09.04.15

Zu viele Kriminalfälle im Stift Göttweig




Kontakt:

tfirst@gmx.at





Ich begrüße Sie als Besucher meiner Seite und ich bedanke mich auch gleich bei Ihnen, dass Sie hier einige Zeit verbringen und lesen, oder auch nur meine Kunst betrachten.




































Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (Niederösterreich) als Franz Alois Michael Gugler geboren, Michael wurde mein Rufname.





Weil ich wegen meiner Abstammung als "Bastard" in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus wurde, gründete ich als Künstler die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). 

 

 

 

Ich war ein Kunstschüler von Prof. Matejka-Felden und schon ab Anfang der 1080er Jahre begann ich neben anderen Themen immer mehr über das Thema Missbrauchskirche zu malen. Ich zeige hier auf meiner Homepage auch einige meiner Kunstwerke.

  

 

 

 Wegen Groer machte ich 1979 im Stift Göttweig (Groers Heimatkloster) zwei Selbstmordversuche, ich sprang aus einem Turmzimmer in den Konventgarten. Jahre später sprangen auch nur wegen den sexuellen Missbräuchen von Groer (ironisch könnte man sagen mich nachahmend) noch weitere Mönche von anderen Türmen, einer überlebte seinen Sprung nicht. Alles wurde vertuscht.

 

  

 

  Im folgenden Artikel der Tageszeitung Kurier ist ersichtlich, dass ich 2015 eine Schmerzensgeld- und Unterlassungsklage von € 500.000 gegen das Benediktinerstift Göttweig eingereicht habe:

 

 











http://kurier.at/chronik/unterlassungsklage-gegen-stift-goettweig/111.416.951




Unterschwellig und verdeckt wird ein Seligsprechungsprozess für den Göttweiger Benediktinerpater Kardinal Groer betrieben.

 

 

Betreiber sind etliche Benediktinermönche aus Göttweig und Benediktinermönche des Göttweiger Priorats in Maria Roggendorf.



Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt.



Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Weiter unten zeige ich Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer SCHWEIGEN.



Keinem Einzigen der vielen, vielen Missbrauchsopfer von Göttweig, hat das Stift je geholfen (Stand 2015).



Im Stift Göttweig werden auch immer die traditionellen Europaforen abgehalten und deswegen wird seitens der höheren Politik immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen ja nicht wieder in die negativen Schlagzeilen kommt:




http://www.europaforum.at/




























































































































































  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 Vor vielen Jahren hatte ich alles was mir so passiert ist und auch andere, meist selbst recherchierte klerikale Missbrauchfälle aus Österreich, hier (und auch auf meinen damaligen anderen Homepages) mit tausenden Seiten veröffentlicht.

 

 

Ich schrieb Namen der Täter aus und nie hatte mich einer davon geklagt, im Gegenteil, es gab sogar Rücktritte von Tätern aus ihren Kirchenämtern.

 

 

Meine Veröffentlichungen waren einzigartig und außerdem viele Jahre vor der von Kardinal Schönborn ins Leben gerufenen Opferschutz-Kommission, unter der ÖVP Politikerin Waltraud Klasnic. Im Volksmund wird diese Kommission "Klasnik-Kommission" genannt.

 

 

  Dazu gibt es die ebenfalls von Kardinal Schönborn ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, die die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer ist. Diese im Hintergrund agierende ZUSATZ-Kommission mit fundamentlistischen Opus Dei Mitgliedern (Das OPUS DEI ist die Kaderschmiede und die wichtigste Geheimgesellschft im Vatikan) kommt so zu allen Namen und informationen die sie an den Vatikan weitergab, um etliche (namhafte) Täter weiter zu schützen.

 

Also, genau der Stiftung-Opferschutz gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw.....


Die Kommission Opferschutz (gegründet im Frühjahr 2010), entscheidet, wer wie viel an Entschädigung bekommt.

 

Als ich damals gleich merkte, dass Täter weiter im Amt bleiben, beschwerte ich mich mehrmals darüber telefonisch, wie auch schriftlich. 

