11.08.09

- Schulbrüder in Strebersdorf vergewaltigten Manuel Nowatschek



Die Richterin und damalige FPÖ Politikerin Dr. Helene Partik-Pable (jetzt BZÖ) begründete die Niederschlagung des Verfahrens damit, dass die Anklageschrift nicht zeitgerecht eingebracht wurde und die Staatsanwaltschaft führte bei den Schulbrüdern keine Hausdurchsuchung durch, obwohl der Stadthauptmann darum ersuchte.


Somit wurden 6 Personen vom schweren Vorwurf des sexuellen Missbrauchs an mehreren Minderjährigen mit einem Schlag befreit.


Der Staat, die Justiz und die katholische Kirche arbeiten mit ihren Netzwerken und Lobbys sehr eng zusammen. Der Polizei sind oft die Hände gebunden, indem sie Priester die Kinderschänder sind, oft gar nicht festnehmen darf, weil die Bischöfe und der Kardinal permanent intervenieren.



Bevor ich aber den Fall über das Kirchen-Missbrauchsopfer Manuel Nowatschek chronologisiere, richte ich noch einige Worte an Kardinal Schönborn:




Eure Eminenz Graf Kardinal Schönborn:

Sie sagten einmal in einem Radiointerview, als man Sie zu einem bekannt gewordenen Missbrauchsfalles eines Wiener Priesters öffentlich über Ihre Meinung fragte:


„Mein Gott, das kann doch passieren!“


Herr Graf Kardinal Schönborn, Sie täuschen das Volk fast so, wie es der Verbrecher Hitler seinerzeit tat.


Herr Graf Kardinal Schönborn: Sie fliegen im Lauf eines Kalenderjahres mehrmals in den Vatikan. Meine Bitte an Sie lautet daher: Bleiben Sie doch endlich einmal dort, und zwar für immer (Sie wollen ja sowieso der nächste Papst werden).



Herr Graf Kardinal Schönborn, Sie gefährden Österreichs Kinder und Jugendliche, weil Sie zu viele Ihrer pädophilen Täterpriester wieder in Pfarren als Seelsorger unterbrachten (etliche Beispiele liste ich hier auf).



Herr Graf Kardinal Schönborn, außerdem läuft z. Z. wieder eine Anzeige wegen Vertuschung gegen Sie, die Frau Nowatschek, die Mutter eines Missbrauchsopfers einbrachte (Anmerkung: Ich persönlich habe Sie im Laufe der Jahre schon zweimal angezeigt, doch die Staatsanwaltschaft legte die Anzeigen zurück.


Die neuerliche Anzeige gegen Sie wegen Vertuschung erstattete, wie gesagt, die Mutter des Missbrauchsopfers Manuel Nowatschek.

Und dieser Antrag auf Verfahrenshilfe hat 3 Jahre Gültigkeit und er läuft bis Sommer 2011.


Und diesmal werden wir sicher einen Rechtsanwalt finden, der nicht von der mächtigen Kirche unter Druck gesetzt werden kann.






Aus diesem Anlass der Vertuschungsanklage gegen Sie Eminenz Schönborn und gegen die Schulbrüder in Strebersdorf, ist das Konkordat, zwischen der katholischen Kirche und dem Staat Österreich, ebenfalls ernsthaft in Frage zu stellen!



Seit Sie Erzbischof von Wien und Kardinal sind, wußten Sie von dem Fall Nowatschek bei den Schulbrüdern.



Bis dato haben Sie nichts unternommen um den Fall abzuschließen.

Sie reden sich auch in diesem Fall immer immer nur auf den gut funktionierenden Rechtsstaat heraus.



Noch einmal: Doch da Anklagen durch die Mithilfe der Kirche gekonnt verhindert wurden, gibt es keine Urteile.


Somit sind die Schulbrüder unschuldig und den Fall Manuel Nowatschek gibt es für Sie, Herr Kardinal Schönborn, nicht.



So ist das in Österreich!


Denn da wird nicht Seelsorge betrieben (Erfüllungsgrund für das Konkordat) sondern Seelenmord!




Bevor ich aber mit der Thematik fortsetze, mache ich noch einen Hinweis zu weiteren Blogs von mir:



Über Herrn Werner Faymann als Wohnbaustadtrat

http://weristfaymann.blogspot.com/



Über "Sieg Heil" und "Heil Hitler" rufende AMS Mitarbeiter

http://weristherbertbuchinger.blogspot.com/



Der Wehrmann spricht

http://kunstvonmichaeltfirst.blogspot.com/



Thousands of catholic priests are child abusers

http://www.sexualabusebychurchmen.blogspot.com/




Über Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn

http://politikerdeckenkindervergewaltiger.blogspot.com/




Hinweis: Ende





Da Kardinal Schönborn oberster Kirchenchef in Österreich ist, muss er sich die Frage gefallen lassen, ob er in dem Vertuschungsskandal des Priesterseminars St. Pölten auch verstrickt sein könnte?


Immerhin wurde nichts aus den Klagen und Anzeigen, da das Belastungsmaterial vollkommen vernichtet wurde.





Kardinal Schönborn wird mit den vielen Fällen, wo er seine pädophilen Priester einfach nur versetzte, noch als traurige Berühmtheit in die österreichische Geschichte eingehen.


Über die unzähligen sexuellen Missbrauchsfälle von kath. Kirchenleuten sage ich nur: "Jeder der behauptet, er hätte nichts gewusst, der lügt". Kardinal Schönborn wurde sogar schon angezeigt, weil er pädophile Priester einfach immer nur versetzte, denn er behandelt die sex. Missbrauchsopfer sehr gerne als Täter oder Lügner……




Bundespräsident Fischer und Bundeskanzler Faymann

Frau Nowatschek erhielt im Sommer 2009 von der Kanzlei des Bundespräsidenten und der Kanzlei des Bundeskanzlers jeweils eine Einladung.

Sie kam auch zu den jeweiligen Terminen.

Dort wurden dann die Themen erörtert: Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich und die Klage gegen die Schulbrüder und gegen Kardinal Schönborn.





Der

Fall

Manuel

Nowatschek:





Wie schon eingangs erwähnt, begründete die Richterin Dr. Helene Partik-Pable die Niederschlagung des Verfahrens damit, dass die Anklageschrift nicht zeitgerecht eingebracht wurde.


Somit wurden sechs Personen, die bei den Schulbrüdern als pädagogisches Personal arbeiten, vom schweren Vorwurf des sex. Missbrauchs an Minderjährige mit einem Schlag befreit.







Der Stadthauptmann von Floridsdorf riet der Staatsanwaltschaft zur Hausdurchsuchung bei den Schulbrüdern in Strebersdorf.


Die Staatsanwaltschaft führte aber keine Hausdurchsung bei den Schulbrüdern durch.




Warum schützt Fr. Dr. Partik-Pable die Schulbrüder und somit die Kirche?



Was alles lief da hinter den Kulissen ab?


Nur deswegen laufen die Täter (Schulbrüder) von Herrn Manuel Nowatschek noch immer ungestraft herum und sie können weiter Buben missbrauchen wie bisher, und heute ist der ehemalige Mitangeklagte Bruder der Schulbrüder, Herr Br. Paul Kaiser, Provinzial der Schulbrüder.




Resümee:…..vorsätzliche Strafvereitelung, Rechtsbeugung, Vertuschung (Ermittlungen wurden fachkundig sabotiert oder unterschlagen) Befangenheit, Korruption, üble Nachrede und Verleumdung, Amtsmissbrauch…..




Wiederaufnahmen bei Gericht sind schwierig, da kein Richter in Österreich gegen eine Richterin handeln wird.





Nach einem fast 15jährigen Kampf der Familie mit der kath. Kirche ist Herr Nowatschek vor lauter Aufregungen am 17.11.2007 verstorben.


Die Familie Nowatschek hatte Dr. Wegrostek als Rechtsanwalt und die Fehlentscheidung diesen Anwalt (Freund von Richterin Partik-Pable und Freund der Schulbrüder) zu konsultieren dürfte den finanziellen Untergang der Famile dann herbeigeführt haben und letztendlich haben diese fatalen Missstände und die daraus resultierenden lange Kämpfe gegen die Justiz und die Kirche das ausgelöst, dass der Vater des Opfers vor lauter Aufregung darüber verstarb.












Die Chronologie dieses größten Justizskandals Österreichs











Der Fall Manuel Nowatschek steht exemplarisch für alle Fälle in Österreich, wo mit dem Instrument Macht und Einflussmöglichkeit, Recht- und Wahrheitsfindungen behindert und vertuscht werden.











Hier sind noch einmal einige Auszüge aus diesem Gerichtsprotkoll:



...Richtig ist einzig, dass das nach Anschuldigungen des mj. Manuel Nowatschek und Strafanzeige seiner Mutter, Eva Nowatschek, eingeleitete Strafverfahren im November 1996 beendet wurde. Die Beendigung erfolgte jedoch einzig nur aus einem formalen Grund, nämlich wegen Versäumung der prozessualen Frist zur Erbringung einer Subsidiaranklage. Unrichtig ist daher, dass sich die Angaben des mj. Manuel Nowatschek als falsch und haltlos herausgestellt hätten und dass dies der Grund der Beendigung des Strafverfahrens gewesen wäre.

Vielmehr wurde die Glaubwürdigkeit seiner Angaben durch zwei gerichtlich beeidete Sachverständige festgestellt, womit sich Anhaltspunkte für strafbares Verhalten der beschuldigten Lehrer und Erzieher ergeben haben.

Unrichtig ist weiters, dass die Nichtbezahlung des Schulgeldes und seine Einklagung durch die Schule Motiv für die Anschuldigungen gewesen wären. Tatsächlich wurde die Bezahlung des Schulgeldes durch das Land NÖ und die Kindsmutter Eva Nowatschek erst nach und wegen des Verdachts gegen Lehrer und Erzieher der „Schulbrüder“ eingestellt....................usw. usf.







Es folgten Kathpresslügen und Kathweblügen


Herr Prof. Erich Leitenberger war damals schon Leiter der Kathpress in Österreich. Jetzt ist er auch zusätzlich der Sprecher von Kardinal Schönborn.Er versuchte mithilfe seiner Kathpress, bei Fällen von sexuellem Missbrauch durch kath. Kirchenleute, Falschmeldungen zu lancieren!


Speziell im Fall von Herrn Manuel Nowatschek versuchte er die ganze Famile als Lügner darzustellen........


Bis heute ist dieses menschenunwürdige Vorgehen der Erzdiözese Wien so Usus und Politiker und Juristen, die davon wissen, blieben und bleiben bis dato tatenlos…


Aber auf jeden Fall dürfen die Sprecher, Bischöfe und Juristen der kath. Kirche in Österreich auch heute noch alles ungestraft machen, was sie wollen.


Und das, was sie mit Vorliebe machen, ist zu vertuschen und zu lügen und ihre sexuellen Missbrauchsopfer mit Nachhaltigkeit zu diffamieren.



Es ist nicht einzusehen, dass die Obrigkeit der kath. Kirche jede Art von Falschmeldungen permanent und ungestraft lancieren darf.





AUCH DAS IST NUR BEI UNS (IN ÖSTERREICH) MÖGLICH


Kostenersatzforderung vom sexuellen Missbrauchsopfer


Der damals minderjährige Manuel Nowatschek wurde nach der Vertuschungsarbeit der Justiz zum Anwaltskostenersatz seiner Vergewaltiger verurteilt.


Es gab gegen seine Täter nie eine Hauptverhandlung, demnach gab es auch nie ein Urteil und trotzdem musste Manuel die Anwälte, bezahlen.

Einer von den sieben Kindesvergewaltigern hat sein damaliges Kindopfer Manuel Naowatschek wegen seiner Anwaltskosten sogar gepfändet und die Exekutionen liefen bis 2006.


Der damalige Rechtsanwalt von Manuel Nowatschek, Herr Dr. Josef Wegrostek, versuchte auch die Eltern wegen seines Honorars zu pfänden.

Er wollte anhand eines Exekutionstitels auf das Haus der Familie Nowatschek zuzugreifen, obwohl er aber in einem Leserbrief im Magazin NEWS betonte, nur die Tarifkosten „um des Rechtens Willen“ verrechnen zu wollen und die Familie Nowatschek bräuchte ihre Liegenschaft sicher nicht zu verkaufen um sein Honorar bezahlen zu können.

Trotzdem versuchte er aber mittels eines späteren Exekutionstitels das Haus der Familie Nowatschek für seine (plötzlich hohen) Anwaltskosten versteigern zu lassen, was aber zum Glück letztendlich vom Gericht abgewiesen wurde.

Außerdem verbot Herr Dr. Josef Wegrostek der Familie Nowatschek eine disziplinarrechtliche Anzeige gegen ihn zu erstatten.


Wie schonerwähnt, eine Pfändung, die von einer anderen Rechtsanwaltskanzlei (Kanzlei Mag. Harald Schuster) gegen das sexuelle Missbrauchsopfer Manuel Nowatschek betrieben wurde, war erst im Februar 2006 abgeschlossen.

Einen Monat später bekam Herrn Manuel Nowatschek, eine schriftliche Aufforderung (Einladung?), dass er in die Kanzlei des Rechtsanwaltes komme möge, da ihn einer seiner sexuellen Missbrauchstäter (es handelt sich um den Betreiber der Pfändung) persönlich zu sprechen wünsche.
















- Meine Sammelklage gegen die Kirche




Nach meinem Aufruf im Jahre 2004 in der österreichischen TV -Sendung "Vera" eine Sammelklage gegen die kath. Kirche in Österreich zu initiieren, erhielt ich auch etliche Anrufe von anderen Opfern, die sich meiner Sammelklage gegen die katholische Kirche in Österreich anschließen würden. Doch mein Unterfangen scheiterte immer an den Anwälten.

Ich arbeite aber immer noch an einer Sammelklage gegen die kath. Kirche Österreichs, daher mache ich meinen Aufruf nach wie vor:


Meldet Euch bei mir,

Opfer von P. Paterno (unter den sex. Missbrauchsopfern von ihm waren auch sogenannte „Karlsplatzkinder“),

Opfer von Kardinal Groer (Göttweig, Hollabrunn, Wien),

Opfer von Prälat Holenstein aus Innsbruck,

Opfer des jetzigen Erzabtes von St. Peter in Salzburg,

Opfer von Pfarrer Lukas Hammerle (Tirol Sellrain),

Opfer der Schulbrüder (Strebersdorf, Bad Goisern, Schopenhauerstraße usw.),

Opfer vom Stift Seitenstetten,

Opfer des Augustiner Chorherrn Severin Winter aus Bromberg,

Opfer von P. Louis Fonteyne vom Stift Geras, (der auch bei den Schulbrüdern in Strebersdorf unterrichtete),

Opfer von Pfarrer Neulinger aus Bad Goisern,

Opfer von Msgr. Kurt Gröger,

Opfer von Zirkuspater Schönig,

Opfer von Prälat Holenstein (Innsbruck),

Opfer von Christian Häuserer (mittlerweile schon Expriester und Exmönch aus Mehrerau),

usw. usf.....................



Über das ABGB müsste diese Sammelklage geführt werden:

ABGB: Durch den Kirchenbeitrag verpflichtet sich die Kirche als öffentlich-rechtliche Körperschaft zu Leistungen gegenüber dem Gläubigen. Um diese Leistungen zu erfüllen, bedient sie sich ihrer Erfüllungsgehilfen wie den Priestern. Wenn nun einer dieser "Mitarbeiter" ein schändliches Verhalten setzt, haftet dafür die Kirche. Und die hat genug Geld, um den Opfern zumindest finanziell eine Wiedergutmachung des erlittenen Schadens leisten zu können. Vergleichbare Klagen hatten zuletzt in den USA für Aufregung und schließlich sogar zur Einmischung des Papstes geführt.


Anhand eines aktuellen Verfahrens eines Priesters könnte man einen Präzedenzfall schaffen, der endlich meine Sammelklage in Österreich gegen die katholische Kirche ermöglicht.

Denn wenn wieder gegen einen Priester wegen eines jüngeren Falles in Österreich gerichtlich vorgegangen wird, dann sind ja auch Missbrauchsfälle an früheren Opfern nicht verjährt.

Meine Versuche Sammelklagen gegen die kath. Kirche in Österreich zu initiieren scheiterte bis jetzt immer an den Rechtsanwälten, auch wenn einige anfangs guter Dinge waren.

Mein letzter diesbezüglicher Anwaltkontakt war Herrn Dr. Georg Zanger.

Dr. Zanger sagte auch, bekomme er einen aktuellen (nicht verjährten) Fall, könne über diesen einen Fall andere Fälle aufrollen und auch Kardinal Schönborns Moral haftbar machen.

Ich versuchte auch vor Jahren den Rechtsanwalt Dr. Nikolaus Lehner für die Sammelklage zu gewinnen. Anfangs war er guter Dinge, dann lehnte er ab.

Ebenso Dr. Farid Rifaat, der uns Opfer vor 7 Jahren als Anwalt in der Sammelklage gegen die Kirche vertreten wollte. Ich eruierte leider, dass er aber zeitgleich gegen ein Kirchenopfer und für die Kirche gerichtlich vorging. So brachte ich das ganze Unterfangen von Dr. Rifaat zu Fall.)

Vielleicht findet auch Frau Eva Nowatschek eventuell einen Rechtsanwalt, da Sie einen Rechtstitel vom Gericht für eine Verfahrenshilfe bekommen hat, der insgesamt 3 Jahre lang gültig ist, allerdings ist ein Jahr schon vergangen.

Aber auf jeden Fall steht in dem Antrag, der wie gesagt bewilligt wurde: Anzeige gegen Kardinal Schönborn und die Schulbrüder (siehe den Fall über das Opfer Manuel Nowatschek ganz am Anfang meiner Homepage), sonst weiter nichts im Weg, außer, dass wir in Österreich keinen Rechtsanwalt finden, weil alle Schiss vor der mächtigen Kirche haben und weil die Politiker in Österreich alle der Kirche helfen und später die Rechtsanwälte, die gegen die Kirche vorgehen, mobben würden, Aufträge für sie blockieren würden, Verleumdungen starten würden, und gar die Familien der Anwälte bedrohen lassen würden (all das wäre möglich, und das wissen die Anwälte).


Es wird immer schwieriger, dass es bei einem aktuellen Fall zu einer Anzeige kommt, weil Schweige- und Bestechungsgelder an die Eltern der Minderjährigen nur so fließen, damit ja nichts mehr in die Öffentlichkeit dringt. Der Polizei sind auch auf Weisung von oben die Hände gebunden, da die Bischöfe und Äbte bei den jeweiligen Regierungen permanent intervenieren.

Damit das so bleibt arbeiten alle auf Hochtouren und der Vertuschungs-Lobbyismus treibt seine Blüten (incl. Medien, Politiker, und Gerichte usw.).




Dieser Priester trat bis heute seine gerichtliche Strafe nicht an:





Pater Robert (Louis Fonteyne mit bürgerlichen Namen) aus dem NÖ Stift Geras, der von Abt Angerer 25 Jahre lang gedeckt wurde und sogar bei den Schulbrüdern unterrichtete, obwohl jeder von seinen Neigungen wusste, missbrauchte viele Kinder.


Eine Strafe, die der Pater endlich vor einigen Jahren, aber nur für ungefähr nachgewiesene 25 Fälle (es wollten sich nicht mehr alle Opfer melden und vielen anderen wurde einfach Schweigegeld bezahlt) erhielt, hat er bis dato nicht angetreten. Irgendwie hat man sich das in NÖ schon so gerichtet, (ein wenig Tätertheraphie machen, womöglich seinem Mutterhauskloster und dafür kommt er in kein Gefängnis.


Bereits 1968 soll sich der aus Belgien stammende Geistliche mehrmals an Ministranten vergangen haben.

Der letzte Fall soll sich 2001 ereignet haben.


Im Stift Geras wusste man schon seit Jahren von den Taten des Priesters. Er ist schon 13 Jahre vorher einmal versetzt worden bestätigte der Abt Joachim Angerer. Damals war er im Internat tätig gewesen.



Er wurde von Abt Angerer einfach immer nur versetzt und sogar zu den Schulbrüdern weitergereicht.


Obwohl die Neigungen der Stiftsleitung bereits seit 1970 bekannt waren, konnte der Pater ungehindert seinen sexuellen Neigungen nachgehen.



Als Religionslehrer, Pfarrer und Präfekt war er unter anderem in der Wiener Karlskirche, der Wiener Volksschule Reisnerstraße, einer Schule der Schulbrüder in Strebersdorf (NÖ), sowie in Schulen in Zissersdorf, Drosendorf und Karlstein tätig.



Da aber immer mehr Priester und Ordensleute an Delikten von sexuellem Missbrauchs beteiligt sind, werden bereits in Österreich Klostertherapien eingerichtet, damit sich die kirchlichen Täter den Gerichtsstrafen entziehen können.



Abt Angerer vom Stift Geras errichtete das Kloster Pernegg als ein Psychiatriezentrum für Klerus, Ordensleute und pastorale Mitarbeiter.

Nach außen hin wirbt das Psychiatriezentrum Pernegg aber als Heilfastenhotel mit einer "Psychologie des Fastens" im Sinne von Auswirkungen auf emotionale und kognitive Vorgänge. Ergänzend gibt es Yoga- und Qigong-Übungen und Meditationen


Hat womöglich der gerichtlich verurteilte P. Robert vom Stfit Geras im Klosterableger des Stiftes Geras (in Pernegg) seine Haftstrafe in der Sauna des Heilfastenhotels ausschwitzen können?

Es ist einfach arg, was sich da alles in Österreich so abspielt.




Kardinal Schönborn war vom Treiben dieses Geistlichen seit Antritt seines Amtes als Kardinal (1996) informiert, doch erst nachdem zu viele Eltern gegen Bruder Robert protestierten wurde er letztendlich (erst) 2001 angezeigt, verurteilt wurde er aber erst 2005.





Das Gericht sprach jedem der 25 Opfer € 1000,- zu.


Mittels eines schriftlichen Antrags solle sich dann jedes Opfer bei Abt Angerer melden und Gründe angeben, wofür es die € 1000,- denn eigentlich benötige.


Abt Angerer argumentiere dann, dass sich das Stift in finanziellen Schwierigkeiten befände und dass die Kirche kein Geld habe um dem Urteil nachzukommen.


Soweit ich informiert bin, soll sich auch diesem Grund auch wirklich kein einziges Opfer das Geld vom Abt Angerer abgeholt haben.




Und Kardinal Schönborn glaubt immer noch mit der immensen Macht und Einflussmöglichkeit seiner reichen Kirche in Österreich, Recht- und Wahrheitsfindungen behindern zu können, um, wie gewohnt, alles zu vertuschen.


Der skandalöse Verlauf, wie medizinisch und psychologisch einwandfrei attestierte Missbrauchsopfer, oder solche mit Zeugen, vergeblich um die juristische Verfolgung und Entschädigung gegenüber der Institution Kirche kämpfen müssen, ist mehr als skandalös.




So kommt die reiche kath. Kirche in Österreich immer davon und für die lebenslangen Traumatisierungen ihrer sexuellen Missbrauchsopfer braucht sie nie angemessene Schmerzensgeldzahlungen zu leisten.


Die Kronenzeitung schrieb auch einen kleinen Bericht darüber, doch der Redakteur der Kronenzeitung schrieb das Wort „Schulbrüder“ nicht aus (um sie zu schonen und um ihren Ruf nicht weiter zu schaden), schrieb er nur "in Schulen in Wien und in NÖ".



Schönborn’s Medienleute werden da schon wieder interveniert haben, wie immer, zugeben werden sie es aber leider nie, was da hinter den Kulissen abgeht…….











- Kardinal Groer wurde von seinem Abt geschützt




Alles wird gut, waren im Juli 2009 Abt Lashofers letzte Worte und er deckte noch bis zu seinem Tod weitere Kinderschändermönche aus den eigenen benediktinischen Reihen….


Hier ist mein Nachruf an Abt (Abtpräses von Österreich) Clemens Lashofer von Göttweig, der nicht nur den Pädohomo Groer deckte.


Soll nach dem Tod des Göttweiger Abtes Clemens Lashofer endlich die Vertuschungskette der Pädophilenringe in Österreich aufbrechen, wo ja leider auch viele kath. Kirchenleute (vor allem aber sehr viele Klosterbrüder) dabei sind?


Als Abt Lashofer am 6. 7. 2009 starb, hat mich sein Tod auch bewegt. Immerhin war ich 1974 sein erster persönlicher Kandidat in Göttweig.

Er war mir aber immer, trotz seiner sehr freundlichen und auch einnehmenden Art, suspekt. Seine Hörigkeit zu Groer war z. B. so ein Punkt. Dass Lashofer homosexuell sein könnte, habe ich mir von Anfang an gedacht, als ich ihn kennen lernte. Ebenso, dass er ein Machtmensch ist, das habe ich auch irgendwie gespürt.

Warum hat dieser liebe menschfreundliche Abt sehr viele Jahre an schwerem Krebs gelitten und warum ist er daran letztendlich auch verstorben?

Die Groersache hat ihm sicher keine Ruhe gelassen.

Aber auch nicht nur die.

Angeblich sollen die letzen Worte von Abt Lashofer gewesen sein:

„Alles wird gut“!


Ich frage:

Was wird gut?

Dass durch seinen Tod endlich die Last von ihm fällt, (die sicher Schuld an seinem Krebs war), Klosterbrüder, die bis dato aktive Kinderschänder sind, endlich nicht mehr decken zu müssen?

Als oberster Abt aller Benediktiner Österreichs (Abtpräses) half er auch dabei mit, dass vieles vertuscht wurde: Z. B. Im Wiener Schottenstift (Benediktiner) wurde unter Abt Heinrich Ferenczy folgender Vorfall vertuscht:



Ein junger Mitbruder trat aus dem Kloster aus, nachdem er von einem Priester vergewaltigt und sexuell missbraucht wurde. Da der Vergewaltiger AIDS hatte, infizierte er sein Missbrauchsopfer.


Doch knapp nach Abt Clemens Lashofers Tod im Juli 2009 kam ich dahinter, dass Abt Lashofer, nachweislich seit seiner Studienzeit in Salzburg, bis zu seinem Tod im Juli 2009 weitere homopädophile Benediktiner deckte.


Einer ist 2009 fast so ranghoch geworden wie Kardinal Groer. Ich informierte darüber die Polizei und die Medien.


Über das Treiben der homopädophilen Benediktinermönche in Österreich und ihre Pädophilennetzwerke:


Mönche aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg verschickten gerne Briefe an ihre Opfer. Mir wurde aus zwei dicken Korrespondenzmappen, die ich persönlich sah, folgende Passagen vorgelesen: In einem Brief wurde von einem der Mönche wurde sogar von einem echten „Klostersturm“ in der Nacht geschrieben. Ein anderer Briefe begann mit: Du bist mein griechischer Götterknabe….usw…….

In anderen Briefpassagen wurde mit einigen anderen Namen sogar Abt Clemens Lashofer von Göttweig erwähnt und ich verstand es so, dass es sich dabei um homosexuelle Freundschaften im Kloster handeln soll und wer da mit wem gerade eine Partnerschaft hat.


Abt Lashofer tat nie etwas, er stellte sich ja auch schützend vor Groer, bis es nicht mehr ging.

Später wurde Clemens Lashofer als Abt von Göttweig auch zusätzlich Abtpräses von Österreich (Chef über alle Benediktiner in Österreich) und so konnte er bis zu seinem Tod im Juli 2009 viele andere Pädohomo- Benediktiner in den eigenen Reihen decken.


Aber was kann man schon von einem homosexuellen Abt (Clemens Lashofer) erwarten, der nach außen hin, wie die gesamte kath. Kirche, die Homosexualität verteufelt muss und zu seiner Veranlagung ein Leben lang nicht offen stehen kann?




Zu Abt Clemens Lashofer und seinem Mönch Dr. Groer

Clemens Lashofer hat als Abt von Göttweig auch den Pädohomo Groer gedeckt, so lange es nur ging.


Vergeben habe ich ihm seine Haltung in der Groercausa nicht, da wurde einfach zuviel gelogen, obwohl ich ihm positive Gedanken zu seinem Hinübergang nachschicke, damit er von den Zwängen, in denen er gefangen war (und die er überspielen musste), befreit werden kann!

Dennoch habe ich so eine Ahnung, dass er auch vor seinem Herrn keine Ruhe und Gnade findet, weil er wegen Groer und anderen Kinderschändern so viel vertuscht hat.

Und wie es sich nach seinem Tod erst neuerlich herausstellen sollte, hatte er Zeit seines Lebens u. a. Kinderschänder aus St. Peter in Salzburg, also in den eigenen Reihen der Benediktiner, gedeckt.


Ich machte als Kandidat des Stiftes Göttweig wegen Groer zwei Selbstmordversuche im Stift und einige andere Mönche leider auch.

Gab es Schwerverletzte?

Gab es Tote?




Noch etwas habe ich Abt Lashofer lange nachgetragen:

Alle Gäste, die ich ins Kloster mitbrachte (Schulfreunde von mir aus Horn) wurden von Abt Lashofer angebaggert, ob sie nicht ins Stift eintreten wollen. Es waren etliche Freunde von mir dabei, die von familiärer Seite her wenig mit Kirche am Hut hatten, so wirkte das jedes Mal sehr befremdend.



Abt Lashofer war in dieser Sache immer allen gegenüber sehr lästig. Er wollte halt unter seiner Abtzeit die meisten Eintritte in Göttweig verzeichnen und sonst nichts, das hielt ich ihm persönlich vor, genauso, dass er die Verdachtsmomente gegen Groer ignorierte.



Lashofer gehörte auch 1974 der Kongregation an, die die Brevierbücher für die Stundengebete für alle Mönche neu zusammenstellte.

Auch dafür flog er etliche Male in den Vatikan. Den Universitätsprofessor Ratzinger besuchte er in den Fragen auch dafür in Bayern. Somit war Abt Lashofer auch von Anfang seiner Tätigkeit an, im Vertuschungszirkel des Fundamentalisten und jetztigen Papstes Benedikt XVI.



Die beiden letzten Päpste sind wegen den Vertuschungen auch Mittäter.

Ein weiteres Zurechtbiegen bei den Aufklärungen wird es nicht mehr geben.




Ich lasse diese Vertuschungen und Lügen in der Öffentlichkeit einfach nicht mehr zu, weder beim Papst, noch bei Abt Lashofer, noch bei Kardinal Schönborn, der sogar der nächste Papst werden will.



Vor einigen Monaten sprachen Frau Eva Nowatschek (Mutter eines Opfers) und ich beim Rechtsanwalt Dr. Georg Zanger vor.

Der Gesprächsinhalt war eine Anzeige gegen Kardinal Schönborn, der so viele Vergewaltigungsfälle seiner pädophilen Priester einfach vertuschte und in Nacht und Nebenaktionen diese Priester einfach in neue Pfarren versetzte.


Dr. Zanger sagte, dass alles daran scheitern wird, weil wir Kardinal Schönborn bei unserer Gesetzeslage niemals einen Vorsatz nachweisen werden können.





Die Wahrheit über Groer in Verbindung mit dem Göttweiger Abt Lashofer:

In den Medien waren 1995 sexuelle Missbrauchsvorwürfe gegen Groer aufgetaucht, er schwieg dazu.

Dann kamen weitere Vorwürfe von Ordensbrüdern aus dem Stift Göttweig 1996.


Die meisten waren ehemalige Zöglinge Groers aus Hollabrunn und sie traten mit Groer in Göttweig ein (einige ein bis zwei Jahre früher, als so genannte Vorhut Groers).

Groer entschloss sich im Alter von 60 Jahren, in den Benediktinerorden in Göttweig einzutreten, um die Göttweiger Pfarre Roggendorf für sich zu bekommen, denn dort habe er Marienerscheinungen gehabt.



Nachdem Groer als Kardinal abdanken musste, wurde Groer von Abt Lashofer als Prior des Benediktinerklosters in Maria Roggendorf bestellt.

Ich fragte mich seit 1974, warum Abt Lashofer diesem Groer so immens hörig war.


Ich weiß auch, warum der Benediktiner-Pater Groer 1986 völlig überraschend zum Erzbischof ernannt wurde.



Das intervenierte Abt Clemens Lashofer vom Stift Göttweig im Vatikan.


Denn Lashofer sollte Erzbischof von Wien werden, er war durch seine Kontakte zum Vatikan dafür bestimmt worden.



Er wollte aber nie von Göttweig weg.

Abt Lashofer wollte auch ursprünglich gar nicht sein Doktorrat machen, doch er wurde vom Vatikan aus gezwungen, weil er immer als Kardinalsanwärter von den konservativen Kreisen (Ratzinger) der Kirche gehandelt wurde, und für den Kardinalsposten braucht man eben ein Doktorrat, als Abt benötige man aber kein Doktorrat.



Also machte Abt Clemens deswegen in den 80er Jahren sein Doktorrat. Dann schickte er unerwartet Groer für den Kardinalsposten ins Rennen und das wurde auch vom Vatikan angenommen.



Doch dann wurde Groer, oft sehr stark parfümiert und ein autoritärer Fundamentalist, mit seinen sexuellen Verfehlungen doch medial einholt.


Und obwohl ich zwischen 1974 bis 1979 mehrere Andeutungen bei Abt Lashofer machte, dass ich damals u. a. von einem eingetreten Frater in Göttweig Hinweise auf Groers Zärtlichkeiten bekommen habe und dass er homosexuell sei, wurde es ignoriert.

Zahlreiche Eintritte in Göttweig waren Leute aus der Gefolgschaft Groers.

Ich beschimpfte Groer und seine Partie sogar einmal lautstark als schwule Hunde, doch auch das wurde komischer weise nur ignoriert.


Laut Abt Lashofer hätte ich auch zu Groer ins Aufbaugymnasium nach Hollabrunn gegeben werden sollen.



Letztendlich hat Abt Lashofer erst 1998 die päpstliche Visitation gegen Groer beantragt, weil der Druck der Öffentlichkeit zu groß war.

Ich habe mich oft gefragt, wer da aller befragt wurde, denn herausgekommen soll gar nichts sein, außer Groers Unschuld. Wieso hat man diese dann aber nicht mit viel Öffentlichkeitsarbeit in den Medien bestätigen lassen, wenn es angeblich amtlich (päpstlich) bestätigt wurde, dass Groer nur homosexuell ist und nicht pädophil?


Groer ist schuldig, und Abt Lashofer plagte das schlechte Gewissen, seitdem er Abt wurde, denn er wurde von mir (und nicht nur von mir) informiert.

Obwohl Abt Clemens Lashofer so ein netter, freundlicher Herr war, der immer eine einnehmende Herzlichkeit ausstrahlte, hat er bei Groer schwer gefehlt, denn auch andere haben schon damals über das Treiben Groers gesprochen.


Aber Abt Lashofer vertuschte als Abt Primas aller Benediktiner Österreichs viele Fälle von Vergewaltigungen, sexuellem Missbrauch und sexuelle Belästigung seiner Mönche. Mächtige Rotariermitbrüder (Lashofer war auch bei den Rotarys) halfen immer, wenn es brenzlig wurde, in ihren Rollen als Gerichtspräsidenten usw. Vertuscht wurde, wo es nur ging:


Andere Äbte machen es auch so: Schützen, mit Hilfe von mächtigen Rotarybrüdern aus dem Bereich der Justiz, bis es nicht mehr geht. Und dann geschieht auch nichts, trotz Urteil gibt es keinen Strafantritt.




Ein Mord aus dem Groerumfeld

In den 70er Jahren wurde Herbert Hartmann, ein ehemaliges sexuelles Missbrauchsopfer von Dr. Groer (dem späteren Kardinal), bei Hainburg tot aus der Donau geborgen (Herbert Hartmann war der Bruder von Josef Hartmann, der den Fall Groer öffentlich machte, weil er ebenfalls von Groer sexuell missbraucht wurde). Herbert Hartmann hatte nachweislich kein Wasser in der Lunge, dafür aber einen eingeschlagenen Hinterkopf.

Die Gerichtsobduktion musste aber (von oben beordert) anderes zu Protokoll geben. Sicherheitsdirektor in NÖ war damals Herr Hofrat Dr. Emil Schüller, Vater von Mag. Helmut Schüller, dem später durch Schönborn geschassten Caritasdirektor (Mag. Helmut Schüller war aber auch der Leiter der Ombudsstelle für sex. Missbrauch der Erzdiözese Wien, verm. deswegen, weil er den Polizeiapparat wegen seinem Vater gut kennt).


Herr Dr. Emil Schüller war in NÖ Sicherheitsdirektor von 1967 – 1985.



Der Polizei war der Tote als ein Opfer von Groer bereits bekannt, weil er schon länger vorhatte, gegen Groer eine Anzeige einzureichen.

In der Heimatgemeinde und Umgebung wusste damals schon jeder, dass Herbert H. die Anzeige einreichen wollte. So wurde er an der eigentlichen Ausführung gehindert und einfach umgebracht.





Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“
(Wieser Verlag):




Göttweig, September 1997

Rupert Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.



Stift Göttweig, 14. Oktober 1997

Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.



Stift Göttweig, 30. November 1997

Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse.





Kardinal Groers Grab ist bereits zur Pilgerstätte geworden, Groer wird bereits wie ein Heiliger verehrt.


Das Land NÖ ist außerdem nicht bereit, die an Groer verliehenen Ehrenzeichen posthum abzuerkennen!

Benediktinermönche aus Göttweig betreiben schon die Seligsprechung von Kardinal Groer, denn angeblich habe er aus dem Jenseits Wunder bewirkt, dann soll er auch heiliggesprochen werden, als Fürsprecher gegen Verleumdungen.

Berichte von Gebetserhörungen mehren sich, sagen Benediktinermönche.

Am Grab des Kardinals befinden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden.

Daraus geht hervor, daß Kardinal Groer nicht nur bei körperlichen Gebrechen, sondern besonders auch als Fürsprecher gegen Verleumdung und üble Nachrede angerufen wird.


Gebetserhörungen auf die Fürsprache von Kardinal Groer sollen an das Benediktinerpriorat gemeldet werden.

Sie sollen als Grundlage für die Seligsprechung dienen.



http://www.gottgeweiht.at/index-Dateien/Page2260.htm



http://www.gottgeweiht.at/index-Dateien/Page1484.htm





Ich habe von der Homepage gottgeweiht.at einige Screenshots angefertigt.


Es könnte ja sein, dass die Verherrlichung Groers auf den Seiten gottgeweiht wegen meinem Auftreten gegen Groer still und heimlich gelöscht wird.


U. a. ist auf den Fotos Nuntius Edmond Fahrhat zu sehen.



Da verkündet 2008 der Botschafter des Papstes (Nuntius Fahrhat) in aller Öffentlichkeit, dass Groer unschuldig ist!

Kardinal Schönborn spricht auch nicht mehr dagegen, weil es der Papst so will.




















AMT DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG

Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich; Aberkennung



Sehr geehrter Herr Tfirst!

Bezugnehmend auf Ihre beiden Mails vom 8. bzw. 11. Jänner 2009, mit denen Sie die posthume Aberkennung des seinerzeit an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verlangen, darf ich Ihnen im Auftrag des Herrn Landeshauptmannes folgendes mitteilen: § 4 Abs. 2 des Landesgesetzes über das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, LGBl. 0520-0, sieht vor, dass der Verlust des Ehrenzeichens bei wiederholter Verurteilung wegen eines Vergehens oder einer Übertretung auszusprechen ist, wenn offenkundig ist, dass durch die wiederholten Straftaten das Ansehen des Bundeslandes Niederösterreich geschädigt wird. Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt somit eine (rechtskräftige) strafrechtliche Verurteilung voraus.

In Ihren Mails geht es um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen
Dr. Hans Hermann Groer. Zur Klärung, ob dieser Vorwurf zu recht besteht, sind
grundsätzlich bestimmte rechtsstaatliche Verfahren - insbesondere das strafgerichtliche Verfahren - vorgesehen. Gegen einen Verstorbenen kann kein Strafprozess mehr geführt werden.

In diesem Zusammenhang ist auch die Unschuldsvermutung von besonderer Bedeutung (vgl. § 8 der Strafprozessordnung: "Jede Person gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig."). Die Unschuldsvermutung steht durch Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention sogar im Verfassungsrang.

So gesehen wäre es aus der Sicht des Rechtsstaates jedenfalls sehr problematisch, wenn die Landesregierung eine bloße Anschuldigung zur Grundlage ihres Handels machen würde.

Aus den oben angeführten Gründen ist es daher nicht möglich, Ihrem Wunsch nach Aberkennung des an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens zu entsprechen.

Mit freundlichen Grüßen
NÖ Landesregierung
Im Auftrag
MMag. K o d r i c








- Viele Politiker Österreichs decken Pädophile




Das Wiener Auktionshaus Dorotheum bot folgendes Kunstwerk so in einem seiner Auktionskataloge an:











Die folgende Darstellung aus einem Buch brauche ich nicht mehr zu kommentieren, da sich bereits im Buch unter dem Bild ein Kommentar befindet:












Oder das Museumsquartier und die Stadt Wien unter Bürgermeister Dr. Michael Häupl ließen 1998/1999 in ihren Katalogen oder auf ihren Plakaten solche Werbung für das Wiener Museumsquartier zu:

(Dazu eine Anmerkung zu Dr. Michael Häupl als sozialistischen Bürgermeister von Wien: Er war ein Vertreter am Bundesdelegiertenconvent des National-Freiheitlichen-Korporationsringes Österreichs 1970/71, denn er gehörte der schlagenden Verbindung Rugia an.)












Ich erhalte oft Meldungen, dass über die Freiheit in der Kunst nicht zu diskutieren ist.


Dazu möchte aber ich sagen, dass speziell in Österreich diese Freiheit in der Kunst bis zu Verliesbauten führte.


Mühl bekam für seine Verliese (angebliche Atombunker unter seiner Sexkommune) 40 MIO Förderungen, weil er ja ein so anerkannter Künstler ist.


Was passierte in diesen Verliesen? Die Kinder wurden immer und immer wieder dort unten missbraucht, damit die Schreie nicht nach außen dringen konnten…..



Wenn sich da 300 Leute jahrelang zum wöchentlichen unterirdischen Baden und zum Kindesmissbrauch in den Verliesen (Atombunker) der Sexkommune getroffen haben, dann soll niemand davon gewusst haben?



Der Verliesbauer aus Strasshof und der aus Amstetten bekamen für ihre Verliese zum Glück keine Förderungen, da beide ihre Verliese im Alleingang (wer das glaubt, ist auch selber schuld) und illegal bauten.


Und wenn in Österreich Kinderpornografie allgemein als Kunst gelten sollte (siehe die Bilder oben, dann war vielleicht dass der Grund, warum auf den PCs des St. Pöltner Priesterseminars 40.000 Dateien von so grauslichen Szenen wie Kinderfolter und Kindertötung (snuffing) ohne gerichtliche Konsequenzen blieb?


Das sichergestellte Material auf 8 PCs des Priesterseminars soll für das Gericht plötzlich unbrauchbar geworden sein! Wer das wieder den österreichischen Behörden glauben soll! Ich auf jeden Fall nicht!





Leider machte die kath. Kirche Österreichs die Kinderpornografie salonfähig!


Warum das möglich war, erkläre ich hier:



„Die Wiener Gruppe“ konnte sich nur durch die Unterstützung von Monsignore Otto Mauer, der 1954 die Galerie St. Stephan gründete, manifestieren.

Ich aber sage anhand der oben veröffentlichten Bilder (die beiden Künstler sind Mitglieder der Wiener Gruppe), dass das niemals Kunst ist, sondern Kinderpornografie.



So konnten sich über die Kunst und mithilfe der Kirche (später auch des Staates) die Pädophilenringe Österreichs sehr gut entwickeln.

Und seit Jahren werden die Pädophilenringe Österreichs durch ranghöchste Politiker und der Justiz Österreichs geschützt.


Besitzt nun das Wiener Dommuseum vom Kunstsammler Msgr. Mauer solche abartigen Bilder, die Kardinal Schönborn womöglich auch in der Öffentlichkeit als „gute Kunst“ betitelt, weil sie ja nur von Gott suchenden Menschen und Künstlern geschaffen wurde?



Die Hauptsache aber ist, dass in Österreich alle Fälle von Pädokriminalität innerhalb der Kirche nie restlos aufgeklärt wurden.


Wieso wird in Österreich eigentlich auch nie ordentlich gegen Pädophilenringe ermittelt?


Zum Beispiel über den Pädophilenring in Bad Goisern in Verbindung mit der kath. Kirche?


In Bad Goisern wurden 18 sexuelle Missbrauchsopfer von katholischen Kirchenleuten mit Schweigegeld der kath. Kirche (von Kardinal Schönborn) entschädigt. So kaufte sich die kath. Kirche unter Kardinal Schönborn auch hier von der Justiz ohne Schuldspruch frei.


Doch einige Monate später soll das Opfer, das am meisten von der Kirche erhielt, nämlich € 18.000,- seinen Freitod mittels Drogen gewählt haben.

Diese These wurde glaubhaft von der Familie in Frage gestellt. Das Opfer Grünwald hatte nicht den geringsten Anlass für eine Selbsttötung. Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt. Kardinal Schönborn hat dann Pfarrer Neulinger von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt! Doch unter den Tätern in Bad Goisern befanden sich auch Politiker, Lehrer, ebenso katholische Priester wie evangelische Pfarrer (Bad Goisern ist eine von nur drei Gemeinden im erzkatholischen Österreich, in denen Protestanten die Mehrheit stellen und das, obwohl die Schulbrüder in Bad Goisern die große Schule betreiben).

Wählte das Missbrauchsopfer des Pfarres aus Bad Goisern wirklich den Freitod?

Noch einmal:

Hans Grünwald, ein Opfer des Geistlichen Rates Kurt Neulinger bekam außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von der kath. Kirche.
Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt.

Es scheinen da auch Drogengaben durch Kirchenleute an der Tagesordnung gewesen zu sein, dass die vergewaltigten sex. Missbrauchsopfer in Bad Goisern dann einige der Täter nicht mehr zu identifizieren vermochten.

Priester Kurt Neulinger wird darauf von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt, wo er sich wieder unschuldigen Kindern nähern kann, ohne dass deren Eltern von der Abartigkeit des Priesters etwas wissen. Die Erzdiözese Wien hat die pädophile Neigung des Geistlichen der Dorfbevölkerung von Bad Schönau nicht kundgetan. Es darf angenommen werden, dass es in Bad Schönau und Umgebung, wo Geistlicher Rat Neulinger seinen Pfarrdienst versieht, neuerliche sexuelle Missbrauchsopfer gibt.

Einge andere sexuell missbrauchte Buben von dem großen Pädophilenskandal in Bad Goisern wollten auch ihre kirchlichen Täter (Schulbrüdern) anzeigen.

Auf dem Gendarmerieposten in Bad Goisern, im Bezirk Gmunden (Oberösterreich) wurde von einem Jugendlichen am 02.08.1997 folgendes unter der Aktennummer GZ P 439/97 festgehalten:

………Er sagte dann zu uns wir sollen wiederkommen und wir dürften nichts sagen. Er erzählte uns weiter, wenn wir etwas sagen, gehe es uns so wie den Buben vom Stephaneum. Er sagte weiters, diese seien von der Gendarmerie vernommen worden und dabei sei ihnen gedroht worden, sie würden von der Schule verwiesen, falls sie eine Aussage bei der Gendarmerie machen. Es würde uns dann ebenfalls so gehen. Wir dachten uns, wir sagen lieber nichts, sonst ergehe es uns ebenso.




Wird in Östereich vielleicht deswewgen nie so richtig gegen Pädophilenringe ermittelt, weil sie immer mit der katholischen Kirche zusammenhängen?


Als ich ab 1974 für einige Jahre im Canisiusheim (kleines Priesterseminar) in Horn NÖ war, haben sich etliche Maturanten entschlossen keine Karriere in der Kirche zu machen, sondern bei der Polizei. Sie alle sind heute die obersten Polizeijuristen, Sicherheitsdirektoren, STAPO Chefs, Justizwacheleiter und im Innenministerium. Ich will ihnen nichts unterstellen, aber der kath. Kirche schaden meine ehem. Kollegen vom Canisiusheim, die bei den Bischöfen ein und ausgehen, sicher nie.





Im folgenden Artikel auf Telepolis (Heiseverlag) ist zu lesen:

……………Material über Missbrauchsfälle in Österreich sammelt er bereits seit geraumer Zeit. Deren juristische Aufarbeitung wird seiner Ansicht nach auch durch Netzwerke verhindert: Weil viele hochrangige Persönlichkeiten in Politik, Polizei und Justiz nicht nur fest in der katholischen Kirche verwurzelt sind, sondern häufig auch die gleichen Internate besuchten wie der Klerus, gibt es laut Tfirst besondere Rücksichtnahmen, die dazu beitrugen, dass es in der Alpenrepublik einen Aufarbeitungsrückstand gibt………………….

Hier ist der gesamt Artikel:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30577/1.html





Die Pädophilennetzwerke in Österreich reichen bis in die obersten Regierungskreise, in die Staatsanwaltschaft und in die Richterschaft, in die Polizei und vor allem in die kath. Kirche.


Diese Institutionen sind in dieser Sache aufeinander eingespielt.


