09.04.15

Mönche vor Gericht




Kontakt:

tfirst@gmx.at

 

    

Ich begrüße Sie als Besucher/Besucherin meines Blogs.

 

 

Ich berichte hier über den größten Verrat der Kirche und auch darüber, wer aller darin verstrickt ist und vertuscht hat. Der Verrat, das Vertuschen und der Vertrauensmissbrauch sind noch viel schlimmer als die erlebten klerikalen Missbräuche selbst. Schon vor 40 Jahren (Stand 2016) wies ich darauf hin, was da auf das Benediktinerstift Göttweig noch zukommen wird, doch damit löste ich Mitter der 1970er Jahre den allergrößten klerikalen Vertuschungsskandal aus. Die Kirche spielte dann mit Hilfe des Staates ihr ganzes Programm an mir durch.


 

 Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael ist mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs als Franz Alois Michael Gugler geboren.

 

  

 Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus, darüber berichte ich hier auf meinem Blog ausführlich und auch, wie ich die Kunstrichtung Kath.art gegründet habe.

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

  Ich berichte auf meinem Blog auch über meine Unterlassungs- und Schmerzensgeldklage vom Jänner 2015 gegen das Benediktinerstift Göttweig. Ich berichte über diese Details aber nur deswegen öffentlich, weil schon im Vorfeld  sehr interessante Dinge hinter den Kulissen passierten. 
















Und das Interesse auf Schutz der Privatsphäre bzw. Ehre gegenüber Genannten aus dem Stift Göttweig muss hier einfach wegen dem allgemeinen Informationsinteresse für eine wahrheitsgemäße Berichterstattung völlig zurückstehen.






Die Gründe meiner Klage sind folgende:

 

 

  Dass die seelische Belastung seit den letzten 10 Jahren (warum 10 Jahre, das erkläre ich noch ausführlich) als Körperverletzung gewertet und mit Schmerzensgeld nach den Tagsätzen der öst. Schmerzensgeldtabelle abgegolten werden muss.

 

 

  

Dass sich Groers Heimatkloster auf seiner Homepage endlich einmal öffentlich dazu bekennen muss, dass Groer Täter war.

 

  
 

  Dass diejenigen von den Göttweiger Mönchen, die "politisch sehr rechts stehen" und die auch mit der Holocaust leugnenden, rassistischen, und antisemitischen Hass- und Hetzseite „Kreuznet“ kooperieren, es endlich unterlassen sollen weiter das Gerücht zu streuen „Groer sei völlig unschuldig“. 






Dass auch der verdeckte Seligsprechungsprozess für Groer endlich eingestellt wird.

 

 

 

 Dass endlich die Offenlegung des Visitationsergebnisses aus 1998 über Groer im Stift Göttweig erfolgt. Mittlerweile habe ich auch schon 3 Päpste darum ersucht, doch sie schweigen (wie immer).

 




Vor der ausführlichen Dukumentation über meine Klage gegen das Stift Göttweig bringe ich noch eine Einleitung, dabei zeige ich auch schon einige meiner Kunstwerke.



  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 



Von 1974 – 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig und wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) machte ich im Stift zwei Selbstmordversuche (Göttweig war Groers Heimatkloster). 





Ich sprang von einem Stiftsturm in die Tiefe.

 


Ich überlebte und wurde Künstler, war ich doch schon viele Jahre früher Kunstschüler von Frau Dir. Prof. Gerda Matejka-Felden. Sie gab mir bereits ab meinem 6. Lebensjahr Maluntericht in ihrer Kunstschule. Prof. Ernst Degasperi gab mir später auch Malunterreicht und Prof. Oswald Liebhart hatte ich ebenfalls als Kunstprofessor.

 

 

Die Kunst wurde meine Waffe.

 

 

 Ich berichte hier auf meinem Blog auch, dass ich Anfang der 1980er Jahre der jüngste Freimaurer Österreichs war. Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet. Danach malte ich aber dennoch einen Zyklus (große Ölbilder) „Mozart der Freimaurer“, der dann in einigen Logen ausgestellt wurde. Zum Geschäftslobbyismus: Hochegger war Freimaurer und zugleich auch ein Mann des OPUS DEI.

 

 

 

 

 

 Ab den 1980er Jahren begann ich dann immer mehr über das Thema Missbrauchskirche zu malen und so gründete ich die Kunstrichtung Kath. art (abgeleitet von catholic art).

 

 

 

Die Kath.art füllt nur eine kleine Nische aus.  Dennoch mache ich gute Kunst (bitte sich hier davon zu überzeugen) und ich glaube auch ganz fest daran, dass meine Kunstwerke einmal zu den teuersten der Welt zählen werden. Außerdem gründete ich die Kunstrichtung Kath.art aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben.

 

 

Von der Kunst alleine konnte ich aber nicht leben, ich war auch Familienalleinerhalter (Gattin und 3 Söhne), und so arbeitete ich u. a. als AMS- Berater, als Redakteur und als Pressesprecher. Sehr lange war ich in in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Werbung tätig, auch als PR- Berater. Ich war u. a. Mitarbeiter beim Kurier und auch bei der Tageszeitung "Der Standard" (Gründungsmannschaft):


  

 

 

 

 

 

Zurück zu Göttweig: Wegen Groer sprangen im Lauf der Zeit nach mir (ironisch könnte man fast sagen mich nachahmend) noch mehrere Mönche von den Göttweiger Stiftstürmen, einer überlebte seinen Sprung nicht.

 

 

Da ich nach meinem Sprung vom Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade.






Ebenfalls ausführlich berichte ich hier auch über meinen Schweigegeldvetrag mit Kardinal Schönborn und wie ich im Lauf der Jahrzehnte etliche Kirchenobere zum Rücktritt zwang.

 

 

Dazu: Seit 2011 verlange auch ich in Schreiben und bei Pressekonferenzen den Rücktritt wegen Bereicherung und Erpressung von Abt Columban Luser (Nachfolger von Abt Lashofer in Göttweig). Details über die Sachlage berichte ich anhand von Dokumenten hier auf meinem Blog ebenfalls ausführlich. Und er wird wegen meinen Intentionen irgendwann zurücktreten müssen, auch wenn Rom und Kardinal Schönborn trotz meinen Vorwürfen bis dato jahrelang inaktiv blieben. Den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker aus St. Peter in Salzburg, brachte ich 2010 ebenfalls zum Rücktritt und wie mir das gelungen ist, beschreibe ich hier ebenfalls ausführlich. Und der Kardinal und Benediktinermönch Groer aus dem Stift Göttweig trat, nachdem ich 1975 bereits stiftsintern auf Groers Sauereien aufmerksam machte, auch erst 20 Jahre später zurück.

 

 

Schon seit 1975 mache ich als sexuelles Kirchenmissbrauchsopfer , friedlich, sachlich und immer nur anhand von Fakten auf Missbrauchsfälle in Internaten, Heimen, Knabenseminaren, Konvikten und Horten in kirchlichen wie staatlichen Heiminstitutionen aufmerksam, auch künstlerisch.

 

 

Und seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland, schrieb ich unzählige Briefe an unsere ranghohen Politiker, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen. Doch erst 11 Jahre später (2010) kam auch durch mein beharrliches Betreiben als erste Missbrauchskommission in Österreich die kirchliche Klasnic-Kommission zustande. Danach schossen in Österreich die Kommissionen wie die Pilze aus dem Boden. Eine einzige und wirklich übergeordnete Kommission, wie ich sie seit 1999 bei uns einfordere, kam bis dato noch nicht zustande. Alles wurde (und wird) weiter unter den Tisch gekehrt und niemand (auch keine Behörde) interessiert sich für den Tatbestand dieser gekonnten Vertuschung.




Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal noch weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Mein Aufruf wurde sehr erfolgreich, und 6 Jahre später schossen in Österreich die Missbrauchskommissionen so wie Pilze aus dem Boden, weil plötzlich viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen! Ein Jahr davor (2003) brachte schon der Sender Pro7 in der Sendung „taff“ auch einen Aufruf von mir, dass sich endlich einmal weitere Opfer melden sollen und dass sie, wie ich, mit ihrer Lebensgeschichte in die Öffentlichkeit gehen sollen.

 


Ich berichte hier auch, dass ich der Stein des Anstoßes dafür war, dass 2006 endlich der Begriff „Seelsorger als Täter“ im Gesetzestext Einzug fand. Soweit ich unterrichtet bin, zog Deutschland 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls im Strafgesetz den Begriff Seelsorger ein.

 

 

Weiters zeige ich hier auch den Opus Dei Filz rund um die Klasnik-Kommission auf.

 

 

 

 

 

  

 

Ich berichte hier weiters auf meinem Blog anhand von Zeitungsartikeln, dass ich mich 1998 als AMS Berater (Arbeitsmarktserviceberater) einer Ministerweisung widersetzte. Wegen so genannter Sparmaßnahmen hätte ich 380 Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerministerium). Als AMS Berater machte ich auch meine Aufdeckungen im AMS von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw. öffentlich. Die Retourkutschen, die ich dafür bis dato erhalte, sind gewaltig.

 

 

 Es gibt auch Schönes von meinem Leben zu berichten: Ich bin seit Mai 1981 glücklich verheiratet und ich habe drei tüchtige Söhne: Ausbildung TGM und TU Richtungen: Informatik Bachelor, Informatik Master, Maschinenbau usw., sportlich und musisch sind sie auch alle sehr begabt, sie spielen mehrere Instrumente.

 

     

 

 

 

 

 

 

  

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

   

 

  


Ich male aber nicht nur "Kath.art" Themen! 






Am liebsten male ich große Portraits, wie z. B. Gandalf, den Komponisten und Pianisten Wolfgang Amadeus Mozart, den Komponisten und Pianisten Ludwig van Beethoven, US Präsident George Washington, US Päsident Barack Obama, Bildhauer Alfred Hrdlicka, das Genie Albert Einstein, Steve Vai, Kardinal Schönborn, Kardinal Groer, usw.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zum obigen Bild: Ich malte auch Kardinal Schönborn, doch bald stellte ich fest, einen Schönborn in dieser Größe will ich nicht länger zu Hause herumhängen haben.

 

 

Ich übermalte mein ursprüngliches Gemälde von Kardinal Schönborn und es wurde der weise Zauberer Gandalf daraus "The Lord of the Rings" (dieses Bild ist zugleich mein Lieblingskunstwerk geworden):


 

 

 

    




Hier sind einige Bilder aus meinem Zyklus "Mozart der Feimaurer" aus den 1980er Jahren:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 Nun aber zu meiner Klage gegen das Benediktinerstift Göttweig:

 

   

 

 





Auszüge aus obigem Kurierartikel: Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groërs stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen……..Der 56-jährige Wiener ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen……..Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Er fordert von den Benediktinern 500.000 Euro Schmerzensgeld……Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groërs Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge……Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben. An die er sich freilich nicht hält (Ende der Auszüge aus dem Artikel).




Der Wortlaut des Schweigegeldvertrages:

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen.






Ende 2003 schrieb mir Kardinal Schönborn in einer Weihnachtskarte, dass er sich für den gemeinsamen Weg bedankt, der gemeinsame Weg war der Schweigegeldvertrag. Die Weihnachtskarte:







Kardinal Schönborn ließ durch seinen damaligen Sprecher, Erich Leitenberger, überall verkündeten, man habe mich nur "aus Barmherzigkeit" unterstützt, ich habe das sogar schriftlich. WORTWÖRTLICH: „Die Zahlung an Michael Tfirst erfolgte aus Barmherzigkeit.

 

 

Erst 2006 habe ich die Kopie dieses Schweigegeldvertrages mit Hilfe eines Anwalts erhalten.

 

 

Mundtot machen ist auch totmachen, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“



Übrigens: Nachdem ich im Jänner 2004 den Schweigegeldvertag im erzbischöflichen Palais unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn auch etlichen anderen Missbrauchsopfern solche (ähnliche) Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch.