 

Klasnic-Kommissionsmitglied Dr. Hubert Feichtlbauer mailte mir diesbezüglich:

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

Dazu möchte ich entgegnen: Wenn laut Kommission für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist, aber klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung selbst tätig sind, die dann keinerlei Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.








 

 

 

Hunderttausende Besucher informierten sich früher auf meinen spektakulären Aufdeckerhomepages über die vertuschten Missstände der Kirche in unserem Land.

 

 

Mittlerweile löschte ich aber viele und sehr detaillierte Inhalte, denn tausende Seiten wurden einfach zu viel an Information und leider wurde mit der Zeit meine Homepage zu einer unleserlichen Buchstabensuppe.

 

 

Aus meiner Aufdeckerhomepage wurde mehr eine Informationsseite über meine Kunst, die ein künstlerisches Mahnmal für alle klerikalen Missbrauchsopfer ist.

  

 

Im Laufe der Jahre schuf ich hunderte Werke meiner von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art. 

 

 

In Zukunft will ich keine Themen mehr der Kunstrichtung Kath.art malen, für mich ist diese Sache passe, es ist für meinen Seelenfrieden und meine Lebensqualität besser. Will aber jemand von den noch zu hunderten vorhandenen Kath.art Bildern einige für eine Ausstellung von mir zur Verfügung gestellt haben, so stelle ich diese jederzeit gerne zur Verfügung.


        

 

   

 








Obiges Bild zeigt eines meiner Kardinal Groer Darstellungen.

  

 

Ich ließ Groers Absichten an meiner Person nicht zu, obwohl er sehr beharrlich war und mich bereits wie eine Spinne als Opfer in ihrem Netz betrachtete. 

 

 

Wegen Groer machte ich in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, letztendlich zwei Selbstmordversuche. 

 

 

 

Ich sprang aus einem Turmzimmer in den Konventgarten. 

 

 

 

 

 

Jahre später sprangen auch nur wegen den sexuellen Missbräuchen von Groer (ironisch könnte man sagen mich nachahmend) noch weitere Mönche im Kloster von anderen Türmen.

 

 

 

 Frater Placidus Kubalek überlebte den Sturz nicht.

    

 

 

 

 

 

Ganz oben (am Anfang dieser Homepage) ist aus einem Artikel der Tageszeitung Kurier ersichtlich, dass ich eine Schmerzensgeld- und Unterlassungsklage von € 500.000 gegen das Stift Göttweig eingereicht habe. 

 

 

Als Opfer wehre ich mich gegen die massenweise Aussagen der letzten 10 Jahre, dass Kardinal Groer unschuldig gewesen sei. 

   

 

Ich erklärte dem Gericht schriftlich, warum meine Personenehre durch folgende Handlungen bis dato permanent verletzt wurde.

 

 

Speziell für diese neuerlichen ärgsten Retraumatisierungen und deren Folgeleiden will ich vom Stift Göttweig  Schmerzensgeld erhalten. 

 

 

Und meine Schmerzensgeldforderungen für diese neuerlichen permanenten Retraumatisierungen der letzten 10 Jahren fallen nicht unter eine Verjährung, denn ich wehre mich gegen die massenweise Aussagen der letzten 10 Jahre "Kardinal Groer sei unschuldig gewesen", die an Groers Grab permanent getätigt werden und, dass das Stift Göttweig diese Aussagen immer zulässt. Seit 10 Jahren weise ich (leider vergeblich) auf diese Missstände permanent hin, damit dieser Groerblödsinn seitens der Kirchenleitung endlich abgestellt wird.

 

 

Und ich ersuchte das Gericht (auch schriftlich) anhand anhand der in Österreich geltenden Richtsätze folgender Schmerzensgeldtabelle zu befinden, wie viel mir zustehen würde:

 

 

Denn für leichte Schmerzen werden rund € 100 pro Tag zugesprochen, für mittlere Schmerzen € 150,00 bis € 220,00 und für schwere Schmerzen € 200,00 bis € 350,00.




Nach der Klasnic Pauschalentschädigung haben einige Kirchenopfer und auch ich um eine monatliche staatliche Rente nach dem Verbrechensopfergesetz gekämpft (wahrlich gekämpft, durch alle Instanzen wegen Ablehnungen) und letztendlich zugesprochen bekommen.