So decken und schützen sich diese Kapazunder untereinander.


Da gründen kirchentreue Leute Opfervereine (sie geben vor, den armen Opfern helfen zu wollen) erschleichen sich das Vertrauen vom BKA (Bundeskriminalamt) und gehen dort auch ein und aus.

Dann bekommen diese Leute Geld und Unterstützung von Politikern, weil diese Vereinsgründer wissen, wer aus den Politikreisen pädophil ist.

Und sie wissen auch, wer ein pädophiler Kleriker ist und trotzdem als Abt, Bischof und Priester aktiv tätig ist. Denn in so einer Opferhelferperson fließen ja immer alle (heiklen) Informationen über die Pädophilenringe Österreichs zusammen.




Deswegen erzittern alle pädophilen Täter in den gehobenen beamteten staatlichen, polizeilichen und kirchlichen Schlüsselpositionen Österreichs, sodass sie aus diesen Gründen diese Opfervereine und vor allem die Gründer immer gut finanziell fördern.




Über Gerichtspannen in Österreich

In Österreich darf man über einen tödlich verunglückten Politiker seit November 2009 laut Gerichtsbeschluss nur mehr unter Strafe sagen, dass er XXXXX veranlagt war, oder über die Vertuschungspannen im Fall Priklopil (Verliesbauer im Alleingang) braucht man sich ja auch nicht mehr zu wundern, oder über die Urteile im Kaprunverfahren, oder über die Einzeltätertheorie des Herrn F aus Amstetten (ebenfalls Verliesbauer im Alleingang), oder der Briefbomber Fuchs, der auch immer nur als Einteltäter behandelt wurde (soll ja nicht einmal ein Neonazi gewesen sein), oder über einige Morde im Kirchenumfeld Österreichs, wie der im Priesterseminar in St. Pölten (ein Priesterseminarist wollte die Schweinereien im Priesterseminar St. Pölten aufdecken, dann starb er einen mysteriösen Tod, und dann kamen aber dennoch alle Schweinereien ans Tageslicht), ein anderer Mord wurde an einem Kirchenopfer in Bad Goisern verübt und ein Mord an einem Groeropfer, weil er Groer schon in den 70er Jahren anzeigen wollte.

Und so arbeiten die Gerichte in Österreich:

Vor Beginn der Verhandlungen über den Kinderpsychiater Dr. Franz Wurst wurde auch so eine Vereinbarung getroffen, dass er, wie es beim Psychiater Dr. Heinrich angewendet wurde, verhandlungsunfähig sei (Gross war als Kinderpsychiater einer der gefragtesten Euthanasieärzte im 3. Reich, der dann in Wien für das Straflandesgericht bis zum Jahr 2000 als Gerichtsgutachter arbeiten, doch über die Verhandlungsunfähigkeit kamen in der Öffentlichkeit Zweifel auf, nachdem Gross sofort im Anschluss über sein Verhandlungsunfähigkeits-Verfahren in einem Kaffeehaus Interviews gab). Zurück zu Franz Wurst: Nur durch das hartnäckige Betreiben einiger Opfer, wurde Franz Wurst doch nicht für verhandlungsunfähig erklärt und das Gericht erkannte dann noch 100 sexuelle Missbrauchsopfer von Franz Wurst an.


Oder
wie, auf dieser Homepage in einem eigenen Kapitel nachzulesen ist, die Richterin Dr. Partik-Pable sechs Täter bei den Schulbrüdern ohne Verfahren frei gehen lies, weil Sie sagte, dass die Anklageschrift nicht zeitgerecht eingebracht worden ist. Aus diesem Grund fand kein Prozess statt und auch keine Hausdurchsuchung bei den Schulbrüdern in Strebersdorf, die der Stadthauptmann von Floridsdorf der Staatsanwalt empfohlen hatte.

Diese Liste könnte endlos forstgesetzt werden............



Zu Kardinal Groer, Pater Paterno, usw.....

Kardinal Groer in Niederösterreich wurde unschuldig befunden, so wie Pater Paterno (er wohnte in Niederösterreich) und im St. Pöltner Priesterseminar (befindet sich auch in Niederösterreich) waren plötzlich alle 40.000 Kinderfolter- und Kinderpornoszenen unbrauchbar, als sie die Polizei irgendwann sicherstellen wollte.



Doch Groer soll bald seliggesprochen werden (siehe das Kapitel über Groer in diesem Blog).






Film Silentium

Zum Film Silentium nach dem Buch von Wolf Haas aus dem Jahre 2004 möchte ich folgendes sagen:


Als ich den Film sah, staunte ich nicht schlecht, weil ich als „Insider“ leider zu viele Parallelen zur Wirklichkeit feststellen musste.



In dem Film wird immer das Innere eines luxuriösen Konvikts gezeigt.

Es geht darum, dass jemand vor seinem Selbstmord den Salzburger Erzbischof bezichtigt hat, ihn vor 25 Jahren als Ministrant in diesem Konvikt sexuell missbraucht zu haben, aber es scheint keinen in Salzburg zu interessieren. Denn in dem erstaunlich pompös ausgestatteten Seminar für angehende Priester gehen merkwürdige Dinge vor.

Die Filmrolle des pädophilen Erzbischofs ließen in mir sofort Parallelen zum realen Groer feststellen.
Und dass im Kinofilm Silentium, der in Salzburg spielte, von einem Konvikt oder Juvenat mit einem höheren Kirchenfürsten handelt, der Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht, muss die Nähe zur materiell sehr reichen Erzabtei von St. Peter auch ein Hintergrund gewesen sein und nicht nur der Benediktinerkardinal Groer wird dafür als Vorbild gedient haben.

Und dann zuckte ich zusammen, denn es kam ein Honorarkonsul in dem Film vor, der im Festspielkuratorium sitzt, denn es gibt so eine Person im realen Leben wirklich. Diese Person unterhält zufällig auch noch freundschaftliche Kontakte mit Kardinal Schönborn. Und im realen Leben hat diese Person auch viel Kontakt zu Hompädophilen .

Und da das Innere dieses luxoriösen Konvikts mitsamt ausgebauten Keller im Film mehrmals gezeigt wurde, fiel mir dazu folgendes ein:

Als ich als Kandidat des Stiftes Göttweig im Frühjahr 1974 vom damaligen Gästemeister (Pater Albert Dexel) ein Führung durch das Stift erhielt, sagte er allen Ernstes zu mir, dass der Konvent auf Wunsch von Abt Lashofer zur Zeit folgendes prüft: Abt Lashofer habe vor, ein Schwimmbad im Keller des Stiftes nur für die Knaben des Konviks und die Mönche des Stiftes Göttweig einbauen zu lassen. Und dieses Schwimmbad soll mit allen Schikanen ausgestattet sein und es sollen nur die Knaben und die Mönche benützen dürfen.

Das waren die Assoziationen, die in mir aufkamen, als ich den Film Silentium sah, und dass die Spitzen der Gesellschaft in Österreich leider ihre eigene Auffassung vom Lauf der Gerechtigkeit und der Justiz haben, ist ja schon bekannt, das braucht niemand mehr zu kommentieren.




Über das Zusammenspiel von Kirche und Staat bei sexuellem Kindesmissbrauch

Zurzeit fordern die Grünen in Deutschland eine Entschädigung für Heimkinder der kath. Kirche und des Staates:

Auf eine Anfrage bei den Grünen Österreichs erhielt ich keine Resonanz, dass sich endlich die Politik Österreichs dieses leidlichen Themas auch annehmen soll und dass es endlich seitens der kath. Kirche Österreichs in Verbindung mit dem Staat Schmerzensgeldzahlungen an zig Tausend Opfer ausgezahlt werden (und nicht immer von einer dreijährigen Verjährungsfrist gefaselt wird)?





Und in Österreich ist es speziell arg bei Fällen von sexuellem Missbrauch durch kath. Kirchenleute wie die Justiz und die Politik mitmischt:

…..vorsätzliche Strafvereitelung, Rechtsbeugung, Vertuschung (Ermittlungen wurden fachkundig sabotiert oder unterschlagen) Befangenheit, Korruption, üble Nachrede und öffentliche Verleumdung der Opfer, Amtsmissbrauch…..



Überwindet sich ein ehemaliges Missbauchsopfer in eine der unzähligen sexuellen Missbrauchstellen der Bistümer oder Diözesen zu gehen, dann wird zuerst akribisch nachgerechnet, ob das alles nicht schon unter die Verjährungsfrist fällt.


Dann wird freudenstrahlend verkündet, es ist ja alles schon verjährt.


Kein Verantwortlicher in den Diözesen will nachforschen, ob der Täter bis dato weiter aktiv war, denn dann sähe es mit den Verjährungsfristen plötzlich ganz anders aus, diese würden dann bis heute hin nicht verjährt sein und das gilt dann auch für all seine Opfer.





Ich will noch kurz über meine dreijährige Zugehörigkeit bei den Freimaurern berichten und dass ich u. a. wegen "Bruderküssen" austrat:


Ich wurde 1981 in der gemischten Loge Fama Fraternitatis (damals in der Löwengasse) aufgenommen. Jetzt gehört sie zur Hermetica. Meine Aufnahme erfolgte aber in den Räumen des gemischten Freimaurerverbandes „Droit Humain“, der damals in der Friedrichstraße (im Haus vom Cafe Museum) seinen Logenplatz hatte. Der Architekt Rainer Hajek von der Loge „Helios“ hat mich seinerzeit dazu gebracht und er war auch mein Bürge (Rainer ist im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen).

Auf jeden Fall habe ich meinen "Tapissprung" noch gemacht.

Meinen Austritt begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt. Das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun.

Ein anderer Hauptgrund aber, warum ich die Maurerei verließ war auch, weil ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann.

Andererseits war mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben:



Ich wurde leider der erlittenen Missbräuche wegen allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder.

Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Brüderküsse mancher Freimaurerbrüder.

Den Ursprung der Verabschiedungsbeherztheit führte ich auf einen gewissen Alkoholkonsum mancher Brüder, die nach der Tempelarbeit bei manchen stärker und bei manchen weniger intensiv ausfiel, zurück.

Dennoch ich hielt es nicht aus.


Auch das ist ein Ergebnis der sexuellen Missbräuche an mir.

Also mich stießen sehr die Geldmaurerei ab, aber auch die Bruderküsse von Männern auf die Lippen…….








Ganz zum Abschluss will ich in dieser Rubrik "Viele Politiker Österreichs decken Pädophile" doch noch über etwas berichten:




Und zwar, welche Bekanntschaften man in Österreich machen kann, wenn man in diesem Land Österreich etwas aufdecken will.

Die großen Parteien sollen sich nicht wundern, wenn die FPÖ immer mehr Zulauf bekommt. Denn nur durch die Schweinerein, die durch die Vertuschungen in Österreich zuhauf passieren, kommt man (jedermann/so auch ich) auch mit solchen Menschen, wenn man aufdecken will und sich nicht immer alles gefallen lassen will, in Verbindung:

Ich habe vor Jahren mit Herrn Dr. Karl Steinhauser (Autor etlicher Aufdeckungsbücher, wie "Banken und Banditen" usw.) zusammengearbeitet.

Vorerst möchte ich darauf hinweisen, wie ich mit Dr. Karl Steinhauser in Verbindung kam, und dass ich mit NAZIS sicher nichts am Hut habe, mit denen Dr. Steinhauser oft in Verbindung gebracht wird.

Mit Dr. Steinhauser wurde ich über Herrn KomRat Peterlin bekannt. Der ehem. ÖVP Landtagsabgeordnete KomRat. Peterlin war ein Freund meines Vaters und er kannte mich von klein auf. Einige Zeit lang agierte KR Peterlin sogar als Geschäftsführer für Dr. Steinhauser.

Da ich als sexuelles Missbrauchsopfer von kath. Kirchenleuten in meiner Kinderzeit, viel an Recherchematerial über sex. Missbrauchsgeschichten der kath. Kirche und den Vertuschungen mit Hilfe der Justiz zusammengetragen hatte, und ich dies in einem Aufdeckungsbuch veröffentlichen wollte, entwickelte sich über KR Peterlin eine Bekanntschaft zwischen Dr. Steinhauser und mir.

Das rechte Gedankengut, mit dem Dr. Steinhauser immer in Zusammenhang gebracht wurde, war zwar nie Thema zwischen uns, nur einmal sagte er zu mir: „Hitler war der größte Verbrecher aller Zeiten.“

Und einmal erzählte mir Dr. Steinhauser folgendes, dass er für seine Österreichpartei anlässlich einer Wahl bei Herrn Dichand im Pressehaus in der Muthgasse vorsprach. Dr. Steinhauser sagte, dass er kein, oder kaum Geld habe, mehrere großflächige Inserate in der Kronenzeitung zu bezahlen.


Herr Hans Dichand wollte aber Dr. Steinhauser und seine neu gegründete Österreichpartei ernsthaft unterstützen.


Herr Dichand sagte zu Dr. Steinhauser: Ich gebe Ihnen 10 gut platzierte Inserate, zahlen Sie ein bis zwei davon (wenn es geht), und den Rest vergessen wir, ich werde das dann mit den Rechnungen in der Buchhaltung schon irgendwie lösen…..

Ob es überhaupt zu der Serienschaltung von 10 Inseraten kam, habe ich dann bei Dr. Steinhauser nicht mehr hinterfragt, weil ich so paff war über diese Geschichte mit Herrn Dichand und seiner Kronenzeitung und den dadurch möglichen versteckten Parteienförderungen die dann nur der Steuerzahler zahlen muss. Ich dachte damls nur, ob Herr Dichand womöglich auch anderen Parteien solche Angebote machte, nur wenn sie ihm mit deren Kandidaten zu Gesicht standen?

Ich denke, Herr Dr. Steinhauser hat mich damals sicher nicht mit seiner Information belogen. Seine privaten Korrespondenzmappen (etliche dicke Aktenordner) hatte ich auch von ihm öfters zum privaten Lesestudium erhalten.

Und noch einmal, ich habe mit NAZIs nichts am Hut.










- Mord im Priesterseminar St. Pölten



In der Causa rund um das Priesterseminar in St. Pölten, wurde alles vertuscht, nichts wurde richtig aufgeklärt…

Haben die Behörden von NÖ da vielleicht im Hintergrund doch auch etwas mitgeholfen, dass das gesamte Beweismaterial unbrauchbar wird und nicht nur Bischof Krenn selbst?

Anhaltspunkte gibt es ja leider.


http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=31548457&top=SPIEGEL

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,308553,00.html



2003 hatten im Priesterseminar St. Pölten Seminaristen Kinderpornoseiten im Internet besucht und auf dem Hauptcomputer wie auf 8 privaten PCs Beweismaterialen von realen sexuellen Kinderfolterungen und Ermordungsvideos zurückgelassen.

Doch Bischof Krenn hatte mit Mithelfern die Festplatte des Hauptcomputers und auch die von vielen anderen Computern verschwinden lassen! Dadurch wurde niemand von den 100 Seminaristen zur Verantwortung gezogen. Nur ein 27 Jähriger polnischer Priestersminarist wurde angezeigt und auch als Bauernopfer für die vielen Pädoseminaristen zu 6 Monaten bedingt verurteilt, denn er hatte 1700 Beweismaterialien auf seinem privaten Computer!


40.000 Dateien mit Beweisfotos und Filmen konnten von der Polizei nicht ausgewertet werden, da man einfach alles verschwinden ließ, nur die Menge der Daten war noch feststellbar.


Das heißt auch, dass es 40.000 Kinder gab, die sexuelle Missbrauchsopfer waren.



Der ehemalige Subregens des St. Pöltner Priesterseminars, Wolfgang Rothe, bekam in München eine neue seelsorgliche Aufgabe, der Opus-Dei Bischof aus St. Pölten, Dr. Klaus Küng, hat das befürwortet!


Die Caritas München-Freising ist nach eigenen Angaben nicht über die Vergangenheit des nach einem Sex-Skandal entlassenen Priesters informiert worden. “Das ist jetzt eine schwierige Situation, mit der man umgehen muss“, sagte eine Sprecherin des Caritasverbandes am Dienstag in München:


http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/caritas-wusste-nicht-vergangenheit-skandalpriesters-20742.html


http://orf.at/?href=http%3A%2F%2Forf.at%2Fticker%2F308682.html

http://portal.gmx.net/de/themen/oesterreich/panorama/7004776-Frueherer-Subregens-des-Priesterseminar-St-Poelten-wieder-taetig.html

http://www.cathol.lu/spip.php?page=article&id_article=284&cathol_id=/news/kwn865qylo472prs/kwn-20081117t165533915.htm

http://www.erzbistum-muenchen.de/EMF009/EMF000828.asp?NewsID=14862

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/655/335505/text/

http://www.oecumene.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=24550




Über den Tod eines Priesterseminaristen im Priestersminar St. Pölten, durch den die Sauereien im Seminar öffentlich wurden (es war sicher Mord):



Ewald Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten starb 2003 eines mysteriösen Todes. Durch den Eintritt von Steinkellner in das Priesterseminar wurden diese Schweinerein, die dort abliefen, öffentlich.

Wurde er dafür umgebracht?



Ich war 1974 oder 1975 mit Ewald Steinkellner in einer Klasse im Aufbaugymnasium in Horn.

Wir waren beide im Canisiusheim. Nach fast 30 Jahren lief er mir einmal in Wien über den Weg. Leider war ich in Eile.

Er sagte mir nur, dass er jetzt endlich Priesterseminarist im St. Pöltner Priesterseminar ist. Er sagte auch, dass es im Seminar drunter und drüber geht und dass er etwas aufdecken will.

Das war’s, ich lief weiter.

Dann dachte ich noch, ja der hat sich immer sehr schwer getan mit dem Lernen, vor allem mit Mathe und Latein. Ob er je maturiert hat, weiß ich nicht. Aber immerhin hat er es bis ins Priesterseminar gebracht (auch wenn es über 30 Jahre gedauert hat) um doch Theologie zu studieren. Ich wusste noch von unserer gemeinsamen Schulzeit, dass er unbedingt Priester werden wollte. Er sagte, er ist berufen. Das waren noch meine Gedanken über ihn nach unserem kurzen Treffen.


Dann las ich in den Medien, dass Steinkellner plötzlich tot war.

Und kurze Zeit später waren die Zeitungen voll mit den Berichten über die Schweinereien aus dem Priesterseminar St. Pölten. Ich denke Steinkellner wurde umgebracht, damit nichts an die Öffentlichkeit kommt. Dennoch dürfte er es vor seinem Tod noch irgendwie geschafft haben, dass er auf das, was dort ablief aufmerksam machen konnte.


Aber er hat es mit dem Leben bezahlt:

http://www.news.at/articles/0429/11/87055/news-mord-priesterseminar-polizei-oktober-jahres




Übrigens hätten bei der Datenmenge von 40.000 Bildern/Filme alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen (auch der Regens und der Subregens), denn es geht immerhin um 40.000 sex. Kinder-Missbrauchsopfer, die in realen Folter- und Ermordungsszenen zu sehen waren!



Haben kirchenhörige Behörden mitgeholfen, dass das gesamte Beweismaterial unbrauchbar wurde und nicht nur Bischof Krenn?


Die Netzwerke an den Schlüsselstellen sind eben sehr stark!


Ein Nebeneffekt davon ist: Die kath. Kirche kann deswegen die Statistikzahlen bei sexuellen Missbrauchsfällen durch ihren Klerus sehr tief nach unten manipulieren.


Da dieses Abwürgen von Fällen und auch das permanente Vertuschen System hat, können die Sprecher der Bischöfe sehr leicht verkünden, dass immer nur sehr wenige Prozent des Klerus in Kindsmissbrauchsfälle verwickelt sind, weil ihre Studien das belegen.


Kein Wunder, wenn wegen dem Konkordat hinter den Kulissen permanent interveniert wird oder alle Beweislast immer unterdrückt wird.












- Schönborn: "Das kann doch passieren"



Und hier ist ein früherer Fall eines kath. PÄDO-Geistlichen, der in einer Altenstation Seelsorge machen durfte…..



Kardinal Schönborn sagte über den bereits gerichtlich verurteilen nur, nachdem bekannt wurde, dass er auch bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren…“:



http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=622



....................Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert".

Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die SN - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren.....................



Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch bei den kath. Schulbrüdern in Strebersdorf rechtskräftig zu einer lächerlich geringen bedingten Haftstrafe verurteilt.




Msgr. Kurt Gröger war sein Name!


Er war ein extrem gefährlicher Kindesschänder, der sehr viele sexuelle Missbrauchsopfer hatte und der auch noch mit 85 Jahren ein tataktiver Sexualverbrecher war. Auch wenn Schönborn das ganze so darstellte: „einmal ankommen als Altenseelsorger (oder so ähnlich…)!


Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen…


Msgr. Gröger dürfte vor einigen Jahren verstorben sein, also ist er deswegen nicht mehr aktiv, wäre er aber noch unter den Lebenden, würde er vermutlich noch immer Altenseelsorge im Haus der Bamherzigkeit unter dem Schutz von Kardinal Schönborn machen.




Graf Kardinal Schönborn fühlt sich aber sicher sehr wohl in dem materiellen Reichtum seiner katholischen Kirche:



Oft heißt es, dass die kath. Kirche wegen der vielen Schmerzensgeldzahlungen an ihre unzähligen sexuellen Missbrauchsopfer bankrott werden könnte.


So ein Blödsinn.

Die katholische Kirche ist der reichste Konzern der Welt:


Anfang Juli 2009 berichteten Medien, dass der Vatikanstaat im Haushaltsjahr 2008 einen Verlust von 15 Millionen Euro zu verzeichnen hatte.

Wie sieht es aber wirklich mit den Finanzen der kath. Kirche mit ihren weltweiten 2.131 Diözesen aus?

Der kirchliche Reichtum wurde mit Ablasshandel, Kreuzzügen, Besitzabgabe bei Klostereintritten, Vererbungen, Kreuzzügen usw. aufgebaut.



Die gelungene Werbekampagne zum Ablasshandel von Papst Leo X. lautete:

„Sobald der Gulden im Kasten klingt, die Seel’ in den Himmel springt“.



IOR (Vatikanbank):

http://de.wikipedia.org/wiki/Istituto_per_le_Opere_di_Religione



Die Goldreserven des IOR, bestanden laut Angaben der Präfektur für die Ökonomischen Angelegenheiten des Heiligen Stuhl im Januar 1992 aus 235.765 Feinunzen im damaligen Gegenwert von rund 83 Millionen US-Dollar. Ende 1992 waren es nur noch 139.302 Feinunzen und Ende 1993 hatte das IOR nur noch 47.772 Feinunzen Gold in seinen Büchern.

Was kann die Schrumpfung des Vatikangoldes bei zugleich immensem Ansteigen des Marktwertes von Gold bedeuten? Hat jetzt die Vatikanbank IOR in den Finanzzentren der USA doch auch immense Verluste gemacht?

Die kath. Kirche wird auch ev. große finanzielle Verluste nicht spüren, denn wegen den vielen Vereinbarungen des Vatikans mit Staaten, genannt Konkordate, hat die Kirche überall Vorteile über Vorteile für ihre Geldgeschäfte. Mit Zins und Zinseszins könnte damit die kath. Kirche noch bis zum jüngsten Gericht verlustieren ohne einen Verlust zu verspüren.




Über den Reichtum der kath. Kirche Österreichs


Die kath. Kirche in Österreich ist nach dem Adel und den Bundesforsten der drittgrößte Grundbesitzer des Landes (250 000 Hektar); sie ist ein wirtschaftlicher Konzern und hat durch eigene Unternehmen und Beteiligungen an Zeitungen geschätzten 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz.

In Wien gehört die katholische Kirche zu den größten Hausbesitzern.

Der Erzabtei St. Peter (Benediktiner) gehört die halbe Altstadt von Salzburg.

Das Kloster Admont (Benediktiner), mit 26.000 Hektar der größte Waldbesitzer unter den Stiften, ist auch an Bergbahnen und Skiliften beteiligt.

Auch im Medienbereich verfügt die Kirche über beachtliche finanzielle Macht. Die Diözese St. Pölten ist mit 80 % am NÖ Pressehaus beteiligt.



Medienbesitz der Diözese Graz-Seckau:

Die Presse und Die kleine Zeitung gehören zwar der Styria Medien AG, aber die wiederum gehört dem "Katholischen Medien Verein" und der gehört der "Katholischer Medien Verein Privatstiftung".

Außerdem wird die römisch-katholische Kirche in Österreich durch umfangreiche staatliche Subventionen zusätzlich finanziert.



Über das reiche Stift Klosterneuburg: „Die frommen Grundstückspekulanten“

http://www.augustin.or.at/?art_id=454




In dem Bericht des Augustins ist u. a. zu lesen: Dass Grundstücksspekulation zum normalen Tätigkeitsspektrum eines Ordens zählt, der zur Gründungszeit den Verzicht auf privates Eigentum predigte, ist eine längst banal gewordene Feststellung. Der Klosterneuburger Ableger der „Augustiner Chorherren“ ist kein Solist im Orchester des Ordens. Auch die Stifte St. Florian (OÖ), Herzogenburg (NÖ, Goldenstein (S), Vorau (ST) und Reichersberg (OÖ) gehören zu seinem Imperium, und auch für sie ist es keine Sünde, den Profit als Kriterium des Erfolgs zu definieren.

Die Benediktiner, die Zisterzienser und die anderen katholischen Orden sind bekanntlich ebenfalls nicht gerade in der Phase des Kommunismus geblieben.

Nicht die Diözesen, sondern die Klöster und Stifte sind der Sektor der Kirche, bei dem sich der Grundbesitz angehäuft hat. Die Orden bekommen keinen Anteil am Kirchenbeitrag und müssen sich ihren Unterhalt anders verdienen. 25.000 Hektar Wald werden z. B. von Wirtschaftsdirektor Helmut Neuner im Dienste des Benediktiner-Stifts Admont verwaltet.

„Wir sind keine Wlascheks und keine Immofinanz. Aber unser Ziel ist der langfristige Ertrag“, sagte Neuner kürzlich in einem „FORMAT“-Interview.



Der Vatikan besitzt bereits ein Drittel der Häuser Roms

Als in den 70er Jahren ein Journalist in Rom recherchierte, kam er zu dem Ergebnis, dass ein Viertel der ganzen Stadt bereits in den Händen des Vatikans war.
(L’Europeo, 7.1.1977)


Und zwar fungierte als Eigentümer nicht der Vatikan allein – das wäre ja augenfällig gewesen –, sondern die betreffenden Liegenschaften waren aufgeteilt auf 325 katholische Nonnen- und 87 Mönchsorden. Da blickt eben fast kein Mensch mehr durch.


21 Jahre später, 1998, recherchierte ein anderer Journalist erneut und stellte fest, dass nun fast ein Drittel aller Häuser Roms bereits im Besitz des Vatikans waren.
(La Padania, 21.6.1998)



Die kath. Kirche besitzt in den Städten die so genannten Filetgrundstücke, das heißt Grundstücke in besten Lagen, wo der Quadratmeter dann nicht nur bei einigen Euros liegt, sondern in die Hunderte oder Tausende von Euros geht.



Kirche in Deutschland

Die Kirchen klagen über rückläufige Steuereinnahmen und leere Kassen. Doch ein Wissenschaftler hat errechnet:

Die Christen-Institutionen sind die reichsten Unternehmer der Republik.


http://www.carstenfrerk.de/finanzen.htm#spiegel


http://www.carstenfrerk.de/finanzen.htm#merkur





Zur Finanzgebarung der Kirche

Ich persönlich dachte immer, dass Mitglieder einer Ordensgemeinschaft keinerlei Privatbesitz haben dürfen. Doch folgender Bericht lehrte mich, dass dem auch nicht so ist:

„Nach P. Schönigs Tod (er war einer meiner sexuellen Missbrauchstäter) streitet die Kirche erbittert um das Erbe von P. Schönig“

http://www.focus.de/finanzen/news/recht-wem-gehoert-das-erbe_aid_208915.html



Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über eine Million Euro in Wertpapieren und Gold. Das stellten seine Mitbrüder umgehend sicher. „Schönig war darüber so erzürnt, dass er die Pallottiner aus seinem Testament streichen und stattdessen seinen Cousin bedenken wollte“, berichtet der Mannheimer Rechtsanwalt Manuel Tanck, der Schönigs Cousin vertritt.

Der Pater habe sogar einen entsprechenden Testamentsentwurf aufsetzen lassen. Doch einen Tag vor Unterzeichnung starb Schönig – die frommen Pallottiner erbten. Jetzt fliegen die juristischen Fetzen: Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder liefern sich einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld.



Die kath. Kirche wurde im Laufe der Zeit „das reichste“ und größte Unternehmen auf der ganzen Welt.


Die kath. Kirche beklagt immer das ungerecht verteilte Gut dieser Welt, in der Realität ist die kath. Kirche aber der weltgrößte Grundbesitzer, der größte multinationale Unternehmer und mehrfacher Bankbesitzer, außerdem ist die Kirche ein nach kapitalistischen Prinzipien geleiteter Konzern, Jesus ist der Markenartikel.













- Über Mein Buchprojekt „Klostertreiben“



Vor Jahren schon kündigte ich ein Buch mit dem Titel Klostertreiben an, doch es ist mir zur Zeit so etwas von zuwider, all diese Geschichten zu bearbeiten (über das Treiben in den Klöstern habe ich im Laufe von fast 30 Jahren zig ähnlich grausliche Stories recherchiert).

Scheinbar geht man medial dem nächsten großen Kirchenskandal in Österreich nach Groer (und wieder ein prominenter Benediktiner) aus dem Weg. Ein österreichischer Erzabt ist es diesmal……


Viele der Leute in meinem Alter (50 bis 60) werden an die 60 bis 70 sein, wenn mein Buch schließlich erscheint, und es wird ihnen gut tun, ihr langes Schweigen brechen zu dürfen und eine Last ablegen zu können.

Der gegenwärtige Papst wird gestorben sein und Schönborn wird wegen seinem schändlichen Verhalten uns Opfer gegenüber in Österreich nicht der nächste Papst sein (obwohl er es so gerne geworden wäre)!

Anhand hunderter Originalprotokolle wird mein Buch in erster Linie ein historisches Dokument sein, denn dieses Buch wird die persönlichen Dimensionen und Situationen beleuchten und ausleuchten und jedem, der es liest, klar machen wie das so aussieht mit der Kirche, und worum es dabei überhaupt geht.

Es wird dann nicht als ein spinnertes Einzelschicksal abgetan werden können, das die Verantwortungsträger wie immer mit Lächeln übergehen können, sondern das Buch wird ganz klar eine Situation beschreiben, die einen nationalen Skandal darstellt.

Es handelt sich um einen nationalen, österreichischen Skandal (Kirchenskandal, Justizskandal, Politikskandal), mitvertuscht innererhalb der letzten 20 Jahre von allen wichtigen Politikern aller Parteien Österreichs.

NAZI Österreich mit seiner NAZI-Fundi-Kirche ist ja keim Phänomen, sondern leider Wirklichkeit!





Und bei Schönborns Vikar war laut Kardinal Schönborn "auch gar nichts".


Kardinal Schönborn meinte, unter Alkoholeinfluss hat sich sein Stellvertreter, der Bischofsvikar, in eine Situation gebracht, die nicht gut war.


Dennoch sprach ihm der Kardinal das Vertrauen aus und bestellte ihn sogleich für eine weitere Amtsperiode (5 Jahre) als Bischofvikar.



Über Schönborns Sauftrupp:

Der Dompfarrer von St. Stephan, Mag. Anton Faber, betrinkt sich ja auch vor 14 jährigen Firmlingen.


http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/Alkohol-Beichte-als-Vorbild-0586470.ece



Im Artikel (obiger Link) steht: Toni Faber hatte Ende Juni nach einem langen Tag mit zwei Firmungen und dem einen oder anderen Glas Wein einen Autounfall.

Dompfarrer Toni Faber gestand im ÖSTERREICH-Interview, dass er wegen Trunkenheit am Steuer für vier Monate seinen Führerschein verloren hatte.

Er fuhr laut Medienberichten nach Krems zu zwei Firmungen. Am Vormittag eine in Krems, eine weitere im Süden von Niederösterreich.

Er freute sich wie ein Firmling mit den jungen Firmlingen, stand in den Medien.

Noch einmal meine Frage, was hat der Dompfarrer mit 14 Jährigen zu saufen und zuzuprosten?

Ebenfalls ein feines Vorbild.

Und anstatt das Auto stehen zu lassen, habe er der Versuchung nachgegeben und ist gefahren, bis er einen Unfall baute.

Zum Glück hatte er keinen Firmling bei sich im Wagen.

So wie der Vikar von Kardinal Schönborn im Suff sexuelle Missbräuche fabriziert, so betrinkt sich der Dompfarrer von Schonborn im Beisein von Kindern nach Firmungen. 14 Jährige gehören weg vom Alkohol und ein Dompfarrer, der Firmlingen zuprostet und sich dabei ansäuft, gehört weg!!!


Und über Mag. Faber 2006

Herr Ing. Worm von NEWS schreibt in der NEWS Ausgabe Nr. 19 vom 11. Mai 2006 folgendes:. Erschütterung auch über den Wiener Dompfarrer von St. Stephan, Anton Faber. Der hatte seinen großen Auftritt, als am Stephansplatz – am Rande des Domes – Zehntausende SchülerInnen aus ganz Österreich in einer berührenden Veranstaltung von „A Letter To The Stars“ mit weißen Rosen der 80.000 Ermordeten des NS-Regimes gedachten. Dompfarrer Faber, der mit der Trauung des Starlets Verona Feldbusch bei seinesgleichen bleibende Eindrücke hinterlassen hat, kritisierte das Gedenken an die NS-Opfer mit den Worten: „Und des muaß unbedingt bei unserm Dom passieren?“




Zurück zum besoffenen Vikar von Kardinal Schönborn


Der Vikar von Kardinal Schönborn (der aus dem Stift Heiligenkreuz kommt), machte einen Mitbruder aus Heiligenkreuz zum sexuellen Missbrauchsopfer.


Dieser Mönch wurde stationär zwangspsychiatriert, es kann auch sein, dass er heute noch stationär in einer Anstalt weiter niedergespritzt wird?

Kardinal Schönborn schützt aber nur seinen Bischofsvikar: Die Tageszeitung "Die Presse" schrieb nach Auskunft der Erzdiözese und des Sprechers von Kardinal Schönborn, Prof. Erich Leitenberger (der früher selber als Redakteur bei der Tageszeitung "Die Presse" tätig war), dass nur das Opfer der Psychiatrie bedürfe und nicht der Täter.


Alle lobten die weitere Zustimmung zur Amtsführung des Beschuldigten durch Kardinal Schönborn und wiesen auf die große Beliebtheit des Vikars hin.



Das Opfer wurde aber medial schlecht gemacht, wo es nur ging.

Soches zu tun, ist nicht nur die Art von Herrn Leitenberger bei allen Fällen sexuellen Missbrauchs kath. Kirchenleute, sondern es ist auch ein Auftag an ihn von Kardinal Schönborn selbst, in der Öffentlichkeit immer so zu agieren.




Der eigentliche Horror dieses Falles ist folgender:


Schon 1993 gab es den ersten sexuellen Belästigungsversuch gegen den Frater im Stift Heiligenkreuz. Zwar wurde der damalige Täter aus dem Kloster entfernt (verm. nur versetzt) aber dem Opfer wurde eine Psychotherapie wegen der Traumatisierung durch das sexuelle Belästigungserlebnis aufgezwungen.

Jetzt nehmen das der Psychiater Herr Dr. Max Friedrich und der Sprecher der Kardinals Herr Prof. Erich Leitenberger zum Vorwand den armen Mönch in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen um ihn dort täglich mit Beruhigungsmitteln „niederspritzen“ zu lassen.

Dann wurde in der Öffentlichkeit verkündet, der Mönch war ja schon 1993 in psychiatrischer Behandlung, also war es nur Frage der Zeit bis er wieder Hilfe dieser Art benötigt, weil dieser laut Leitenberger ja so krank ist.

Der Vikar ist also lt. Kardinal Schönborn völlig unschuldig, weil einfach sagte, zum Tatzeitpunkt so besoffen gewesen zu sein, dass er von nichts weiß.



Ein feiner Vikar, oder?

Und noch feiner ist es, dass er Deckung durch seine Eminenz Schönborn erhielt.



Mehrere Mitbrüder des Klosters bestätigen aber den Vorfall, doch sie wollen nicht öffentlich genannt werden.

Die Hauptsache aber ist, dass alle meinen der Mönch ist geistig krank und deswegen ist er auch endlich in stationärer Psychiatriebehandlung und somit wird es keine Vorfälle mehr in Heiligenkreuz geben.

Man hat wieder dem Opfer die Schuld zugeschoben, wie in all den meisten anderen Fällen in Österreich, wenn so etwas schon einmal ans Tageslicht kommt.




Bei homosexuellen Handlungen unter Klosterbrüdern handelt es sich lt. Kardinal Schönborn (LEX Schönborn) immer um zwei erwachsene Menschen, die wissen müssen, was sie tun und daher ist es nicht strafrechtlich relevant, auch wenn sexuelle Belästigung vorläge.

So werden also alle Missbrauchstaten (also alle sexuellen Belästigungen oder auch sexuellen Missbräuche) seiner Klosterbrüder untereinander und innerhalb von Klostermauern als eine Angelegenheit zwischen zwei Erwachsenen Männern abgetan, wo ein Gericht nichts dabei zu suchen hat.


So sieht also die LEX-Schönborn aus!!!!

Und weil Kardinal Schönborn diese komischen Ansichten der Kirche so auslegt, meint er zur ev. Aufhebung des Zölibats für seine Priester auch, dass die Ehe auch nichts für seine Priester ist, weil so viele Ehen geschieden werden und so würden sich seiner Meinung nach auch sehr viele Priester scheiden lassen.


Eine Frechheit ist das von Kardinal Schönborn über die Institution Ehe so zu sprechen.

Ich bin fast drei Jahrzehnte glücklich verheiratet und weil meine Frau und ich eben beziehungsfähig sind, funktioniert unsere Ehe auch.





Und hier ist der ganze Artikel mit der Vikarstory, wie sie im Profil, Heft Nr. 20 (2007) am 13./14.5.2007 erschienen ist:

Nach angeblichen sexuellen Übergriffen durch einen Wiener Bischofsvikar befindet sich ein Mönch aus Heiligenkreuz in psychiatrischer Behandlung im AKH. Kardinal Schönborn kennt die Causa seit einem Jahr – Konsequenzen gibt es bislang keine. Längst hatte man freudig damit begonnen, im Stift Heiligenkreuz zu hämmern, zu pinseln, die Fassaden zu behübschen, um dem Papst bei seinem Besuch im September vorzuführen, dass es in der großen, zerrissenen Welt auch eine kleine, heile gibt. Doch in den Klostermauern von Abt Gregor Henckel-Donnersmarck im Wienerwald und in den Gemächern des Wiener Erzbischofs Christoph Schönborn ist der Friede dahin. Höchste Nervosität regiert. In einem Einzelzimmer der Station 4A der psychiatrischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses in Wien befindet sich Frater Konstantin (Name geändert, Red.) seit der Karwoche in stationärer Behandlung. Zweimal täglich werden Pharmakeulen wie Paroxat oder Trittiko gegen seine „tiefe Traurigkeit“ und „schweren Depressionen“ eingesetzt. Frater Konstantin ist Ende 30, übergewichtig, sehbehindert und am Ende seiner Kräfte: „Mein Vertrauen ins klösterliche Leben ist nicht nur erschüttert, sondern zerstört. Ich kann und will nicht mehr. Ich hoffe, dass man mir wie versprochen eine betreute Wohngemeinschaft vermittelt und eine Arbeit im Computerbereich.“ Die Wochenenden verbrachte er zuletzt im Kloster, doch der Aufenthalt dort belaste ihn immer aufs Neue: „Sobald ich weg und hier im Krankenhaus bin, geht es mir wieder besser.“ Konstantin versuchte, sein Problem innerhalb der klösterlichen „Familie“ zu lösen, im Beichtstuhl, durch Ratsuchen bei Mitbrüdern, bei der kirchlichen Ombudsstelle für Opfer von sexuellem Missbrauch, bei mehreren Psychiatern. Schließlich sahen er und einige seiner Mitbrüder nur noch eine Möglichkeit, mit den Vorkommnissen umzugehen: den Gang an die Öffentlichkeit. Frater Konstantin berichtet, Bischofsvikar Andreas Pfeifer (Name von der Redaktion geändert), Kardinal Schoenborns Stellvertreter fuer den Süden der Diözese „unter dem Wienerwald“, habe ihn im Herbst 2005 zunächst in die pfarrhöfliche Sauna nach Sittendorf und danach in die Gemächer der Pfarre Alland mitgenommen. Dort habe er eine Flasche Whisky geöffnet, um ihn danach „zu masturbieren“, was er selbst, Konstantin, „gelähmt“ über sich ergehen habe lassen müssen. Danach habe er wochenlang erfolglos versucht, die Sache zu vergessen, und sich schließlich in psychiatrische Behandlung begeben. Kardinal Christoph Schoenborn wisse seit Langem davon, doch passiert sei nichts.

Tatsächlich wurde Schönborn sowohl vom Psychiater Max Friedrich (als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für Opfer sexuellen Missbrauchs) wie auch von Abt Henckel-Donnersmarck über die Causa informiert. Bischofsvikar Pfeifer erklärte gegenüber profil, da sei „nichts gewesen“. Genauer gesagt erinnere er sich nicht mehr, schließlich „waren wir beide ja besoffen“. Erich Leitenberger, Sprecher von Christoph Schoenborn, erklärt gegenüber profil, er könne sich nicht vorstellen, dass der Kardinal zu dieser Causa Stellung nehmen werde. Frater Konstantin stammt aus Deutschland und kam erstmals 1993 als Novize nach Heiligenkreuz. Seine damaligen Freunde hatten ihn vor dem Eintritt in ein Kloster gewarnt, weil es dort so viele Homosexuelle gebe. Doch Konstantin hielt dies für ein Vorurteil. „Heute nicht mehr“, sagt er. Wiewohl man festhalten müsse, dass es auch sehr viele Mönche gebe, die tatsächlich nach nichts anderem als spiritueller Erfüllung strebten.
Schon im Oktober 1993 kam es laut Frater Konstantin zu einem ersten Übergriff: Pater K. habe ihn auf dem Gang in eine Ecke gezerrt und „an den Genitalien berührt“. Frater Konstantin: „Ich war total gelähmt. Ich habe das einfach nicht verstanden. Mein Glaube wurde dabei nicht erschüttert, doch meine Erwartungen vom Kloster waren gestört.“

Er habe sich an Mitbrüder gewandt, auch an den jetzigen Abt und damaligen Pater Gregor. Dieser habe ihm nur geraten, die Oberen über die wahren Gründe zu informieren, sollte er aus dem Kloster austreten. Henckel-Donnersmarck erinnert sich heute nicht mehr daran. Der damalige Abt Gerhard reagierte prompt und entfernte Pater K. umgehend aus dem Kloster.

Konstantin begab sich erstmals in Psychotherapie. Nach dem Noviziat kehrte Konstantin nach Bochum zurück, bevor ihn Abt Gerhard 1995 wieder nach Heiligenkreuz rief, weil er einen Gehilfen für den „Gästemeister“ benötigte. Konstantin freute sich, gebraucht zu werden, und es folgten klösterliche Jahre, die er heute nicht missen möchte. Konstantin war zwar nicht unbedingt die Geselligkeit in Person und hielt nie viel von den weltlichen „Faxen“ einiger Mitbrüder wie dem Bodybuilding-Training in der klösterlichen Kraftkammer, in der auch Jugendliche von außerhalb des Klosters ein- und ausgingen, doch abgesehen davon war er „ganz zufrieden“.

Am 14. September 2005, man feierte „Kreuzerhöhung“, habe Kardinal Schönborns Bischofsvikar Andreas Pfeifer ihn, Konstantin, in die Sauna von Pater Augustinus in Sittendorf – wo auch immer wieder Gäste aus dem Ort gesehen worden sein sollen – eingeladen. Nach den Saunagängen, so die Schilderung von Frater Konstantin, habe ihn Pfeifer noch in dessen Pfarre nach Alland mitgenommen. „Ich dachte, er wollte mit mir reden“, erzählt Konstantin. In Alland habe Pfeifer eine Flasche Whisky hervorgeholt, und man habe einiges getrunken. Konstantin: „Plötzlich hat er sich auf das Bett gelegt, und ich musste mich auf ihn legen. Dann hat er meine Hose ausgezogen und begonnen, mich zu masturbieren. Ich hatte wieder diese totale Lähmung. Ich sagte, das funktioniere bei mir nur mit Frauen. Doch er hat eine Zeit lang einfach weitergemacht. Bevor er dann einschlief, sagte er noch, er werde mich eben morgen wach küssen.“ Doch er, Konstantin, sei am nächsten Morgen schon sehr früh aufgestanden, um dem zu entgehen. Konstantin sagt, er habe das Erlebnis zu verdrängen versucht, „bis es nicht mehr ging“. Er habe „eine tiefe Traurigkeit gefühlt“ und sei sich selbst „so schmutzig vorgekommen“. Ab Ende Oktober 2005 ließ er sich schließlich von einem Psychotherapeuten in Baden bei Wien behandeln. Im Frühjahr 2006 bat Frater Konstantin schließlich Bischofsvikar Pfeifer, ihn zu seinem Therapeuten zu begleiten. Dort erklärte Pfeifer (was er auch im profil-Gespräch bestätigt), nicht ausschließen zu können, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht. Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen. Frater Konstantin begab sich nun auch zur kirchlichen Ombudsstelle für sexuelle Missbrauchsopfer. Deren Leiter, der Psychiater Max Friedrich, informierte Kardinal Christoph Schönborn im Frühjahr 2006 über die Causa. Friedrich: „Das ist das normale Prozedere. Wir hören die Menschen an, informieren unsere Auftraggeber und helfen, so gut wir können.“
Die angebotene Hilfe bezog sich hauptsächlich auf materielle Unterstützung bei einem Austritt aus dem Kloster. In der Karwoche 2007 ging es Frater Konstantin schließlich so schlecht, dass er in der Psychiatrie des Wiener AKH stationär aufgenommen wurde. Am Osterdienstag besuchte ihn Abt Henckel-Donnersmarck und fiel aus allen Wolken, als er erstmals Konstantins Geschichte hörte. Umgehend sprach er bei Schönborn vor.

Dieser soll laut Frater Konstantin erklärt haben, es handle sich um erwachsene Personen, die selbst wissen müssten, was sie zu tun hätten. Außerdem sei dies alles strafrechtlich nicht relevant, und daher dürften keinesfalls die Medien eingeschaltet werden. Frater Konstantin behauptet, er habe diese Aussage vom Prior in Heiligenkreuz erfahren, der wiederum vom Abt informiert worden sei. Weder der Prior noch der Abt stellen diesen Umstand gegenüber profil in Abrede. Auch der beschuldigte Bischofsvikar Andreas Pfeifer bestätigt, nach wie vor das volle Vertrauen des Kardinals zu haben.

Pfeifer zeigt sich selbst betroffen von den Vorwürfen. Er könne sich nicht erklären, warum Frater Konstantin ihm durch Verbreitung von Unwahrheiten schaden wolle.

Abt Henckel-Donnersmarck bleibt zwar dabei, dem aus dem Kloster ausscheidenden Frater Konstantin beim Aufbau einer Existenz unterstützen zu wollen.
Doch greift er ihn im profil-Gespräch persönlich massiv an:

Dieser Mann habe ohnehin nie wirklich am klösterlichen Leben teilgenommen, sei nur „zum Essenabholen erschienen“, nicht einmal zum Gebet sei er aufgestanden, „aber für das Gasthaus hat er schon Zeit gehabt“. Auch Schönborn-Sprecher Leitenberger stellt die Glaubwürdigkeit Konstantins in Abrede und sieht dessen psychische Krankheit eher als Ursache für die Verbreitung seiner Behauptungen denn als Folge der Übergriffe. Leitenberger: „Er ist krank.
Offenbar erträgt er das klösterliche Leben nicht. Er hat es versucht und ist daraufgekommen, dass es nicht das Richtige für ihn ist.“

Was Leitenberger übersieht: Wollte Frater Konstantin nur einem Mitbruder schaden, dann hätte er schon früher Unwahrheiten verbreiten können und hätte nicht in Beichtstühlen und bei der Ombudsstelle Hilfe suchen müssen. Und er hätte seinen „Verführer“ wohl kaum darum gebeten, ihn zum Psychiater zu begleiten. Außerdem bestätigen anonym bleiben wollende Personen aus dem Klerus die „Vorgänge“. Für Leitenberger steht in der Causa jedenfalls „Aussage gegen Aussage“.
Und er verteidigt die Haltung von Christoph Schönborn. Auch Abt Henckel-Donnersmarck sieht die Angelegenheit wie der Kardinal: „Ich würde ihm eine Watschn runterhauen. Aber mich ist noch nie ein Homosexueller angegangen. Wohl weil ich ein schiacher Hund bin.“

Artikel Ende





Und weil ja in Österreich bei solchen Fällen gar nichts passiert, auch wenn in Medien darüber berichtet wird, machte ich eine Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft im Fall des Vikars:





Hier ist meine Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft gegen Vikar Hörschläger vom 21. 5. 2007:



Sehr geehrte Damen und Herren der Oberstaatsanwaltschaft!


Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, geb. am……, wohnhaft……

Ich möchte, dass Sie (Oberstaatsanwaltschaft) in dem, durch das Nachrichtenmagazin Profil, öffentlich bekannt gewordenen Fall von sexueller Belästigung, aktiv werden und mit Nachforschungen gegen den Vikar, Herrn P. Mag. Amadeus Hörschläger, (geboren am 16. Juli 1947 in Wels/ OÖ), beginnen.

Er ist als Vikar ein Stellvertreter von Herrn Kardinal Schoenborn. Ich lege den besagten Artikel des Nachrichtenmagazins hier bei.


Diese Art, wie diese sex. Belästigung im Profil zitiert wurde, stellt meiner Meinung sicher ein Strafdelikt dar. Weiters wird im Profilartikel Kardinal Schönborn so zitiert, dass es sich bei dem gegenwärtigen Fall um keinen Straftatbestand handle, da zwei erwachsene Personen wissen müssen, was sie tun….

So wollte es Schönborn vom Tisch haben. Doch die Psyche rächt sich und lässt das Opfer nicht in Ruhe, er beginnt mit Psychotherapie.

Doch schon nach dem ersten Missbrauch, der dem Missbrauchten 1993 in Heiligenkreuz widerfuhr, wurde er, nachdem er es der Ordensobrigkeit meldete in Psychotherapie geschickt….

Ich bin zwar kein Jurist, aber müsste da nicht die Staatsanwaltschaft von sich aus tätig werden???

War es nicht im Fall Prammer so, als Vorwürfe im Raum standen, dass die Justiz zu handeln begann?

Ich verlange, dass in dem öffentlich bekannt gewordenen Fall die Staatsanwaltschaft und die Justiz endlich tätig wird, und damit etwas in diesem Fall geschieht, versuche ich es eben mit dieser Anzeige.

Denn es findet seitens der Kirche PERMANENT eine OPFERBELEIDIGUNG nach der anderen statt. Vikar Hörschläger sagte (was er auch im profil- Gespräch bestätigt), dass er nicht ausschließen kann, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht. Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen.

” So ein Mensch soll pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar als Konviktsleiter tätig.

Eigentlich übertrifft der betrunkene Bischofsvikar die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete.

Wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen verträgt Kardinal Schönborn eigentlich noch?????

Viele kath. Priester, die den Verein Kirche verließen sattelten dann auf eine neue Tätigkeit um und wurden Psychotherapeut. Dort betreuen sie auch oft die Opfer von Sexuellen Missbrauch durch Kirchenleute (sie bekommen diese meist von den kirchlichen Ombudsstelle für sex. Missbrauch vermittelt), wo leider wieder mit so Praktiken wie Fluchaustreibung und Exorzismus dem Bösen auf den Leib gerückt wird.

Das alles müssen die Opfer dann auch noch aushalten. Ich denke, dass dem sex. missbrauchte Mönch vom Stift Heilgenkreuz durchaus ähnliches bei der Psychotherapie passiert sein dürfte, und bei mir (als ehem. Sex. Missbrauchsopfer von mehreren Kirchenleuten) ist es leider so passiert.


Schönborn-Sprecher Erich Leitenberger stellt im Standard die Glaubwürdigkeit des Fraters in Abrede und sieht dessen psychische Krankheit eher als Ursache für die Verbreitung seiner Behauptungen denn als Folge der Übergriffe.

Leitenberger: „Er ist krank. Vielleicht ist er schon als Kind missbraucht worden. Offenbar erträgt er das klösterliche Leben nicht. Er hat es versucht und ist daraufgekommen, dass es nicht das Richtige fuer ihn ist.“

Was Leitenberger übersieht:

Wollte der Frater nur einem Mitbruder schaden, dann hätte er schon früher Unwahrheiten verbreiten können und hätte nicht in Beichtstühlen und bei der Ombudsstelle Hilfe suchen müssen.

Und er hätte seinen „Verführer“ wohl kaum darum gebeten, ihn zum Psychiater zu begleiten. Außerdem bestätigen anonym bleiben wollende Personen aus dem Klerus die „Vorgänge“. Leitenberger verteidigt die Haltung von Christoph Schönborn.


In einem anderen Bericht der Tageszeitung der Standard sagte Leitenberger weiters:


”Wie es in Oesterreich halt so üblich ist”, hätten beide bei ihrem Saunabesuch ”ordentlich was getrunken und der Mönch konnte dann nicht mehr ins Stift zurück.


Der Bischofsvikar hat ihm angeboten bei ihm zu übernachten.

Und da war dann gar nichts mehr.” Um den”angeblich Belästigten, der sich seit einigen Jahren in einem Zustand befindet, der psychotherapeutische Sorge notwendig macht”, kümmere man sich von kirchlicher Seite intensiv.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst





Unbestritten aber ist:

Vikar Hörschläger sagte (was er auch im profil-Gespräch bestätigt), dass er nicht ausschließen kann, „dass da etwas war“, doch glaube er es nicht.


Er könne sich nicht erinnern, man sei ja alkoholisiert gewesen."





Es folge die Zurücklegung meiner Anzeige


Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt (Mag. Werner Nussbaumer) hat mir geantwortet und mich über die Zurücklegung der Strafanzeige gegen Vikar Hörschläger mit 13. 6. 2007 informiert.


Die Begründung lautete: §§ 212 Abs 2 Z1 Strafgesetzbuch, 218 Abs 1 Z 1 Strafgesetzbuch





Im Internet habe ich dann diese § gefunden:

Strafgesetzbuch (StGB)

Besonderer Teil

Zehnter Abschnitt

Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung

§ 201 Vergewaltigung
§ 202 Geschlechtliche Nötigung
§ 203 aufgehoben
§ 204 aufgehoben
§ 205 Sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person
§ 206 Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen
§ 207 Sexueller Missbrauch von Unmündigen
§ 207a Pornographische Darstellungen Minderjähriger
§ 207b Sexueller Missbrauch von Jugendlichen
§ 208 Sittliche Gefährdung von Personen unter sechzehn Jahren
§ 209 [Gleichgeschlechtliche Unzucht mit Personen unter achtzehn Jahren] aufgehoben.
§ 210 aufgehoben
§ 211 Blutschande


§ 212 Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses



§ 213 Kuppelei
§ 214 Entgeltliche Vermittlung von Sexualkontakten mit Minderjährigen
§ 215 Zuführen zur Prostitution
§ 215a Förderung der Prostitution und pornographischer Darbietungen Minderjähriger
§ 216 Zuhälterei
§ 217 Grenzüberschreitender Prostitutionshandel


§ 218 Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen


§ 219 Ankündigung zur Herbeiführung unzüchtigen Verkehrs
§ 220 Werbung für Unzucht mit Personen des gleichen Geschlechtes oder mit Tieren (außer Kraft)
§ 220a Werbung für Unzucht mit Tieren
§ 221 Verbindungen zur Begünstigung gleichgeschlechtlicher Unzucht (aufgehoben)

Nun die beiden angegebenen §, die als Zurücklegungsgrund der Anzeige zitiert werden:

§ 212 Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses

(1) Wer

1. mit einer mit ihm in absteigender Linie verwandten minderjährigen Person, seinem minderjährigen Wahlkind, Stiefkind oder Mündel oder

2. mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner Stellung gegenüber dieser Person eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer

1. als Arzt, klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe oder Psychotherapeut oder sonst als Angehöriger eines Gesundheits- oder Krankenpflegeberufes mit einer berufsmäßig betreuten Person,

2. als Angestellter einer Erziehungsanstalt oder sonst als in einer Erziehungsanstalt Beschäftigter mit einer in der Anstalt betreuten Person oder

3. als Beamter mit einer Person, die seiner amtlichen Obhut anvertraut ist, unter Ausnützung seiner Stellung dieser Person gegenüber eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen.

§ 218 Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen

(1) Wer eine Person durch eine geschlechtliche Handlung

1. an ihr oder

2. vor ihr unter Umständen, unter denen dies geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, belästigt,

ist, wenn die Tat nicht nach einer anderen Bestimmung mit strengerer Strafe bedroht ist, mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.

(2) Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich und unter Umständen, unter denen sein Verhalten geeignet ist, durch unmittelbare Wahrnehmung berechtigtes Ärgernis zu erregen, eine geschlechtliche Handlung vornimmt.

(3) Im Falle des Abs. 1 ist der Täter nur auf Antrag der belästigten Person zu verfolgen.

Leider ist das ist der Grund, warum die Staatsanwaltschaft die anzeige zurücklegte.

Oder liegt der Grund einfach darin, dass unter § 212

(1) Wer

2. mit einer minderjährigen Person, die seiner Erziehung, Ausbildung oder Aufsicht untersteht, unter Ausnützung seiner Stellung gegenüber dieser Person eine geschlechtliche Handlung vornimmt oder von einer solchen Person an sich vornehmen lässt oder, um sich oder einen Dritten geschlechtlich zu erregen oder zu befriedigen, dazu verleitet, eine geschlechtliche Handlung an sich selbst vorzunehmen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

Priester sind in dem Absatz leider nicht explizit angeführt. Doch ich erhielt vom Bildungsministerium überraschender Weise 2006 einen Brief, dass der Begriff „Seelsorger“ 2006 in die Strafrechtbestimmung „Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses“ , § 212 Abs, 2, Z. 1 des Bundesgesetztes vom 23. Jänner 1974, BGBl. 60, i. d. F. BGBl. I Nr. 56/2006, über die mit gerichtlicher Strafe bedrohten Handlungen ( Strafgesetzbuch – StGB), aufgenommen wurde (siehe folgenden Brief).




HAT SICH DIE STAATSANWALTSCHAFT MIT DER SCHNELLEN ZURÜCKLEGUNG MEINER ANZEIGE GEGEN VIKAR HÖRSCHLÄGER WOMÖGLICH DOCH GEIRRT???




Hier ist ein Antwortschreiben mein Konkordatsvolksbegehren betreffend.

Anfang Dezember 2006 fand ich zu meiner Überraschung in meinem Postfach u. A. folgenden Brief:


Ich erhielt eine Antwort aus dem Bildungsministerium meine früheren Mails an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel betreffend über mein Vorhaben in Österreich ein Volksbegehren gegen das Konkordat zu initiieren.

Wieso mir das Bildungs- und Unterrichtsministerium antwortet war mir zwar unverständlich, hat doch das Konkordat nicht nur mit dem röm. kath. Religionsunterreicht zu tun.


GSZ: BMBWK-9.765/0005-KA/c/2006

Sehr geehrter Herr Tfirst!

Den Erhalt Ihres seinerzeit an den Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel gerichteten E-Mails betreffend „ Volksbegehren gegen das Konkordat“ darf das gefertigte Bundesministerium dankend bestätigen und beehrt sich folgendes mitzuteilen:
Die Republik Österreich hat mit Zustimmung der Österreichischen Bischofskonferenz den Begriff „Seelsorger“ in die Strafrechtbestimmung „Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses“ , § 212 Abs, 2, Z. 1 des Bundesgesetztes vom 23. Jänner 1974, BGBl. 60, i. d. F. BGBl. I Nr. 56/2006, über die mit gerichtlicher Strafe bedrohten Handlungen ( Strafgesetzbuch – StGB), aufgenommen, sodass hier zum Schutze der Jugendlichen und im Interesse der Generalprävention gehandelt wurde.

Der völkerrechtliche Vertrag (Konkordat) zwischen dem Heiligen Stuhle und der Republik Österreich, BGBl. II Nr. 2/1934, hat mit dieser Angelegenheit überhaupt nichts zu tun. Eine Beseitigung des Konkordates würde keinen größeren Opferschutz mit sich bringen als er durch die Änderung des Strafrechts auf Initiative der Bundesregierung gewährleistet ist.

Wien, 7. Dezember 2006
Für die Bundesministerin:
Mag. Oliver Henhapel



Ich möchte dazu anmerken:

Was mich in diesem Antwortschreiben verwundert ist folgendes:


Ist da überhaupt erst erst 2006 ein Gesetz in Österreich geändert worden um den Begriff Seelsorger als Schuldiger oder Täter oder in das Österreichische Strafgesetzbuch aufzunehmen?



Dennoch machte ich bereits seit über vier Jahren Eingaben an den VfGH um das Konkordat zu überprüfen und ich ließ auch seit über 3 Jahren Herrn VfGH Präsidenten Dr. Korinek alle Unterlagen über meine neuerlich schäbige Behandlung der Kirche und vom Rechtsanwalt Kardinal Schönborns, Herrn Dr. Ehn, zukommen.

Diese neuerliche schäbige Behandlung ließ mich wieder zum Opfer der Kirche werden und sie ist jetzt auch ein zusätzlicher Antriebsmotor für mich eine Auflösung des nicht zeitgemäßen Konkordates in Österreich zu erwirken.

Das Konkordat bietet so viele Gründe, dass es aufgelöst werden muss, denn es ist nur ein immenses Vorteilspaket für die Kirche selbst mit Nachteilen für alle andere und mein durch die Kirche erlittenes Schicksal hat leider auch irgendwie mit dem Konkordat als Gesamtkonzept zu tun…



Zurück zu der Causa mit dem Mönch des Stiftes Heiligenkreuz.

Da sich der Mönch im Psychiatriegewahrsam des AKH Wien befindet, wurde ihm vermutlich eine Anzeige zu erstatten ausgeredet, so wird dem Vikar nichts passieren.



Dennoch verstehe ich die Haltung der Staatsanwaltschaft nicht:

Anzeigepflicht:


Wer immer von einer strafbaren Handlung Kenntnis erlangt, ist berechtigt, Anzeige zu erstatten, aber grundsätzlich nicht dazu verpflichtet.


Die Anzeige sollte am besten bei der nächstgelegenen Polizei- oder Gendarmeriedienststelle erstattet werden.



Ich habe halt gleich die Anzeige bei der Oberstaatsanwaltschaft eingebracht.


Die Sexualdelikte sind im Strafgesetzbuch (StGB) unter „Strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität und Selbstbestimmung“ geregelt. Dazu zählen u.a. Strafbare Handlungen im Ausland, die ohne Rücksicht auf die Gesetze des Tatorts bestraft werden (§ 64), Vergewaltigung (§ 201), Geschlechtliche Nötigung (§ 202), Sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person (§ 205), Schwerer sexueller Missbrauch von Unmündigen (§ 206), Sexueller Missbrauch von Unmündigen (§ 207), Pornografische Darstellung Minderjähriger (§ 207a), Sittliche Gefährdung von Personen unter 16 Jahren (§ 208), Blutschande (§ 211), Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses (§ 212), Kuppelei (§ 213), Entgeltliche Vermittlung von Sexualkontakten mit Minderjährigen (§ 214), Zuführen zur Prostitution (§ 215), Förderung der Prostitution und pornografischer Darbietungen Minderjähriger (§ 215a), Zuhälterei (§ 216) sowie Sexuelle Belästigung und öffentliche geschlechtliche Handlungen (§ 218).






Und hier ist mein ZIGster unbeantworteter Brief an Kardinal Schönborn, diesmal das Thema Horschläger betreffend:


Eure Eminenz Kardinal Schönborn!


Bitte folgen Sie dem Ruf Ihres Chefs Ratzinger (Papst Benedikt XVI), der Sie schon immer bei sich im Vatikan haben wollte und verlassen Sie Wien.

Ihre Grabenkämpfe mit dem Heiligenkreuzer Abt (auch ein Hochadeliger) sind mittlerweile zum Kotzen, aber deswegen dürfte diese Geschichte auch aufgeflogen sein. Eminenz, Sie umgeben sich vermehrt mit Menschen die PÄDOHOMO Veranlagungen haben, oder zumindest setzen Sie diese in Ihrem Umfeld mit Vorliebe ein.

Dann streiten Sie immer persönlich alles ab und lassen von Ihrem Sprecher ebenso alles abstreiten. Dafür werden andere komische Axiome in den Raum geschoben, die aber im Endeffekt genauso hirnrissig sind (oder sogar hirnrissiger) wie: V

ikar Hörschläger (der Zistersienser in Heiligenkreuz ist, wo auch das Opfer wohnt) kann sich laut eigener Aussage an gar nichts erinnern, da ja der Herr Vikar zu diesem Zeitpunkt so betrunken gewesen sein soll. P. Amadeus Hörschläger soll aber pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar lange als Konviktsleiter tätig.

Eigentlich übertrifft Ihr betrunkener Bischofsvikar Hörschläger die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete. Eminenz, schmeißen Sie aber, bevor Sie sich endgültig nach Rom verabschieden, dieses negative Vorbild für die Jugend (den betrunkenen Bischofsvikar, der lt. eig. Aussagen so betrunken ist, dass er sich an gar nichts mehr erinnern kann....) noch schnell aus ihrer Firma (Erzbischöfliches Ordinariat/ oder Kirche) hinaus.....

Eminenz, wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen vertragen Sie eigentlich noch?????

EX- oder ALT- Bischof Krenns These lautete ja:


Sex. Missbrauchsopfer der Kirche sind immer selber schuld, denn sie sind ja alle psychisch gestört mit Ihren fragwürdigen Missbrauchsvorwürfen gegen die ehrwürdigen Kirchenleute.


Außerdem willigen lt. Krenn diese Opfer in voller Mündigkeit dem Missbrauchsakt vorher zu, weil sie ihn selber wollen oder einfach zulassen. ALSO, ICH WOLLTE DAS ALS 6JÄHRIGER SICHER NICHT UND DENNOCH PASSIERTE ES......

Ich hatte leider einige sexuelle Missbrauchstäter, die Kirchenleute waren, und es ist für mich so, als ob ich schon einige Weltkriege überlebt habe.



Und wenn ich als Opfer schweigen soll (Wunsch von Dr. Gusenbauer, von Dr. Schüssel und von Ihnen Eminenz usw.), sollen es dann die Steine herausschreien?


Aber wer kein persönliches Missbrauchsopfer war kann nicht so empfinden, wie ich als Opfer empfinde.


Wer selbst kein Opfer war wird auch nie verstehen, wie das Gefühl der Ohnmacht ist, das ich schon als 6jähriger empfand.....

Es ist einfach noch immer so demütigend, weil es immer dasselbe Muster ist, das laut Kirchenobere die österreichischen Schäfchen glauben sollten.

Im Ö1 Mittagsjournal wurde auch über den Fall mit Ihrem Vikar berichtet. Lt. Ihrem Pressesprecher (Leitenberger?) wurde aber gesagt, dass die Sache deswegen für Sie erledigt sei, weil man Ihnen versicherte, der junge Mönch sei laut des Heiligenkreuzer Abtes, Henkell von Donnersmark, schon lange in psychiatrischer Behandlung.

Ich weiß weiters, dass in Österreich alle Missbrauchsopfer von Kirchenleuten, wenn sie schon öffentlich bekannt werden, als immer schwer psychisch gestörte und minderbemittelte Menschen dargestellt werden.

Und genau diesen Punkt zeige ich seit Jahren auf. In Irland konnte man Dank Premierminister Ahern, der wegen der vielen vertuschten sex. Missbrauchsfälle von Kirchenleuten eine staatliche Untersuchung anordnete, 16.000 Opfer ans Tageslicht bringen. 16.000 Menschen als Irre zu bezeichnen, war der Kirche in Irland dann leider doch nicht mehr möglich....

Bei uns in Österreich geht das aber leider noch. NOCH!!!!!!!!!!!!!!!

Ihr Pressesprecher hat mich ja auch zum unglaubwürdigen Geisteskranken und Irren erhoben.

Ich frage mich, was musste dieser junge Priester und Mönch des Stiftes Heiligenkreuz hinter den Kulissen alles erdulden?

Hoffentlich hat er nicht schon AIDS. (Etliche Ihrer Priester sind ja schon Träger des HIV Virus).


Es ist ein langer Weg, bis sexueller Missbrauch hinter Klostermauern an die Öffentlichkeit kommt.

Ich weiß leider aus eigener Erfahrung, dass so etwas Jahre, bis Jahrzehnte dauert, da dort ein absolut diktiertes Schweigegelöbnis vorherrscht. In dieser Geschichte mit Heiligenkreuz, wo der vermeintliche Täter und das Opfer dem Heiligenkreuzer Konvent angehören, muss es schon eine grausliche (verm. lange andauernde) Vorgeschichte gegeben haben.....


MfG
Michael Tfirst
tfirst@gmx.at





Und im Mai 2007 reichte ich schon meine 2. Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn (wegen Vertuschung der Geschichte seines Vikar) bei der Oberstaatsanwaltschaft ein:


Sehr geehrte Damen und Herren der Oberstaatsanwaltschaft!

Eine neuerliche Strafanzeige von mir gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung und Rechtsbeugung. Vor wenigen Jahren brachte ich gegen Kardinal Schönborn, aus dem gleichen Grund schon einmal eine Anzeige bei Ihnen ein.


Vor einer Woche, am 21.5.2007, reichte ich bei Ihnen (Oberstaatsanwaltschaft) eine Strafanzeige per. E-Mail (über die Homepage des Justizministeriums) gegen den Vikar von Kardinal Schönborn, Herrn Mag. Amadeus Hörschläger, ein.

Ich erhielt eine elektronische Bestätigung dieser meiner Anzeige, die ich kopiert habe. Ich ersuchte Sie in dieser Anzeige, die Tatbestände der schweren sexuellen Belästigung, die im Nachrichtenmagazin Profil (in der AUSGABE Nr. 20 / 07, vom 13./14.5.2007), ausführlich beschrieben sind, zu prüfen und in Folge ein Strafverfahren gegen Vikar Hörschläger einzuleiten.

Die Sache kann für den Vikar ja nur mit einem Schuldspruch oder aber, wenn er wirklich unschuldig sein sollte (was ich persönlich eher bezweifle), auch mit einem Freispruch enden.

Auf jeden Fall sollen endlich die Zeugen des Stiftes Heiligenkreuzes, die ebenfalls, leider anonym, aber dennoch, laut Profilbericht, vorhanden sind, angehört oder einvernommen werden, wie auch das sexuelle Missbrauchsopfer selber.

Kardinal Schönborn lässt aber in dem Profilbericht und auch in anderen Medien über seinen Pressesprecher, Erich Leitenberger, verkünden, dass er mit dem vermeintlichen Täter ausführlich gesprochen habe und dabei zu dem Schluss kam, der Mann ist unschuldig (er war ja leider wirklich nur stockbetrunken, und kann sich nur deswegen nicht mehr daran erinnern das Opfer masturbiert zu haben).

Aber das sexuelle Missbrauchsopfer wird in der psychiatrischen Abteilung des AKH behandelt, da er ja solch eine Behandlung (laut Leitenberger) nötig habe. Auf die im Profilbericht erwähnten Zeugen (von denen es einige geben dürfte) und das Opfer selbst geht Kardinal Schönborn erst gar nicht ein, denn er glaubt dem sexuellen Missbrauchsopfer ja nicht, weil er leider nur seinem Vikar und seiner Unschuld und den Psychiatern der Ombudsstelle glaubt.

Das genügt und deswegen braucht man ja kein Gericht. Das sexuelle Missbrauchsopfer erhält doch schon die ihm zustehende und notwendige Behandlung in der Psychiatrie des AKH Wien und das ist schon für Kardinal Schönborn die oberste Gerichtsinstanz für das Opfer.

Bis vor weniger als zweihundert Jahren war die Kirche ja wirklich noch oberste Gerichtsbarkeit (auch Strafgericht). Wieso sitzt da aber noch immer bei einem (zufällig bekannt gewordenen) STRAFTATBESTAND Kardinal Schönborn als oberster Richter zu Gericht und kommt dann mit seinem Domkapitel oder der Bischofs- oder Vikarkonferenz zu dem Entschluss, da war nichts?

Wieso kann Kardinal Schönborn so ein Diktat seiner Meinung in der Öffentlichkeit kundtun? Die Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien, die seit ungefähr eineinhalb Jahren vom Primararzt für Kinderpsychiatrie des AKH, Herrn Dr. Max Friedrich, geleitet wird, gibt immer an, mit den kriminalpolizeilichen Dienststellen und der Justiz bei jeglichem Verdacht zusammenzuarbeiten.

Was geschah hier in diesem Fall?

Hat die Staatsanwaltschaft wirklich dieselbe Meinung wie der Kardinal?

Das Oper ist ja verrückt, die Zeugen brauchen wir nicht, und über einen (sogar öffentlich bekannten) Tatbestand des schweren sexuellen Missbrauchs sehen wir einfach hinweg, da die staatliche Gerichtsbarkeit auf die Psychiatrieverantwortlichen in den jeweiligen Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch abgewälzt wird????

Aus dem vom Profil beschriebenen Fall ist sogar viel mehr als nur von Verdacht herauszulesen. Es ist ein sehr schwerer Fall von sexueller Belästigung, wo der Hinweis, dass es mehrere Zeugen gibt, weil sich diese Geschichten ja wiederholten, auch beschrieben wurde.

Ich denke, in unserem Rechtstaat hat das ordnungsgemäß anders abzulaufen, aber anderseits denke ich auch leider als gelernter Österreicher, dass für die kath. Kirche in Österreich eigene Gesetze gelten und Sie sich als Oberstaatsanwaltschaft mit irgendeiner juristischen Spitzfindigkeit schon aus der Verantwortlichkeit ziehen werden, die Sie mich gar nicht wissen lassen werden.

Leider genügt es ja in Ihrem hohen Amte als Oberstaatsanwaltschaft, dass Sie mich nur dahingehend (wenn überhaupt) informieren, dass Sie meine eingebrachte Strafanzeige gegen Vikar Hörschläger zurücklegen werden und meine hiermit zweite eingebrachte Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn, ebenso.



Vor wenigen Jahren machte ich ja schon eine Anzeige bei Ihnen (Oberstaatsanwaltschaft) gegen den Kardinal und Erzbischof von Wien, Dr. Schönborn, da bei mir der Verdacht aufkam, die Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch der diversen Diözesen helfe nur beim Vertuschen und nicht beim Aufklären.

Vor allem helfen Sie aber den sexuellen Missbrauchsopfern nicht, da diese (wenn etwas öffentlich bekannt wird) sowieso immer nur als Verrückte und Irre nur seitens der Kirche abgetan werden. Der oberste Fadenzieher, wie so eine Sache behandelt werden soll, ist leider immer Kardinal Schönborn selber. Ist er also im Rechtstaat Österreich nach wie vor die oberste Gerichtsbarkeit für die Straftatbestände seiner Kirchenangestellten? Zumindest versteht er sich als solcher, da er lt. Profil nach Prüfung der Sachlage zu dem Entschluss kam, da war nichts.

Noch einmal, Kardinal Schönborn hatte ich schon bei Ihnen, weil ich ihn der Begünstigung für seine pädophil veranlagten Mitarbeiter durch Vertuschung und Verschleierung in etlichen Fällen von sexuellem Missbrauch durch Kirchenleute anzeigte. In diesem Fall ist es wieder so.

Deswegen reiche ich hiermit auch eine neuerliche Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung und Rechtsbeugung ein.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst







Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Heinz Fischer!

Ich schrieb Ihnen unlängst einen Brief, den Sie dankenswerter Weise beantworteten.

Am 27.2.2007 haben Sie gleich fünf Bischöfe mit hohen Orden der Republik Österreichs ausgezeichnet, als permanent verleumdetes Missbrauchsopfer von Kirchenleuten, protestierte ich bei Ihnen schriftlich dagegen.


Anlässlich der neuen Ereignisse (diesmal den Stellvertreter Kardinal Schönborn betreffend und bereits in mehreren Medien nachzulesen) ersuche ich Sie wirklich, von Herrn Kardinal Schönborn das „Große Goldene Verdienstkreuz der Republik Österreich am Bande“ wieder zurückzuverlangen.

Abererkennen Sie aber auch ebenso den Titel Professor vom Pressesprecher des Kardinals, Herrn Leitenberger.

Ich weiß nicht, ob ich Staatsbürger der Republik Österreich über ein solches Recht überhaupt verfüge, eine Abdankung zu verlangen, aber ich versuche es hiermit einmal.


Sie wissen selbst sehr genau (da sie meine Lebensgeschichte kennen), dass ich Kardinal Schönborn öffentlich als permanenter Schützer seiner vielen PÄDOHOMO Priester benenne.


Die Ausflüchte von Kardinal Schönborn und Herrn Prof. Leitenberger sind dazu immer eine PERMANENTE OPFERBELEIDIGUNG und ich bin leider auch ein persönlich Betroffener!



Und so „glaubwürdig“ hat (Profil) lt. Kardinal Schönborn und Herrn Leitenberger Herr Vikar Hörschläger alles widerlegt, der auf den Vorwurf hin nur damit reagierte, er war so besoffen, dass er sich "nicht mehr genau" erinnern kann!!!!!!!!!!!!!!!!!


Die Äußerungen in den Medien von Herrn Leitenberger sind wie so oft leider von massiver Unsensibilität: Das vermeintliche Opfer ist in einem Zustand, der "psychotherapeutische Sorge notwendig macht"! Der Zustand des Opfers ist sicher nur die Folge der Übergriffe.


Das gleiche Muster werfe ich seit Jahren schon den engsten Mitarbeitern des Kardinals vor, denn Herr Leitenberger stellte mich auch als Missbrauchsopfer von Kirchenleuten öffentlich nur als IRRER dar. Siehe dazu meine Homepage mit dem Schweigevertrag: http://michaeltfirst.blogspot.com/


Kardinal Schönborn umgibt sich vermehrt mit Menschen die PÄDOHOMO Veranlagungen haben….

…oder er setzt diese in seinem Umfeld mit Vorliebe ein.


Vikar Hörschläger kann sich laut eigener Aussage an gar nichts erinnern, da er zu diesem Zeitpunkt so betrunken gewesen sein soll.

So ein Mensch soll pädagogisches Vorbild sein, denn er war sogar als Konviktsleiter tätig.



Eigentlich übertrifft der betrunkene Bischofsvikar die Aussage von Pater Paterno, dessen Hand ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaßen hinübergerutscht ist, mit dem er im gleichen Bett übernachtete.


Wie viele Peinlichkeiten mit all diesen Vertuschungen, die hin und wieder ans Tageslicht (Öffentlichkeit) dringen verträgt Kardinal Schönborn eigentlich noch?????


Sehr geehrter Herr Bundespräsident, bitte werden Sie tätig! Nehmen Kardinal Schönborn den hohen Orden weg!!!!! Nehmen Sie Prof. Leitenberger den Titel Prof. weg!!!!!!!


Mit freundlichen Grüßen

Michael Tfirst






Allgemeines über die Auswirkungen des Zölibats

Bei der zölibatären Enthaltung überschätzen sich einfach alle, denn welcher Mensch kann sich der Sexualität schon absolut enthalten? Die Sexualität ist ein sehr starker Trieb und so wollen ihn viele Menschen als höchste Leistung für die kath. Kirche opfern, nur können sie das nicht und der Trieb gleitet aus der Kontrolle.

In der kath. Kirche sind viele Männer, die bezüglich der Haltung gegenüber Frauen einen Knacks haben, deswegen werden sie Priester oder Mönch, um sich vor dem Angstobjekt zu schützen. Im Kloster haben sie ihre Ruhe. Es gibt Ersatzhandlungen, in denen der Zölibatäre seinen Trieb ausleben kann, eine davon ist die Homosexualität, die innerhalb von Klöstern stark verbreitet ist (nach außen hin verteufelt die Kirche die Homosexualität).


An die 50% der katholischen Priester sind aber homosexuell und davon wieder sind bis zu 30% pädophil, und ich erlaube mir, sie Hompädophile zu benennen.


Gefühle zu einer Frau werden in Marienverehrungen sublimiert. Kinder als Ministranten, der Jungschar, als Schüler kath. Privatschulen, sind dem Klerus ausgeliefert...

Das Zölibat führte zu Praktiken bei kirchlichen Vorgesetzten (Äbte, Bischöfe, Kardinäle, Päpste) die man nur mehr als „schwer kriminell“ bezeichnen kann (und der Staat mit seinen Gerichten hilft fast immer wegen dem Konkordat unterwürfig der Kirche).

Extrem schlimm ist, dass die vielen homopädophilen kath. Geistlichen geduldet sind, solange es gelingt, alles zu vertuschen und geheim zu halten, meist werden sie aber nur versetzt!

Auch die Kinder von kath. Priestern sind geduldet, wenn sie nur geheim gehalten werden (die Kirche zahlt Alimente, dafür gibt es eigens eingerichtete geheime Fonds oder Stiftungen) Auch Geliebte von Geistlichen sind geduldet, wenn sie eben nur geheime Freundinnen bleiben und mit einer Beichte ist sowieso auch ein. kath. Priester wieder von jeglichen Sünden freigesprochen!





Mich würde aber auch etwas anderes in diesem Themenumfeld interessieren, es geht um Kardinal König.


Solange Kardinal König am Leben war sprach man in Wien (und zwar fasst alle aus der so genannten gebildeten Schicht und der Oberschicht) unter vorgehaltener Hand darüber, dass seine Eminenz zwei leibliche Söhne hat.

Den einen nahm er als seinen weltlichen Sekretär zu sich und er ermöglichte ihm zwei Studien.

Der andere ging in die Öffentlichkeitsarbeit beim ORF.


Diese lange anhaltenden Gerüchte (oder Tatsachen) über Kardinal Königs Kinder hörte ich schon als Kind in meiner Heimatpfarre und mindestens 40 Jahre lang wurde in Wien und Österreich darüber gesprochen.


Es wurde sehr bestimmt darüber gesprochen und das nicht nur von Kirchenfeinden.
















- Weitere hundertausende Opfer des Klerus




Wegen den Schulbrüdern kam dieser Herr als Kind in die Psychiatrie. Dort blieb er als geistig völlig gesunder Mensch 45 Jahre lang eingesperrt.







Wieder ein Fall bei den Schulbrüdern:






Bereits das 7. Bistum in den USA in Insolvenz


USA. Das Bistum Wilmington (in Delaware und Maryland) ging im Oktober 2009 in Konkurs. Es ist bereits die siebte US-Diözese. 140 Opfer homosexueller Priester haben von dem Bistum Schaden-Ersatzforderungen gestellt.

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2025263_Portraet-Flucht-in-den-Konkurs.html




Weitere 161 Mio. Euro für Irlands Missbrauchsopfer

Die Christan Brothers in Irland reagierten auf den Bericht vom Mai 2009 am 25.11.2009 mit den Worten: „Angesichts dieser Ergebnisse empfinde man Scham und Bedauern. Damit solle "unsere moralische Verpflichtung gegenüber den Überlebenden des Missbrauchs" anerkannt werden.

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2216084/katholische-kirche-irland-vertuschte-missbrauch.story




Etliche Schulbrüder involviert: Geld für Stillschweigen in Irland

Eine TV-Dokumentation brachte die Veröffentlichung des Missbrauchsskandals ins Rollen. Die Untersuchungsberichte über den Missbrauch Tausender Kinder in kirchlichen Einrichtungen sind ein weiterer Schritt Irlands, Skandale in Zusammenhang mit der katholischen Kirche aufzuarbeiten.

1994: Der Priester Brendan Smyth gesteht, fünf Mädchen und zwei Buben in Belfast sexuell missbraucht zu haben. Das führt zum Rücktritt der damaligen Regierung.

1995: Der Ministrant Andrew Madden spricht als erster Ire über Missbrauch durch den Pfarrer Ivan Payne. Ihm sollen umgerechnet 45.000 Dollar geboten worden sein, um Stillschweigen zu bewahren.

1996: Katholische Geistliche in Irland fordern die Bischöfe auf, "ohne Aufschub" die Polizei über alle verdächtigen Fälle aufzuklären. Einige Bischöfe unterdrücken die Informationen auch noch in den kommenden Jahren.

1997: Smyth bekennt sich schuldig, sich zwischen 1958 und 1993 an insgesamt 20 Buben und Mädchen vergangen zu haben. Er stirbt an einem Herzinfarkt.

1998: Payne wird zu vier Jahren Haft wegen sexuellen Missbrauchs von acht Buben im Alter zwischen elf und 14 Jahren verurteilt.

1999: Pfarrer Sean Fortune begeht im Gefängnis Selbstmord, wo er auf die Verurteilung wegen der Vergewaltigung von 29 Buben gewartet hat.

Im selben Jahr sendet das irische Fernsehen RTE die TV-Dokumentation "States of Fear", wo Opfer des Missbrauchs seit den 30er Jahren bis in die 80er Jahre erstmals ihr Schweigen brechen. Premierminister Bertie Ahern entschuldigt sich und richtet eine Untersuchungskommission ein.

2000: Die Untersuchungskommission wird eingesetzt. Sie soll Missbrauch von Kindern seit 1937 untersuchen.

2002: Bischof Brendan Comiskey ist der erste und bisher einzige irische Geistliche, der zurücktritt, weil er es nicht geschafft hat, Missbrauch zurückzudrängen.

2005: Der Oberste Gerichtshof kritisiert die Kirche, Polizei und staatliche Behörden, nicht ausreichend Maßnahmen zu setzen, um sexuellen Missbrauch von Hunderten Kinder durch 21 Priester in Ferns zu unterbinden.

2008: Es wird offiziell verkündet, dass rund 12.000 Opfer durchschnittlich jeweils rund 61.000 Euro bekommen haben.

2009: Die Untersuchungskommission veröffentlicht im Mai den 2.575-Seiten-Bericht mit Details und 2.500 Zeugenaussagen. Der zweite Teil folgt im November.





Schweigegeld nach Sex im Beichtstuhl

Es ist ein Dokument der Schande. Um eine Frau ruhig zu stellen, die behauptet, im Kindesalter Jahre lang von einem Priester sexuell missbraucht worden zu sein, hat die Diözese Würzburg 15000 Euro Schweigegeld gezahlt. Alle Einzelheiten des merkwürdigen Deals wurden schriftlich in einer Vereinbarung festgelegt. ...

Ein katholischer Priester, bei dem sie etwa dreimal wöchentlich zur Beichte gehen musste, habe sie acht Jahre lang im Beichtstuhl missbraucht, am Ende auch vergewaltigt, sagt sie heute. Und sie erwähnt auch die Rolle einer Nonne, die vor dem Beichtstuhl Schmiere gestanden habe. ...

... Für Anwalt Günzel ein klarer Fall: "Das ist zumindest ein moralisches Schuldeingeständnis." Das sieht die Würzburger Kirchenleitung ganz anders. Ihr Sprecher erklärte jedenfalls, dass man der Frau in erster Linie nur helfen wollte: "Wir wissen ja nicht ob sich die Vorfälle tatsächlich so zugetragen haben".

Er räumt aber unumwunden ein, dass die Formulierungen in der Vereinbarung, die Frau zum Stillschweigen zu verpflichten, sehr unbefriedigend ausgefallen sind und anders aufgefasst werden könnten, als sie eigentlich gemeint waren:

"Da wurden wir rechtlich sehr schlecht beraten."




Ein Detail am Rande: Bei den Urlauben in Marokko war noch ein dritter Pensionist aus Salzburg dabei, ein ehemaliger Pfarrer

Salzburg-Stadt - Teils heftige Wortgefechte lieferten sich Staatsanwältin Barbara Feichtinger und die Verteidiger der beiden mutmaßlichen Sextouristen, die sich am Donnerstag wegen Missbrauchs Minderjähriger am Salzburger Landesgericht verantworten müssen:




Über die Opfer von Kindesmissbrauch in meist katholischen Schulen und Heimen Irlands (auch bei den Schulbrüdern)

http://www.tagesschau.de/ausland/irland128.html




Sie waren der Kirche zur Erziehung anvertraut

Stockhiebe, harte Arbeit und drakonische Strafen: Rund 500.000 Kinder wurden in den 50er- und 60er-Jahren in evangelischen Heimen misshandelt. Das ergab eine Untersuchung der Hannoverschen Landeskirche.

http://www.tagesschau.de/inland/kinderheim100.html




In mehreren Ländern wurden bereits systematische Misshandlungen in Kinderheimen, zumeist kirchlichen, aufgedeckt.

http://meta.tagesschau.de/id/29928/spaete-entschuldigung-bei-vergessenen-australiern





Nonnen bieten wegen Kindesmissbrauchs Millionenentschädigung

Sisters of Mercy sind bereit, rund 128 Millionen Euro zu zahlen. Der katholische Nonnenorden will in Irland wegen des jahrelangen seelischen, körperlichen und sexuellen Kindesmissbrauchs in Schulen und Waisenhäusern eine Entschädigung von knapp 128 Millionen Euro zahlen.

http://derstandard.at/1259281184530/Irland-Nonnen-bieten-wegen-Kindesmissbrauchs-Millionenentschaedigung




Man schaut in der kath. Kirche gerne zuviel weg, wenn es um sexuellen Missbrauch geht

Siehe das Video auf Spiegel TV:

http://www.spiegel.de/video/video-61636.html




Pädophiler Pfarrer darf im Orden bleiben

Er hat gestanden, Schüler eines katholischen Internats in Bayern sexuell missbraucht zu haben. Jetzt will ein 71-jähriger kirchlicher Seelsorger sein Priesteramt niederlegen. In seinem Orden bleiben darf er trotzdem - auf Abstand zu Kindern und Jugendlichen.

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,593926,00.html






Pater August Paterno aus Vorarlberg meinte, seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Genitalien hinübergerutscht


Obwohl die angeblichen Übergriffe Paternos schon länger zurückliegen, sei es nicht ausgeschlossen, dass ein Verfahren eingeleitet wird. Bei entsprechender Schwere des Vergehens sei eine Nicht-Verjährbarkeit möglich, erklärte Benno Elbs, Pastoralamtsleiter von Feldkirch.

Berichtet worden sei aber, dass der Kaplan nicht immer die notwendige Distanz bewahrt habe.

Auch von "Übergriffen, die schwerwiegend sind", hätten Betroffene gesprochen.

P. Paterno kommt aus der Diözese von Bischof Küng, der als päpstlicher Visitator in St. Pölten tätig ist. Küng solle von Vertrauensleuten der Opfer bereits vor Jahren informiert worden sein. Er versprach eine vollständige Aufklärung; wies jedoch laut ORF zugleich darauf hin, dass er nicht an Zufall glaube, dass die Vorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt publik werden. Küng sagte: "Ich habe Verdachtsmomente und konkrete Hinweise, dass die Vorfälle benützt werden, um andere Ziele zu verfolgen".

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch hat das Verfahren gegen Kaplan August Paterno wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eingestellt.

Staatsanwalt Franz Pflanzner bestätigte gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten" und ORF Radio Vorarlberg, dass die Vorfälle als "verjährt" eingestuft wurden.

Ob die Anschuldigungen zutreffen, wird von der Staatsanwaltschaft nicht mehr untersucht werden, erklärte Pflanzner.

Das war dann sofort für die kath. Kirche in Österreich der Freispruch ihrs Fernsehpfarrers.

Ob er aber als Kinderschänder weiter tataktiv war, wollte niemand mehr bei den Behörden nachgehen. Denn dann hätten die Verjährungen auch nicht mehr gegolten.

Es war leider so, dass P. Paterno noch viele andere Opfer und zu viel späteren Zeiten hatte.

Doch die ermittelnden Behörden in Österreich hat das nicht interessiert.

P. August Paterno war auch bis zu seinem Tod im Juli 2007 immer in Pulkau. Pfarrer Jerome aus der Pfarre Pulkau holte immer viele Jugendliche in sein gegründetes Europahaus nach Pulkau und der nette, liebe Pfarrer Paterno war ganz entzückt darüber! So liebte er bis zu seinem Tod Pulkau über alles.


RokkerMur (Originalname bekannt) schreibt über P. Paterno:

http://warteschlange.twoday.net/topics/TopStory/


Und hier ist explizit ein kurzer Auszug aus dem ganzen Artikel von der Homepage „WARTESCHLANGE“:

…Ich kannte Kardinal Groer und August Parterno persönlich (Nein - mein Typ ist bei denen nicht angekommen und mir ist nichts passiert) Groer von 2 Audienzen und Paterno weil Max Koch und ich in 1990 einen Halb-Skinhead betreuten der Paterno öfters einen blasen durfte. Gemacht hatten wir nichts u. a. da Skinheads nicht zu unserer Lieblingsklientel gehörten und weil wir Oliver D. nicht glaubten. Oliver D. war aber eine Ausnahme da er in Eigenregie Leuten am Karlsplatz half, zu uns in das Jugendzentrum Hietzing (damals im Amtshaus - im Keller) brachte...




Prälat Holenstein

Auch bei Prälat Holenstein (Innsbruck) hat Schönborn alles unternommen, dass der Name des Prälaten als Kinderschänder nicht öffentlich bekannt wird, bis mir vor Jahren die Sachlage zugetragen wurde, dann machte ich die Namensnennung des Täters sofort öffentlich:

Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung:

Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden.

Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Er überlebte und ist mittlerweile weit über 80 Jahre alt und in Tirol eine der honorigsten Personen.

Das dieser Zustand so bleiben konnte war u. a der Mitversdienst von Kardinal Schönborn……..






Vikar wegen Besitzes von Kinderpornos beurlaubt (Welt.de am 27. August 2009)

Ein Priester aus dem Sauerland soll in mehr als 100 Fällen Kinderpornos gesammelt und verbreitet haben. Die Staatsanwaltschaft in Arnsberg ermittelt wegen „Besitzes, Beschaffung und Verbreitung kinderpornografischer Schriften" gegen den 31 Jahre alten katholischen Geistlichen, der zuletzt als Vikar in Brilon tätig war.

Das Erzbistum reagierte bestürzt auf den neuerlichen Fall von Kinderpornografie bei Priestern. „Das war ein beliebter Vikar“.




Kath. Kinderheim in Burgenland (Österreich)

Der in Neuseeland lebende Schriftsteller Tom Appleton schrieb am 23.05.2009 bezüglich des großen Missbrauchsskandals der kath. Kirche in Irland einen Artikel, wo er auch auf Österreich (speziell in Burgenland) eingeht:

....... Ich erinnere mich jedoch auch an ein katholisches Kinderheim im Burgenland, Österreich, wo noch vor knapp sieben Jahren die Heimleiterin den Kindern einen einzigen Unterhosenwechsel pro Woche gestattete, und wo ein erwiesener Päderast, nachdem er sich an einigen der jungen Burschen vergangen hatte, stillschweigend an die nächste Institution weiter gereicht wurde. Als "Erzieher". Auch mit dem Essen war es wie bei Dickens. Die Heimleitung speiste fürstlich, die Kids bekamen irgendwas Grausliges. Warum niemand sich was zu sagen getraut hat? Ja, wenn man zwei Kinder zu versorgen hat und weit und breit keinen anderen Job findet, hält man eben brav die Klappe. Wer will schon im katholischen Österreich gegen die Kirche und die Caritas den Mund aufreißen? Der hervorragende österreichische Kriminalfilm "Silentium" nach einer Vorlage von Wolf Haas thematisiert genau diesen Bereich und verstößt damit gegen mehr Tabus, als es in ganz Hollywood überhaupt gibt.

Dennoch: einen Skandal irgendwelcher Art gab es nicht. Die katholische Kirche hat gelernt, Angriffe einfach ins Leere laufen zu lassen. Und sie weiß, sie hat die jeweilige Staatsmacht (in Österreich) fest im Griff.

Und hier ist der ganze Artikel von Tom Appleton (auf Telepolis vom Heise Verlag) mit der Headline:

„Wozu das Zölibat taugt?
Die Antwort ist einfach. Zum Kinderficken“

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30378/1.html






Priester: 15 Jahre Haft für Kindesmissbrauch

Ein argentinisches Gericht hat einen katholischen Priester am Mittwoch zu 15 Jahren Haft verurteilt, weil er Kinder missbraucht hat. Die Tat sei umso schwerer, weil der 52-jährige Julio Cesar Grassi für die Erziehung der Opfer verantwortlich gewesen sei, hieß es in der Urteilsbegründung. Grassi leitete die private Stiftung Felices Los Niños (Glücklich sind die Kinder), die medienwirksam rund 6000 verlassenen Kindern half. Grassi bleibt nach dem Urteil auf freiem Fuß bis ein Berufungsgericht das Urteil bestätigt. Die Anklage hatte bis zu 37 Jahre Haft gefordert. Der 52-Jährige ist der vierte Priester, der im mehrheitlich katholischen Argentinien in den vergangenen sieben Jahren wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Die Strafen reichten von acht bis zu 24 Jahren Haft. Auch zwei Bischöfe mussten wegen Skandalen um sexuellen Missbrauch zurücktreten.

Wiener Zeitung, Mittwoch, 10. Juni 2009




Am 27.1.2009 stand in den OÖ Nachrichten, dass wieder ein kath. Priester pornografische Kinderfotos aus dem Internet heruntergeladen und auf seinem Computer gespeichert hat.

Am Mittwoch, 11. Februar, um 11.10 Uhr muss er sich – laut Anklage – vor dem Rieder Landesgericht verantworten, sagt Staatsanwältin Ernestine Heger.




