Das bin ich mit einem meiner Kunstwerke

Der Vatikan hat 1962 angewiesen, Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester zu vertuschen. Kardinal Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI.) bestätigte erst 2001 diese Aufforderung gegenüber allen Bischöfen. Den Opfern soll ein Schweigegelübde angenommen werden. Ich selbst habe im Jahr 2004 so ein Schweigegeldgelübde (hush money) unterschreiben müssen. Kardinal Schönborn gab mir € 3.700 (dreitausendsiebenhundert). Details siehe weiter unten.
Bevor ich über mich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute berichte, will ich noch über einen Redakteur des Nachrichtenmagazins Profil berichten, der zwar offiziell gegen die Kirche im Profil schreibt, aber insgeheim mit den Kirchenoberen zusammenarbeitet. Einmal mit dem Oberen, dann mir einem anderen, je nach Lage für die Zwischentöne und welche Seilschaft der Kirche gerade nach Lage der Politik unterstützenswert scheint.
Nun: Der Profilredakteur Emil Bobi schrieb im Profil u. a. über Kardinal Groer und über das Priesterseminar in St. Pölten. Ich erhoffte mir von ihm seriöse Berichterstattung über meinem Einsatz punkto Vertuschung bei sexuellen Missbrauchsdelikten durch Priester der kath. Kirche.
Da mich aber bei den Medien der Sprecher von Kardinal Schönborn (Herr Prof. Erich Leitenberger) und sein Rechtsanwalt (Herr Dr. Erich Ehn) als unglaubwürdigen Irren darstellen, glauben das leider wirklich etliche Leute in der Öffentlichkeitsarbeit!
Denn zufällig bekam ich einen Schriftsatz in die Hand, wo mich Herr Bobi als Irrer bezeichnet.
Ich schickte Herrn Bobi per E-Mail auch meinen offenen Brief an den Landeshauptmann von NÖ, Dr. Erwin Pröll, den sexuellen Missbrauchstäter P. Paterno betreffend, der ja bis zu seinem Tod in NÖ lebte.
Darauf mailte mir Herr Bobi folgendes retour: „dieser Herr ist ein Irrer, trotzdem danke“.
Er meinte, ich sei jemand anderer, und wollte ihm nur über Herrn Tfirst (also über mich) Informationsmaterial zukommen lassen.
Ich antwortete ihm mittels E-Mail:
„Liebe Profilredaktion! Danke für die Verleumdungen an meiner Person, anstatt mir mit ordentlicher Berichterstattung zu helfen! MfG Michael Tfirst“.

Darauf mailte mir prompt Herr Bobi nur ein Wort retour: „Scheiße“. Vermutlich ärgerte er sich über sich selber und über seinen offensichtlichen Fehler……
Ich zeigte Herrn Bobi bei der Staatsanwaltschaft wegen §§ 111, §§ 114 und §§ 297 Strafgesetzbuch an, doch die Staatsanwaltschaft stellte meine Anzeigen einfach ein. Die Sicherheitsdirektion machte für mich ebenfalls eine zweite Anzeige gegen Herrn Bobi, doch auch diese wurde von der Staatsanwaltschaft zurückgelegt…..
Herr Bobi erzählte mir einmal im Zuge eines längeren Telefonates persönlich, dass er sich sogar von der Kirche ein Haus gekauft hat, das für ihn gar nicht teuer war, bevor er sich dem Chor, ich bin ein Irrer, anschloss.
Ich hätte aufgrund meiner Geburt als Bastard niemals in die Klosterschule und in das Internat bei den Schulbrüdern in die Schopenhauerstraße gegeben werden dürfen.
Musste ich all das wirklich nur erleiden nur weil ich 1956 unehelich geboren wurde?

Auch ich bekam Schweigegeld (€ 3.700,- /dreitausendsiebenhunder Euro) von Kardinal Schönborn, daher unterschrieb ich diesen Generalvergleich:

Kardinal Schönborn schrieb mir in dieser persönlichen Weihnachtskarte, dass er froh ist, dass ein gemeinsamer Weg gefunden werden konnte. Der gemeinsame Weg war der Schweigegeldvertrag.

Doch der Pressesprecher des Kardinals, Erich Leitenberger, schrieb acht Monate später, nachdem ich seinem Beisein den Generalvergleich unterschrieben habe, folgenden Brief an den ORF, in dem er festhält, das das Geld (dreitausendsiebenhundert Euro) an mich nur aus Barmherzigkeit (also als Spende) bezahlt worden ist:

Erst zwei Jahre später, nachdem ich diesen Generalvergleich (oberstes Dokument) unterschrieben habe, bekam ich ihn als Kopie, und nur mit Hilfe eines Rechtsanwaltes, ausgehändigt.

Weil ich in meiner Kinder- und Jugendzeit mehrmals von kath. Kirchenleuten sexuell missbraucht worden bin, litt ich seit dem 15. Lebensjahr 33 Jahre lang an Bulimie.

Wenn ich mitbekomme, dass sexueller Missbrauch durch katholische Kirchenleute passiert, dann schreibe ich es für die Nachwelt nieder und ich veröffentliche die Namen der Täter.
Ich recherchiere (mit Hilfe von Netzwerken) die Hintergrundgeschichten und versuche, die Vertuschungsmechanismen der kath. Kirche in diesen heiklen Fällen aufzuzeigen.
Da ich selbst in Göttweig Kandidat war, als Groer (der spätere Kardinal) in Göttweig Benediktiner wurde, und über ihn von Anfang wegen seiner Missbräuche im Stift gemunkelt wurde, kenne ich die Vertuschungsmechanismen in der katholischen Kirche nur zu genau.
Ich war aber nicht nur Zeitzeuge in Göttweig, sondern ich machte wegen Groer im Stift Göttweig auch noch zwei Selbstmordversuche.
Ich will nicht, dass der Kinderschänder in der kath. Kirche bis zu deren Tod weiter im Amt bleiben, oder dass, wie fast immer die Vernichtungsmechanismen der kath. Kirche den Opfern gegenüber voll einsetzt, wie: Die lügen ja alle, da ist ja wie immer nichts dran, Groer war unschuldig (das wird bis heute so gesagt und selig gesprochen soll der Herr Groer von der Kirche auch bald werden, als Fürbitter beim Herrn bei Verleumdungen), Paterno war unschuldig (wird auch bis heute so dargestellt), im Fall St. Pölten war nichts dran, da war das Beweismaterial für die Polizei unbrauchbar, der Vikar von Schönborn hat in seinem bekannt gewordenen Missbrauchsfall nur zugegeben, so besoffen gewesen zu sein, dass er sich an gar nichts mehr erinnern kann (und weil er das so glaubhaft sagte, bestellte ihn Schönborn gleich für weitere Jahre als seinen Vikar, der bis jetzt aktiv im Amt ist, und das Opfer wurde vom damaligen Ombudsstellenleiter der Kirche, Dr. Max Friedrich, gleich stationär zwangspsychiatriert), oder ich erinnere daran, wie Schönborn einen bereits verurteilten Kinderschänderpriester bei den Schulbrüdern in den Medien so in Schutz nahm: Das kann doch schon einmal passieren, usw……
Dieses Versteckspiel des Klerus gäbe es vermutlich schon lange nicht mehr, wenn auch nur jeder Betroffene offen darüber spräche.

Hier bin ich im Alter von 6 Jahren bei einer Kindermesse in der Pfarre Alservorstadt

Hier ministrierte ich im Alter von 17 Jahren bei Kardinal König
Mein Curriculum Vitae:
Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet und Vater dreier tüchtiger Söhne.
Weil ich mich schon gegen sexuellen Missbrauch bei den Schulbrüdern in der Wiener Volksschule in der Schopenhauerstraße wehrte, erhielt ich am Ende der vierten Klasse ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam.
Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Ich kämpfte dennoch um eine bessere schulische Ausbildung, die aber leider von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, weil die gesamte Basis fehlte.
Ich war auch in einer Porzellanmalerlehre (Manufaktur Augarten in Wien). Nach kurzer Zeit scheiterte aber die Ausbildung (Lehre), weil ich als Linkshänder die Schattierungen von den Schablonen immer verkehrt ansetzte. Als Ersatzausbildung zum Künstler wurde ich Kellnerlehrling im Schwarzen Kameel in der Bognergasse.
Dann versuchte ich mit Hilfe der Kirche in das Aufbaugymnasium in Horn zu kommen. Ich wurde Priesterseminarist in Horn und während dieser Zeit war ich Noviziatskandidat des Benediktinerstiftes Göttweig.
Da ich aber im Aufbaugymnasium sowieso keine guten Noten zusammenbrachte (Basis 2. Klassenzug Hauptschule) trat ich aus der Schule bald wieder aus. Dann fiel ich Groer mit seinem neu gegründeten Aufbaugymnasium in Hollabrunn in die Arme.
Wegen dem Göttweiger Bendiktinerpater und späteren Kardinal Groer machte ich 1979 im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.
Einen Berufsabschluss machte ich erst im Alter von 39 Jahren als AMS-Berater (früher war die Bezeichnung des AMS-Beraters: Berufsberater am Arbeitsamt).
Privat bezahlte ich mir noch eine Gesang- u. Sprecherausbildung (bei Prof. Hofbauer und Prof. Haiko Rall).
Und es gelang mir (noch dazu als schwerer Legastheniker) in folgenden Berufen zu arbeiten:
EDV Trainer
AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater)
Religionslehrer mit berufsbegleitender Ausbildung
Schauspieler und Statist
Reiseredakteur
Redakteur im Handelsmagazin Regal
Anzeigenkontakter im Manstein Verlag
Pressesprecher der Fa. Datentechnik
Marketingberater bei der Tageszeitung „Der Standard“
Marketingberater und Kultursponsoringberater im Kurier
Redakteur und Marketingleiter in der Ärzteflugambulanz
Mitarbeiter bei Pressetext Austria
Marketingberater im Report Verlag
Schriftsteller
Künstler (Neben meinen Brotberufen war ich immer als Kunstmaler und Autor tätig)
Ich habe nicht als Kind, sondern erst als Erwachsener in den besten Rechtsanwaltskanzleien vorgesprochen, aber im Endeffekt wollte mir kein Anwalt wirklich helfen, alle haben „Schiss“ vor der mächtigen kath. Kirche in Österreich.
Ausreden der Advokaten waren u. a.: "Da müsste ich bei der Komplexität mehr Leute einstellen", usw. usf. Weil ich keinen Rechtsanwalt fand, der mir helfen wollte, damit ich endlich das mir zustehende Schmerzensgeld von der kath. Kirche erhalte, begann ich eben ohne Rechtsbeistand mit der kath. Kirche zu verhandeln.
Und ohne Beistand eines Rechtsanwaltes unterzeichnete ich dann den Generalvergleich von Herrn Kardinal Schönborn.
Der Generalvergleich (Aktennotiz):
„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen.“
Mich würde auch folgende Frage interessieren:
Wie viele sexuelle Missbrauchsopfer von Kirchenleuten gibt es in Österreich, die bis dato dem Rechtsanwalt (der auch Mitglied eines Rotary Clubs ist) von Kardinal Schönborn solche Schweigegeldverträge unterschreiben mussten?
Ist dieses Verhalten von Kardinal Schönborn „christlich“?
Ich möchte noch anmerken, dass mir kein einziges Mal von den Sprechern von Kardinal Schönborn oder von sonst wem ausgerichtet worden ist, dass es ihm (dem Kardinal) leid tut, was mir widerfahren ist.
Ich möchte hervorheben, dass mein Leben auch seine positiven Seiten hat
Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet (ich berichtete aber meiner Frau auch vor der Hochzeit über die sexuellen Missbräuche an meiner Person als Kind von kath. Kirchenleuten).
Ich habe drei Söhne. Mein ältester Sohn hat 2007 mit ausgezeichnetem Erfolg im TGM (Technologisches Gewerbemuseum) maturiert. Er besuchte das fünf Jahre dauernde TGM. Er ist bis dato der Erste und Einzige, der seit dem 125jährigem Bestehen des TGM eine Klasse überspringen durfte, von der ersten Klasse in die dritte Klasse. Er war in jedem Jahr in seinem Zweig Elektronik Richtung Biomedizintechnik, immer der Beste mit Auszeichnung. Er besuchte auf Vorschlag des TGM (parallel als TGM Schüler) an zwei Universitäten (Hauptuni Wien und TU Wien) unverbindlich Vorlesungen. Das TGM hob in Bestätigungen für die Universitätsbesuche (während seines normalen Schulbesuches als Schüler) seine fachlichen und vor allem seine sozialen Begabungen zusätzlich hervor. Er ist kein Streber, sondern er hat einfach Talent, wie es vielleicht alle 50 Jahre einmal vorkommt, dass jemand so ein Talent in allen Richtungen hat. Auch die Freude am Forschen und Lernen ist bei ihm sehr ausgeprägt. Er brachte sich im Selbststudium das Klavier-, Gitarre- und Cellospielen bei. Sein sportlicher Ausgleich ist Judo, Aikido, Budo und die Schwertkampfkunst der Samurai. Ich habe drei Söhne, die beiden jüngeren Söhne kommen auch gut durchs Gymnasium.