 

Meine hohe Schmerzensgeldklage wegen permanenter Retraumatisierung gegen die Benediktiner in Göttweig ist im Laufen. Viele Details dazu sind auf meiner Homepage und ich weiß ich öffne damit die Büchse der Pandora. Bei jedem anderen kirchlichen Missbrauchsopfer müssetn sich nicht verjährte Einstiegsgründe ähnlicher Art auch finden lassen.

 

Daher sollen alle Missbrauchsopfer die Kirche bei Gericht klagen, wo sie ihre Retraumatisierung mittels eines ähnlich verfassten Feststellungsbegehren erklären, denn immer nur zu sagen, alles ist verjährt, dafür bekommt ihr Opfer ein paar Tausender durch die Klasnic Kommission als Almosen, ist einfach zu billig.




Eine Bekannte eines Groeropfers schickte seinerzeit direkt an Kardinal Groer im Wiener Erzbischöflichen Palais einen Brief in dem steht, dass Groer seinem Opfer von ihm selbst abgetragene Unterhosen schenkte, zur Erinnerung an die guten Zeiten mit ihm. Ich habe eine Kopie der gesamten Korrespondenz. 

  

 

 

   

Jener Brief hat mich inspiriert ein „Groer Unterhosen Kirchenlogo“ zu gestalten, außerdem war Kardinal Groer schon lange davor "meine Muse (das ist ironisch gemeint)" für sehr viele Kardinalsdarstellungen.














     

 

 

 

 

 

      

 

   

 


    

 

Nur wegen meiner Abstammung als Bastard wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich wurde ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef, genannt der Kaiser, der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Schönig vom Orden der Pallottiner probierte es auch bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, wie auch Diakon Pino Mali Motta und Mesner Hans aus Breitenfeld, nicht zu vergessen den Benediktinerpater Hermann Groer vom Stift Göttweig, der später Kardinal wurde. 

 

 

Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden (trotz einer Fülle an Beweisen). Bei mir wurde außerdem immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich immer sofort darüber redete (auch schon als Kind), wenn etwas passierte.

 


2003 schrieb mir Kardinal Schönborn in einer Weihnachtskarte, dass er sich für den gemeinsamen Weg bedankt (der gemeinsame Weg war der dann unter der Weihnachtskarte folgende Schweigegeldvertrag):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen.“

 

   
 

       

 Danach eruierte ich, dass Kardinal Schönborn auch andere Missbrauchsopfer solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch.

    

 

 Nach dem Auffliegen des Bad Goiserer Missbrauchsskandals versetzte Kardinal Schönborn in einer Nacht und Nebelaktion den Haupttäterpriester nach Bad Schönau, das ist eine Pfarre der Diözese Wien und eines der Opfer des Bad Goiserer Priesters erhielt ebenfalls Schmerzensgeld von Kardinal Schönborn via Schweigeklausel.



Im August 2013 forderte ich wieder einmal öffentlich Kardinal Schönborn zum Rücktritt auf, denn auch in folgenden Fall war er schon viele Jahre lang informiert gewesen, pflegte aber zu schweigen und tatenlos zu bleiben, obwohl weiter Gefahr im Verzug war. Im April 2013 Monaten starb dann jener Priester und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Kardinal Schönborn wurde über die Sache ungefähr 2003 vom Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und der Täter war Msgr. Dr. Wolfgang Flasch. Schönborn vertuschte auch hier ganz arg........



Ich wurde nicht nur von der Klasnic-Kommission mittels pauschalierter Einmalentschädigung als klerikales Missbrauchsopfer anerkannt, sondern auch vom Staat. Ich erhalte als Kirchenmissbrauchsopfer von der Republik Österreich eine monatliche Rente nach dem Verbrechensopfergesetz.


  

 Mit einer Einmalentschädigung wurde bei uns Kirchenmissbrauchsopfern vorgegangen, aber etliche von uns haben sich eine monatliche Rente nach dem Verbrechensopfergesetz härtest erkämpft. 

 

 

Dass diese existiert, wurde uns von der Klasnik-Kommission verschwiegen. 2 Klasnik-Kommissionsmitglieder arbeiteten beim Zwangsarbeiter- und Nationalsozialismusopferfonds mit und nach dem gleichen Muster sollten auch wir ebenso billig abgeschaßelt werden.