Suspendierter Kaplan hat Pfarre verlassen

Die Vorfälle rund um den Vorwurf der sexuellen Belästigung durch einen Kaplan in der Hauptschule Kohfidisch sorgen weiter für Diskussionen. Der 48-Jährige dürfte abgereist sein und die Pfarre verlassen haben. In Mischendorf war der Priester sehr beliebt.




Kinderfoltermaterial aus dem Internet bei Salzburger Priester

Vergewaltigungs- und Folterszenen, die an Kindern begangen wurden, hatte ein kath. Priester aus Pinzgau vom Internet heruntergeladen. Nachdem er bei einer Razzia in das Visier der Fahnder aus Deutschland geriet, bekam der Priester 3 Monate Haft für die 1600 Downloads.




Pfarrer von Annaberg wegen sexuellem Missbrauch versetzt

Pater Raphael musste wegen sexuellem Missbrauch Abschied nehmen! Er kommt ins Stift St. Peter als Altenpfleger. Eine Anzeige werde es nicht geben, denn die Fälle liegen schon Jahre zurück!




Ordenspriester vom Stift St. Peter geständig

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anklage gegen einen ehem. Salzburger Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs von 1993 - 1996 im Tennengau erhoben. Der Beschuldigte - derzeit Ordenspriester im Stift St. Peter - war im Vorverfahren voll geständig. Weiteren Anschuldigungen wurde wegen Verjährung nicht nachgegangen. Der zuständige Erzbischof sprach von rückhaltloser Aufklärung und einer Wiedergutmachung im Rahmen des Möglichen.




Verurteilung eines katholischen Pfarrers

Verurteilung eines katholischen Pfarrers der südburgenländischen Gemeinde Rudersdorf zu 18 Monaten bedingter Haft wegen versuchtem sexuellen Missbrauch und Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz.




Tirol Sellrain

Pfarrer Lukas Hammerle soll vor 20 Jahren sexuelle Kontakte zu Kindern gehabt haben. Lukas Hammerle wurde vom Abt Schreier von seinen Aufgaben entbunden. Hammerle weilte für einige Zeit im Ausland.

Abt Raimund Schreier vom Stift Wilten hat den beschuldigten Pfarrer, weil die Taten verjährt sind, wieder in die Pfarre Sellrain eingesetzt (Sellrain ist eine Stiftspfarre). Begründung des Abtes: Der Täter (Mönch und Priester) habe sich ja bei all seinen Opfern entschuldigt:


http://www.news.at/articles/0351/10/71329/sex-missbrauch-kirche-tiroler-pfarrer


Chorherr Lukas Hammerle sagte 2003 laut Artikel im News, dass er sich einer Therapie unterziehen will. Pädophilie ist aber nicht heilbar und jetzt hat er gleich 3 Pfarren:

http://www.stsigmund.tirol.gv.at/system/web/sonderseite.aspx?menuonr=218743906&detailonr=218743906





Kardinal Schönborn ließ zu, dass dieser PÄDO Priester auch einfach nur versetzt wurde:

NÖ Augustiner Chorherren decken pädophilen Mitbruder: An die 30 Buben wurden Opfer des ehemaligen Kaplans und seines Ministrantenführers aus Bromberg. Kaplan Severin Winter war von 1989 bis 1995 in Bromberg tätig. Es stellte sich heraus, dass der damalige Leiter der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch, Monsignore Helmut Schüller, bereits im September 1997 über Zwischenfälle mit dem Kaplan aus Bromberg informiert worden war. Die Konsequenz war die Versetzung in eine andere Gemeinde und angezeigt wurde er auch nicht. Kardinal Schönborn ist selber Ordensmann (Dominikaner) und so schützt er von oben die klösterlichen Gemeinschaften und deren pädophile Brüder solange es nur irgendwie geht….Nach Bromberg wurde der Kaplan von seinen Ordensoberen, den Reichersberger Augustiner Chorherren, in die niederösterreichische Gemeinde Pitten versetzt. Die Ordensleitung war nie zu einer Stellungnahme bereit.

Nicht nur Schönborn versetzt, ignoriert und interveniert für seine HOMO-PÄDO-Priester, auch Kardinal König pflegte in diesen Fällen bei Gericht persönlich zu intervenieren und zu vertuschen……




Nach einem Aufruf von mir in der österreichischen TV -Sendung "Vera" 2004, für eine Sammelklage gegen die kath. Kirche, erhielt ich einige Anrufe.

Nur einen möchte ich hier kundtun. Eine Anruferin erzählte mir, ihr Sohn sei vor 34 Jahren in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Auch bei anderen Buben habe er das gemacht. Nachdem Frau xxxxxx von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging die Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Bei dem Prozess soll die Richtern den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde frei gesprochen. Frau XXXXXX hat dann eruiert, dass Kardinal König selber bei der Richterin interveniert hat. Frau XXXXXX hat keine schriftlichen Unterlagen mehr, aber bei Gericht werden 50 Jahre lang die Akten aufbewahrt. Sie sagt, wenn der Anwalt bei der Einlaufstelle das Geburtsdatum und den Namen bekannt gibt, erhält er den Akt. Sie will für ihren Sohn kein Schmerzensgeld geltend machen, aber diese ganze Farce soll aufzeigen, wie die Gerichte mit der Kirche wegen dem Konkordat packeln! Deswegen will sie, dass die Daten mit in den Prozess aufgenommen werden und sie will mit unserem Anwalt kurz darüber sprechen.
Frau XXXXXXX ist auch bereit bei Gericht als Zeugin in unserer Sammelklage auszusagen, um aufzuzeigen, dass die Kirchenoberen immer alles tun, damit vertuscht werden kann (es war nicht nur so in der Vergangenheit , heute wird es ja noch genau so gehandhabt)...................

Es liegt bei mir der Verdacht nahe, dass es sich bei dem ehemaligen „holländischen Priesterseminaristen“ um Pater Louis Fonteyne (auch Bruder Robert genannt) aus dem NÖ Stift Geras handeln könnte. (ich berichtete schon ganz oben über ihn).

Auf jeden Fall wusste Kardinal Schönborn über die Veranlagung von Bruder Robert Bescheid und er sah zu, wie Bruder Robert Kinder sexuell missbrauchte und weiter missbrauchte, bis sich zu viele Eltern beschwerten....

Kardinal Schönborn war vom Treiben dieses Geistlichen seit Antritt seines Amtes als Kardinal (1996) informiert, doch erst nachdem zu viele Eltern gegen Bruder Robert protestierten wurde er letztendlich (erst) 2001 angezeigt, verurteilt wurde er aber erst 2005.




Ermittlungen gegen Erzbischof

Die kalifornische Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Bericht der "Los Angeles Times" im Zusammenhang mit Missbrauchsvorwürfen gegen den Erzbischof von Los Angeles, Kardinal Roger Mahony. Das Blatt beruft sich auf namentlich nicht genannte Quellen aus dem Umfeld der Staatsanwaltschaft. Er sei über die angebliche Untersuchung durch eine Grand Jury "erstaunt und verblüfft", sagte Mahony. Laut Zeitung wird geprüft, ob Mahony und andere Kirchenobere pädophile Geistliche trotz massiver Vorwürfe geschützt und nicht aus dem Dienst entlassen haben.




Die Kirche wollte sich von einer Versicherung das Schmerzensgeld zurückholen, das sie einem sexuellen Missbrauchsopfer zahlen musste

Ein Pfarrer war wegen sexuellem Missbrauch an einem Mädchen verurteilt worden. Dem Mädchen wurde Schadenersatz gezahlt. Die Kirche fordert das Geld nun vom Versicherer retour, da es sich nur um einen Betriebsunfall handle. Der Versicherer hingegen argumentiert, dass die Versicherungspolice das Schmerzensgeld nicht abdecke, dass das Schadensrisiko wegen sexuellen Missbrauchs nicht mehr gedeckt sei. Medienberichten gemäß hat das Bistum mittlerweile zugegeben, dass es sich um einen von mehreren Fällen handelt.




Wegen sex. Missbrauchsklagen gegen Priester des Jesuitenordens in den USA haben die Jesuiten Gläubigerschutz

beantragt (Gläubigerschutz schützt aber in den USA nicht die Gläubiger, sondern den Schuldner, also gibt es kein Schmerzensgeld mehr). In den USA können insolvente Unternehmen Gläubigerschutz nach Chapter 11 beantragen. Die Folge: Der Aktienkurs stürzt in solchen Fällen ins Bodenlose. Doch die Firmen können ihre Sanierung immerhin unbehelligt von Forderungen der Geldgeber in Angriff nehmen. Als Reaktion auf Klagen gegen Priester wegen sexuellen Missbrauchs haben die Jesuiten in den USA nun auch Gläubigerschutz beantragt. Durch den Gläubigerschutz braucht man den Missbrauchsopfer entweder gar keine oder nur geringe finanzielle Entschädigungen zahlen. Die Jesuiten mit mehr als 18000 Mitglieder in 125 Ländern der Welt können jetzt also weiter ungestraft sexuellen Missbrauch treiben.

Wenn die Kirche schon nicht auf ihre Priester aufpassen kann, dann doch wenigstens auf ihr Geld.




Das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche

Der Erzbischof von Dublin Diarmuid Martin sagte, das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein.

Er mahnte in einer Rede vor der nationalen Priester-Konferenz zu offenem Umgang mit dem Problem und zur Gewährleistung von bestmöglichem Schutz von Kindern. Regierung und Kirche gehen bisher von ca. 17.000 mutmaßlichen Opfern sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter aus. Man stelle sich vor: Es gibt 17.000 sexuelle Missbrauchsopfer von kath. Kirchenleuten in Irland bei insgesamt nur 4 MIO Iren.

Vor wenigen Jahren hat in Irland Premierminister Ahern eine strenge Prüfung der kath. Kirche in Auftrag gegeben. Er wollte endlich Licht ins Dunkel wegen nicht verstummender Vorwürfe vermeintlicher Opfer bringen. Er wollte ernsthaft recherchieren lassen, ob an diesen Missbrauchsvorwürfen, den manche Opfer gegen die kath. Kirche Irlands erhoben, auch wirklich etwas dran sei. Dann musste ein Erzbischof auf Drängen des Premierministers bekennen: Es gibt 17.000 Opfer.

Die Schadensersatzforderungen gegen die katholische Kirche sollen nach Regierungsschätzungen mittlerweile bei 1,16 Milliarden Euros liegen (Die Zahl für die Entschädigungen wir aber immer höher, weil die Zahl der Opfer immer größer wird).

Irland hat 4 Millionen Einwohner, doch die Opferzahl kath. Kirchenleute Irlands steigt und steigt: 2003 war die Rede von hunderten Opfern, 2005 war in den Medien bereits schon von 11.000 Opfern die Rede, 2006 von 15.000, 2007 von 16.000, 2008 von 17.000, usw………

Kardinal Antonio Canizares sagte zu den vielen sex. Missbrauchsfällen von kath. Priestern in Irland: “Was in irischen Schulen geschehen sein mag, ist nicht zu vergleichen mit den Millionen von Leben, die durch Schwangerschaftsabbrüche zerstört wurden”, sagte der spanische Kardinal Antonio Canizares dem Fernsehsender TV3.

Unter der sozialistischen Regierung Spaniens wurde der Schwangerschaftsabbruch weitgehend liberalisiert. Die spanische Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez übte scharfe Kritik an den Äußerungen des Geistlichen. Es sei “völlig unangebracht und unverantwortlich”, den Missbrauch von Kindern mit der Abtreibung zu vergleichen, sagte die sozialistische Politikerin. “Dies sind zwei völlig verschiedene Dinge.”

Der Papst meint nur zu den vielen sexuellen Missbräuchen seiner irischen Kirchenleute:

"Das ist eine Angelegenheit der örtlichen Kirche" Eine offizielle Stellungnahme hat der Vatikan allerdings bisher zu den Missbrauchsfällen in Irland stets abgelehnt. Man begründete dies mit dem Hinweis darauf, es handle sich hier um eine „Angelegenheit der örtlichen Kirche". Weder Staat noch Kirche gingen immer wieder auftauchenden Missbrauchsberichten gründlich nach - und wurden so zu schweigenden Komplizen.




Polizei-Razzia im weltberühmten Kloster

Ein Benediktiner-Pater wurde in einem Würzburger Sex-Shop beim Klauen von Porno-DVDs erwischt - Polizei durchsuchte Kloster und fand 230 Porno-Filme

Eklat im deutschen Kloster Maria Laach. Ein deutscher Benediktiner-Pater aus dem Kloster Maria Laach wurde kurz vor Weihnachten beim Klauen von Porno-DVDs in einem Würzburger Sex-Shop erwischt. Dies berichtet die "Abendzeitung". Der Pater verübte den Diebstahl von Schwulen-Pornos in dezenter Straßenkleidung und wurde nach einer Verfolgungsjagd durch die Innenstadt von der Polizei festgenommen. Bei einer anschließenden Razzia im Kloster Maria Laach wurden 230 einschlägige Filme beschlagnahmt, darunter auch jene 40 Streifen, die der Würzburger Sex-Shop-Besitzer ebenfalls vermisste. Eine Stellungnahme des Klosters zu den Vorfällen gibt es derzeit nicht.




Priester von Brügge vorläufig suspendiert

Im Bistum Brügge ist der Pfarrer von Wielsbeke und Oostrozebeke vorläufig von seinem Amt suspendiert worden. Der Priester steht im Verdacht, des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen, die vor drei Jahren an einem Chiro-Lager teilgenommen haben, das von dem Geistlichen geleitet wurde. Eine Hausdurchsuchung förderte am Mittwoch anscheinend auch kinderpornographische Dokumente zu Tage. Bei dem Chiro-Lager soll der 50-Jährige einen Minderjährigen beim Duschen berührt haben. Die Justiz sprach von einem einzigen Fall. Allerdings würden jetzt in mehreren Richtungen ermittelt, heißt es.




Schwerer Schlag gegen Kinderporno-Konsumenten

Unter den Verdächtigen sollen Priester sein

Die Ermittlungen, die unter dem Namen "Operation Data" laufen, richten sich unter anderem gegen Ärzte und Priester, einen Fußballtrainer und einen Küster. Der Zeitung liegt nach eigenen Angaben eine 180 Seiten starke Liste mutmaßlicher Kinderporno-Käufer vor. Auf ihr seien nicht nur die Namen der Verdächtigen protokolliert, sondern auch deren Anschriften und ditkartendaten. Nach Informationen des Blattes soll sich ein Pfarrer aus Sachsen vom Computer des Pfarramtes auf die Kinderporno-Seite eingeloggt haben. Bei ihm wurden Fotos und Filme sichergestellt. Der Geistliche wurde beurlaubt.




Kinderporno-Vorwurf: Pfarrer muss Kirche räumen

Völklingen/Trier. Schwere Vorwürfe gegen einen Geistlichen: Ein Pfarrer (37) soll Kinderpornos besessen haben. Laut Staatsanwalt entdeckten Ermittler diese auf seinem Computer.

Darauf zog das Bistum Trier jetzt Konsequenzen und entband den Mann von seiner Arbeit. Zurzeit sind zwei Staatsanwaltschaften mit den Vorwürfen befasst: die in Saarbrücken und Koblenz. Zu den Details, wie sie sich nach Aktenlage darstellen: Demnach war der Mann für einen Pfarrer zuerst als Vikar (Stellvertreter) in Völklingen tätig. Vier Jahre blieb der katholische Priester dort. Dann erhielten die Ermittlungsbehörden vom Bundeskriminalamt einen Hinweis auf die mögliche Straftat. Saarbrückens Staatsanwaltssprecher Bernd Meiners bestätigt, dass sich seine Behörde damit befasst. In diese Zeit – Oktober 2007 – fällt der Wechsel des Pastors von Völklingen in die Nord-Eifel/Rheinland-Pfalz. Dort kümmerte er sich bis Mittwoch um die Pfarreien-Gemeinschaft Großkampenberg, Eschfeld, Harspelt und Lützkampen. Dann löste ihn ein Dechant ab. Zuständig ist das Trierer Bistum. Der betroffenen Gemeinde wurden keine konkreten Gründe genannt. Großkampenbergs Ortsbürgermeister Herbert Heinz: "Uns wurde gesagt, das habe psychische Gründe.“ Das Bistum schweigt. Nur dessen Sprecher Ernst Mettlach sagte ein paar Worte, ohne auf den Fall einzugehen. Mettlach: "Es wird gegen einen Pfarrer des Bistums wegen der Nutzung kinderpornographischen Materials ermittelt.“ Bis zur Klärung des Vorwurfs sei er vom Dienst beurlaubt.

Übrigens: Es handelt sich bereits um den zweiten Völklinger Fall eines Jahres. Bereits im Januar wurde bekannt, dass die Saarbrücker Staatsanwaltschaft gegen den Kirchenmann Christoph W. (49) ermittelt. Vorwurf: Er soll Kinderpornos aus dem Internet auf seinen Rechner geladen haben. Darauf suspendierte ihn das Bistum.




Polizei will Nachbarn vor pädophilem Priester warnen

Ein 61-Jähriger Sexualstraftäter musste wegen einer Justizpanne aus dem Gefängnis entlassen werden. Nun will die Bremer Polizei Nachbarn vor dem ehemaligen Priester warnen.




Katholisches Internat Bad Neustadt/Saale Kindesmissbrauch durch Priester verjährt

Ein katholischer Priester, der in den 70er-Jahren Schüler eines Internats sexuell missbraucht haben soll, kann dafür nicht mehr strafrechtlich belangt werden. Die Taten sind verjährt, so die Staatsanwaltschaft Koblenz. Inzwischen haben sich über zehn Betroffene gemeldet. Eine unterfränkische Tageszeitung berichtete unter Berufung auf den 50-Jährigen, die Zahl der Betroffenen liege "wahrscheinlich nicht unter 100". Zum Zeitpunkt des Missbrauchs sollen die Kinder rund zehn Jahre alt gewesen sein. Diesen Bericht wies der stellvertretende Ordensleiter Baumbach zurück: "Bis dato haben sich 15 Männer bei mir gemeldet, die aber längst nicht alle auch Opfer sind." Bisher habe er es abgelehnt, über konkrete Zahlen zu sprechen, da die Opfer "keine Nummern" sein sollten. Baumbach wies auch die Darstellung zurück, der Pater sei wegen der Vorfälle Anfang 1978 plötzlich versetzt worden, um die Taten zu vertuschen. "Das war eine Versetzung aus anderen Gründen und es hatte nichts mit sexuellem Missbrauch zu tun", so Baumbach.

Nach Aussagen des 50-jährigen Theologen habe es drei Gruppen von Schülern gegeben: "Die, die missbraucht wurden, die, bei denen es versucht wurde und die, die den Missbrauch mitbekommen haben", wird der ehemalige Internatsschüler in dem Blatt zitiert. Dem Zeitungsbericht zufolge habe auch die Internatsleitung von den Vorfällen gewusst. Ein Schüler soll sich einem Mann anvertraut haben, der 1977 beruflich in dem Haus zu tun hatte. Dieser habe dann die Internatsleitung und das Rathaus von Bad Neustadt informiert. Das Internat in Bad Neustadt sowie eine Schule des Ordens im Landkreis Rhön-Grabfeld waren 1978 wegen sinkender Schülerzahlen geschlossen worden.




Ex-Pfarrer gesteht Kindesmissbrauch

Vor dem Landgericht Essen hat am Montag (22.09.08) ein früherer Pfarrer einer Bottroper Kirchengemeinde drei sexuelle Übergriffe auf einen damals zwölfjährigen Jungen zugegeben. Die Staatsanwaltschaft geht aber von häufigerem Missbrauch aus.

Aufgrund der Befragungen zum Missbrauch der Schwester sei die Staatsanwaltschaft auf die nun angeklagten Taten aufmerksam geworden, sagt Rechtsanwalt Fischer. Die beiden Geschwister hatten seinerzeit die Schulferien bei dem mit der Familie befreundeten Pfarrer verbracht. "Der Familie war bekannt, dass es zu Übergriffen gekommen ist", erklärt Fischer. Sie habe daraufhin den Kontakt zum Pfarrer abgebrochen, ihn aber nicht angezeigt. Die Katholische Kirche hatte den Pfarrer nach der Anklage vom Dienst suspendiert.




Ermittlungen gegen Pfarradministrator in Neuching

Neuching, Landkreis Erding, 21. Juli 2008 (ok) Das Erzbischöfliche Ordinariat München bestätigt, dass gegen den Pfarradministrator der Pfarrei St. Martin in Neuching, Christoph Z., wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ermittelt wird. Die Mutter eines zehnjährigen Mädchens hatte Anzeige erstattet. Das Ordinariat hat umgehend reagiert. Bis zu einer Klärung wurde der Geistliche von seiner Aufgabe als Pfarradministrator in Neuching beurlaubt. Er darf in dieser Zeit auch keinen Religionsunterricht erteilen. Der Offizial der Erzdiözese, Domdekan Lorenz Wolf, hat die Pfarrei darüber bereits am 13. Juli in den Sonntagsgottesdiensten informiert.




Pfarrer missbraucht Mädchen - zehn Monate Bewährungsstrafe

Der ehemalige Pfarrer im oberbayerischen Weilach (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) erhielt eine Bewährungsstrafe von zehn Monaten. Der Geistliche hatte sich zwischen 2003 und 2004 an dem noch nicht 14-jährigen Mädchen vergangen. Weitere Fälle des sexuellen Missbrauchs konnten dem vom Bistum Augsburg suspendierten Priester nicht nachgewiesen werden, wie die Staatsanwaltschaft Ingolstadt mitteilte. Die Ermittlungsbehörde hatte den Strafbefehl beantragt, den das Amtsgericht Neuburg an der Donau am Mittwoch erließ.




Von Nonnen gequält

1. Juni 2008 um 18.00 Uhr im ZDF in der Sendung Mona Lisa u. a. :

….Im Kinderheim St. Josef in Eschweiler, das bis in die Mitte der 70er Jahre unter der Obhut des Ordens "Arme Dienstmägde Jesu Christi", herrschten katastrophale Zustände. Die heute 47jährige Carola Koszinoffski berichtet von haarsträubenden Erziehungsmaßnahmen, die damals für Zucht und Ordnung sorgen sollten. Das Trauma ihrer Kindheit hat sich tief in ihre Seele gegraben. Erst jetzt, 35 Jahre später, kann die gelernte Erzieherin über ihre grausame Kindheit im Heim der Nonnen sprechen…




47 Mädchen innerhalb von 30 Jahren missbraucht, der 84 Jahre alte Priester war geständig

Der 84 jährige katholische Geistliche hat vor einem Gericht in Ottawa (Kanada) die Taten zugegeben. Jahrzehntelang machte er sich mit Süßigkeiten an kleine Mädchen heran. Er nahm sie für seine unsittlichen Berührungen immer auf seinen Schoß. Ein Kirchensprecher meinte, das ist "wahrscheinlich der schlimmste Missbrauchsfall" Kanadas. 2004 hatte erst das erste Opfer des Priesters Mut gefunden Charles Sylvestre offen zu beschuldigen. Alle Taten fanden von 1955 bis 1988 statt.




Pfarrer in 59 Fällen wegen sexuellem Missbrauch verurteilt

Nach Medienberichten wurde der 39 jährige Pfarrer aus dem schwäbischen Ort Wald wegen sexuellem Missbrauch in 59 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Opfer waren drei Kinder im Alter zwischen elf und 14 Jahren.




Pfarrer gestand sexuelle Nötigung an zwei Mädchen

Im hessischen Kreis Bergstraße wird ein 44 jähriger Pfarrer wegen sexueller Nötigung an zwei Mädchen zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, da er für schuldig befunden wurde, zwei minderjährige Schwestern des Öfteren missbraucht zu haben. Der Pfarrer gestand die sexuellen Nötigungen begangen zu haben.




Kinderpornos auf PC von Pfarrer entdeckt

Bozen, 09. Oktober 2008 - Die Südtiroler Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Geistlichen. Der Pfarrer betreut seine beiden Gemeinden vorläufig nicht mehr. Kinderpornografisches Material ist auf dem PC eines Südtiroler Pfarrers gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Geistlichen, der für zwei Pfarren im Vinschgau zuständig war. Bis auf weiteres werde der Geistliche diese Pfarren nicht mehr betreuen, hieß es in einer Stellungnahme der Diözese Bozen Brixen am Donnerstag. Die Diözese verurteile jede Form von Pädophilie. Ob sich die Vorwürfe gegen den Pfarrer als wahr erweisen, werde sich zeigen. Man vertraue bei der Klärung auf die Justiz, bis dort hin gelte die Unschuldsvermutung. Aufgeflogen war der Priester, als er seinen Computer zur Reparatur brachte. Ein Techniker entdeckte die Bilder und erstattete Anzeige.




14 Nonnen von Taubstummenschule wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

Schüler einer katholischen Taubstummenschule im Erzbistum Boston haben die Verantwortlichen wegen sexuellen Missbrauchs verklagt. Die Beschuldigten sind mindestens 14 Nonnen, ein Priester und einen Sportlehrer. Sechs Männer und drei Frauen werfen ihnen Vergewaltigungen und körperliche Misshandlungen vor. Die Verbrechen wurden zwischen 1944 und 1977 begangen, als die Kläger 7 bis 16 Jahre alt waren. Dem Verfahren könnten sich weitere ehemalige Schüler anschließen. Eine weitere Klage richtet sich auch gegen Bischof Thomas Daily, dem Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vorgeworfen wird.




Pädophiler Pfarrer von Riekofen packt aus

Bereits 1999 hatte sich der damalige Kaplan an einen Jungen vergangen. Als vorbestrafter Priester hätte er nie wieder mit Kindern und Jugendlichen arbeiten dürfen. Das Bistum Regensburg hat den Pfarrer jedoch als Gemeindeseelsorger beschäftigt. Ab 2004 soll er jahrelang einen elfjährigen Messdiener missbraucht haben. Der Anwalt des Pfarrers kündigt ein umfassendes Geständnis an.




Magdeburger Bistum bestätigte zwei Fälle sexuellen Missbrauchs und zahlt nach 40 Jahren 25.000 Euro Entschädigung

Ein Fall ist aus den 60er Jahren, der andere passierte erst vor wenigen Jahren.
Ein Ministrant, der seit seinem 9. Lebensjahr, für viele Jahre hindurch von einem Priester und einem weiteren Kirchenmann, sexuell missbraucht wurde, hatte 2005 einen Betrag von 25.000 Euro erhalten. Seit 1993 versuchte das Opfer, N. D. in der Kirche um Gehör, jedoch ohne Erfolg. Eine Entschädigung für die Therapiekosten wolle man auch nur dann zahlen, wenn über den Missbrauch in der Öffentlichkeit geschwiegen wird. Laut dem Bistumssprecher wurde auch im anderen, jüngeren Fall dem Opfern Hilfe angeboten. «Zu finanziellen Dingen äußere ich mich nicht», sagte der Sprecher des Bistums weiter, «Es liegt uns daran, nichts zu vertuschen, wir wollen die Leute schützen».




Wird Bischof doch wegen sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen angezeigt?

Der frühere Bischof von Springfield aus Massachusetts wurde wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Wegen Verjährung wurde die Klage aber zurückgezogen. Der Bischof wird jedoch bald in New York, oder auch in New Hampshire, oder sogar in Kanada angeklagt, weil er Buben auch in all diesen Staaten missbrauchte. In diesen Staaten und Ländern gelten andere Verjährungsfristen.




Vier von zehn Nonnen werden in den USA sexuell missbraucht, meist von Priestern

Vier von zehn Nonnen in den USA sind einer Studie zufolge schon einmal sexuell missbraucht worden - oft von einem Priester oder einer anderen Nonne. Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon möglicherweise betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch" am Sonntag. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.




Zahlung von 900.000 Euro an ein Missbrauchsopfer der Erzdiözese in Birmingham

Ein 35 Jahre alter Mann hat 900.000 Euro von der Erzdiözese Birmingham erhalten.
Zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr wurde das Opfer von einem Priester missbraucht, so dass durch die Missbräuche bei dem Opfer sogar längere stationäre Klinikaufenthalte notwendig wurden. Ein anderer Ministrant aus Manchester hatte bereits schon 330.000 Pfund erhalten. Acht Männer, die zur Tatzeit zwischen 8 und 17 Jahre alt waren, haben bereits vor Gericht Missbrauchsvorwürfe gegen den Priester erhoben. Da der Priester aber inzwischen verstarb, konnte er nie zur Rechenschaft gezogen worden.




Priester-Stalkerin vor Gericht

Jene 42-jährige Wienerin, die seit Jahren einen Priester verfolgt und seine Gottesdienste mit lautstarken Beschimpfungen unterbrochen haben soll, musste sich jetzt vor Gericht verantworten.

Staatsanwältin Michaela Schnell legte ihr Störung einer Religionsausübung und schwere Körperverletzung zur Last, denn laut einem medizinischen Gutachten traten bei dem 67-jährigen Geistlichen in Folge der Belästigungen Depressionen, Herzrasen, Blutdruckregulationsstörungen und Schweißausbrüche auf, was in Summe eine länger als 24 Tage dauernde Gesundheitsschädigung zur Folge gehabt haben soll.
„Herzrhythmusstörungen haben wir alle! Das ist ein aufgelegter Blödsinn, was der Pfarrer sagt. Der Pfarrer ist nicht schlecht beisammen! Der liebe Gott ist mein Zeuge“, gab die Frau zu Protokoll. Sie bekannte sich zu sämtlichen Vorwürfen nicht schuldig. In Wahrheit sei sie von dem Gottesmann vergewaltigt worden.

Nach dem Unfalltod ihres Lebensgefährten und einer schweren Erkrankung habe seine Mandantin bei der Kirche Rat und Hilfe gesucht, erläuterte Verteidiger Christian Werner. In der Pfarre Alservorstadt fand die Frau Aufnahme, wurde in die Frauen- und Bibelrunde integriert. „Ich war glücklich, dass ich dort angekommen bin“, verriet sie Richter Thomas Hahn.

Der Pfarrer habe ihr schließlich „Einzelgespräche“ angeboten, da ihre schlechte Verfassung offenkundig gewesen sei. Es sei eine „gemeine Verleumdung“, dass sie während dieser Sitzungen ein sexuelles Interesse entwickelt habe. Vielmehr sei der Priester zudringlich geworden: „Beim 21. Gespräch war er plötzlich ganz anders. Er hat mich im Zuge dessen vergewaltigt“, behauptete sie.

Für die Richtigkeit dieser Angaben gibt es laut Anklagebehörde keinen Anhaltspunkt. Dokumentiert sind allerdings seit November 2001 andauernde Belästigungen, denen der Pfarrer nicht ein Mal mit einer freiwilligen Versetzung nach Niederösterreich entgehen konnte. Die allein stehende Frau stöberte ihn auf, störte Messfeiern, indem sie ihm in angeblich alkoholisiertem Zustand „Sauhund!“ oder „Hurenbock!“ zurief, so dass sich der Geistliche schließlich gezwungen sah, am Kircheneingang Türhüter zu postieren, die der 42-Jährigen den Zutritt verwehrten.

Die Frau bekam auch die Telefonnummer des Mannes heraus und soll ihn permanent mit nächtlichen Anrufen gequält haben. Zuletzt erstattete er Anzeige wegen Stalkings, da sich die Frau immer wieder bewusst auf eine Parkbank vor jenen Klostermauern setzen soll, hinter denen der Ordensmann weitgehend sein Leben verbringt.

„Ich sitze gern beim Friedhof, wo es ruhig ist. Gegenüber ist das Bürgermeisterhaus. Der fühlt sich von mir nicht gestalkt“, hielt dem die Wienerin entgegen. Der Pfarrer habe sich „einen Spaß daraus gemacht, jedes Mal die Polizei zu holen, wenn er mich gesehen hat.“ Die 42-Jährige, die als Berufsbezeichnung „katholische Schriftstellerin und Malerin“ angab, verwies darauf, ein „gläubiger Mensch“ zu sein: Sie habe jedoch „die katholische Mafia erlebt“, weil ihr keiner Glauben schenke, während für den Geistlichen sein Verhalten keine Konsequenzen habe.

Laut zwei psychiatrischen Gutachten leidet die Frau an einer Persönlichkeitsstörung, ist jedoch zurechnungs- und damit schuldfähig. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihr bis zu drei Jahre Haft.

Die Verhandlung wurde zur Einvernahme des Pfarrers und weiterer Zeugen auf den 23. Mai vertagt. Wie sein Rechtsbeistand Felix Sehorz auf Anfrage der APA erklärte, geht es dem Geistlichen „derzeit ganz gut“. Im Hinblick auf den Prozesstermin habe sich die Frau in den letzten Wochen ruhig verhalten. Der Priester hat sich dem Strafverfahren als Privatbeteiligter angeschlossen: Er fordert von der Beschuldigten 2.000 Euro Schmerzensgeld.

Am 6. 6. 2007, schrieb ich zu diesem Fall Frau Staatsanwältin Schnell folgenden Brief:

Der Don Juan der kath. Priester, dem schwere sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde, wurde Stalkingopfer seines weiblichen Opfers. Die Frau wurde verurteilt, er nicht.

Wien, am 6. 6. 2007

Sehr geehrte Fr. Staatsanwältin Schnell!

Ich möchte zu dem Fall der „Priesterstalkerin“ folgendes sagen, (siehe meinen beiliegenden Brief an Kardinal Schönborn), denn ich glaube der Frau (obwohl ich sie nicht kenne) mit ihren Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs durch P. Norbert. Die Verurteilte ist für mich das eigentliche Opfer der ganzen Geschichte, denn es hat seitens der Kirche Methode, wie mit Opfern von sexueller Belästigung oder sexuellem Missbrauch umgegangen wird. Die Opfer werden immer als Irre dargestellt oder dazu gebracht, weil sie dann eben irgendwie reagieren um sich endlich Gehör zu verschaffen. Die Psychiatrie und die Justiz und die Politik in Österreich helfen immer der Kirche (u. a. wegen dem Konkordat, das in der Verfassung verankert ist) außer aber in den Fällen, wo die Sachlage gegen die Kirche schon so eindeutig ist, dass da nichts mehr zu drehen und zu biegen geht……

Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst



Über den Don Juan der katholischen Priester, der dummerweise ein Stalkingopfer einer Frau wurde….

Eure Eminenz, Kardinal Schönborn!

Das ist die Bigotterie in Ihrer Kirche: Ihre Öffentlichkeitsarbeiter waren froh, endlich einmal nicht über einen HOMOPÄDOPHILEN Priester und dadurch über einen sexuellen Missbrauchsfall Stellung zu nehmen (und herumzulügen, wie immer in solchen Fällen) sondern endlich berichten zu lassen, dass ein Priester Opfer und von einer bösen Stalkerin verfolgt wurde.

P. Norbert Kalcher war von 1978 – 2003 als Pfarrer in der Pfarre Alservorstadt (zugleich Minoritenkloster) tätig. Davor war er ebenfalls von 1967 – 1969 in der Pfarre Alservorstadt schon als Kaplan tätig. Dazwischen wurde er als Ordengeistlicher der Minoriten in diverse andere Klosterpfarreien der Minoriten in Österreich schon von seinen Ordensoberen hin- und herversetzt, da P. Norbert sehr viele Mädchen und Frauengeschichten hatte. Seine Ordensobrigkeiten (P. Clemens Breineder, dann P. Christian Fichtinger) haben einfach immer lächelnd darüber hinweg gesehen.

Die Vorliebe für seine Schmuseattacken oft mit minderjährigen Mädchen (die aber immer einverstanden gewesen sein sollen) und anderen, oft verheirateten Frauen, fanden bevorzugt in Nischen des Kreuzganges des Klosters der Pfarre Alservorstadt satt.

Die unzähligen Frauengeschichten von P. Norbert waren Jahrzehnte Gesprächsthema unter vorgehaltener Hand in der Pfarre Alservorstadt und dabei erwischt worden ist er von ZIG Leuten der Pfarre, die nach außen hin aber immer geschwiegen haben, und gesagt haben, er ist ja so ein fescher Pfarrer, da kann man nicht widerstehen.

So konnte P. Norbert sein Don Juan Dasein (als Ordengeistlicher) ungeniert und intensiv ausleben. Das schlimme dabei ist, das nicht Einhalten des zölibatären Priesterlebens. Die Kirchenobrigkeiten, die nach außen hin immer an der Ehelosigkeit festhalten, tolerieren das Verhalten ihrer Priester, denn wenn sie es beichten, dann wird ihnen verziehen und das war’s. Konsequenzen gibt’s auch keine. Noch dazu, wenn die Ehelosigkeit eines kath. Priesters durch einen Eintritt in ein Kloster als Ordensmann noch zusätzlich mit einem neuerlichen Keuschheitsgelübde (also doppelt) geleitet wurde.

Nun sagt aber P. Norbert im Kurierbericht über die Frau, die ihn belästigt haben soll: „Die hat eine andere Absicht. Sie hat in mir eher den Mann als den Priester gesehen. Eigentlich wollte sie MICH haben.“ Natürlich stellte Hochwürden sofort klar: „Dafür gebe ich mich nicht her.“

Ich sage, die vielen Frauengeschichten haben einfach P. Norbert eingeholt, denn alles im Leben kommt irgendwann zutage…..

PFUI TEUFEL sage ich da nur zu so viel (von oben geschützter) Bigotterie!

Warum ich, Michael Tfirst, das alles weiß? Ich war 1973 / 1974 für fast ein Jahr lang Kandidat der Minoriten in der Pfarre Alservorstadt und ich wohnte in der Klausur der Mitbrüderbrüder, davor war ich in der Pfarrjugend der Pfarre Alservorstadt.

Hier ist noch einmal der ganze Artikel der Tageszeitung Kurier vom 23. 5. 2007:

Stalking an Priester: Frau verurteilt

Eine 42-jährige Frau hatte einen Priester jahrelang verfolgt, belästigt und verleumdet. Sogar nach seiner Versetzung folgte sie ihm in die neue Pfarre. Das Urteil fiel mit einer Geldstrafe von 600 Euro milde aus.

„So wie sie mich angeschaut hat . . .“, bei einer Sprechstunde in der Pfarre Alservorstadt, dieser Blick verriet Pater Norbert gleich: „Diese Frau will keinen geistigen Beistand. Die hat eine andere Absicht. Sie hat in mir eher den Mann als den Priester gesehen. Eigentlich wollte sie MICH haben.“
Natürlich stellte Hochwürden sofort klar: „Dafür gebe ich mich nicht her.“ Daraufhin sei die 42-jährige Wienerin „wie eine Furie aufgesprungen und hat mich angeschrien.“

Leidensgeschichte

Wenn“s nur dabei geblieben wäre. Am Dienstag jedoch erzählte der 67-jährige Pater als Zeuge im Prozess gegen die Wienerin seine Leidensgeschichte: Fünf Jahre lang wurde er von der Frau verfolgt und terrorisiert.
Auch wenn die 42-Jährige das nicht zugeben wollte: „Eine Sauerei, was der Pfarrer gesagt hat. Er war für mich ein sexloses Wesen“; die Geldstrafe von 600 ?, zu der sie wegen Stalkings verurteilt wurde, nahm sie (auf Anraten von Verteidiger Christian Werner) dann doch an.

Beschimpfungen

Sogar als Pater Norbert sich in ein Kloster nach NÖ versetzen hatte lassen, fuhr sie ihm mit einem Privat-Chauffeur hinterher. Nichts war der 42-Jährigen heilig: Sie störte Messen und Andachten, beschimpfte Hochwürden vor versammelter Gemeinde als „Hurenbock“ und „Vergewaltiger“. Ununterbrochen läutete des nächtens in der Pfarrkanzlei das Telefon.

Bis sich das bei dem Geistlichen auch körperlich auswirkte, sein Blutdruck schnellte in die Höh“. Er erstattete Anzeige. Die 42-Jährige muss ihm jetzt 600 ? Schmerzensgeld zahlen.

Artikel Ende

Mit freundlichen Grüßen
Michael Tfirst




Katholischer Pfarrer in Weiden in 45 Fällen veruteilt

Das Strafmaß ist mit 3 Jahren leider viel zu gering. 13 Jahre wären in diesem Fall durchaus angemessen gewesen, wenn auch rein rechtlich wohl noch nicht möglich. Immer noch zeigen sich Gesetzgeber und Justiz relativ unwillig oder nicht imstande, besonders verabscheuungswürdige Verbrechen gegenüber Schwachen und Wehrlosen aus besonderen Vertrauensstellungen heraus angemessen, d.h. nachhaltig zu bestrafen. Zu begrüßen ist das lebenslange Berufsverbot, wenn es auch nicht nur auf seelsorgerische Tätigkeit in Verbindung mit Kindern und Jugendlichen, sondern überhaupt für jedweden mißbrauchserleichternden Kontakt in Bezug auf Kinder und Jugendliche zum Schutze eben dieser gelten sollte.




Die staatliche Schulbehörde hat keine Möglichkeit einen Religionslehrer abzulehnen

Ein 28-jähriger Ministrantenführer aus Niederösterreich hat von 1986-1996 seine sexuellen Phantasien an bis zu 20 Kindern im Alter ab 7 Jahren ausgelebt. Der Täter gab an, selbst von einem 46-jährigen Kaplan missbraucht worden zu sein. Dieser soll sich an 6-7 Jugendlichen vergangen haben.

In Zusammenhang mit diesem Kaplan ergibt sich folgender Sachverhalt: Der Ordensgeistliche hat zwischen 1989 und 1992 Ministranten missbraucht. Daraufhin wurde er in einen Nachbarort im südlichen Niederösterreich versetzt, wo er im Jahr 1997 rückfällig wurde, indem er im Religionsunterricht Pornovideos gezeigt haben soll. Daraufhin wurde er von der Erzdiözese Wien vom Schul- und Seelsorgedienst abgezogen und in sein Augustiner-Heimatstift in Oberösterreich versetzt.
Unmittelbar nach seiner Abberufung erhielt er jedoch von der Diözese Linz in einer Volksschule im Innkreis ab 1998 wieder dasselbe Aufgabengebiet übertragen: Religionsunterricht vor siebenjährigen Kindern.

Hierzu äußerte die zuständige staatliche Schulbehörde, sie „habe keine Möglichkeit, einen Religionslehrer abzulehnen...Denn die Diözese bestimme autonom, wer als Religionslehrer tätig werde“ (Salzburger Nachrichten vom 16.10.2001).




Katholischer Priester aus Irland missbrauchte 100 Jugendliche

Sean Fortune soll in den vergangenen 20 Jahren über hundert Jugendliche sexuell missbraucht haben. Opfer berichteten minutiös, wie sie der Priester vergewaltigte, doch die zuständigen Bischöfe spielten die Angelegenheit immer nur herunter, bis es letztendlich doch zu 70 Anzeigen gegen den Geistlichen Fortune kam.




Liebesbeziehungen eines kath. Pfarrers zu mehreren Frauen

Der Pfarrer machte seine Kirche in Köln zu einem open house für jedermann. Homosexuelle wurden verstärkt eingeladen und angesprochen und das Gotteshaus wurde zur Diskothek umfunktioniert. Nachdem der Geistliche aber auch noch Liebesbeziehungen zu mehreren Frauen seiner Pfarre hatte, wurde er einfach nach vom Bischof einiger Zeit versetzt.

Öffentlichkeit falsch informiert, bischöflicher Pressesprecher entschuldigt sich
Ein Priester verschwand ohne Verabschiedung von seinen Gemeindepfarreien. Der Pressesprecher der Diözese Augsburg informierte die Gläubigen, dass der Pfarrer aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt wurde, aber in Wirklichkeit wurde gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt, da die Eltern eines Opfers Anzeige bei der Kriminalpolizei eingebracht hatten. Später entschuldigte sich der Pressesprecher des Bischofs dafür, falsch informiert zu haben.




Sexuelle Misshandlungen von Indianerkindern durch katholische Geistliche

Pphysische, psychische und sexuelle Misshandlungen waren Indianerkinder etwa ein Jahrhundert lang in katholischen Schulen in Kanada ausgesetzt. Kanada hatte den Nachwuchs seiner Ureinwohner - junge Inuits, Crees und andere Indianerkinder - über ein Jahrhundert aus ihren Familien gerissen und in katholischen Schulen unterrichtet. Dort wurden sie hart bestraft, wenn sie die eigene Sprache gebrauchten oder kulturelle und spirituelle Riten zelebrierten. Die kanadische Regierung hatte die Ureinwohner vor wenigen Jahren mit zwei Milliarden Dollar für die Misshandlungen in den Schulen entschädigt. Damit wollte das Land eines der dunkelsten Kapitel seiner Geschichte schließen. Nach Angaben der kanadischen Bischofskonferenz beteiligte sich die katholische Kirche mit 79 Millionen Dollar (etwa 60 Millionen Euro) an den Zahlungen. Experten führen viele Probleme der Ureinwohner, allen voran den weit verbreiteten Alkoholismus, Gewaltausbrüche und Inzest, auf das über Generationen erlittene Unrecht in den Internatsschulen zurück.




Pfarrer wird 8 Jahre Haft für Kindesmissbrauch antreten müssen

Wegen Kindesmissbrauchs von drei Knaben wurde ein katholischer Pfarrer In Los Angeles schuldig gesprochen, nun drohen ihm nach dem Schuldspruch über 8 Jahre Haft.




Im Waisenhaus der Caritas wurden bis 2005 Kinder misshandelt

In Kroatien tauchten in Medienberichten Fälle von Kindesmisshandlung eines Waisenhauses der Caritas auf. Wegen Vergewaltigung eines geistig behinderten Buben wurde schließlich ein Mitarbeiter festgenommen. Die Kirche will zu den Vorkommnissen des Waisenhauses in Brezovica bei Zagreb keine Stellungnahme für die Öffentlichkeit abgeben. Nicht nur in den USA, auch in der Schweiz und Deutschland wächst dramatisch die Zahl bekannt gewordener Fälle, in denen sich Priester an Kindern in teils schwerer Weise vergangen haben.




Geldstrafe für Pfarrer wegen sexuellen Missbrauch

Ein 49 Jahre alter Priester wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro im Bad Homburger Amtsgericht verurteilt. Von 1990 bis 1991 hatte der Geistliche einen damals 13 Jahre alten Ministranten mehrmals unsittlich berührt. Der Verteidiger des angeklagten Priesters meinte, dass der Geistliche durch die Vorwürfe bereits schon selbstmordgefährdet sei und dass er gegen das Urteil berufen wolle. Gegen den Priester wurde aber auch wegen weiterer Fälle ermittelt, aber alle Verfahren sind eingestellt worden, weil die Taten bereits verjährt sind. Das Bistum in Mainz beurlaubte den Geistlichen.




Sogenannter Straßenpriester missbrauchte Straßenkinder

Ein ehemaliger Priester aus Massachusetts wurde verurteilt, da er in Boston vor 20 Jahren einen Buben vergewaltigte. Der Geistliche hat als "Straßenpriester", der sich um Straßenkinder kümmerte, viele Kinder sexuell missbraucht. Im Jahre 2002 kam gegen den Priester nur ein Fall zur Anklage. Von insgesamt vier Fällen gegen ihn wurden zwei Anklagen von den Anklägern selbst zurückzogen und ein dritter Ankläger ist plötzlich spurlos verschwunden. In Massachusetts ist Shanley einer der wenigen Priester, die dennoch (auch wenn nur in einem Fall) verurteilt wurden. Die meisten Priester, die wegen sexuellem Missbrauch in Verdacht kamen und gegen die ermittelt wurde, konnten sich einer Anklage entziehen, da deren Taten verjährt sind.




Wieder Kinderpornos bei Pfarrer gefunden

Gegen einen 44 Jahre alten Pfarrer in der Nähe von München wird wegen des Besitzes von Kinderpornos auf Videokassetten ermittelt. Der Pfarrer wird daraufhin von seiner Landeskirche vom Dienst suspendiert.




15 Jahre Haft für US-Priester wegen sexuellen Missbrauchs

Im US-Bundesstaat Missouri ist wegen sexuellen Missbrauchs ein katholischer Priester zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, da er sein minderjähriges Opfer mehrmals und über einen Zeitraum von drei Jahren missbrauchte.




Sexueller Missbrauch beim sogenannten Engelwerk

Das Engelwerk ist eine Vereinigung innerhalb der Kirche, wie das Opus Dei, nur ist das Opus Dei viel mächtiger und immer mit dem Vatikan verbunden. Trotz mehrerer aktenkundiger Versuche von Engelwerk-Priestern, Zeugen, zur Falschaussage anzustiften, wurde der Engelwerk-Priester P. Frederico Cunha ORC 1993 vom Bezirksgericht in Santa Cruz (Madeira) wegen Mordes und versuchtem sexuellem Missbrauch von Jugendlichen zu einer Haftsrafe von 13 Jahren verurteilt. Im April 1998 setzte sich der Täter während eines vorübergehenden Freigangs nach Brasilien ab. Der Vorwurf der extremen Sexualmoral und einer autoritär geprägten Ideologie wird bis heute aufrechterhalten. Angehörige von Engelwerk-Mitgliedern aus Deutschland und Österreich haben sich zur Initiative engelwerkgeschädigter Familien zusammengeschlossen.

Das Engelwerk (oder Werk der heiligen Engel oder Opus Sanctorum Angelorum) ist eine in der katholischen Kirche tätige Vereinigung, die sich die nähere Verbindung von Menschen und Engeln zur Aufgabe gemacht hat. Sie spricht von einem in der Gegenwart vermuteten endzeitlichen Kampf zwischen Engeln und Dämonen.