Noch eine Anmerkung zu Schönborns Sprechern:

 

 

 

 

 http://kurier.at/chronik/unterlassungsklage-gegen-stift-goettweig/111.416.951

 

 

 

Im obigen Kurierartikel meldete sich auch der neue Sprecher (Leitenbergers Nachfolger) von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), zu Wort: Er meint, dass ich Groer nie zum Thema machte.

 

 

Das ist ein völliger Schwachsinn, denn in einem Artikel vom 2. August 2002 schrieb z. B. der Standard unter dem Titel „Missbrauch und Kirche, dass mir Groer sehr nahe kam. Und 2 Jahre später, 2004, bekam ich dann das Schweigegeld von Kardinal Schönborn:

 

 

 

 

 

 

http://derstandard.at/1029094/Missbrauch-und-Kirche-Opfer-droht-etliche-Namen-zu-nennen

 

 

 

Jetzt ist also der neue Sprecher von Kardinal Schönborn auch schon auf diesen Verleumdungszug gegen mich aufgesprungen, dabei dachte ich, seit er im Amt ist, dass er etwas unsichtiger als die anderen in Schönborns Umfeld sei, doch wie man nun sieht, weit gefehlt.





Über meine Klage gegen Göttweig und was bisher geschah:

 

   

Am 20.1.2015 habe ich via Postweg eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung (über 40 Seiten) und eine Klage auf Unterlassung wie auch auf Schmerzensgeld gegen das Benediktinerstift Göttweig an das Landesgericht St. Pölten geschickt. 



  Ich ersuchte auch zusätzlich das Gericht anhand der in Österreich geltenden Richtsätze bei folgender Schmerzensgeldtabelle zu befinden, wie viel mir zur Anerkennung meines Leids vom Stift zustehen würde. Für leichte Schmerzen werden rund € 100 pro Tag zugesprochen, für mittlere Schmerzen € 150,00 bis € 220,00 und für schwere Schmerzen € 200,00 bis € 350,00. Ich erwähnte eingangs schon, dass die seelische Belastung als Körperverletzung gewertet werden und mit Schmerzensgeld abgegolten werden muss.



Und zugleich habe ich auch einen Antrag auf Verfahrenshilfe eingebracht, der bewilligt wurde, und wenige Tage später übermittelte ich noch dem Gericht eine umfangreiche Zeugenliste.



Die Rechtsanwaltskammer in Niederösterreich hat mir Herrn Mag. Alois Franz Strohmayer als Verfahrenshilfe zugewiesen. 




Seit unserem ersten Meeting versuchte er mir den Prozess auszureden, er bestand darauf, dass ich akzeptieren solle, dass ich kein Schmerzensgeld bekommen werde. Ich sagte ihm, dass ich seine Meinung nicht teile, dass er mir als mir zugeteilter Anwalt zu helfen und nicht auf der anderen Seite zu stehen habe.

 

 

Er ersuchte mich, dass ich vorerst einmal einen Brief für ihn aufsetzten solle, den er dann so umverfasst, wie wenn er von ihm wäre und den er dann nach Göttweig schicken will, um zu sehen, was sich dann überhaupt tut. 





Aus all meine Vorschlägen ließ er aber immer die wesentlichesten Dinge weg, wie z. B. meine Forderung nach Schmerzensgeld, oder dass das Stift endlich auf seiner Homepage öffentlich bekennen soll, dass Groer Täter war, damit auch der "politisch sehr rechts stehende" Flügel der Göttweiger Mönche, der nach wie vor das Gerücht streut, dass Groer völlig unschuldig ist, dies endlich einmal unterlässt.

 

 

 Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal noch weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Mein Aufruf wurde sehr erfolgreich, und 6 Jahre später schossen in Österreich die Missbrauchskommissionen so wie Pilze aus dem Boden, weil plötzlich viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 

 

 

 

 

Und ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der Sendung Vera wurde ich von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig und verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird. Sofort verbreitete ich das auch in der Medienwelt, und meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österr. Kirchenführung völlig ignoriert, sie unternahmen dagegen gar nichts und Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte.

 

 

Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei.

 

 

Nachdem sogar Ende 2014 solche Meldungen in Österreichischen Tageszeitungen zu lesen waren, dachte ich, jetzt (2015) muss dem einmal ein Ende gesetzt werden, indem ich das Stift Göttweig jetzt endgültig auf Unterlassung klage, denn das Stift immer nur nur durch sein unterlassenes Nichtstun in dieser Sache aufgefallen. Dass ich dadurch permanent ärgsten gesundheitsschädigenden Retraumatisierungen ausgesetzt war und bin, ist dem Stift Göttweig völlig egal, wie auch, dass meine Personenehre dadurch permanent verletzt wird.

 

 

Denn was da seit 10 Jahren (Stand 2015) an Groers Grab abgeht, ist für mich eine solch arge Opferbeleidigung, wodurch meine Personenwürde und -Ehre so sehr verletzt wurde, so dass ich dadurch auch allerärgste gesundheitliche Probleme physischer und psychischer Art bekam. Daher möchte ich für diese Leiden vom Stift Göttweig ab 2005 bis dato Schmerzensgeld erhalten. Ich ersuchte somit das für Göttweig zuständige Gericht (Landesgericht St. Pölten) anhand der üblichen Schmerzensgeldrichtsätze zu befinden, wie viel mir zustehen würde. Vermutlich öffne ich mit meinem Prozess gegen Göttweig die Büchse der Pandora, denn bei jedem anderen kirchlichen Missbrauchsopfer müssten sich ebenfalls nicht verjährte Einstiegsgründe ähnlicher Art finden lassen, die bei Gericht einklagbar wären, und das könnte für die Kirche wirklich sehr teuer werden.

         

 

Noch einmal: Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Ich zeige hier, auf meinem Blog, auch noch einige Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer Schweigen........

























 

Am 14.10.2015 hat Herr Mag. Alois Franz Strohmayer (mein Verfahrenshilfeanwalt) endlich folgenden Brief an den Göttweiger Abt Columban Luser geschickt:

 

 

 

 





St. Pölten, 14.10.2015


Betrifft: Franz Alois Michael Tfirst, iS Hans Hermann Kardinal Groer OSB


Sehr geehrter Herr Abt Luser!

 


In der obigen Angelegenheit teile ich mit, dass ich Herrn Franz Alois Michael Tfirst rechtsfreundlich vertrete.

 


Mein Mandant gibt an, dass er von 1974 bis 1979 Kandidat Ihres Stiftes war und dass er vom verstorbenen Hans Hermann Kardinal Groër OSB derart belästigt, drangsaliert und in die Enge getrieben wurde, dass er als lauter Verzweiflung letztendlich 1979 aus dem Rekreationszimmer, in einem Turm gelegen, sprang. Da dieser Suizid nicht gelang, versuchte er in derselben Nacht und gleich nach dem Sprung, sich die Pulsadern zu öffnen. Einige Mitglieder des Konvents, unter anderem Frater Gabriel und Pater Albert, die diesen Sprung mitbekommen haben, kamen in sein Zimmer und unterhielten sich darüber, ob die blutüberströmte Wäsche noch zu gebrauchen sei. Der verstorbene Abt Clemens Lashofer stand vor der Türe und meinte lapidar, wenn er gehen könne, dann soll er binnen einer Stunde das Stift verlassen. Mein Mandant verließ darauf Göttweig, ohne eine ärztliche Hilfeleistung angeboten zu bekommen.

 

 

Im Jahr 2005 wurde mein Mandant darüber informiert, dass verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groër vorbereitet wird. Es besteht der begründete Verdacht, dass die Betreiber der Einleitung dieses Prozesses die Benediktinermönche aus Göttweig und des Göttweiger Priorats Maria Roggendorf bzw. das Benediktinerkloster der Österreichischen Benediktinerkongregation in Göttweig sind. Seit damals machte mein Mandant verschiedene Medien darauf aufmerksam, was sich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt und Jahre darauf kamen sogar Bischöfe und Äbte, priesen Groer als Unschuldslamm, sogar der Nuntius hielt im Jahr 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig – Rede“ an Groers Grab. In der digitalen Chronik für das Jahr 2008 des Klosters Marienfeld (www.kloster-marienfeld.at) findet sich sogar folgender zynischer Eintrag: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“. Jahr für Jahr machte mein Mandant Journalisten auf diese „Jahres-Groërgedenktage“ aufmerksam, einige kontaktierten daraufhin sogar das Stift mit der Frage, ob sie an so einem Tag mit dabei sein und darüber berichten dürften, was ihnen aber strengstens untersagt wurde. Als Betroffener wehrt sich mein Mandant gegen die bis dato stattfindenden Aussagen in aller Öffentlichkeit und auch in Medien, dass der Kardinal unschuldig gewesen sei.

 


Durch den betriebenen Seligsprechungsprozess wird mein Mandant massiv retraumatisiert. Für meinen Mandanten ist es eine äußerst schmerzhafte Erfahrung, dass für seinen damaligen Peiniger eine Seligsprechung von Benediktinern betrieben wird.

 


Ich ersuche namens meines Mandanten um Mitteilung, ob Sie für die Benediktiner von Göttweig die Vorbereitung oder Betreibung eines Seligsprechungsprozesses bestreiten können und gegebenenfalls eine entsprechende schriftliche Erklärung abgeben würden.

 


In Erwartung einer Rückantwort verbleibe ich

 

mit freundlichen Grüßen

Mag. Alois Franz Strohmayer








Ich erwähnte es bereits, die Idee, vorerst einmal nur einen Brief an den Abt zu schicken, kam von meinem Verfahrenshilfeanwalt. Alleine bei dieser Aktion gingen schon 8 Monate verloren. Es hatte für mich den Anschein, dass mein Verfahrenshilfeanwalt von Anfang an meine Klage gegen Göttweig zum erliegen bringen wollte. Das sollte sich kurze Zeit später, nachdem er den Brief an Göttweig abschickte, auch als wahr heraustellen.

  



Prompt kam schon am 19.10.2015 die Antwort des Göttweiger Anwalts Dr. Stephan Probst, Neudorfer Rechtsanwälte, mit dem Wortlaut: „Wir vertreten das Benediktinerstift rechtsfreundlich. Zu Ihrem Schreiben vom 14.10.2015 geben wir bekannt, dass unsere Mandantschaft zu laufenden Verfahren keine Kommentare abgibt.“ 





Dazu möchte ich anmerken, dass da noch gar kein Verfahren läuft. Es läuft nur ein Verfahrenshelferverfahren und sonst nichts, also gar nichts in der Sache. Oder soll sich womöglich der Begriff „laufendes Verfahren“ auf den „illegalen“ Seligsprechungsprozess von Groer beziehen, den Göttweiger Benediktiner betreiben und den sie u. a. auf der Holocaust leugnenden, rassistischen, und antisemitischen Hass- und Hetzseite „Kreuznet“ veröffentlicht haben? Ich zeige hier auf meinem Blog auch etliche Screenshots darüber. 

 

 

Ich hatte schon einmal das Vergnügen Herrn Dr. Stephan Probst persönlich kennenzulernen. Es war am 15.9.2011 bei einem Verfahren gegen das Stift Göttweig, das von einem Baukonsulenten am Wiener Arbeits- und Sozialgericht wegen Schadensersatz und wegen systematischer Schwarzarbeit und der daraus resultierenden Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung geführt wurde.


Soweit ich informiert bin, hat Göttweig diesen Prozess gewonnen, der Konsulent bekam kein Geld vom Stift, aber nach dem Prozess hatte das Stift Göttweig plötzlich extreme Schulden beim Finanzamt Hollabrunn.



Und als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß. Ein Ordensmann eines monastischen Ordens darf aber keinen Besitz haben.


Also, ziemlich am Anfang referierte Dr. Probst schon vor der Richterin, dass jeder Abt so viel Geld privat haben darf und auch hat, weil er damit permanent Gutes tun kann. Ich hörte dieser Einleitung einige Minuten zu, dann schrieb ich auf ein A4 Blatt, dass das alles absolut nicht stimmt. Ich nahm eine geduckte Haltung ein und ging zum klagenden Anwalt und legte ihm diesen Zettel auf sein Pult. Ich ging wieder zu meinem Sitzplatz. Die Richterin Dr. Verena Vaugoin fragte mich, wer ich sei, ich beantwortete das und mein Name wurde zu Protokoll gegeben.

