen von Tätermönchen oder weltlichen Priestern. Auch über die Verwobenheit vertuschender kirchlicher Führungskräfte mit der hohen Politik habe ich viel recherchiert. Und fast alle Bischöfe und Äbte waren und sind Mitglieder in Rotaryclubs, da sitzen sie neben Gerichtspräsidenten und können alles so regeln, wie sie es eben brauchen. Weiters sind sie Mitglieder in Landsmannschaften und Studentenverbindungen. Etliche von ehemaligen Schulabgängern der vielen kirchlichen Privatschulen und Stiftsgymnasien wurden Juristen. Sehr viele von ihnen arbeiten heute für die Institution Kirche und sie beraten Stifte, Klöster, Orden, Diözesen, Bistümer Privatschulen usw., wie man am Gericht vorbeikommt. Viele von ihnen sind auch in der hohen Politik tätig. Deswegen wurden seinerzeit auch erste Anzeigeansätze gegen Groer (dem späteren Kardinal) von Niederösterreichs Behörden in Verbindung mit der Kirche im Keim erstickt. Auch sehr viele Ärzte sind unter den Kloster(Privat)schulabgängern. Etliche von ihnen halfen der Kirche, indem sie z. B. als Psychiater oder als Psychotherpeuten die Ursache für die Missbrauchstraumata von Opfern, ausgelöst durch klerikalen Missbrauch, kaum bei den Klerikern, sondern bei den Opfern selbst suchten, wie z. B. zerüttete Familienverhältnisse, usw.

 

Und jetzt zeige ich hier den Schweigegeldvertrag über € 3.700 von Kardinal Schönborn vom Jänner 2004. Zwei Jahre lang, also seit 2002, dauerten meine Verhandlungen mit Schönborn, weil er nicht und nicht bereit war eine Entschädigung für die erlittenen Missbräuche zu bezahlen. Dazu: Es war bis damals seitens der Kirche in Österreich und Deutschland der Brauch gar nichts an ihre Opfer zu zahlen. Die Begründung dafür lauteten seitens der Kirchenoberen immer, die Kirche sei ja finanziell eine so arme Kirche, man brauche das wenige vorhandene Geld für die Caritas um für Menschen in Not Gutes zu tun! 












































  

 


 

Bei Zirkuspater Schönig handelt es sich um den größten vertuschten klerikalen Missbrauchsfall Deutschlands. Alle bekannten Missbrauchsfälle von Schönig wurden von seinem Orden, den Pallottinern, wegen Schönigs Prominenz gekonnt vertuscht. Fast 30 Jahre nach meinem Missbrauchserlebnis mit Zirkuspater Schönig ließ ich die Sache wieder aufleben (diesmal aber endgültig öffentlich und mit Klarnamen auf meinem Blog, bei TV-Sendern und in Printmedien), nachdem ich dahinterkam, dass die Pallottiner Pater Schönig noch immer nicht aus dem Amt gezogen haben. Aufmerksam wurde ich wieder auf Schönig durch Wiener Zeitungsartikel, als er Lili Paul Roncalli im Zirkuszelt vor dem Wiener Rathaus taufte. Einige Jahre später (am 2. August 2002) erwähnte die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ in einem Artikel über mich mit dem Titel „Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen“ die Sache mit Zirkuspater Schönig. Seitens der Erzdiözese Wien wird betont, dass der - mittlerweile pensionierte - Zirkuspriester in Deutschland und nicht in Österreich ansässig sei. Missbrauchsvorwürfe würden aber ernst genommen und penibel untersucht ……….! Erich Leitenberger, Sprecher der Erzdiözese Wien, ließ mir nach Erscheinen des Artikels ausrichten, dass Pater Schönig seiner Ordensleitung sagte, dass es nicht stimmt, was ich ihm vorwerfe. Damit war es getan und wiederum geschah gar nichts. Es war das gleiche Spiel wie knapp 30 Jahre zuvor. Pater Norbert Possmann war von 2002 - 2010 Vizeprovinzial, und es wäre eine seiner Aufgaben gewesen, dem ordnungsgemäß nachzugehen, nachdem ich diese Sache 2002 wieder aufleben ließ. Zirkuspater Schönig starb erst ein Jahr später. Hierbei handelte es sich um Vertuschung von klerikalen Missbrauchstaten durch einen dem Orden bekannten Serientäter (Ordensmitglied), der bis zu seinem Tod aktiv gewesen ist, da seitens der Pallottiner und auch durch Pater Possmann vorsätzlich keine Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung vorgenommen wurde. Im Internet las ich am 25. und 26.3.2021 in deutschen Zeitungen, dass bei den Pallottinern früher schon viele Fälle von Missbrauch bekannt waren und dass es 10 Täter sein sollen, wobei keiner von diesen je einer Strafverfolgung ausgesetzt war.

 

Zirkuspater Schönig besaß ein erhebliches Vermögen (1 MIO €) um welches die Pallottiner gegen Schönigs Verwandte prozessierten und auch bekamen. Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder lieferten sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Nachdem der Orden das Geld bekam, versuchte ich zusammen mit einem anderen Schönigopfer über den damaligen Opferbeauftragten Dr. Koscherscheidt, eine Schmerzensgeldforderung an die Pallottiner aus dem ehemaligen Schönigbesitz geltend zu machen. Die lehnten aber sofort ab, sie haben für Opfer kein Geld, sie sind ein so armer Orden. Aber um das Jahr 2010 herum verkauften die Pallottiner auch Schloss Untermerzbach bei Bamberg (Unterfranken) um zig MIO €! Auf diesem Blog zeige ich auch  ein Schreiben von Provinzial Scharler, der damals noch als Vizeprovinzial sagte, wir, die Pallottiner geben den Opfern nichts, sie sollen nur zu Gericht gehen ……..