 

 

     Als ich als Betroffener (und vermutlich als allererster) die Groerproblematik 1975 im Benediktinerstift Göttweig zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich damit zugleich den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe. 

   

 

 Aber erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war.



Dr. Groer blieb weiter Lehrer, wie wenn nie etwas gewesen wäre, und erst als Wiener Erzbischof und Kardinal flog er endgültig auf.



  

Nach meinem Prozess gegen das Stift Göttweig will ich den Stress des ewigen Kampfes mit der Kirche endgültig hinter mich lassen, er macht im Endeffekt nur krank und bis jetzt hat er schon genügend Jahre meines Lebens und auch meiner Liebenswürdigkeit geraubt. 

 

 

Es gibt aber auch sehr viel Schönes über mein Leben zu berichten: Ich bin seit 1981 glücklich verheiratet und ich habe drei tüchtige Söhne.

  

   

     Bevor ich aber ausführlich über meine Erlebnisse und auch andere Fälle über das Stift Göttweig erzähle, berichte ich noch kurz, wie ich zum Künstler wurde: 

 

 

Ich nahm bei Frau Prof. Dir. Matejka Felden in deren Kunstschule schon in meinem 6. Lebensjahr Malunterricht. Sie war mir in vielen Dingen und in ihrem Auftreten zu resolut, sodass ich oft anfangs nicht zu ihr ging. Aber bereits ein zwei Jahre später habe ich die Frau verkraftet und sie hat mir viel beigebracht, vor allem, was ich künstlerisch ausdrücken will kann ich seither mit Leichtigkeit umsetzten und zwar so, dass es auch wirklich jeder versteht.

  

 

 Von der Kunst alleine konnte ich aber nicht leben, so war ich u. a. als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Religionslehrer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Stadt Wien, Erzdiözese Wien, Kurier, Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz........

 

 

 

 

                    

 

Ich erwähnte schon, dass Bilder von mir seit den 1960er Jahren (ich hatte schon als Kind bei Frau Dir. Prof. Matejka Malunterricht) bis heute in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt wurden. 

  

 

Der Zyklus „Mozart der Freimaurer“ aus den 1980er Jahren wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt, davor war ich der jüngste Freimaurer Österreichs. Ich trat aber nach einigen Jahren wieder aus, weil mich u.a. die korrupte Geschäftemacherei ("Geschäftsmaurerei") sehr störte. 

 

 

Hier sind einige alte Fotos von vier Bildern aus meinem Zyklus "Mozart der Freimaurer":

 

 

  

 

   

 

  

 



     


Seit 1975 machte ich friedlich, sachlich und immer nur anhand von Fakten (also ohne jegliche Verschwörungstheorie) auf Missbrauchsfälle in Internaten, Heimen, Knabenseminaren, Konvikten und Horten in kirchlichen und staatlichen Heiminstitutionen aufmerksam, und wie schon erwähnt auch künstlerisch.



Und seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland schrieb ich unzählige Briefe an unsere ranghohen Politiker, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen. Doch erst 2010 kam dann endlich und als erste Kommission in Österreich die kirchliche Klasnic-Kommission. Eine einzige Kommission, wie ich sie seit 1999 bei uns einfordere, kam bis dato (Stand Juni 2015) auch noch nicht zustande. Auch wurde kein Opfer bis jetzt von all den und erst seit weinigen Jahren bestehenden Opferkommissionen beraten, wo es Opferrenten zu beziehen gibt und welche staatlichen Stellen dafür zuständig sind, auch das hätte u. a. die Aufgabe der von mir geforderten übergeordneten Kommission sein sollen.


   

 

 

 

 

 

 

 

   

      

 

 Von der Kirche wurde ich wegen meiner Vorreiterrolle jahrzehntelang aufs Ärgste verleumdet und denunziert, bis dato noch erhalte ich Retourkutschen, doch das halte ich schon aus. Die Eiche schert es auch nicht, wer an ihr kratzt. Schlimm aber war das Mobbing von Leuten aus den eigenen Reihen (also Opfern), die aus Neid gepaart mit notorischer Lügerei zusätzlich die ärgsten Dinge über mich verbreiteten. 