Meine Volksschulzeit bei den Schulbrüdern
Ich war von 1962 - 1966 im Halbinternat als Volksschüler bei den Schulbrüdern, De La Salle, in der Schopenhauerstraße im 18. Wiener Gemeindebezirk (die Schulbrüder treten auch unter den Namen De la Salle, Marianum, Marianisten oder Christian Brothers, auf). Am Vormittag war Bruder Franz Josef mein Klassenlehrer, als Nachmittagsbetreuung hatte ich Bruder Martin. Dieser griff mir ebenfalls auf die Genitalien, das habe ich mir gemerkt, aber leider nicht mehr die Zusammenhänge, aber es war in der ersten Klasse, ich habe diese vagen Bilder noch vor mir.
Bruder Martin dokterte an meinen Genitalien herum, weil er mich dort untersuchen wollte, und ich glaube, er sagte dazu, er muss das machen, ich könnte dort krank sein. Ausgekannt habe ich mich nicht, was er da machte, dafür tat es aber weh. Er schob an der Vorhaut herum und das machte er vor allen anderen Kindern in der Klasse, die wie ich in der Nachmittagsbetreuung im Halbinternat waren. Warum es zu seiner Handlung kam und was der Auslöser dafür sein konnte, weiß ich nicht mehr genau, aber verdrängt habe ich diese Sache dann jahrelang. Ich wurde auch einmal in der VS bei den Schulbrüdern von der Kriminalpolizei einvernommen, weil ich angeblich
jemandem Geld gestohlen haben soll. Es stellte sich aber später heraus, dass es jemand anderer war und mir derjenige in der Garderobe das Geld in den Mantelsack gesteckt hat. Warum kam ich überhaupt in Frage, in einen solchen Verdacht zu geraten? Weil ich schon den Stempel als Kind ohne Eltern gehabt habe. Einmal rutsche es Bruder Franz Josef heraus, indem er sagte: “Dein Großvater war wieder bei mir und hat mir etwas über deine Mutter erzählt.“ Mit dieser Aussage konnte ich als 6jähriger aber gar nichts anfangen. Nach der Klärung des Diebstahls, mit dem ich nichts zu tun hatte, aber hatte ich es bei den Schulbrüdern trotzdem sehr schwer. Bruder Martin, der mir auf die Genitalien griff, überrede meinen vermeintlichen Vater, mich ihm anzuvertrauen, und ich solle mit Bruder Martin von den Schulbrüdern (irgendwo bei Neuwaldegg?) es war auf jeden Fall nahe bei Wien) für drei Wochen in sein Sommerlager kommen. Da wurde ich ihm dafür mitgegeben. Ich war ja nicht nur ein Bastard, sondern noch dazu ein Linkshänder! Bruder Franz Josef stellte mich immer vor der ganzen Klasse bloß mit den Worten, wie kann man nur der linken Hand etwas machen wollen? Er selbst habe nur ein einziges Mal in seinem Leben als Kind einen Stein in die linke Hand genommen, um diesen dann zu werfen, da habe ihm sein Vater den Stein aus der Hand gerissen und hat dazu gesagt, immer alles nur mit der RECHTEN Hand nehmen, nie mit der Linken!
Bruder Franz Josef hat mir in der 1. Klasse, wochenlang (wenn nicht monatelang), täglich die linke Hand verbunden, damit ich als Linkshänder endlich mit der rechten Hand schreibe. Die Umerziehung gelang nicht, dafür wurde ich aber dadurch Legastheniker.
Bei Rechenaufgaben setzte mich schon Bruder Franz Josef von den Schulbrüdern zurück und diese Tradition setzte mein neuer Klassenlehrer, Herr Corazza, fort. Der übernahm die Klasse von Bruder Franz Josef, nachdem dieser mitten in der dritten Klasse nach Strebersdorf, als Schuldirektor, versetzt wurde. Bruder Franz Josef zog mich auch sehr oft an den Haaren. Seine Vorliebe galt dem kurzen Haaransatz vor den Ohren. Da zog er lange und genüsslich herum. Meist machte er das, wenn ich saß und dann zog er mich an diesem kurzen Haaransatz in die Höhe, so dass ich vom Sitzen aufstehen musste. Das war Bruder Franz Josef, der in der Klasse Hummelfiguren herumstehen hatte, wie ler diese sammelte und auch alte Taschenuhren, denn diese sammelte er auch. Nachdem Bruder Franz Josef nach Strebesdorf als Direktor versetzt wurde, übernahm der Herr Zivillehrer Corazza die Tradition, mich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe zu setzen und Zeichnen zu lassen, da ich laut seinen Argumenten das sowieso lieber täte als rechnen. Außerdem stellte er mich immer in der Klasse bloß, nur weil ich Linkshänder bin. Am Ende der vierten Klasse Volksschule bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Und während der Zeit, als ich von 1962 – 1966 die Volksschule bei den Schulbrüder in der Schopenhauerstraße besuchte, hat ein sehr korpulenter Bruder Namens Bruder Paulus immer bei der ersten Stiege, die vom Haupteingang in das Steigenhaus führte, aufgepasst, dass niemand zu spät zur Messe kommt. Ich kam in den vier Jahren zwei oder dreimal um Sekunden zu spät, und da hat er mich jedes Mal so verdroschen, dass ich die Stiegen hinunterfiel. Auch andere haben deswegen ordentliche Watschen von ihm bekommen, und lagen sie dadurch am Boden, haben sie dann noch zusätzlich Fußtritte von Bruder Paulus einstecken müssen.
Meine Zeit als Ministrant in der Wiener Pfarre Breitenfeld
Ab dem 6. Lebensjahr war ich als Ministrant in der Breitenfelderkirche im 8. Wiener Gemeindebezirk. Der damalige Mesner der Breitenfelderkirche war Herr Hans, der beim zuvorkommenden Anziehen helfen des Ministrantenrockes (das Zubinden der Bänder des Ministrantenkittels ging oft sehr schwer) auf meine Genitalien griff. Oder wenn er sitzend in der Messeagenda las, nahm er mich auch öfters auf seinen Schoß. Herr Diakon Pino Mali Motta (er war im Wiener Stephansdom und im erzbischöfl. Ordinariat tätig) kam öfters in die Sakristei der Breitenfelderkirche, dem Herrn Hans einfach mithelfen. Und Herr Pino Mali Motta schlug und prügelte mich in die Genitalien. Auch das wurde damals schon bekannt. Es gab auch mehrere Opfer, doch die schweigen aus Scham bis heute.
Zirkuspater Schönig war oft Gast in der Pfarre Breitenfeld
Ein oftmaliger Zeuge von dem mir mindestens 20 mal über die Genitalien greifenden Herrn Hans war ein gewisser Kurtl oder Karl, der damals, als Jugendlicher, schon als Hilfsmesner agierte. Er war auch immer der persönliche Sekretär vom Pallottinerpater P. Heinz-Peter Schönig, wenn dieser für einige Zeit von Deutschland als Zirkuspater nach Wien kam. Von der Breitenfelderkirche borgte sich P. Schönig immer die Ministranten für seine Zirkusmessen aus. P. Schönig lernte ich ab dem 6. Lebensjahr kennen. Er trat oft auf mich zu, war sehr zuvorkommend nett, streichelte mir über den Kopf und zwickte mich immer in den Rücken und lange auf meinen Schultern herum, als ich oft von ihm festgehalten wurde und mit dem Rücken an ihm lehnend (oder von ihm dorthin gedrückt worden) vor ihm stand. In meinem 17ten Lebensjahr kam es im Hotelzimmer zu seinem ersten offenen Verführungsversuch mir gegenüber, getarnt als Massagespielchen (danach begann ich unter Bulimie zu leiden). Bei diesem Geschehen im Hotel war auch sein Wiener Sekretär, dieser Kurtl (oder Karl) mit dabei.
Als ich im 16. Lebensjahr war und einmal zu Hause darüber sprach, dass ich eventuell Priester werden will, sagte mir mein vermeintlicher tief katholischer Vater, Ing. Anton Gugler, kurz und schroff, dass er nicht mein leiblicher Vater ist. Er ist mein Großvater. Er hat mich adoptiert. Seine zweite Gattin (meine vermeintliche Mutter), die bei ihm lebt, war unfruchtbar und sie wollte unbedingt ein Kind. Für eine Fremdadoption wären aber beide schon viel zu alt gewesen. Ich solle mir also den Gedanken, Priester zu werden, aus dem Kopf schlagen und lieber Mesner werden, denn das sind immer die Jobs, welche die Geisteskranken in der Kirche ausüben dürfen. Ich fragte, was das soll. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mein Großvater (geb. 1903) berichtete folgendes: Seine Tochter habe er mit einer Frau Slaby Friedreich, seiner ersten Frau, gezeugt. Diese Frau war adelig und verfügte über gute Kontakte. Sie verhalf ihm zu seinem ersten Job im Bundeskanzleramt (Dollfußsekretär). Aber mit der Zeit meinte mein Großvater, sie habe das zweite Gesicht, könne Hellsehen und sie sei dadurch auch vom Teufel besessen. Also müsse er sich als Katholik scheiden lassen. So begann ein Rosenkrieg, der 15 Jahre lang dauerte und Entführungen meiner leiblichen Mutter von beiden Elternteilen fanden auch statt. Aber meinem Großvater gelang es sogar, sie über 10 Jahre von der Mutter fernzuhalten und bei Verwandten in NÖ zu verstecken, das berichtete er voll Stolz. Als er einmal merkte, Maridi, seine Tochter (meine leibliche Mutter), lache während der Wandlung bei einem Messbesuch als 15 jährige in der Alserkirche, war für ihn klar, auch sie ist (wie ihre Mutter) vom Teufel besessen und sie gehöre sofort psychiatriert. Sie wollte darauf von zu Hause ausziehen und dürfte es auch irgendwie geschafft haben, bis ich 1956 zur Welt kam.
Ing. Anton Gugler hatte mitbekommen, dass sie unehelich schwanger war und er wollte sie zwingen, wegen nicht noch größerer Schande, den Kindsvater sofort zu heiraten. Doch der wurde nicht genannt. (Er konnte auch nicht genannt werden, denn so wie es aussieht, bin ich der leibliche Sohn von Ing. Anton Gugler, und die kath. Verwandtschaft in Amstetten, Stephanshart, Ardagger und Aschbach wusste es aber immer schon …..Der Adoptionsgrund bei mir war: Ing. Anton Gugler garantiert, dass ich kath. erzogen werde, so steht es im Adoptionsvertrag. Doch Ing. Anton Gugler war der tiefgläubige Tyrann in der kath. Familie und alle haben mitgespielt und weggeschaut.
Details über seine Züchtigungsmethoden mir gegenüber, die er als Erziehung verstand, erspare ich mir zu beschreiben. Dass ich diese vielen (fast täglichen) Prügel dieses tief katholischen, selbstherrlichen Alkoholikers, Agrar Ing. und Sprecher von etlichen ÖVP Ministern, überlebt habe, grenzt sowieso an ein Wunder! Der streng kath. Ing. Anton Gugler machte mich auch schon seit der Geburt hinter meinem Rücken überall schlecht und steckte mich in kirchliche Internate und sagte, ich soll nie Kinder haben. Ich habe aber drei Söhne.)
Die Nichtnennung meines leiblichen Vaters war dann angeblich der Hauptgrund, dass von meinem Groß- und Adoptivvater (Ing. Anton Gugler) ein Entmündigungsverfahren gegenüber seiner Tochter (meiner leiblichen Mutter) angestrengt wurde. Sie wohnte kurzfristig daheim, lief aber aus diesen Gründen davon. Eine Schwangerschaftspsychose dürfte den ganzen Stress meiner Mutter noch verstärkt haben. Auf jeden Fall meinte mein Großvater im selben Atemzug, ich werde sicher auch bald so verrückt werden und in der Kirche Schlechtes tun, wie z. B. auch Lachen bei der Wandlung. Deswegen habe er mich von der 1. Volksschulklasse an, aber ohne mein Wissen, was da eigentlich immer passiert, von Psychiatern und Schulpsychologen permanent untersuchen lassen, ob nicht endlich Auffälligkeiten festzustellen wären. Vage kann ich mich erinnern, dass mir immer eine künstlerische Fähigkeit attestiert wurde. Ing. Gugler, also mein Großvater (bis zu meinem 15. Lebensjahr mein vermeintlicher Vater) hat es zustande gebracht, dass seine 1. adelige Ehefrau in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Es gelang ihm auch weiters, seine Tochter (also meine leibliche Mutter) nach meiner Geburt in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Er sagte weiters, dass ich sicher auch ein Kandidat für die Psychiatrie und vom Teufel besessen sei (und es gelang ihm leider auch etwas später, dass ich sogar einmal kurz in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte). Ich nahm das alles schweigend zur Kenntnis. Er sagte weiters, ein Gutes hatte die Sache schon, seine 2. Frau, die er, bevor ich geboren wurde, heiratete, hatte durch mich endlich ihr ersehntes Kind. Ich kam am Bahnhof von Waidhofen an der Ybbs in N.Ö. zur Welt und meine Mutter hat die Entbindung selber durchgeführt. Und in einer Nottaufe wurde ich Franz Alois benannt, meine vermeintliche Mutter aber (bei der ich mit meinem Großvater, Herrn Ing. Anton Gugler) aufwuchs, nannte mich immer Michael. Abschließend sagte mein Großvater, er habe mich erst mit meinem 12.Lebensjahr vom Gericht als Adoptivsohn für sich und seine Frau bekommen. 12 Jahre lang, ich wohnte seit meiner Geburt bei ihnen, dürften es doch berechtigte Einwände gegen diesen Menschen für meine Adoption seitens der Behörden, vermutlich auch von meiner Mutter, gegeben haben. Aber sie wurde mundtot gemacht. Auf dem Adoptionsvertrag steht, er könne und will mich sehr katholisch erziehen, was er auch tat, deswegen ging ich so oft in die Kirche. Leider weiß ich bis heute nicht, wer mein leiblicher Vater ist. Eine Spur, die ich einmal verfolgte, stimmte leider nicht. Und meine leibliche Mutter will ich nicht sehen, sie lebt noch. Ich habe sie noch nie gesehen.