 

Zum Glück ist es bei all meinen negativen Kirchenerlebnissen den Kirchenoberen aber nicht gelungen (trotz meines jahrzehntelangen Kampfes mit ihnen) mir meine Liebenswürdigkeit zu nehmen. Ich habe in meinem Leben dennoch auch sehr viel Schönes erleben dürfen und deswegen bin ich ein zufriedener Mensch geworden. Seit Mai 1981 bin ich sehr glücklich verheiratet und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM (schwerste Wiener Schule) maturiert und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch und alle drei können gut von ihren Jobs leben. Der Jüngste ging nach der TGM Matura in den Staatsdienst. Alle drei habe ich zusammen mit meiner Gattin beim Erwachsenwerden begleitet und das war sehr, sehr schön und jeder von ihnen ist mit seiner Partnerin (bzw. Ehefrau) glücklich.

   

Viele Jahre lang hatte ich Sammelklagen mit mehreren Opfern zusammen angestrengt. Vereinzelt wollten Anwälte auch helfen, doch dann hatten sich im Endeffekt immer alle Allianzen zerschlagen. Und weil ich keinen Rechtsanwalt fand, der mir helfen wollte, dass ich endlich einmal Schmerzensgeld von der Katholischen Kirche erhalte, begann ich letztendlich 2002 ohne Rechtsbeistand zu verhandeln (die Klasnic-Kommission wurde erst 8 Jahre später gegründet). Also, ohne Beistand eines Rechtsanwaltes unterzeichnete ich im Jänner 2004 folgenden Schweigegeldvertrag von Herrn Kardinal Schönborn: „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von EURO 3.700 ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen (Schweigegeldvertrag Textende).“ 

 

Zu Kardinal Schönborn:„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“ 

  

Die Pallottiner haben alle Sexualverbrechen von ihrem Ordensbruder Zirkuspater Schönig durch ihre Fahrlässigkeit zugelassen und sie haben seit meiner Meldung in den 1970er Jahren Pater Schönig immer nur in Schutz genommen, der Missbrauchstäter bis zu seinem Tod 2003 war. Ich hatte seinerzeit nicht nur die Pallottiner sondern auch die Erzdiözese Wien, da der Missbrauch in einem Wiener Hotel stattfand, bereits Anfang der 1970er Jahre über das, was mir Pater Schönig antat, informiert. Dass Pater Schönig 2003 einen tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen öffentlichen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun, und so leid mir das auch tut, die Kirche hat sich das nur selbst zuzuschreiben.

 

Doch seitens der Pallottiner wurde aber noch immer alles vertuscht und weiter abgestritten! Vor vielen Jahren vermittelten mich die Pallottiner an deren „Rechtsanwalt“ Dr. Janko Jochimsen. Jener sagte zu mir, dass er im Namen der Pallottiner davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbitte und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen schon in Verhandlung waren. Außerdem habe auch ich als erster den Fall Schönig kirchenintern (den Pallottinern selbst und der Erzdözese Wien, da Wien der Ort des Missbrauchs war) in den 1970er Jahren publik gemacht. Dr. Jochimsen von URIOS ist Fachmann für die Geldangelegenheiten von Ordensgemeinschaften. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner alles tun, damit wir Opfer von Zirkuspater Schönig als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich bei der deutschen Rechtsanwaltskammer über Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland nicht als eingetragener Anwalt geführt werde.

 

Und das schrieben mir vor vielen Jahren Schönigbetroffene, die mich aufgrund meines Aufdeckungsblogs kontaktierten (aus den härteren/brutaleren Mails zitiere ich hier keine Passagen):

 

........ er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für homosexuelle Jungs, die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte, ich finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war. Er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, seine Zuflucht für seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...........

 

 ............ Auch ich hatte mit Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gastronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen ........... 

 

 .......... Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. Ich bin ihm auch ganz bewußt aus dem Weg gegangen und habe die Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt ............

 

 ........... Leider ist darüber zu sprechen oder darüber zu plaudern für mich derzeit (noch) nicht gut möglich. Mein Erstkontakt mit Pater Schönig war 1979 oder 1980 .......... (Ende der Zitate aus Mails von Schönigbetroffenen).

 

Bei mir löste Pater Schönigs Missbrauch Bulimie aus, an der ich 33 Jahre lang leiden sollte (das brachte mir kaputten Zahnschmelz, entzündete Zahnwurzeln, kaputte Zähne, eine verätzte Speiseröhre, dazu eine 6cm große Hiatushernie, usw. ein) und nur deswegen hatte ich schon ärgste Zahnarzttermine hinter mir, die noch dazu sehr, sehr teuer waren. Immer wieder wandte ich mich an die Pallottiner, ob sie sich an den teuren Kosten beteiligen, da ich das Geld dafür brauche. 33 Jahre lang an schwerer Bulimie zu leiden ist kein Honiglecken. Was dadurch an Innereien kaputt wurde, erspare ich mir in allen Details jetzt anzuführen, ebenso, da im Lauf der Zeit auch der Zahnschmelz verloren ging, die komplizierten und oft teuren Zahnersätze, wie damit in Hundertschaft einhergehenden und oft schmerzhaften Sitzungen bei Kieferchirurgen und Prothetikspezialisten. Noch einmal: Auslöser für all das war der sexuelle Missbrauch durch Zirkuspater Schönig in dessen Hotelzimmer, aber genauso schlimm war für mich damals auch der Vertrauensverlust durch Pater Schönig.