   

 

Die Kirchenleitung zeigte sich bis dato bei der Aufklärung ihrer Missbrauchsfälle nicht wirklich kooperativ. Diese Leute packeln untereinander alle zusammen, Konsequenzen gibt es für die Missbrauchstäter kaum und vor allem keine für die Vertuscher in der Führungsebene. 

    

      

 

2004 machte ich in der TV Sendung VERA einen großen öffentlichen Aufruf, dass sich wie ich viele Missbrauchsopfer endlich einmal öffentlich outen sollten. 

   

 

 

 

 

Dieser Aufruf wurde sehr erfolgreich, so dass 6 Jahre später in Österreich die Missbrauchskommissionen nur so wie Pilze aus dem Boden schossen, weil viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!




  Kurz berichte ich noch über meine Zeit als AMS Berater:



Dazu ein Artikel aus der Tageszeitung "Der Standard" vom 22.Mai 1999, der über das Wesentliche aus meiner Zeit als AMS-Berater berichtet.







Wie aus obigem Artikel vom Standard mit dem Titel „Ich sollte 380 Mütter aus dem Bezug drängen“ zu entnehmen ist, widersetzte ich mich 1998 der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch. 

 

 

Als Arbeitsamt Berater hätte ich wegen sogenannten Sparmaßnahmen Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen.

   

 

Ich stand hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerminister). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst.

   

 

Als ich noch Mitte der 1990er Jahre als AMS Berater tätig war gab es auch damals schon wenige Jobs, dafür aber eine Unzahl von unnötigen Zwangskursmaßnahmen, die Arbeitsuchende nie in die Nähe eines Jobs brachten.

 

 

Ich stellte mich nicht nur gegen den Erlass von Frau Bundesministerin Hostasch Müttern aus Sparmaßnahmen das Kindergartengeld zu streichen und ich kündigte.

 

 

Jahrelang machte ich auch auf die falsch berechneten Exekutionen des AMS aufmerksam. AMS Chef Dr. Erwin Buchinger meinte damals in einem Zeitungsinterview: 

 

 

„Durch Tfirst wurde in dieser Angelegenheit ja ein Bock nach dem anderen geschossen, nicht alle Mitarbeiter des AMS seien mit der EDV Technik vertraut und würden nicht wissen, was alles eingespeist sei.“ Er wollte damals wegen mir auch Mitarbeiter zu Nachschulungen vergattern, denn, so meinte er, sie müssen unseren Kunden ja auch erklären können, wie die Beträge berechnet werden.

 

 

Ich bin auch derjenige, wegen dem das AMS bei der monatlichen Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen sagen muss „so und so viele befinden sich in Schulung“, da diese Leute früher in der Arbeitslosenstatistik nie aufschienen.



 

Und jetzt geht es wieder weiter mit der Kirche:

  

 

Als ich 2004 meinen öffentlichen TV Aufruf im ORF machte, dass so wie ich, endlich viele andere klerikale Missbrauchsopfer ihre Leidensgeschichte ebenfalls öffentlich machen sollen, wurde ich nach der Sendung von einem Zuseher auf folgende Studie aus den USA aufmerksam gemacht:

 

 

 „Vier von zehn Klosterschwestern werden mindestens einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von Priestern.“ 

 

 

1996 haben sich fast 1200 Klosterschwestern an einer ausführlichen Studie in den USA beteiligt. Das Ergebnis der Studie war, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. Danach wurde dieses erschütternde Ergebnis auf Wunsch der Kirche unter Verschluss gehalten.

 

 

 Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon in den USA betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch". Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte. 

 

 

Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. 

 

 

1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, die Presse griff das Thema aber nicht auf. Frau Conny Bischofberger stellte am 7.11.2014 in der Kronenzeitung das Buch „Nicht mehr ich“ (edition a Verlag) von Frau Doris Wagner vor. Acht Jahre dauerte ein Martyrium, mit dem die ehemalige Ordensfrau an die Öffentlichkeit ging. Sie ist kein Einzelfall: Isolation, sexueller Missbrauch, ein Selbstmordversuch.