Meine ergebnislose Vatersuche
Ing. Anton Gugler arbeitete, bevor er von vielen Landwirtschaftministern deren Pressesprecher wurde, etliche Jahre als Gutsverwalter bei einer Gräfin Dürkheim oder Türkheim. Verwandte sagten mir, dass auch lange nach Beendigung des Dienstverhältnisses eine Verbindung bestand. Sie könnte so weit gegangen sein, dass Nachkommen der Adelsfamilie mit der Tochter von Ing. Anton Gugler, also mit meiner Mutter, ein Verhältnis gehabt haben könnten und dass in diesem Familienumfeld mein leiblicher Vater zu suchen wäre.
Ich war auch lange der Meinung, dass Ing. Anton Gugler, also mein leiblicher Großvater (mein Adoptivvater) mein leiblicher Vater sei (Inzucht), weil er meine Mutter vergewaltigte! Verwandte machten eine Andeutung in diese Richtung.
Doch erst vor wenigen Jahren erfuhr ich den Namen eines Mannes, der auch mein leiblicher Vater sein könnte. Es handelt sich um einen ehemaligen Bauunternehmer oder Architekten russischer Abstammung, der in Linz mit der Firma Porr zusammen arbeitete. Sein Name ist Stadtbaumeister Dipl. Ing. Franz Voitischek.
Jetzt versuche ich in diese Richtung zu forschen und bald forsche ich schon 40 Jahre lang danach, wer mein leiblicher Vater ist!!!
Ich hörte fast täglich: "Du kommst in ein katholisches Kinderheim".
Mein sehr kath. Großvater (Ing. Anton Gugler), bei dem ich leider aufwachsen musste (verm. ist er sogar mein leiblicher Vater) hat mir unentwegt damit gedroht, dass ich beim kleinsten Anlass (was immer das auch sei) in ein kath. Kinderheim komme. Dann erzählte er mir Schauergeschichten, wie es dort abgeht, bis ich mich angeschissen habe. Verdroschen hat er mich fast täglich (seit ich denken kann), Sesseln hat er mir nachgeschmissen, bewusstlos hat er mich geboxt…..und er war so ein Tyrann, den all seine kath. Verwandten aus der Amstettner Gegend immer deckten, weil er ja so ein tiefgläubiger Mann sei, denn das ist doch so ein guter Charakterzug. Wer es glaubt oder nicht, ich hatte nicht einmal ein eigenes Bett, geschweige einen Kinderschreibtisch oder gar einen eigenen Sessel. Wo war das Jugendamt? Seit meiner Geburt an musste ich bei diesem Menschen leben, im Alter von 12 Jahren hat er mich dann noch adoptiert.
Hier sind noch weitere Anmerkungen zu Ing. Anton Gugler: Er durfte von 14 Bauergeschwisterkindern als einziger studieren. Er absolvierte aber nur in Mödling das Franziskum Josefinum, danach bekam er nach einiger Zeit den Titel Ingenieur. Er wurde überzeugter Austrofaschist und er war bei BK Dolfuss der jüngste Sekretär im Bundeskanzleramt. Er war weiters im Bauernbund als Sekretär tätig (Bauernbündler). Er erzählte mir sehr oft von den Todeschüssen auf Bundeskanzler Dollfuss und dass er damals im Nebenraum war und alles genau mitbekommen hatte und die Schüsse hörte. Später war Ing. Gugler bei einigen Hochadeligen als deren Gutsverwalter tätig und er war auch irgenwo im Waldviertel Bürgermeister während des 2. Weltkrieges. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er im Landwirtschaftministerium Pressesprecher einiger Landwirtschaftsminister (er war auch der 1. Sekretär von allen LW Ministern). Ich recherchiere nicht, bei wie vielen LW-Ministern er diente, auf jeden Fall war er dann einmal einem neuen Minister einfach zu alt. Es was Herr Landwirtschaftminister Dr. Karl Schleinzer (davor 3 Jahre lang Verteidigungsminister), der Ing. Anton Gugler, im Alter von 61 Jahren, in Frühpension schickte. Sein Argument war, er sei einfach zu alt für sein Kabinett. Ich denke, Herr Minister Dr. Karl Schleinzer wollte sich seiner nur entledigen, weil Ing. Anton Gugler ein ordentliches Alkoholproblem hatte (unabhängig davon, war er auch wirklich für eine neue Kabinettsmannschaft zu alt und vermutlich wollte er sich nicht mehr einfügen, und als schwerer Alkoholiker hätte er sicher im neuen jungen Team von Herrn BM Dr. Karl Schleinzer Probleme gemacht.
Nun: Ich wollte studieren und Priester werden. So begann ich ab dem 16. Lebensjahr mit Priestern zu reden, wie ich mit Hilfe der Kirche zu einem Studium kommen könne und erzählte dabei überall die Worte meines Großvaters. Das sollte auch der Inhalt des Gesprächs mit P. Schönig sein. Als P. Schönig wieder einmal in Wien war vereinbarten wir ein gemeinsames Gespräch, das in so einer Art vertrauensvollem Beichtgespräch im Hotelzimmer von P. Schönig stattfinden soll. Schon auf dem Fußweg von der Breitenfelderkirche zu seinem Hotel sprach ich diese Thematik an. Doch P. Schönig, den ich seit meinem 6. Lebensjahr kannte, und zu dem ich Vertrauen hatte, zeigte dann, nachdem er am Weg zu seinem Hotel alles von mir erfahren hatte, was sich da bei mir alles getan hat, sein wahres Gesicht. Wenn das Familienleben so aussieht und die Mutter eine Verrückte ist, dann glaubt dem Michael (also mir) doch niemand, wo doch sein Adoptivvater (leiblicher Grossvater) nur darauf wartet, dass etwas passiert, damit Michael (ich), wie seine leibliche Mutter und Grossmutter, weggesperrt gehöre.
So war ich dann sehr verwundert, als ich mit P. Schönig ins Hotelzimmer kam, seinen sogenannten Wien-Sekretär, den Kurtl (oder Karl) also den ehemaligen Hilfsmesner von der Pfarre Breitenfeld im Hotelzimmer wartend vorfand. Noch mehr verwunderte es mich, dass Zirkuspater Schönig keinerlei Andeutungen machte, dass dieser weggehen solle, damit er mit mir reden könne. Stattdessen zog sich P. Schönig das Hemd aus, setzte sich mir nur dem Unterhemd bekleidet auf das Bett, breitete seine an der Hose anhaftenden Hosentäger links und rechts von sich aus und sagte zu mir, ich soll ihn massieren, denn er sei noch so verspannt, sonst könne er mit mir kein Gespräch führen. Ich sagte zu ihm, dass ich das nicht kann, dass ich so etwas noch nie gemacht habe und dass ich es auch nicht tun will. Darauf meinte P. Schönig, dass ich das aber lernen soll, wenn ich kirchliche Karriere anstreben wolle oder aber auch nur einen kirchlichen Beruf erlernen will, denn da massiere man sich eben. Mich graute es, den stark behaarten Körper von P. Schönig anzugreifen. Kurtl (oder Karl) sagte aus dem Hintergrund in die Richtung von P. Schönig, lass ihn doch, wenn er es nicht tun will. Da entgegnete P. Schönig noch einmal, dass ich es tun soll und lernen soll. So begann ich halt an den Schulerblättern von P. Schonig herumzukneten, nachdem er mir sagte, wie ich die Massiergriffe machen solle.
Nach kurzer Zeit sagte P. Schönig ich solle aufhören, den Rücken zu massieren und nach vorne kommen um ihn dort weiterzumassieren. Ich wollte ihn irgendwie in der Brustgegend anfassen um ihn zu bekneten, so wie ich das mit seinen Schulterblättern und seinem Rücken machte. Doch da sah ich aus seinem offenen Hosenschlitz sein versteiftes Glied heraushängen. Nachdem ich sein versteiftes Glied sah, und ich über diesen Schritt, dass er mein Vertrauen missbrauchte, entsetzt war, lief ich aus dem Zimmer. Ich fuhr mir zum Kotzen mit dem Finger in den Mund und übergab mich, das war mein Protest, und von da an leide ich an Bulimie.
Über diese Begebenheit redete ich mit Pfarrer Gruber von der Breitenfelderkirche, da er aber auch über meine Lebensgeschichte genauestens hinter meinem Rücken vom sechsten Lebensjahr an, bescheid wusste. Als ich in der Pfarre Breitenfeld im Alter von 6 Jahren zu ministrieren begann, von Pfarrer Gruber von meinem Großvater über meine Herkunft informiert, und so glaubte mir Pfarrer Gruber nicht, was ich ihm von P. Schönig erzählte. Aber ich rief im Lauf der Jahre bei den Pallotinern in Augsburg und bei deren Niederlassung in Wien (Pfarre im 10. oder 11. Bezirk) an und erzählte meine Geschichte und schimpfte dabei immer telefonisch über P. Schönig, dass er ein Kinderschänder sei. Heute würde man womöglich sagen, ich hätte versucht, den armen Pater zu stalken.
Einen anderen körperlich sehr aufdringlicher Geistlichen, der öfters in der Pfarre Breitenfeld auftauchte, wurde ich auch nur sehr schwer los
Dem Leiter der Sicherheitswache in Wien, Oberst Peter Prechtl (ich glaube mittlerweile hat er schon einen höheren Beamtenposten im Innenministerieum bekommen), half ich nach Horn ins Canisiusheim (kleines Priesterseminar) zu kommen, nachdem dessen Mutter verstarb (es muss so an die 35 Jahre her sein). Er suchte Halt. Da tauchte auch immer in der Breitenfelderkirche ein Pfarrer auf, der als Pfarrprovisor in Tullnerbach war. Er kam Prechtl immer in der Sakristei der Pfarre Breitenfeld besuchen. Einmal ersuchte mich Prechtl plötzlich, ich solle sagen, Peter ist heute nicht da. Ab da hatte ich den Pfarrer für längere Zeit am Hals, der körperlich extrem aufdringlich war. Er wollte mit immer spazieren gehen und so machte ich das auch einige Male. Er wollte immer über Peter Prechtl mit mir sprechen. Er hing sich beim Gehen immer bei mir ein oder er fuhr mir während dem Gehen mit seiner Hand über meinen Rücken auf und ab. Mir war das so unangenehm und in der Öffentlichkeit peinlich, ich hätte in den Boden versinken können. Laut einer Aussage Frau Wolfbauer von der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien sei es aber nicht mehr eruierbar, wer in der Zeit ungefähr von 1974 - 1976 in der Pfarre Tullnerbach tätig war.
Peter Prechtl wolle sie auch nicht befragen, da das doch schon so lange her sei.
Nachdem ich aber endlich Kontakte mit der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien hatte, hoffte ich auf seriöse und saubere Mitarbeit für die Aufklärung in all meinen Fällen. Meine Hoffnung zerschlug sich bald, als ich merkte, die wollen mich überall nur als Irrer darstellen und in keinem einzigen Fall bei einer richtigen Aufklärung mithelfen. Es sollte im Nachhinein alles weiter vertuscht werden, so gut dies halt geht. Ich fand das Ganze wieder sehr zermürbend und dachte mir, sind diese Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch von allen Diözesen nur eingerichtet worden um zusätzlich zu verschleiern?
Meine Zeit in der Pfarre Alservorstadt
Von September 1973 – August 1974 lebte ich als Kandidat des Ordens der Minoriten (OFM Con) in deren Kloster, das zugleich die Wiener Pfarre Alservorstadt, in 1080 Wien gelegen, ist. Ich war im 18. Lebensjahr, also noch minderjährig und meine (in diesem Schreiben noch genau erläuterte) Lebensgeschichte war dort bis ins Detail allen bekannt.