 

Pater Helmut Scharler schrieb 2010 noch als Vizeprovinzial an einen ehemaligen Ordensbruder von ihm ein Antwortmail mit folgendem Inhalt (der ehemalige Ordensbruder versuchte netterweise einen Gesprächstermin von mir zu der Pallottinerleitung herzustellen, damit mir endlich geholfen werde, und jener übermittelte mir dann dieses Antwortmail von Vizeprovinzial Scharler): 

 

 „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“

 

Dass Pater Scharler darauf bestand, dass ich zu Gericht gehen soll, wenn ich von den Pallottinern eine Entschädigung wegen dem Schönigmissbrauch (mit extremster Langzeitfolge) will, war noch schlimmer für mich, als die Lügen und das Vertuschen der Pallottiner davor. Pater Schönig starb 2003 und gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass ich davor nicht zu Gericht ging hatte einzig und alleine den Grund, weil Pater Schönig mir immer drohte mich wegen meiner Herkunft als irren und völlig unglaubwürdigen Menschen darstellen zu wollen. Er sagte, seine Anwälte werden das schon so durchbringen, denn er habe ja genug Geld ……..

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 


 

 


 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 


 

     

 

 

 

   


 

 

 

 

Von 1974 bis 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Heimatkloster des späteren Kardinals Groer). Ich sprang 1979 wegen dem Missbrauchstäter Groer, der ebenfalls immer von den Kirchenobrigkeiten geschützt wurde, von einem Stiftsturm. Es handelt sich um jenen Turm, wo sich das Rekreationszimmer befindet. 

 

Ich sprang aus einem Fenster des Rekreationszimmer oberhalb des Konventgartens. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel. Zum Glück hatte ich diese Seite für meinen Sprung gewählt, wo man in den Innenteil des Konventgartens fällt und auf weichem Boden und Gestrüpp landet. Da ich den Sprung überlebte schleppte ich mich in mein Zimmer und versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden.

 

Ein ehemaliger Kollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein (durch mich kam er dorthin) und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 und von mir völlig unaufgefordert zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. In diesem Mail berichtete er auch, wie er Pater Hermann (Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat. Da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

 

 

 

 

   

 

Jahre später sprangen wegen Mitbruder Groer weitere Mönche von Türmen (Göttweig hat 3 Türme), einer überlebte seinen Sprung nicht. Ich hatte großes Glück, dass ich meine zwei Selbstmordversuche im Benediktinerstift Göttweig überlebte. Wie gesagt Jahre später sprangen wegen dem perversen Ungeheurer Groer weitere Mönche von anderen Türmen (Göttweig hat 3 Türme), ein Mönch überlebte nicht. 

 

Seit damals berichtete ich über DIE FLIEGENDEN MÖNCHE VON GÖTTWEIG.

  

Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer und Dr. Johann Kurz neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte.

 

Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer aus Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will.

 

Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz. Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet. 

 

Der Priester Dr. Johann Kurz hatte seinerzeit die wichtigste Rolle als Vertuscher und Lügner in der Groercausa. Durch diese Erwähnung mache ich für die Sachlage natürlich niemals Bundeskanzler Sebastian Kurz dafür verantwortlich, sondern ich zeige nur auf, wie die damaligen Proponenten (alle von der ÖVP oder von der Kirche) ihre Vertuscheraktionen durchgezogen hatten. Aber vermutlich kam nur durch mein Reden in den 1970er Jahren über die Groerschweinereien schon eine Untersuchung von Weihbischof Kuntner gegen Groer 1980 oder 1981 zustande (also fast 10 Jahre bevor Groer Kardinal wurde), wobei aber Dr. Kurz seinen Kollegen Dr. Groer wieder deckte.

 

Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Der Göttweiger Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das was da hinter den Kulissen ablief Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs, also der ÖVP.  Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". In Medieninterviews spricht Frau Garanca über "Me Too" in der Opernwelt, dass ihr das zum Glück nicht passiert ist, und über den österreichischen Sport, dass da ja auch einiges zu Tage kommt. Frau Garanca's Timbre ihrer Mezzosopranstimme ist meiner Meinung nach zurzeit das Beste weltweit, eine Spur feiner und besser als das von Frau Netrebko. Aber was da so alles Grausliche im ehrenwerten Stift Göttweig, wo Frau Garanca immer auftritt, passierte, wo immer alles gekonnt vertuscht wurde, gibt es dazu keine Meinung von Frau Garanca? Groer war nicht der einzige Täter von Göttweig, es waren im Lauf der Zeit etliche ……... Dr. Erwin Pröll feierte als ÖVP Landeshauptmann mit 3000 Gästen am 17.12.2016 im Benediktinerstift Göttweig seinen 70. Geburtstag. 


