19.04.22

tfirst@gmx.at

  

 

Als Künstler (geb. 1956) gründete ich Anfang der 1980er Jahre die Kunstrichtung KATHART (Kunst über klerikale sexuelle Missbrauchstäter der katholischen Kirche). 

 

Ich bin ein sexuelles Missbrauchsopfer von Angehörigen des katholischen Klerus. Einer davon, Pater Groer aus dem Benediktinerstift Göttweig, wurde später Kardinal, obwohl damals schon etliche seiner Missbrauchstaten im Vatikan bekannt waren.  

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Prof. Gerda Matejka Felden weise ich seit den 1980er Jahren über die Kunstschiene auf das systemische Vertuschen bei den weltweit unzähligen kirchlichen Missbrauchsfällen durch die Kirchenoberen hin. Ich glaube auch daran, dass die Kathart, die ich aus dieser Notwendigkeit heraus gründete, Bestand hat.

 

Als Kunstschaffender konnte ich von der Kunst (Kathart) alleine nicht leben und so arbeitete ich immer in anderen Brotberufen. Vielleicht werden irgendwann einmal meine Kathartbilder zu den teuersten Kunstwerken der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen. Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ sogar als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen? Dann würde man über diese schändliche und extrem verlogene Treiben der Kirche ewig reden und das wäre der wahre Wert meiner Kathart.

 

 

 

       


 

  

  

 

   


 

 

         

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Von 1974 - 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig und nachdem auch ich ein Missbrauchsopfer von Benediktinerpater Groer wurde, Abt Lashofer sich darüber aber nur belustigte statt mir beizustehen und gegen Groer vorzugehen, sprang ich 1979 aus dem Fenster eines Stiftsturms (zum Glück überlebte ich). Jahre nach mir sind weitere Missbrauchsopfer von Groer von Stiftstürmen gesprungen, ein junger Mönch (Bruder Placidus) überlebte 1986 seinen Sprung nicht. Die Stiftsoberen wollten und wollen nie Details zu all den Groersauereien im Stift bekannt geben. Vielleicht auch deswegen, weil es noch viel mehr Täter im Stift gab, deren Vergehen man auch immer vertuschte. Die Vertuscherachse Göttweig und Vatikan mittels Opus Dei ist da seit Jahrzehnten (bis dato) höchst aktiv. 
 
Auch mir gegenüber waren noch weitere Benediktinermitbrüder in Göttweig sehr aufdringlich. Pater Albert Dexel, damals die graue Eminenz des Stiftes, und Pater Marin Botz, damals der persönliche Sekretär von Abt Lasofer. Ich setzte Abt Lashofer ebenfalls über diese Vorkommnisse in Kenntnis, er unternahm wieder nichts, so wie bei Groer. Vor meinem Sprung 1979 sagte ich noch zu Abt Lashofer, dass ich nicht schwul bin so wie er (Lashofer) und wie Pater Albert, Pater Martin und der schlimmste von allen, Pater Hans Hermann (Groer), der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später auch noch öffentlich herausstellen sollte. Ich sagte Abt Lashofer auch, dass ich aus reiner Ideologie des Glaubens Stiftskandidat wurde und nicht wegen homosexueller Kontakte ins Kloster eintreten wollte, außerdem bin ich ein Heterosexueller.