P. Christian Fichtinger war damals gerade zum Priester geweiht worden und er wurde vom Orden aus mit ersten kleineren seelsorglichen Aufgaben betraut, wie Gefangenenhausseelsorge usw. P. Christian hatte damals auch intensiven Kontakt zu Mitgliedern einer Sekte, die sich Kinder Gottes (Children of God) nannten. Einige Jahre später wurde der Sektenname aber umgeändert. Also, die Niederlassung der Kinder Gottes befand sich damals in einer Eigentumswohnung in der Wiener Innenstadt. Der Hauseingang war am Anfang des ersten Hauses der Dorotheergasse und eine Fensterfront des Hauses befindet sich in der Augustinerstraße. P. Christian meinte auch einmal, dass er sich offen nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern der Kinder Gottes pflegt. Und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten. Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von P. Christians Nähe zu
den Kindern Gottes. P. Christian Fichtinger gründete damals auch eine neue geheime Ordenskongregation, die sich die Cordillieren nannte und ich war eines der ersten eingetragenen Mitglieder. Das ganze war so eine Mischung aus mystisch und urchristlich geprägtem Gemeinschaftscharakter und es sollte so eine Art dritter Orden sein. Aber da es den dritten Orden der Franziskaner und Minoriten schon lange gab, solle es eben eine ganz neue Sache unter P. Christian Fichtinger werden, wo er der oberste Ordenskanzler und Provinzial war. Weiters experimentierte P. Christian auch immer mit Hypnose herum und einmal hypnotisierte er mich auch. Dieses Ritual fand in seinem damaligen Zimmer, das er als Minoritenpater und Bruder in der Pfarre Alservorstadt bewohnte, statt. Und da P. Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut P. Christian so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von P. Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen. Ich dachte mir: P. Christian Fichtinger hat leicht reden, sein Dach über dem Kopf hat er ja und auch seine Verpflegung usw. Und ich hatte erst einige Monate davor, in meinem 17. Lebensjahr, das Erlebnis mit dem deutschen Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner (diese Begebenheit erläutere ich in diesem Schreiben auch noch genauer), der mich zu sexuellen Spielchen missbrauchte. Den einzigen Befürworter bei den Minoriten fand ich im damaligen Provinzial des Ordens, P. Clemens Breineder. Mein größter Gegner aber war P. Albert Herzog. Er war damals zugleich der Pfarrer der Pfarre Alservorstadt. Er war sehr oft schwer betrunken. Er rauchte auch immer 120 Zigaretten täglich. Mehrere Male musste ich welche der Marke LORD für ihn holen. Nur da war er freundlich zu mir. Als ich einige Monate im Minoritenkonvent wohnte, verstarb P. Albert, der erst ein knappes Jahr als Pfarrer agierte, an Gehirnthrombose. Er, der mich immer spüren ließ, dass er so intelligent und der Beste sei. Damals hatte ich einfach die Meinung, dass er ein todunglücklicher Mensch war, der mit übermäßigem Alkoholkonsum, übermäßigem Zigarettenkonsum und mit permanentem Überfressen ein Selbstmörder war und dadurch auch keine 34 Jahre alt wurde.
Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch P. Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich P. Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von P. Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte. Als Gefolgsmann von P. Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein allererster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen. Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch P. Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ. Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drang aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt. Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden? Oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer 25-jährigen Ehe sehr oft gesprochen. Auch schon nach unserem Kennenlernen.
2006 rief mich eine Mitarbeiterin von der Sektenstelle der Bundesregierung (Wollzeile?) an und teilte mir mit, dass in der Dorotheergasse nie ein Zentrum der Kinder Gottes war.
Ich war sehr erstaunt, dass auch diese Stellen mithalfen, die Unwahrheit zu verbreiten.
Dann fragte ich, ob es sich womöglich um die Privatwohnung eines Mitglieds hätte handeln können, in welcher Kinder Gottes aus den USA einfach zum Schlafen abgestiegen sein könnten, wenn sie auf der Durchreise waren? Für mich hatte diese Wohnung einfach den Charakter des Zentrums der Kinder Gottes. Mit den Strukturierungen, und den Wohnorten als Nederlassungen von den Sektenmitgliedern der Kinder Gottes kannte ich mich leider damals nicht aus (und heute überhaupt nicht). Aber das dürfte, wie ich im Nachhinein merkte, sehr kompliziert sein, für mich war damals eben diese kleine Wohnung wegen P. Christian die Zentrale der Kinder Gottes.
Weiter unten bringe ich noch eine schriftliche Bestätigung darüber, dass die Kinder Gottes vor 35 Jahren eine Niederlassung in der Dorotheergasse hatten.
In was ich da durch P. Christian Fichtinger hineingeraten bin, hat Herrn Kardinal Schönborn auch nie interessiert. Dass P. Christian mein Vertrauen in anderer Form schwer missbrauchte, knapp nachdem mich P. Schönig sexuell missbrauchte, war der Kirchenobrigkeit auch früher schon völlig egal. Und für eine ordentliche Aufklärungsarbeit stand mir seitens der Kirche rund um den Kardinal wieder niemand zu Verfügung. Denn seitens der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien wurden all meine Angaben sofort in einen Graubereich gedrängt. Während der 6. Klasse des Aufbaugymnasiums in Horn in NÖ las ich an einer Biografie über Franz von Assisi, die ich mir aus der Bibliothek geholt hatte. Während des Studiums der Lektüre des Buches fielen mir immer die Worte vom Minoritenpater Christian Fichtinger ein, dass man auch heute durchaus so Leben kann wie Franziskus damals lebte, ohne Besitz, auf der Straße und ohne festen Dach über dem Kopf, einfach von der Hand in den Mund. Da ich schon im
Alter von 16 Jahren mit echter Obdachlosigkeit Erfahrungen machen musste, war mir das herumziehende Leben in Armut von Franz von Assisi also nicht fremd. Ich dachte, P. Christian hat recht, so ein Leben ist gut, wenn man Jesus so in der heutigen Zeit nachfolgt. Da ich in im Aufbaugymnasium sowieso keine guten Noten zusammenbrachte (Basis 2. Klassenzug Hauptschule) trat ich aus der Schule vor Beendigung des Schuljahres aus und ich machte mich auf die Reise. Nach einigen Wochen kam ich zurück, bis nach Rom war ich ohne Geld und mit nur etwas Essen aus meinem Rucksack gekommen. Obdachlos blieb ich also auch im Alter von 21 Jahren, da mich dann die Direktion des Aufbaugymnasiums Horn nicht mehr aufnehmen wollte.
Ich realisierte leider damals noch nicht, wie die Orden der Kirche funktionieren und dass die Patres von deren immensen Besitztümer leben. Die Minoriten der Pfarre Alservorstadt erhalten ihren Lebensunterhalt u. a. vom Zinserlös ihrer ungefähr 10 Zinshäuser, die sie rund um das Kirchengebäude besitzen. Da kann dann P. Christian leicht predigen, wie erstrebenswert es ist, in völliger Armut zu leben wie Franziskus. Ich realisierte wirklich nicht so richtig, dass die Armutsorden viele Besitztümer haben und dass ihre Mönche immer gut materiell versorgt sind. Nur eines realisierte ich, wenn ich einmal ins Kloster gehen sollte, dann mache ich es nicht so, wie der Minoritenpater Norbert Kalcher. 1974 lebte ich ja wie gesagt im Konvent der Minoriten der Pfarre Alservorstadt und da war oft im Konvent die Rede von P. Norbert Kalcher und seinen vielen Frauenverhältnissen, die er als Ordensgeistlicher pflegte und dass er das Keuschheitsgelübde nie einhalte. Ich sagte zu mir, so will ich als Mönch aber nicht werden, ich will das Mönchsleben ernst nehmen. Doch dann soll noch wegen P. Norbert (im Jahr 2007), eine Frau, die ihn öffentlich als Hurenbock beschimpfte, verurteilt werden. Das Gericht glaubte P. Norbert, dass er als Priester und Ordensgeistlicher doch mit Frauengeschichten nichts am Hut habe und er ist sehr verwundert, dass er von einer Frau die ihm nachstellt, der Vergewaltigung bezichtigt wird. Er als Mann Gottes, der das zölibatäre Leben mit dem Keuschheitsgelübde gewählt hat, hatte doch nie mit Frauen intime Beziehungen.
Mesner in der Wiener Peterskirche
Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello. Er wohnt heute noch dort. Die Peterskirche in der Wiener Innenstadt ist das Österreichische Opus Dei Zentrum (seit einigen Jahren ist aber die Wiener Karlskirche das OPUS DEI Zentrum geworden. Also, ich sprach mit DDr. Torello und dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr.
Es waren aber noch mehrere Kirchenleute, die bei mir Annäherungsversuche gemacht hatten.
Sie begannen damit verbal, indem sie mir zuallersert Komplimente machten. Manche versprachen mir Geldgeschenke oder gaben mir vom Fleck etwas. Andere Priester drängten sich direkt auf, finanziell mein Theologiestudium finanzieren zu wollen usw. usf.
Mein erster Kontakt zu Göttweig
Der Minoritenprovinzial, Herr P. Clemens Breineder, half mir im Alter von 17 Jahren, dass ich mich bei dem Psychiater für Piloten, Herrn Dr. Rotter, der mit seiner Familie in einer Wohnung der Minoriten (Alserstaße) wohnte aussprechen durfte. (die Minoriten besitzen mehrere Häuser rund um den Konvent der Pfarre Alservorstadt). P. Clemens Breineder wollte nicht, dass ich wieder auf der Straße stehe, wie schon mit 16 Jahren, und er sagte, er wird mit dem Abt vom Benediktinerstift Göttweig reden, ob die mich aufnehmen würden. Außerdem verhalf er mir nach Horn ins Aufbaugymnasium.
Anfangs war ich für diese Weiterreichung auch sehr dankbar. P. Berhard Springer OFM Conv. von der Pfarre Alservorstadt brachte mich dann nach Göttweig. Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von P. Hermann Groer (dem späteren Kardinal Groer) und in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden. Damals schon war mir der Kontakt zu P. Hermann Groer nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche. Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von P. Hermann, dem späteren Kardinal Groer, habe ich einmal im Stift Göttweig zum Thema gemacht. Dr. Groer tat mir zwar nichts (es war aber sehr knapp daran, als ich einmal mit ihm länger im Zimmer alleine war) aber nach einigen Gläsern Prälatenweins beschimpfte ich ihn einmal und diverse andere Göttweiger als schwule Hunde.
Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder (P. Martin), ein sw Foto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer (er wurde bereits mit 29 oder 31 Jahren Abt) herumzeigte, da er es komischerweise immer bei sich trug, das den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer (auch Rotary Mitglied seit 1975 im Rotary Club Krems-Wachau) zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Ich war mir immer sicher, dass auch Kardinal König damals schon über das Treiben von Dr. Groer (P. Hermann) im Wiener Erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn voll informiert war. Auch das warf ich dem Weihbischof Krätzl und Kardinal Franz König vor. Aber vertuscht wurde alles. In den Fällen von Kardinal Groer war ich auch immer der Meinung und ich bin es nach wie vor, sie gehören auch nach dessen Ableben ganz ordentlich und sauber aufgearbeitet und medial offengelegt.
Der gläubigen Bevölkerung in Österreich gehören die Lügen der Kirchenleitung richtig aufgezeigt, damit alle sehen, wie sie getäuscht wurden. Ich war im Hintergrund auch ein Betreiber, dass die Groergeschichte medial nicht abebbte, da ich in ja Göttweig zur Zeit Groers Noviziatskandidat war.
Abt Clemens Lashofers Eltern, die angeblich einen Fleischereibetrieb hatten, kamen bei einem Unfall ums Leben. So kam Abt Lashofer noch als Kind in die volle Obhut von Göttweig. Dort wurde er von seinem Vorgänger zum Nachfolger heranerzogen. Abt Clemens besticht oft mit seiner freundlichen Art. Dennoch habe ich mich immer während meiner Besuche als Kandidat im Stift Göttweig gefragt, warum ist er dem Dr. Groer so hörig? Ich besuchte damals das Aufbaugymnasium in Horn. Teile der Ferien und die Hochfeste verbrachte ich meist in Göttweig. Also nicht allzu viel an Zeit, aber mehr als genug, um über die Jahre hinweg einen Eindruck als Kandidat in das Stiftsleben zu gewinnen. Der Abt ermöglichte auch dem damaligen Prior P. Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund P. Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte. Aber er ermöglichte auch dem damaligen Pfarrer der Stiftskirche Göttweig, P. Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte. Leider war der Abt von irgendeinem Ehrgeiz besessen, das Benediktinerkloster zu leiten, das den aller- allermeisten Zuwachs in kürzester Zeit hatte. Kurz war sogar der Konvent gespalten, als es darum ging, so an die 20 Leute, die immer im Anhang von Dr. Groer waren, aufzunehmen, damit sie später im Kloster Roggendorf, das erst erbaut werden musste, als Benediktiner mit P. Hermann Groer leben sollten. Wie schon gesagt, auch ich hätte damals laut Abt Lashofer in das von P. Hermann neu gegründete Aufbaugymnasium von Horn nach Hollabrunn wechseln sollen. Mich schreckte aber die Gefolgschaft rund um Dr. Groer immer ab und ich will da nicht ins Detail gehen. Pfarrer Rudolf Schermann, Herausgeber von „Kirche In“, berichtete mir von der 40 Seiten Korrespondenz, die er besitzt. Inhalt: Briefe einer Mutter eines schwer Behinderten, den Grorer (schon als eingekleideter Göttweiger Benediktiner) sexuell missbrauchte, die sich an Pfarrer Schermann um Hilfe wandte. Doch der Abt lehnte schriftlich jegliche Unterstützung für spezielle med. Geräte, die der Junge brauchte, ab. Und die Information über die Pädophilie von P. Hermann hatte Abt Lashofer also damit endgültig auch. 1974 trat Groer in dasBenediktinerstift Göttweig ein und bekam den Ordensnamen Hermann, 1977 legte er die ewigen Gelübde ab.
