22.03.17

Weltweiter Religionsstress 2017



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Religionen standen und stehen immer für Herrschaft und Macht in Kooperation mit den gerade jeweiligen Regierungen. Etliche dieser Religionen gingen unter, aber es entstanden wieder neue. Eines blieb aber immer gleich, nämlich dass die Völker mit religiösem Extremismus gegenseitig aufeinander aufgehetzt wurden. Diese Systeme liefen und laufen seit jahrtausenden gut, garniert mit Kriegen. Jedem wird eingeredet, dass sein Gott der Stärkere ist und alle anderen Menschen sowieso nur Ungläubige sind.



Zum Islam

 

 

Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben:

 

 

„Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie habe aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt.“




Zu unserer Hauptreligion



Franz Rose schrieb 1939 in „Mönche vor Gericht“ über Klosterleben, sexuelle Missbräuche, klerikalen Sittenverfall, klösterliche Devisenschiebungen, Schmugglerneste, Morde im Kloster, die sittliche Not der Mönche. Erst 1996 haben sich 1200 Klosterschwestern an einer USA Studie beteiligt. Ergebnis: 4 von 10 Nonnen werden zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von einem Priester.



Kardinal Schönborn sagte 2016 bei einem Staatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Er hätte sagen müssen: „Ich selbst habe Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt (z. B. beim großen Pädophilenskandal von Bad Goisern). Ich habe auch bei Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert und Aufdecker diffamiert. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich öffentlich ein sehr allgemein gehaltenes Schuldeingeständnis machen. Was man mir so alles punkto Vertuschung persönlich vorwerfen könnte, ist sowieso schon verjährt."

 

 

Über Kardinal Schönborn war am 14.9.2016 in der Kirchenzeitung "Der Sonntag" zu lesen, dass er darauf vertraue, dass sein Vorgänger (Kardinal Groer) einer seiner Fürsprecher ist.“ 




Diese "Fürsprecherei Kult" ist immer die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung. 




Seit 2005 wird jährlich an Groers Todestag eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. abgehalten. Das Benediktinerstift Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Seit 2005 mache ich jährlich darauf aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab von Kardinal Groer bereits viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung) angebracht. Die Vorivtafeln wurden von Gläubigen gespendet, weil sie angeblich von Leiden geheilt wurden, nachdem sie zu Groer gebetet haben und ihn um sogenannte "Fürsprache" für die Heilung baten.

 

 

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Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema den Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel „Die fliegenden Mönche von Göttweig (The flying monks from Göttweig Abbey)“ geschrieben.



Werte BesucherInnen dieses Blogs, dazu ein Hinweis: Wenn sie mit diesem Text (das ist das neueste Posting) fertig sind, dann lesen Sie bitte noch ein wenig in dem darauf folgenden Posting „Die fliegenden Mönche von Göttweig“. Es wird sicher spannend.



Viele Jahre Jahre vor der Klasnik-Kommission, (sie wurde erst 2010 installiert) startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (wie 2004 in der ORF Sendung “Vera“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten.

 

 

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Mein Aufruf in der ORF Sendung "Vera" war so erfolgreich, weil sich plötzlich sehr viele Opfer mit ihren Erlebnissen öffentlich outeten und 6 - 7 Jahre nach meinem Aufruf schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Schon seit 1999 verlangte ich in unzähligen Schreiben und Telefonaten von unseren Politikern, dass wir so eine Art große, übergeordnete Missbrauchskommission benötigen, und dass jeder über das Ergebnis erschüttert sein wird.

 




Mittlerweile entstanden unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid. Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine und die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.




Über meine Kunst:



Jahrelang war die legendäre Professorin Gerda Matejka-Felden meine Kunstlehrerin. Das war in den 1960er Jahren. Durch sie bin ich schon seit meiner frühen Jugend künstlerisch aktiv. Sie beeinflusste mich auch so sehr, dass ich, so wie sie, Bilder oft reliefartig male. Die starke, bunte und mutige Farbgebung übernahm ich auch von ihr. Trotzdem gelang es mir einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.



Da ich in meiner Kinder- und Jugendzeit leider auch ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus war, begann ich schon Anfang der 1980er Jahre immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen, deswegen bezeichne ich mich auch als den Gründer der Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).



Meine Bilder wurden seit den 1960er Jahren bis heute in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt. Der Zyklus „Mozart der Freimaurer“ (aus den 1980er Jahren) wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt.



Neben der Malerei ging ich immer anderen Berufen nach, wie als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Religionslehrer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater). Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Stadt Wien, Erzdiözese Wien, Kurier, Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw., usf.....