Priester soll Vergewaltigung an Nonne auf Video aufgezeichnet haben

Ein 69 Jahre alter Franziskanerpriester ist verhaftet worden. Mit anderen Männern zusammen soll er in einem Armenhaus eine Nonne öfter vergewaltigt und dabei die Vergewaltigungsszenen immer auf Video aufgezeichnet haben. Die Nonne ist in einem Heim für Arme tätig und Gynäkologen haben die Vorwürfe der Nonne nach Untersuchungen auch bestätigt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Franziskanerpater, der inhaftierte wurde, meinte: "Die Anschuldigungen gegen mich sind rein erfunden, die Nonne sei geistig nicht zurechnungsfähig.“




Mädchen wurde 45 Mal zum Geschlechtsverkehr von Priester gezwungen

Ein 65 Jahre alter katholischer Priester, der für seine vielen Beziehungen bekannt war, pflegte diese mitunter auch ungeniert zu Minderjährigen. Wurde das Treiben den Kirchenoberen zu bunt, erfolgte einfach die Versetzung in eine andere Pfarrei. Er zwang auch seit 1982 ein damals 12jähriges Mädchen mindestens 45 Mal zum Geschlechtsverkehr. Bei dem Mädchen stellten sich gesundheitliche Spätfolgen ein, dadurch wurden die Verbrechen des Geistlichen bekannt. "Mir hätte auch keiner geglaubt, denn in so einem Dorf steht der Pfarrer auf einem Podest" sagte die Frau, die als Mädchen das Opfer war. Aus polizeilich beschlagnahmten Akten vom Pfarrhof ging hervor, dass die sexuellen Missbräuche des Pfarrers an der Minderjährigen im bischöflichen Ordinariat schon seit 1984 bekannt waren. Doch die Straftaten wurden vertuscht, Bischof Stimpfle und Generalvikar Kleindienst empfahlen dem Pfarrer nur, dass er sich für eine gewisse Zeit aus der Diözese zurückzuziehen solle. Als aber der Fall wegen der gesundheitlichen Spätfolgen des Mädchens bekannt wurde und zur Anzeige gelangte, äußerte sich der Bischof 1988 schriftlich insofern, dass die Verjährungsfrist für derlei Fälle doch bei drei Jahren liege. Vor Gericht behauptete der frühere Generalvikar Kleindienst, er habe die Personalakte des Pfarrers nicht mehr in Erinnerung. Kleindienst mittlerweile befördert, wurde vom Bischof wegen diesem Fall sogar mit einer ausdrücklichen Ehrenerklärung ausgestattet. Der Richter hegte daran aber doch Zweifel, "Ich frage mich, warum sich die Vorgesetzten des Pfarrers eingehend mit Verjährungsfristen beschäftigen, wenn sie angeblich von nichts wissen." Obwohl die Straftaten verjährt waren, wurde ein Urteil für vier Jahre Gefängnis gefällt. Das Gericht appellierte in Richtung Kirche, dass diese eine Fürsorgepflicht nicht nur für ihre Pfarrer, sondern auch für die Kinder habe, die zum Pfarrer kommen.




1,7 Millionen Dollar an Familie eines Minderjährigen, der drei Jahre lang von einem Priester missbraucht wurde

Die Erzdiözese St. Louis wird 1,7 Millionen Dollar an die Familie eines Minderjährigen zahlen, der über einen Zeitraum von drei Jahren von einem Priester missbraucht worden war. Der Priester verbüßt eine 15jährige Gefängnisstrafe.




Immer mehr Vorwürfe gegen Priester in Deutschland

Kardinal Karl Lehmann erwartet weitere Vorwürfe gegen Priester wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch. Nach Angaben von Weihbischof Grave sind von den insgesamt 18.000 Priestern in Deutschland zurzeit 200 bis 300 Fälle von Pädophilie bekannt. Die Vorfälle träfen die "Kirche in diesem Land ähnlich wie in den Vereinigten Staaten ins Mark".




Schweizer Nonne bekam Kind von Kardinal

ROM – «Leider Gottes ist alles wahr. In Afrika gibt es kaum einen Bischof, der keine Kinder hat. Sogar der Kardinal von Dar-es-Salaam in Tansania hat ein Kind. Und zwar von einer Schweizer Nonne.» Der Schweizer Religionswissenschafter Al Imfeld (66), Frater der Missionsgesellschaft Immensee und ausgewiesener Afrika-Kenner, bestätigt den Skandal um Hunderte von jungen Ordensschwestern, die von sextollen Priestern missbraucht werden, ohne dass der Vatikan etwas dagegen unternimmt. «In Afrika ist ein Mann ohne ein Kind kein Mann. Und das gilt auch für Priester», sagt Imfeld, der zahlreiche Bücher über den Schwarzen Kontinent verfasst hat. Vor zwei Jahren wurde in Simbabwe ein neuer Bischof gesucht – man fand keinen einzigen Anwärter, der nicht Vater war. «Das ist die Realität», sagt Imfeld. Schwester Lauda, in Düren lebende ehemalige Ordensfrau der Schwestern vom Kostbaren Blut, die wegen des Verteilens von Kondomen an afrikanische Prostituierte aus ihrer Gemeinschaft verbannt worden war, hat zu den sexuellen Übergriffen durch Priester auf Ordensfrauen Stellung genommen. In einem Pressegespräch erklärte sie, dass viele Priester die "Unerfahrenheit, Ahnungslosigkeit und vor allem die Abhängigkeit der Schwarzafrikanerinnen" ausnutzten, "die noch immer in totalem Gehorsam gegenüber den Männern, vor allem älteren, erzogen werden". Sie selbst habe versucht, die Frauen zu mobilisieren. Zehn der von ihr zum Widerspruch ermunterten Schwestern seien damals allerdings strafversetzt worden. Der Vorstand des Deutschen Katholischen Missionsrates (DKMR) hat auf die vom Vatikan bestätigten Missbrauchsfälle "mit Bestürzung und Schmerz" reagiert. In einer Erklärung versichern sie den Opfer einer "tief empfundenen Solidarität", deren "Not und Verletzungen wir nur ahnen können". Unter Bezugnahme auf das vor einem Jahr von Kardinal Arinze abgelegte Schuldbekenntnis, demzufolge "auch Christen" sich Menschen gefügig machten, heißt es in der DKMR-Erklärung: "Die bittere Aktualität dieses Eingeständnisses macht uns stumm und verbindet uns mit allen, die das moralische Ansehen der Kirche in Frage gestellt sehen." Der Katholische Deutsche Frauenbund und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands erwarten von den zuständigen Stellen im Vatikan, dass sie sich "mit Entschiedenheit auf die Seite der missbrauchten Ordensfrauen stellen und sich zu Anwälten dieser Opfer, ihrer Ehre und ihrer verletzten Würde machen". Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wurde gebeten, sich des Anliegens anzunehmen und in allen kirchlichen Gremien für eine weitere Befassung mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen in der Kirche" einzutreten.




Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke

Gleich nach dem Urbi et Orbi: Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke - doch Kirche warnt weiter vor Andersgläubigen - Kaum war das "Urbi et Orbi" in Rom gesprochen (und der "Ablass" von allen "Sündenstrafen" erteilt), beging ein römisch-katholischer Priester in Mexiko gleich ein besonders schlimmes neues Verbrechen. Er erwürgte nach der Ostermesse seine schwangere Geliebte und zerschnitt sie anschließend in Stücke. Die Leichenteile packte er in Tüten und warf sie in der Nähe des Friedhofs weg. Laut der Mutter des Opfers "habe die Tochter den Priester kennen gelernt, als sie 13 Jahre alt war". Beide haben bereits ein gemeinsames Kind. Derzeit wird ermittelt, ob der "Hochwürden" ein Serientäter sein könnte.




Sexueller Missbrauch durch Priester an Ministranten

In der Diözese Speyer haben zwei ehemalige Ministranten schwere Vorwürfe gegen einen Priester erhoben. Der Geistliche soll sie sexuell missbraucht haben. Der Fall lag der Glaubenskongregation in Rom vor. Die Opfer halten der Kirche nun vor, ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Als die beiden ehemaligen Messdiener den Ansprechpartner der Diözese Speyer kontaktierten, wurde der Fall an das bischöfliche Domkapitel weitergegeben. Die Ankläger erhielten keine weiteren Informationen. Einer der Ankläger rief den Ansprechpartner an, der verwies auf das Domkapitel, dieses verwies auf Rom. Der Domkapitular entschuldigte sich. Nach 7 weiteren Monaten nehmen die Ankläger erneut Kontakt zum Ordinariat auf. Der Domkapiutular verweist auf die Verjährung und berichtet über eine kircheninterne Buße des Täters, die als Bestandteil der Personalakte geheim sei.




Justiz in Polen ermittelt gegen Erzbischof

Die Presse berichtet, dass der Danziger Erzbischof Tadeusz Goclowski gegen den einstigen Starpriester H.J. der Gewerkschaft Solidarnosc ein Amtsenthebungsverfahren wegen Demoralisierung Jugendlicher eingeleitet hat. Nach 1989 machte der einstige Freiheitskämpfer jedoch vor allem durch antisemitische Ausfälle gegen Juden, Russen, die EU und die Linke Polens von sich reden. Seit Ende Juli ermittelt die Justiz gegen J. wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von minderjährigen Jugendlichen. J. weist die Vorwürfe als Kesseltreiben missgünstiger Medien und "jüdisch - kommunistischer" Kreise empört zurück.




Erzbistum Köln sucht Missbrauchsopfer per Kanzelaufruf Brief des Generalvikars - Verstorbener Pfarrer tatverdächtig

Das Erzbistum Köln sucht per Kanzelaufruf nach möglichen Opfern sexuellen Missbrauchs durch einen Pfarrer. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe) berichtet, wurde nach dem Sonntagsgottesdienst in der Pfarrgemeinde St. Johann Baptist in Refrath (Bergisch Gladbach) ein entsprechender Brief von Generalvikar Dominik Schwaderlapp verlesen. Der Brief liegt der Zeitung vor. Hintergrund sind Vorwürfe gegen einen inzwischen verstorbenen Geistlichen, der sich in den 70er Jahren in der heute zur Johann-Baptist-Gemeinde gehörenden Pfarrei St. MariaKönigin in Frankenforst (Bergisch Gladbach) an Kindern und Jugendlichen vergangen haben soll. Vor der Frankenhorster Kirche wurde Schwaderlapps Brief ausgehängt. Bistumssprecher Stephan Georg Schmidt sprach von einer "bitteren Angelegenheit". "Wir haben erst vor kurzem von dem Vorwurf erfahren und sind dann so schnell wie möglich tätig geworden", sagte er der Zeitung. Das Erzbistums wolle den Fall möglichst schnell aufklären. Zu Einzelheiten wollte Schmidt keine Angaben machen. Psychologen und Seelsorger stehen bereits für die Betreuung möglicher weiterer Opfer bereit, wie die Zeitung weiter berichtet. Schwaderlapp rief Betroffene auf, sich an den Regens des Erzbischöflichen Priesterseminars, Prälat Robert Kümpel, zu wenden. "Entscheidend ist für uns, dass allen Betroffenen geholfen wird", betonte Schmidt. Die Kirche warte nun ab, wer sich melde. Sollte sich der Fall ausweiten, will die Kirche die Gemeinde informieren.




Pädophiler Priester von Mithäftling getötet

Der wegen Kindesmissbrauchs verurteilte frühere Priester John Geoghan ist in den USA von einem Mithäftling getötet worden. Der 68-Jährige war eine zentrale Figur in dem Sex-Skandal um die Erzdiözese Boston. Geoghan war zu maximal zehn Jahren Haft wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden. Dem früheren Kirchenmann wird vorgeworfen, bis zum Verlust seines Priesteramts 1998 mehr als 130 Menschen missbraucht zu haben. Der Fall hatte die katholische Kirche insbesondere in den USA erschüttert. Medien hatten berichtet, dass die Kirchenleitung Geoghans Verbrechen kannte, jedoch zuließ, dass er weiter mit Kindern arbeitete ...




US-Militärpfarrer zwingt Soldaten zu Oralverkehr

Ein katholischer US-Militärpfarrer einer Bamberger Einheit ist zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer hatte drei Soldaten Alkohol aufgedrängt und sie zuerst in einer Gaststätte, später in seiner Wohnung zu Oralverkehr gezwungen. Die Opfer waren zwischen 18 und 20 Jahre alt. Ein weiterer Missbrauch ereignete sich 2004 mit drei untergebenen Marineinfanteristen in Doha im Golfstaat Katar.




US-Diözese in Kentucky einigt sich mit 361 Missbrauchsopfern

Eine Diözese in Kentucky will 85 Millionen Dollar Entschädigung an Hunderte Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zahlen. Die Missbrauchsfälle hatten sich in einem Zeitraum von 50 Jahren ereignet. Louisville - Ein Richter stimmte jetzt der Einigung zwischen den Opfern und der Diözese Covington zu. Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die alle von Geistlichen missbraucht wurden. Richter John Potter erklärte, das Geld könne das Geschehene nicht wieder gut machen, die Kirche meine es jedoch ehrlich mit ihrem Wunsch, die Opfer zu entschädigen. Die Kläger erhalten je nach Ausmaß des Missbrauchs zwischen 5000 und 450.000 Dollar. Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar bereit, um 90 Kläger zu entschädigen.




Tessiner Pfarrer wegen Pädophilie-Verdacht verhaftet

Der Pfarrer von Gordola sitzt unter dem Verdacht des Kindsmissbrauchs in Untersuchungshaft. Dem 62-Jährigen werden sexuelle Belästigung sowie sexuelle Handlungen mit mehreren Minderjährigen vorgeworfen. Die Festnahme des Priesters sei am Samstag erfolgt, teilt die Tessiner Staatsanwaltschaft mit. Angaben zum Stand der Untersuchungen wurden keine gemacht. Gemäss Berichten von Tessiner Zeitungen wurden die Ermittlungen aufgenommen, nachdem einige Knaben ihre Eltern informiert hatten. Der Pfarrer war seit über zehn Jahren in der Gemeinde Gordola und im Verzasca-Tal tätig. Er wurde von seinem Amt suspendiert, wie die Diözese von Lugano in einem Communiqué mitteilte. Es ist schon der zweite Pfarrer aus dem zwischen Locarno und Bellinzona gelegenen Dorf, der in einen derartigen Fall verwickelt ist. Gegen den Vorgänger des 62-Jährigen war die Justiz vorgegangen, kurz nachdem er 1993 aus Gordola versetzt worden war. Pier Giacomo Grampa, der designierte Bischof von Lugano, der sich derzeit an einem abgeschiedenen Ort auf seine Weihung vom kommenden Sonntag vorbereitet, hat laut Communiqué "mit Schmerz" auf die Nachricht reagiert.




34 Priester wurden wegen Pädophilie-Vorwürfen von den Philippinen entfernt

Wegen Pädophilie-Vorwürfen sind in zwei Bistümern insgesamt 34 Priester aus ihren Pfarreien entfernt worden. Diese Zahlen nannte heute ein Kirchensprecher. Die Bischöfe des mehrheitlich katholischen Lands hatten sich im Juli für kirchliche Missbrauchsfälle in der Vergangenheit öffentlich entschuldigt.




Indonesien entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch

Das Erzbistum Adelaide entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch mit fast 60.000 Euro pro Kopf. Das kündigte der Erzbischof der Stadt an. Das Geld sei nicht mit Bedingungen verbunden; die Opfer brauchten keine Erklärungen zu unterschreiben und nicht auf Prozesse zu verzichten. Bei den Opfern handelt es sich um behinderte Menschen, die von einem Schulbusfahrer ihrer katholischen Schule missbraucht worden waren.




Frankreich 12 Jahre Haft für Priester

In Frankreich ist ein katholischer Priester wegen der Vergewaltigung von Minderjährigen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der 65-jährige Kanadier Denis V. wurde am Mittwoch von einem Strafgericht im nordfranzösischen Evreux für schuldig befunden, in der Gemeinde Lieurey von 1989 bis 1992 einen Jungen, der damals zwischen 14 und 17 Jahre alt war, sexuell missbraucht zu haben. Der Fall erregt in Frankreich großes Aufsehen und hat die katholische Kirche insgesamt in die Kritik gebracht. Denn Vadeboncoeur war bereits 1985 in der kanadischen Provinz Québec zu 20 Monaten Haft wegen sexuellen Übergriffen gegen Minderjährige verurteilt worden. Obwohl der Bischof von Evreux davon gewusst hatte, hatte er ihn 1988 mit der Leitung der Gemeinde in der Normandie betraut.




Priester wegen Vergewaltigung in Angers vor Gericht

In der westfranzösischen Stadt Angers steht seit heute ein katholischer Priester vor Gericht, der zwei 13 Jahre alte Zwillingsschwestern vergewaltigt haben soll. Der inzwischen 80-jährige Abbé muss sich wegen der 17 Jahre zurückreichenden Vorwürfe vor Geschworenen verantworten. Laut Anklage hatte die Mutter dem Kleriker 1987 die beiden Mädchen drei Mal anvertraut, damit er in einem Pflegeheim ihre "religiöse Erziehung" vervollkommne. Der Mann machte die Kinder demnach dagegen glauben, er solle sich um Sexualkunde kümmern, und verging sich an ihnen. Die Eltern der Mädchen hatten nach Jahren von den Vorfällen gehört und den Priester zur Rede gestellt, der zunächst alles abstritt. Der Bischof von Angers riet den Eltern ab, den Abbé strafrechtlich verfolgen zu lassen, weil dieser krank sei. Beide Opfer heirateten später und offenbarten sich gegenüber ihren Männern, nachdem Probleme mit dem Liebesleben offenbar wurden. Als ihn beide Ehepaare gemeinsam aufsuchten, gestand der Priester den Angaben zufolge und bat seine Opfer um Vergebung. In späteren Vernehmungen durch Gendarmerie und Untersuchungsrichter bestritt er aber die Vergewaltigungen und sagte lediglich aus, er habe die Mädchen berührt. Nach dem Bekanntwerden des Falles hatten sich auch andere mutmaßliche Opfer gemeldet; diese Vorwürfe sind aber nach französischem Recht inzwischen verjährt, weil sie noch länger zurückliegen.




Pfarrer drehte Sex-Videos

„Er drehte Sex-Videos, verführte junge Mädchen und wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Seitdem versteht der Seelsorger Harry Riemer die Welt nicht mehr – und fragt immer noch: Was ist schon dabei?“ Die Monogamie sei „auch nur so ein moralischer Unsinn, den die Bibel an keiner Stelle verlangt.“ Bei seiner vorletzten Stelle im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke bringt er den Gemeindekindern das Kaninchenschlachten bei. Sie sollen lernen, dass Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe kommt. Als er einen todkranken Hund eigenhändig erlösen will, sitzt leider der Betäubungsschlag nicht richtig. Dummerweise verfehlt Riemer dann auch noch die Halsschlagader, und das Tier rennt blutend und jaulend durch die halbe Stadt, er mit dem Messer hinterher. ´Pfarrer schlachtete Hund` steht am nächsten Tag in der Zeitung, aber wie immer ist auch das nur die halbe Wahrheit. So war es zum Beispiel kein Rottweiler, wie berichtet, sondern ein Dobermann, wie Riemer berichtigt. Heute winden sich seine Vorgesetzten schlimmer als die in solchen Fällen beinahe routinierten Katholiken. Ein internes Disziplinarverfahren steht noch an. Bis zum Frühjahr 2001, als der Staatsanwalt kam, hat natürlich keiner was geahnt.“ „Doreen schämt sich, wie sich ein Mädchen mit 15 oder 16 Jahren eben schämt, wenn es noch völlig unerfahren ist und ihm der dreimal ältere Pfarrer plötzlich an die Wäsche will. Anfangs fühlt sie sich überrumpelt, dann sagt sie immer öfter nein. Er bettelt und fleht immer weiter: Wenigstens einmal Anfassen im Monat – dann könne er sich auch wieder mehr um Doreens kranke Mutter kümmern, die krank ist und von ihm betreut wird. Ohne den sexuellen Aspekt, sagt er – und findet nichts anstößig an diesem Handel -, hätte er in der Seelsorge nie so viel leisten können.“ „Erfahrungstheologie nennt er seine Experimente mit Fäkalien und Tieren. Gemeinsam wollten sie erfahren, warum Menschen dabei nicht nur Ekel empfinden nur Doreen besteht die Prüfungen nicht. Sie habe sogar nein gesagt, wenn sie nur mal mit nacktem Oberkörper vor seiner Kamera seilspringen sollte.“ „Die Kirche zahlt sein Wartestandsgehalt vorerst weiter.“ Pfarrer Reimer hat auch Haschisch an Jugendliche weitergegeben.




Pfarrer gesteht sich an einigen Minderjährigen vergangen zu haben

Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus dem niedersächsischen Hildesheim wird in den Ruhestand versetzt. Er hatte zuvor zugegeben, sich an mehreren minderjährigen Buben vergangen zu haben. Es gab in diesem Fall allerdings kein kirchliches Gerichtsverfahren, da die Taten des Pfarrers bereits verjährt waren.




Milde Strafe für Pfarrer

In Darmstadt wurde ein "Seelsorger" aus dem Odenwald wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs von minderjährigen Schutzbefohlenen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Als noch skandalöser als das milde Strafmaß empfand die Presse das Verhalten der Kirchenleitung, die bereits vor 13 Jahren auf die Sexualstraftaten des Geistlichen aufmerksam gemacht wurde. Der Vater einer Geschädigten hatte damals nur deshalb auf eine Anzeige verzichtet, weil die Kirche zugesichert hatte, den Priester nicht mehr mit Jugendlichen in Berührung kommen zu lassen.




24 Jahre Gefängnis für Priester

Der ehemalige Internatsdirektor Hector Pared ist zu einer Gefängnisstrafe von 24 Jahren verurteilt worden. Der Priester hatte sich des sexuellen Missbrauchs an Schülern strafbar gemacht, wie aus Justizkreisen zu erfahren war. Das Tribunal von Quilmes, einem südlich gelegenen Vorort von Buenos Aires, hat ihn in mindestens zehn Fällen für schuldig befunden.




USA: Bischof nach Missbrauchs-Skandal zurückgetreten

Der Bischof der Diözese Tucson im US-Bundesstaat Arizona, Manuel Moreno, ist im Gefolge eines Skandals um sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Priester zurückgetreten. Finanziell steht die Diözese auf Grund enormer Entschädigungszahlungen vor dem Ruin. Der Papst habe den Rücktritt des 72-Jährigen Manuel Moreno angenommen, berichtet die "New York Times". Üblicherweise gehen Bischöfe erst mit 75 Jahren in den Ruhestand. Die Diözese Tucson war nach hohen Zahlungen wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs an den Rand des Bankrotts gelangt. Im Jänner 2002 hatte die Diözese einen Vergleich mit 16 Klägern geschlossen und sich zur Zahlung von 16 Millionen Dollar verpflichtet. Im Gegenzug wurde der Diözese Stillschweigen über die Vorwürfe zugesagt. Mehrere Priester der Diözese sollen in den vergangenen Jahrzehnten Ministranten missbraucht haben. Dem Bischof wurde vorgeworfen, er habe die Priester nach Bekanntwerden der Vorwürfe lediglich versetzt. Einer der beschuldigten Priester wurde 1992 suspendiert und vergangenes Jahr verhaftet. Weil die vorgeworfenen Delikte bereits verjährt waren wurde keine Anklage erhoben.




USA: Rekordsumme von 100 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

Die katholische Diözese Orange im US-Staat Kalifornien hat sich zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) an Missbrauchsopfer bereit erklärt. Damit werden Klagen gegen 31 Priester, einen Mönch, zwei Nonnen und 10 weitere Kirchenmitarbeiter beigelegt. Die ältesten Vorwürfe datieren von 1936, die jüngsten von 1996.




Priester belästigt während Rom-Wallfahrt Ministrantinnen

In der Erzdiözese Freiburg wurde ein 51-jähriger kath. Priester von seinem Amt beurlaubt. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Rom-Wallfahrt Ministrantinnen sexuell belästigt zu haben. Er habe im Wesentlichen sein Fehlverhalten eingeräumt und um Verzeihung gebeten. Die Gemeinden in wurden mit Schreiben des Erzbischöflichen Ordinariates informiert.




10 Jahre Haft für pädophilen Ex-Priester

LOS ANGELES. Der pädophile Ex-Priester Michael Stephen Baker wurde vom Kammergerichts Los Angeles wegen Missbrauchs zweier Minderjähriger zu zehn Jahren Haft verurteilt. Baker bekannte sich dabei in den Anklagepunkten selbst für schuldig. Das US-Gericht den ehemaligen katholischen Priester wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Minderjährigen zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der heute 59-Jährige müsse für zehn Jahre und vier Monate ins Gefängnis, teilte das Gericht im kalifornischen Los Angeles am Montag (Ortszeit) mit. Er hatte die Taten Mitte der 90er Jahre begangen. Der Mann gestand den Missbrauch und ersparte damit seinen Opfern den Auftritt vor dem Gericht. Baker sitzt bereits seit fast drei Jahren im Gefängnis. Das erste Urteil gegen den Priester hatte der Oberste Gerichtshof im Jahr 2002 aufgehoben, da etliche der Verbrechen verjährt waren. Der Angeklagte hatte das Priesteramt aufgrund anderer Missbrauchsvorwürfe im Jahr 2000 verlassen. Die Erzdiözese von Los Angeles einigte sich damals auf 1,3 Mio. Dollar (heute rund 880.000 Euro) Schadenersatz für die Opfer: Der Priester soll in den 70er und 80er Jahren zwei Brüder jahrelang missbraucht haben. Heftig kritisiert wurde insbesondere der Umgang des Erzbischofs von Los Angeles, Kardinal Roger Mahony, mit dem Fall. Mahony ergriff keinerlei Maßnahmen, als der Priester ihm bereits 1986 erzählte, dass er Buben missbraucht habe. Stattdessen wurde der Geistliche jahrelang von Pfarre zu Pfarre weiterversetzt. Und auch danach kooperierte die Kirche nach Angaben der Los Angeles Times nicht mit der Polizei bei den Ermittlungen gegen Baker. Rechtsanwälte der Kirche versuchten Vorladungen zu verhindern und die Kirche hielt angeforderte Dokumente zurück. Erst im vorigen Jahr entschied der Oberste Gerichtshof gegen die römisch katholische Kirche und erzwang damit die Kooperation der Kirchenvertreter.




Wangen/Allgäu

Ein 47 Jahre alter Pfarrer in Wangen/Allgäu verzichtet nach Vorwürfen sexueller Verfehlungen auf sein Pfarramt. Das Ordinariat hatte ihn bereits beurlaubt. Ein Gerichtsverfahren wird schließlich eingestellt.




81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen

In Italien wurde ein 81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen. Er betrieb ein Obdachlosenheim nahe San Marino/Adria und soll illegale Einwanderer vor die Alternative gestellt haben, sich zu prostituieren oder angezeigt zu werden, berichtete La Repubblica. Außerdem soll der Geistliche einen 16Jährigen fast ein Jahr lang missbraucht haben, bevor er ihn an einen Restaurantbesitzer weiterreichte.




Argentinischer Bischof tritt wegen Beziehung zu jungem Mann zurück

Der argentinische Bischof von Santiago des Estero, Maccarone, ist wegen einer Beziehung zu einem jungen Mann (Radio Vatikan spricht von einem Jugendlichen, deswegen die Einordnung unter das Kapitel Missbrauch) von seinem Amt zurückgetreten. Der Papst nahm das Rücktrittsgesuch "aus gesundheitlichen Gründen" an. Der Ständige Rat der Argentinischen Bischofskonferenz formulierte, dass die Kirche Tag für Tag zur Bekehrung aufgerufen sei, "ohne die Wahrheit zu fürchten oder sie verbergen zu wollen."




Sexueller Missbrauch im Bistum Magdeburg

Gegen einen 54-jährigen Priester des Bistums Magdeburg N. E. ist kürzlich erneut der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen erhoben worden. E. war erst vor wenigen Wochen von einer ähnlichen Anklage entlastet worden und hatte seine Unschuld beteuert. Diesmal jedoch räumte er den Missbrauch ein. Die Anklage bezieht sich auf ein Vergehen von 1988 ist damit - wie so oft - juristisch verjährt. Das Opfer war zum Tatzeitpunkt 9 Jahre alt. Aufgrund des Eingeständnisses wird die Angelegenheit umgehend zur kirchen-rechtlichen Entscheidung nach Rom weitergeleitet. Der Betreffende darf ab sofort keine seelsorglichen Aufgaben mehr wahrnehmen.




Pädophiler Ex-Priester mit viereinhalb Jahren Zuchthaus bestraft

Jona (AP) Der 64-jährige Ex-Pfarrer von Uznach ist wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und mehrfacher sexueller Nötigung zu viereinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem eine ambulante Psychotherapie an. Der Ex-Priester ist seit über einem Jahr im vorzeitigen Strafvollzug.




Gericht beurteilt Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer

Das Kreisgericht Gaster-See in Jona (SG) beurteilt das Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer. Er habe vorwiegend aus egoistischen Motiven gehandelt. Strafverschärfend wirkten sich die mehrfache Tatbegehung sowie die lange Zeitdauer der Delikte und die Ausnützung einer erheblichen Vertrauensbeziehung als Pfarrer und Firmgötti aus. Strafmildernd ließ das Gericht eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit zu. Zudem sei der Pfarrer geständig, habe ein kooperatives Verhalten an den Tag gelegt und Reue gezeigt. Dem heute 22-jährigen Opfer muss der Ex-Pfarrer gemäß dem Gerichtsentscheid 6.500 Franken Schadenersatz sowie 50.000 Franken Genugtuung zahlen. Überdies ist er für weiteren Schaden als Folge der strafbaren Handlungen ersatzpflichtig. Staatsanwalt Thomas Weltert hatte fünf Jahre Zuchthaus gefordert, Verteidiger Emil Nisple verlangte dreieinhalb Jahre. Die Taten des früheren Pfarrers waren unbestritten. Er hatte zwischen 1985 und 1997 die drei Söhne einer befreundeten Familie im Pfarrhaus regelmäßig sexuell missbraucht. Wegen Verjährung konnten nur noch die Taten ab 1992 strafrechtlich beurteilt werden, denen das jüngste der drei Brüder zum Opfer fiel. Ihm hatte der Pfarrer beispielsweise zum 16. Geburtstag 10.000 Franken quasi als «Schweigegeld» geschenkt. Das Opfer weist schwere Entwicklungsschäden auf und muss noch heute in eine Therapie gehen. Der Pfarrer hatte sich bereits 1984 mehrmals an zwei Pflegekindern sexuell vergriffen. 1969 und 1971 wurde er zudem zwei Mal wegen Exhibitionismus verurteilt. Diesen Vorstrafen kam laut dem Gerichtsentscheid keine große Bedeutung mehr zu, da sie sehr lange zurückliegen. Der Fall hatte an Ostern vor einem Jahr für großes Aufsehen gesorgt, weil der Bischof von St. Gallen in den Kirchen einen Brief verlesen ließ, in dem er die Strafuntersuchung gegen den katholischen Pfarrer öffentlich machte. Ins Visier der Justiz gerieten auch der Gemeindepräsident von Uznach und zwei Gemeindemitarbeiter, die offenbar von den Übergriffen gewusst hatten. Die Anklagekammer verzichtete aber auf ein Strafverfahren wegen Verletzung der behördlichen Anzeigepflicht gegen sie. Nach Bekanntwerden des Falls hatte sich auch der Vorgänger des Uznacher Pfarrers, ein heute 78-jähriger pensionierter Priester, im «Sonntags Blick» geoutet. Im Verlaufe der Untersuchung gestand er ein, dass es zwischen 1960 bis 1991 in Wil (SG) und Walenstadt (SG) mehrfach sexuelle Handlungen mit Kindern gekommen sei. Auf ein Strafverfahren gegen ihn wurde aber ebenfalls verzichtet, zumal alle Fälle verjährt waren.




Kirchenmitarbeiter machte pornografische Fotos

In Augsburg ist ein als Kirchenmitarbeiter beschäftigter 35-Jähriger des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner siebenjährigen Tochter und einem zehnjährigen Nachbarsmädchen angeklagt. Er hat pornografische Fotos gemacht, die er über das Internet verbreiten wollte. Er ist in vollem Umfang geständig. Auf seinem Computer wurden mindestens 5000 kinderpornografische Dateien gefunden, die er dritten Personen zur Verfügung stellte.




120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer

Die Diözese Covington, Kentucky, zahlt 120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer aus den letzten 50 Jahren. Die Opfer haben eine Sammelklage eingereicht und die Diözese beschuldigt, den Missbrauch vertuscht zu haben. Ihm sei nach Gesprächen mit mehr als 70 Betroffenen bewusst, dass Geld nicht für das Leid entschädigen könne, das die Opfer als Kinder durchgemacht hätten, erklärte Bischof Roger Foys am Freitag. Er hoffe aber, dass die Einigung ihnen und ihren Angehörigen ein gewisses Maß an Frieden und Heilung bringe. Die Opfer sollen vor Abzug der Anwaltskosten je nach Schwere der Misshandlung zwischen 5.000 und 450.000 Dollar erhalten, außerdem soll ein Fonds für die psychologische Betreuung von Opfern eingerichtet werden. Der Einigung muss noch ein Richter zustimmen.




Erzbischof von Cardiff festgenommen

London. Der Erzbischof von Cardiff, John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung
durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden."




Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt

In Arizona wurde ein ehemaliger kath. Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt. Paul Le Brun (49) wurde schuldig gesprochen, in der Diözese Phoenix von 1986 bis 1991 Jungen im Alter von 11-. 16 Jahren sexuell misshandelt zu haben.




In Slowenien erste Klage auf Entschädigung gegen Kirche

In Slowenien wurde die erste Klage auf Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs durch einen katholischen Priester gegen die Diözesen Celje und die Erzdiözese Maribor eingereicht. Der inzwischen verstorbene beschuldigte Pfarrer habe mehrere Opfer missbraucht. Im Okt. 2006 wurden ihm 16 Straftaten von sexuellen Angriffen auf unter 15-Jährige vorgeworfen. Wegen des Todes des Angeklagten wurde das Verfahren eingestellt. Die Klägerin gab an, als noch nicht achtjähriges Mädchen von dem Pfarrer vergewaltigt worden zu sein - der Missbrauch habe nach 5 Jahren 1995 aufgehört. 2005 meldete die junge Frau den Missbrauch dem damaligen Bischof von Marburg (Drau)/Maribor, doch dieser habe nichts gegen den Pfarrer unternommen. Im letzten Jahr brachten noch weitere Fälle sexuellen Missbrauchs in der slowenischen katholischen Kirche die Öffentlichkeit auf. Der jüngste Fall wurde in der vergangenen Woche gemeldet, wobei das Gericht gegen einen 35-jährigen Pfarrer ein Annäherungsverbot gegenüber zwei Mädchen ausgesprochen hat.




500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter

Um die Entschädigungen für Missbrauchsopfer zahlen zu können, wird die Erzdiözese Los Angeles 50 Gebäude verkaufen. Insgesamt gibt es mehr als 500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter. Im Dezember 2006 hatte die Erzdiözese 46 Klagen mit ca. 45 Mio Euro beigelegt. Bislang wurden in den USA insgesamt rund 1 200 000 000 Euro gezahlt, die Zahl der Opfer wird auf mehrere tausend geschätzt, in einigen Quellen wird sogar die Zahl von 100.000 genannt. Kardinal Moheney betonte, der Verkauf der Gebäude werde die Seelsorge nicht beeinträchtigen.




Gesetz, dass Geistliche nicht verhaftet werden könnten

Die Zeitung The Blade, Toledo in Ohio, berichtet, dass der katholische Polizeichef der Jahre 1956 bis 1970, Anthony Bosch, ein ungeschriebenes Gesetz herausgegeben habe, nach dem Geistliche nicht verhaftet werden könnten. Bei Missachtung drohte Entlassung, wie der ehemalige Polizist Gene Fodor berichtet. The Blade will mindestens fünf Fälle seit den 50er Jahren herausgefunden haben, in denen die Polizei beim Vertuschen von Missbrauch durch Priester mitgeholfen habe. Der Priester Robert Lamatia bestätigte, dass er die Versetzung eines Kollegen, der einen Jungen missbraucht hatte, überwacht habe. Die Polizei habe in diesem Fall nie eingegriffen. Die Diözese lehnte eine offizielle Stellungnahme ab. Zur Begründung hieß es, "die Angelegenheit sei lange her und eine öffentliche Debatte wäre für die potenziellen Opfer sehr schmerzlich." (Kommentar: Für die Opfer ist der Missbrauch oft lebenslang schmerzlich und die Vertuschung und das andauernde Schweigen sind in der Regel, jedenfalls für Opfer schmerzlicher als eine Offenlegung und Klärung.)




Kalifornische Diözese Oakland zahlt Entschädigung

Die kalifornische Diözese Oakland muss zwei Brüdern, die vor 25 Jahren von einem Priester missbraucht worden waren, 1,55 Mio Euro Entschädigung (knapp 2 Mio Dollar) zahlen. Das Gericht hatte befunden, dass die Kirche stillschweigend die Verbrechen toleriert hatte. Im März 2005 hat eine Jury in San Francisco einem Missbrauchsopfer eines Klerikers mehr als 400.000 Dollar zugesprochen. Auch dort kamen die Geschworenen zu dem Schluss, dass die Kirche über den Missbrauch Bescheid wusste und nichts dagegen unternahm.




Vier Jahre Haft für Priester wegen Missbrauch

Dortmund. Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes muss ein katholischer Priester, der Ende der 90er Jahre als Vikar im westfälischen Holzwickede tätig war, vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil fällte die IX. Strafkammer am Dortmunder Landgericht am Dienstag (17.12.02). Sie ging damit über das Strafmaß von dreieinhalb Jahren hinaus, das die Staatsanwältin gefordert hatte. Weitere Missbrauchsfälle, die dem Geistlichen in der Vergangenheit zur Last gelegt worden sind, müssen strafrechtlich ungesühnt bleiben, weil die Jungen zur Tatzeit bereits das 14. Lebensjahr vollendet hatten. Der mittlerweile suspendierte Priester hatte zu Beginn des Verfahrens Anfang Dezember gestanden, drei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Die Begründung des Richterspruchs glich einer Ehrenerklärung für das heute 18-jährige Opfer, das jahrelang als verlogen und rachsüchtig verleumdet wurde und aus Gemeinde und Klassenverband ausgegrenzt war. Der Geistliche war bereits vor der Priesterweihe in Verdacht geraten, hatte 1999 im Paderborner Generalvikariat Kindesmissbrauch eingestanden, dies aber später als Missverständnis dargestellt. Der Vikar war nach Bekanntwerden der Anklagevorwürfe von Holzwickede nach Dortmund strafversetzt worden. Auch dort sind laut Prozess Jugendliche weiterhin bei ihm ein- und ausgegangen, ebenso wie später in Paderborn. In seiner Urteilsbegründung kritisierte der Vorsitzende Richter, dass weder der Angeklagte, noch die Menschen, die das Opfer ausgegrenzt hatten, ein Wort der Entschuldigung gefunden hätten.




Priester nach Selbstanzeige beurlaubt

Essen (AP) Wegen des Verdachts auf ein strafbares Fehlverhalten gegenüber einem Kind ist ein 37 Jahre alter Priester des Bistums Essen mit sofortiger Wirkung von seinem Dienst beurlaubt worden. Das teilte das Bistum Essen am Sonntag mit. Der Kaplan habe sich bei der zuständigen weltlichen Behörde selbst angezeigt, hieß es in der Erklärung. Weitere Angaben machte die bischöfliche Pressestelle nicht.




Bistum erwartet, dass sich mehrere Opfer melden

Das Bistum Magdeburg erwartet, dass sich auch noch andere Opfer aus anderen Dienstorten des Vikars und des Organisten der Delitzscher Marienkirche melden. Peter Willms Beauftragter des Bistums, weiß über die Schwierigkeiten von Opfern zu sprechen. Laut Pressebericht sagte er: "Es sollte sich niemand abwenden, der in seinem Umfeld mit Missbrauchsfällen konfrontiert wird. Den Opfern sollten wir glauben." Das häufig geäußerte Unverständnis von Angehörigen über den späten Zeitpunkt der Offenbarung wies Willms zurück. Schon in der Fachliteratur sei das Phänomen, dass sexuell Missbrauchte oft Jahrzehnte benötigen, um über ihr Leid in jungen Jahren offen zu sprechen, ausgiebig beschrieben.




39 Opfer sexuellen Missbrauchs werden in Neufundland entschädigt

Das Bistum St. George's in der kanadischen Provinz Neufundland will alle Kirchen (150) für ca 10,5 Millionen US-Dollar verkaufen, um die 39 Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Der Priester Kevin Bennett war in den 90er Jahren wegen hunderter sexueller Übergriffe zu vier Jahren Haft verurteilt worden.




Pfarrer aus Münster wurde wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu Haftstrafe verurteilt

Ein 46-jähriger Pfarrer aus dem Bistum Münster ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Priester sei schuldig, sich in vier Fällen an zwei Teilnehmern einer Messdienerfreizeit vergangen zu haben. Die Konsequenzen, die das Bistum ziehen wird, sind noch nicht entschieden. Da der Täter den Strafbefehl akzeptierte, wird es keinen Gerichtsprozess geben. Die Diözese zeigte den Geistlichen im Dezember 2006 an und stellte ihn vom Dienst frei. Er befand sich danach in einem Kloster und legte ein Geständnis ab.




200 Kläger in Boston erhalten je 75.000 Dollar

Die Erzdiözese Boston hat angeboten rund 200 Klägern jeweils 75 000 Dollar zu zahlen und damit die Prozesse einstellen zu lassen. Das haben Anwälte der Anklage gestern bekannt gegeben. Das wäre etwa die Hälfte der Summe von 155 000 Dollar, die die Erzdiözese in 500 vergleichbaren Fällen 2003 gezahlt hatte. Anwälte bezeichneten die Summe als zu niedrig. Die Erzdiözese bestätigte unterdessen, gütliche Einigungen erzielen zu wollen, verweigerte aber jeden weiteren Kommentar. Offensichtlich geht die Verweigerung jeglicher Stellungnahme so weit, dass Radio Vatikan nicht einmal mehr schreibt, was Gegenstand der Anklage und Verhandlungen war, um Prozesse abzuwehren. Die kundige Leserin ahnt, dass es wieder einmal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester der Erzdiözese Boston geht. Der Nachricht ist dies allerdings nicht zu entnehmen. Offensichtlich geht es um einen unaussprechlichen Sachverhalt. Weder Täter noch Opfer noch der Gegenstand der Anklage können benannt werden.




Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot

„Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot – Bei der Debatte in der Potsdamer Erlöserkirche bedauern die Pfarrer ihr Schweigen“ „Brisanz erhält der Fall durch die Aussagen mehrerer Mütter, das der Kirchen-Angestellte auch in den vergangenen Jahren mehrere Kinder des Kindergartens sexuell belästigt haben soll. „Er wurde immer wieder verteidigt und in Schutz genommen, der einzelne Vorfall bagatellisiert“, sagte Grit Proppe aus Potsdam.“ Obwohl der Mann in der DDR bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft war, hat ihm die Kirchenleitung die Leitung des Kindergartens anvertraut … „Wir haben nur die guten Seiten gesehen“, sagte Pfarrer Kwaschik. Heute sehe man das anders. Ein heute 30-Jähriger hatte ausgepackt, wie er als Kind von dem Kirchenmann immer wieder sexuell missbraucht und geschlagen wurde. Damit kam der Stein ins Rollen.




Kinderpornos bei hohem kath. Kirchenjuristen

Auf einer ihrer Internetseiten wirbt das Bistum Fulda für das Elisabethjahr 2007 und gleich daneben wird Dr. Johannes Remmel als Vorsitzender Richter des Kirchlichen Arbeitsgerichts im Bistum Fulda vorgestellt. Auf dessen Computer wurden Ende 2006 kinderpornografische Fotos und Videos gefunden. Der oberste Jurist des kirchlichen Gerichts übt sein Amt bei der Diözese Fulda nebenberuflich aus und ist z. B. auch bei Arbeitsgerichtsprozessen pädophiler Priester zuständig. Im Hauptberuf ist er der Präsident des Hessischen Verwaltungsgerichts in Kassel. Am 10.1.2007 wurde der Gerichtspräsident nun zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 4.800 Euro Geldstrafe verurteilt.




Katholischer Priester zieht Nonne aus und sticht in Form eines umgedrehten Kreuzes auf sie ein

Der 68-jähriger römisch-katholischer Priester Father Gerald Robinson wird in Toledo/Ohio/USA zu 15 Jahren Haft verurteilt. Bereits im Jahr 1980 hat er als 42-Jähriger am Ostersamstag seine enge Mitarbeiterin Margaret Ann Pahl in der Krankenhauskapelle erstochen. Der körperlich überlegene Pfarrer zog der Nonne in der Sakristei die Unterwäsche aus, wickelte sie in die Altardecke der Kirche ein und stach mit seinem Brieföffner 31 Mal zu. Dabei ergab sich auf der Decke die Form eines auf den Kopf gestellten Kreuzes. Die Ordensschwester hatte zuvor den Karfreitag Gottesdienst des Priesters kritisiert. Das auf dem Kopf stehende Kreuz gilt als ein Symbol für den “Teufel” und in der Horror-Literatur muss man auf diese Weise die “Boten des Teufels” töten.




Sex-Verbrechen an Kindern

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verdächtigter katholischer Pfarrer aus Nordrhein-Westfalen bestätigte der Staatsanwaltschaft Münster, dass es in drei Fällen zu »Grenzüberschreitungen« gekommen sei - innerhalb der vergangenen fünf Jahre u. a. bei einem Messdienerlager und einer Lesenacht.




Bischof Odore Gendron vernichtet Beweisunterlagen

Im Falle eines des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priesters in der englischen Diözese Manchester soll der damals zuständige Bischof, Odore Gendron, Beweisunterlagen vernichtet haben. Das Bistum erklärte, die Papiere seien medizinische Berichte gewesen, die von dem zuständigen Arzt des Priesters nur unter Auflage herausgegeben wurden, dass sie nach der Kontrolle durch den Bischof vernichtet würden.




Pfarrer verurteilt

Wegen sexueller Belästigung minderjähriger Mädchen ist ein katholischer Pfarrer in Australien zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Der 63-Jährige gestand vor Gericht 34 Fälle zwischen 1972 und 1981. Die Mädchen waren bis zu vier Jahre jung, teilte Radio ABC mit.




Kirche in Dallas zahlt über 23,4 Millionen Dollar

Washington/Dallas (dpa): Für den jahrelangen sexuellen Missbrauch durch einen Geistlichen zahlt die Katholische Kirche in Dallas (US-Staat Texas) acht früheren Messdiener 23,4 Millionen Dollar,(42,5 Millionen Mark) Entschädigung. Das ist nach Zeitungsberichten die bei weitem höchste Summe, die die Katholische Kirche in den USA bisher für Fälle Sexuellen Missbrauchs gezahlt hat. Die außergerichtliche Einigung. schließt eines der dunkelsten und schwierigsten Kapitel in der jüngeren Kirchengeschichte der Vereinigten Staaten ab. Ursprünglich hatte die Diözese Dallas nach einem Jury Beschluss des vergangenen Jahres die acht Ministranten sogar mit 119 Millionen Dollar entschädigen sollen. Weil diese Summe die Diözese in den Ruin gestürzt hätte, verhandelten beide Seiten über einen niedrigeren Betrag. Die Anwälte der Messdiener sind mit dem Ergebnis zufrieden. Der Priester Rudolph Kos ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und vom Vatikan aus dem Amt verstoßen worden, weil er über einen Zeitraum von elf Jahren in drei Kirchengemeinden Messdiener und andere Kinder sexuell missbraucht hatte. Manche Kinder waren erst neun Jahre alt. Der Priester verlangte von den Messdienern unter anderem Genitalmassage sowie oralen Sex. Eines seiner Opfer beging Selbstmord. Die Diözese Dallas hatte insgesamt elf Kläger zu entschädigen. In drei abgetrennten Fällen war bereits die Zahlung von 7,5 Millionen Dollar vereinbart worden. Damit liegt die Summe, die die Diözese insgesamt bezahlt muss, bei fast 31 Millionen Dollar. "Der Umfang dieser Einigung sollte allen Kirchen im Ende, eine Warnung sein, die sich weiterhin weigern, etwas gegen dieses Problem (des sexuellen Missbrauchs) zu tun", sagte der frühere Priester Tore Economus, der die nationale Organisation "Linkup" für die Opfer sexuellen Missbrauchs in Kirchen leitet. Nach Informationen dieser Organisation haben Diözesen in den USA seit Beginn der achtziger Jahre etwa 80 Millionen Dollar Entschädigung und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener gezahlt. Nach Schätzungen dürften insgesamt 2000 der 51000 Priester in den USA in den vergangenen 20 Jahren des Missbrauchs beschuldigt worden sein."