Als Groer seine ewigen Gelübde ablegte, war ich zwar noch Kandidat, aber schon nicht mehr so richtig, denn für Göttweig nach Hollabrunn zu gehen, schreckte mich immer mehr ab.
Ich denke, schon bald danach, hat Pfarrer Schermann, der ja schon damals seine Gazette verlegte, im Namen der Mutter Abt Clemens Lashofer kontaktiert und informiert. Dann hat aber Abt Lashofer bei P. Hermann mitgeholfen, dass er Kardinal wird. Pfarrer Schermann zeigte mir die Schachteln, (er verwahrt alles in Schachteln), wo die Korrespondenz liegt. Ich sagte, er brauche sie nicht zu öffnen, ich will das nicht sehen. Vielleicht hat er sie in der Zwischenzeit, wo ich das überall öffentlich machte, auch verschwinden lassen. Dennoch traute ich aber irgendwie Pfarrer Schermann zu, dass er genug Courage hat, die Sache auch öffentlich zu bestätigen, aber er tat es nicht……

Nun zu meinen zwei Selbstmordversuchen im Stift Göttweig (nur damit ich mit Groer nichts mehr zu tun habe):
Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte. Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht. Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen. Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht. Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“ Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich.
Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer. Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), P. Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit P. Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir P. Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.
Bei mir wurde später eine bandförmige Verbreiterung des Zwerchfelldurchtritts festgestellt, den ich mit ziemlicher Sicherheit auf den Sprung aus dem Turmzimmer vom Stift Göttweig zurückführe. Ich habe schon seit damals (also seit über 30 Jahren) so ein komisches Gefühl im oberen Bauchbereich, denn ich verspürte den Schmerz erstmals erst einige Tage nach dem Sprung aus dem Turmzimmer.
Bei Arztbesuchen habe ich mehrmals (im Lauf der Jahrzehnte) angeben, dass ich im Oberbauchbereich etwas habe und dort öfters Schmerzen verspüre.
Wegen Kardinal Groer sprangen Jahre später (mich nachahmend?) noch weitere Mönche aus dem gleichen Turmzimmer des Rekreationsraumes.
Gab es dabei auch Tote?
Aber nur ein Name eines Nachahmers meiner Verzweiflungstat wurde mir zugetragen, es war ein Mönch namens Plazidus.
Ich habe heute noch oft Albträume vom Stift Göttweig, wenn ich daran denke, wie die dort lebenden homosexuellen Mönche versuchten, mich auf ihre Seite ziehen zu wollen (es sind nicht alle dort homosexuell, aber etliche sind es). Hätte ich in meiner Jugendzeit gewusst, dass in Klöstern zur Mehrheit Homosexuelle leben, wo etliche noch dazu pädophile Neigungen haben, niemals hätte ich eine Nähe zu einem kath. Kloster gesucht.
Ich nahm von Göttweig aus öfter an Legio Mariens Veranstaltungen teil. Mitglied der Legio wurde ich aber nicht, obwohl ich im Stift Göttweig von der Dr. Groer Gefolgsschaft aus Hollabrunn immer in diese Richtung bearbeitet wurde. Das Opus Dei schlägt in die gleiche Kerbe, es gibt sich nur elitärer.
Und hier ist ein Brief von mir an P. Johannes Paul Abrahamowicz, der ein ehem. Freund von mir war,und er gab mir, für mich unerwartet, die Bestätigung, dass die Kinder Gottes eine Nierlassung in der Dorotheergasse hatten:
-----Messaggio originale-----
Da: Franz Alois Michael Tfirst [mailto:tfirst@gmx.at]
Inviato: Mittwoch, 25. Juni 2008 20:20
A: johannes.paul@abrahamowicz.org
Oggetto: Wir waren zusammen im Canisiusheim in Horn
Hallo Nikola!
Ich war einige Zeit im Canisiusheim und Du hast mir einiges am Klavier beigebracht. Zufällig sah ich Dich gerade im Bayern TV mit der Dokumentation über den hl. Paulus.
Wenn Du willst kannst Du „vieles über mein Leben“ auf meiner Homepage lesen, Du musst es aber nicht tun…..
http://michaeltfirst.blogspot.com/
Auf jeden Fall, ich werde einen Papst Schönborn verhindern und nicht nur das, endlich beginnen in Österreich Prozesse gegen die kath. Kirche mit dem vertuschten sex. Missbrauch, gestern wurden die ersten drei Klagen bei Gericht eingereicht (Näheres auf meiner Homepage) und weitere Klagen werden folgen. Dass die Sache Groer endlich öffentlich aufgearbeitet wird, werde ich auch noch schaffen!
Also Ciao
Michael
P.S. Ich bin seit 27 Jahren glücklich verheiratet und ich habe drei Söhne, die alle brav (ausgezeichnet) lernen und studieren.
P. Priore Johannes Paul Abrahamowicz, O.S.B.
Abbazia San Paolo fuori le Mura
Via Ostiense 186
I-00146 Roma
Italia
Lieber Michael,
Danke für dein Email. Ich kann mich an unsere gemeinsame Zeit im Canisiusheim sehr gut erinnern. Auch deine Homepage habe ich gelesen. Du hattest mir auch von deinem Sprung aus dem Fenster erzählt.
Übrigens war damals tatsächlich ein Gestrüpp (heute nicht mehr). Das Aufschneiden der Pulsadern habe ich nicht mehr in Erinnerung, vielleicht habe ich es wegen der Beschreibung (ich mag nicht blutüberströmte Dinge) verdrängt. Kurz danach war ich in Göttweig zu Gast.
Eigenartig, was man dir über die Adresse der "Kinder Gottes" weismachen wollte.
Die waren in der Dorotheergasse. Ihr Hauseingang war nahe der Augustinerstrasse.
Sie haben alle Kinder und Jugendlichen auf der Strasse angesprochen,
auch meine Schwester und mich. Wir waren damals noch Kinder. Wir wohnten in der Dorotheergasse. Darum weiß ich das noch so detailliert.
P. Hermann habe ich erst nach meinem Klostereintritt (1978) kennengelernt.
Ich blieb lange per "Sie" mit ihm, weil er mir zu aufdringlich (Händchen halten) schien, als er mir das Duwort anbot, und so lehnte ich es ab.
Nun muss ich zu meinem Beichtdienst.
Ich sehe deine Beschreibung des Schönen und Freudvollen, das du in deiner Familie hast, so, dass du es als Trost von ganz oben annimmst.
Liebe Grüße,
P. Johannes Paul Abrahamowicz
(Nicola)
Ich wohnte in den vielen Jahren als Stiftskandidat fast jedes Mal in einem anderen Gästezimmer:
Mehrmals in einem in der alten Schule, die man damals zu restaurieren begann. Drei oder viermal wohnte ich in einem keinen Zimmer neben der Konventsschneiderei, das am Ende des ebenerdiges Ganges war (unter dem Cäciliensaal gelegen). Ich war auch mehrmals in den noblen Gästezimmern neben dem Cäciliensaal untergebracht, oder auch in einem leeren Zimmer im Novizentrakt. Das war nur möglich bis Groer seine Gefolgschaftsleute in das Stift als Novizen brachte, dann ab da waren diese Räume alle belegt. Auch in einem ganz großen Gästezimmer nahe der Chorkapelle (vis a vis) durfte ich einmal wohnen, ich glaube es wurde das Bischofszimmer genannt) usw. usf.
Auf jeden Fall spielte ich immer im Cäciliensaal des Stiftes, wenn ich zu Gast war, Klavier. Ich saß oft stundenlang im Cäciliensaal am Flügel, umgeben von vielen Bildern des großen Barockmalers Martin Johann Schmidt, auch genannt Kremser Schmidt. Abt Clemens Lashofer gab mir die Erlaubnis, dort Klavier zu spielen.
Denn bei meinen ersten Besuchen in Göttweig spielte ich oft am Klavier im Musikzimmer der Sängerknaben (ein ebenerdiges Turmzimmer). Dr. Constantini und P. Paulus (damals Konviktsleiter) klärten mich dann darüber auf, dass dieses Klavier eigentlich nur für die Sängerknaben bestimmt ist, und die ich eigentlich durch mein Spiel am Üben behindere.
So zeigte mir Abt Clemens den Schlüssel für den Cäciliensaal. Er war in der Nähe des Cäciliensaales in einem kleinen Ladenkästchen immer hinter einer Lade versteckt. Ich durfte den Schlüssel also jederzeit von dort nehmen, um im Cäciliensaal Klavier zu spielen. So spielte ich also im Cäciliensaal, bei jedem meiner Besuche, täglich Klavier.
Die Göttweiger Mannschaft verbreitet nun seit einigen Jahren hinter meinem Rücken, dass ich in meinem Leben nur ein einziges Mal in Göttweig zu Besuch gewesen wäre und dass ich niemals Kandidat in diesem Stift war und dass ich wegen Groer dort auch niemals zwei Selbstmordversuche unternommen habe.
Deswegen berichte ich hier einige meiner Erlebnisse aus Göttweig:
1974 hatte Abt Clemens Lashofer bereits einen Novizen (sein ziviler Vorname war, so glaube ich mich noch erinnern zu können, Gottfried). Er nahm aber den Namen Clemens an. Es sei so üblich, dass der erste Novize immer den Namen des Abtes annimmt. Aber er ist nicht lange in Göttweig geblieben, ich glaube, die Groer Gefolgsleute, die Abt Clemens Lashofer ins Stift anschleppte, haben Gottfried abgeschreckt.
Mich klärte man dahingehend auf, dass ich mir einen Namen bei Klostereintritt aussuchen dürfe, aber dass ich auch einen Namen vorgeschlagen bekomme, weil es so üblich ist, dass gewisse Namen im Kloster immer vorhanden sein sollen. Es hat mit den Vorgängerbrüdern des Stiftes zu tun, die schon längst gestorben sind. Mir hat Abt Lashofer 1974 gesagt, ein Name wäre vakant, der bald zu vergeben wäre, nämlich der Name Columban. Er erzählte mir irgendetwas über einen früheren Göttweiger Mitbruder, der diesen Namen getragen haben soll. Da ich aber 5 Jahre lang Kandidat blieb, wurde der Name anderwärtig vergeben. Dieser Namensträger (Columban) ist der Nachfolger Abt von Abt Clemens Lashofer.
Auch dass P. Benedikt Triebl Abt werden wollte und Lashofer als Abt verhindern wollte, wusste ich von Anfang an.
P. Gregor Lechner wurde als Dr. der Kunstgeschichte und Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er (Gregor Lechner) in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte P. Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nikola Abrahamowicz, (den jetzigen Göttweiger P. Johannes Paul Abrahamowicz, der z. Z. aber als Prior eines Bendiktinerklosters in Rom lebt) stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband P. Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetztige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.
Dort begann der zukünftige Novize seine Koffer auszupacken und sein Zimmer zu gestalten. Ich war ersucht worden, etwas Gepäck des Neuen aus einem Auto des Konvois vom Bischof zu tragen. Irgendwann nach Stunden brachte ich noch ein Gepäckstück nach, das bei der Eingangstür oder im Auto vergessen wurde. Da sah ich im Zimmer des neuen, der sich das Novizenzimmer schon etwas gemütlich gestaltet hatte, einige Poster an den Wänden, die er in den wenigen Stunden aufgehängt hatte.
Es war auf allen Poster jeweils ein halbnackter Ballett tanzender Mann abgebildet. Zufällig kam auch P. Albert wieder in das Zimmer, schaute auf die halbnackten Männer und grinste noch süffisanter als vorher.
Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der wäre was für P. Hermann (P. Hermann war der Groer).
Als ich einmal am Abend an seinem Raum im langen Gang vorbeiging hörte ich aus seinem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen?
Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren die Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert…..
So viel als Nachwirkung zu Kardinal Lehmanns Besuch in Göttweig!
Ich könnte noch viel über meine Erlebnisse in Göttweig berichten, aber ich höre jetzt auf...............
Nachtrag zu meiner Heimatpfarre Breitenfeld in der Wiener Josefstadt, wo ich auch noch des Kirchendiebstahls bezichtigt wurde.
Ich wurde 6 Monate bedingt verurteilt und seit damals beteuere ich öffentlich meine Unschuld!