Ich hatte 1975 oder 1976 folgende Begegnung mit dem deutschen Bischof Karl Lehmann (dem späteren Kardinal) im Benediktinerstift Göttweig. Davor noch eine Bemerkung zu Lehmann. Abt Clemens Lashofer hatte mir damals Lehmann als Bischof von Limburg an der Lahn vorgestellt. Erst 2021 machte mich ein Leser darauf aufmerksam, dass Lehmann nie Bischof von Limburg war. Vielleicht meinte damals Abt Lashofer auch nur, dass Lehmann als Bischof für das Bistum Limburg vorgesehen sei. Ich entschuldige mich dafür, dass ich auf diesem Blog und in einigen Medienpostings Karl Lehmann als Limburger Bischof bezeichnet habe. Nun zu meiner Begegnung mit Bischof Lehmann: Es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder (wie immer im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern, zu Weihnachten usw.) für einige Tage im Stift Göttweig anwesend war (ich war von 1974 - 1979 Kandidat des Stiftes) als aus Deutschland Bischof Lehmann zu Besuch war. Es schien mir, als habe er zu Abt Lashofer ein sehr inniges freundschaftliches Verhältnis. Lehmann hatte jemand in seinem Gefolge im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Gästepater Pater Albert Dexel hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte. Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an, auf denen jeweils ein nackter Ballett tanzender Mann abgebildet war. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für Pater Hermann. Gemeint war damit der spätere Kardinal Groer, das perverse Monster von Göttweig (Göttweig war Groers Heimatkloster). Als ich einmal am Abend am Raum des neuen Novizen vorbeiging, hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden...................

 

Über Frater Placidus: Der Vater von Frater Placidus hatte mehrere Firmen in der Möbelbranche, und er war mit all diesen Unternehmen Kunde der Kirchenbank Schellhammer und Schattera. Als dieser starb, erbte sein Sohn als junger Mönch fast alles. Das Stift Göttweig hält in der Kirchenbank Schellhammer und Schattera von allen Orden, die höchsten Anteile. Der Göttweiger Abt Lashofer war vermutlich damals schon im Vorstand dieser Bank, so wusste er über die Höhe des ererbten Vermögens seines jungen Konventmitgliedes bescheid. Somit hat er als Bankvorstand das Wissen ausgenützt und sich bereichert. Es wäre wert zu eruieren, ob die Kirche öfters von Kunden der Kirchenbank Schellhammer und Schattera auf ähnliche Weise (also mit Insiderwissen) deren Vermögen erbte. 

 

Und da ist die Kirche ja immer sehr aktiv, wenn es darum geht für hohe Beträge (meist sind es illegale Erbschaften) mit allen Mitteln zu kämpfen. 

 

Im handschriftlichen Testament von Frater Placidus steht: „........Als Universalerbe setze ich das Stift Göttweig ein, dem Abt Lashofer bevorsteht..........“ 

 

Diesen Testamentswortlaut hat Abt Lashofer selbst aufgesetzt.

 

Nur ein Abt (oder ein Bischof) darf vor seinem Namen ein Kreuz zeichnen und dieses dürfte Abt Lashofer in der Schnelligkeit im Testamentsentwurf mit aufgesetzt haben, weil er es als Abt gewohnt war immer vor einem Namen ein Kreuz zu setzen. Dann hat Frater Placidus dieses Kreuz brav abgemalt und danach mit seinem Namen unterschrieben:

 

 

 

   

 



 

 

 


 

 

   

 

 

 

 

Noch einmal: Den Testamentswortlaut (siehe obiges Foto) hat Abt Lashofer selbst aufgesetzt. Denn nur ein Abt (oder ein Bischof) darf vor seinem Namen ein Kreuz zeichnen und dieses dürfte Abt Lashofer in der Schnelligkeit im Testamentsentwurf mit aufgesetzt haben, weil er es als Abt gewöhnt war immer vor einem Namen ein Kreuz zu setzen. Dann hat Frater Placidus dieses Kreuz brav abgemalt und danach mit seinem Namen unterschrieben.

 











 

 

 


 

 

      

 

 






Ein Benediktinerabt darf keinen privaten Besitztum haben, so wie jeder andere Mönch eines monastischen Ordens auch. Das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete sollte nach seinem Ableben sein Bruder erben (Testament oder Erbfolge). Auf meine Betreiben hin rifen in folge mehrere Redakteure bei ihm an und, doch nur sein Sohn war zu Telefonaten bereit und sagte, dass sein Vater so tief gläubig sei und aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders eigentlich gar nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und, dass die Kirche (also das Stift Göttweig), das Geld haben solle. So kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der dann niemandem im Stift darüber informierte, dass er das illegale Geld seines Vorgängers vom Notar übernommen hat.








 

 


 

 

 

 

 

 

 

   

   

 

 

 


 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 





 


 

 

 

 

 

 

Kardinal Schönborn sagte im November 2016 wortwörtlich und öffentlich im österreichischen Parlament folgendes (noch dazu agierte er bis 2020 als Medienbischof Österreichs): „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 


 

 

 

   



 

  


 

 

   

 

 



Derzeit gibt es weltweit ca. 3000 Bistümer (manche nennen sich Diözesen). Bei der seit 2010 weltweit aufgebrochenen kirchlichen Missbrauchsaufarbeitung macht jedes Bistum was es will. Die europäische Kurie hat sich nach vielen Jahren für nur sehr geringe Schmerzensgeldzahlungen geeinigt (aber auch da gibt es Unterschiede). Fast jede Diözese/Bistum hat eigene, meist sehr teure, Missbrauchsgutachten erstellen lassen und hat unzählige Aufarbeitungskommissionen (aber leider keine Staatlichen) gegründet. Unzählige Sprecher diverser Bischöfe überschwemmten die Medien, alle heucheln wie sehr es ihnen um das Wohl der Opfer geht, aber nur in den USA und Australien gibt es angemessene Entschädigungssummen. Bei uns betragen die außergerichtlichen Entschädigungen höchstens € 20.000, die meisten sind aber weit darunter angesiedelt.