 

 

"Der Standard" Gründungsmannschaft:



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Zur "Kath.art":



Obwohl das Thema düster klingt sind meine Bilder immer farbenfroh und fröhlich (hier zeige ich Einige):




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Ich glaube ganz fest daran, dass meine Bilder einmal zu den teuersten Kunstwerken der Welt zählen werden, ob ich das aber noch erleben werde, ist eine andere Sache.




Ausstellungen:

 

 


1969 Gemeinschaftsausstellung bei Fr. Dir. Matejka in der Lazarettgasse



1970 Einzelausstellung im Stadthotel Eggenburg



1979 Ausstellung in der Sattelkammer im Palais Kinsky



1980 Einzelausstellung im Cafe Alt Wien (Bäckerstraße) bei Frau Arzt



1982 Einzelausstellung in der Freimaurerloge der Fama Fraternitatis (damals Löwengasse)



1983 Ausstellung in Israel, Mechora



1986 – 2010 habe ich den Zyklus „Mozart der Freimaurer“ und „Der letzte Papst“ bei mehreren Einzelausstellungen in Freimaurerlogen und auch in Cafes ausgestellt.



2013/14 Gemeinschaftsausstellung (Krieg gegen Kinder) im Wiener Künstlerhaus





Die Presse:


Auch Michael Tfirst, der sich als Missbrauchsopfer des katholischen Klerus immer wieder zu Wort meldete, stellt hier seine Bilder aus, starke, teils an „Outsider“-Kunst erinnernde Ölbilder mit Inschriften (siehe Abb.).




Rechtsanwalt Dr. Georg Zanger über meine Kunst


 „.........den von Ihnen geschaffenen Kunstwerken. Diese sind wirklich sehr aussagekräftig und zeigen auch in ihrer Farb- und Formgestaltung eine starke Wirkung. Es freut mich auch, dass Sie über die Kunst zumindest ein Ventil und einen Weg gefunden haben, irgendwie mit den Ihnen zugestoßenen Erlebnissen umzugehen.........“





Homepage the last Pope von Jakob Ziegler:


„Michael Tfirst war selbst Opfer von Kindesmissbrauch durch mehrere kirchliche Priester. Er durchlebte durch die Kirche die Hölle, um seine früheren erlittenen Qualen zu verarbeiten, fand er wieder zur Kunst zurück.“





Salzburger Nachrichten:


„.........Ein Herr Michael Tfirst (der in Wien lebende Künstler betreibt eine Homepage, in der er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auflistet, Anm.) hatte bei uns gegen den Erzabt Anzeige erstattet........“





Marjorie-Wiki:


„...........österreichisches Kirchenmissbrauchsopfer, und Gründer der Kunstrichtung Kath.art.....“





Homepage Wiener Künstlerhaus:


Mit Ruzsicska, Lunzer-Rieder und Tfirst kommen Menschen zu Wort, die von den skandalösen Zuständen im österreichischen Fürsorgesystems und in katholischen Einrichtungen aus erster Hand berichten können. Sie alle sind künstlerisch tätig und machen sich auf sehr subjektive Weise Gedanken über die Formen der "Verkunstung" von politischen Auseinandersetzungen.

 

 

 


16.12.16

Die fliegenden Mönche von Göttweig




The flying monks from Göttweig Abbey



Kontakt:

tfirst@gmx.at

   

     


Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.

 

 

 

Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann von Niederösterreich, feierte am 17.12.2016 mit 3000 Gästen im Benediktinerstift Göttweig seinen 70. Geburtstag. Vor diesem Fest habe ich Dr. Pröll einen Brief geschickt, den ich hier veröffentliche. 

  

 

 

Ich berichte in diesem Brief was so an kriminellen Machenschaften im Stift Göttweig passierte und immer noch passiert. Obwohl dieses Klostertreiben vielen bekannt ist, wurde nie etwas gegen das Stift unternommen, denn es wurde mit allen Mitteln und mit Hilfe der mächtigen politischen Freunde immer versucht den Mantel des Schweigens darüber zu breiten und alles zu vertuschen.

 

 

 

Vor dem Brief will ich mich aber noch kurz vorstellen:

 

 


Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren. 






Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. 






Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. 







Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema den Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel „Die fliegenden Mönche von Göttweig (The flying monks from Göttweig Abbey)“ geschrieben. 
































Ich machte schon 1975 (vermutlich auch als allererster) Groer in Göttweig zum Thema. 




Ich sprach auch extern mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang). 




Doch für die Medienleute war das damals nicht interessant, denn Groer war ja nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 20 Jahre später (1995) die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher! 



