Kunst von Michael Tfirst
19.04.22
tfirst@gmx.at
Von 1974 - 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig und auch ich wurde ein Missbrauchsopfer des Göttweiger Benediktinerpaters Dr. Groer (dem späteren Kardinal). Ich habe Abt Lashofer Mitte der 1970er Jahre darüber berichtet. Ich habe es eingangs schon erwähnt, dass ich die Kunstrichtung Kathart Anfang der 1980er Jahre u. a. deswegen gegründet habe, um die systhemischen Vertuschungen der Kirchenoberen von den 1960er und 1970er Jahren aufzuzeigen.
Die fliegenden Mönche von Göttweig
Ein junger Mönch (Bruder Placidus) überlebte 1986 seinen Sprung nicht. Obwohl die Information über diesen Suizid, der nur wegen vorangegangener Groermissbräuche passierte, schon bis in den Vatikan vorgedrungen ist, intervenierte der ÖVP Politiker Dr. Herbert Schambeck im Namen seiner politischen Partei ÖVP so lange im Vatikan, bis Groer dennoch Erzbischof von Wien und danach Kardinal werden konnte. Anfang der 2000er Jahre rief ich Abt Lashofer an und fragte ihn, ob er mir als Groer-Missbrauchsopfer endlich eine Entschädigung gibt, die ich damals hätte sehr gebrauchen können. Lashofer sagte, dass er sich das überlegen wird und ich ihm mein Ansuchen schriftlich übermitteln soll. In diesem Schreiben soll ich aber nur die Sachlage beschreiben wofür ich Geld benötige. Ich setzte ein Schreiben auf und in der Schnelligkeit schrieb ich als Einleitung „ich war einmal ihr Gast“ anstelle von „ich war einmal Ihr KANDIDAT“ (von 1974 - 1979 war ich Kandidat des Stiftes). Das fiel mir erst beim genaueren Lesen in einer Kopie auf, nachdem ich das Original schon abschickte. Lashofer hat mir dann 10.000 Schilling (ungefähr 700 Euro) überwiesen. Ich weiß natürlich nicht wer aller im Stift dann mein Schreiben gelesen hat, aber ich wurde informiert, dass man plötzlich seitens des Stiftes über mich überall verkündet, dass ich nur ein einziges Mal in meinem Leben im Kloster zu Gast war und sonst gar nichts mit dem Stift zu tun hatte. Meine ca. 50 jeweils mehrtägigen Aufenthalte während meiner 5jährigen Kandidatenzeit wurden so auszulöschen versucht, um Schmerzensgeldzahlungen zu entgehen.
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Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (geb. 1956) und ich lebe in Wien. Als Künstler (Schüler von Prof. Gerda Matejka Felden) gründe...
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Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (geb. 1956) und ich lebe in Wien. Als Künstler (Schüler von Prof. Gerda Matejka Felden) gründe...



