 

Ich schrieb 2013 und 2018 an Papst Franziskus Briefe (ich veröffentlichte diese zeitweise ebenfalls auf diesem Blog), in denen ich bat, dass er diesem entwürdigendem Schauspiel endlich ein Ende setzen soll und ein weltweit rechtsethisches Entgegenkommen für einheitliche finanzielle Entschädigungen für alle kirchlichen Missbrauchsopfer ermögliche. Weiters "forderte" ich von ihm, dass die wegen Missbrauch angeklagten Bistümer und Klöster, die bei Gericht immer Verjährung pochen, auf diese Verjährung aufgrund einer Weisung von ihm, endlich darauf verzichten sollen. Antwort erhielt ich auf meine Papstschreiben keine. Als österreichisches Missbrauchsopfer forderte ich ihn auf, so wie auch Kardinal Schönborn, dass aufgrund einer päpstlichen (also kirchlichen) Weisung von ihm, die Diözesen in Österreich sich bereit erklären sollen, dass sie die Kosten für ihre Opfer, für die der Staat bezahlt, übernehmen sollen. Es handelt sich dabei um Opfer, die bereits aufgrund von klerikalen Missbrauchstätern eine monatliche Verdienstentgangsrente vom Staat durch das Verbrechensopfergesetz (VOG) beziehen. Ich schätze einmal, bis dato sind es 50 Opfer die so eine Rente, von der man auch leben kann, monatlich erhalten. Es handelt sich dabei nicht um das HOG (Heimopferrentenopfergesetz), sondern um das VOG (Verbrechensopfergesetz).

  

Kardinal Schönborn negierte alle meine Aufforderungen/Ersuchen  permanent (so wie der Papst). So billig, wie die Kirche bis jetzt in Österreich und auch in Deutschland bei den Missbrauchsfällen davongekommen ist, ist ein Skandal. Und wieso muss der Staat für diese sehr hohen monatlichen Kosten für die von der Kirche verursachten Verbrechen aufkommen, denn die Verdienstentgangsrenten, die monatlich vom Staat ausbezahlt werden, sind nicht gering.

  

Kardinal Schönborn sagte zu Beginn über die von ihm installierte Klasnic-Kommison bei Pressegesprächen mehrmals zu Medienleuten, dass für die Entschädigunszahlungen keine Mittel aus dem Kirchenbeitrag herangezogen werden, sondern Gelder aus Verkäufen kirchlicher Liegenschaften genommen werden. 

 

Kurz darauf hat die Erzdiözese Wien ein Zinshaus in Hietzing um zwei Millionen € erworben. Das Haus ist in der Lainzer Strasse. Kardinal Christoph Schönborn unterzeichnete den Kaufvertrag für die Diözese persönlich.

 

Etwas später trennte sich die BHS Holding von einem aus drei Zinshäusern bestehenden Ensemble in der Breitenseer Straße in Wien-Penzing. Und die Erzdiözese Wien zahlte 4,9 Millionen € für die drei Immobilien. 

 

Und das Benediktinerstift Admont kaufte einfach so nebenbei 276 Wohnungen von der BUWOG, wobei über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde. "Stillschweigen", was soll das Ganze, was betreibt die Kirche da für Geschäfte?

 

Am Donnerstag, den 1. Juli 2021, schreibt die Kronenzeitung auf Seite 10, dass das Stift Klosterneuburg ein Grundstück der CD-Fabrik SONY in Salzburg Anif um 23,6 MIO € gekauft hat.

 

Die Klasnic-Kommission hat in 10jähriger Arbeit bis 2021 über 2000 kirchliche österreichische Missbrauchsfälle positiv bearbeitet und ca. 27 Mio. € an die Opfer (mit einem oft mehr als kaputten Leben) mit durchschnittlich je 13.500 € überwiesen. Frau Klasnic hat öfters betont, wie sehr die Kirche Österreichs dabei an Ihre finanziellen Grenzen gestoßen sei! Aber wie man sieht sind knappe 24 MIO € jederzeit vorhanden, um wieder ein zusätzliches Spekulationsgrundstück zu kaufen........... 

 

Die katholische Kirche ist das größte Unternehmen der Welt, der größte Grundbesitzer und zugleich der weltgrößte Grundstücksspekulant (auch in Österreich). Die Kirche hat eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen und da fungieren die Bistümer/Diözesen als Eigentümer nicht allein. Die Liegenschaften in Österreich sind aufgeteilt auf hunderte katholische Nonnen- und Mönchsorden und Stiftungen. Auch die innerhalb der Kirche unseres Landes mit den Liegenschaften Betrauten blicken da nicht mehr durch. Die Kirche in Österreich besitzt eine Unmenge an Grundstücken, Häusern und Wohnungen (diese Anhäufung an Reichtümern ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich).

 

Außerdem befinden sich die meisten Immobilien auf so genannten „Filetgrundstücken“ (also in allerbesten Lagen), wo alleine die Wertsteigerung der letzten 20 Jahre das „Sechsfache“ ausmachte. Noch einmal: Die katholische Kirche ist nicht nur das größte Unternehmen der Welt, auch der größte Grundbesitzer und zugleich auch der größte Grundstücksspekulant. Googeln Sie einmal über die Besitzungen des Stiftes Klosterneubung oder von St. Peter in Salzburg, oder über Göttweig (Groers Heimatkloster) mit seinem großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den bis vor kurzem noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die an das Stift ausbezahlt wurden). Aber für uns Kirchenmissbrauchsopfer gibt es nur Peanuts.