 


Dann begründete Herr Dr. Probst weiter in seinen Ausführungen den immensen Reichtum des verstorbenen Abtes Lashofer auch damit, dass der neue Abt Columban Luser ebenfalls über sehr viel privates Geld für eben nur rein karitative Zwecke verfüge, weil es eben so üblich sei!


Und während Herr Dr. Stephan Probst diese Begründung aussprach schüttelte ich als Geste der Verneinung den Kopf, um meinem Unmut über eine solche Anmaßung von falschen Belehrungen in einem Gerichtsaal Ausdruck zu verleihen. Der Richterin missfiel das Kopfschütteln, sie mahnte mich ab und drohte mir mit der Saalverweisung, falls ich noch einmal den Kopf schütteln sollte. Darauf stand ich auf und verließ wortlos den Saal, denn ich konnte solchen falschen Ausführungen einfach nicht mehr zuhören. Ich verstand auch nicht, dass sich die Richterin diese Belehrungen von Dr. Stephan Probst überhaupt anhörte, ohne diese Ausführungen ernsthaft zu hinterfragen, ob das wirklich so üblich sei. Vermutlich glaubt die Richterin jetzt wirklich, dass all unsere Äbte in Österreich millionenschwere Privatvermögen nur für karitative Zwecke zur Verfügung haben.



Factum ist, dass das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete (ich berichte hier auf meinem Blog auch wo es herkommt), niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung stand, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. 

  

 

2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat. Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren, so wie es Dr. Stephan Probst vor der Richterin darstellte?


Folgendes schrieb Herr Dr. Probst in seiner Ablehnungsantrag – Rekurs -Stellungnahme auf der Seite 6 unter Punkt 7: „..........in dem Zusammenhang ist  festzuhalten, dass Herr Michael Tfirst durchaus spezielle Verhaltensweisen an den Tag legt und offensichtlich nicht mehr in der Lage ist, die Realität mit seiner eigenen Wahrheit in Übereinstimmung zu bringen……...“.


Obwohl ich seit 40 Jahren (bis dato laufend) von den Kirchenobrigkeiten und deren Helfershelfern, hinterfotzig mit unwahren Behauptungen permanent angepatzt werde, wollte ich mir diese Sache nicht bieten lassen und ich rief mehrmals in der Kanzlei Neudorfer an, bat höflich um ein Gespräch mit Herrn Dr. Probst oder um eine schriftliche Stellungnahme, was er mit den „Verhaltensweisen, die ich an Tag legen“ solle, meinte. Keinerlei Resonanz……


Auch die Rechtsanwaltskammer wollte bei meiner damaligen Beschwerde keinerlei Herabwürdigung meiner Person als Vergehen von Dr. Probst erkennen.


Und jetzt soll ich bei meinem Verfahren gegen Göttweig wieder Herrn Dr. Probst gegenüberstehen. 




Göttweig hat bis dato noch immer nichts im Umgang mit seinen Missbrauchsopfern gelernt, denn es geht munter weiter mit der Herabwürdigung der Opfer wie gehabt.



Ich lasse mir aber dadurch aber nicht den Mut nehmen, um für eine angemessene Entschädigung als Anerkennung meines Leids zu kämpfen. 




Ich würde mir auch in Folge wünschen, dass die bisher ca. 30 geouteten Groeropfer ebenfalls mit jeweils sehr hohen Forderungen an das Stift herantreten. Es könnte für diese ja auch innerhalb der letzten 10 Jahre retraumatisierend gewesen sein, nachdem sie ebenfalls laufend von dem Vorhaben des Groer-Seligsprechungsprozesses und auch wegen dem permanent öffentlichen Leugnen, dass Groer Missbrauchstäter war, zu lesen und zu hören bekamen.






 

Ein weiteres Schockerlebnis:



Ohne mein Wissen und ohne meine Einwilligung hat mein Verfahrenshilfeanwalt, Mag. Strohmayer, bei Gericht den Antrag gestellt, dass über das Gericht die bewilligte Verfahrenshilfe zur Gänze als erloschen erklärt werden soll, sodass der Prozess noch vor Beginn zum Scheitern gebracht werden soll.  

 

 

 Nachdem ich am 20.10.2015 von meinem Verfahrenshilfeanwalt die Antwort des Göttweiger Anwalts vom Vortag, den 19.10.2015, übermittelt bekam, setzte ich sofort ein Beschwerdeschreiben über Dr. Stehan Probst auf, dass ich dem Gericht per Briefpost, der Wiener Rechtsanwaltskammer und meinem Verfahrenshilfeanwalt per Mail zuschickte.

  

 

Und schon am nächsten Tag, den 21.10.2015, stellte Mag. Strohmayer bei Gericht den Antrag, dass das Verfahren auf Verfahrenshilfe in diesem Fall zur Gänze als Erloschen erklärt werden soll, mit der Begründung, dass alles „völlig aussichtslos“ sei.






Ich sehe zwischen den beiden Handlungen, meiner Beschwerde gegen Dr. Stephan Probst bei der Rechtsanwaltskammer und des Antrags meines Anwalts am darauf folgenden Tag auf gänzliche Erlöschung der Verfahrenshilfe einen Zusammenhang. 





Außerdem verstehe ich das so, dass ich durch den Antrag von Mag. Strohmayer in Folge auch kein neues Ansuchen mehr für eine neue Verfahrenshilfe stellen kann. Ein starkes Stück, nicht nur dass sich mein Verfahrenshilfeanwalt außerstande sah, in diesem Fall etwas bewegen zu wollen, setzt er jetzt seine ganze Macht ein, damit die Klage endgültig vom Tisch sein soll. 





Somit habe ich nicht nur 8 Monate verloren, sondern schlimm finde ich auch, dass mich Mag. Strohmayer nicht darüber verständigt hat, einen Antrag bei Gericht auf „völlig aussichtslos“ einzubringen und dass die Verfahrenshilfe überhaupt zur Gänze als Erloschen erklärt werden soll.



   

Am 17.11.2015 erhielt ich vom Landesgericht St. Pölten die Benachrichtigung, dass dieser Antrag zum Glück abgewiesen wurde:

 

 

Der Antrag des bestellten Rechtsanwalts, die dem Antragsteller bewilligte Verfahrenshilfe zur Gänze für erloschen zu erklären (ON 10), wird abgewiesen.

 

Begründung:

 

Der bestellte Rechtsanwalt beantragt wie im Spruch ersichtlich und bringt vor, dass die vom Antragsteller angestrebte Rechtsverfolgung aussichtslos erscheine. 

 

Der Antragsteller nimmt zu diesem Antrag wie in ON 11 und 12 ersichtlich Stellung.

 

Der Antrag ist nicht berechtigt. 

 

Gemäß § 68 Abs 1 ZPO hat das Prozessgericht erster Instanz die Verfahrenshilfe von Amts wegen oder auf Antrag – auch des bestellten Rechtsanwalts – so weit zur Gänze oder zum Teil für erloschen zu erklären, als Änderungen in den Vermögensverhältnissen der Partei dies erfordern, oder die weitere Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung als offenbar mutwillig oder aussichtslos erscheint.

 

Voraussetzung dafür ist jedenfalls eine Änderung der Verhältnisse: Ändern sich nämlich die Beurteilungskriterien nicht, so kann das Gericht – abgesehen von den hier nicht einschlägigen Entziehungsfällen des § 68 Abs 2 ZPO – die Fragen der Mittellosigkeit und der Mutwilligkeit oder Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung nicht neuerlich aufgreifen und abweichend von der Bewilligungsentscheidung beurteilen (stRsp, etwa Oberlandesgericht Wien 13.11.2014, 34 R 132/14b, RIS-Justiz RW0000838).

 

Eine Prüfung, ob die vom Antragsteller beabsichtigte Prozessführung offenbar mutwillig und / oder aussichtslos ist oder nicht, erübrigt sich damit.

 

Im konkreten Fall sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass sich der Sachverhalt aus dem der Antragsteller seine behaupteten Schmerzensgeldansprüche ableiten will (und damit der maßgeblichen Beurteilungskriterien für die Frage der offenbaren Mutwilligkeit und / oder Aussichtslosigkeit der Rechtsverfolgung), seit Bewilligung der Verfahrenshilfe geändert hätte. Im Schreiben des bestellten Rechtsanwalts vom 14.10.2015 (Beilage zu ON 10) wird zwar nur der vom Antragsteller behauptete Seligsprechungsprozess thematisiert; in Zusammenschau des Schreibens mit den Stellungnahmen des Antragstellers (ON 11 und 12) ergeben sich aber keine ausreichenden Hinweise dafür, dass der Antragsteller die beabsichtigte Klage nunmehr – entgegen dem ursprünglichen Antrag – ausschließlich auf diesen Seligsprechungsprozess gründen will. Daraus ergibt sich vielmehr, dass der Antragsteller nach wie vor Schmerzengeld wegen von ihm behaupteten Retraumatisierungen ab 2005 und öffentliche Klarstellungen auf der Website des Stifts Göttweig begehrt. 

 

All dies lag freilich schon dem Antrag zu Grunde, der letztlich bewilligt wurde; ob dies zu Recht oder Unrecht erfolgte, darf im Verfahren nach § 68 Abs 1 ZPO nicht geprüft werden. Eine Änderung des Sachverhalts, aus dem der Antragsteller seine Ansprüche ableiten will, liegt im Vergleich zum bewilligten Verfahrenshilfeantrag jedenfalls nicht vor. 

 

 

Der Antrag, die Verfahrenshilfe für erloschen zu erklären, ist damit abzuweisen.

 

Landesgericht St. Pölten, 

Abteilung 4, St. Pölten, 

12. November 2015-11-17

 

 

 

Am 2.12.2015 ließ mich Herr Mag, Strohmayer von seiner Sekretärin anrufen, dass ich in seine Kanzlei kommen solle. Ich dachte, das kann so nicht gehen und sagte, dass ich darüber nachdenken werde und mich melden werde.

 

 

Am 3.12.2015 rief ich in der NÖ Rechtsanwaltkammer an um zu fragen wie ich mich da verhalten solle, nachdem mir Mag. Strohmayer so arg in den Rücken gefallen ist, denn ich kann dadurch kein Vertrauen mehr zu ihm aufbauen. Die RAK NÖ meinte, dass ich selbst Anwaltskanzleien in NÖ kontaktieren muss, um eine zu finden, die ev. bereit wäre, mich in meiner Klage gegen Göttweig im Rahmen der Verfahrenshilfe zu vertreten.

 

 

Nach einigem Suchen musste ich feststellen, dass sich leider sich keine einzige Anwaltskanzlei auf "willkürliche Verfahrenshilfe" einlässt.

 

 

  

Das Ganze erinnert mich daran, wie schon viel früher (Anfang der 1980er Jahre) erste Anzeigeversuche von Groeropfern  vom damaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Herrn Hofrat Dr. Emil Schüller,  niedergeschlagen wurden. Es handelte sich um dem Vater von Herrn Mag. Helmut Schüller, dem Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams, der auch lange Zeit als Leiter der Ombudstelle für kirchlichen sexuellen Missbrauch tätig war.

 

 

 Die Taktik der Kirche bei der Aufklärung der Geschehnisse aus den letzten Jahrzehnten war und ist immer so: 

 

 

In der Öffentlichkeit nur etwas zugeben, wenn es schon nicht mehr anders geht. Die Verantwortlichen waren auch schon immer zeitgerecht informiert. Jetzt, wo ein Nachweis zu erbringen oft sehr schwierig geworden ist, lenken die Verantwortlichen ab, dass sie schon damals informiert gewesen seien und sie streiten alles ab, doch die Vergangenheit holt sie ein.