 

Dennoch hat sich gar nichts geändert, denn wieder 10 Jahre später (2005) wird seither an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder; seit 2005 mache ich darauf jährlich aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab des Kardinals bereits sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen gespendet wurden, angebracht. Viele Fotos dazu sind auf meinen Blogs zu sehen. Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung.

 

 

 

Im Februar 2017 wurde bekannt, dass sich in Australien durchschnittlich einer von 14 Geistlichen des sexuellen Missbrauchs von Kindern schuldig gemacht hat. Die katholische Kirche in Australien hat in den vergangenen Jahren mehr als 190 Millionen Euro an tausende Opfer von sexuellem Missbrauch durch Geistliche gezahlt. Durchschnittlich bekam jedes Opfer ca € 66.000. Was habe ich jahrelang dafür gekämpft, dass solche Beträge auch bei uns ausbezahlt werden. Dazu nahm ich Irland als Muster für Entschädigungen her, wo jedes kirchliche Missbrauchsopfer € 65.000 erhielt. Irland hat 4 MIO Einwohner und 25.000 Opfer sexueller Gewalt durch den katholischen Klerus. Doch bei uns weigerte sich die Klasnik-Komission und Kardinal Schönborn vehement mehr als durchschnittlich € 14.000 an Opfer zu zahlen. In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000. Allein aus diesem Grund haben sich in Deutschland bei ca. 25 MIO Katholiken nur 950 Opfer gemeldet. So konnten die Bischöfe verkünden, sehr her eigentlich war doch fast gar nichts bei uns…… echt grauslich das Ganze!

 

 

 

Nachdem ich mich 2011 nach fast einfährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

 

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Wenn laut Opferschutz-Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern (das bekannteste Opus Dei Mitglied dieser Opferschutz-Stiftung ist Bischof Klaus Küng) tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich. Zur Erklärung: Die Opferschutz-Stiftung ist die Stelle, die von der Opferschutz-Kommission (Klasnic-Kommission) die Fälle, die Beträge die auszuzahlen sind, die Adressen von Tätern und Opfern usw... erhält. Dann erst zahlt diese kirchliche Stelle (die Stiftung Opferschutz) die Entschädigungen an die Betroffenen aus. Anzeigen zu erstatten wurde dabei aber immer tunlichst vermieden.

 

 

  

 

Auch kirchliche Vertuschungen im großen Rahmen: 1996 haben sich fast 1200 Klosterschwestern an einer ausführlichen Studie in den USA beteiligt. Das Ergebnis der Studie war, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Nachdem ich in der ORF Sendung VERA 2004 wieder einmal einen öffentlichen Aufruf machte, dass so wie ich endlich auch einmal viele klerikale Missbrauchsopfer ihre Leidensgeschichte öffentlich machen sollen (6 Jahre später wurde dann endlich die Klasnic-kommission eingesetzt), wurde ich nach der Sendung von einem Zuseher auf folgende Studie aus den USA aufmerksam gemacht, dass insgesamt 34.000 Ordensfrauen davon in den USA betroffen seien, so wie die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch" berichtet. Viele der Nonnen sind "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri wird seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchtet. 1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, doch die Presse griff das Thema aber nicht und nicht auf. Von hiesigen Redakteuren hörte ich seit 2004 nur, dass dieses Thema für Österreich nicht von Interesse sei (aber seit März 2016 „Spotlight“ spielen wollen)! Seit 2005 erwähnte ich die Studie auch schon auf etlichen meiner diversen Homepages/Blogs.


   

  

 

Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art) und seit den 1980er Jahren malte ich immer mehr über das Thema Missbrauchskirche.

 

 

 

 

Und obwohl das Thema (Kath.art/Missbrauchskirche) düster klingt sind meine Bilder immer farbenfroh und fröhlich. Hier sind einige meiner Bilder der Kunstrichtung Kath.art zu sehen (aber auch einige nicht Kath.art Bilder, wie Portraits usw.) und gleich danach ist mein eingangs erwähnte Brief an den Herrn Landeshauptmann zu lesen:















"Vernitschung"



In einem Buchantiquariat erstand ich einen Katalog von Hermann Nitsch, der mit einer Originalzeichnung des Künstlers versehen und signiert war. Ich trennte diese Seite heraus und gestaltete eine Kollage im Zuge der von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art:












Obiges Bild ist die  "Verklimtung" eines Gustav Klimt Originals:

 

 

 

Von einem Antiquitätenhändler aus meinem Heimatbezirk der Wiener Josefstadt erstand ich eine Mappe mit etlichen Personaldokumenten und etlichen Zeichnungen aus dem Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler.