Peter Baumgartner (ehem. Kellner im Cafe Lange), Manfred Reicher (der im Pfarrhof der Pfarre Breitenfeld wohnte) und mich, und es gab drei gleiche bedingte Verurteilungen zu je 6 Monaten als Schuldspruch. Ich war Stammgast im Cafe Lange, in der Langegasse in 1080 Wien. Mit dem damaligen Aushilfskellner Peter Baumgartner sprach ich in meinem ganzen Leben nur einen einzigen Satz, denn ich stand im Cafe Lange immer an der Bar, wo keine Bedienung des Services erfolgte, sondern nur von den Geschäftsinhabern (Franz und Michael). Ich setzte mich auch nie zu den diversen Runden an die Tische dazu. Der Aushilfskellner Peter Baumgartner kam also einmal zu mir an die Theke und fragte mich, stimmt das, dass der Pfarrer Gruber von der Pfarre Breitenfeld kaputte Holzfiguren entsorgen lassen will? Ich sagte zu ihm ja, aber dass er über alles mit meinem damaligen Freund Manfred Reicher (Reicher war auch sehr oft Gast im Cafe Lange) reden muss, denn dieser wohnt im Pfarrhof und hat mit dem Pfarrer Kontakt. Ich war auf den Pfarrer nicht gut zu sprechen und ich hielt keinen persönlichen Kontakt zu ihm. Wenn der Pfarrer das OK gibt, so sagte ich zu Baumgartner, könne er die Figuren sicher haben. Das war’s mit meinem Kontakt zu Herrn Baumgartner. Ich machte keinen Treffpunkt aus, ich plante nichts, ich vereinbarte nichts, ich stellte keinerlei Honorarforderungen noch war ich an irgendwelchen Plänen beteiligt. Ich machte einzig und allein sofort in meinem Tagebuchkalender die folgende Eintragung, „Manfred fragen, ob er den Pfarrer schon fragte, ob die Figuren auch wirklich zu haben sind“ (der Kalender stellte die Basis der Kriminalpolizei für die Ermittlungen dar, nachdem sie mir den Kalender abnahmen und für immer einbehielten). Ich hatte nie ein Motiv für irgendeine Straftat, ich war auch kein Vermittler für eine solche, ich erhielt auch kein Geld oder stellte an irgendjemand irgendwelche Geldforderungen oder Wünsche!!!!!! Ich wurde leider von meinem damaligen Freund Reicher in allem überrumpelt, denn alles vereinbarte er im Alleingang, also ohne mein Wissen. Aber diese heiklen Dinge wurden mir erst nach der ausgesprochenen Verurteilung immer klarer. Manfred Reicher wohnte im Pfarrhof, da ihm Pfarrer Gruber eine Wohnung zu Verfügung stellte, dafür musste Reicher Mesnerdienste machen. Reicher prozessierte gegen seinen Vater wegen zwei Wohnungen, nachdem Reichers leibliche Mutter verstorben war. Pfarrer Gruber nahm ihn deswegen sogar im Pfarrhof auf und stellte ich eine Wohnung zu Verfügung, bis Reicher die beiden Wohnungen zugesprochen bekäme, damit er nicht obdachlos werden würde.
Ich jedoch war obdachlos, deswegen fuhr ich auch nach Griechenland in Jugendherbergen jobben und nicht, weil ich irgendwohin flüchten musste. Die Bedeutung für Fluchtgefahr war mir fremd. Ich hatte leider auch von niemand irgendeine Aufklärung erhalten, was bei Gericht passiert.
Ich kannte damals nur einen Jusstudenten, Herrn Hermann Heller, dessen ältere Schwester eine Rechtsanwaltskanzlei führte, Fr. Dr. Christa Heller. Hermann Heller kannte ich vom Sehen als Stammgast des Cafe Lange und von einem Lokal der Wiener Innenstadt. Ich erzählte Hermann, dass ich in U-Haft war und wegen Kirchendiebstahls angeklagt bin und dass ich als Mittelloser und Obdachloser auf der Suche nach einem Armenanwalt bin und ob er seine Schwester fragen könne, ob sie mir hilft. Das Wort Verfahrenshilfe war mir naturgemäß genauso fremd, genauso der Weg, wie man eigentlich zu einer Verfahrenshilfe kommt, nämlich über das Gericht selbst, mittels Antrag. Ich hatte auch keine Ahnung, was gutgläubig oder vorsätzlich ist, ich hatte keine Ahnung, was ein Motiv ist usw. usf. Das waren leider die Früchte einer komplett unselbständigen Erziehung meines tief religiösen Adoptivvaters (meines leiblichen Großvaters, bei dem ich seit meiner Geburt lebte). Ich wusste ja auch nicht einmal, was eine Miete ist oder ein Stromteilbetrag, usw…
(Übrigens, die oben erwähnte Jobvermittlung nach Griechenland bekam ich von Herrn Dr. Hermann Heller selbst vermittelt!)
Das ist die Kanzlei von Dr. Hermann Heller
http://www.ra-heller.at/
Ich hatte leider auch von niemand irgendeine Aufklärung erhalten, was bei Gericht passiert. Ich hätte auch nie wissentlich mein Leben durch einen solchen vorsätzlichen Blödsinn gefährdet, da mir mein Großvater (Ing. Anton Gugler), seit ich denken kann, immer mit Kinderheim, Gefängnis und sogar Irrenhaus gedroht hatte. Die Angst vor diesen Dingen (und allem Drumherum) war in mir sehr groß. Ich hatte auch immer geglaubt, bei Gericht weiß man sowieso alles über alle Menschen, also wird man mir schon helfen, die Gerechtigkeit siegt.
Nachdem mir Fr. Dr Christa Heller als Verteidigerin zusagte, meinte sie, aber ganz umsonst könne sie meine Armenanwaltschaft doch nicht machen, ich solle ihr etwas Geld geben, oder aber ich fände jemanden, der ihr als Vermittlerin bei einem Haus- oder Wohnungsverkauf zusagen würde. Tagelang sprach ich daraufhin diesbezüglich alle Leute an, die ich kannte, ob irgendwer irgendjemand Privaten weiß, der zufällig ein Haus zu verkaufen hätte. Wenn ich mit Fr. Dr. Heller (meist nur sehr kurz) zusammentraf, war der Inhalt des Gesprächs, ob ich etwas über eine weitere Liegenschaft für eine Vermittlung weiß, und sonst nichts. Ich wurde nicht unterrichtet, was eine Gerichtsverhandlung ist, geschweige ein Strafprozess, und welche Konsequenzen eine Verurteilung nach sich zieht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich Fr. Dr. Heller nur einmal eine einzige Frage zu den Kirchenfiguren zu beantworten hatte und sonst nie wieder. Sie fragte mich, habe ich da wirklich mitgemacht und ich bejahte, sonst aber sagte ich kein Detail oder sonst irgendetwas den Fall betreffend. Hermann riet mir, da ich ihm früher einmal etwas aus meiner Kinderzeit von meinem Großvater erzählt hatte, ich solle so etwas für das Gericht zusammenfassen, und seiner Schwester dann übergeben. Einer Bekannten diktierte ich also Erlebnisse aus meinen Kindertagen und das gab ich Hermann, damit er es seiner Schwester für den Akt gebe. Vermutlich war das die Grundlage für das Dossier über mich vom ehemaligen Euthanasie- und Spiegelgrundarzt Dr. Heinrich Gross. Sonst hatte ich mit Fr. Dr. Heller nichts zu tun, nur mein Vater suchte sie komischerweise hinter meinem Rücken öfters auf, das habe ich später, ich glaube von Hermann Heller, erfahren. Fr. Dr. Heller verlangte plötzlich ein saftiges Honorar von mir und verfolgte mich 14 Jahre lang mittels Inkassodienste. Erst, als ich bei ihrem Bruder, Dr. Hermann Heller, in dessen Kanzlei in der Marokkanergasse vorsprach, stellte sie die Eintreibungen gegen mich ein. Auf jeden Fall war diese angebliche Armenanwaltschaft von Fr. Dr. Heller für mich in gar keiner Weise hilfreich.
Zu meinem Erstaunen kam dann zu der einzigen Gerichtsverhandlung, wo ich anwesend war und dabei verurteilt wurde, nicht Fr. Dr. Heller, sondern ihr Vater, Dr. Willhelm Heller. Der putze während der Verhandlung die Kriminalpolizisten zusammen, was sie denn mit den anderen beiden Angeklagten bei der Einvernahme alles angestellt hätten. Ich hatte keinen Tau, was da abläuft. Ich blickte nur in die Zuschauermenge und sah alle möglichen Bekannten aus der Pfarre Breitenfeld, wo ich jahrelang als Jungscharführer, Oberministrant und Lektor tätig war.
Im Alter von 15 Jahren half ich für ein Jahr lang, jeweils einmal im Monat an einem Sonntag, als Hilfsmesner aus. Das brachte mir ein Taschengeld von (ich glaube), jeweils 300,- Schilling ein. Da war der Samstag-Abenddienst mit inbegriffen. Und bei einer Einschulung, durchgeführt von Mesner Hoschek, die für den Aushilfsmesnerdienst notwendig ist und die ich zusammen mit anderen Jugendlichen absolvierte, hat während einer großen Kirchenführung Mesner Hoschek gesagt, da liegen so verfaulte, zersägte Holzfiguren herum, die der Pfarrer nicht mehr haben will. 6 Jahre später wurde diese Aussage des Mesners Hoschek mein Verhängnis. Durch wen diese Aussage im Cafe Lange als Geschichte während viel Alkoholflusses aufgewärmt wurde und wieder aufgetaucht ist, weiß ich nicht mehr. Aber blöderweise haben mich nach Bekanntwerden des angeblichen Diebstahls so viele Leute der Pfarre Breitenfeld angesprochen, ich solle gegenüber Reicher die Schuld zur Anstiftung zugeben! Was ich natürlich gerne als Freundschaftsdienst (blöder- blöder- blöderweise) auch übernahm. Nur, ich war schon drei Jahre lang in Horn im Aufbaugymnasium, und ich hatte kaum mehr Kontakt zur Pfarre Breitenfeld, außer dass ich, wenn ich in Wien war, oft ins Cafe Lange ging. Reicher wohnte noch immer im Pfarrhof, und deswegen war er schon jahrelang neben Herrn Hoschek als Berufsmesner tätig. Damals begann er nach dem Abbruch des TGM Besuches mit einer Tätigkeit bei IBM. Da die Hauptschuld der Kirchenfigurengeschichte an mir hängen blieb, konnte Reicher seine Tätigkeit bei IBM behalten. Ich blieb lange obdachlos, wurde aber zum Glück nicht kriminell und ich konnte mich immer mit vielen Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. Gute Jobs blieben mir aber wegen meiner Vorstrafe als Kirchenfigurendieb verwehrt. Manfred Reicher agierte im Laufe von 20 Jahren mir gegenüber immer so, dass er sich doch überlege, ob er mir mit einer Richtigstellung und Aussage bei Gericht im Nachhinein hilft. Jedes Mal, wenn ich ihn traf, war das unser Thema, und für mich wäre eine Richtigstellung seinerseits auch für meine Existenz wichtig gewesen, doch er tat es leider doch nicht. Der beste Freund vom damaligen Mesner Hoschek war der Stadthauptmann von 1080 Wien, bei dem ich, auch nachdem ich verurteilt wurde, war, dort hat er gleich vorweg gesagt, so Leute wie ich gehören weg und er glaube nicht an meine Unschuldsgeschichte, die ich ihm da vorstammle…….
Es folgten über Jahre hinweg mehrere Eingaben von mir bei Gericht, um meine Unschuld zu erklären, und dass mir schrittweise immer mehr bewusst wurde, wie sehr ich hineingelegt wurde. Ich bekam Antwortschreiben von Richtersenaten und von Fr. Dr. Eckbrecht, dass ich trotz meiner Vorgabe der Gutgläubigkeit, bei dem plötzlich auftretenden Zweifel während des Verladens auf den Lastwagen, dass Reicher vielleicht doch nicht Pfarrer Gruber fragte, ob die Figuren zu haben seien, mich doch in diesem Zeitpunkt des einen und einzigen Zweifels eine gewisse Teilschuld träfe, und daher meine Verurteilung voll und zu Recht besteht. Denn weil Manfred Reicher beim Aufladen so hudelnd antrieb, oder sagte, oh je, da schaut der Kaplan Bloch aus dem Fenster herunter, wurde ich erst misstrauisch. Als ich Jahre nach der Verurteilung einmal P. Bloch irgendwo traf, fragte ich ihn, warum er mir nicht helfen wollte? Er müsse doch den plötzlichen Disput von mir mitbekommen haben, als er uns zusah und ich mit Reicher wegen seiner komischen Aussage plötzlich zu streiten begann. Er entgegnete, er habe mit Pfarrer Gruber über diese seine Eindrücke auch gesprochen, doch dann habe ihm Dr. Gruber verboten, für mich auszusagen, um Manfred Reicher nicht noch mehr zu belasten, denn nur dem armen Reicher Manfred gehöre geholfen und nicht mir. (Heute lebt der aus Polen stammende P. Bloch als kath. Priester in den USA.)