Katholischer Ordensvikar in Phoenix festgenommen

In den USA wurde der hochrangige katholische Ordensvikar in Phoenix, Monsignore Dale F. wegen Verdachts, sich an minderjährigen Jungen und jungen Männern vergangen zu haben, festgenommen. Sieben Ankläger sagen, F. habe sie zw. 1984 und 1994 in der St. Timothy's Kirche, Mesa, sexuell belästigt.




Katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden

Ein katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Es handelte sich um eines der ersten derartigen Verfahren gegen einen Kleriker im katholisch geprägten Polen. Der Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt; die Identität des Priesters wurde nicht bekannt. Nach einem Bericht der polnischen Nachrichtenagentur PAP war der 36-Jährige in allen Punkten geständig. Der Missbrauch wurde im vergangenen Jahr aufgedeckt, als einer der Jungen mit Alkoholvergiftung von einem Gottesdienst nach Hause kam. Im Krankenhaus berichtete er, der Priester habe ihm den Alkohol aufgenötigt, pornografische Filme gezeigt und ihn anschließend missbraucht.




Priester gesteht sexuelle Belästigung

Ein wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagter österreichischer Priester hat gestanden, zwölf Jungen sexuell belästigt zu haben, Der oberösterreichische Geistliche soll in einem Gymnasium in Dachsberg (Bezirk Eferding), wo er als Religionslehrer und Internatsleiter gearbeitet hat, im vergangenen Jahr die Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren unsittlich berührt haben, wie die Nachrichtenagentur APA meldete, Die Polizei vermutet, dass der Pater weitere Übergriffe auf die ihm anvertrauten Kinder begangen haben könnte.




Polnischer Priester wegen Missbrauchs von Kindern festgenommen

Ein 40 Jahre alter Priester aus einer Gemeinde in Ostpolen ist wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehl gegen den Geistlichen beantragen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Die Eltern der Kinder hatten den Missbrauch vor wenigen Tagen den Kirchenbehörden gemeldet und später bei der Polizei angezeigt, hieß es. Der Pfarrer wurde noch vor seiner Festnahme mit sofortiger Wirkung suspendiert.




Straftaten gegen die Sittlichkeit

Wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen soll ein katholischer Pfarrer aus Rüsselsheim von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden. Das teilte das Bistum Mainz am Donnerstag mit. Die Vorwürfe hätten sich in einer kirchlichen Voruntersuchung bestätigt. Kardinal Karl Lehmann habe das Ergebnis an die Glaubenskongregation in Rom weitergeleitet, die für besonders schwere Straftaten gegen die Sittlichkeit zuständig ist. Einzelheiten des Ermittlungsergebnisses nannte das Bistum nicht. Wann der Vatikan in dem geheimen Verfahren entscheidet, ist unbekannt. Das Bistum hatte den Pfarrer Mitte Juli 2002 beurlaubt. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll er zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren unsittlich berührt haben, zu sexuellen Handlungen sei es aber nicht gekommen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind mögliche Straftaten bereits verjährt, die Ermittlungen wurden Ende 2002 eingestellt.




Pfarrer in Untersuchungshaft

Ein katholischer Pfarrer muss sich wegen des sexuellen Missbrauchs verantworten. Zum Prozessauftakt legte der Geistliche ein umfassendes Geständnis ab: "Ich möchte zu dem stehen, was ich getan habe". Die Anklage wirft dem 39jährigen Priester vor, sich zwischen Ende 1996 und Mitte 1998 an zwei elf und 14 Jahre alten Jungen sowie einem zwölfjährigen Mädchen vergangen zu haben. Es gehe um insgesamt rund 30 bis höchstens 100 Fälle in seinem Pfarrhaus. Der Mann habe sexuelle Handlungen vorgenommen oder an sich vornehmen lassen. Er wurde nach einer Anzeige Mitte Dezember 1998 in Untersuchungshaft genommen. Die Erzdiözese Freiburg hat ihn vom Dienst suspendiert.




Deutscher Priester hat in Brasilien Kinder verkauft

Ein deutscher Priester soll in Brasilien Kinder missbraucht und verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft der östlichen Provinzhauptstadt Salvador beantragte nach Medienberichten die Wiederaufnahme des vor zwei Jahren wegen Abwesenheit des 76 Jahre alten Angeklagten unterbrochenen Verfahrens. Dem Deutschen droht eine 14jährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den Mann - nach brasilianischen Medienangaben ein früherer Nazi-Offizier - jahrelang seine Stellung als Leiter eines Waisenheims in Salvador ausgenutzt zu haben. Als Chef einer Mafia-Bande soll er Kinder sexuell missbraucht, geschlagen und ins Ausland verkauft haben. Er lebt seit Anfang der sechziger Jahre in Brasilien. Seit drei Jahren hält er sich zur ärztlichen Behandlung in Deutschland auf.




Priester wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt

Ein 45 Jahre alter Priester aus Südbaden wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Pater einer konservativen Bruderschaft hatte sich an zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren sexuell vergangen und einen von ihnen zum Oralverkehr gezwungen.




Internate der Schulbrüder sind oft Tatorte

Und wieder Missbrauchsvorwürfe gegen die Schulbrüder, auch De La Salle, Marianum, Marianisten oder Gemeinschaft der christlichen Brüder genannt


Opfer sexuellen Missbrauchs in religiösen Anstalten, die von katholischen „Brüdern" in Australien geleitet werden, schließen sich jetzt zusammen, um laut der Zeitung The Canberra Times eine der größten Gruppenklagen der australischen Rechtsgeschichte anzustrengen. Eine Organisation, die ehemalige Opfer von Kindesmissbrauch vertritt, reichte unlängst einen Antrag ein, mit dem in über 250 Fällen Anspruch auf Schmerzensgeld erhoben wird. Von den 40er Jahren bis zu den 80er Jahren soll es immer wieder Fälle von Missbrauch gegeben haben, und die in der Klageschrift genannten Hauptangeklagten gehören zu mehreren katholischen Erzbistümern. Ein Marist wurde bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Der Anklagevertreter dieses Falls sagte: „Das ist nur die Spitze des Eisbergs. In den kommenden Jahren werden die Gerichte wahrscheinlich von einer Welle von Klagen überschwemmt werden. Das sollte alle religiösen Einrichtungen beunruhigen."




Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen die Schulbrüder

Eine der größten Untersuchungen über sexuellen Missbrauch im Zusammenhang mit Mitgliedern der katholischen Schulbrüder ist jetzt abgeschlossen. „Über 700 Opfer von der St.-Joseph-Schule" in Alfred (Ontario) und von der St.-John-Schule in Uxbridge (Ontario) „haben inzwischen Klage eingereicht", berichtete der Toronto Star. Verklagt werden „30 Männer; 29 von ihnen sind Mitglieder der Brüder der christlichen Schulen. Weitere 16 würden ebenfalls verklagt werden, wenn sie noch am Leben wären", schrieb der Star weiter. Die Opfer leiden immer noch unter den schrecklichen Erinnerungen an „ihre Kindheit, in der sie von den in schwarze Talare gekleideten Mitgliedern der katholischen Laienkongregation, deren Obhut sie anvertraut worden waren, geschlagen und sexuell missbraucht wurden". Im Star hieß es dann, dass die Kanadier ohne eine amtliche Untersuchung nie erfahren würden, warum Männer, die vorgeben, Gott zu dienen, kleine Jungen sexuell missbrauchen.




Weitere Missbrauchsvorwürfe gegen die Schulbrüder

„Jahrelang missbrauchten katholische Priester und kirchliche Angestellte in neufundländischen Gemeinden wiederholt Dutzende von Kindern, zumeist kleine Jungen, von denen viele Waisen waren, die unter der Obhut der Sexualtäter standen", berichtet das kanadische Nachrichtenmagazin Maclean’s. „Doch der Skandal beschränkt sich nicht auf Neufundland. Mindestens sechs weitere Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern durch katholische Geistliche sind im übrigen Kanada aufgedeckt worden und über 20 in den Vereinigten Staaten." Da die Meldungen über sexuellen Mißbrauch jeden Monat zunehmen — insgesamt 17 Priester und andere mit der Kirche Verbundene wurden bereits angeklagt —, ist das Vertrauen vieler Katholiken zu ihren Priestern erschüttert worden. Äußerst beunruhigend ist der Vorwurf, dass sexueller Missbrauch in der Kirche nicht nur ein altes Problem ist, sondern dass er auch meist vertuscht wurde und dass der betreffende Priester lediglich in eine andere Gemeinde versetzt wurde, wo er sich mitunter das gleiche Vergehen zuschulden kommen ließ. Die Reaktion der Eltern besteht darin, dass sie ihren Söhnen nicht mehr erlauben, Ministrant zu werden, und ihre Kinder nicht einmal einen Beichtstuhl betreten lassen. „Der Talar, der einst stolz getragen wurde, ist eine Ursache für Verlegenheit und Argwohn geworden", sagte Paul Stapleton, Vizepräsident der katholischen Schulbehörde von St. John. „Die jüngsten Ereignisse umgeben alle Priester mit offenem oder heimlichem Argwohn. Die Botschaft lautet wohl: Man kann nur sich selbst und Gott trauen."




In Bad Goisern, Oberösterreich, betreiben die Schulbrüder das Stephaneum

Die große Sport-Hauptschule wird mit Internat, Tagesheim und Externat geführt. Und genau in Bad Goisern wählte angeblich ein Missbrauchsopfer eines kath. Priesters den Freitod. Es ist halt in Österreich so, vor allem wenn Niederlassungen der Schulbrüder mit im Spiel sind, dann versagt die Justiz. Gibt es ein Todesopfer (wie in Bad Goisern) dann wird es für die Öffentlichkeit als Selbstmord (was nicht stimmt) dargestellt. Es gab in Bad Goisern einige Verurteilungen von Kindesschändern.

Und wegen dem kath. Dorfpriester von Bad Goisern, dem Geistlichen Rat Kurt Neulinger, der bei den Schulbrüdern im Stephaneum ein und aus ging, bekam ein Opfer des Geistlichen außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von Kardinal Schönborn.

18 weitere sexuelle Missbrauchsopfer der kath. Kirche in Bad Goisern wurden mit weniger Geld von der kath. Kirche entschädigt, aber so kaufte sich die kath. Kirche von der Justiz auch hier ohne Schuldspruch frei.

Kann es aber sein, dass alle 18 Entschädigungsempfänger (von Bettelbeträgen) der kath. Kirche Opfer dieses einen Geistlichen alleine waren?

Doch einige Monate später soll das Opfer, das € 18.000,- von der Kirche erhielt, seinen Freitod mittels Drogen gewählt haben. Diese These wurde aber glaubhaft von der Familie in Frage gestellt.

Das Opfer Grünwald hatte nicht den geringsten Anlass für eine Selbsttötung. Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt. Kardinal

Schönborn hat Pfarrer Neulinger von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt und dem Opfer einfach Schweigegeld gegeben!

Doch unter den Tätern befanden sich auch Politiker, Lehrer, ebenso katholische Priester wie evangelische Pfarrer (Bad Goisern ist eine von nur drei Gemeinden im erzkatholischen Österreich, in denen Protestanten die Mehrheit stellen und das, obwohl die Schulbrüder in Bad Goisern die große Schule betreiben).

Wählte das Missbrauchsopfer des Pfarres aus Bad Goisern wirklich den Freitod?
Hans Grünwald, ein Opfer des Geistlichen Rates Kurt Neulinger bekam außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von der kath. Kirche.
Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt.

Es scheinen da auch Drogengaben durch Kirchenleute an der Tagesordnung gewesen zu sein, dass die vergewaltigten sex. Missbrauchsopfer in Bad Goisern dann einige der Täter nicht mehr zu identifizieren vermochten.

Priester Kurt Neulinger wird darauf von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt, wo er sich wieder unschuldigen Kindern nähern kann, ohne dass deren Eltern von der Abartigkeit des Priesters etwas wissen.

Die Erzdiözese Wien hat die pädophile Neigung des Geistlichen der Dorfbevölkerung von Bad Schönau nicht kundgetan.

Es darf angenommen werden, dass es in Bad Schönau und Umgebung, wo Geistlicher Rat Neulinger seinen Pfarrdienst versieht, neuerliche sexuelle Missbrauchsopfer gibt.

Einge andere sexuell missbrauchte Buben von dem großen Pädophilenskandal in Bad Goisern wollten auch ihre kirchlichen Täter (Schulbrüdern) anzeigen.


Auf dem Gendarmerieposten in Bad Goisern, im Bezirk Gmunden (Oberösterreich) wurde von einem Jugendlichen am 02.08.1997 folgendes unter der Aktennummer GZ P 439/97 festgehalten:

………Er sagte dann zu uns wir sollen wiederkommen und wir dürften nichts sagen. Er erzählte uns weiter, wenn wir etwas sagen, gehe es uns so wie den Buben vom Stephaneum. Er sagte weiters, diese seien von der Gendarmerie vernommen worden und dabei sei ihnen gedroht worden, sie würden von der Schule verwiesen, falls sie eine Aussage bei der Gendarmerie machen. Es würde uns dann ebenfalls so gehen. Wir dachten uns, wir sagen lieber nichts, sonst ergehe es uns ebenso………..



Und wie schon mehrmals erwähnt: Der größte (Vertuschungs) Justizskandal der 2. Republik fand bei den Schulbrüdern in Strebersdorf statt

http://michaeltfirst.blogspot.com/2009/08/schulbruder-missbrauchsopfer-manuel.html





Wieder unterrichtete ein verurteilter Priester bei den Schulbrüdern, dann wurde er versetzt und wieder straffällig, Schönborn nahm ihn aber öffentlich in Schutz und sagte: „Das kann doch passieren!“

http://michaeltfirst.blogspot.com/2009/08/schonborn-sagte-das-kann-doch-passieren.html





Auch dieser Pater aus dem Stift Geras unterrichtete bei den Schulbrüdern obwohl seine Neigung der Schulleitung und schon lange davor all seinen Vorgesetzten bekannt war.

http://michaeltfirst.blogspot.com/2009/08/stift-geras-deckte-pater-robert.htm
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Der Posener (Polen) Erzbischof Julius Paetz (67) soll seit Jahren Abhängige sexuell mißbraucht haben

Obwohl die Vorwürfe seit Jahren gemeldet wurden, unternahmen die Vorgesetzten, auch die Bischofskonferenz nichts, was das ganze Ausmaß niederträchtigen Unter-den-Tisch-Kehrens in der katholischen Kirche zeigt. Erst nachdem Betroffene und couragierte Mitstreiter in die Öffentlichkeit gingen, ist Bewegung in die Angelegenheit gelangt. Nicht weil diese Hüter der Moral etwas ihr Gewissen oder ihre Moral entdeckt, nein, es ist die pure Flucht nach vorn, nachdem es gar nicht mehr anders geht.




Bischof Bernard Genoud bittet um Verzeihung

Bischof Bernard Genoud hat in einem Interview mit der Sonntagszeitung «dimanche.ch» alle Opfer eines pädophilen Schweizer Ordensmannes um Verzeihung gebeten. «Ich ersuche die Opfer sehr demütig und schmerzlich um Verzeihung für das Böse, das ihnen einer unserer Priester angetan hat», erklärt Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, im Interview. Darin kommt er auf die Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens vom 19. September zurück, die auch einem Mann das Wort gab, der in den späten 80er Jahren in Freiburg von einem Schweizer Ordensmann sexuell missbraucht worden war. Der Geistliche war darauf von seinen Ordensobern in eine Niederlassung nach Frankreich versetzt und zu einer psychologischen Behandlung verpflichtet worden. Bischof Bernard Genoud, damals noch nicht im Amt, weist im Zeitungsinterview den Vorwurf zurück, der Fall sei seinerzeit von der Kirche unter den Teppich gekehrt worden: «Das Bistum und die Ordensverantwortlichen haben sofort die nötigen Maßnahmen ergriffen.» Zum Thema «Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge» stellen die Schweizer Bischöfe am kommenden Donnerstag in Bern ein Schreiben sowie eine neu eingesetzte Fachgruppe vor.




Zwölf Jahre Haft wegen Kindesmissbrauch für Priester in Chile

Wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist ein katholischer Priester in Chile zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterin sprach den 45-jährigen José Andrés Aguirre Ovalle am Dienstag schuldig, sich zwischen 1998 und 2000 an etwa zehn Mädchen vergangen zu haben. Dem Urteil zufolge muss der Priester aus Valparaiso rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt Schadenersatz an die Familien der Opfer zahlen. Sollte er die Summe nicht aus eigener Tasche zahlen können, müsse das Erzbistum dafür aufkommen. Zudem wurden Ovalle seine Bürgerrechte aberkannt.




Auf verlorenem Posten standen bisher auch die neun Expriester, die seit Jahrzehnten versuchen, den 81-jährigen Marcial Maciel wegen sexuellen Missbrauchs zur Rechenschaft zu ziehen

Maciel ist der Gründer der «Legionäre Christi», einer dem Opus Dei vergleichbaren geistlichen Kampftruppe, und geniesst im Vatikan höchstes Ansehen. Die Priester behaupten, er habe sie in den Fünfzigerjahren als minderjährige Seminaristen sexuell ausgebeutet. Maciel streitet alle Vorwürfe ab. 1998 gelangten die Priester an Ratzingers Glaubenskongregation. Doch die liess den Fall versanden. Ausgerechnet diese Kongregation ist nun vom Papst damit betraut worden, weltweit bei priesterlichem Missbrauch zu ermitteln. Der Verdacht ist berechtigt, dass die Anordnung des Papstes nur ein Ziel hat: sicherzustellen, dass Pädophiliefälle weiterhin innerkirchlich geregelt und der zivilen Justiz vorenthalten Expriester, die seit Jahrzehnten versuchen, den 81-jährigen Marcial Maciel wegen sexuellen Missbrauchs zur Rechenschaft zu ziehen. Maciel ist der Gründer der «Legionäre Christi», einer dem Opus Dei vergleichbaren geistlichen Kampftruppe, und geniesst im Vatikan höchstes Ansehen. Die Priester behaupten, er habe sie in den Fünfzigerjahren als minderjährige Seminaristen sexuell ausgebeutet. Maciel streitet alle Vorwürfe ab. 1998 gelangten die Priester an Ratzingers Glaubenskongregation. Doch die liess den Fall versanden. Ausgerechnet diese Kongregation ist nun vom Papst damit betraut worden, weltweit bei priesterlichem Missbrauch zu ermitteln. Der Verdacht ist berechtigt, dass die Anordnung des Papstes nur ein Ziel hat: sicherzustellen, dass Pädophiliefälle weiterhin innerkirchlich geregelt und der zivilen Justiz vorenthalten werden. Von einer Meldepflicht an Zivilbehörden ist in den päpstlichen Direktiven nicht die Rede, wohl aber vom Ziel, «durch notwendige Sanktionen die Heiligkeit des Priesteramts zu schützen». Das ist der Kirche wichtiger als der Schutz der geschädigten Kinder. Auch bei Fehltritten anderer Art stellt die Kirche die Heiligkeit des Priesteramts über alles. Vor zwei Jahren informierte die Beratungsstelle für vergewaltigte Frauen und Mädchen in Bern über den Fall eines Geistlichen, der eine Frau in der Seelsorge sexuell ausgebeutet hatte. Nach jahrelangem Streit mit der Kirche hatte die Frau den Priester vor den Richter gebracht und Recht bekommen. Im Fall Fritschi liegen die Dinge günstiger. Ein Mitarbeiter versichert, die Kirchenleute in Fritschis nächster Umgebung seien durch die Enthüllungen völlig überrascht worden.

Zu dem Thema erschien am Sa, 20. Mai 2006 von Herrn Paul Badde in der Zeitung „Die Welt“ folgender Artikel:

Ordensgründer wegen Pädophilie-Verdacht entlassen Vatikan fordert Pater der Legionäre Christi auf, ein zurückhaltendes Leben in “Gebet und Buße” zu führen

Vatikanstadt – Pater Marcial Maciel Degollado, der 86jährige Gründer der Kongregation der Legionäre Christi, ist ab sofort von all seinen Ämtern entbunden und gebeten worden, seinen priesterlichen Dienst nicht mehr öffentlich auszuüben, hat der Vatikan wissen lassen. Verantwortlich für die Entscheidung zeichnete Kardinal William Levada, der Nachfolger Kardinal Ratzingers als Präfekt der Glaubenskongregation.

Der nüchterne Stil des Dokuments steht in starkem Kontrast zum Inhalt des Signals, das der Vatikan damit aussendet – nach innen und außen. Nicht allen gefällt Benedikts XVI. unbedingter Wille zur Aufklärung und Selbstreinigung ohne Rücksichtnahme auf Personen, Verdienste oder Seilschaften, der in dem Entscheid zum Ausdruck kommt. Denn die Legionäre Christi sind seit ihrer Gründung in Mexiko durch Pater Maciel im Jahr 1941 eine durchaus blühende neue Ordensgemeinschaft von rund 650 Priestern und 2500 Seminaristen, deren Einfluß mittlerweile in der Kirche als noch größer eingeschätzt wird als das in diesen Wochen immer wieder zitierte Opus Dei aus Spanien.

1949 gründete Pater Maciel zu der Gemeinschaft der Legionäre noch die Laienbewegung Regnum Christi, die inzwischen um die 50 000 Mitglieder zählt. Beide Gemeinschaften arbeiten in vielen erfolgreichen Projekten zusammen. Die Liste ihrer Förderer (und Anwälte Pater Maciels) reicht im Vatikan bis in die Spitze des Staatssekretariats.

Um so aufsehenerregender ist daher nun das von Papst Benedikt XVI. gebilligte Dokument, das eine strikte Trennung zwischen der Kongregation und ihrem Gründer vornimmt. Indirekt bestätigt es die Stichhaltigkeit der Klagepunkte, die seit einiger Zeit gegen den Gründer vorgebracht wurden. Mit den Anschuldigungen ehemaliger Mitglieder – von denen einige Priester sind – wird ihm in der Hauptsache sexueller Mißbrauch Abhängiger vorgeworfen. Die meisten der Delikte reichen bis in die fünfziger Jahre zurück und wurden von Pater Maciel stets zurückgewiesen, besonders in einer offiziellen Erklärung im Jahr 2002, wo er sich über die angeblich haltlosen Anschuldigungen einiger Ex-Legionäre empörte – bevor er sich 2005 aus Altersgründen vom Amt des Generaloberen der Kongregation zurückzog. Nun war schon vor Tagen durchgesickert, daß Überprüfungen der Einzelfälle allerdings nur noch wenig Zweifel an der Berechtigung der Klagen gelassen hätten.
Die Glaubenskongregation habe diese Anschuldigungen seit 1998 erreicht, hieß es offiziell in dem Kommuniqué. Kardinal Ratzinger habe die Untersuchung der Vorwürfe damals als Präfekt der Glaubenskongregation angeordnet, bevor sein Nachfolger nun nach sorgfältigem Studium aller Untersuchungsergebnisse entschied, “mit Rücksichtnahme auf das fortgeschrittene Alter Pater Maciels und im Hinblick auf seine angeschlagene Gesundheit auf einen kanonischen Prozeß zu verzichten. Vielmehr wird er aufgefordert, ein zurückgezogenes Leben des Gebetes und der Buße zu führen und auf jeden öffentlichen Dienst zu verzichten.” Nach diesem Glockenschlag wird “unabhängig von der Person des Gründers” im letzten Satz des Dokuments “das verdienstvolle Apostolat der Legionäre Christi und der Vereinigung Regnum Christi” noch einmal ausdrücklich und dankbar anerkannt. Mit dem Akt der behutsamen Prüfung und Reinigung nach langer Zeit wird der Papst auf ihre Dienste weiter verläßlich zählen können.




Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix

Rom (AP) Papst Johannes Paul II. hat am Mittwoch den Rücktritt von Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix im US-Staat Arizona angenommen. Der 67-Jährige steht seit Dienstag im Verdacht, nach einem tödlichen Verkehrsunfall Fahrerflucht begangen zu haben. Bereits vor zwei Wochen hatte der Oberhirte der 430.000 Katholiken in Arizona sich mit den Behörden auf eine Einschränkung seiner Befugnisse geeinigt, um einer Anklage wegen Behinderung der Justiz zu entgehen. O'Brien hat eingeräumt, Priestern die Arbeit mit Minderjährigen gestattet zu haben, obwohl er von Vorwürfen der Kindesmisshandlung gegen diese Seelsorger wusste. Darüber hinaus habe er die Priester in neue Gemeinden versetzt.




Kardinal von Boston im Kreuzfeuer der Kritik

Besonders umstritten ist der Bostoner Kardinal Bernard Law, der jahrzehntelang den Pfarrer John Geoghan gedeckt hatte, obwohl ihm Misshandlung und Belästigung von mehr als hundert Kindern vorgeworfen wurde. Inzwischen hat sich Law zwar zur vollen Kooperation mit den Behörden entschlossen und ihnen die Namen von 80 Priestern gegeben, gegen die in den vergangenen Jahrzehnten Vorwürfe erhoben wurden, aber die Rufe nach seinem Rücktritt wurden in jüngster Zeit eher lauter - und blieben von dem Geistlichen bisher ungehört. Inzwischen bringen die Entschädigungszahlungen die katholische Kirche auch in massive finanzielle Bedrängnis. Die Diözese Boston willigte bereits ein, bis zu 30 Millionen Dollar an die Opfer zu zahlen. Für die Betroffenen ist dies nur ein geringer Trost. Der Direktor des Opferverbands SNAP, Clohessy, sagte, die Kirche müsse vor allem Einsicht zeigen und verhindern, dass Priester in der Zukunft weiter Kinder misshandeln können. So müssten alle Priester die Gläubigen landesweit von der Kanzel aufrufen, sich nicht zu scheuen, Kinderschänder der Polizei zu melden.




Priester hat zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt – missbraucht

Ein 44-jähriger katholischer Priester hat zwischen 1987 und 1990 zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt - missbraucht. die inzwischen 19 und 23 Jahre alten Schwestern haben trotz langjähriger Therapien Selbstmordversuche hinter sich. Strafmaß für den Täter: 2 Jahre auf Bewährung und eine Geldbuße.




Bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert

Ausschnitt: "Verdacht auf sexuelle Beziehung zu einer 15jährigen München/Simbach am Inn.: Wegen des Verdachts der sexuellen Beziehung zu einer 15jährigen Jugendlichen ist ein bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert worden. Die Suspendierung des Pfarrers der Kirchengemeinde Simbach am Inn (Dekanatsbezirk Passau), Thomas Bayer (44), sei bereits am 24. April erfolgt, erklärte der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Gerhard Tröger, jetzt in München. Das Bayer angelastete Fehlverhalten sei "absolut unvereinbar mit der Verantwortung und Vertrauensposition im Pfarrdienst", so Tröger. ..."




Sexueller Missbrauch an 14 Messdienerinnen

"Lasset die Kindlein zu mir kommen“: Ein Pfarrer aus der Eifel ist vom Landgericht Trier wegen sexuellen Missbrauchs von 14 Messdienerinnen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der 44jährige hatte gestanden, die Mädchen im Alter zwischen 9 und dreizehn Jahren vor und nach der Messe bedrängt und angefasst zu haben.




30 Jahre Gefängnis für Priester wegen sexueller Misshandlung

Clearwater/USA (AP) Im US-Staat Florida ist ein ehemaliger katholischer Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der angeklagte Robert Schaeufele bekannte sich am Freitag in Clearwater der versuchten schweren sexuellen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig und vermied damit eine mögliche lebenslange Haftstrafe. Angeklagt war er der dreifachen schweren sexuellen Körperverletzung in drei Fällen. Staatsanwalt Tim Hessinger sagte, der Exgeistliche müsse voraussichtlich 15 Jahre im Gefängnis absitzen. Schauefele war seit 1975 Priester in mehreren Gemeinden in der Region von Tampa Bay. Im Zuge der Welle von Klagen gegen katholische Geistliche in den USA wegen sexueller Vergehen erhoben 22 Personen Vorwürfe gegen ihn. Die meisten Fälle waren verjährt. Die Diözese von St. Petersburg schrieb in einer Erklärung zum Abschluss des Falls, sie hoffe, dass nun auch eine Phase der Heilung für jene beginnen könne, die misshandelt worden seien.




Bischof dankt nach Missbrauchsvorwurf ab

Ausschnitt: "ROM, 3. Juni (kna): Der Vatikan hat den Rücktritt des Bischofs von Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, Joseph Keith Symons, bestätigt. Symons (65) hatte zuvor eingeräumt, dass er vor Jahrzehnten sexuelle Beziehungen zu Minderjährigen gehabt habe. Die Vatikanzeitung Osservatore Romano teilte am Mittwoch mit, Papst Johannes Paul II. habe den Rücktritt des Bischofs angenommen und den Bischof der Diözese Saint Petersburg (Florida), Robert Nugent Lynch, zum Administrator ernannt. Der US-Nachrichtenagentur CNS hat Symons vor seinem Rücktritt in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass er in den frühen Jahren seiner 40jährigen Tätigkeit als Priester sexuelle Verfehlungen mit Minderjährigen begangen habe."




Angeklagter vermutet einen Rachefeldzug: Pfarrer wegen Vergewaltigung von Haushälterin vor Gericht

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen katholischen Priester in Regensburg hat der Angeklagte gestern ein Verhältnis mit seiner Haushälterin eingeräumt. "Sie hat bei mir im Bett geschlafen", sagte der 55jährige am ersten, Verhandlungstag vor dem Landgericht. Er bestritt aber, gegen die aus Polen stammende Frau Gewalt angewendet zu haben. Die Anklage wirft dem Geistlichen vor, die Haushälterin 1989 im Pfarrhof des niederbayerischen Ascholtshausen mehrmals vergewaltigt zu haben. Von 1987 bis zu seiner Festnahme in diesem Jahr war der aus Bosnien stammende
deutsche Staatsbürger Pfarradministrator in der römisch-katholischen Gemeinde. Laut Anklage soll er bei den Vergewaltigungen auf sein Opfer eingeschlagen, es an den Haaren gezogen und schließlich zum Beischlaf gezwungen haben. Vor Gericht gab, der Geistliche zu Protokoll, er habe zwar mit zwei anderen Frauen sadomasochistische Praktiken etwa mit Lederpeitschen ausprobiert und davon auch Filme angefertigt Mit der Polin, die ihn neun Jahre später angezeigt hatte, habe er dies aber nicht gemacht. ... "




An 11 Ministranten zahlt die Diözese in Forth Worth, Texas Entschädigungen in unbekannter Höhe

Mit den Missbrauchsopfern wurde Stillschweigen vereinbart - auch über die Höhe der Zahlungen. Bischof Kevin Vann entschuldigte sich öffentlich; er sei "entsetzt, beschämt und erzürnt". Medienberichten zufolge ist der verdächtige Priester bereits 1999 gestorben.




Ein Priester ist wegen sexuellen Missbrauchs eines 17jährigen Jungen zu 35 Jahren Haft verurteilt worden

Das meldet die amerikanische Agentur cwn. Außerdem muss der tansanische Geistliche umgerechnet 1500 Dollar Strafe zahlen. Die Richter wiesen in ihrem Urteil darauf hin, dass der Klerus ein hohes Ansehen genieße und daher für Fehltritte zur Verantwortung gezogen werden müsse. In dem ostafrikanischen Land wurde zum ersten Mal ein Priester wegen eines solchen Vergehens verurteilt.




Ein 60-jähriger Priester des Bistums Essen wurde vom Dienst beurlaubt

Er soll ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Bistum teilte 2007 mit, der Geistliche solle in zwei Fällen versucht haben, sexuelle Handlungen an einer Zwölfjährigen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen den Priester erhoben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Dem Mädchen sowie dessen Familie sind vom Bistum Essen therapeutische und pastorale Hilfen angeboten worden.




Erzbischof von Cardiff festgenommen

John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.




Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären

Die polnische Tageszeitung "Glos Wielkopolski" berichtet, dass der persönliche Sekretär von Johannes Paul II., der jetzige Krakauer Erzbischof, Kardinal S. Dziwisz, in zwei Fällen dem Papst Informationen vorenthalten habe, indem er Nachrichten nicht weiterleitete. Im ersten Fall hatte eine Gruppe von Priestern und kath. Laien im August 2000 einen Brief über Fälle sexueller Belästigung von Seminaristen durch den Posener Erzbischof Paetz geschrieben, den Dziwisz nicht weiterleitete. Der Papst habe erst "viel später" davon erfahren. Der Erzbischof Paetz war - unter Unschuldsbekundungen - am 28.3.2002 zurückgetreten. Im zweiten Fall hatte der mexikanische Pater Antonio Ornelas im Dezember 2002 Kardinal Dziwisz von sexuellem Missbrauch durch den Gründer der "Legionäre Christi", Pater Marcial Maciel Degallado, berichtet. Degallado wurde 2006 bestraft. Die Strafe bestand darin, dass Pater Maciel "ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße führen solle. Auf ein kirchenrechtliches Verfahren wurde wegen der "zerbrechlichen Gesundheit" des damals 2006 85-Jährigen verzichtet. Der Erzbischof Jozef Zycinski kommentierte den Zeitungsartikel: Das verzögerte Handeln des Papstes resultiere aus dem Bedarf nach einer sorgfältigen Untersuchung der einzelnen Fälle. Dziwisz könne auf keinen Fall für den Versuch einer Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären verantwortlich gemacht werden.




Priester hat gestanden vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben

Ein Priester aus Bad Münder, Bistum Hildesheim, hat gestanden, vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben. Die Diözese war vom Therapeuten des Opfers informiert worden. Den Tatort veröffentlichte das Bistum nicht. Die Tat ist verjährt. Der Geständige wurde von seinen Aufgaben entbunden. Der Missbrauchsbeauftragte sagte: "Sexueller Missbrauch von Kindern gleicht einem Seelenmord." Weitere Konsequenzen für den Täter werden noch entschieden.




Priesterseminarist vergewaltigt auf Autobahnparkplatz bei Graz Jugendliche

Der 20-jährige Priesterseminarist George P. steht im Verdacht, 2006 mit einem Komplizen, ein 17-jähriges Mädchen auf einem Autobahnparkplatz bei Graz vergewaltigt zu haben. Der Regens des Burgenländischen Priesterseminars, Johannes Pratl, äußerte, dass der Seminarist beim Aufnahmeverfahren ins Propädeutikum einen "erfreulich guten Eindruck" gemacht habe. Zur Aufnahme im Priesterseminar: "Dazu wird es nun nicht mehr kommen“. Die George zur Last gelegte Tat ist schlichtweg unentschuldbar, auch wenn erst das Gericht über die genaueren Umstände befinden kann".




Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch in der kath. Kirche an Frauen und Kindern

Am 20. Juni 2005 stellte Frau Regina Soares Jurkewicz, Professorin am Theologischen Institut der Diözese Santo André, Brasilien, ihre Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern in der katholischen Kirche in der Presse vor. Die untersuchten Fälle zeigten, dass die katholischen Amtsträger aus Angst vor einem Skandal und um den Ruf der Institution zu schützen, die Fälle vertuschten und sich damit begnügten, die beschuldigten Priester in andere Pfarreien zu versetzen. - Am 21. Juni erhielt Frau R. Soares Jurkewicz ihr Entlassungsschreiben als Professorin des Theologischen Instituts.




Vorwürfe gegen Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco sind verjährt

Die gegen den Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen sind verjährt. Das hat ein Berufungsgericht bestätigt.




Priester wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

Caen (AP) Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ist ein Priester in der Normandie zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Geistliche war angeklagt, sich 1990 an einem damals zwölfjährigem Jungen vergangen zu haben, den er in die Ferien mitgenommen hatte. Das Schwurgericht in Caen verfügte am Dienstag zudem, der 84-Jährige müsse 15.000 Euro Schadenersatz zahlen. Sein heute 22 Jahre altes Opfer hatte sich vor zwei Jahren der Justiz offenbart. In dem Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit sagten auch vier Zeugen aus, die nach eigenen Angaben früher ebenfalls von dem Priester sexuell misshandelt wurden. Diese Taten sind verjährt. Der Geistliche war seit Bekanntwerden der Vorwürfe ohne Priesteramt, die Justiz ließ ihn auf freiem Fuß.




Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen über sexuellen Missbrauch durch pädokriminelle Priester, berichtet die "Los Angeles Times". Damit sollen die Klagen außergerichtlich beigelegt werden. Kardinal Roger Mahoney sprach von "einer größeren Bemühung zur Heilung und Versöhnung". Der Vorwurf der Opfer galt u. a. dem Schutz der Täter durch die Kirche - trotz massiver Vorwürfe. Bei den nun geregelten 45 Fällen handelt es sich nur um etwa ein Zehntel aller Missbrauchsklagen, die derzeit gegen die Erzdiösese laufen.




Das war mehr als nur Nächstenliebe

„Das war mehr als nur Nächstenliebe“ Ein Priester aus Tirol vergriff sich an Minderjährigen. Der Theologe nannte seine sexuellen Handlungen an dem Buben: „Wahrnehmungsübungen u. Hygieneuntersuchung“ Das sah dann so aus: Er verband dem Jungen die Augen, verklebte ihm den Mund und fesselte ihm die Hände bis er sich danach an ihm verging! Urteil 20 Monate, davon 15 bedingt!




Pfarrer in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt

Ein katholischer Pfarrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 60 Jahre alte Mann soll sich an drei Jungen im Alter von neun und elf Jahren vergangen haben. Ein Vater hatte ihn während des Weihnacht Gottesdienstes in der Kirche des Missbrauchs seines Sohnes bezichtigt.




Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester

Die Krise ist nicht vorbei - nur die Zeit der Leugnung des Problems, sagte die Leiterin des Kinderschutz-Büros der Bischofskonferenz, Kathleen Mc Chesney, nachdem die US-Bischofskonferenz über weitere 1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester und Dekane im Jahr 2004 berichtete. Die Vorwürfe bezogen sich auf 1965 - 1974. Drei Viertel der Beschuldigten seien gestorben, aus dem Amt entlassen oder in nicht-öffentliche Ämter versetzt worden. Die Bischofskonferenz stuft 900 Vorwürfe als glaubwürdig ein. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer beläuft sich auf 1083. Danach wurden von 1950 bis 2002 rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Vorwürfe kamen von etwa 11 000 Einzelpersonen. Die Ausgaben für Gerichtskosten sowie Therapien für Opfer und Geistliche lagen dem Report zufolge in diesem Zeitraum bei 500 Millionen Dollar.




Papst Benedikt feuert 2007 einen Vatikan-Priester nach seinem TV-Outing (hätte er sich nicht geoutet, wäre er weiter im Amt geblieben, denn geduldet werden diese Veranlagungen von den Kirchenoberen schon, weil zu viele Kleriker homosexuell veranlagt sind).

Tommaso Stenico glaubte, er würde unerkannt bleiben. Deshalb erklärte der Priester sich bereit, im italienischen Fernsehen anonym über seine Homosexualität zu sprechen. Doch Stenico wurde identifiziert – und daraufhin vom Vatikan gefeuert. 50 % der kath. Priester sind homosexuell, bekennen sie sich offen zu ihren Veranlagungen werden sie gefeuert. Leben sie aber versteckt ihre Neigungen aus genügt eine Beichte und sie sind wieder sündenfrei. 30 % sind PÄDOHOMOS, da genügt dann auch eine Beichte…Hat ein kath. Priester Kinder, dann zahlt die Kirche Alimente, wenn sich der Geistliche nicht offen zu seinen Kindern bekennt. Mit der Kindesmutter kann er aber weiter Geschlechtsverkehr haben soviel er will, wenn er sich nur nicht offen zu seinem Lebestil bekennt. Dann duldet es der Bischof, denn mit einer Beichte ist ja wieder alles im Lot!!! Die kath. Kirche in Österreich zahlt für ungefähr 1000 uneheliche Kinder Alimente.



Wieder Missbrauchsvorwürfe gegen die Kirche in Deutschland 2007

Eine Woche nach der Verhaftung des Pfarrers von Riekofen in Bayern wegen sexuellen Missbrauchs eines Ministranten sind vom Pfarrgemeinderat neue schwere Anschuldigungen gegen das Bistum Regensburg erhoben worden. Demnach soll der vorbestrafte Priester schon während seiner Bewährungszeit wieder in der Gemeindeseelsorge eingesetzt worden sein. Die Bistumsleitung hatte bisher lediglich von einer Beschäftigung in einem Altersheim in dieser Zeit gesprochen. Das Bistum habe sich auf ein "grausames Experiment mit den Seelen unserer Kinder" eingelassen, hieß es heute in der Erklärung des Pfarrgemeinderates. Auch soll es über den bekannten Missbrauchsverdacht hinaus "zahlreiche versuchte sexuelle Übergriffe" gegeben haben. Ein Justizsprecher wollte diese Details allerdings nicht bestätigen. Auch vom Bistum war zu den Vorwürfen zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Erklärung wurde von der Riekofener Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat sowie den Kirchengremien mehrerer Nachbarorte herausgegeben.




"Wir sind doch alle schwach" Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

Die polnische Kirche, die jahrzehntelang als die einzige intakte moralische Autorität des Landes galt, muss nun bereits den zweiten schweren Schlag innerhalb weniger Wochen hinnehmen: Nachdem bekannt geworden war, dass Geistliche in der KP-Ära mit dem Geheimdienst kooperierten, werden nun immer mehr Details zu einem offenbar jahrzehntelang vertuschten Sexskandal bekannt. Der zuständige Bischof soll interne Proteste weggewischt haben: "Wir sind doch alle schwach." "Die Berichte der Opfer sind erschütternd", schreibt "Rzeczpospolita". Die Betroffenen stammten meist aus zerrütteten Familien und strebten selbst eine Priesterlaufbahn an. Das hätten die Geistlichen in Plock zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses ausgenutzt, erzählen sie. Immer mehr Opfer melden sich. Nur wenige Wochen nach der Geheimdienstaffäre wird die katholische Kirche in Polen nun von einem Sexskandal erschüttert. Obwohl Opfer von sexuellem Missbrauch in der zentralpolnischen Diözese Plock den dortigen Kirchenoberen berichteten, hätten diese nicht eingegriffen, berichtete die konservative Tageszeitung "Rzeczpospolita" in ihrer Montag-Ausgabe. Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. Zu den Informationen der "Rzeczpospolita" äußerte er sich bisher nicht. Seit ihrem ersten Bericht am Samstag meldeten sich immer mehr Betroffene, so "Rzeczpospolita". Die Opfer seien vor allem ehemalige Ministranten, die von mehreren Priestern missbraucht worden seien. Geistliche der Diözese bestätigten der Zeitung anonym diese Informationen. Die beschuldigten Priester arbeiteten auch heute noch mit Kindern, so seien zwei von ihnen Lehrer an Volksschulen. Die Proteste von Angehörigen und anderen Geistlichen seien auf taube Ohren gestoßen. Erzbischof Wielgus habe erklärt, "dass wir doch alle schwach sind", sagte ein Priester anonym der "Rzeczpospolita".




Kindesmissbrauch "Tradition"?

Die Zeitung hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte "Tradition" des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen. In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben. Seit seiner vorläufigen, gegen Kaution erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft war K. nach Informationen der "Rzeczpospolita" unter anderem Jury-Mitglied bei einem Kinder-Singwettbewerb für Weihnachtslieder.










- Meine Missbrauchserlebnisse und über die Täter



Das bin ich mit einem meiner Kunstwerke





Der Vatikan hat 1962 angewiesen, Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester zu vertuschen. Kardinal Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI.) bestätigte erst 2001 diese Aufforderung gegenüber allen Bischöfen. Den Opfern soll ein Schweigegelübde angenommen werden. Ich selbst habe im Jahr 2004 so ein Schweigegeldgelübde (hush money) unterschreiben müssen. Kardinal Schönborn gab mir € 3.700 (dreitausendsiebenhundert). Details siehe weiter unten.


Bevor ich über mich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute berichte, will ich noch über einen Redakteur des Nachrichtenmagazins Profil berichten, der zwar offiziell gegen die Kirche im Profil schreibt, aber insgeheim mit den Kirchenoberen zusammenarbeitet. Einmal mit dem Oberen, dann mir einem anderen, je nach Lage für die Zwischentöne und welche Seilschaft der Kirche gerade nach Lage der Politik unterstützenswert scheint.

Nun: Der Profilredakteur Emil Bobi schrieb im Profil u. a. über Kardinal Groer und über das Priesterseminar in St. Pölten. Ich erhoffte mir von ihm seriöse Berichterstattung über meinem Einsatz punkto Vertuschung bei sexuellen Missbrauchsdelikten durch Priester der kath. Kirche.

Da mich aber bei den Medien der Sprecher von Kardinal Schönborn (Herr Prof. Erich Leitenberger) und sein Rechtsanwalt (Herr Dr. Erich Ehn) als unglaubwürdigen Irren darstellen, glauben das leider wirklich etliche Leute in der Öffentlichkeitsarbeit!
Denn zufällig bekam ich einen Schriftsatz in die Hand, wo mich Herr Bobi als Irrer bezeichnet.

Ich schickte Herrn Bobi per E-Mail auch meinen offenen Brief an den Landeshauptmann von NÖ, Dr. Erwin Pröll, den sexuellen Missbrauchstäter P. Paterno betreffend, der ja bis zu seinem Tod in NÖ lebte.

Darauf mailte mir Herr Bobi folgendes retour: „dieser Herr ist ein Irrer, trotzdem danke“.

Er meinte, ich sei jemand anderer, und wollte ihm nur über Herrn Tfirst (also über mich) Informationsmaterial zukommen lassen.

Ich antwortete ihm mittels E-Mail:

„Liebe Profilredaktion! Danke für die Verleumdungen an meiner Person, anstatt mir mit ordentlicher Berichterstattung zu helfen! MfG Michael Tfirst“.







Darauf mailte mir prompt Herr Bobi nur ein Wort retour: „Scheiße“. Vermutlich ärgerte er sich über sich selber und über seinen offensichtlichen Fehler……







Ich zeigte Herrn Bobi bei der Staatsanwaltschaft wegen §§ 111, §§ 114 und §§ 297 Strafgesetzbuch an, doch die Staatsanwaltschaft stellte meine Anzeigen einfach ein. Die Sicherheitsdirektion machte für mich ebenfalls eine zweite Anzeige gegen Herrn Bobi, doch auch diese wurde von der Staatsanwaltschaft zurückgelegt…..

Herr Bobi erzählte mir einmal im Zuge eines längeren Telefonates persönlich, dass er sich sogar von der Kirche ein Haus gekauft hat, das für ihn gar nicht teuer war, bevor er sich dem Chor, ich bin ein Irrer, anschloss.





Ich hätte aufgrund meiner Geburt als Bastard niemals in die Klosterschule und in das Internat bei den Schulbrüdern in die Schopenhauerstraße gegeben werden dürfen.

Musste ich all das wirklich nur erleiden nur weil ich 1956 unehelich geboren wurde?






Auch ich bekam Schweigegeld (€ 3.700,- /dreitausendsiebenhunder Euro) von Kardinal Schönborn, daher unterschrieb ich diesen Generalvergleich:







Kardinal Schönborn schrieb mir in dieser persönlichen Weihnachtskarte, dass er froh ist, dass ein gemeinsamer Weg gefunden werden konnte. Der gemeinsame Weg war der Schweigegeldvertrag.







Doch der Pressesprecher des Kardinals, Erich Leitenberger, schrieb acht Monate später, nachdem ich seinem Beisein den Generalvergleich unterschrieben habe, folgenden Brief an den ORF, in dem er festhält, das das Geld (dreitausendsiebenhundert Euro) an mich nur aus Barmherzigkeit (also als Spende) bezahlt worden ist:






Erst zwei Jahre später, nachdem ich diesen Generalvergleich (oberstes Dokument) unterschrieben habe, bekam ich ihn als Kopie, und nur mit Hilfe eines Rechtsanwaltes, ausgehändigt.





Weil ich in meiner Kinder- und Jugendzeit mehrmals von kath. Kirchenleuten sexuell missbraucht worden bin, litt ich seit dem 15. Lebensjahr 33 Jahre lang an Bulimie.





Wenn ich mitbekomme, dass sexueller Missbrauch durch katholische Kirchenleute passiert, dann schreibe ich es für die Nachwelt nieder und ich veröffentliche die Namen der Täter.

Ich recherchiere (mit Hilfe von Netzwerken) die Hintergrundgeschichten und versuche, die Vertuschungsmechanismen der kath. Kirche in diesen heiklen Fällen aufzuzeigen.


Da ich selbst in Göttweig Kandidat war, als Groer (der spätere Kardinal) in Göttweig Benediktiner wurde, und über ihn von Anfang wegen seiner Missbräuche im Stift gemunkelt wurde, kenne ich die Vertuschungsmechanismen in der katholischen Kirche nur zu genau.


Ich war aber nicht nur Zeitzeuge in Göttweig, sondern ich machte wegen Groer im Stift Göttweig auch noch zwei Selbstmordversuche.