 

 

Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler.

 

 

In dieser Mappe befand sich auch eine Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend.

 

 

Im Zuge der von mir gegründeten Kath.art gestaltete ich eine Kollage und implementierte die Originalzeichnung von Gustav Klimt in ein Bild von mir, weil die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde auch der Besitz der beiden Familien von Lieben und Todesco arisiert. Alle Familienmitglieder flohen oder wurden im KZ umgebracht.

 

 

Folgende Texte fügte ich als Bildinschrift im Bild mit dem Titel „Gustav Klimt, Anny und Robert von Lieben“ ein:

  

 

Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913).

 

 

Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken.

 

 

Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht.   

 

 

Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent!

 

 

(Ende der Bildinschrift)























































Zum obigen Bild: Ich malte auch Kardinal Schönborn, doch bald stellte ich fest, einen Schönborn in dieser Größe will ich nicht länger zu Hause herumhängen haben.

 

 

 

Ich übermalte mein ursprüngliches Gemälde von Kardinal Schönborn und es wurde der weise Zauberer Gandalf daraus "The Lord of the Rings" (dieses Bild ist zugleich mein Lieblingskunstwerk geworden):




















 








 































































































































Und jetzt beginnt der eingangs erwähnte Brief an Herrn Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann Dr. Pröll!



Am 24.12.2016 werden Sie 70 Jahre alt (Gratulation) und eine Woche davor wird eine Geburtstagsfeier zu Ihren Ehren mit angeblich 3000 Gästen im Benediktinerstift Göttweig abgehalten, zu der auch Kardinal Schönborn kommen soll. Seit Jahrzehnten schon mache ich darauf aufmerksam (auch Sie), was so alles in diesem Stift an kriminellen Machenschaften passierte (und weiter passiert) und nie wurde etwas dagegen unternommen, sondern es wurde mit allen Mitteln und mit Hilfe der mächtigen politischen Freunde des Stiftes immer versucht, den Mantel des Schweigens darüber zu breiten und zu vertuschen.



Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema den Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel „Die fliegenden Mönche von Göttweig“ geschrieben. Ich machte schon 1975 (vermutlich auch als allererster) Groer in Göttweig zum Thema. Ich sprach auch extern mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang). Doch für die Medienleute war das damals nicht interessant, denn Groer war ja nur ein unbekannter Religionslehrer. Es ist sehr schade, dass erst 20 Jahre später (1995) die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher! Dennoch hat sich gar nichts geändert, denn wieder 10 Jahre später (2005) wird seither an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder; seit 2005 mache ich darauf jährlich aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab des Kardinals bereits sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen gespendet wurden, angebracht. 




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Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, und sogar eine diesbezügliche Gerichtsklage von mir wurde abgewiesen, weil der mir zugeteilte Verfahrenshilfeanwalt (Mag. Franz Alois Strohmayer) Göttweig nicht klagen wollte und alles zum Erliegen brachte:

 

 

 

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Kardinal Christoph Schönborn antwortete erst am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung. Viele Fotos dazu sind auf meinen Blogs zu sehen.

  

 


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Im November 2016 sagte Schönborn beim Heimkinderstaatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

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Die Rede von Kardinal Schönborn vor einem Monat im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“ 

  
 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag. 




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Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert. Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“



Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier. Hier ein kurzer Auszug aus dem Kurierartikel: „Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn….. dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3.700 Euro ……. dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben an die er sich freilich nicht hält ….. In der Erzdiözese Wien ist man über den Fall Tfirst gut informiert. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. ……Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." (Ende des Auszugs aus dem Kurierartikel).

 

 

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Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" über mich zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. Das Schweigegeld von Kardinal Schönborn bekam ich erst 2004. Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher dann im Februar 2015 und in aller Öffentlichkeit im Kurier behauptet, die Erzdiözese sei 2004 noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."

 

 

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Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Arbeit an diesen Missbrauchssachen (das war ebenfalls Jahre vor der Klasnik-Kommission, die erst 2010 installiert wurde) startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe. 2004 in der ORF Sendung “Vera“ (2003 in der Sendung „taff“ schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine und die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.