 

So treibt die Kirche ihr Grund- und Bodenbesitzspiel in der ganzen Welt. Würde der größte Grundstückspekulant Kirche mit seinem Markenartikel Jesus enteignet werden, dann gäbe es ab sofort keine Armut mehr auf der Welt. Der Boden, worauf die Kirchen gebaut sind der Kirche natürlich bleiben, aber es geht um den immensen und unüberschaubaren anderen Besitzanteil von Grund und Boden. Die Kirche hat auch eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen. Die Kirche soll Kirche sein und nicht Grundstücksspekulant. Darauf angesprochen meinen diverse Sprecher der Kirche, dass sie Arbeitgeber sind und dass das für diverse Regionen doch gut sei. Noch einmal, so etwas hat nicht die Aufgabe der Kirche zu sein. Eine komplette Enteignung der Kirche und Kündigung aller zur Zeit gültigen Konkordate für Staaten, die solche Verträge mit der Kitche haben, wäre das Beste.Ablasshandel, Hexenverfolgungen, Inquisition, vertuschter sexueller Missbrauch durch den Klerus, Kreuzzüge, Judenverfolgungen, Teufelsaustreibungen bis heute (oft mit tödlichem Ausgang), Weltkriege, Glaubenskriege (bis heute überall mit verbandelt). Weiters lässt sich die Kirche von den Staaten, mit denen sie ein Konkordat als Abkommen pflegt, jährlich mit Billiarden finanzieren, obwohl sie selbst das größte und reichste Unternehmen der Welt und der größte Grundbesitzer der Welt ist.

 

 

 

 

 
Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Dort war ich ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig war oft in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld zu Gast, wie auch der Diakon Pino Mali Motta, der immer vom Wiener Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre kam. Die Pfarre Breitenfeld war seinerzeit ein richtiges klerikales Pädophilennest, auch der Mesner Hans war dort Anfang der 1960er Jahre einer meiner Täter. Und zur Krönung, als ich in fünf Jahre lang Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig war, lernte ich dort den extrem aufdringlichen Pater Hans Hermann Groer (den späteren Kardinal) so richtig kennen. Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster) sprang ich 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm, da ich noch lebte, schleppte ich mich in mein Zimmer und versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden.

 

Seit 1999 kontaktierte ich die ranghöchsten Politiker Österreichs, dass wir ebenfalls so einer Kommission nach dem Muster Irlands bedürfen, um tausende vertuschte Missbrauchsfälle der Kirche in Österreich endlich aufzudecken. Die Klasnic-Kommission entstand 2010, nachdem ich 11 Jahre vor ihrer Errichtung begann, alle möglichen Politiker zu sekkieren, dass wir in Österreich auch einer großen und vor allem unabhängigen Missbrauchskommission (so wie die seit 1999 in Irland bestehende übergeordnete Missbrauchskommission) gegen die verlogene und Missbrauchsfälle vertuschende Kirche bedürfen.

   

Um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, arbeitete ich Tag und Nacht dafür, und war viel unterwegs. Leider war es noch vor vielen Jahren für Private üblich, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife) und so hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma. Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen hatte ich ebenfalls, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte eine Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission oder von Kardinal Schönborn abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam. Meine u. a. auch an Bundeskanzler Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte dann Gespräche mit Kardinal Schönborn und empfahl diesem, eine kirchentreue Person aus seinem ÖVP Team (Exlandeshauptfrau Klasnik) mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Zum Wunsch meiner Kostenrefundierung folgendes: Frau Klasnik bekommt jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt, aber meine Pionierarbeit und mein Lebenswerk wurden ignoriert. 

 

DIE BISTÜMER DEUTSCHLANDS NAHM ICH AB 1999 EBENFALLS JAHRELANG IN MEINEN MAILVERTEILER AUF UND ICH INFORMIERETE SIE EBENFALLS IN DER HOFFNUNG, DASS ES IN DEUTSCHLAND AUCH EINMAL ZU KOMMISSIONEN UND IN FOLGE ZU ENTSCHÄDIGUNGEN FÜR OPFER KOMMT (ALLE AUSSENDUNGEN HABE ICH ARCHIVIERT).  

 

Dass die Entschädigungen dann aber so gering ausfallen werden hätte ich nicht gedacht:

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

  
2004 machte ich in der ORF Sendung “Vera“ (bei Fr. Dr. Vera Russwurm) einen Aufruf, dass sich endlich einmal viele weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten (2002 machte ich diesen schon in TV Sendern in Deutschland). 

 

Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass plötzlich immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen dann endlich auch die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine. Auch die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.

 

 

  




     

 

 


 

 

 

 

 

 

  

   

 

Zu Kardinal Schönborn: …….Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde 2003 über den Missbrauch von Flasch von dem hochadeligen Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte auch da wieder keine Gefahr im Verzug erkennen. Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Dem Kardinal war es damals egal ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und 10 Jahre später (2013) hielt Schönborn selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte der Betroffene Ende 2017 aus Österreich aus und das war Schönborns Verdienst. Er schütze den klerikalen Kinderschänder Msgr. Wolfgang Flasch bis zu dessen Tod ……………………. DEM KÖLNER ERZBISCHOF (UND WEITEREN BISCHÖFEN DEUTSCHLANDS) WIRD VERTUSCHUNG NACHGESAGT UND DIE WIRD SOGAR GEPRÜFT. IN ÖSTERREICH WERFE ICH KARDINAL  SCHÖNBORN SEIT  20 JAHREN VERTUSCHUNG VOR, KEIN MEDIUM HAT SICH JE DAFÜR INTERESSIERT UND GEPRÜFT HAT ES BIS DATO AUCH NIEMAND, OBWOHL ICH ANHAND ETLICHER FÄLLE, SO WIE Z.B. DIESER VON MSGR. FLASCH, BEI BEHÖRDEN UND MEDIEN DARAUF PERMANENT AUFMERKSAM MACHTE. 