Ich will nicht, dass der Kinderschänder in der kath. Kirche bis zu deren Tod weiter im Amt bleiben, oder dass, wie fast immer die Vernichtungsmechanismen der kath. Kirche den Opfern gegenüber voll einsetzt, wie: Die lügen ja alle, da ist ja wie immer nichts dran, Groer war unschuldig (das wird bis heute so gesagt und selig gesprochen soll der Herr Groer von der Kirche auch bald werden, als Fürbitter beim Herrn bei Verleumdungen), Paterno war unschuldig (wird auch bis heute so dargestellt), im Fall St. Pölten war nichts dran, da war das Beweismaterial für die Polizei unbrauchbar, der Vikar von Schönborn hat in seinem bekannt gewordenen Missbrauchsfall nur zugegeben, so besoffen gewesen zu sein, dass er sich an gar nichts mehr erinnern kann (und weil er das so glaubhaft sagte, bestellte ihn Schönborn gleich für weitere Jahre als seinen Vikar, der bis jetzt aktiv im Amt ist, und das Opfer wurde vom damaligen Ombudsstellenleiter der Kirche, Dr. Max Friedrich, gleich stationär zwangspsychiatriert), oder ich erinnere daran, wie Schönborn einen bereits verurteilten Kinderschänderpriester bei den Schulbrüdern in den Medien so in Schutz nahm: Das kann doch schon einmal passieren, usw……


Dieses Versteckspiel des Klerus gäbe es vermutlich schon lange nicht mehr, wenn auch nur jeder Betroffene offen darüber spräche.





Hier bin ich im Alter von 6 Jahren bei einer Kindermesse in der Pfarre Alservorstadt






Hier ministrierte ich im Alter von 17 Jahren bei Kardinal König






Mein Curriculum Vitae:

Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet und Vater dreier tüchtiger Söhne.

Weil ich mich schon gegen sexuellen Missbrauch bei den Schulbrüdern in der Wiener Volksschule in der Schopenhauerstraße wehrte, erhielt ich am Ende der vierten Klasse ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam.

Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Ich kämpfte dennoch um eine bessere schulische Ausbildung, die aber leider von Anfang an zum Scheitern verurteilt war, weil die gesamte Basis fehlte.

Ich war auch in einer Porzellanmalerlehre (Manufaktur Augarten in Wien). Nach kurzer Zeit scheiterte aber die Ausbildung (Lehre), weil ich als Linkshänder die Schattierungen von den Schablonen immer verkehrt ansetzte. Als Ersatzausbildung zum Künstler wurde ich Kellnerlehrling im Schwarzen Kameel in der Bognergasse.

Dann versuchte ich mit Hilfe der Kirche in das Aufbaugymnasium in Horn zu kommen. Ich wurde Priesterseminarist in Horn und während dieser Zeit war ich Noviziatskandidat des Benediktinerstiftes Göttweig.

Da ich aber im Aufbaugymnasium sowieso keine guten Noten zusammenbrachte (Basis 2. Klassenzug Hauptschule) trat ich aus der Schule bald wieder aus. Dann fiel ich Groer mit seinem neu gegründeten Aufbaugymnasium in Hollabrunn in die Arme.

Wegen dem Göttweiger Bendiktinerpater und späteren Kardinal Groer machte ich 1979 im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

Einen Berufsabschluss machte ich erst im Alter von 39 Jahren als AMS-Berater (früher war die Bezeichnung des AMS-Beraters: Berufsberater am Arbeitsamt).

Privat bezahlte ich mir noch eine Gesang- u. Sprecherausbildung (bei Prof. Hofbauer und Prof. Haiko Rall).

Und es gelang mir (noch dazu als schwerer Legastheniker) in folgenden Berufen zu arbeiten:

EDV Trainer

AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater)

Religionslehrer mit berufsbegleitender Ausbildung

Schauspieler und Statist

Reiseredakteur

Redakteur im Handelsmagazin Regal

Anzeigenkontakter im Manstein Verlag

Pressesprecher der Fa. Datentechnik

Marketingberater bei der Tageszeitung „Der Standard“

Marketingberater und Kultursponsoringberater im Kurier

Redakteur und Marketingleiter in der Ärzteflugambulanz

Mitarbeiter bei Pressetext Austria

Marketingberater im Report Verlag

Schriftsteller

Künstler (Neben meinen Brotberufen war ich immer als Kunstmaler und Autor tätig)






Ich habe nicht als Kind, sondern erst als Erwachsener in den besten Rechtsanwaltskanzleien vorgesprochen, aber im Endeffekt wollte mir kein Anwalt wirklich helfen, alle haben „Schiss“ vor der mächtigen kath. Kirche in Österreich.

Ausreden der Advokaten waren u. a.: "Da müsste ich bei der Komplexität mehr Leute einstellen", usw. usf. Weil ich keinen Rechtsanwalt fand, der mir helfen wollte, damit ich endlich das mir zustehende Schmerzensgeld von der kath. Kirche erhalte, begann ich eben ohne Rechtsbeistand mit der kath. Kirche zu verhandeln.

Und ohne Beistand eines Rechtsanwaltes unterzeichnete ich dann den Generalvergleich von Herrn Kardinal Schönborn.



Der Generalvergleich (Aktennotiz):


„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen.“




Mich würde auch folgende Frage interessieren:

Wie viele sexuelle Missbrauchsopfer von Kirchenleuten gibt es in Österreich, die bis dato dem Rechtsanwalt (der auch Mitglied eines Rotary Clubs ist) von Kardinal Schönborn solche Schweigegeldverträge unterschreiben mussten?

Ist dieses Verhalten von Kardinal Schönborn „christlich“?


Ich möchte noch anmerken, dass mir kein einziges Mal von den Sprechern von Kardinal Schönborn oder von sonst wem ausgerichtet worden ist, dass es ihm (dem Kardinal) leid tut, was mir widerfahren ist.





Ich möchte hervorheben, dass mein Leben auch seine positiven Seiten hat


Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet (ich berichtete aber meiner Frau auch vor der Hochzeit über die sexuellen Missbräuche an meiner Person als Kind von kath. Kirchenleuten).

Ich habe drei Söhne. Mein ältester Sohn hat 2007 mit ausgezeichnetem Erfolg im TGM (Technologisches Gewerbemuseum) maturiert. Er besuchte das fünf Jahre dauernde TGM. Er ist bis dato der Erste und Einzige, der seit dem 125jährigem Bestehen des TGM eine Klasse überspringen durfte, von der ersten Klasse in die dritte Klasse. Er war in jedem Jahr in seinem Zweig Elektronik Richtung Biomedizintechnik, immer der Beste mit Auszeichnung. Er besuchte auf Vorschlag des TGM (parallel als TGM Schüler) an zwei Universitäten (Hauptuni Wien und TU Wien) unverbindlich Vorlesungen. Das TGM hob in Bestätigungen für die Universitätsbesuche (während seines normalen Schulbesuches als Schüler) seine fachlichen und vor allem seine sozialen Begabungen zusätzlich hervor. Er ist kein Streber, sondern er hat einfach Talent, wie es vielleicht alle 50 Jahre einmal vorkommt, dass jemand so ein Talent in allen Richtungen hat. Auch die Freude am Forschen und Lernen ist bei ihm sehr ausgeprägt. Er brachte sich im Selbststudium das Klavier-, Gitarre- und Cellospielen bei. Sein sportlicher Ausgleich ist Judo, Aikido, Budo und die Schwertkampfkunst der Samurai. Ich habe drei Söhne, die beiden jüngeren Söhne kommen auch gut durchs Gymnasium.





Meine Volksschulzeit bei den Schulbrüdern

Ich war von 1962 - 1966 im Halbinternat als Volksschüler bei den Schulbrüdern, De La Salle, in der Schopenhauerstraße im 18. Wiener Gemeindebezirk (die Schulbrüder treten auch unter den Namen De la Salle, Marianum, Marianisten oder Christian Brothers, auf). Am Vormittag war Bruder Franz Josef mein Klassenlehrer, als Nachmittagsbetreuung hatte ich Bruder Martin. Dieser griff mir ebenfalls auf die Genitalien, das habe ich mir gemerkt, aber leider nicht mehr die Zusammenhänge, aber es war in der ersten Klasse, ich habe diese vagen Bilder noch vor mir.
Bruder Martin dokterte an meinen Genitalien herum, weil er mich dort untersuchen wollte, und ich glaube, er sagte dazu, er muss das machen, ich könnte dort krank sein. Ausgekannt habe ich mich nicht, was er da machte, dafür tat es aber weh. Er schob an der Vorhaut herum und das machte er vor allen anderen Kindern in der Klasse, die wie ich in der Nachmittagsbetreuung im Halbinternat waren. Warum es zu seiner Handlung kam und was der Auslöser dafür sein konnte, weiß ich nicht mehr genau, aber verdrängt habe ich diese Sache dann jahrelang. Ich wurde auch einmal in der VS bei den Schulbrüdern von der Kriminalpolizei einvernommen, weil ich angeblich
jemandem Geld gestohlen haben soll. Es stellte sich aber später heraus, dass es jemand anderer war und mir derjenige in der Garderobe das Geld in den Mantelsack gesteckt hat. Warum kam ich überhaupt in Frage, in einen solchen Verdacht zu geraten? Weil ich schon den Stempel als Kind ohne Eltern gehabt habe. Einmal rutsche es Bruder Franz Josef heraus, indem er sagte: “Dein Großvater war wieder bei mir und hat mir etwas über deine Mutter erzählt.“ Mit dieser Aussage konnte ich als 6jähriger aber gar nichts anfangen. Nach der Klärung des Diebstahls, mit dem ich nichts zu tun hatte, aber hatte ich es bei den Schulbrüdern trotzdem sehr schwer. Bruder Martin, der mir auf die Genitalien griff, überrede meinen vermeintlichen Vater, mich ihm anzuvertrauen, und ich solle mit Bruder Martin von den Schulbrüdern (irgendwo bei Neuwaldegg?) es war auf jeden Fall nahe bei Wien) für drei Wochen in sein Sommerlager kommen. Da wurde ich ihm dafür mitgegeben. Ich war ja nicht nur ein Bastard, sondern noch dazu ein Linkshänder! Bruder Franz Josef stellte mich immer vor der ganzen Klasse bloß mit den Worten, wie kann man nur der linken Hand etwas machen wollen? Er selbst habe nur ein einziges Mal in seinem Leben als Kind einen Stein in die linke Hand genommen, um diesen dann zu werfen, da habe ihm sein Vater den Stein aus der Hand gerissen und hat dazu gesagt, immer alles nur mit der RECHTEN Hand nehmen, nie mit der Linken!

Bruder Franz Josef hat mir in der 1. Klasse, wochenlang (wenn nicht monatelang), täglich die linke Hand verbunden, damit ich als Linkshänder endlich mit der rechten Hand schreibe. Die Umerziehung gelang nicht, dafür wurde ich aber dadurch Legastheniker.

Bei Rechenaufgaben setzte mich schon Bruder Franz Josef von den Schulbrüdern zurück und diese Tradition setzte mein neuer Klassenlehrer, Herr Corazza, fort. Der übernahm die Klasse von Bruder Franz Josef, nachdem dieser mitten in der dritten Klasse nach Strebersdorf, als Schuldirektor, versetzt wurde. Bruder Franz Josef zog mich auch sehr oft an den Haaren. Seine Vorliebe galt dem kurzen Haaransatz vor den Ohren. Da zog er lange und genüsslich herum. Meist machte er das, wenn ich saß und dann zog er mich an diesem kurzen Haaransatz in die Höhe, so dass ich vom Sitzen aufstehen musste. Das war Bruder Franz Josef, der in der Klasse Hummelfiguren herumstehen hatte, wie ler diese sammelte und auch alte Taschenuhren, denn diese sammelte er auch. Nachdem Bruder Franz Josef nach Strebesdorf als Direktor versetzt wurde, übernahm der Herr Zivillehrer Corazza die Tradition, mich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe zu setzen und Zeichnen zu lassen, da ich laut seinen Argumenten das sowieso lieber täte als rechnen. Außerdem stellte er mich immer in der Klasse bloß, nur weil ich Linkshänder bin. Am Ende der vierten Klasse Volksschule bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule in Wien kam. Diesen Grundstein für keine gute berufliche Karriere gaben mir also die Schulbrüder mit auf den Weg. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges. Und während der Zeit, als ich von 1962 – 1966 die Volksschule bei den Schulbrüder in der Schopenhauerstraße besuchte, hat ein sehr korpulenter Bruder Namens Bruder Paulus immer bei der ersten Stiege, die vom Haupteingang in das Steigenhaus führte, aufgepasst, dass niemand zu spät zur Messe kommt. Ich kam in den vier Jahren zwei oder dreimal um Sekunden zu spät, und da hat er mich jedes Mal so verdroschen, dass ich die Stiegen hinunterfiel. Auch andere haben deswegen ordentliche Watschen von ihm bekommen, und lagen sie dadurch am Boden, haben sie dann noch zusätzlich Fußtritte von Bruder Paulus einstecken müssen.




Meine Zeit als Ministrant in der Wiener Pfarre Breitenfeld

Ab dem 6. Lebensjahr war ich als Ministrant in der Breitenfelderkirche im 8. Wiener Gemeindebezirk. Der damalige Mesner der Breitenfelderkirche war Herr Hans, der beim zuvorkommenden Anziehen helfen des Ministrantenrockes (das Zubinden der Bänder des Ministrantenkittels ging oft sehr schwer) auf meine Genitalien griff. Oder wenn er sitzend in der Messeagenda las, nahm er mich auch öfters auf seinen Schoß. Herr Diakon Pino Mali Motta (er war im Wiener Stephansdom und im erzbischöfl. Ordinariat tätig) kam öfters in die Sakristei der Breitenfelderkirche, dem Herrn Hans einfach mithelfen. Und Herr Pino Mali Motta schlug und prügelte mich in die Genitalien. Auch das wurde damals schon bekannt. Es gab auch mehrere Opfer, doch die schweigen aus Scham bis heute.




Zirkuspater Schönig war oft Gast in der Pfarre Breitenfeld

Ein oftmaliger Zeuge von dem mir mindestens 20 mal über die Genitalien greifenden Herrn Hans war ein gewisser Kurtl oder Karl, der damals, als Jugendlicher, schon als Hilfsmesner agierte. Er war auch immer der persönliche Sekretär vom Pallottinerpater P. Heinz-Peter Schönig, wenn dieser für einige Zeit von Deutschland als Zirkuspater nach Wien kam. Von der Breitenfelderkirche borgte sich P. Schönig immer die Ministranten für seine Zirkusmessen aus. P. Schönig lernte ich ab dem 6. Lebensjahr kennen. Er trat oft auf mich zu, war sehr zuvorkommend nett, streichelte mir über den Kopf und zwickte mich immer in den Rücken und lange auf meinen Schultern herum, als ich oft von ihm festgehalten wurde und mit dem Rücken an ihm lehnend (oder von ihm dorthin gedrückt worden) vor ihm stand. In meinem 17ten Lebensjahr kam es im Hotelzimmer zu seinem ersten offenen Verführungsversuch mir gegenüber, getarnt als Massagespielchen (danach begann ich unter Bulimie zu leiden). Bei diesem Geschehen im Hotel war auch sein Wiener Sekretär, dieser Kurtl (oder Karl) mit dabei.

Als ich im 16. Lebensjahr war und einmal zu Hause darüber sprach, dass ich eventuell Priester werden will, sagte mir mein vermeintlicher tief katholischer Vater, Ing. Anton Gugler, kurz und schroff, dass er nicht mein leiblicher Vater ist. Er ist mein Großvater. Er hat mich adoptiert. Seine zweite Gattin (meine vermeintliche Mutter), die bei ihm lebt, war unfruchtbar und sie wollte unbedingt ein Kind. Für eine Fremdadoption wären aber beide schon viel zu alt gewesen. Ich solle mir also den Gedanken, Priester zu werden, aus dem Kopf schlagen und lieber Mesner werden, denn das sind immer die Jobs, welche die Geisteskranken in der Kirche ausüben dürfen. Ich fragte, was das soll. Dann ging es Schlag auf Schlag. Mein Großvater (geb. 1903) berichtete folgendes: Seine Tochter habe er mit einer Frau Slaby Friedreich, seiner ersten Frau, gezeugt. Diese Frau war adelig und verfügte über gute Kontakte. Sie verhalf ihm zu seinem ersten Job im Bundeskanzleramt (Dollfußsekretär). Aber mit der Zeit meinte mein Großvater, sie habe das zweite Gesicht, könne Hellsehen und sie sei dadurch auch vom Teufel besessen. Also müsse er sich als Katholik scheiden lassen. So begann ein Rosenkrieg, der 15 Jahre lang dauerte und Entführungen meiner leiblichen Mutter von beiden Elternteilen fanden auch statt. Aber meinem Großvater gelang es sogar, sie über 10 Jahre von der Mutter fernzuhalten und bei Verwandten in NÖ zu verstecken, das berichtete er voll Stolz. Als er einmal merkte, Maridi, seine Tochter (meine leibliche Mutter), lache während der Wandlung bei einem Messbesuch als 15 jährige in der Alserkirche, war für ihn klar, auch sie ist (wie ihre Mutter) vom Teufel besessen und sie gehöre sofort psychiatriert. Sie wollte darauf von zu Hause ausziehen und dürfte es auch irgendwie geschafft haben, bis ich 1956 zur Welt kam.

Ing. Anton Gugler hatte mitbekommen, dass sie unehelich schwanger war und er wollte sie zwingen, wegen nicht noch größerer Schande, den Kindsvater sofort zu heiraten. Doch der wurde nicht genannt. (Er konnte auch nicht genannt werden, denn so wie es aussieht, bin ich der leibliche Sohn von Ing. Anton Gugler, und die kath. Verwandtschaft in Amstetten, Stephanshart, Ardagger und Aschbach wusste es aber immer schon …..Der Adoptionsgrund bei mir war: Ing. Anton Gugler garantiert, dass ich kath. erzogen werde, so steht es im Adoptionsvertrag. Doch Ing. Anton Gugler war der tiefgläubige Tyrann in der kath. Familie und alle haben mitgespielt und weggeschaut.

Details über seine Züchtigungsmethoden mir gegenüber, die er als Erziehung verstand, erspare ich mir zu beschreiben. Dass ich diese vielen (fast täglichen) Prügel dieses tief katholischen, selbstherrlichen Alkoholikers, Agrar Ing. und Sprecher von etlichen ÖVP Ministern, überlebt habe, grenzt sowieso an ein Wunder! Der streng kath. Ing. Anton Gugler machte mich auch schon seit der Geburt hinter meinem Rücken überall schlecht und steckte mich in kirchliche Internate und sagte, ich soll nie Kinder haben. Ich habe aber drei Söhne.)

Die Nichtnennung meines leiblichen Vaters war dann angeblich der Hauptgrund, dass von meinem Groß- und Adoptivvater (Ing. Anton Gugler) ein Entmündigungsverfahren gegenüber seiner Tochter (meiner leiblichen Mutter) angestrengt wurde. Sie wohnte kurzfristig daheim, lief aber aus diesen Gründen davon. Eine Schwangerschaftspsychose dürfte den ganzen Stress meiner Mutter noch verstärkt haben. Auf jeden Fall meinte mein Großvater im selben Atemzug, ich werde sicher auch bald so verrückt werden und in der Kirche Schlechtes tun, wie z. B. auch Lachen bei der Wandlung. Deswegen habe er mich von der 1. Volksschulklasse an, aber ohne mein Wissen, was da eigentlich immer passiert, von Psychiatern und Schulpsychologen permanent untersuchen lassen, ob nicht endlich Auffälligkeiten festzustellen wären. Vage kann ich mich erinnern, dass mir immer eine künstlerische Fähigkeit attestiert wurde. Ing. Gugler, also mein Großvater (bis zu meinem 15. Lebensjahr mein vermeintlicher Vater) hat es zustande gebracht, dass seine 1. adelige Ehefrau in die Psychiatrie eingewiesen wurde. Es gelang ihm auch weiters, seine Tochter (also meine leibliche Mutter) nach meiner Geburt in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Er sagte weiters, dass ich sicher auch ein Kandidat für die Psychiatrie und vom Teufel besessen sei (und es gelang ihm leider auch etwas später, dass ich sogar einmal kurz in die Psychiatrie eingewiesen werden sollte). Ich nahm das alles schweigend zur Kenntnis. Er sagte weiters, ein Gutes hatte die Sache schon, seine 2. Frau, die er, bevor ich geboren wurde, heiratete, hatte durch mich endlich ihr ersehntes Kind. Ich kam am Bahnhof von Waidhofen an der Ybbs in N.Ö. zur Welt und meine Mutter hat die Entbindung selber durchgeführt. Und in einer Nottaufe wurde ich Franz Alois benannt, meine vermeintliche Mutter aber (bei der ich mit meinem Großvater, Herrn Ing. Anton Gugler) aufwuchs, nannte mich immer Michael. Abschließend sagte mein Großvater, er habe mich erst mit meinem 12.Lebensjahr vom Gericht als Adoptivsohn für sich und seine Frau bekommen. 12 Jahre lang, ich wohnte seit meiner Geburt bei ihnen, dürften es doch berechtigte Einwände gegen diesen Menschen für meine Adoption seitens der Behörden, vermutlich auch von meiner Mutter, gegeben haben. Aber sie wurde mundtot gemacht. Auf dem Adoptionsvertrag steht, er könne und will mich sehr katholisch erziehen, was er auch tat, deswegen ging ich so oft in die Kirche. Leider weiß ich bis heute nicht, wer mein leiblicher Vater ist. Eine Spur, die ich einmal verfolgte, stimmte leider nicht. Und meine leibliche Mutter will ich nicht sehen, sie lebt noch. Ich habe sie noch nie gesehen.



Meine ergebnislose Vatersuche


Ing. Anton Gugler arbeitete, bevor er von vielen Landwirtschaftministern deren Pressesprecher wurde, etliche Jahre als Gutsverwalter bei einer Gräfin Dürkheim oder Türkheim. Verwandte sagten mir, dass auch lange nach Beendigung des Dienstverhältnisses eine Verbindung bestand. Sie könnte so weit gegangen sein, dass Nachkommen der Adelsfamilie mit der Tochter von Ing. Anton Gugler, also mit meiner Mutter, ein Verhältnis gehabt haben könnten und dass in diesem Familienumfeld mein leiblicher Vater zu suchen wäre.

Ich war auch lange der Meinung, dass Ing. Anton Gugler, also mein leiblicher Großvater (mein Adoptivvater) mein leiblicher Vater sei (Inzucht), weil er meine Mutter vergewaltigte! Verwandte machten eine Andeutung in diese Richtung.

Doch erst vor wenigen Jahren erfuhr ich den Namen eines Mannes, der auch mein leiblicher Vater sein könnte. Es handelt sich um einen ehemaligen Bauunternehmer oder Architekten russischer Abstammung, der in Linz mit der Firma Porr zusammen arbeitete. Sein Name ist Stadtbaumeister Dipl. Ing. Franz Voitischek.

Jetzt versuche ich in diese Richtung zu forschen und bald forsche ich schon 40 Jahre lang danach, wer mein leiblicher Vater ist!!!



Ich hörte fast täglich: "Du kommst in ein katholisches Kinderheim".

Mein sehr kath. Großvater (Ing. Anton Gugler), bei dem ich leider aufwachsen musste (verm. ist er sogar mein leiblicher Vater) hat mir unentwegt damit gedroht, dass ich beim kleinsten Anlass (was immer das auch sei) in ein kath. Kinderheim komme. Dann erzählte er mir Schauergeschichten, wie es dort abgeht, bis ich mich angeschissen habe. Verdroschen hat er mich fast täglich (seit ich denken kann), Sesseln hat er mir nachgeschmissen, bewusstlos hat er mich geboxt…..und er war so ein Tyrann, den all seine kath. Verwandten aus der Amstettner Gegend immer deckten, weil er ja so ein tiefgläubiger Mann sei, denn das ist doch so ein guter Charakterzug. Wer es glaubt oder nicht, ich hatte nicht einmal ein eigenes Bett, geschweige einen Kinderschreibtisch oder gar einen eigenen Sessel. Wo war das Jugendamt? Seit meiner Geburt an musste ich bei diesem Menschen leben, im Alter von 12 Jahren hat er mich dann noch adoptiert.


Hier sind noch weitere Anmerkungen zu Ing. Anton Gugler: Er durfte von 14 Bauergeschwisterkindern als einziger studieren. Er absolvierte aber nur in Mödling das Franziskum Josefinum, danach bekam er nach einiger Zeit den Titel Ingenieur. Er wurde überzeugter Austrofaschist und er war bei BK Dolfuss der jüngste Sekretär im Bundeskanzleramt. Er war weiters im Bauernbund als Sekretär tätig (Bauernbündler). Er erzählte mir sehr oft von den Todeschüssen auf Bundeskanzler Dollfuss und dass er damals im Nebenraum war und alles genau mitbekommen hatte und die Schüsse hörte. Später war Ing. Gugler bei einigen Hochadeligen als deren Gutsverwalter tätig und er war auch irgenwo im Waldviertel Bürgermeister während des 2. Weltkrieges. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er im Landwirtschaftministerium Pressesprecher einiger Landwirtschaftsminister (er war auch der 1. Sekretär von allen LW Ministern). Ich recherchiere nicht, bei wie vielen LW-Ministern er diente, auf jeden Fall war er dann einmal einem neuen Minister einfach zu alt. Es was Herr Landwirtschaftminister Dr. Karl Schleinzer (davor 3 Jahre lang Verteidigungsminister), der Ing. Anton Gugler, im Alter von 61 Jahren, in Frühpension schickte. Sein Argument war, er sei einfach zu alt für sein Kabinett. Ich denke, Herr Minister Dr. Karl Schleinzer wollte sich seiner nur entledigen, weil Ing. Anton Gugler ein ordentliches Alkoholproblem hatte (unabhängig davon, war er auch wirklich für eine neue Kabinettsmannschaft zu alt und vermutlich wollte er sich nicht mehr einfügen, und als schwerer Alkoholiker hätte er sicher im neuen jungen Team von Herrn BM Dr. Karl Schleinzer Probleme gemacht.

Nun: Ich wollte studieren und Priester werden. So begann ich ab dem 16. Lebensjahr mit Priestern zu reden, wie ich mit Hilfe der Kirche zu einem Studium kommen könne und erzählte dabei überall die Worte meines Großvaters. Das sollte auch der Inhalt des Gesprächs mit P. Schönig sein. Als P. Schönig wieder einmal in Wien war vereinbarten wir ein gemeinsames Gespräch, das in so einer Art vertrauensvollem Beichtgespräch im Hotelzimmer von P. Schönig stattfinden soll. Schon auf dem Fußweg von der Breitenfelderkirche zu seinem Hotel sprach ich diese Thematik an. Doch P. Schönig, den ich seit meinem 6. Lebensjahr kannte, und zu dem ich Vertrauen hatte, zeigte dann, nachdem er am Weg zu seinem Hotel alles von mir erfahren hatte, was sich da bei mir alles getan hat, sein wahres Gesicht. Wenn das Familienleben so aussieht und die Mutter eine Verrückte ist, dann glaubt dem Michael (also mir) doch niemand, wo doch sein Adoptivvater (leiblicher Grossvater) nur darauf wartet, dass etwas passiert, damit Michael (ich), wie seine leibliche Mutter und Grossmutter, weggesperrt gehöre.

So war ich dann sehr verwundert, als ich mit P. Schönig ins Hotelzimmer kam, seinen sogenannten Wien-Sekretär, den Kurtl (oder Karl) also den ehemaligen Hilfsmesner von der Pfarre Breitenfeld im Hotelzimmer wartend vorfand. Noch mehr verwunderte es mich, dass Zirkuspater Schönig keinerlei Andeutungen machte, dass dieser weggehen solle, damit er mit mir reden könne. Stattdessen zog sich P. Schönig das Hemd aus, setzte sich mir nur dem Unterhemd bekleidet auf das Bett, breitete seine an der Hose anhaftenden Hosentäger links und rechts von sich aus und sagte zu mir, ich soll ihn massieren, denn er sei noch so verspannt, sonst könne er mit mir kein Gespräch führen. Ich sagte zu ihm, dass ich das nicht kann, dass ich so etwas noch nie gemacht habe und dass ich es auch nicht tun will. Darauf meinte P. Schönig, dass ich das aber lernen soll, wenn ich kirchliche Karriere anstreben wolle oder aber auch nur einen kirchlichen Beruf erlernen will, denn da massiere man sich eben. Mich graute es, den stark behaarten Körper von P. Schönig anzugreifen. Kurtl (oder Karl) sagte aus dem Hintergrund in die Richtung von P. Schönig, lass ihn doch, wenn er es nicht tun will. Da entgegnete P. Schönig noch einmal, dass ich es tun soll und lernen soll. So begann ich halt an den Schulerblättern von P. Schonig herumzukneten, nachdem er mir sagte, wie ich die Massiergriffe machen solle.

Nach kurzer Zeit sagte P. Schönig ich solle aufhören, den Rücken zu massieren und nach vorne kommen um ihn dort weiterzumassieren. Ich wollte ihn irgendwie in der Brustgegend anfassen um ihn zu bekneten, so wie ich das mit seinen Schulterblättern und seinem Rücken machte. Doch da sah ich aus seinem offenen Hosenschlitz sein versteiftes Glied heraushängen. Nachdem ich sein versteiftes Glied sah, und ich über diesen Schritt, dass er mein Vertrauen missbrauchte, entsetzt war, lief ich aus dem Zimmer. Ich fuhr mir zum Kotzen mit dem Finger in den Mund und übergab mich, das war mein Protest, und von da an leide ich an Bulimie.

Über diese Begebenheit redete ich mit Pfarrer Gruber von der Breitenfelderkirche, da er aber auch über meine Lebensgeschichte genauestens hinter meinem Rücken vom sechsten Lebensjahr an, bescheid wusste. Als ich in der Pfarre Breitenfeld im Alter von 6 Jahren zu ministrieren begann, von Pfarrer Gruber von meinem Großvater über meine Herkunft informiert, und so glaubte mir Pfarrer Gruber nicht, was ich ihm von P. Schönig erzählte. Aber ich rief im Lauf der Jahre bei den Pallotinern in Augsburg und bei deren Niederlassung in Wien (Pfarre im 10. oder 11. Bezirk) an und erzählte meine Geschichte und schimpfte dabei immer telefonisch über P. Schönig, dass er ein Kinderschänder sei. Heute würde man womöglich sagen, ich hätte versucht, den armen Pater zu stalken.





Einen anderen körperlich sehr aufdringlicher Geistlichen, der öfters in der Pfarre Breitenfeld auftauchte, wurde ich auch nur sehr schwer los

Dem Leiter der Sicherheitswache in Wien, Oberst Peter Prechtl (ich glaube mittlerweile hat er schon einen höheren Beamtenposten im Innenministerieum bekommen), half ich nach Horn ins Canisiusheim (kleines Priesterseminar) zu kommen, nachdem dessen Mutter verstarb (es muss so an die 35 Jahre her sein). Er suchte Halt. Da tauchte auch immer in der Breitenfelderkirche ein Pfarrer auf, der als Pfarrprovisor in Tullnerbach war. Er kam Prechtl immer in der Sakristei der Pfarre Breitenfeld besuchen. Einmal ersuchte mich Prechtl plötzlich, ich solle sagen, Peter ist heute nicht da. Ab da hatte ich den Pfarrer für längere Zeit am Hals, der körperlich extrem aufdringlich war. Er wollte mit immer spazieren gehen und so machte ich das auch einige Male. Er wollte immer über Peter Prechtl mit mir sprechen. Er hing sich beim Gehen immer bei mir ein oder er fuhr mir während dem Gehen mit seiner Hand über meinen Rücken auf und ab. Mir war das so unangenehm und in der Öffentlichkeit peinlich, ich hätte in den Boden versinken können. Laut einer Aussage Frau Wolfbauer von der Ombudsstelle der Erzdiözese Wien sei es aber nicht mehr eruierbar, wer in der Zeit ungefähr von 1974 - 1976 in der Pfarre Tullnerbach tätig war.

Peter Prechtl wolle sie auch nicht befragen, da das doch schon so lange her sei.

Nachdem ich aber endlich Kontakte mit der Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien hatte, hoffte ich auf seriöse und saubere Mitarbeit für die Aufklärung in all meinen Fällen. Meine Hoffnung zerschlug sich bald, als ich merkte, die wollen mich überall nur als Irrer darstellen und in keinem einzigen Fall bei einer richtigen Aufklärung mithelfen. Es sollte im Nachhinein alles weiter vertuscht werden, so gut dies halt geht. Ich fand das Ganze wieder sehr zermürbend und dachte mir, sind diese Ombudsstellen für sexuellen Missbrauch von allen Diözesen nur eingerichtet worden um zusätzlich zu verschleiern?





Meine Zeit in der Pfarre Alservorstadt

Von September 1973 – August 1974 lebte ich als Kandidat des Ordens der Minoriten (OFM Con) in deren Kloster, das zugleich die Wiener Pfarre Alservorstadt, in 1080 Wien gelegen, ist. Ich war im 18. Lebensjahr, also noch minderjährig und meine (in diesem Schreiben noch genau erläuterte) Lebensgeschichte war dort bis ins Detail allen bekannt.

P. Christian Fichtinger war damals gerade zum Priester geweiht worden und er wurde vom Orden aus mit ersten kleineren seelsorglichen Aufgaben betraut, wie Gefangenenhausseelsorge usw. P. Christian hatte damals auch intensiven Kontakt zu Mitgliedern einer Sekte, die sich Kinder Gottes (Children of God) nannten. Einige Jahre später wurde der Sektenname aber umgeändert. Also, die Niederlassung der Kinder Gottes befand sich damals in einer Eigentumswohnung in der Wiener Innenstadt. Der Hauseingang war am Anfang des ersten Hauses der Dorotheergasse und eine Fensterfront des Hauses befindet sich in der Augustinerstraße. P. Christian meinte auch einmal, dass er sich offen nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern der Kinder Gottes pflegt. Und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten. Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von P. Christians Nähe zu
den Kindern Gottes. P. Christian Fichtinger gründete damals auch eine neue geheime Ordenskongregation, die sich die Cordillieren nannte und ich war eines der ersten eingetragenen Mitglieder. Das ganze war so eine Mischung aus mystisch und urchristlich geprägtem Gemeinschaftscharakter und es sollte so eine Art dritter Orden sein. Aber da es den dritten Orden der Franziskaner und Minoriten schon lange gab, solle es eben eine ganz neue Sache unter P. Christian Fichtinger werden, wo er der oberste Ordenskanzler und Provinzial war. Weiters experimentierte P. Christian auch immer mit Hypnose herum und einmal hypnotisierte er mich auch. Dieses Ritual fand in seinem damaligen Zimmer, das er als Minoritenpater und Bruder in der Pfarre Alservorstadt bewohnte, statt. Und da P. Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut P. Christian so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von P. Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen. Ich dachte mir: P. Christian Fichtinger hat leicht reden, sein Dach über dem Kopf hat er ja und auch seine Verpflegung usw. Und ich hatte erst einige Monate davor, in meinem 17. Lebensjahr, das Erlebnis mit dem deutschen Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner (diese Begebenheit erläutere ich in diesem Schreiben auch noch genauer), der mich zu sexuellen Spielchen missbrauchte. Den einzigen Befürworter bei den Minoriten fand ich im damaligen Provinzial des Ordens, P. Clemens Breineder. Mein größter Gegner aber war P. Albert Herzog. Er war damals zugleich der Pfarrer der Pfarre Alservorstadt. Er war sehr oft schwer betrunken. Er rauchte auch immer 120 Zigaretten täglich. Mehrere Male musste ich welche der Marke LORD für ihn holen. Nur da war er freundlich zu mir. Als ich einige Monate im Minoritenkonvent wohnte, verstarb P. Albert, der erst ein knappes Jahr als Pfarrer agierte, an Gehirnthrombose. Er, der mich immer spüren ließ, dass er so intelligent und der Beste sei. Damals hatte ich einfach die Meinung, dass er ein todunglücklicher Mensch war, der mit übermäßigem Alkoholkonsum, übermäßigem Zigarettenkonsum und mit permanentem Überfressen ein Selbstmörder war und dadurch auch keine 34 Jahre alt wurde.

Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch P. Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich P. Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von P. Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte. Als Gefolgsmann von P. Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein allererster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen. Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch P. Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ. Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drang aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt. Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden? Oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer 25-jährigen Ehe sehr oft gesprochen. Auch schon nach unserem Kennenlernen.


2006 rief mich eine Mitarbeiterin von der Sektenstelle der Bundesregierung (Wollzeile?) an und teilte mir mit, dass in der Dorotheergasse nie ein Zentrum der Kinder Gottes war.

Ich war sehr erstaunt, dass auch diese Stellen mithalfen, die Unwahrheit zu verbreiten.



Dann fragte ich, ob es sich womöglich um die Privatwohnung eines Mitglieds hätte handeln können, in welcher Kinder Gottes aus den USA einfach zum Schlafen abgestiegen sein könnten, wenn sie auf der Durchreise waren? Für mich hatte diese Wohnung einfach den Charakter des Zentrums der Kinder Gottes. Mit den Strukturierungen, und den Wohnorten als Nederlassungen von den Sektenmitgliedern der Kinder Gottes kannte ich mich leider damals nicht aus (und heute überhaupt nicht). Aber das dürfte, wie ich im Nachhinein merkte, sehr kompliziert sein, für mich war damals eben diese kleine Wohnung wegen P. Christian die Zentrale der Kinder Gottes.




Weiter unten bringe ich noch eine schriftliche Bestätigung darüber, dass die Kinder Gottes vor 35 Jahren eine Niederlassung in der Dorotheergasse hatten.


In was ich da durch P. Christian Fichtinger hineingeraten bin, hat Herrn Kardinal Schönborn auch nie interessiert. Dass P. Christian mein Vertrauen in anderer Form schwer missbrauchte, knapp nachdem mich P. Schönig sexuell missbrauchte, war der Kirchenobrigkeit auch früher schon völlig egal. Und für eine ordentliche Aufklärungsarbeit stand mir seitens der Kirche rund um den Kardinal wieder niemand zu Verfügung. Denn seitens der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien wurden all meine Angaben sofort in einen Graubereich gedrängt. Während der 6. Klasse des Aufbaugymnasiums in Horn in NÖ las ich an einer Biografie über Franz von Assisi, die ich mir aus der Bibliothek geholt hatte. Während des Studiums der Lektüre des Buches fielen mir immer die Worte vom Minoritenpater Christian Fichtinger ein, dass man auch heute durchaus so Leben kann wie Franziskus damals lebte, ohne Besitz, auf der Straße und ohne festen Dach über dem Kopf, einfach von der Hand in den Mund. Da ich schon im
Alter von 16 Jahren mit echter Obdachlosigkeit Erfahrungen machen musste, war mir das herumziehende Leben in Armut von Franz von Assisi also nicht fremd. Ich dachte, P. Christian hat recht, so ein Leben ist gut, wenn man Jesus so in der heutigen Zeit nachfolgt. Da ich in im Aufbaugymnasium sowieso keine guten Noten zusammenbrachte (Basis 2. Klassenzug Hauptschule) trat ich aus der Schule vor Beendigung des Schuljahres aus und ich machte mich auf die Reise. Nach einigen Wochen kam ich zurück, bis nach Rom war ich ohne Geld und mit nur etwas Essen aus meinem Rucksack gekommen. Obdachlos blieb ich also auch im Alter von 21 Jahren, da mich dann die Direktion des Aufbaugymnasiums Horn nicht mehr aufnehmen wollte.

Ich realisierte leider damals noch nicht, wie die Orden der Kirche funktionieren und dass die Patres von deren immensen Besitztümer leben. Die Minoriten der Pfarre Alservorstadt erhalten ihren Lebensunterhalt u. a. vom Zinserlös ihrer ungefähr 10 Zinshäuser, die sie rund um das Kirchengebäude besitzen. Da kann dann P. Christian leicht predigen, wie erstrebenswert es ist, in völliger Armut zu leben wie Franziskus. Ich realisierte wirklich nicht so richtig, dass die Armutsorden viele Besitztümer haben und dass ihre Mönche immer gut materiell versorgt sind. Nur eines realisierte ich, wenn ich einmal ins Kloster gehen sollte, dann mache ich es nicht so, wie der Minoritenpater Norbert Kalcher. 1974 lebte ich ja wie gesagt im Konvent der Minoriten der Pfarre Alservorstadt und da war oft im Konvent die Rede von P. Norbert Kalcher und seinen vielen Frauenverhältnissen, die er als Ordensgeistlicher pflegte und dass er das Keuschheitsgelübde nie einhalte. Ich sagte zu mir, so will ich als Mönch aber nicht werden, ich will das Mönchsleben ernst nehmen. Doch dann soll noch wegen P. Norbert (im Jahr 2007), eine Frau, die ihn öffentlich als Hurenbock beschimpfte, verurteilt werden. Das Gericht glaubte P. Norbert, dass er als Priester und Ordensgeistlicher doch mit Frauengeschichten nichts am Hut habe und er ist sehr verwundert, dass er von einer Frau die ihm nachstellt, der Vergewaltigung bezichtigt wird. Er als Mann Gottes, der das zölibatäre Leben mit dem Keuschheitsgelübde gewählt hat, hatte doch nie mit Frauen intime Beziehungen.



Mesner in der Wiener Peterskirche

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello. Er wohnt heute noch dort. Die Peterskirche in der Wiener Innenstadt ist das Österreichische Opus Dei Zentrum (seit einigen Jahren ist aber die Wiener Karlskirche das OPUS DEI Zentrum geworden. Also, ich sprach mit DDr. Torello und dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr.



Es waren aber noch mehrere Kirchenleute, die bei mir Annäherungsversuche gemacht hatten.

Sie begannen damit verbal, indem sie mir zuallersert Komplimente machten. Manche versprachen mir Geldgeschenke oder gaben mir vom Fleck etwas. Andere Priester drängten sich direkt auf, finanziell mein Theologiestudium finanzieren zu wollen usw. usf.



Mein erster Kontakt zu Göttweig

Der Minoritenprovinzial, Herr P. Clemens Breineder, half mir im Alter von 17 Jahren, dass ich mich bei dem Psychiater für Piloten, Herrn Dr. Rotter, der mit seiner Familie in einer Wohnung der Minoriten (Alserstaße) wohnte aussprechen durfte. (die Minoriten besitzen mehrere Häuser rund um den Konvent der Pfarre Alservorstadt). P. Clemens Breineder wollte nicht, dass ich wieder auf der Straße stehe, wie schon mit 16 Jahren, und er sagte, er wird mit dem Abt vom Benediktinerstift Göttweig reden, ob die mich aufnehmen würden. Außerdem verhalf er mir nach Horn ins Aufbaugymnasium.

Anfangs war ich für diese Weiterreichung auch sehr dankbar. P. Berhard Springer OFM Conv. von der Pfarre Alservorstadt brachte mich dann nach Göttweig. Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von P. Hermann Groer (dem späteren Kardinal Groer) und in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden. Damals schon war mir der Kontakt zu P. Hermann Groer nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche. Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von P. Hermann, dem späteren Kardinal Groer, habe ich einmal im Stift Göttweig zum Thema gemacht. Dr. Groer tat mir zwar nichts (es war aber sehr knapp daran, als ich einmal mit ihm länger im Zimmer alleine war) aber nach einigen Gläsern Prälatenweins beschimpfte ich ihn einmal und diverse andere Göttweiger als schwule Hunde.

Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder (P. Martin), ein sw Foto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer (er wurde bereits mit 29 oder 31 Jahren Abt) herumzeigte, da er es komischerweise immer bei sich trug, das den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer (auch Rotary Mitglied seit 1975 im Rotary Club Krems-Wachau) zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Ich war mir immer sicher, dass auch Kardinal König damals schon über das Treiben von Dr. Groer (P. Hermann) im Wiener Erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn voll informiert war. Auch das warf ich dem Weihbischof Krätzl und Kardinal Franz König vor. Aber vertuscht wurde alles. In den Fällen von Kardinal Groer war ich auch immer der Meinung und ich bin es nach wie vor, sie gehören auch nach dessen Ableben ganz ordentlich und sauber aufgearbeitet und medial offengelegt.

Der gläubigen Bevölkerung in Österreich gehören die Lügen der Kirchenleitung richtig aufgezeigt, damit alle sehen, wie sie getäuscht wurden. Ich war im Hintergrund auch ein Betreiber, dass die Groergeschichte medial nicht abebbte, da ich in ja Göttweig zur Zeit Groers Noviziatskandidat war.

Abt Clemens Lashofers Eltern, die angeblich einen Fleischereibetrieb hatten, kamen bei einem Unfall ums Leben. So kam Abt Lashofer noch als Kind in die volle Obhut von Göttweig. Dort wurde er von seinem Vorgänger zum Nachfolger heranerzogen. Abt Clemens besticht oft mit seiner freundlichen Art. Dennoch habe ich mich immer während meiner Besuche als Kandidat im Stift Göttweig gefragt, warum ist er dem Dr. Groer so hörig? Ich besuchte damals das Aufbaugymnasium in Horn. Teile der Ferien und die Hochfeste verbrachte ich meist in Göttweig. Also nicht allzu viel an Zeit, aber mehr als genug, um über die Jahre hinweg einen Eindruck als Kandidat in das Stiftsleben zu gewinnen. Der Abt ermöglichte auch dem damaligen Prior P. Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund P. Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte. Aber er ermöglichte auch dem damaligen Pfarrer der Stiftskirche Göttweig, P. Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte. Leider war der Abt von irgendeinem Ehrgeiz besessen, das Benediktinerkloster zu leiten, das den aller- allermeisten Zuwachs in kürzester Zeit hatte. Kurz war sogar der Konvent gespalten, als es darum ging, so an die 20 Leute, die immer im Anhang von Dr. Groer waren, aufzunehmen, damit sie später im Kloster Roggendorf, das erst erbaut werden musste, als Benediktiner mit P. Hermann Groer leben sollten. Wie schon gesagt, auch ich hätte damals laut Abt Lashofer in das von P. Hermann neu gegründete Aufbaugymnasium von Horn nach Hollabrunn wechseln sollen. Mich schreckte aber die Gefolgschaft rund um Dr. Groer immer ab und ich will da nicht ins Detail gehen. Pfarrer Rudolf Schermann, Herausgeber von „Kirche In“, berichtete mir von der 40 Seiten Korrespondenz, die er besitzt. Inhalt: Briefe einer Mutter eines schwer Behinderten, den Grorer (schon als eingekleideter Göttweiger Benediktiner) sexuell missbrauchte, die sich an Pfarrer Schermann um Hilfe wandte. Doch der Abt lehnte schriftlich jegliche Unterstützung für spezielle med. Geräte, die der Junge brauchte, ab. Und die Information über die Pädophilie von P. Hermann hatte Abt Lashofer also damit endgültig auch. 1974 trat Groer in dasBenediktinerstift Göttweig ein und bekam den Ordensnamen Hermann, 1977 legte er die ewigen Gelübde ab.

Als Groer seine ewigen Gelübde ablegte, war ich zwar noch Kandidat, aber schon nicht mehr so richtig, denn für Göttweig nach Hollabrunn zu gehen, schreckte mich immer mehr ab.

Ich denke, schon bald danach, hat Pfarrer Schermann, der ja schon damals seine Gazette verlegte, im Namen der Mutter Abt Clemens Lashofer kontaktiert und informiert. Dann hat aber Abt Lashofer bei P. Hermann mitgeholfen, dass er Kardinal wird. Pfarrer Schermann zeigte mir die Schachteln, (er verwahrt alles in Schachteln), wo die Korrespondenz liegt. Ich sagte, er brauche sie nicht zu öffnen, ich will das nicht sehen. Vielleicht hat er sie in der Zwischenzeit, wo ich das überall öffentlich machte, auch verschwinden lassen. Dennoch traute ich aber irgendwie Pfarrer Schermann zu, dass er genug Courage hat, die Sache auch öffentlich zu bestätigen, aber er tat es nicht……






Nun zu meinen zwei Selbstmordversuchen im Stift Göttweig (nur damit ich mit Groer nichts mehr zu tun habe):

Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte. Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht. Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen. Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht. Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“ Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich.
Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer. Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), P. Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit P. Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir P. Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.


Bei mir wurde später eine bandförmige Verbreiterung des Zwerchfelldurchtritts festgestellt, den ich mit ziemlicher Sicherheit auf den Sprung aus dem Turmzimmer vom Stift Göttweig zurückführe. Ich habe schon seit damals (also seit über 30 Jahren) so ein komisches Gefühl im oberen Bauchbereich, denn ich verspürte den Schmerz erstmals erst einige Tage nach dem Sprung aus dem Turmzimmer.

Bei Arztbesuchen habe ich mehrmals (im Lauf der Jahrzehnte) angeben, dass ich im Oberbauchbereich etwas habe und dort öfters Schmerzen verspüre.



Wegen Kardinal Groer sprangen Jahre später (mich nachahmend?) noch weitere Mönche aus dem gleichen Turmzimmer des Rekreationsraumes.


Gab es dabei auch Tote?


Aber nur ein Name eines Nachahmers meiner Verzweiflungstat wurde mir zugetragen, es war ein Mönch namens Plazidus.

Ich habe heute noch oft Albträume vom Stift Göttweig, wenn ich daran denke, wie die dort lebenden homosexuellen Mönche versuchten, mich auf ihre Seite ziehen zu wollen (es sind nicht alle dort homosexuell, aber etliche sind es). Hätte ich in meiner Jugendzeit gewusst, dass in Klöstern zur Mehrheit Homosexuelle leben, wo etliche noch dazu pädophile Neigungen haben, niemals hätte ich eine Nähe zu einem kath. Kloster gesucht.