Ich erlaube mir, anlässlich Ihrer Geburtstagsfeier in Göttweig, in aller Öffentlichkeit Ihren permanenten Schutz für das Stift Göttweig zu kritisieren. Vor Jahren haben Sie mir geantwortet, als ich Sie um die posthume Aberkennung des Ehrenzeichens für Groer ersuchte, dass es in meinen Mails an Sie ja nur um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer gehe. Zur Klärung, ob dieser Vorwurf zu recht besteht, sind grundsätzlich bestimmte rechtsstaatliche Verfahren - insbesondere das strafgerichtliche Verfahren - vorgesehen. Gegen einen Verstorbenen kann kein Strafprozess mehr geführt werden. So gesehen wäre es aus der Sicht des Rechtsstaates jedenfalls sehr problematisch, wenn die Landesregierung eine bloße Anschuldigung zur Grundlage ihres Handels machen würde.



Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll. Gar nichts wurde gemacht.  Ich dachte, es hat vielleicht damit zu tun, weil womöglich Frau Klasnic selber Landeshauptfrau der gleichen Partei wie Sie war, oder weil Frau Elina Garanca unter dem Titel "Klassik unter Sternen" in Göttweig immer große Stiftskonzerte gibt, ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden, oder weil einer Ihrer Söhne beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet?

 

 

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Seitens der hohen Politik in NÖ wurde und wird ja immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen kaum negativ in die Schlagzeilen kommt. Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt: Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu). Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege stünde. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als „gläubiger Idealist“ während meiner Gymnasialzeit in Horn (ich war u.a. im Canisiusheim) nach Göttweig kam, und ich in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht.

 

 

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Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden...... Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels). 





Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat und wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Abt Clemens Lashofer wurde Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden.

 
 

Doch Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden und es hat "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben. Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.


Bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. 



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Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.  

 

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So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.


Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar! 

 

http://4.bp.blogspot.com/-pjuRxSGODlg/WHkc7drc2TI/AAAAAAAAd_E/7Z-Gkdx1izwHaroVmd6IicqCpMb6s8bewCLcB/s1600/3%2BAbt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig%252C%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

  
 

Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen: Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren. Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand. Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat. Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren? Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

 


Sehr geehrter Landeshauptmann, Sie sind schon seit vielen Jahrzehnten verheiratet und auch ich (fast 10 Jahre jünger als Sie) bin seit Mai 1981 ebenfalls sehr glücklich verheiratet (jetzt 2016, sind das schon 35 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig, Mastergrad ist in Bearbeitung) und sie arbeiten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen. Also kann ich bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, auch Schönes berichten. Ich hoffe, dass Sie all meine Informationen bei künftigen Entscheidungen berücksichtigen, vor allem dass die „Groer ist Unschuldig Theorie“ von Göttweig aus endlich einmal öffentlich gestoppt wird. Es ist für alle Groeropfer eine unermessliche Retraumatisierung, doch ich bin leider der einzige Betroffene, der öffentlich permanent dagegen auftritt.


Mit freundlichen Grüßen

Michael Tfirst

 

(Ende des Briefes an Herrn Landeshauptmann Pröll.)

 

 
 

Zu dem Thema passt auch die Erkenntnis eines Beschlusses des obersten Gerichtshofes (OGH) aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge): ......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......

 

 

Am Freitag, den 19.05.2006 brachte der ORF Niederösterreich einen Beitrag über Gars am Kamp, wo ein neues Dungl Zentrum errichtet werden soll. Nachdem Auszüge einer Rede von Herrn LH Dr. Pröll gezeigt wurden, bat der ORF NÖ wieder den dort anwesenden Pater Paterno um eine ausführliche Wortspende, die er auch mediengeschult gab. Noch einmal: Pater August Paterno ist schuldig und alle wissen es. Er hat bei den öffentlichen Meinungsbildnern und VIP’s nichts mehr verloren. Immerhin haben sich mindestens 10 Missbrauchsopfer von Pater Paterno bei der Kriminalpolizei als Spitze des Eisberges gemeldet. Nach bekannt werden der Vorwürfe ging Pater Paterno in den Krankenstand und gab an, wegen Lungenkrebs in Behandlung zu sein und somit für immer Verhandlungsunfähig zu sein, um so einem Kirchengericht zu entgehen. Vom staatlichen Sektor her gibt’s sowieso keine Strafe mehr, da alles schon verjährt ist. Also war Pater Paterno für den ORF NÖ völlig unschuldig, für die Kirche ist er sowieso unschuldig, und für die Politiker dieses Landes daher auch. Ich schrieb am 16.1.2006 einen offenen Brief an Herrn LH Dr. Pröll über sexuelle Mißbrauchsgeschichten von Kirchenleuten und die Haltung des ORF NÖ bei diesen Dingen, auch Pater Paterno betreffend!