Dann ließ Pfarrer Gruber die Figuren im Pfarrsaal ausstellen, erstellte von mir irgendein Täterprofil und machte monatelang eine Ausstellung, und wie sehr ich (der Urheber des Kirchendiebstahls) ihn und die Pfarre geschädigt hätte! Dass ich ihm vor Jahren über meine Erlebnisse mit P. Schönig berichtete, das war ihm nicht recht, denn dieser war einer seiner besten Freunde……..
Der damalige Oberstaatsanwalt Leukauf, der im Nebenhaus des Pfarrhofes in der Florianigasse wohnte, soll Pfarrer Gruber für den Ablauf des Prozesses instruiert haben und mit ihm auch dessen Aussagen besprochen haben. Dr. Leukauf’s Söhne waren jahrelang in meiner Jungschargruppe, die ich als Jungscharführer leitete. Jahre später, als Dr. Leukauf Verfassungsrichter wurde, ersuchte ich auch ihn mehrfach schriftlich um Bestand für eine Richtigstellung der ganzen Angelegenheit, da er mir doch wirklich helfen könnte. Ich rief öfters in seinem Büro am Judenplatz an, mir wurde auch immer versichert, dass er die Eingaben erhalten hat, aber sehen wollte er mich nie, oder er ließ sich immer verleugnen.
Von den vielen Vorverurteilungen, die hinter meinem Rücken gegen mich in der Pfarre Breitenfeld aufgebaut wurden, hatte ich keine Ahnung. Dass auch im Cafe Lange alle gegen mich als Hauptschuldigen aussagten, davon hatte ich ebenfalls keine Ahnung.
Einmal sagte Reicher nach einer Messe (als er wieder einen Mesnerdienst absolvierte) zu einigen Ministranten und mir nach dem Ministrieren, dass wir die Kirchenfiguren gemeinsam vom Turmzimmer herunter tragen sollen, da sie bald abgeholt werden. Wir waren dabei ungefähr 8 bis 10 Leute. In meiner Gutgläubigkeit ließ ich mir auch vor allen Mithelfern bestätigen, dass der Pfarrer die Erlaubnis gab, dass die Figuren wirklich jemand haben könne. Ich wusste nicht, wer kommen und sie holen sollte oder wann das sein sollte. Dann bestellte mich Reicher eines Tage zu sich in die Wohnung des Pfarrhofes, dass ich beim Verladen der Kirchenfiguren auf einen Lastwagen mithelfen solle. Er sagte mir, nachdem wir alles aufgeladen hatten, dass da Geld geflossen sei und auch wie viel. Eintausend Schilling für jeden, aber meine 1000,- ATS behalte sich Reicher gleich selber, da ich ihm genau eintausend Schilling schuldete. Dabei wurde Reicher irgendwie nervös und sagte, oh je, da schaut vom Pfarrhof Kaplan P. Bloch aus dem Fenster. Ich sagte, warum er das vielleicht nicht sehen dürfe? Und da erst kamen mir Zweifel, ob Reicher, wirklich mit Pfarrer Gruber sprach, ob die Figuren zu haben seien. Darauf machte ich so lange auffällige Gesten und wollte die Planen wieder öffnen, damit diese Figuren sofort wieder abgeladen werden sollten. Plötzlich begann Peter auf mich einzureden, dass er den Wagen ausgeborgt habe, dass das soviel Geld koste und das Abladen doch wieder viel zu anstrengend sei, außerdem beteuere Reicher nochmals, dass er die Erlaubnis des Pfarrers auch wirklich habe, um meine plötzlichen Zweifel zu zerstreuen.
In meinem Stammcafe, dem Cafe Lange, hatte ich auch einige hundert Schilling Schulden. Michael Fink, der damalige Besitzer, wusste, dass ich ihm von meinem nächsten Job das Geld geben würde und er hatte mir auch immer vertraut. Deswegen ließ er mich auch immer problemlos meine Zeche aufschreiben. Nachdem sich also alle an mir sozusagen abputzten, waren dann alle erstaunt, was ich bei der Gerichtsverhandlung (nachdem ich von einem mehrmonatigen Griechenlandjob in einer Jugendherberge retour kam) plötzlich aussagte, nur damit ich aus dem großen Gerichtssaal wieder hinauskam. Ich sagte, wir alle wussten, was wir da taten und ich hatte die Idee und ich bin auch alleine Schuld, sprechen Sie bitte die anderen beiden frei.
Zirkuspater Schönig, der mich Jahre davor sexuell missbrauchte, war mitten unter den Zuschauern im großen Schwurgerichtsaal des Straflandesgerichtes in der Landesgerichtstraße. Seinem Grinsen entnahm ich nur, bravo, jetzt bist Du in allem, was Du gegen mich aussagen würdest, auch völlig unglaubwürdig. So konnte ich es natürlich nicht aussagen, aber das wiederum sehr ohnmächtige sprachlose Gefühl hatte ich plötzlich, wie damals beim sexuellen Missbrauch von ihm. Ich wollte nur schnell raus aus dem Gerichtsaal, ich glaube, ich hätte Morde gestanden.
Auf der Anklagebank saßen wir drei Angeklagten (ich hatte natürlich damals keine Ahnung, dass ich auf einer Anklagebank sitze) und irgendjemand verlas nuschelnd und monoton irgendwelche lange andauernde Texte, von denen ich kein einziges Wort verstanden habe. Vor der Verhandlung brockte mir Pfarrer Gruber noch zusätzlich ein, dass ein psychiatrisches Gutachten über mich angefertigt werden solle, welches leider Dr. Heinrich Gross (Spiegelgrundarzt) verfasste! Mein Vater, Ing. Anton Gugler (Adoptiv- und leiblicher Grossvater), hat Dr. Gruber, dem Pfarrer der Pfarre Breitenfeld, auch dazu geraten (er sagte es mir später), da mich mein Vater leider laufend überall schlecht machte, und angeblich habe Herr Dr. Gross ein überlanges Dossier über mich verfasst, nachdem er mit mir 40 Minuten plauderte. Bevor ich zu diesem Treffen mit Herrn Dr. Gross ging, betrank ich mich vor lauter Angst mit etlichen Bieren. Also, Dr. Gross müsste doch gemerkt haben, dass ich nicht nüchtern war. Dass unser Zusammensein viel kürzer als eine Stunde war, das habe ich mir aber nachhaltig gemerkt. Umso mehr war ich erstaunt, als mir später zugetragen wurde, dass er eben ein sehr langes Dossier über mich anfertigte.
Ein Freund von mir, Günter Rupp, schrieb 1999 ein Theaterstück über das Wirken des Spiegelgrundarztes Dr. Gross mit dem Titel: Verhandlungsunfähig.
Herr Dominic Castell mit seiner Gruppe Sinnpause sorgte für die Umsetzung des Schauspiels. Ich nannte ihm den Namen von Herrn Dr. Alfred Zeilinger, der damals Werbeleiter der BAWAG war, und sagte, dass sich Dominic und Günter an Herrn Dr. Zeilinger zwecks Kultursposoring wenden mögen. So wurden dann als Spielort die im Erdgeschoß des Akademiehofs (Getreidemarkt 2-4, Friedrichstraße 10) befindlichen, verglasten Räumlichkeiten von der BAWAG unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dass also durch meine Vermittlung so etwas ermöglicht wurde, war für mich ein sehr große Freude und eine mehr als 20Jahre spätere Genugtuung in der erlittenen Kirchenfigurengeschichte, denn Dr. Gross hat mir sicher mit seinem Dossier nichts Gutes getan. Bei der Uraufführung saß ich genau vor Dr. Elsner!
Alle Aufführungen fanden im Mai 1999 im Akademiehof statt und Günter Rupp schrieb in das Programmheft u. a. folgendes: Dank an Bertram und Fee Castell, Barbara Gräftner, Elke Hesse, Marianne Hofbauer, Sibile Kos, Wolfgang Kräutler, Rudolf Leeb, Nikolaus Lehner, Hr. Rom, Markus Schmitt, Petra Schuh, Michael Tfirst, BAWAG, Kulturamt der Stadt Wien, Österreichische Bundestheater, Stadtschulrat Wien.
Eine weitere und ebenfalls sehr große Genugtuung für mich war, als mir vor einigen Jahren folgende Geschichte über meine ehemalige Rechtsanwältin für den Kirchenfigurenfall, Fr. Dr. Christa Heller zugetragen wurde: Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelte gegen drei Personen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges: einem Salzburger Geschäftsmann, der Wiener Rechtsanwältin Dr. Christa Heller und einem pensionierten Korneuburger Notar. Sie stehen nach Erkenntnissen der Justiz im Verdacht, Banken und private Investoren um 18,5 Mio. Euro geschädigt zu haben. Und soweit ich informiert bin, hat Fr. Dr. Heller angeblich ihre Befugnis als Rechtsanwältin bis dato endgültig zurückgelegt, ob bereits eine Verurteilung erfolgte, weiß ich nicht. So wurde das, was mir bei Fr. Dr. Heller zur Quälerei und zum Schicksal wurde, eben für sie nur Immobilien als Honorar aufzutreiben, (anstatt ordentlich über meinen Fall zu reden) endgültig ihr Verhängnis und ihr Schicksal.
Es könnte eine Genugtuung für mich sein, dennoch ist mir das aber auch irgendwie völlig egal:
http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/id/idedi8.nsf/0/5745716bf211ee88c125713e00764f42!OpenDocument
Ich möchte auch noch folgendes über die Richterin Frau Dr. Klothilde Eckbrecht festhalten: Der Gerichtsgutachter Dr. Heinrich Gross arbeitete nach wie vor für jenes Gericht, das gegen ihn Voruntersuchungen wegen Mordes an Kindern in der NS-Zeit anstellte. Herr Dr. Gross ließ über seinen Anwalt, Herrn Dr. Nikolaus Lehner, erklären, dass er nicht vernehmungsfähig sei, dennoch wurde er gleichzeitig mit weiteren Gutachten beschäftigt und gerade die Richterin Klothilde Eckbrecht hat ihn dann noch mit etlichen Aufträgen weiterversorgt, „weil er“, wie sie sagte, „ein sehr guter Gutachter ist".
Jegliche Hypothek, mit der ich von Geburt an ausgestattet bin, wurde da gekonnt von den Kirchenleuten erschwert. Und um das zu verarbeiten braucht es sehr viel Kraft. Ich bin eine sehr starke Persönlichkeit, und deswegen werde ich weiter Zeugnis darüber ablegen, bis mir einmal irgendeine Person (außer meiner Gattin und den anderen betroffenen Opfern) glaubt, was da die Kirche an mir verbrochen hat. Doch beim Zirkuspater Schönig habe ich für dessen Herzinfarkte sicher in den letzten 15 Jahren mit beigetragen und so ist er letztendlich 2003 verstorben. Ich habe auch Zeitungen in Deutschland kontaktiert, damit sie in deren Archiven nachsehen, ob Einschlägiges über P. Schönig geschrieben steht. Aber als herumreisender Zirkuspater verwischte er gekonnt die Spuren. Dennoch musste es P. Schönig immer wieder zugetragen worden sein, dass ich recherchiere. Ich habe auch den Chefredakteur, Herrn Dr. Sperl, von der österreichischen Zeitung Der Standard, Anfangs 1996 ersucht, nachzusehen, ob er etwas Einschlägiges über P. Schönig im Archiv hat, doch es war nichts vorhanden.
Eine Folgetat aus Verzweiflung folgte von mir noch 2 Jahre später:
Die Verhandlung war dann auch im Wiener Landesgericht (aber dafür will ich keine Rehabilitierung, diese Sache habe ich ja, auch wenn nur aus Verzweiflung, leider getan):
Es war im ersten Jahr meiner Ehe, mir wurde gerade wieder ein besserer Job wegen meiner Vorstrafe als Kirchendieb verwehrt, da habe ich mich aus Verzweiflung so angetrunken, dass ich mir dann auf dem Nachhauseweg immer vorsagte, wenn Ihr einen Verbrecher in mir haben wollt, dann sollt Ihr auch einen haben. Dann umkreiste ich im dritten Bezirk einen Altwarenladen, wo ein vergoldeter Schlüssel in der Auslage lag. Ich suchte länger nach einem Stein, wobei ich beobachtet wurde. Nachdem ich die Auslage eingeschlagen hatte, torkelte ich mit dem Schlüssel in der Hand einer Funkstreife entgegen. Dafür wurde ich ebenfalls verurteilt, dazu bekenne ich mich, dieses spontane Verbrechen (aus Verzweiflung) auch getan zu haben!