    

 

Der Göttweiger Abt Lashofer war seit Mitte der 1970er Jahre mit dem Bischof von München Freising (dem späteren Papst Benedikt) befreundet und er arbeitete sogar in einigen Projekten mit ihm zusammen. Lashofer hatte das immer im Stfit erzählt. Daher behaupte ich schon seit Dr. Ratzinger 1981 Chef der Kurie im Vatikan wurde, dass er über Groers Treiben seit den 1970er Jahren durch Lashofer informiert war und einfach nur alles vertuschte. Außerdem hat er auch die vielen Missbrauchsfälle bei den Regensburger Domspatzen vertuscht. Sie waren ihm bekannt, denn sein leiblicher Bruder war der Leiter der Regensburger Domspatzen. Die Verdachtsmomente wurden seinem Bruder immer von betroffen Eltern mittgeteilt. Jener vertuschte aber und ließ die Täter im Amt. Doch auch ihn hat die Wahrheit über dieses schändliche Treiben eingeholt, doch leider erst als er bereits ein alter Mann war.

 

 

 Kurienkardinal Ratzinger war also im Vatikan ab 1981 als Sachbearbeiter für sexuellen Missbrauch von Klerikern (speziell während eines Beichtgesprächs) zuständig, und er wusste über Groer bescheid und auch diesen deckte er. Deswegen wollte ich, dass Herr Dr. Ratzinger auch als Papst Benedikt zur Verantwortung gezogen werden solle, und dass all meinen berechtigten Vorwürfen gegen Papst Benedikt auch vom internationalen Strafgericht in Den Haag nachgegangen werden sollte.

 

 

 

Ich erwähne das deswegen, weil am 16.März 2015 in der ARD die Dokumentation „Das Schweigen der Männer“ gezeigt wurde, wo u. a. besprochen wurde, dass im Erzbistum München Freising Fälle von sexuellem Missbrauchs systematisch vertuscht worden sind und dass es "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben hat. 

 

 

Es hat meiner Meinung sicher damit zu tun, dass Herr Dr. Ratzinger lange Erzbischof von München Freising war.

   

 

Außerdem wurde Abt Clemens Lashofer  Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. 

 

 

Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden. 

 

 

Doch Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden.



Vor vielen Jahren hatte ich alles was mir so passiert ist und auch andere, meist selbst recherchierte klerikale Missbrauchfälle aus Österreich, hier (und auch auf meinen damaligen Homepages) mit tausenden Seiten veröffentlicht.

 

 

Ich schrieb Namen der Täter aus und nie hatte mich einer davon geklagt, im Gegenteil, es gab sogar Rücktritte von Tätern aus ihren Kirchenämtern.

 

 

Meine Veröffentlichungen waren einzigartig und außerdem viele Jahre vor der von Kardinal Schönborn ins Leben gerufenen Opferschutz-Kommission, unter der ÖVP Politikerin Waltraud Klasnic. Im Volksmund wird diese Kommission "Klasnik-Kommission" genannt.

   

 

Dazu gibt es die ebenfalls von Kardinal Schönborn ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, die die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer ist. 





Diese im Hintergrund agierende ZUSATZ-Kommission mit fundamentlistischen Opus Dei Mitgliedern (Das OPUS DEI ist die Kaderschmiede und die wichtigste Geheimgesellschft im Vatikan) kommt so zu allen Namen und informationen die sie an den Vatikan weitergab, um etliche (namhafte) Täter weiter zu schützen.

 

 

Also, genau der Stiftung-Opferschutz gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw.....

 

 

Die Kommission Opferschutz (gegründet im Frühjahr 2010), entscheidet, wer wie viel an Entschädigung bekommt.

 


Als ich damals gleich merkte, dass Täter weiter im Amt bleiben, beschwerte ich mich mehrmals darüber telefonisch, wie auch schriftlich.

 


Klasnic-Kommissionsmitglied Dr. Hubert Feichtlbauer mailte mir diesbezüglich:

 

 

 

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

Dazu möchte ich entgegnen: Wenn laut Kommission für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist, aber klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung selbst tätig sind, die dann keinerlei Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.


 

 

 

  

 Wissenswertes zum OPUS DEI:

 

 

Das Opus Dei überzog durch den Opus Dei Bischof Klaus Küng aus Österreich, der übergeordnet in der Klasnik-Kommission als Geld auszahlendes Organ agierte, das Vertuschungsnetz bei den Missbrauchsaufklärungen auch in Deutschland. Schon war das Ergebnis mit nur 950 Opfern in gesamt Deutschland fertig. In Deutschland waren einfach nur mehr Formulare auszufüllen, um dann die € 2.000 bis € 5.000 zu erhalten. So wurde seitens der Kirche die Glaubwürdigkeit der Opfer geprüft und so billig war es ursprünglich auch in Österreich geplant, durch mich hat das aber nicht ganz so geklappt.

 


Und genau das bezweckte die Kirche. Das war der Plan der Opus Dei Strategen im Vatikan. Denn die Die Statistik sollte so aussehen, dass die Bischöfe in Deutschland sagen können, nur ganz wenige Opfer gibt es von Klerikern, und genau das haben wir, die Bischöfe und Kardinäle ja immer schon gesagt.

 

 

Viel zu viel "Opus Dei Filz" rund um die Klasnic-Kommission:



Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft.


 

In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000.

 

 

In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer.

 

 

In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.400 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet.

 

 

Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken 950 Opfer gemeldet.....

 


ODER: Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter bei Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller.

 


Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger).

 


"Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht".

 


Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.

 


Das Opus Dei ist eine fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist.


 

Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei.

 


Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen.

 


Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist u. a. auch beim Opus Dei.

 


Der „Mann mit dem Koffer“ (ein Opus-Dei-Mann), brachte der ÖVP seinerzeit einen Skandal ein: Schwerer Betrug. Er versuchte, der ÖVP eine Parteispende von mehreren Millionen Schilling zu übergeben. Herr Rabelbauer pflegte immer gute Kontakte zum Vatikan, er pflegte er auch Kontakte mit Groer und auch über diese Achse wurde seinerzeit Groer zum Erzbischof und Kardinal gemacht. Opus-Dei-nahe Mitglieder des damaligen Bundesrats des Parlaments waren auch mit ihren Kontakten zum Vatikan maßgeblich beteiligt, obwohl längst hinter den Kulissen über die Verbrechen von Groer schon viel durchgesickert war. Dr. Schambeck, damals stellvertretender ÖVP-Vorsitzender des Bundesrates, intervenierte permanent im Vatikan für Groer.  Die ÖVP hatte schon wegen ihrer Nähe zum Opus Dei öfters Probleme, nicht nur wegen Rabelbauer, in ähnlicher Art auch mit Hochegger.

 


Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger ist zur Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, er intensivierte er über rechte ÖVP Kreise seine Nähe zum OPUS DEI und somit zum Vatikan........

 

 

 

 

 

   
 

 

  Zurück zu meinem Verfahren gegen das Stift Göttweig:




Mitte Dezember 2015 fragte ich den Richter schriftlich, ob man mit dem Verfahren ohne meiner Schmerzensgeldforderung beginnen könnte? Ich will endlich einmal, dass in der Sache etwas weitergeht, und dass sich das Stift öffentlich dazu bekennt, dass Groer ein Täter war, und nicht, dass immer nur die Unschuldstheorie forciert wird. 




Ich habe irgendwo einmal aufgeschnappt, wenn keine Geldforderung dabei ist, oder nur eine geringe bis maximal € 5.000, dass man dann als Kläger gar keine Verfahrenshilfe benötigt. 




Und wenn diese Vertuschungssache einmal von einem Gericht aufgearbeitet wird, vielleicht ist es dann leichter, die Schmerzensgeldforderung via Retraumatisierung zu argumentieren, und diese dann danach und ev. in einem eigenen Verfahren geltend zu machen.

   

  

  

Über die Weiterentwicklung in meinem Prozess gegen das Benediktinerstift Göttweig werde ich laufend über die aktuellen Entwicklungen berichten.







Für den Landeshauptmann von Niederösterreich, Herrn Dr. Erwin Pröll, und leider auch für viel zu viele andere ÖVP-Politiker in unserem Land ist der Göttweiger Benediktinerpater Kardinal Hans Hermann Groer, trotz einer Fülle an Beweislast als sexueller Massenmissbrauchstäter, bis dato weiter völlig unschuldig.

 

 

Ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden, wird deswegen auch seitens der hohen Politik in NÖ immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen ja nicht wieder negativ in die Schlagzeilen kommt.




Vor allem der Landeshauptmann von NÖ, Dr. Erwin Pröll, steht immer schützend hinter Göttweig und sein Sohn ist Mitarbeiter des Tourismusverbandes Stift Göttweig.

 

 

Ich schrieb dem Herrn Landeshauptmann Anfang 2009 auch einen Brief, in dem ich ihn ersuchte, das Ehrenzeichen, welches seinerzeit vom Land Niederösterreich an Groer verliehen wurde, posthum abzuerkennen.

 

 

 

 

Am 30.1.2009 erhielt ich folgende Antwort:

 

 

AMT DER NIEDERÖSTERREICHISCHEN LANDESREGIERUNG

 

 

Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich; Aberkennung

 

 

Sehr geehrter Herr Tfirst!

 

Bezugnehmend auf Ihre beiden Mails vom 8. bzw. 11. Jänner 2009, mit denen Sie die posthume Aberkennung des seinerzeit an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verlangen, darf ich Ihnen im Auftrag des Herrn Landeshauptmannes folgendes mitteilen: § 4 Abs. 2 des Landesgesetzes über das Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich, LGBl. 0520-0, sieht vor, dass der Verlust des Ehrenzeichens bei wiederholter Verurteilung wegen eines Vergehens oder einer Übertretung auszusprechen ist, wenn offenkundig ist, dass durch die wiederholten Straftaten das Ansehen des Bundeslandes Niederösterreich geschädigt wird.

 

 

Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt somit eine (rechtskräftige) strafrechtliche Verurteilung voraus.

  

In Ihren Mails geht es um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer. Zur Klärung, ob dieser Vorwurf zu recht besteht, sind grundsätzlich bestimmte rechtsstaatliche Verfahren - insbesondere das strafgerichtliche Verfahren - vorgesehen. Gegen einen Verstorbenen kann kein Strafprozess mehr geführt werden.

 

In diesem Zusammenhang ist auch die Unschuldsvermutung von besonderer Bedeutung (vgl. § 8 der Strafprozessordnung: "Jede Person gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.").

 

 

Die Unschuldsvermutung steht durch Art. 6 Abs. 2 der Europäischen Menschenrechtskonvention sogar im Verfassungsrang.

 

So gesehen wäre es aus der Sicht des Rechtsstaates jedenfalls sehr problematisch, wenn die Landesregierung eine bloße Anschuldigung zur Grundlage ihres Handels machen würde.



Aus den oben angeführten Gründen ist es daher nicht möglich, Ihrem Wunsch nach Aberkennung des an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens zu entsprechen.





Mit freundlichen Grüßen

NÖ Landesregierung

Im Auftrag

MMag. K o d r i c










Vier von zehn Klosterschwestern werden mindestens einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von Priestern. 

 

 

1996 haben sich fast 1200 Klosterschwestern an einer ausführlichen Studie in den USA beteiligt. Das Ergebnis der Studie war, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. 

 

 

Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte.



Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben".












Auch unsere christliche Religion hat mit Hilfe der Behörden jahrzehntelang ihre klerikale Missbrauchsproblematik vertuscht!





Das konnte nur deswegen passieren, weil unsere BürgerInnen präventiv nicht geschützt werden, wenn Religionen hinter der Problematik stehen.





Und jetzt erst bricht das Ganze beim Thema Islam offen auf. 

 

 

Es gab zu Silvester 2016 Massenvergewaltigungen in europäischen Städten. Schon Mitte 2013 schrieb die renommierte Zeitung „Die Zeit“, dass es bei Protesten am Tharirplatz alleine an 3 Tagen ein horrendes Ausmaß an Vergewaltigungen und sexuellen Belästigungen an Frauen gab. Banden organisierten sich, weil es Frauen nach der Scharia nicht erlaubt ist, sich unter Männer zu mischen, Kleriker meinten, die Frauen waren selbst Schuld.

 

 

Danke Religion!