Ich nahm von Göttweig aus öfter an Legio Mariens Veranstaltungen teil. Mitglied der Legio wurde ich aber nicht, obwohl ich im Stift Göttweig von der Dr. Groer Gefolgsschaft aus Hollabrunn immer in diese Richtung bearbeitet wurde. Das Opus Dei schlägt in die gleiche Kerbe, es gibt sich nur elitärer.




Und hier ist ein Brief von mir an P. Johannes Paul Abrahamowicz, der ein ehem. Freund von mir war,und er gab mir, für mich unerwartet, die Bestätigung, dass die Kinder Gottes eine Nierlassung in der Dorotheergasse hatten:

-----Messaggio originale-----
Da: Franz Alois Michael Tfirst [mailto:tfirst@gmx.at]
Inviato: Mittwoch, 25. Juni 2008 20:20
A: johannes.paul@abrahamowicz.org
Oggetto: Wir waren zusammen im Canisiusheim in Horn



Hallo Nikola!

Ich war einige Zeit im Canisiusheim und Du hast mir einiges am Klavier beigebracht. Zufällig sah ich Dich gerade im Bayern TV mit der Dokumentation über den hl. Paulus.

Wenn Du willst kannst Du „vieles über mein Leben“ auf meiner Homepage lesen, Du musst es aber nicht tun…..

http://michaeltfirst.blogspot.com/

Auf jeden Fall, ich werde einen Papst Schönborn verhindern und nicht nur das, endlich beginnen in Österreich Prozesse gegen die kath. Kirche mit dem vertuschten sex. Missbrauch, gestern wurden die ersten drei Klagen bei Gericht eingereicht (Näheres auf meiner Homepage) und weitere Klagen werden folgen. Dass die Sache Groer endlich öffentlich aufgearbeitet wird, werde ich auch noch schaffen!

Also Ciao
Michael

P.S. Ich bin seit 27 Jahren glücklich verheiratet und ich habe drei Söhne, die alle brav (ausgezeichnet) lernen und studieren.





P. Priore Johannes Paul Abrahamowicz, O.S.B.
Abbazia San Paolo fuori le Mura
Via Ostiense 186
I-00146 Roma
Italia


Lieber Michael,

Danke für dein Email. Ich kann mich an unsere gemeinsame Zeit im Canisiusheim sehr gut erinnern. Auch deine Homepage habe ich gelesen. Du hattest mir auch von deinem Sprung aus dem Fenster erzählt.

Übrigens war damals tatsächlich ein Gestrüpp (heute nicht mehr). Das Aufschneiden der Pulsadern habe ich nicht mehr in Erinnerung, vielleicht habe ich es wegen der Beschreibung (ich mag nicht blutüberströmte Dinge) verdrängt. Kurz danach war ich in Göttweig zu Gast.


Eigenartig, was man dir über die Adresse der "Kinder Gottes" weismachen wollte.

Die waren in der Dorotheergasse. Ihr Hauseingang war nahe der Augustinerstrasse.

Sie haben alle Kinder und Jugendlichen auf der Strasse angesprochen,
auch meine Schwester und mich. Wir waren damals noch Kinder. Wir wohnten in der Dorotheergasse. Darum weiß ich das noch so detailliert.


P. Hermann habe ich erst nach meinem Klostereintritt (1978) kennengelernt.
Ich blieb lange per "Sie" mit ihm, weil er mir zu aufdringlich (Händchen halten) schien, als er mir das Duwort anbot, und so lehnte ich es ab.
Nun muss ich zu meinem Beichtdienst.

Ich sehe deine Beschreibung des Schönen und Freudvollen, das du in deiner Familie hast, so, dass du es als Trost von ganz oben annimmst.

Liebe Grüße,
P. Johannes Paul Abrahamowicz
(Nicola)





Ich wohnte in den vielen Jahren als Stiftskandidat fast jedes Mal in einem anderen Gästezimmer:

Mehrmals in einem in der alten Schule, die man damals zu restaurieren begann. Drei oder viermal wohnte ich in einem keinen Zimmer neben der Konventsschneiderei, das am Ende des ebenerdiges Ganges war (unter dem Cäciliensaal gelegen). Ich war auch mehrmals in den noblen Gästezimmern neben dem Cäciliensaal untergebracht, oder auch in einem leeren Zimmer im Novizentrakt. Das war nur möglich bis Groer seine Gefolgschaftsleute in das Stift als Novizen brachte, dann ab da waren diese Räume alle belegt. Auch in einem ganz großen Gästezimmer nahe der Chorkapelle (vis a vis) durfte ich einmal wohnen, ich glaube es wurde das Bischofszimmer genannt) usw. usf.

Auf jeden Fall spielte ich immer im Cäciliensaal des Stiftes, wenn ich zu Gast war, Klavier. Ich saß oft stundenlang im Cäciliensaal am Flügel, umgeben von vielen Bildern des großen Barockmalers Martin Johann Schmidt, auch genannt Kremser Schmidt. Abt Clemens Lashofer gab mir die Erlaubnis, dort Klavier zu spielen.

Denn bei meinen ersten Besuchen in Göttweig spielte ich oft am Klavier im Musikzimmer der Sängerknaben (ein ebenerdiges Turmzimmer). Dr. Constantini und P. Paulus (damals Konviktsleiter) klärten mich dann darüber auf, dass dieses Klavier eigentlich nur für die Sängerknaben bestimmt ist, und die ich eigentlich durch mein Spiel am Üben behindere.

So zeigte mir Abt Clemens den Schlüssel für den Cäciliensaal. Er war in der Nähe des Cäciliensaales in einem kleinen Ladenkästchen immer hinter einer Lade versteckt. Ich durfte den Schlüssel also jederzeit von dort nehmen, um im Cäciliensaal Klavier zu spielen. So spielte ich also im Cäciliensaal, bei jedem meiner Besuche, täglich Klavier.


Die Göttweiger Mannschaft verbreitet nun seit einigen Jahren hinter meinem Rücken, dass ich in meinem Leben nur ein einziges Mal in Göttweig zu Besuch gewesen wäre und dass ich niemals Kandidat in diesem Stift war und dass ich wegen Groer dort auch niemals zwei Selbstmordversuche unternommen habe.



Deswegen berichte ich hier einige meiner Erlebnisse aus Göttweig:


1974 hatte Abt Clemens Lashofer bereits einen Novizen (sein ziviler Vorname war, so glaube ich mich noch erinnern zu können, Gottfried). Er nahm aber den Namen Clemens an. Es sei so üblich, dass der erste Novize immer den Namen des Abtes annimmt. Aber er ist nicht lange in Göttweig geblieben, ich glaube, die Groer Gefolgsleute, die Abt Clemens Lashofer ins Stift anschleppte, haben Gottfried abgeschreckt.


Mich klärte man dahingehend auf, dass ich mir einen Namen bei Klostereintritt aussuchen dürfe, aber dass ich auch einen Namen vorgeschlagen bekomme, weil es so üblich ist, dass gewisse Namen im Kloster immer vorhanden sein sollen. Es hat mit den Vorgängerbrüdern des Stiftes zu tun, die schon längst gestorben sind. Mir hat Abt Lashofer 1974 gesagt, ein Name wäre vakant, der bald zu vergeben wäre, nämlich der Name Columban. Er erzählte mir irgendetwas über einen früheren Göttweiger Mitbruder, der diesen Namen getragen haben soll. Da ich aber 5 Jahre lang Kandidat blieb, wurde der Name anderwärtig vergeben. Dieser Namensträger (Columban) ist der Nachfolger Abt von Abt Clemens Lashofer.


Auch dass P. Benedikt Triebl Abt werden wollte und Lashofer als Abt verhindern wollte, wusste ich von Anfang an.


P. Gregor Lechner wurde als Dr. der Kunstgeschichte und Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er (Gregor Lechner) in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte P. Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nikola Abrahamowicz, (den jetzigen Göttweiger P. Johannes Paul Abrahamowicz, der z. Z. aber als Prior eines Bendiktinerklosters in Rom lebt) stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband P. Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.




Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetztige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

Dort begann der zukünftige Novize seine Koffer auszupacken und sein Zimmer zu gestalten. Ich war ersucht worden, etwas Gepäck des Neuen aus einem Auto des Konvois vom Bischof zu tragen. Irgendwann nach Stunden brachte ich noch ein Gepäckstück nach, das bei der Eingangstür oder im Auto vergessen wurde. Da sah ich im Zimmer des neuen, der sich das Novizenzimmer schon etwas gemütlich gestaltet hatte, einige Poster an den Wänden, die er in den wenigen Stunden aufgehängt hatte.

Es war auf allen Poster jeweils ein halbnackter Ballett tanzender Mann abgebildet. Zufällig kam auch P. Albert wieder in das Zimmer, schaute auf die halbnackten Männer und grinste noch süffisanter als vorher.

Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der wäre was für P. Hermann (P. Hermann war der Groer).

Als ich einmal am Abend an seinem Raum im langen Gang vorbeiging hörte ich aus seinem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen?

Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren die Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert…..

So viel als Nachwirkung zu Kardinal Lehmanns Besuch in Göttweig!



Ich könnte noch viel über meine Erlebnisse in Göttweig berichten, aber ich höre jetzt auf...............




Nachtrag zu meiner Heimatpfarre Breitenfeld in der Wiener Josefstadt, wo ich auch noch des Kirchendiebstahls bezichtigt wurde.

Ich wurde 6 Monate bedingt verurteilt und seit damals beteuere ich öffentlich meine Unschuld!

Peter Baumgartner (ehem. Kellner im Cafe Lange), Manfred Reicher (der im Pfarrhof der Pfarre Breitenfeld wohnte) und mich, und es gab drei gleiche bedingte Verurteilungen zu je 6 Monaten als Schuldspruch. Ich war Stammgast im Cafe Lange, in der Langegasse in 1080 Wien. Mit dem damaligen Aushilfskellner Peter Baumgartner sprach ich in meinem ganzen Leben nur einen einzigen Satz, denn ich stand im Cafe Lange immer an der Bar, wo keine Bedienung des Services erfolgte, sondern nur von den Geschäftsinhabern (Franz und Michael). Ich setzte mich auch nie zu den diversen Runden an die Tische dazu. Der Aushilfskellner Peter Baumgartner kam also einmal zu mir an die Theke und fragte mich, stimmt das, dass der Pfarrer Gruber von der Pfarre Breitenfeld kaputte Holzfiguren entsorgen lassen will? Ich sagte zu ihm ja, aber dass er über alles mit meinem damaligen Freund Manfred Reicher (Reicher war auch sehr oft Gast im Cafe Lange) reden muss, denn dieser wohnt im Pfarrhof und hat mit dem Pfarrer Kontakt. Ich war auf den Pfarrer nicht gut zu sprechen und ich hielt keinen persönlichen Kontakt zu ihm. Wenn der Pfarrer das OK gibt, so sagte ich zu Baumgartner, könne er die Figuren sicher haben. Das war’s mit meinem Kontakt zu Herrn Baumgartner. Ich machte keinen Treffpunkt aus, ich plante nichts, ich vereinbarte nichts, ich stellte keinerlei Honorarforderungen noch war ich an irgendwelchen Plänen beteiligt. Ich machte einzig und allein sofort in meinem Tagebuchkalender die folgende Eintragung, „Manfred fragen, ob er den Pfarrer schon fragte, ob die Figuren auch wirklich zu haben sind“ (der Kalender stellte die Basis der Kriminalpolizei für die Ermittlungen dar, nachdem sie mir den Kalender abnahmen und für immer einbehielten). Ich hatte nie ein Motiv für irgendeine Straftat, ich war auch kein Vermittler für eine solche, ich erhielt auch kein Geld oder stellte an irgendjemand irgendwelche Geldforderungen oder Wünsche!!!!!! Ich wurde leider von meinem damaligen Freund Reicher in allem überrumpelt, denn alles vereinbarte er im Alleingang, also ohne mein Wissen. Aber diese heiklen Dinge wurden mir erst nach der ausgesprochenen Verurteilung immer klarer. Manfred Reicher wohnte im Pfarrhof, da ihm Pfarrer Gruber eine Wohnung zu Verfügung stellte, dafür musste Reicher Mesnerdienste machen. Reicher prozessierte gegen seinen Vater wegen zwei Wohnungen, nachdem Reichers leibliche Mutter verstorben war. Pfarrer Gruber nahm ihn deswegen sogar im Pfarrhof auf und stellte ich eine Wohnung zu Verfügung, bis Reicher die beiden Wohnungen zugesprochen bekäme, damit er nicht obdachlos werden würde.

Ich jedoch war obdachlos, deswegen fuhr ich auch nach Griechenland in Jugendherbergen jobben und nicht, weil ich irgendwohin flüchten musste. Die Bedeutung für Fluchtgefahr war mir fremd. Ich hatte leider auch von niemand irgendeine Aufklärung erhalten, was bei Gericht passiert.

Ich kannte damals nur einen Jusstudenten, Herrn Hermann Heller, dessen ältere Schwester eine Rechtsanwaltskanzlei führte, Fr. Dr. Christa Heller. Hermann Heller kannte ich vom Sehen als Stammgast des Cafe Lange und von einem Lokal der Wiener Innenstadt. Ich erzählte Hermann, dass ich in U-Haft war und wegen Kirchendiebstahls angeklagt bin und dass ich als Mittelloser und Obdachloser auf der Suche nach einem Armenanwalt bin und ob er seine Schwester fragen könne, ob sie mir hilft. Das Wort Verfahrenshilfe war mir naturgemäß genauso fremd, genauso der Weg, wie man eigentlich zu einer Verfahrenshilfe kommt, nämlich über das Gericht selbst, mittels Antrag. Ich hatte auch keine Ahnung, was gutgläubig oder vorsätzlich ist, ich hatte keine Ahnung, was ein Motiv ist usw. usf. Das waren leider die Früchte einer komplett unselbständigen Erziehung meines tief religiösen Adoptivvaters (meines leiblichen Großvaters, bei dem ich seit meiner Geburt lebte). Ich wusste ja auch nicht einmal, was eine Miete ist oder ein Stromteilbetrag, usw…

(Übrigens, die oben erwähnte Jobvermittlung nach Griechenland bekam ich von Herrn Dr. Hermann Heller selbst vermittelt!)

Das ist die Kanzlei von Dr. Hermann Heller

http://www.ra-heller.at/


Ich hatte leider auch von niemand irgendeine Aufklärung erhalten, was bei Gericht passiert. Ich hätte auch nie wissentlich mein Leben durch einen solchen vorsätzlichen Blödsinn gefährdet, da mir mein Großvater (Ing. Anton Gugler), seit ich denken kann, immer mit Kinderheim, Gefängnis und sogar Irrenhaus gedroht hatte. Die Angst vor diesen Dingen (und allem Drumherum) war in mir sehr groß. Ich hatte auch immer geglaubt, bei Gericht weiß man sowieso alles über alle Menschen, also wird man mir schon helfen, die Gerechtigkeit siegt.

Nachdem mir Fr. Dr Christa Heller als Verteidigerin zusagte, meinte sie, aber ganz umsonst könne sie meine Armenanwaltschaft doch nicht machen, ich solle ihr etwas Geld geben, oder aber ich fände jemanden, der ihr als Vermittlerin bei einem Haus- oder Wohnungsverkauf zusagen würde. Tagelang sprach ich daraufhin diesbezüglich alle Leute an, die ich kannte, ob irgendwer irgendjemand Privaten weiß, der zufällig ein Haus zu verkaufen hätte. Wenn ich mit Fr. Dr. Heller (meist nur sehr kurz) zusammentraf, war der Inhalt des Gesprächs, ob ich etwas über eine weitere Liegenschaft für eine Vermittlung weiß, und sonst nichts. Ich wurde nicht unterrichtet, was eine Gerichtsverhandlung ist, geschweige ein Strafprozess, und welche Konsequenzen eine Verurteilung nach sich zieht. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich Fr. Dr. Heller nur einmal eine einzige Frage zu den Kirchenfiguren zu beantworten hatte und sonst nie wieder. Sie fragte mich, habe ich da wirklich mitgemacht und ich bejahte, sonst aber sagte ich kein Detail oder sonst irgendetwas den Fall betreffend. Hermann riet mir, da ich ihm früher einmal etwas aus meiner Kinderzeit von meinem Großvater erzählt hatte, ich solle so etwas für das Gericht zusammenfassen, und seiner Schwester dann übergeben. Einer Bekannten diktierte ich also Erlebnisse aus meinen Kindertagen und das gab ich Hermann, damit er es seiner Schwester für den Akt gebe. Vermutlich war das die Grundlage für das Dossier über mich vom ehemaligen Euthanasie- und Spiegelgrundarzt Dr. Heinrich Gross. Sonst hatte ich mit Fr. Dr. Heller nichts zu tun, nur mein Vater suchte sie komischerweise hinter meinem Rücken öfters auf, das habe ich später, ich glaube von Hermann Heller, erfahren. Fr. Dr. Heller verlangte plötzlich ein saftiges Honorar von mir und verfolgte mich 14 Jahre lang mittels Inkassodienste. Erst, als ich bei ihrem Bruder, Dr. Hermann Heller, in dessen Kanzlei in der Marokkanergasse vorsprach, stellte sie die Eintreibungen gegen mich ein. Auf jeden Fall war diese angebliche Armenanwaltschaft von Fr. Dr. Heller für mich in gar keiner Weise hilfreich.

Zu meinem Erstaunen kam dann zu der einzigen Gerichtsverhandlung, wo ich anwesend war und dabei verurteilt wurde, nicht Fr. Dr. Heller, sondern ihr Vater, Dr. Willhelm Heller. Der putze während der Verhandlung die Kriminalpolizisten zusammen, was sie denn mit den anderen beiden Angeklagten bei der Einvernahme alles angestellt hätten. Ich hatte keinen Tau, was da abläuft. Ich blickte nur in die Zuschauermenge und sah alle möglichen Bekannten aus der Pfarre Breitenfeld, wo ich jahrelang als Jungscharführer, Oberministrant und Lektor tätig war.
Im Alter von 15 Jahren half ich für ein Jahr lang, jeweils einmal im Monat an einem Sonntag, als Hilfsmesner aus. Das brachte mir ein Taschengeld von (ich glaube), jeweils 300,- Schilling ein. Da war der Samstag-Abenddienst mit inbegriffen. Und bei einer Einschulung, durchgeführt von Mesner Hoschek, die für den Aushilfsmesnerdienst notwendig ist und die ich zusammen mit anderen Jugendlichen absolvierte, hat während einer großen Kirchenführung Mesner Hoschek gesagt, da liegen so verfaulte, zersägte Holzfiguren herum, die der Pfarrer nicht mehr haben will. 6 Jahre später wurde diese Aussage des Mesners Hoschek mein Verhängnis. Durch wen diese Aussage im Cafe Lange als Geschichte während viel Alkoholflusses aufgewärmt wurde und wieder aufgetaucht ist, weiß ich nicht mehr. Aber blöderweise haben mich nach Bekanntwerden des angeblichen Diebstahls so viele Leute der Pfarre Breitenfeld angesprochen, ich solle gegenüber Reicher die Schuld zur Anstiftung zugeben! Was ich natürlich gerne als Freundschaftsdienst (blöder- blöder- blöderweise) auch übernahm. Nur, ich war schon drei Jahre lang in Horn im Aufbaugymnasium, und ich hatte kaum mehr Kontakt zur Pfarre Breitenfeld, außer dass ich, wenn ich in Wien war, oft ins Cafe Lange ging. Reicher wohnte noch immer im Pfarrhof, und deswegen war er schon jahrelang neben Herrn Hoschek als Berufsmesner tätig. Damals begann er nach dem Abbruch des TGM Besuches mit einer Tätigkeit bei IBM. Da die Hauptschuld der Kirchenfigurengeschichte an mir hängen blieb, konnte Reicher seine Tätigkeit bei IBM behalten. Ich blieb lange obdachlos, wurde aber zum Glück nicht kriminell und ich konnte mich immer mit vielen Gelegenheitsarbeiten über Wasser halten. Gute Jobs blieben mir aber wegen meiner Vorstrafe als Kirchenfigurendieb verwehrt. Manfred Reicher agierte im Laufe von 20 Jahren mir gegenüber immer so, dass er sich doch überlege, ob er mir mit einer Richtigstellung und Aussage bei Gericht im Nachhinein hilft. Jedes Mal, wenn ich ihn traf, war das unser Thema, und für mich wäre eine Richtigstellung seinerseits auch für meine Existenz wichtig gewesen, doch er tat es leider doch nicht. Der beste Freund vom damaligen Mesner Hoschek war der Stadthauptmann von 1080 Wien, bei dem ich, auch nachdem ich verurteilt wurde, war, dort hat er gleich vorweg gesagt, so Leute wie ich gehören weg und er glaube nicht an meine Unschuldsgeschichte, die ich ihm da vorstammle…….

Es folgten über Jahre hinweg mehrere Eingaben von mir bei Gericht, um meine Unschuld zu erklären, und dass mir schrittweise immer mehr bewusst wurde, wie sehr ich hineingelegt wurde. Ich bekam Antwortschreiben von Richtersenaten und von Fr. Dr. Eckbrecht, dass ich trotz meiner Vorgabe der Gutgläubigkeit, bei dem plötzlich auftretenden Zweifel während des Verladens auf den Lastwagen, dass Reicher vielleicht doch nicht Pfarrer Gruber fragte, ob die Figuren zu haben seien, mich doch in diesem Zeitpunkt des einen und einzigen Zweifels eine gewisse Teilschuld träfe, und daher meine Verurteilung voll und zu Recht besteht. Denn weil Manfred Reicher beim Aufladen so hudelnd antrieb, oder sagte, oh je, da schaut der Kaplan Bloch aus dem Fenster herunter, wurde ich erst misstrauisch. Als ich Jahre nach der Verurteilung einmal P. Bloch irgendwo traf, fragte ich ihn, warum er mir nicht helfen wollte? Er müsse doch den plötzlichen Disput von mir mitbekommen haben, als er uns zusah und ich mit Reicher wegen seiner komischen Aussage plötzlich zu streiten begann. Er entgegnete, er habe mit Pfarrer Gruber über diese seine Eindrücke auch gesprochen, doch dann habe ihm Dr. Gruber verboten, für mich auszusagen, um Manfred Reicher nicht noch mehr zu belasten, denn nur dem armen Reicher Manfred gehöre geholfen und nicht mir. (Heute lebt der aus Polen stammende P. Bloch als kath. Priester in den USA.)

Dann ließ Pfarrer Gruber die Figuren im Pfarrsaal ausstellen, erstellte von mir irgendein Täterprofil und machte monatelang eine Ausstellung, und wie sehr ich (der Urheber des Kirchendiebstahls) ihn und die Pfarre geschädigt hätte! Dass ich ihm vor Jahren über meine Erlebnisse mit P. Schönig berichtete, das war ihm nicht recht, denn dieser war einer seiner besten Freunde……..

Der damalige Oberstaatsanwalt Leukauf, der im Nebenhaus des Pfarrhofes in der Florianigasse wohnte, soll Pfarrer Gruber für den Ablauf des Prozesses instruiert haben und mit ihm auch dessen Aussagen besprochen haben. Dr. Leukauf’s Söhne waren jahrelang in meiner Jungschargruppe, die ich als Jungscharführer leitete. Jahre später, als Dr. Leukauf Verfassungsrichter wurde, ersuchte ich auch ihn mehrfach schriftlich um Bestand für eine Richtigstellung der ganzen Angelegenheit, da er mir doch wirklich helfen könnte. Ich rief öfters in seinem Büro am Judenplatz an, mir wurde auch immer versichert, dass er die Eingaben erhalten hat, aber sehen wollte er mich nie, oder er ließ sich immer verleugnen.

Von den vielen Vorverurteilungen, die hinter meinem Rücken gegen mich in der Pfarre Breitenfeld aufgebaut wurden, hatte ich keine Ahnung. Dass auch im Cafe Lange alle gegen mich als Hauptschuldigen aussagten, davon hatte ich ebenfalls keine Ahnung.

Einmal sagte Reicher nach einer Messe (als er wieder einen Mesnerdienst absolvierte) zu einigen Ministranten und mir nach dem Ministrieren, dass wir die Kirchenfiguren gemeinsam vom Turmzimmer herunter tragen sollen, da sie bald abgeholt werden. Wir waren dabei ungefähr 8 bis 10 Leute. In meiner Gutgläubigkeit ließ ich mir auch vor allen Mithelfern bestätigen, dass der Pfarrer die Erlaubnis gab, dass die Figuren wirklich jemand haben könne. Ich wusste nicht, wer kommen und sie holen sollte oder wann das sein sollte. Dann bestellte mich Reicher eines Tage zu sich in die Wohnung des Pfarrhofes, dass ich beim Verladen der Kirchenfiguren auf einen Lastwagen mithelfen solle. Er sagte mir, nachdem wir alles aufgeladen hatten, dass da Geld geflossen sei und auch wie viel. Eintausend Schilling für jeden, aber meine 1000,- ATS behalte sich Reicher gleich selber, da ich ihm genau eintausend Schilling schuldete. Dabei wurde Reicher irgendwie nervös und sagte, oh je, da schaut vom Pfarrhof Kaplan P. Bloch aus dem Fenster. Ich sagte, warum er das vielleicht nicht sehen dürfe? Und da erst kamen mir Zweifel, ob Reicher, wirklich mit Pfarrer Gruber sprach, ob die Figuren zu haben seien. Darauf machte ich so lange auffällige Gesten und wollte die Planen wieder öffnen, damit diese Figuren sofort wieder abgeladen werden sollten. Plötzlich begann Peter auf mich einzureden, dass er den Wagen ausgeborgt habe, dass das soviel Geld koste und das Abladen doch wieder viel zu anstrengend sei, außerdem beteuere Reicher nochmals, dass er die Erlaubnis des Pfarrers auch wirklich habe, um meine plötzlichen Zweifel zu zerstreuen.

In meinem Stammcafe, dem Cafe Lange, hatte ich auch einige hundert Schilling Schulden. Michael Fink, der damalige Besitzer, wusste, dass ich ihm von meinem nächsten Job das Geld geben würde und er hatte mir auch immer vertraut. Deswegen ließ er mich auch immer problemlos meine Zeche aufschreiben. Nachdem sich also alle an mir sozusagen abputzten, waren dann alle erstaunt, was ich bei der Gerichtsverhandlung (nachdem ich von einem mehrmonatigen Griechenlandjob in einer Jugendherberge retour kam) plötzlich aussagte, nur damit ich aus dem großen Gerichtssaal wieder hinauskam. Ich sagte, wir alle wussten, was wir da taten und ich hatte die Idee und ich bin auch alleine Schuld, sprechen Sie bitte die anderen beiden frei.

Zirkuspater Schönig, der mich Jahre davor sexuell missbrauchte, war mitten unter den Zuschauern im großen Schwurgerichtsaal des Straflandesgerichtes in der Landesgerichtstraße. Seinem Grinsen entnahm ich nur, bravo, jetzt bist Du in allem, was Du gegen mich aussagen würdest, auch völlig unglaubwürdig. So konnte ich es natürlich nicht aussagen, aber das wiederum sehr ohnmächtige sprachlose Gefühl hatte ich plötzlich, wie damals beim sexuellen Missbrauch von ihm. Ich wollte nur schnell raus aus dem Gerichtsaal, ich glaube, ich hätte Morde gestanden.
Auf der Anklagebank saßen wir drei Angeklagten (ich hatte natürlich damals keine Ahnung, dass ich auf einer Anklagebank sitze) und irgendjemand verlas nuschelnd und monoton irgendwelche lange andauernde Texte, von denen ich kein einziges Wort verstanden habe. Vor der Verhandlung brockte mir Pfarrer Gruber noch zusätzlich ein, dass ein psychiatrisches Gutachten über mich angefertigt werden solle, welches leider Dr. Heinrich Gross (Spiegelgrundarzt) verfasste! Mein Vater, Ing. Anton Gugler (Adoptiv- und leiblicher Grossvater), hat Dr. Gruber, dem Pfarrer der Pfarre Breitenfeld, auch dazu geraten (er sagte es mir später), da mich mein Vater leider laufend überall schlecht machte, und angeblich habe Herr Dr. Gross ein überlanges Dossier über mich verfasst, nachdem er mit mir 40 Minuten plauderte. Bevor ich zu diesem Treffen mit Herrn Dr. Gross ging, betrank ich mich vor lauter Angst mit etlichen Bieren. Also, Dr. Gross müsste doch gemerkt haben, dass ich nicht nüchtern war. Dass unser Zusammensein viel kürzer als eine Stunde war, das habe ich mir aber nachhaltig gemerkt. Umso mehr war ich erstaunt, als mir später zugetragen wurde, dass er eben ein sehr langes Dossier über mich anfertigte.

Ein Freund von mir, Günter Rupp, schrieb 1999 ein Theaterstück über das Wirken des Spiegelgrundarztes Dr. Gross mit dem Titel: Verhandlungsunfähig.

Herr Dominic Castell mit seiner Gruppe Sinnpause sorgte für die Umsetzung des Schauspiels. Ich nannte ihm den Namen von Herrn Dr. Alfred Zeilinger, der damals Werbeleiter der BAWAG war, und sagte, dass sich Dominic und Günter an Herrn Dr. Zeilinger zwecks Kultursposoring wenden mögen. So wurden dann als Spielort die im Erdgeschoß des Akademiehofs (Getreidemarkt 2-4, Friedrichstraße 10) befindlichen, verglasten Räumlichkeiten von der BAWAG unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Dass also durch meine Vermittlung so etwas ermöglicht wurde, war für mich ein sehr große Freude und eine mehr als 20Jahre spätere Genugtuung in der erlittenen Kirchenfigurengeschichte, denn Dr. Gross hat mir sicher mit seinem Dossier nichts Gutes getan. Bei der Uraufführung saß ich genau vor Dr. Elsner!

Alle Aufführungen fanden im Mai 1999 im Akademiehof statt und Günter Rupp schrieb in das Programmheft u. a. folgendes: Dank an Bertram und Fee Castell, Barbara Gräftner, Elke Hesse, Marianne Hofbauer, Sibile Kos, Wolfgang Kräutler, Rudolf Leeb, Nikolaus Lehner, Hr. Rom, Markus Schmitt, Petra Schuh, Michael Tfirst, BAWAG, Kulturamt der Stadt Wien, Österreichische Bundestheater, Stadtschulrat Wien.

Eine weitere und ebenfalls sehr große Genugtuung für mich war, als mir vor einigen Jahren folgende Geschichte über meine ehemalige Rechtsanwältin für den Kirchenfigurenfall, Fr. Dr. Christa Heller zugetragen wurde: Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelte gegen drei Personen wegen des Verdachts des schweren gewerbsmäßigen Betruges: einem Salzburger Geschäftsmann, der Wiener Rechtsanwältin Dr. Christa Heller und einem pensionierten Korneuburger Notar. Sie stehen nach Erkenntnissen der Justiz im Verdacht, Banken und private Investoren um 18,5 Mio. Euro geschädigt zu haben. Und soweit ich informiert bin, hat Fr. Dr. Heller angeblich ihre Befugnis als Rechtsanwältin bis dato endgültig zurückgelegt, ob bereits eine Verurteilung erfolgte, weiß ich nicht. So wurde das, was mir bei Fr. Dr. Heller zur Quälerei und zum Schicksal wurde, eben für sie nur Immobilien als Honorar aufzutreiben, (anstatt ordentlich über meinen Fall zu reden) endgültig ihr Verhängnis und ihr Schicksal.

Es könnte eine Genugtuung für mich sein, dennoch ist mir das aber auch irgendwie völlig egal:

http://www.edikte.justiz.gv.at/edikte/id/idedi8.nsf/0/5745716bf211ee88c125713e00764f42!OpenDocument



Ich möchte auch noch folgendes über die Richterin Frau Dr. Klothilde Eckbrecht festhalten: Der Gerichtsgutachter Dr. Heinrich Gross arbeitete nach wie vor für jenes Gericht, das gegen ihn Voruntersuchungen wegen Mordes an Kindern in der NS-Zeit anstellte. Herr Dr. Gross ließ über seinen Anwalt, Herrn Dr. Nikolaus Lehner, erklären, dass er nicht vernehmungsfähig sei, dennoch wurde er gleichzeitig mit weiteren Gutachten beschäftigt und gerade die Richterin Klothilde Eckbrecht hat ihn dann noch mit etlichen Aufträgen weiterversorgt, „weil er“, wie sie sagte, „ein sehr guter Gutachter ist".

Jegliche Hypothek, mit der ich von Geburt an ausgestattet bin, wurde da gekonnt von den Kirchenleuten erschwert. Und um das zu verarbeiten braucht es sehr viel Kraft. Ich bin eine sehr starke Persönlichkeit, und deswegen werde ich weiter Zeugnis darüber ablegen, bis mir einmal irgendeine Person (außer meiner Gattin und den anderen betroffenen Opfern) glaubt, was da die Kirche an mir verbrochen hat. Doch beim Zirkuspater Schönig habe ich für dessen Herzinfarkte sicher in den letzten 15 Jahren mit beigetragen und so ist er letztendlich 2003 verstorben. Ich habe auch Zeitungen in Deutschland kontaktiert, damit sie in deren Archiven nachsehen, ob Einschlägiges über P. Schönig geschrieben steht. Aber als herumreisender Zirkuspater verwischte er gekonnt die Spuren. Dennoch musste es P. Schönig immer wieder zugetragen worden sein, dass ich recherchiere. Ich habe auch den Chefredakteur, Herrn Dr. Sperl, von der österreichischen Zeitung Der Standard, Anfangs 1996 ersucht, nachzusehen, ob er etwas Einschlägiges über P. Schönig im Archiv hat, doch es war nichts vorhanden.



Eine Folgetat aus Verzweiflung folgte von mir noch 2 Jahre später:

Die Verhandlung war dann auch im Wiener Landesgericht (aber dafür will ich keine Rehabilitierung, diese Sache habe ich ja, auch wenn nur aus Verzweiflung, leider getan):

Es war im ersten Jahr meiner Ehe, mir wurde gerade wieder ein besserer Job wegen meiner Vorstrafe als Kirchendieb verwehrt, da habe ich mich aus Verzweiflung so angetrunken, dass ich mir dann auf dem Nachhauseweg immer vorsagte, wenn Ihr einen Verbrecher in mir haben wollt, dann sollt Ihr auch einen haben. Dann umkreiste ich im dritten Bezirk einen Altwarenladen, wo ein vergoldeter Schlüssel in der Auslage lag. Ich suchte länger nach einem Stein, wobei ich beobachtet wurde. Nachdem ich die Auslage eingeschlagen hatte, torkelte ich mit dem Schlüssel in der Hand einer Funkstreife entgegen. Dafür wurde ich ebenfalls verurteilt, dazu bekenne ich mich, dieses spontane Verbrechen (aus Verzweiflung) auch getan zu haben!

Die Kriminalpolizisten von der Polizeistation Juchgasse wollten mich beim Verhör prügeln, weil sie meiner Version, nur den Schlüssel aus der Auslage zu nehmen, um damit meiner Verzweiflung Ausdruck zu verleihen, keinen Glauben schenkten. Sie fragten mich immer nach einem Komplizen. Bevor sie zuschlagen wollten, habe ich (leider voll betrunken) den Namen Stan genannt. Von Stein kam ich auf Stan. Ich kannte einen Stan, der war ein Priester aus Polen, er lebte im Untergrund. In meiner Obdachlosenzeit habe ich ihn kennengelernt. Er wurde damals in Polen wegen Mord gesucht, das erzählte er immer, wenn er sehr betrunken war. Er lebte in Wien von dem Geld, das er von der Erzdiözese Wien monatlich aus dem Topf der Ostpriesterhilfe bezog. Er lebte zeitweise bei einer Jugoslawin und gab sich als deren Lebenspartner aus. Die beiden Kriminalpolizisten bekamen Leuchten in den Augen, als sie das Wort Stan aus meinem Mund vernahmen, dass dieser mein Komplize sei. So entging ich den angekündigten Prügeln der Kriminalpolizisten aus der Juchgasse. Die Polizisten machten sich auf, Stan zu suchen, der für sie alter Bekannter zu sein schien. Nachdem sie ihn mir gegenüberstellten, sagte ich, er hat mir nichts zu tun, aber sie wollten immer einen Komplizen von mir genannt haben. Darauf sagte zu mir der Kriminalbeamte, der davor zu einem Schlag ausholte, jetzt bekomme ich noch eine Verleumdungsklage dazu, die ich dann auch noch erhielt. Jetzt war ich Kirchendieb, Einbrecher, Verleumder (noch dazu eines schwer kriminellen Priesters, der heute noch in Wien lebt und Messen liest).

Da decken die Verantwortlichen der Erzdiözese Wien einen, wegen Mordes in seinem Heimatland gesuchten, polnischen Priester, der sich jahrelang illegal in Wien aufhielt.

Er ist immer noch in Wien (also 30 Jahre später), ich habe ihn vor einiger Zeit auf der Straße erkannt. Ob er schon legalisiert da ist, kann ich nicht beurteilen. Dieser Geistliche war aber auch schon seit Anfang seines illegalen Aufenthaltes in Wien wegen Delikten in Österreich polizeibekannt. Doch die Erzdiözese Wien half ihm weiter mit Spenden usw. aus.

Durch das Konkordat sind im österreichischen Fremdenrecht ausländische Priester als keine Ausländer anzusehen. Nur so kann ich mir erklären, dass ein Mörder, der zufällig Priester ist, ewig und unbestraft in Österreich Unterschlupf findet.



2009 habe ich wieder einmal im Straflandesgericht einen Antrag auf ein Wiederaufnahmeverfahren wegen den Kirchenfiguren gestellt. Der Antrag wurde aber prompt wieder abgelehnt. Darauf habe ich vom Rechtsmittel der Beschwerde Gebrauch gemacht. Bis jetzt habe ich noch keine Antwort darauf erhalten.



Wie ich wieder ein Opfer der kath. Kirche wurde:


Durch meine leider sehr traumatischen Erlebnisse in meiner Kindheit, hervorgerufen durch sexuelle Missbräuche von Kirchenleuten, wie u. a. bei den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße und der Pfarre Breitenfeld, 1080 Wien (und einigen anderen Plätzen mehr), war ich naturgemäß auf der Suche nach einem sehr guten Therapeuten, der mir hilft, die Langzeitschäden, die ich zweifelsfrei durch solche Erlebnisse in mir trage, aufzuarbeiten. Ich versuchte in den vergangenen 20 Jahren des Öfteren, wegen meiner Bulimie medizinische Hilfe zu erhalten. Es war jedoch für mich sehr schwierig und eine wirklich ordentliche Behandlung scheiterte leider an den Kosten. Herr Mag. Schüller (nach Erstellung eines therapeutischen Gutachtens) sagte mir im Namen der Erzdiözese Wien neu anfallende Kosten zu übernehmen, und so sagte er mir vorerst einmal 100 Stunden zu. Dass ich aber auch eine kleine Schmerzensgeldabfindung für meine bevorstehende Tätigkeit als Selbstständiger im Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit als Starthilfe haben wollte, war auch Thema. Diesbezüglich verwies mich Herr Mag. Schüller an den Kardinal. Doch dieser wollte mich nicht sehen (sein Büro verwehrte mir mehrmals eine Terminvereinbarung für eine persönliche Vorsprache). Kardinal Schönborn ließ mich nur mit seinem persönlichen Rechtsanwalt, Herrn Dr. Erich Ehn, verhandeln.

Schon nach dem ersten Gespräch mit Dr. Ehn löste ich meinen Gewerbeschein als Öffentlichkeitsarbeiter, weil ich mit der vereinbarten Starthilfe von € 3.700,- rechnete. Und zur Erledingung dieses Schmerzensgeldes möchte ich sagen: Die Selbständigkeit mit einem Gewerbeschein für Öffentlichkeitsarbeit hatte ich schon seit längerem ins Auge gefasst. Ich wartete noch endgültig sämtliche Löschungen des KSV auf den Negativlisten ab, um wieder Bonität zu erlangen, die man als Selbständiger braucht. Ich hatte nämlich Ende der 80er Jahre eine Eigentumswohnung von der Salzburger Bautreuhand gekauft, knapp bevor diese in Konkurs ging (WEB Skandal). Das brachte meiner Gattin und mir viele Probleme, da auch ein Teil für die Finanzierung von Banken geborgt war. Als ich erfolgreich meinen Privatkonkurs beendete, wollte ich wieder, wie schon erwähnt, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, aber diesmal als Selbständiger, tätig sein. Außerdem bräuchte ich für die Unternehmensgründung etwas Kapital. Das bekam ich, wie schon gesagt, von Herrn Dr. Erich Ehn in einem persönlichen Gespräch auch zugesagt, sonst hätte ich den Gewerbeschein nicht gelöst. Also mein Gründerkapital wären die € 3.700,- von Herrn Dr. Ehn gewesen. Als ich merkte, da explodieren die Kosten, (die Honorarnoten für meine Tätigkeiten kämen auch erst viel später, aber das war auch so von mir eingeplant) doch Herr Dr. Ehn stellt sich plötzlich taub, wollte nichts überweisen und er stellte plötzlich alle sexuellen Übergriffe an mir in Frage. Da gab ich den Gewerbeschein schnell wieder ab. Und in meiner Branche war ich endgültig ruiniert und mit meinem gesamten Gesundheitszustand ging es dadurch plötzlich rapid bergab. Die kurze Selbständigkeit brachte plötzlich wieder neue Schulden. Es folgten Schreiduelle mit Dr. Erich Ehn am Telefon. Die neuen finanziellen Probleme, in die ich mich durch die Selbständigkeit hineinmanövrierte, wurden nur durch die Nichteinhaltung von Dr. Erich Ehn, mir die € 3.700,- für die Gründung zu geben, ausgelöst. Viel Korrespondenz über diese schäbige und für mich extrem berufsschädigende und existenzgefährdende Verhaltensweise, die meine Familie fast noch einmal an den Ruin brachte, schickte ich auch an viele Stellen. Zum Abschluss versuchte ich es noch mit schmuseweichem Kuschelkurs und dass ich ja alles unterschreiben werde, was immer auch Dr. Ehn aufsetzt. Ich musste Banküberziehungen und rückständige Mieten, in die ich wegen meiner versuchten Selbständigkeit hineinschlitterte, endlich irgendwie bezahlen, zumal ich auch für eine fünfköpfige Familie sorge, und so bekam ich 6 Monate später doch die € 3.700,--. Der Druck, unter dem ich in diesen 6 Monaten mit den Verhandlungen mit Herrn Dr. Ehn stand, war einfach enorm. Wie gesagt, kuschelweich kroch ich mit schriftlichen Eingaben an den Kardinal zu Kreuze, weil ich solch starkem Druck ausgesetzt war, da ich nicht wusste, wie ich neuerliche Schulden durch diese kurze Selbständigkeit bezahlen sollte (Kontoüberziehungen und leider auch Mietrückstand). Die Schulden der Selbständigkeit seit einem halben Jahr erdrücken mich. Deswegen unterschrieb ich den Generalvergleich. Doch dann zeigte Dr. Ehn noch einmal sein wahres Gesicht und so setzte er sich auch noch mit all seiner Kraft ein, um eine Weitergewährung der zugesagten 100 Stunden Psychotherapie zu verhindern. Er meinte, durch meinen unterschriebenen Generalvergleich, wo ich letztendlich € 3.700,-- (dreitausendsiebenhundert) erhielt, erlöschen sämtliche Therapiehilfen für mich im Gegenwert von vorerst einmal ungefähr € 10.000,- (zehntausend) und eine zusätzliche Verlängerung, die ebenfalls mit Herrn Mag. Schüller abgesprochen war, ebenso. Ich hatte sogar die Ausnahmegenehmigung von Herrn Mag. Schüller, jeweils Doppelstunden konsultieren zu dürfen, damit ich auch wirklich ordentliche Hilfe erhalten kann.




Der Rechtsanwalt des Kardinals

Hr. Dr. Erich Ehn ist auch Rotarier.

Er ist Mitglied im Rotary Club Wien-Albertina, die ihre Meetings laut Internet immer im Hotel Hilton abhalten. In den Rotary Clubs erwartet man von seinen Mitgliedern persönliche Integrität, Mitmenschlichkeit und Toleranz. Der persönliche Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn hat mich weder mitmenschlich noch tolerant behandelt. Er hat mich, als sexuelles Missbrauchsopfer mehrer Kirchenleute, noch einmal zum Opfer der Kirche gemacht .…"Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier).

Bei mir hat das z. B. bei Dr. Erich Ehn nicht gestimmt, denn in meinem Fall ist dieser Rotarier leider zum Auslöser einer riesigen Eskalation geworden. Ich schickte meine Erlebnisse mit Herrn Dr. Ehn per E-Mail zur Information auch einigen Rotariern, die ich im Internet recherchiert habe. Am Donnerstag, den 26. 4. 2007, holte mich gegen 14:00 mein jüngster Sohn zum Telefon und sagte: „Da ist jemand für dich am Telefon, der seinen Namen nicht nennt“. Ich ging zum Telefon und meldete mich mit „Hallo, Michael Tfirst“, darauf entgegnete eine Stimme ohne Gruß: „Ehn, jetzt hat der Spaß ein End“, ich sagte spontan: „Na gut“ und legte auf……..

Also wenn mir ein feindlicher Rechtsanwalt etwas mitzuteilen hat, dann soll er mir doch ein Schriftstück schicken (so wie es bei einer rechtsanwaltlichen Verständigung üblich ist). Herr Dr. Ehn hat mich neuerlich unter Druck zu setzen versucht. Ich leite aus dieser seiner Ankündigung ab, dass einfach seine Nerven blank liegen müssen. Haben ihm womöglich seine Rotariermitbrüder und -schwestern zu solch einem Schritt geraten, dass er mir eine telefonische Drohung aussprechen möge? Da Hr. Dr. Ehn als Beamter der Kirche, als Leiter des Amtes für Liegenschaften der Erzdiözese Wien, zugleich eine eigene Rechtanwaltskanzlei betreibt und zusätzlich auch noch eine private Hausverwaltung, für die er öfters mit persönlichen Wohnungsvisiten unterwegs ist, ist er oft nur sehr schwer persönlich telefonisch zu erreichen. Und Herr Dr. Erich Ehn sagte zu mir auch in einem Telefonat, dass er mich bei der Rechtsanwaltskammer so schlecht machen wolle, dass ich nie mehr eine Verfahrenshilfe bekomme, dass sich deswegen auch nie mehr ein Anwalt finden wird, der mich je in Zukunft vertreten wird. Über dieses Gespräch wie über all die anderen mit Herrn Dr. Ehn führte ich immer Gesprächsprotokolle.




Theraphie für mich als sex. Missbrauchsopfer

Auf einer Liste von Psychotherapeuten (die ich von der Erzdiözese Wien erhielt) waren nur Expriester, die dann Psychotherapeuten wurden, doch das wusste ich damals nicht.

Ich setzte die Therapie der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien nach 20 Stunden aus, als ich dahinterkam, dass mein erster (von der Ombudstelle für sex. Missbrauch der Erzdiözese Wien) vermittelter Psychotherapeut ein Expriester war und als Ordensmann der Dominikaner sogar mit Kardinal Schönborn im Noviziat war. Ich glaubte auch, dass mir Herr Dr. Richard Picker helfen könne. Er stand zwar als Expriester nicht auf der Liste, aber nach seinen vielen TV Auftritten hatte ich eine gute Meinung von ihm, und so glaubte ich, dass er endlich meine tief sitzenden Traumatisierungen lösen könne. So sagte ich in der Ombudstelle ob ich Herrn Dr. Picker konsultieren darf.




Fluchaustreibung und Exorzismus statt Theraphie

Nachdem mir Herr Dr. Picker fast 1½ Stunden zuhörte, kam er zu dem Entschluss, dass die Missbräuche an mir durch Kirchenleute nicht für meinen eigentlichen dramatischen Lebensfortgang als Traumatisierung verantwortlich sind, sondern er sagte, dass mich ganz einfach mein Großvater verflucht habe, und deswegen wolle er an mir eine Fluchaustreibung (in mehreren Sitzungen) vornehmen. Ich fürchtete, dass diese Fluchaustreibung reiner Exorzismus sein könnte. Das sagte ich auch Dr. Richard Picker und dass ich deswegen nichts mehr mit ihm zu tun haben will.




Und hier sind einige Kunstwerke von mir zu dem Thema pädophiler Klerus

























Ganz zum Abschluss erlaube ich mir, wie am Anfang dieses Blogs, noch einmal den Hinweis zu meinen anderen Blogs zu machen:




Über Herrn Werner Faymann als Wohnbaustadtrat

http://weristfaymann.blogspot.com/




Über "Sieg Heil" und "Heil Hitler" rufende AMS Mitarbeiter

http://weristherbertbuchinger.blogspot.com/





Der Wehrmann spricht

http://kunstvonmichaeltfirst.blogspot.com/




Thousands of catholic priests are child abusers

http://www.sexualabusebychurchmen.blogspot.com/




Über Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn

http://politikerdeckenkindervergewaltiger.blogspot.com/




Kontakt:

tfirst@gmx.at