 

 

Sehr geehrter Herr LH Dr. Pröll! Der ORF NÖ gab im Spätherbst 2005 ein Geburtstagsfest für P. August Paterno. Das ganze fand also über ein Jahr später nach den vielen Vorwürfen statt. Er ist schuldig und alle wissen es. Nur das Konkordat in Verbindung mit den verjährten Gesetzesfristen ermöglichte eine Art Niederschlagung des Ganzen. Der ORF NÖ lud VIPs zu dem Fest ein, wovon Auszüge in NÖ heute ausgestrahlt wurden. Viele Personen, die ich in diesem Beitrag erkannte, weil sie an dem Fest teilnahmen, und auch den zuständigen Verantwortlichen des ORF NÖ habe ich meine Verwunderung diesbezüglich mitgeteilt. Da verhalten sich wirklich alle so, als ob nichts gewesen wäre, und die vielen Vorwürfe und die vielen Anzeigen der Betroffenen nur erstunken und erlogen sind! Ich weiß nicht, ob Sie auch an der Ehrung und an dem Fest teilnahmen, ich erkannte nicht alle Personen, da ich die Sendung als Wiener wirklich nur rein zufällig sah. Also mache ich Ihnen hiermit auch keine Vorwürfe. Dennoch ersuche ich Sie, bitte schreiben Sie den ORF Verantwortlichen des Landes NÖ, dass sie in Zukunft sorgfältiger mit so sensiblen Dingen umgehen sollten. Auf mein Schreiben vor Wochen an den ORF NÖ haben weder Intendant Gollinger noch seine Mitarbeiter, die ich anschrieb, reagiert.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Tfirst

 

 

 

Sehr geehrter Herr Tfirst,

 

 

Im Namen von Herrn Landeshauptmann Dr. Pröll dürfen wir den Erhalt Ihrer E-Mail vom 16. Jänner dieses Jahres dankend bestätigen. In der von Ihnen aufgezeigten Angelegenheit möchten wir Ihnen im Auftrag von Herrn Landeshauptmann Dr. Pröll mitteilen, dass diesbezüglich keine Möglichkeit einer Einflusnahme besteht.

 

 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

 

Mag. Josef Kirbes

Büro Landeshauptmann Dr. Pröll

Tel.: 02742/9005 DW 12001

 

    

 

Der Psychiater Dr. Johannes Wancata leitete einige Jahre die Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien. Er hatte einem ehemaligen Kommilitonen (Gymnasialschulkollegen) von mir die Verjährung von seinen drei klerikalen Tätern einreden wollen, darauf zeigte ich seine Täter (drei Benediktiner) an. Jener Kommilitone, der mich 2009 aufgrund meiner damals schon seit Jahren existierenden Audeckungshomepage aufsuchte (ich veröffentlichte unzählige klerikale Fälle mit Täternamen) erzählte mir, dass er als Kind vom Erzabt Bruno Becker aus dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war) und von Pater Berthold Flachberger, wie von dessen Lebensgefährten (beide waren auch Mitbrüder aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt), sexuell missbraucht wurde.

 

 

Dr. Wancata meinte, dass das alles längst verjährt sei, daher wollte mein ehemaliger Schulkollege von einer Anzeige und weiteren Schritten, wie auch endlich einmal mit dieser Sache in die Öffentlichkeit zu gehen, absehen. Ich erklärte meinem ehemaligen Schulkollegen auch, dass ich viele Jahre vor ihm in dieser Ombudstelle von Mag. Schüller belehrt wurde, dass bei mir auch bereits alles verjährt sei, obwohl das bei meinen Tätern ebenfalls nicht nicht gestimmt hatte (alle waren Wiederholungstäter) doch damals bin ich auf diese Aussage leider noch hereingefallen. Mag. Helmut Schüller ist auch der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams, wo sogar Missbrauchspriester Mitglieder waren. Darauf angesprochen mimte Mag. Helmut Schüller den Unwissenden.  Das ist völlig unglaubwürdig, denn er war ein Jahrzehnt Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für klerikalen sexuellen Missbrauch.

 

 

 

Zurück zu meinem ehemaligen Schulkollegen: Auf jeden Fall zeigte ich alle drei Täter von ihm an, u. a. weil für mich weiter Verdacht im Verzug bestand und vor allem weil ich die juridische Auffassung des Arztes und damaligen Ombudstellenleiters Dr. Wancata als völlig falsch beurteilte. Alle, die in der Kette der Verantwortlichen für die Kirche etwas zu sagen hatten, versuchten immer diese Sache mit sehr einfachen Argumenten vom Tisch zu wischen. Ein halbes Jahr nach meinen Anzeigen gegen die Täter meines Schulkollegen war dieser dann doch noch bereit damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Die Lawine, die ich durch meine Anzeigen auslöste war wieder eine sehr gewaltige. Mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) und Pater Flachberger (er hatte ca. hundert Opfer) starb, nachdem ich seinen Namen überall öffentlich machte und weil die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners sofort ein früheres Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er entnervt sofort am selben Tag sein Amt als Erzabt zurück, nachdem Monate nach meinen Anzeigen mein ehemaliger Schulkollege endlich doch mit der Sache in die Öffentlichkeit ging, was er anfangs leider nicht wollte.