Nachdem Mitte 2013 darüber schon in unseren Breiten öffentlich publiziert wurde, lag es nahe, dass bei uns auch einmal so etwas passieren könnte. Doch die Behörden und Medien betonen leider auch jetzt intensivst, dass es nur einige Wenige sind, die unsere Werte missachten. 

 

 

 

Die deutschen Behörden ließen auch medial lancieren, dass es beim Oktoberfest auch immer sexuellen Missbrauch gibt, und dass es eigentlich überall so zugeht, wo Großveranstaltungen stattfinden. 

 

 

In einem Zeitungsartikel las ich auch noch einen Vergleich mit Stanley Kubricks Film Clockwork Orange. 





Bei so absichtlich falsch gestreuten medialen Informationen möchte ich erwähnen, dass auch unsere Hauptreligion ihre eigene klerikale Missbrauchsproblematik mit Hilfe der Behörden jahrzehntelang gekonnt vertuschen konnte. 





Bei den vielen und meist unregistrierten Missbrauchsattentätern vom Sivester 2016 kommt leider nur eine Sache zum Ausdruck, nämlich die Wertschätzung von Angehörigen einer Religion gegenüber Frauen, in deren Religion die Frau nur eine extremst untergeordnete und unterdrückte Rolle innehat.




Zwischen den Weltreligionen mit deren Weltanschauungen wird nie Friede möglich sein, wann erkennen das Politiker nach den ewig andauernden blutigen Kriegen endlich? Die einen sehen die anderen als Menschen 2.Klasse an und umgekehrt ist das genauso. Das wurde bewusst über jahrhunderte aus den Religions- und Politikmachtzentren geschürt. Und es hat sich bis heute gar nichts geändert, außer, dass die Waffen viel gefährlicher geworden sind. Es wird auch in Zukunft ein Trauerspiel bleiben, sieht man von der Missbrauchskultur der jeweiligen Religion mit den Vertuschungen darüber überhaupt einmal ab.




Es ist immer das gleiche Muster beim Verhalten der Kirchenoberen:

 

Zuerst € 10.000 einem Opfer als Schmerzensgeld bezahlen….

 

Dann klagt das Opfer auf mehr Entschädigung beim Zivilgericht…..

 

Da beginnt die Kirche die Sachlage abzustreiten, denn es gebe keine Beweise.........

 

Denn auf YouTube ist seit Ende 2015 unter dem Titel „Bischof Jansen“ folgendes zu hören: Über Jahre hinweg soll sich der inzwischen verstorbene Bischof Heinrich Maria Jansen an einem Jungen vergangen haben….herrscht große Aufregung im Bistum Hildesheim. Der amtierende Bischof Trelle fordert nun den Fall differenziert zu betrachten….. Das Bistum halte die Vorwürfe zwar für plausibel, echte Beweise gebe es aber nicht…..Schließlich habe das Bistum erklärt, dass es die Schilderungen des früheren Messdieners für glaubwürdig halte. Außerdem wurden dem Mann 10.000 Euro als Entschädigung gezahlt. Solche Vorfälle gehören vor ein Zivilgericht……Bischof Trelle verteidige das Andenken des verstorbenen Bischofs auf dem Rücken der Opfer. Das sei ein völlig falsches Signal. Die Kirche lasse weiter potentielle Opfer im Regen stehen. Wer vielleicht überlegt hat nach Jahren des Schweigens nun doch noch über den eigenen Missbrauch zu sprechen, wird abgeschreckt………………





Über meine Kunst:

 

 

Meine Kunstwerke waren schon in etlichen kleinen Einzelausstellungen zu sehen und 2013 schaffte es meine Kath.art sogar ins Wiener Künstlerhaus.



An manchen Bildern malte ich 20 Jahre, zuerst skizzierte ich eine Idee auf die Leinwände, dann standen diese sehr lange herum, irgendwann folgte eine Fertigstellung, Jahre später kam eine Übermalung, weil ich eine bessere Idee hatte.

 

       
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
          

           

 


Über die anhaltende Herabwürdigung gegenüber uns Groermissbrauchsopfern durch den verdeckten Seligsprechungsprozess für Groer, den Göttweiger Benediktinermönche unterschwellig betreiben, berichte ich hier auf meinem Blog auch ausführlich. 

 

 

Die Kirche spielte im Allgemeinen schon immer mit dem Schmerz ihrer Missbrauchsopfer, aber so wie das Stift Göttweig mit dem Schmerz all seiner vielen Missbrauchsopfer spielt, das übertrifft an Folterbrutalität einfach alles.........




      

 Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es seinerzeit Kardinal Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Göttweiger Benediktiner Groer stimmen. Was machte Herr Ratzinger Jahre später als Papst Benedikt XVI ? Er schickte im Jahr 2008 seinen Botschafter an Groers Grab, wo dieser eine Festrede hielt und Groer als Unschuldslamm hochjubelte. Dass ich mich laufend über solche Sachen aufrege und dass sie zusätzlich extrem beleidigend sind, dass war den Göttweigern, und auch Kardinal Schönborn, extremst egal.

    
       

 

Eine Bekannte eines weiteren Groeropfers schickte ins Erzbischöfliche Palais einen Brief direkt an Groer selbst. Darin fragte sie Groer, warum er diese sexuellen Abartigkeiten mit dem Mönch machte und dass sich die leibliche Schwester des Missbrauchsopfermönchs aus lauter Gram über diese Sache umbrachte. Die Bekannte des Opfers fragt in diesem Schreiben Groer weiters, warum er dem Missbrauchsopfer auch noch 100.000 Schilling (ungefähr € 7.000) abgenommen hat? Geld, das die Mutter für ihren Sohn zusammengespart hat (Groer war oft sehr aggressiv beim Geldeinsammeln für seinen geplanten Klosterbau in Maria Roggendorf, wo er jetzt begraben liegt).

 

 

In dieser Korrespondenz fragt die Bekannte des Opfers außerdem, warum Groer seinem Opfer abgetragenen Unterhosen schenkte? Zur Erinnerung an die guten Zeiten? Ich habe zufällig eine Kopie der gesamten Korrespondenz bekommen. Jener Brief hat mich inspiriert ein „Groer Unterhosen Kirchenlogo“ zu gestalten, außerdem war Kardinal Groer schon lange davor "meine Muse (das ist ironisch gemeint)" für sehr viele Kardinalsdarstellungen und hier ist das Groer Unterhosen Kirchenlogo:


 

 

 

  

  

 

 

      



               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich erwähnte schon, dass ich einmal der jüngste Freimaurer Österreichs war. Als ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet. 





Dazu: Viele Jahre später machte Herr Hochegger besonders auf sich aufmerksam, um als Freimaurer und zugleich als Opus Dei Mann am Trog der Geldmacht voll mitzuscheffeln, bis das Gericht kam. 

 

 

In den 1990er Jahren haben viele Freimaurerbrüder in Österreich gelitten, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging. 






Und einige meiner ehemaligen Brüder, die damals schon in leitender Position bei der Telekom beschäftig waren (der ehemaligen Post Generaldirektion), hat es gerichtlich 2014/15 ordentlich erwischt, eigentlich hätte es viel mehr Leute aus diesen Reihen erwischen müssen. Sie alle lernte ich während meiner Zugehörigkeit als "Maurer" noch persönlich kennen.

 

 

              

  

 

 

 

       

 

 

 

 

 

          

      

 

       
   

  

 

 

 

   

  

  

     

  

  

  

  

 

 

  

          


 

 

 







































  


Obwohl durch mich schon seit 1975 über Schandtaten von Groer offen im Stift geredet wurde, wurde er dennoch viele Jahre später Kardinal und zum Erzbischof von Wien ernannt. Seit damals, also seit 40 Jahren (Stand 2015) sprach ich immer offen und sehr sachlich diese Vertuschungen beim kirchlichen Missbrauchsthema an und die Retourkutschen, die ich dafür seit damals bis dato ebenfalls erhalte, sind auch gewaltig. 



Keinem Einzigen der vielen, vielen Missbrauchsopfer von Göttweig, hat das Stift bis dato je geholfen (Stand 2015).






 

Im Stift Göttweig werden immer die traditionellen Europaforen abgehalten, und Frau Elina Garanca singt auch immer im Stift Göttweig (Klassik unter Sternen). 




Deswegen wird seitens der höheren Politik immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen nicht in negative Schlagzeilen kommt.



http://www.europaforum.at/






















                           


     

Der Missbrauchskardinal (und Serientäter) Dr. Groer soll selig und heilig gesprochen werden:

 

 

2008 schickte sogar Papst Benedikt den Nuntius (den in Österreich stationierten Botschafter des Vatikans) an Groers Grab, wo dieser Groer im Namen des Papstes als Unschuldslamm hochjubelte.

  

   

  

 

 

  

 

Mein Protest im Jahr 2008 wegen der Nuntiusaussagen wurde von Kardinal Schönborn und vom Papst völlig ignoriert!

            

   

    Als ich 1975 / 76 (und vermutlich als Allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe.

   





Ich fordere auch seit 1998 eine Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig ein. 




Das letzte Mal forderte ich die Offenlegung am 23. September 2013 und bereits vom dritten Papst (Franziskus) ein. Er reagierte nicht, schützt er auch die Vertuscher?

      



Besser gesagt, damit auch dieses Schreiben wirklich den Vatikan erreicht, habe ich den Brief dreimal ausgedruckt, dreimal unterschrieben und dreimal aufgegeben. Das tat ich in der Hoffnung, damit wenigstens ein Brief Papst Franziskus erreichen könnte, denn seine Vorgänger, die ich schon Jahre davor um das gleiche ersuchte, reagierten überhaupt nie. Ich hatte sie nämlich alle ersucht, das Ergebnis der päpstlichen Visitation über Groer im Stift Göttweig endlich offen zu legen, denn als Groerbetroffener habe ich auch schon seine beiden Vorgänger darum ersucht, die nichts machten.

 

 

Weiters ersuchte ich Papst Franziskus in diesem Brief, dass er endlich die notwendige Weisung erteilen solle, dass die wegen Missbrauch angeklagten Klöster usw., die immer auf Verjährung pochen, auf diese Verjährung endlich einmal verzichten sollen.


 

  

 

 

 

 

 Ich habe mich 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.

   
  

  Bischöfe, Äbte, priesen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab.

 

  

  

 

  

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 









   

Mönche vor Gericht

  

Eingangs berichtete ich schon über das Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will, ging.




Dazu noch einige Details: 

 

  

 

           

  Und ich erwähnte auch schon, dass bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte GmbH) als Anwalt der Stiftes die Richterin Dr. Verena Vaugoin belehrte, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.

   

Das widerspricht leider wieder der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters.

     

 

Über den illegalen Besitz von Abt (Abtpräses) Lashofer:

 

 

  Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

     

 

 

 

  

 Woher das viele Geld kam, das Abt Lashofer privat besaß:

       

Ich berichtete schon über den Mönch, der ebenso wie ich wegen Groer aus einem Turmzimmer sprang, der aber allerdings dabei wirklich sein Leben verlor. 















Abt Lashofer spiele dann den Trauernden und weinte beim Begräbnis, nachher prozessierte er mit seinen Kirchenanwälten um die sehr hohe Erbschaft des jungen Mönchs. Der Vater von Frater Placidus hatte mehrere Firmen in der Möbelbranche, und er war mit all diesen Unternehmen Kunde der Kirchenbank Schellhammer und Schattera. Als dieser starb, erbte sein Sohn als junger Mönch fast alles. Das Stift Göttweig hält in der Kirchenbank Schellhammer und Schattera von allen Orden, die höchsten Anteile. Der Göttweiger Abt Lashofer war vermutlich damals schon im Vorstand dieser Bank, so wusste er über die Höhe des ererbten Vermögens seines jungen Konventmitgliedes bescheid. Somit hat er als Bankvorstand das Wissen ausgenützt und sich bereichert. Es wäre wert zu eruieren, ob die Kirche öfters von Kunden der Kirchenbank Schellhammer und Schattera auf ähnliche Weise (also mit Insiderwissen) deren Vermögen erbte. Und da wird die Kirche ja immer sehr aktiv, wenn es darum geht für hohe Beträge zu kämpfen.