 

Im Gedenken an den im Jänner 2003 in Mödling in Niederösterreich verstorbenen Trinitarierpater Quirin schrieb die Stadtgemeinde Mödling einen mit 3.000 € dotierten Preis für soziales Engagement aus. Der "Pater Quirin-Gedächtnispreis" wird alle zwei Jahre verliehen. Im Mai 2010 – erst kurze Zeit nach der Installierung der Klasnic Kommission – sprachen die ersten Opfer von Pater Quirin bei der Kommission vor, damit der Preis nicht mehr unter dem Namen dieses Täters weiter verliehen werde. Die Klasnic-Kommission zahlte zwar an Pater Quirins Opfer Entschädigungen, aber sonst blieb alles so, wie wenn er nie Kinder missbraucht hätte. Die Betroffenen hatten sich an die Kommission gewandt, um zu verhindern, dass weiterhin im Namen eines Kinderschäners in Mödling alle zwei Jahre ein Sozialpreis verliehen werden sollte. Auch wegen diesem Fall legte ich Protest bei der Klasnic-Kommission und bei Kardinal Schönborn ein, leider vergeblich.

 

Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben und wurde nach bekannt werden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Es kam zu keinen Verhandlungen, da die Kirche Schweigegelder an die Opfer bezahlte. Die Behörden untermauerten das dann noch mit der Verjährung der Taten (Verjährung ist bei einem Serientäter aber niemals gegeben) und damit, dass eine Versöhnung mit drei Opfern durch die Entschädigungen stattgefunden habe. Prälat Holenstein entgegnete darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Massenmissbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Der ehemalige Vorarlberger Bischof Küng half intensiv bei der Versetzung des Missbrauchstäters Holenstein mit und auch, dass Holenstein ein honoriger Mann bleiben konnte. Er verstarb am am 3. Jänner 2013 und viele, die sich ihm wegen seines segensreichen Wirkens sehr verbunden wissen, haben von ihm mit Trauer und Dankbarkeit Abschied genommen. Auf die Idee, dass er ein Kinderschänder war, kam niemand ...... Bischof Küng sei dafür gedankt!

 

Ich machte jahrelang die Medien auf diesen Fall des Missbrauchstäters Holenstein aufmerksam, auch, dass Bischof Küng deswegen rücktrittsreif sei, doch allen Medien in Österreich war dieses Thema wieder viel zu heiß. Und am 9. Jänner 2019 war in Medien zu lesen, dass in der Causa Bischof Alois Schwarz ein weiterer Bischof in die päpstlichen Vistitationsermittlungen eingeschaltet wird. Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner als vom Vatikan eingesetzter Visitator hat um Unterstützung durch seinen Vorarlberger Amtsbruder Benno Elbs gebeten. Zu den Missbrauchsfällen des Vorarlberger Paters Paterno erklärte Elbs (damals Pastoralamtsleiter), dass bei entsprechender Schwere des Vergehens eine Nichtverjährung möglich sei. Zeitgleich gab es aber noch Prälat Holenstein, der auch in Vorarlberg Buben missbrauchte. Als Holenstein 2013 starb, trauerte Elbs (damals Diözesanadministrator) um ihn. Und jetzt wird der Vorarlberger Bischof Elbs päpstlicher Visitationsgehilfe um gegen einen Bischofskollegen vorzugehen, ein Sumpf sondergleichen! 

 

„………… Sehr geehrter Herr Tfirst, Ihre Website lässt mich jedes Mal sprachlos und traurig und entsetzt und wütend zurück. Ich danke Ihnen für das, was Sie da aufgeschrieben haben, ich finde auch Ihre künstlerischen Arbeiten sehr eindrucksvoll und kraftvoll. Dürfte ich Sie um eine Einschätzung bitten? Oder vielleicht können Sie mir raten, an wen ich mich wenden kann? Es geht um mögliche Opfer, die nur für ein paar Monate in Österreich waren, danach sofort wieder in ihre Heimat in Afrika zurück sind. Opfer, die gar nicht wissen, dass sie die Möglichkeit hätten, sich an jemanden in Österreich zu wenden. Konkret geht es um den Fall "Prälat Holenstein" in Bregenz. Haben angesichts der vergangenen Jahre und des Tods des Täters die Opfer noch eine Chance, gegen die Katholische Kirche Österreichs zu klagen? Sie erwähnen, ein Serienverbrechen verjähre nicht ... das wäre hier ja gegeben. Gibt es vielleicht einen Opferanwalt, eine Opferanwältin, die darüber Auskunft geben könnte? Vielleicht können Sie mir dazu etwas sagen, weil sie jetzt so viel Erfahrung mit solchen Fällen haben, sich so intensiv beschäftigt haben. Ich hoffe, Sie empfinden meine Mail nicht als Zumutung, falls ja, bitte ich um Verzeihung, ich könnte das verstehen. Ihre Kraft, Ihren Mut bewundere ich. Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Mit freundlichen Grüßen XXXXXXXXXXXXXXXXXXX…………….“

 

Der Geistliche Rat und Dorfpriester von Bad Goisern wurde nach Bad Schönau (gehört zur Erzdiözese Wien, der Kardinal Schönborn vorsteht) versetzt, nachdem er wegen Missbrauchs zu 18 Monaten bedingt verurteilt wurde. Schönborn deckte also auch ihn.