Die Kriminalpolizisten von der Polizeistation Juchgasse wollten mich beim Verhör prügeln, weil sie meiner Version, nur den Schlüssel aus der Auslage zu nehmen, um damit meiner Verzweiflung Ausdruck zu verleihen, keinen Glauben schenkten. Sie fragten mich immer nach einem Komplizen. Bevor sie zuschlagen wollten, habe ich (leider voll betrunken) den Namen Stan genannt. Von Stein kam ich auf Stan. Ich kannte einen Stan, der war ein Priester aus Polen, er lebte im Untergrund. In meiner Obdachlosenzeit habe ich ihn kennengelernt. Er wurde damals in Polen wegen Mord gesucht, das erzählte er immer, wenn er sehr betrunken war. Er lebte in Wien von dem Geld, das er von der Erzdiözese Wien monatlich aus dem Topf der Ostpriesterhilfe bezog. Er lebte zeitweise bei einer Jugoslawin und gab sich als deren Lebenspartner aus. Die beiden Kriminalpolizisten bekamen Leuchten in den Augen, als sie das Wort Stan aus meinem Mund vernahmen, dass dieser mein Komplize sei. So entging ich den angekündigten Prügeln der Kriminalpolizisten aus der Juchgasse. Die Polizisten machten sich auf, Stan zu suchen, der für sie alter Bekannter zu sein schien. Nachdem sie ihn mir gegenüberstellten, sagte ich, er hat mir nichts zu tun, aber sie wollten immer einen Komplizen von mir genannt haben. Darauf sagte zu mir der Kriminalbeamte, der davor zu einem Schlag ausholte, jetzt bekomme ich noch eine Verleumdungsklage dazu, die ich dann auch noch erhielt. Jetzt war ich Kirchendieb, Einbrecher, Verleumder (noch dazu eines schwer kriminellen Priesters, der heute noch in Wien lebt und Messen liest).
Da decken die Verantwortlichen der Erzdiözese Wien einen, wegen Mordes in seinem Heimatland gesuchten, polnischen Priester, der sich jahrelang illegal in Wien aufhielt.
Er ist immer noch in Wien (also 30 Jahre später), ich habe ihn vor einiger Zeit auf der Straße erkannt. Ob er schon legalisiert da ist, kann ich nicht beurteilen. Dieser Geistliche war aber auch schon seit Anfang seines illegalen Aufenthaltes in Wien wegen Delikten in Österreich polizeibekannt. Doch die Erzdiözese Wien half ihm weiter mit Spenden usw. aus.
Durch das Konkordat sind im österreichischen Fremdenrecht ausländische Priester als keine Ausländer anzusehen. Nur so kann ich mir erklären, dass ein Mörder, der zufällig Priester ist, ewig und unbestraft in Österreich Unterschlupf findet.
2009 habe ich wieder einmal im Straflandesgericht einen Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren wegen den Kirchenfiguren gestellt. Der Antrag wurde aber prompt wieder abgelehnt. Darauf habe ich vom Rechtsmittel der Beschwerde Gebrauch gemacht. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort darauf erhalten.
Wie ich wieder ein Opfer der kath. Kirche wurde:
Durch meine leider sehr traumatischen Erlebnisse in meiner Kindheit, hervorgerufen durch sexuelle Missbräuche von Kirchenleuten, wie u. a. bei den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße und der Pfarre Breitenfeld, 1080 Wien (und einigen anderen Plätzen mehr), war ich naturgemäß auf der Suche nach einem sehr guten Therapeuten, der mir hilft, die Langzeitschäden, die ich zweifelsfrei durch solche Erlebnisse in mir trage, aufzuarbeiten. Ich versuchte in den vergangenen 20 Jahren des Öfteren, wegen meiner Bulimie medizinische Hilfe zu erhalten. Es war jedoch für mich sehr schwierig und eine wirklich ordentliche Behandlung scheiterte leider an den Kosten. Herr Mag. Schüller (nach Erstellung eines therapeutischen Gutachtens) sagte mir im Namen der Erzdiözese Wien neu anfallende Kosten zu übernehmen, und so sagte er mir vorerst einmal 100 Stunden zu. Dass ich aber auch eine kleine Schmerzensgeldabfindung für meine bevorstehende Tätigkeit als Selbstständiger im Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit als Starthilfe haben wollte, war auch Thema. Diesbezüglich verwies mich Herr Mag. Schüller an den Kardinal. Doch dieser wollte mich nicht sehen (sein Büro verwehrte mir mehrmals eine Terminvereinbarung für eine persönliche Vorsprache). Kardinal Schönborn ließ mich nur mit seinem persönlichen Rechtsanwalt, Herrn Dr. Erich Ehn, verhandeln.
Schon nach dem ersten Gespräch mit Dr. Ehn löste ich meinen Gewerbeschein als Öffentlichkeitsarbeiter, weil ich mit der vereinbarten Starthilfe von € 3.700,- rechnete. Und zur Erledingung dieses Schmerzensgeldes möchte ich sagen: Die Selbständigkeit mit einem Gewerbeschein für Öffentlichkeitsarbeit hatte ich schon seit längerem ins Auge gefasst. Ich wartete noch endgültig sämtliche Löschungen des KSV auf den Negativlisten ab, um wieder Bonität zu erlangen, die man als Selbständiger braucht. Ich hatte nämlich Ende der 80er Jahre eine Eigentumswohnung von der Salzburger Bautreuhand gekauft, knapp bevor diese in Konkurs ging (WEB Skandal). Das brachte meiner Gattin und mir viele Probleme, da auch ein Teil für die Finanzierung von Banken geborgt war. Als ich erfolgreich meinen Privatkonkurs beendete, wollte ich wieder, wie schon erwähnt, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, aber diesmal als Selbständiger, tätig sein. Außerdem bräuchte ich für die Unternehmensgründung etwas Kapital. Das bekam ich, wie schon gesagt, von Herrn Dr. Erich Ehn in einem persönlichen Gespräch auch zugesagt, sonst hätte ich den Gewerbeschein nicht gelöst. Also mein Gründerkapital wären die € 3.700,- von Herrn Dr. Ehn gewesen. Als ich merkte, da explodieren die Kosten, (die Honorarnoten für meine Tätigkeiten kämen auch erst viel später, aber das war auch so von mir eingeplant) doch Herr Dr. Ehn stellt sich plötzlich taub, wollte nichts überweisen und er stellte plötzlich alle sexuellen Übergriffe an mir in Frage. Da gab ich den Gewerbeschein schnell wieder ab. Und in meiner Branche war ich endgültig ruiniert und mit meinem gesamten Gesundheitszustand ging es dadurch plötzlich rapid bergab. Die kurze Selbständigkeit brachte plötzlich wieder neue Schulden. Es folgten Schreiduelle mit Dr. Erich Ehn am Telefon. Die neuen finanziellen Probleme, in die ich mich durch die Selbständigkeit hineinmanövrierte, wurden nur durch die Nichteinhaltung von Dr. Erich Ehn, mir die € 3.700,- für die Gründung zu geben, ausgelöst. Viel Korrespondenz über diese schäbige und für mich extrem berufsschädigende und existenzgefährdende Verhaltensweise, die meine Familie fast noch einmal an den Ruin brachte, schickte ich auch an viele Stellen. Zum Abschluss versuchte ich es noch mit schmuseweichem Kuschelkurs und dass ich ja alles unterschreiben werde, was immer auch Dr. Ehn aufsetzt. Ich musste Banküberziehungen und rückständige Mieten, in die ich wegen meiner versuchten Selbständigkeit hineinschlitterte, endlich irgendwie bezahlen, zumal ich auch für eine fünfköpfige Familie sorge, und so bekam ich 6 Monate später doch die € 3.700,--. Der Druck, unter dem ich in diesen 6 Monaten mit den Verhandlungen mit Herrn Dr. Ehn stand, war einfach enorm. Wie gesagt, kuschelweich kroch ich mit schriftlichen Eingaben an den Kardinal zu Kreuze, weil ich solch starkem Druck ausgesetzt war, da ich nicht wusste, wie ich neuerliche Schulden durch diese kurze Selbständigkeit bezahlen sollte (Kontoüberziehungen und leider auch Mietrückstand). Die Schulden der Selbständigkeit seit einem halben Jahr erdrücken mich. Deswegen unterschrieb ich den Generalvergleich. Doch dann zeigte Dr. Ehn noch einmal sein wahres Gesicht und so setzte er sich auch noch mit all seiner Kraft ein, um eine Weitergewährung der zugesagten 100 Stunden Psychotherapie zu verhindern. Er meinte, durch meinen unterschriebenen Generalvergleich, wo ich letztendlich € 3.700,-- (dreitausendsiebenhundert) erhielt, erlöschen sämtliche Therapiehilfen für mich im Gegenwert von vorerst einmal ungefähr € 10.000,- (zehntausend) und eine zusätzliche Verlängerung, die ebenfalls mit Herrn Mag. Schüller abgesprochen war, ebenso. Ich hatte sogar die Ausnahmegenehmigung von Herrn Mag. Schüller, jeweils Doppelstunden konsultieren zu dürfen, damit ich auch wirklich ordentliche Hilfe erhalten kann.
Der Rechtsanwalt des Kardinals
Hr. Dr. Erich Ehn ist auch Rotarier.
Er ist Mitglied im Rotary Club Wien-Albertina, die ihre Meetings laut Internet immer im Hotel Hilton abhalten. In den Rotary Clubs erwartet man von seinen Mitgliedern persönliche Integrität, Mitmenschlichkeit und Toleranz. Der persönliche Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn hat mich weder mitmenschlich noch tolerant behandelt. Er hat mich, als sexuelles Missbrauchsopfer mehrer Kirchenleute, noch einmal zum Opfer der Kirche gemacht .…"Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier).
Bei mir hat das z. B. bei Dr. Erich Ehn nicht gestimmt, denn in meinem Fall ist dieser Rotarier leider zum Auslöser einer riesigen Eskalation geworden. Ich schickte meine Erlebnisse mit Herrn Dr. Ehn per E-Mail zur Information auch einigen Rotariern, die ich im Internet recherchiert habe. Am Donnerstag, den 26. 4. 2007, holte mich gegen 14:00 mein jüngster Sohn zum Telefon und sagte: „Da ist jemand für dich am Telefon, der seinen Namen nicht nennt“. Ich ging zum Telefon und meldete mich mit „Hallo, Michael Tfirst“, darauf entgegnete eine Stimme ohne Gruß: „Ehn, jetzt hat der Spaß ein End“, ich sagte spontan: „Na gut“ und legte auf……..
Also wenn mir ein feindlicher Rechtsanwalt etwas mitzuteilen hat, dann soll er mir doch ein Schriftstück schicken (so wie es bei einer rechtsanwaltlichen Verständigung üblich ist). Herr Dr. Ehn hat mich neuerlich unter Druck zu setzen versucht. Ich leite aus dieser seiner Ankündigung ab, dass einfach seine Nerven blank liegen müssen. Haben ihm womöglich seine Rotariermitbrüder und -schwestern zu solch einem Schritt geraten, dass er mir eine telefonische Drohung aussprechen möge? Da Hr. Dr. Ehn als Beamter der Kirche, als Leiter des Amtes für Liegenschaften der Erzdiözese Wien, zugleich eine eigene Rechtanwaltskanzlei betreibt und zusätzlich auch noch eine private Hausverwaltung, für die er öfters mit persönlichen Wohnungsvisiten unterwegs ist, ist er oft nur sehr schwer persönlich telefonisch zu erreichen. Und Herr Dr. Erich Ehn sagte zu mir auch in einem Telefonat, dass er mich bei der Rechtsanwaltskammer so schlecht machen wolle, dass ich nie mehr eine Verfahrenshilfe bekomme, dass sich deswegen auch nie mehr ein Anwalt finden wird, der mich je in Zukunft vertreten wird. Über dieses Gespräch wie über all die anderen mit Herrn Dr. Ehn führte ich immer Gesprächsprotokolle.
Theraphie für mich als sex. Missbrauchsopfer
Auf einer Liste von Psychotherapeuten (die ich von der Erzdiözese Wien erhielt) waren nur Expriester, die dann Psychotherapeuten wurden, doch das wusste ich damals nicht.
Ich setzte die Therapie der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien nach 20 Stunden aus, als ich dahinterkam, dass mein erster (von der Ombudstelle für sex. Missbrauch der Erzdiözese Wien) vermittelter Psychotherapeut ein Expriester war und als Ordensmann der Dominikaner sogar mit Kardinal Schönborn im Noviziat war. Ich glaubte auch, dass mir Herr Dr. Richard Picker helfen könne. Er stand zwar als Expriester nicht auf der Liste, aber nach seinen vielen TV Auftritten hatte ich eine gute Meinung von ihm, und so glaubte ich, dass er endlich meine tief sitzenden Traumatisierungen lösen könne. So sagte ich in der Ombudstelle ob ich Herrn Dr. Picker konsultieren darf.
Fluchaustreibung und Exorzismus statt Theraphie
Nachdem mir Herr Dr. Picker fast 1½ Stunden zuhörte, kam er zu dem Entschluss, dass die Missbräuche an mir durch Kirchenleute nicht für meinen eigentlichen dramatischen Lebensfortgang als Traumatisierung verantwortlich sind, sondern er sagte, dass mich ganz einfach mein Großvater verflucht habe, und deswegen wolle er an mir eine Fluchaustreibung (in mehreren Sitzungen) vornehmen. Ich fürchtete, dass diese Fluchaustreibung reiner Exorzismus sein könnte. Das sagte ich auch Dr. Richard Picker und dass ich deswegen nichts mehr mit ihm zu tun haben will.
Und hier sind einige Kunstwerke von mir zu dem Thema pädophiler Klerus