Ein trauriges Kapitel ist der nach wie vor verlogene Umgang der Kirche allgemein mit diesem Thema. In der Kirche gibt es zu einem sehr hohen Prozentsatz homosexuelle Priester und Mönche, nach außen hin verdammt aber die Kirche Homosexuelle. Outet sich ein homosexueller Mönch oder Weltpriester, fliegt er sofort aus dem Verein Kirche. Groer war homosexuell und zusätzlich auch noch pädophil, alle wussten es, keiner wollte darüber reden. Durch die problematische Sexualdiktion der Kirche und deren gigantische sytemische Vertuschug darüber, wurden die massenhaften Entgleisungen von den Kirchenoberen immer wissentlich in Kauf genommen, viele Mönche und Priester haben sogar Aids. Die meisten heterosexuellen Kleriker halten auch den Zölibat nicht ein und haben Freundinnen. Hat dann ein katholischer Priester oder Mönch Kinder, zahlt die Kirche geheim Alimente, aber nur wenn sich der Geistliche nicht zu seinen Kindern bekennt. Wenn seine Freundin schwanger ist, rät der Vikar oder der Bischof in all diesen Fällen zuerst zu einer Abtreibung, das wird dann aus der Kirchenkasse „schwarz“ bezahlt und kommt billiger, als "schwarz" lange Zeit Alimente zu zahlen (was leider Usus ist).

 

Anfang der 2000er Jahre rief ich Abt Lashofer an und fragte ihn, ob er mir als Groer-Missbrauchsopfer endlich eine Entschädigung gibt, die ich damals hätte sehr gebrauchen können. Lashofer sagte, dass er sich das überlegen wird und ich ihm mein Ansuchen schriftlich übermitteln soll. In diesem Schreiben soll ich aber nur die Sachlage beschreiben wofür ich Geld benötige. Ich setzte ein Schreiben auf und in der Schnelligkeit schrieb ich als Einleitung „ich war einmal ihr Gast“ anstelle von „ich war einmal Ihr KANDIDAT“. Das fiel mir erst beim genaueren Lesen in einer Kopie auf, nachdem ich das Original schon abschickte.Lashofer hat mir dann 10.000 Schilling (ungefähr 700 Euro) überwiesen. Ich weiß natürlich nicht wer dann aller im Stift mein Schreiben gelesen hat, aber ich wurde informiert, dass man plötzlich seitens des Stiftes über mich überall verkündet, dass ich nur ein einziges Mal in meinem Leben im Kloster zu Gast war und sonst gar nichts mit dem Stift zu tun hatte. Meine ca. 50 und jeweils mehrtägigen Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren wurden so auszulöschen versucht, um angemessenen Schmerzensgeldzahlungen an mich zu entgehen. Bald danach hatte Göttweig ein langes Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht am Hals, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um ein von Abt Lashofer angehäuftes Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will (ein Ordensmann eines monastischen Ordens darf keinen Besitz haben). Als Lashofer starb verheimlichte Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

     


 

 

 

 

  

 

   

 


 

  


 

 

 


 

 

 

   

 

 


 

 

  

  
















 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

  

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 










 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

   

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

  

 

 

 


 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

  


 

Hier zeige ich einige meiner Malereien die keine KATHART Themen beinhalten.

 

 

 

 

 


 

 

     

 

   

 

 


 

 

 

     

 

 

 


 

 

 

 

  

 

 


 

 

 

  

 

 

 


 

 

    

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

   

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

  

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

 

    

  

 

 


 

 

 

 

    

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Als ehemaliger Freimaurer (ich war seinerzeit der jüngste Freimaurer Österreichs) malte ich in den 1980er Jahren einen großen Zyklus über Mozart mit dem Titel "Mozart der Freimaurer", der logenintern ausgestellt wurde. Ich verließ die "Maurerei", als ich zu verstehen begann, dass sie in unserem Land nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts. Im Herzen bin ich aber bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist. 

Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis der Hintergrund, davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

  

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

  

 

 

 

Ich erwähnte es schon, dass ich als Kunstschaffender von der Kunst alleine nicht leben konnte und daher immer in anderen Brotberufen arbeitete, wie auch als Berater beim Wiener Arbeitsamt (Arbeitsmarktservice oder kurz genannt AMS).

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

   

  

 

tfirst@gmx.at

     Als Künstler (geb. 1956) gründete ich Anfang der 1980er Jahre die Kunstrichtung KATHART (Kunst über klerikale sexuelle Missbrauchstäter...