Im handschriftlichen Testament von Frater Placidus steht: „........Als Universalerbe setze ich das Stift Göttweig ein, dem Abt Lashofer bevorsteht..........“ Diesen Testamentswortlaut hat Abt Lashofer selbst aufgesetzt. Nur ein Abt (oder ein Bischof) dürfen vor ihrem Namen ein Kreuz zeichnen und dieses dürfte Abt Lashofer in der Schnelligkeit im Testamentsentwurf mit aufgesetzt haben, weil er es als Abt gewöhnt war immer vor einem Namen ein Kreuz zu setzen. Dann hat Frater Placidus dieses Kreuz brav abgemalt und danach mit seinem Namen unterschrieben. So sieht also in vermutlich auch sehr vielen ähnlich gelagerten Fällen die kirchliche Erbpraxis aus:



 
   

    

 

 

 Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder durch die Erbfolge oder ein Testament das Vermögen erben.

 

 Überhaupt nicht im Verlassenschaftsakt angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die nur auf Überbringer lauteten (es sollte sich dabei um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind).

 

 

  Herr Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte) ist der Anwalt des Stiftes Göttweig, das er auch bei dem Verfahren gegen das Stift am Wiener Arbeits- und Sozialgericht vertrat. 



Das Stift wurde wegen Schadensersatz, wegen systematischer Schwarzarbeit und der daraus resultierenden Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, geklagt. 




Als Nebenschauplatz stellte sich heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß. Ein Ordensmann eines monastischen Ordens darf aber keinen Besitz haben. 

 

Herr Dr. Probst begründtete in seinen Ausführungen den immensen Reichtum des verstorbenen Abtes Lashofer auch damit, dass der neue Abt Columban Luser ebenfalls über sehr viel privates Geld für eben nur rein karitative Zwecke verfüge, weil es eben so üblich sei! Vermutlich glaubt die Richterin jetzt wirklich, dass all unsere Äbte in Österreich millionenschwere Privatvermögen nur für karitative Zwecke zur Verfügung haben.

 

Soweit ich informiert bin, hat Göttweig diesen Prozess gewonnen, der Konsulent bekam kein Geld vom Stift, aber nach dem Prozess hatte das Stift Göttweig plötzlich extreme Schulden beim Finanzamt Hollabrunn. Vermutlich wird deswegen das Stift Göttweig erstmalig ein Haus aus seinem großen Zinshausbesitz (reicht bis nach Frankfurt), oder ein Stück seines Riesenwaldbesitzes (der reicht bis tief nach Bayern), oder eines von den vielen großen Weingütern verkaufen müssen. Göttweig besitzt zudem auch die meisten Anteile von der im Kirchenbesitz befindlichen Bank Schellhammer und Schattera, die angeblich von der Kirche erst 2015 verkauft worden ist. Göttweig Besitz (besaß?) einen hohen Anteil an dieser Bank. Muss man dem Finanzamt nicht all seine Besitztümer bekanntgeben, wenn man beim Finanzamt Schulden hat? Wie kann man überhaupt zu solchen Schulden kommen, wenn man solche Besitztümer (Liegenschaften, Bankanteile usw.) hat? Hat Göttweig einen Ausnahmestatus?

 

  Factum ist, dass das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung stand, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an, u. a. Frau Nora Zoglauer vom ORF (Schauplatz Gericht) und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat.

 

 

Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren, so wie es Dr. Stephan Probst vor der Richterin darstellte?


   

     Ein Göttweiger Pater entschlug sich sogar der Aussage, weil er von Abt Luser dazu genötigt wurde. Mit Kardinal Schönborn wurde verhandelt, dass er dafür eine Pfarre der Erzdiözese Wien zu Betreuung bekommt und eingangs erwähnte ich auch schon diese Erpressung von Abt Luser, denn er mailte dem Pater, dass sich jener im Sinne des Stiftes zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien.

   

 

          

 

 Im April 2010 informierte ich via Aussendung auch Kadinal Schönborn über das Treiben dieses Göttweiger Paters im Sängerknabenkonvikt des Stiftes während der 1980er – 1990er Jahre. Und das war bevor jener die Pfarre von Schönborn in Wien erhalten hat. Schönborn mimt nach außen gerne den Unwissenden oder den Aufdecker und Aufklärer seiner Täterpriester, in Wahrheit aber ist Schönborn leider ein Täterschützer und Vertuscher.

    

 

 Also, am 15.9.2011 war wieder eine Gerichtsverhandlung am Arbeits- und Sozialgericht Wien gegen das Stift Göttweig. Ich informierte etliche Medien über den Zeitpunkt dieser Gerichtsverhandlung, nur sehr wenige Medienvertreter zeigten Interesse und kamen.

 

 

Herr Otmar Lahodynsky vom Profil war dann der Einzige, der darüber berichtete, obwohl er gar nicht bei der Gerichtsverhandlung anwesend war. Aber ich mailte ihm die diesbezüglichen Unterlagen zu und telefonierte mit ihm auch mehrmals darüber.

 

 

Ich bin ihm für die Veröffentlichung sehr dankbar - auch wenn ich ihn sehr lange überreden musste, dass er überhaupt etwas über all diese Vorkommnisse in Göttweig berichtet:

 

 

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20111001_OTS0006/profil-abt-hinterliess-hohes-privatvermoegen

 

 

In der OTS Presseaussendung vom Profil (obiger Link), sagte der Pressesprecher des Stiftes Göttweig, Prior Maximilian Krenn, "dass die Vermögenswerte des verstorbenen Abtes Lashofer ausschließlich für kirchliche und karitative Zwecke Verwendung fanden und auch in Zukunft verwendet werden".

 

Im PROFIL Artikel steht dann einleitend, dass Abt Lashofer sein großes Vermögen dem Stift vermachte. Davor habe es karitativen Zwecken gedient und nachdem es das Stift erbte, wird es ebenfalls karitativen Zwecken zugeführt. 

 

 

 

 

 

 

Noch einmal: Das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete und bei der Kirchenbank Schellhammer und Schattera einbunkerte (ich berichtete hier auf meinem Blog auch schon, wo es überhaupt herkam), stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen und anderen Geldgeschäften. 

 

Und noch einmal: 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an, u . a. Frau Nora Zoglauer vom ORF (Schauplatz Gericht) und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat.

 

 

Am Mittwoch, den 23. November 2011, gab ich letztendlich selbst eine Pressekonferenz im Cafe Prückel mit den oben genannten Inhalten und über all die anderen Sauereien, die permanent im Stift Göttweig (mit Wissen der höheren Obrigkeiten) so ablaufen. Auch der Pressesprecher von Bischof Klaus Küng, Herr Eduard Habsburg (Autor von „Wo Grafen schlafen“) war anwesend, doch Konsequenzen im Stift gab es aber  wieder keine, obwohl ich auch da, wie schon Monate davor, den Rücktritt von Abt Columban Luser forderte.



    
         

  Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. 

 
 

Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. 





In diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.

     

 

     

        

 

 Im Konventgarten angekommen spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

     

 

 

    

    Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes.

 
 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde.

 

Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

  

  Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln.....

  

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. 




Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte.

  

Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

    

Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte.

  

Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den damaligen Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht.

  

Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen.

 

Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht.

  

Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“

  

Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich. Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

 

  Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen.

  

Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.


        

Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:

  

Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde.


Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet.


Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“.

  

Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

  

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

  

Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst?

 

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

 

Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:






Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.

        

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden......

  

Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):


 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

   

DER VATER DES JUGENDLICHEN HAT HIER IN DEM NEUEN FALL VÖLLIG RICHTIG REAGIERT.

     

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat.

  
  

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 

Auf jeden Fall, als 1995 durch Ing. Josef Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Ing. Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm.

   

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

  

 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

  

 

 Sie schwiegen öffentlich und machten dafür Karierre z. B. im erzbischöflichen Finanzwesen oder im erzbischöflichen Palais, also kirchenintern schwiegen sie nicht und nach außen hin wurde seitens der Kirchenobrigkeiten weiter ordentlich vertuscht......

 

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

 

Der jetzige Bischof von Linz (Stand 2014) Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor Pater Ludwig Schwarz, der zusammen mit Pater Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.

  

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die Pater Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.

 

Pater Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte Pater Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nicola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband Pater Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.

  

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

  

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

    

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.

 

  Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig, der ich dann auch 5 Jahre lang war (1974 - 1979). Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. Pater Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber kommen.

 

 Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

  

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. Pater Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für Pater Hermann (Pater Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

  

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.

    

  Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.

  

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.

 

Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.

 

Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.

    

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

  

  Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 

 Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......

     

 Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Audeckungshomepage aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging.

  

Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.....

   

 

 

 
 

Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen.

 

Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.

 

 

 

 

Und Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative.

  

Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf. 




Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste, und nur das ist mein eigentlicher Kritikpunkt.



  Und ob Herr Schüller noch mehrere ungehorsame Missbrauchskleriker und auch Missbrauchsvertuscher rund um sich hat, kann ich nicht beurteilen. Von dem einen weiß ich es, weil ich jenen ja anzeigte und er dadurch abdankte und zurücktrat und dann fand ich seinen Namen auf der Mitgliederliste der ungehorsamen Pfarrer Initiative.

 

 

 

Mein gesamtes Missbrauchopfer Vitae:

 

Nur wegen meiner Abstammung als Bastard wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich wurde ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte.

 

Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es auch bei mir (nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte) in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, denn dort war Schönig leider oft zu Gast, wie auch der Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) und auch der Mesner Hans aus der Pfarre Breitenfeld.

   

 

 

   

Und wie schon erwähnt, der Benediktinerpater Hans Hermann Groer vom Stift Göttweig, der später Kardinal wurde, wurde auch einer meiner klerikalen Täter, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte und über meine Abstammung erzählte.

 

Ich wurde von Bruder Alphonsus als Volksschüler (1962) bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße schon in der ersten Volksschulklasse sexuell belästigt, da er über die Herkunft von meiner sogenannten Bastardabstammung von Anfang an Bescheid wusste, was ich selber aber erst als 15jähriger erfahren sollte.

 

Meinem Klassenlehrer Bruder Fanz Josef war meine Abstammung als Bastard leider auch bekannt, und so hatte er gerade mich auserkoren, mir jahrelang ärgste Gewalt anzutun, aber auch deswegen, als ich ihm im Vertrauen und damals in einfachen kindlichen Worten über den Missbrauch durch seinen Schulbruder Mitbruder Alphonsus berichtete. Auch bei der Klasnik-Kommission meldeten sich zum Glück einige Opfer von Bruder Franz Josef. Außerdem ließ Bruder Franz Josef den Wutausbrüchen mir gegenüber deswegen ungeniert ihren Lauf, weil es ihn auch permanent störte, dass ich Linkshänder bin. Er hat mir auch deswegen lange die Hand eingebunden und verdroschen hat er mich sowieso fast täglich als sogenannter Bastard.

 

Darauf wurde ich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe gesetzt um mich zeichnen zu lassen, da ich das sowieso lieber täte als rechnen. Am Ende der vierten Klasse Volksschule und nach vier Jahren Halbinternat bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße, bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in Wien in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule kam. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges.

 

1962 wurde ich als 6jähriger von einem Mesner (Mesner Hans) der Pfarre Breitenfeld in Wien Josefstadt und einen Diakon der Pfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde mehreren Ministranten von den beiden Herren auf die Genitalien gegriffen.

 

Nach bekannt werden wurde der Mesner versetzt mit dem Wortlaut, er habe in den Klingelbeutel gegriffen und die Kirche bestohlen. Diakon Pino Mali Motta schlug alle, wenn sie etwas sagten.

 

Als ich kurz wieder meine Erlebnisse aus der Pfarre Breitenfeld, während einer live TV - Diskussion „Am Punkt“ des Senders ATV im Jahr 2010 erwähnte, bekam ich per Zufall von einer Zeugin ein Schreiben, wo auch sie über Missbräuche von Mesner Hans berichtete, der es ja ebenfalls bei mir in der Pfarre Breitenfeld mehrfach versuchte, als ich 6 Jahre alt war.