 

 

Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).

 

 

Das Opus Dei zieht bei der Aufarbeitung der Missbrauchsskandale im Hintergrund die Fäden, in der österreichischen Klasnic-Kommission ebenso, wie in den diversen Kommissionen Deutschlands. Es geht in Wirklichkeit darum, die Daten der Opfer für das Opus Dei zu sammeln um diese weiter zu schützen. Das Opus Dei wurde auch in dieser Angelegenheit vom Papst beauftragt die Zügel in die Hand zu nehmen, so dass nur mehr ganz geringe Beträge als Entschädigung zur Auszahlung an die Missbrauchsopfer gelangen sollen, damit in Europa nicht noch einmal das passiert wie in Irland, wo jedes kirchliche Missbrauchsopfer € 65.000 erhielt. Irland hat 4 MIO Einwohner und 25.000 Opfer sexueller Gewalt durch den Klerus.

 

 

Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei verfügt über beste Informationen, auch über militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten, bildet weltweit Priester aus. Junge Leute werden angeworben, zu Einkehrstunden eingeladen, lange hingehalten, und bei dem eigentlichen Beitritt wird ihnen vorher kaum gesagt, dass sie sich verpflichten ihr Geld jeden Monatsanfang abzugeben. Die Peitsche und das Bußband mit Dornen verwenden sie oft falsch, bis sie chronisch krank werden, weil ihnen auch niemand genau erklärt, wie sie mit den Bußwerkzeugen umgehen sollen. Opus-Dei-Zentren sind so genannte kooperative Werke und werden auf Veranlassung des Opus Dei von Mitgliedern ins Leben gerufen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist. Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei, das geht soweit, dass auch die Kirche im Fall Kaprun - Gletscherbahn mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen auch der österreichische Staat mithilft zu vertuschen. Warum konnte nur ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Jener Kaprunsprecher war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift. Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Dass Papstsekretär Gänswein auch ein Opus Dei Mitglied ist, ist nur mehr eine logische Nebenerscheinung des Trauerspiels.

 

 

 

 

 

 

     

Ich erwähnte in meinem Brief an Dr. Pröll auch den Staatsakt für ehemalige Heimkinder. Am 17.11.2016 übertrug der ORF live aus dem Parlament diesen Staatsakt "Geste der Verantwortung".

 

Etliche Wochen danach, am 27.12.2016, war in etlichen Medien zu lesen, dass doch keiner der insgesamt 17 Beschuldigten im sogenannten Skandal des Wiener Kinderheimes am Wilhelminenberg angeklagt wird. Im September wurde das Verfahren endgültig von der Wiener Staatsanwaltschaft eingestellt.

 

Wenn schon im September die Zurücklegung durch die Staatsanwaltschaft bekannt war, wieso wurde öffentlich darüber nicht berichtet?

 

Womöglich deswegen, weil der Staatsakt für missbrauchte Heimkinder im Parlament, der 8 Wochen später stattfand, schon in Vorbereitung war?

 

Wer aller wusste von dieser Zurücklegung?

 

Von einem der Heimkinderrepräsentanten weiß ich, dass er jahrzehntelang als ÖGB Betriebsrat tätig war. Etliche, die für den Staatsakt als Initiatoren tätig waren, sind ÖGBler. Unterwarfen sie sich alle einer Schweigeparole, dass ja nichts an die Opfer, die zum Staatsakt eingeladen wurden, durchdringt?

   

Auch das bleibt also leider unsanktioniert und so wurde es gekonnt vertuscht:

 

1988 verabschiedete sich die Gemeinde Wien von einer Prügelerzieherin, die der SPÖ zugehörig und am Wilhelminenberg und in Klosterneuburg tätig war, mittels eines Disziplinarverfahrens.