 


 
 
                   

 

 

 

 

 

 


 

 

     




 

 

 

Im obigen Foto ministriere ich beim Wiener Erzbischof Kardinal König! Auch seinen (geistlichen) Sekretär, Dr. Anton Berger, hier am Foto derjenige, der mit dem Rücken zu sehen ist, informierte ich über das, was mir durch Kirchenleute in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld so alles widerfuhr. Konsequenzen für die Täter gab es natürlich keine, sondern es wurde vertuscht. Der Gynäkologe DDr. Johannes Huber war damals, von 1973 bis 1983, auch ein persönlicher Sekretär (weltlicher Sekretär) von Kardinal König. Er war ebenso informiert und auch er vertuschte im Fall Schönig und co.

 

Kardinal König intervenierte 1970 sogar bei Gericht: Ein Bub ist in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Nachdem die Mutter des Buben von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging seine Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Auch andere Buben hat er im Schwimmbad eingeseift. Bei einem Prozess in Wien soll die Richterin den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde freigesprochen, denn Kardinal König selber hat bei der Richterin interveniert.

 

2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ 

 

Die, einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. 

 

Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich!

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 



   


Ein ehemaliger Kommilitone aus dem Priesterseminar in Horn (genannt Canisiusheim), der mich aufgrund meines Aufdeckungsblogs 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. 

 

Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. 

 

Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse..… Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen. Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.



















Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative. Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf. Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste ………….

     

Als ich Mitte der 1970er Jahre, und vermutlich als Allererster, Mitbruder Groer als Missbrauchstäter in Göttweig zum Thema machte, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich mir für Jahrzehnte die allerärgsten Retourkutschen einhandeln sollte und dass ich damit auch die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslöste. 

 

Es hat dann etliche Aktionen seitens der Kirchenführung gegeben, die nur zum Ziel hatten, dass nichts über Groers Sauereien an die Öffentlichkeit dringen soll. Groer wurde mittels mehreren vorgelegten Erklärungen, die er auch zu unterzeichnen hatte, zum Schweigen verpflichtet. Kardinal König wollte den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll, und die mächtige politische Partei ÖVP half Lashofer dabei (u. a. intervenierte Dr. Schambeck im Vatikan). 

  

Der Göttweiger Abt Lashofer war seit Mitte der 1970er Jahre mit dem Bischof von München Freising (dem späteren Papst Benedikt) befreundet und er arbeitete sogar in einigen Projekten mit ihm zusammen. Lashofer hatte das immer im Stift erzählt. Daher behaupte ich schon seit 1981, als Dr. Ratzinger Chef der Kurie im Vatikan wurde, dass er über Groers Treiben seit den 1970er Jahren durch Lashofer informiert war und einfach nur alles vertuschte. Kurienkardinal Ratzinger war im Vatikan ab 1981 als Sachbearbeiter für sexuellen Missbrauch von Klerikern (speziell während eines Beichtgesprächs) zuständig .....................

        

Ich war Kunstschüler von Akademieprofessorin Matejka-Felden und ich bekam von ihr schon ab meinem 6. Lebensjahr den ersten Malunterricht. Frau Prof. Matejka war mir in vielen Dingen und in ihrem Auftreten viel zu resolut, sodass ich anfangs nicht gerne zu ihr ging. Aber bereits ein zwei Jahre später habe ich die Frau verkraftet und sie hat mir viel beigebracht, vor allem, was ich künstlerisch ausdrücken will, kann ich seither mit Leichtigkeit umsetzten und zwar so, dass es auch wirklich jeder versteht. Die Kompositionen in ihren Bildern mit der sehr starken Farbgebung haben mich von Anfang an fasziniert, was ich auch in meine Bilder übernahm. Es gelang mir aber sehr bald dennoch einen ganz eigenen Stil zu entwickeln und als Kirchenmissbrauchsopfer gründete ich Anfang der 1980er Jahre die Kunstrichtung Kath.art.


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 























 

Ich war auch einige Jahre beruflich beim Arbeitsamt als Berater tätig, genannt AMS (Arbeitsmarkt Service). Wegen sogenannter Sparmaßnahmen hätte ich 380 Mütter 1998 aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerministerium). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst. So widersetzte ich mich 1998 der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch und machte als AMS-Berater meine Aufdeckungen von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw öffentlich.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

    

 


 

 

 


 

 

 

 

 

 



 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

   






 

 

 

 


 

 

   

  






 

 

 


 

 

   







 

 

 

 


 

 

 

   

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 

   

   






 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 


  

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

    








 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 


 

 

 

 

 





 

 

 

 

 


 

 

 

    

 








       

 

 

 


 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 


 

 

 

      









 

 

 


 

 

 

     










 

 

 


 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

 

 

 

Anfang der 1980er Jahre war ich der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System vorwiegend nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt, habe ich mich davon wieder abgewendet.

 

Jahre nach meinem Austritt  malte ich Ende der 1980er Jahre einen Zyklus (meist große Ölbilder) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“, der sogar in einigen Logen ausgestellt wurde. 

 

Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war auch lange Zeit (bis in die 1990er Jahre) mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.