 

Frau XXXXXX schrieb mir nach meinem Auftritt in ATV also folgendes Mail: Pfarre Breitenfeld ........Mütterrunde....Ausflug......beim nachhausefahren war es schon finster.....Mesner Hans kam zu uns Kinder nach rückwärts. Er setzte sich neben mich und fasste mir nach einiger Zeit unter das Kleid, er hatte mich unsittlich berührt. Ich war damals noch keine 10, und war natürlich noch nicht aufgeklärt, aber dass es nicht richtig war, wusste ich, und stieß ihn weg. In Zukunft ging ich ihm ängstlich aus dem Weg.........(Später) Ich war Jungscharführerin und machte die Beobachtung, wie Kaplan Wochner ein kleines Mädchen auf seinem Schoß hatte und seine Hand unter dem Kleid war. Ich nahm ihm das Kind vom Schoß. Daheim erzählte ich das Ganze meinen Eltern. Meine Mama arbeitete seit ihrem 15. Lebensjahr bei Gericht und dann bei Rechtsanwälten, und sie war in einem tiefen Konflikt. Einerseits war sie in der Mütterrunde......unternommen hat sie nichts......sie sagte nur, dass ich nach der Kindermesse nicht alleine zum Wochner gehen durfte.................. .......(Ende des Auszuges vom Mail von Frau XXXXXXX).

 

Nachdem ich 2010 dieses Mail las, war ich wie versteinert. Kaplan Wochner war seit meinem 6. Lebensjahr mein Ministrantenkaplan. Ich war bei ihm zugleich Jungscharkind und auf seinen Wunsch übernahm ich im 14. Lebensjahr selbst eine Jungschargruppe. Er hatte in seiner großen Wohnung im Pfarrhof einen Raum, groß wie ein Wohnzimmer, in dem eine riesige Märklineisenbahnanlage stand. Es kam mir in den Sinn, dass ich auch immer auf seinem Schoß sitzen musste (musste nicht durfte), wenn ich öfters nach der Messe zu ihm mitgehen durfte mit der Eisenbahn zu spielen. Er bediente die Schalter der Weichen und ich durfte an diversen Trafos die jeweilige Geschwindigkeit von Zugsgarnituren regeln. Natürlich war ich immer auf das Geschehen der riesigen Bahnanlage (ich glaube sie war 2 Tischtennistische groß) fixiert, aber plötzlich schoss es mir in den Kopf, auch er machte immer etwas bei mir da unten, auch er war also einer meiner Täter (ich musste das im Lauf der Zeit verdrängt haben, vermutlich weil das ganze Programm der Kirche an mir, doch zu viel war).....weiters erinnerte ich mich (und erst wieder seit 2010 habe ich das alles vor mir) daran, dass ich auch darüber zu Hause berichtete..... aber vermutlich hatte man das nicht ernst genommen, da mein Großvater mit Wochner befreundet war. Kaplan Karl Wochner dürfte vermutlich seine perversen Fummeleien auch nur bei den ganz Kleinen gemacht haben. Wer weiß, vielleicht hat er auch mehr gemacht, oder hat es zumindest probiert......

 

Ich habe mir nach Durchsicht des Mails gedacht, dass in der Pfarre Breitenfeld ein richtiges Pädophilennest gewesen sein muss und ich dachte mir weiters, dass die Kirche immer sagt, Kinderschänder gebe es auch nur ganz, ganz vereinzelt und sehr wenige in ihren Reihen, also kann dieses schäbige Zahlenspiel der Kirche nicht stimmen, doch sie machen bis heute auch unter Papst Franziskus weiter so mit der Verschönung von Fakten, es sind einige ganz wenige in ihren Reihen, eigentlich so wenige, dass es kaum mehr der Rede wert ist.....

    

Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden (trotz einer Fülle an Beweisen). Bei mir wurde außerdem immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich immer sofort darüber redete (auch schon als Kind), wenn etwas passierte.


Ich war im Alter von 17 Jahren bereits obdachlos. In meinem Heimatbezirk in der Wiener Josefstadt (1080) ist die Pfarre Alservorstadt, sie ist zugleich ein Kloster der Minoriten. Ich kannte die Patres und fragte, ob ich Kandidat werden kann und wurde aufgenommen. Pater Christian Fichtinger hatte damals intensiven Kontakt zu der Sexsekte der Kinder Gottes. Er sagte zu mir, dass er sich nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern dieser Sekte pflegt und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten.

 

Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von Pater Christians Nahe zu den Kindern Gottes. Und da Pater Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und auch Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut Pater Christian Fichtinger so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von Pater Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen.

 

Pater Christian legte Kontakte für mich zu den Kindern Gottes, der Sexsekte. Ich wehrte sich aber mit den Kindern Gottes in der Welt herumzuziehen, nachdem ich durch Pater Christian Kontakt zu diesen Leuten bekam und dabei meine ersten Sexerfahrungen machte. Als ich ca. 30 Jahre später bei den Sektenreferaten nachzufragen begann, was sie Genaues über diese Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse wissen, erntete ich nur: „In der Dororteergasse? Nie gewesen....... „ Das war es dann schon für das Sektenreferat der  Kirche, es gab dort einfach nichts (Lügen und Täuschen, wie immer).............

 

Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch Pater Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich Pater Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von Pater Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte.

 

Als Gefolgsmann von Pater Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein Erster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen.

 

Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch Pater Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch auch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ.

 

Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drangen aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt.  Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden, oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden und was kann Pater Christian zu diesem Thema sagen? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer Ehe öfters gesprochen (wir sind seit 1981 bis dato verheiratet).

 

Noch eine Anmerkung zur Pfarre Alservorstadt: Wie gesagt, lebte ich von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich dann nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. Was ich damals natürlich nicht wissen konnte, Pater Albert zog es wegen seiner Homosexualität vor in Göttweig leben zu wollen. Dort hatte er mehrere Mönche zur Verfügung das Bett zu teilen, vor allem jüngere, die er gerne permanent verführte (vergewaltigte). Abt Abt ließ das alles mit Wohlwollen geschehen, weil er auch selbst so veranlagt war. Lashofer forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht und er deckte Groer so lange es ging.





Seit 2013 beziehe ich wegen den klerikalen Missbräuchen aus meiner Kinder- und Jugendzeit eine staatliche Verdienstentgangsrente nach dem Verbrechensopfergesetz (VOG). 





Ich ermunterte viele weitere Kirchenopfer, dass sie ebenfalls um diese Rente nach dem VOG ansuchen sollen, und etlichen wurde sie schon bewilligt.

 

Factum ist, dass die Kirche durch die kirchliche Klasnic-Kommission mit ihren Almosenbeträgen von ein paar Tausendern pro Opfer mehr als gut ausgestiegen ist. Frau Klasnic hat uns Opfer absichtlich falsch beraten (über den Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission berichte ich schon auf diesem Blog ausführlich und auch, dass das Opus Dei eine rechtsorientierte, geheime und extrem fundamentalistische Kaderschmiede des Vatikans ist). Viele Jahre vor der Installierung der kirchlichen Klasnic-Kommission hatte ich auch schon andere kirchliche Stellen nach der Möglichkeit einer monatliche Opferrente gefragt, wie z. B. 2003 die Missbrauchsombudsstelle. Der damalige Leiter der Ombudsstelle, Mag. Hemut Schüller, antwortete mir, dass es da gar nichts gibt. Doch durch einen Zufall kam ich dann 2012 endlich darauf, dass es doch so eine Opferrente gibt und nach einem fast einjährigen Prüfverfahren wurde sie mir gewährt.

 

 

Ich fordere daher von Kardinal Schönborn, dass die Kirche alle Beträge, die der Staat im Rahmen des Verbrechensopfergesetzes monatlich an uns Opfer ausbezahlt, an den Staat refundieren soll.

  

 

Wieso muss der Staat für diese sehr hohen monatlichen Kosten für die von der Kirche verursachten Verbrechen aufkommen? Die Kirche in Österreich besitzt eine Unmenge an Grundstücken, Häusern und Wohnungen (diese Anhäufung an Reichtümern ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich). Die Liegenschaften sind auf hunderte katholische Nonnen-, Mönchsorden und Stiftungen aufgeteilt, da blickt kein Mensch mehr durch und die meisten Immobilien befinden sich zusätzlich auf so genannten „Filetgrundstücken“ (also in allerbesten Lagen), wo alleine die Wertsteigerung der letzten 20 Jahre das „Fünffache“ ausmachte. Am 9. Dezember schrieb z. B. der Standard, dass soeben das Benediktinerstift Admont 276 Wohnungen von der BUWOG gekauft hat, wobei über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart wurde. "Stillschweigen", was soll das Ganze, was betreibt die Kirche da für Geschäfte? Die Kirche will nur einige Tausend Euro pro Opfer, für ein kaputtes Leben, bezahlen. Die Kirchenverantwortlichen freuen sich sicher, dass der Staat komplett für die monatlichen Opferrenten aufkommt und dass die Kirche als Verursacherin des Problems die hohen Kosten der monatlichen Renten an uns Kirchenopfer nicht übernehmen will.





Ich erwähnte schon, dass ich seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland, unzählige Briefe an unsere ranghohen Politiker schreib, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen und dass das Konkordat abgeschafft gehöre, dass die klerikalen Täter bis nur schützt.

 

 

Hin und wieder bekam ich eine Antwort auf meine seit 2005 unzählig versendeten Konkordatsbriefe, wo ich als österreichischer Staatsbürger die Abschaffung des Konkordates mit der dazu notwendig einhergehenden Verfassungsänderung Österreichs fordere. 





Anfang Dezember 2006 erhielt ich eine Antwort aus dem Bildungsministerium meine früheren Mails an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel mein Vorhaben betreffend. 




Aus dem Brief geht hervor, dass erst 2006 in Österreich ein Gesetz geändert wurde, in dem der Begriff Seelsorger als Schuldiger oder Täter in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde:

 

 

 

  

 

All meine jahrelange Mühe davor war letztendlich auch der Stein des Anstoßes dafür, dass erst 2006 der Begriff „Seelsorger“ im Gesetzestext als Täter Einzug fand. Soweit ich unterrichtet bin, zog Deutschland im Jahr 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls den Begriff Seelsorger im Strafgesetz ein.


 

 

 

 

Noch eine kurze Erwähnung über meine Kunst:

 

Ich war ein Kunstschüler von Frau Prof. Matejka-Felden und ich nahm bei ihr in deren Kunstschule (wegen meiner angeblichen Begabung) schon ab meinem 6. Lebensjahr den ersten Malunterricht.

  

Frau Prof. Matejka war mir in vielen Dingen und in ihrem Auftreten viel zu resolut, sodass ich anfangs nicht gerne zu ihr ging. Aber bereits ein zwei Jahre später habe ich die Frau verkraftet und sie hat mir viel beigebracht, vor allem, was ich künstlerisch ausdrücken will, kann ich seither mit Leichtigkeit umsetzten und zwar so, dass es auch wirklich jeder versteht. Die Kompositionen in ihren Bildern mit der sehr starken Farbgebung haben mich von Anfang an fasziniert, was ich auch in meine Bilder übernahm.

    

Es gelang mir aber sehr bald einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.

        

Bilder von mir wurden seit den 1960er Jahren (wie gesagt, ich hatte schon ab dem Alter von 6 Jahren bei Frau Dir. Prof. Matejka Malunterricht) bis dato in mehreren Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen gezeig.

 

Und als Kirchenmissbrauchsopfer gründete ich die Kunstrichtung Kath.art.



Wird vielleicht einmal eines meiner Kath.art Bilder als das teuerste Bild der Welt in die Geschichte eingehen? Jackson Pollock führte bis vor kurzem die Liste der teuersten Bilder der Welt an und er wurde nur bekannt durch die von ihm begründete Stilrichtung des Action Painting. Ich habe die Kunstrichtung Kath.art gegründet.