 

Das Disziplinarverfahren endete dann mit einer Belohnung für die Täterin, nämlich mit einer Frühpensionierung (sie war damals knapp über 40 Jahre alt) bei vollen Pensionsbeamtenbezügen und sonst gab es keine Konsequenzen für eine der ärgsten Täterinnen der Gemeinde Wien. Das fällt in die Ära von Bürgermeister Dr. Helmut Zilk und sein erster Sekretär war damals Dr. Kurt Scholz (Klasnic-Kommissionsmitglied), könnte es sein, dass all das auch über seinen Schreibtisch gegangen ist? Im Gänsehäufl begegnen ihr im Sommer oft viele ehemalige Heimkinder, da grinst sie dann immer……

 

Auch das bleibt unsanktioniert:

 

Starke Worte fand 2013 die Salzburger Historikerin Ingrid Bauer. Sie sprach im Rahmen eines Symposions über „Jugendfürsorge und Gewalt“ über die Aushebelung des Rechts bei Kindesabnahmen durch die Jugendämter. Laut Historikerin Bauer wurden Entscheidungen des Jugendamtes „ungeschaut genehmigt und durchgewunken“.

 

Der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal ist leider nur ein kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt gewesen. Tausende weitere Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Doch die Gemeinde Wien sieht nach wie vor keine Veranlassung dafür ebenfalls Kommissionen einzurichten, wie für den Heimkinderskandal, um eben an alle Betroffenen Entschädigungen zu zahlen. Die Begründung lautet von den Mitarbeitern aus Bürgermeister Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“

 

 

Ich erwähnte in meinem Brief an Dr. Pröll auch einen Göttweiger Pater, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug. Jener Pater war auch der, der sich bei Gericht der Aussage entschlug. Er wurde sogar auf Wunsch von Abt Lashofer von einer Frau adoptiert, die dadurch eine große Erblasserin für das Stift wurde. Da machte das Stift - oder wieder Abt Lashofer - eine große Erbschaft. Wie schon erwähnt, jener Pater war in seiner Rolle als Erzieher im Stiftskonvikt extrem negativ auffällig, weil er die Kleinsten bei den Sängerknaben im Konvikt oft (fast täglich) blutig schlug. Er wurde seitens des Stiftes und vor allem von Abt Lashofer immer gedeckt. Musste er sich aber deswegen, nur, dass über seine Verfehlungen Stillschweigen bewahrt wird, adoptieren lassen, um dadurch auch noch mehr Geld für das Stift mittels dubiosen Erbschaften zu lukrieren? Es verstummen auch die Gerüchte nicht, dass die Krebskrankheit von Abt Lashofer, an welcher er starb, AIDS hieß. Über Details bin ich schon seit längerem informiert, denn angeblich hat Abt Lashofer auch andere angesteckt.

   


Zu dem zurzeit weltweiten Religionsstress (Stand 2017) möchte ich noch eine Anmerkung machen:



Unser Staat ließ die Vertuschungen bei den klerikalen Missbräuchen unserer Hauptreligion im großen Maß durchgehen. Eine ordentliche Aufarbeitung der vielen Missbrauchsskandale wurde bis dato noch immer verhindert, weil hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Polizei und Justiz nicht nur fest in der katholischen Kirche verwurzelt sind, sondern auch häufig die gleichen Internate besuchten wie der Klerus. So bestehen besondere Rücksichtnahmen die dazu beitrugen, dass es in unserer Alpenrepublik eine Aufarbeitungsblockade bei immens vielen Kirchenskandalen aller Art gibt (auf meinem Blog zeige ich das auch anhand vieler Fälle auf).

 

Der Staat propagiert unentwegt, dass er die Religionsfreiheit schützt.

 

Factum ist, dass der Staat seine Bürger nicht vor den negativen Folgen von Religionen und deren Paranoiastrukturen, wie Missbrauch, Verhetzung, Exorzismusblödsinn, usw., schützt (oder auch je schützen wollte).  

  

Daher will ich noch kurz über eine andere Religion berichten, die weltweit viel Religionsstress verursacht.

 

Der Wiener Stadtrat Oxonitsch (SPÖ) förderte islamische Kindergärten und er wollte vermutlich nur sein Verständnis von Religionsfreiheit umzusetzen ohne sich aber vorher mit dem System der arabischen Gesellschaft auseinander gesetzt zu haben.

 

Dazu zitiere ich aus dem Buch von Arik Brauer „Die Farben meines Lebens (Amalthea Verlag)“ folgendes: Der Kampf um die Frau wird mit List, erschlichener Macht und Besitz gewonnen. Das System der arabischen Gesellschaft: Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es aber eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie habe aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt (Ende der Zitate aus dem Buch „Die Farben meines Lebens“).

 

 

 

 

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka – Felden begann ich Anfang der 1980er Jahre neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen und ich gründete die Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).