Meine Ausstellungen:

 

1969 Gemeinschaftsausstellung bei Fr. Dir. Matejka in der Lazarettgasse

 

1970 Einzelausstellung im Stadthotel Eggenburg

 

1979 Ausstellung in der Sattelkammer im Palais Kinsky

 

1980 Einzelausstellung im Cafe Alt Wien (Bäckerstraße) bei Frau Arzt

 

1982 Einzelausstellung in der Freimaurerloge der Fama Fraternitatis (damals Löwengasse)

 

1983 Ausstellung in Israel, Mechora

 

1986 – 2010 habe ich den Zyklus „Mozart der Freimaurer“ und „Der letzte Papst“ bei mehreren Einzelausstellungen in Freimaurerlogen und auch in Cafes ausgestellt.

 

2013/14 Gemeinschaftsausstellung (Krieg gegen Kinder) im Wiener Künstlerhaus



     



Ich erwähnte eingangs schon, dass ich auch einige Jahre als AMS Berater (Arbeitsmarkt Service Berater) tätig war - für die Besucher meiner Seite aus Deutschland möchte ich erwähnen, dass unser österreichisches AMS in Deutschland BUNDESAGENTUR für ARBEIT heißt.

 

Wegen so genannter Sparmaßnahmen hätte ich 380 Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen:

 






Jahrelang machte ich auch auf die falsch berechneten Exekutionen des AMS aufmerksam. AMS Chef Dr. Erwin Buchinger meinte damals in einem Zeitungsinterview:

 

„Durch Tfirst wurde in dieser Angelegenheit ja ein Bock nach dem anderen geschossen, nicht alle Mitarbeiter des AMS seien mit der EDV Technik vertraut und würden nicht wissen, was alles eingespeist sei.“ Er wollte damals wegen mir auch Mitarbeiter zu Nachschulungen vergattern, denn, so meinte er, sie müssen unseren Kunden ja auch erklären können, wie die Beträge berechnet werden.









































 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








































































































































































Eine Anmerkung zum St. Pöltner Priesterseminar

 

 

 

 

 

 

Ich war 1974 oder 1975 mit Ewald (oder Eduard) Steinkellner in einer Klasse im Aufbaugymnasium in Horn. Wir waren beide im Horner Priesterseminar Canisiusheim.


Nach fast 30 Jahren lief er mir einmal in Wien über den Weg. Leider war ich in Eile. Er sagte mir nur, dass er jetzt endlich Priesterseminarist im St. Pöltner Priesterseminar ist. Er sagte auch, dass es im Seminar drunter und drüber geht und dass er etwas aufdecken will. Das war’s, ich lief weiter.


Dann dachte ich noch, ja der hat sich immer sehr schwer getan mit dem Lernen, vor allem mit Mathe und Latein. Ob er je maturiert hat, weiß ich nicht. Aber immerhin hat er es bis ins Priesterseminar gebracht (auch wenn es über 30 Jahre gedauert hat) um doch Theologie zu studieren.


Ich wusste noch von unserer gemeinsamen Schulzeit, dass er unbedingt Priester werden wollte. Er sagte, er ist berufen. Das waren noch meine Gedanken über ihn nach unserem kurzen Treffen.


Dann las ich in den Medien, dass Steinkellner plötzlich tot aus der Donau gefischt wurde, Fremdverschulden seit laut Behörden nicht ausgeschlossen. Und kurze Zeit später waren die Zeitungen voll mit den Berichten über die Schweinereien aus dem Priesterseminar St. Pölten.


Ich denke Steinkellner wurde umgebracht, damit nichts an die Öffentlichkeit kommt. Dennoch dürfte er es vor seinem Tod noch irgendwie geschafft haben, dass er auf das, was dort ablief aufmerksam machen konnte. Aber er hat es mit dem Leben bezahlt.





Dazu passt auch ein OGH Beschluss aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):


 

 

.........anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......













Noch einmal etwas über meinen Zyklus "Mozart der Freimaurer"




Ich erwähnte auch schon, dass von mir Bilder seit den 1960er Jahren (ich hatte ja schon als Kind bei Frau Dir. Prof. Matejka Malunterricht) bis heute in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt wurden.

 

  

Mein Zyklus „Mozart der Freimaurer“ aus den 1980er Jahren wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt, davor war ich der jüngste Freimaurer Österreichs.

 

 

Ich trat aber nach einigen Jahren wieder aus, weil mich u.a. die korrupte Geschäftemacherei ("Geschäftsmaurerei") sehr störte.

       


Ich wurde 1981 in der gemischten Loge Fama Fraternitatis (damals in der Löwengasse, 1030 Wien) aufgenommen. Jetzt gehört sie zur Hermetica.

 


Meine Aufnahme erfolgte aber in den Räumen des gemischten Freimaurerverbandes „Droit Humain“, der damals in der Friedrichstraße (im Haus vom Cafe Museum) seinen Logenplatz hatte.

  


Der Architekt Rainer Hajek (ein in Wien lebender Kärntner) von der Loge „Helios“ hat mich seinerzeit dazu gebracht und er war auch mein Bürge (Rainer ist im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen).

 


Auf jeden Fall habe ich meinen "Tapissprung" noch gemacht. Meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei: Deckung) begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun. Ein anderer Hauptgrund aber, warum ich die Maurerei verließ war auch, weil ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Denn es war mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben.

 


Ich wurde leider der erlittenen Missbräuche wegen allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder. Den Ursprung der Verabschiedungsbeherztheit führte ich auf einen gewissen Alkoholkonsum mancher Brüder, die nach der Tempelarbeit bei manchen stärker und bei manchen weniger intensiv ausfiel, zurück.

  

Aber ich malte zur Ehre Mozarts mehrere Bilder (fast 60 Stück) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ oder „Danke Mozart“.

 


1989 präsentierte ich meine Bilder in den gemischten Freimaurerlogen in der Friedrichstraße (im Haus des Cafe Museum). Ich veranstaltete aber mehrere Präsentationen in gemischten Freimaurerlogen des Droit Humain (Hermetica) u. a. in der Loge Fama Fraternitatis, damals noch in der Löwengasse........

 


Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen!

  


Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.














































































































2013 reichte ich eine 244 seitenstarke Anzeige gegen Schönborn ein.

 


Meine Anzeige gegen Kardinal Schönborn bei der Wiener Staatsanwaltschaft lautete auf Verdacht der Üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 u.a.








Diese Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft zurückgelegt, und zwar mit der Begründung, dass mich selbst das nicht betreffe, was ich Schönborn so alles vorwerfe:


























































































































































































































































































































The Sunday Times April 4, 2010


John Paul ‘ignored abuse of 2,000 boys’


Cardinal Hans Hermann Groer abused an estimated 2,000 boys for decades without sanction


Bojan Pancevski in Vienna and John Follain in Rome

 

When John Paul II died five years ago the crowd that packed St Peter’s Square for his funeral clamoured “Santo subito (Saint now)!” in a spontaneous tribute to the charisma of the Polish pontiff.


As the faithful marked the anniversary of John Paul’s death on Good Friday, however, he was being drawn into the scandal over child abuse in the Catholic church that has confronted his successor, Benedict XVI, with the worst crisis of his reign.


Allegations that the late pontiff blocked an inquiry into a paedophile cardinal, promoted senior church figures despite accusations that they had molested boys and covered up innumerable cases of abuse during his 26-year papacy have cast a cloud over his path to sainthood.


The most serious claims related to Cardinal Hans Hermann Groer, an Austrian friend of John Paul’s who abused an estimated 2,000 boys over decades but never faced any sanction from Rome.


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Cardinal Christoph Schönborn, Groer’s successor, criticised the handling of that scandal and other abuse cases last week after holding a special service in St Stephen’s cathedral, Vienna, entitled “Admitting our guilt”.


Schönborn condemned the “sinful structures” within the church and the patterns of “silencing” victims and “looking away”.


Cardinal Joseph Ratzinger — who became Pope Benedict — had tried to investigate the abuses as head of the Congregation for the Doctrine of the Faith, according to Schönborn. But his efforts had been blocked by “the Vatican”, an apparent reference to John Paul.


Asked by The Sunday Times whether John Paul’s role in the cover-up of abuse should be investigated, Schönborn said: “I have known Pope Benedict personally during 37 years of amiable acquaintance and I can say with certainty that ... he made entirely clear efforts not to cover things up but to tackle and investigate them. This was not always met with approval in the Vatican.”


The Groer affair became public in 1995 when former pupils of an elite Catholic school accused him of sexual abuse.


After an outcry, Groer was replaced and made the prior of a convent. He was never punished and issued only a vague apology in 1998 before retreating to a nunnery where he lived until his death in 2003. Some of his victims were offered “hush money” from the church.


Michael Tfirst, 54, one of Groer’s victims, claims to have reported the abuse to highranking church officials from the 1970s onwards. He says the church paid him £3,300 in 2004 under a contract that obliged him to keep quiet.


“There is no question that Ratzinger knew all the details of reports on abuse within the church, as there is no doubt that John Paul, his superior, took part in a massive and systematic cover-up,” Tfirst said.


John Paul also faced criticism last week from Poland for protecting Archbishop Juliusz Paetz, who was accused of abusing trainee priests. Letters detailing the charges were sent to John Paul’s office and to Ratzinger in 2000 but were ignored. Paetz resigned in 2002 when the allegations became public.


Stanislaw Obirek, a Polish theologian and a former Jesuit priest, said: “I believe John Paul is the key person responsible for the cover-up of abuse cases because most of it occurred during his papacy. How can someone who is to blame for this be beatified?”


In America critics pointed out that although Benedict has borne the brunt of criticism over ignoring the scandal of Father Lawrence Murphy, accused of molesting 200 deaf boys at a special school in Wisconsin, Ratzinger had acted on the authority of John Paul.


Another beneficiary of John Paul’s discreet approach was Marcial Maciel Degollado, a Mexican priest known as Father Maciel, who founded a conservative religious order. He was accused by former members of abuse in 1998. John Paul blessed Maciel in the Vatican in late 2004, at a time when Ratzinger was investigating him. A year after Ratzinger became pope, the Vatican ordered Maciel to lead “a reserved life of prayer and penance”, effectively removing him from power.


John Paul was also accused of ignoring controversy over John Magee, a former private secretary to three popes including the Polish pontiff, who named him Bishop of Cloyne in 1987. Late last month Magee was forced to resign after an independent report found that his diocese in Ireland had put children at risk.


In the Vatican the spiralling allegations have prompted a siege-like mentality. Father Federico Lombardi, Benedict’s spokesman, declined to comment on John Paul’s handling of abuse cases. “We’re busy with Easter celebrations, let’s focus on the homilies,” he said.


The Polish cardinal Stanislaw Dziwisz, John Paul’s private secretary for four decades, rejected as “unfair and misleading” any attempt to distinguish between the approaches of the two popes to abuse cases. “Benedict is strongly committed to clearing things up, like a father,” Dziwisz told La Repubblica, the Italian newspaper.


In Europe there are signs of the faithful turning their backs on the church in large numbers. In Austria alone more than 20,000 Catholics left the church in March.


In America there was a furious response by Jewish groups to a Good Friday sermon by Father Raniero Cantalamessa, Benedict’s personal preacher, in which he compared the wave of attacks on the church to anti-Semitism.


Rabbi Gary Greenebaum, of the American Jewish Committee, protested: “So far I haven’t seen Saint Peter burn. The Vatican is trying to turn the persecutors into victims.”


John Paul was expected to be beatified in October but the process may be delayed. A French nun who appeared to have been miraculously cured of Parkinson’s disease through his intercession has reportedly been found to be suffering from a different illness.


Giancarlo Zizola, a leading expert on the Vatican, said the church officials who had gathered documents and questioned witnesses about John Paul’s suitability for sainthood had examined “negative” aspects of his papacy, including his handling of abuse cases.


“There’s no chance of Benedict delaying the beatification because of the abuse scandal,” Zizola said. “On the contrary, I expect he’ll accelerate it.”


Allegations

Critics say John Paul II:


Failed to encourage bishops to report accusations of paedophilia by priests to the police.


Ignored accusations against senior members of the clergy, at times promoting them to higher office.


Allowed many priests accused of paedophilia to be transferred to a new diocese without anyone being warned of their record.


Decreed that “pontifical secrecy” must apply to cases of sexual abuse in church trials.