 

Zurück zu Kardinal Groer: 

 

Jener steht als Synonym für massenhaften sexuellen Missbrauch, für alles Heuchlerische und Böse in der katholischen Kirche, auch für Satanskult mit Teufelsaustreibungen, dem vorangehend wieder mit sexuellem Missbrauch verbunden (befreundete Psychiater halfen ihm nach dem Exorzismusblödsinn, die Opfer dann für Verrückt zu erklären) und weiters steht Groer auch noch für die Vertuschung seiner Sauereien in Verbindung mit Behörden.

 

 

2008 schickte sogar Papst Benedikt den Nuntius (den in Österreich stationierten Botschafter des Vatikans) an Groers Grab, wo dieser Groer im Namen des Papstes als Unschuldslamm hochjubelte.

 

 

 

 

 

 

 

Mein Protest im Jahr 2008 wegen der Nuntiusaussagen wurde von Kardinal Schönborn und vom Papst völlig ignoriert!

               

  

 Als ich 1975 / 76 (und vermutlich als allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe.

  

 

Der Göttweiger Abt Lashofer war seit Mitte der 1970er Jahre mit dem Bischof von München Freising (dem späteren Papst Benedikt) befreundet. Daher behaupte ich seit damals, dass Herr Dr. Ratzinger über Groers Treiben seit den 1970er Jahren durch Lashofer informiert war. Ich erwähne das deswegen, weil am 16.März 2015 in der ARD die Dokumentation „Das Schweigen der Männer“ gezeigt wurde, wo u. a. besprochen wurde, dass im Erzbistum München Freising Fälle von sexuellem Missbrauchs systematisch vertuscht worden sind und dass es "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben hat. Es hat meiner Meinung sicher damit zu tun, dass Herr Dr. Ratzinger lange Erzbischof von München Freising war.

 

Außerdem wurde Abt Clemens Lashofer  Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden. Er half. wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden. 

 

 

Ich forderte seit damals eine Offenlegung des Visitationsergebnisses. Das letzte Mal forderte ich jene Offenlegung im Jahr 2013 und bereits vom dritten Papst ein.

      

 

 

 

 Nachdem ich im Jahr 2004 einen (erfolgreichen) Aufruf in der ORF Sendung Vera machte, dass Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen endlich einmal in die Öffentlichkeit gehen sollten, wurde ich ca. ein Jahr nach meinem Aufruf in der TV Sendung von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird.

 

 

Betreiber sind etliche Benediktinermönche aus Göttweig und Benediktinermönche des Göttweiger Priorats in Maria Roggendorf. Seit damals machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, priesen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab (ich erwähnte es schon).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österreichischen Kirchenführung ignoriert, sie unternahmen dagegen nichts, Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte. 

 

 

Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei und seine Seligsprechung wird von Göttweiger Mönchen munter vorangetrieben. 

 

Ich machte Jahr für Jahr etliche Redakteure darauf aufmerksam, einige kontaktierten daraufhin sogar das Göttweiger Priorat in Maria Roggendorf mit der Frage ob sie an so einem Gedenktag dabei sein dürfen und darüber berichten dürften, was ihnen aber sofort von Göttweig aus direkt strengstens untersagt wurde. So ließen sie es halt, darüber zu berichten und meine Proteste verhallten wieder. 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 











 

 Gegen Groers Heimatkloster (Vertuscherhort von Groers Fällen wie auch von Fällen anderer Patres) wurde auch von 2011 bis 2012 wieder gerichtlich prozessiert.

 

 

 

MÖNCHE VOR GERICHT

   

 

Dabei ging es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will (wobei es sich meiner Meinung nach um reine Falschaussagen handelt).

 

  

 

  

 

    

 Bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht klärte Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte GmbH) als Anwalt der Stiftes Göttweig die Richterin Dr. Verena Vaugoin mehrmals auf, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.

 

 

 

Auch das widerspricht leider wieder der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters. € 5.000, das ist auch in einem Bericht auf der ORF Seite erwähnt:

  

 

 

   

 

 Im obigen Artikel ging es um den Erzabt von St. Peter der Stadt Salzburg. Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Audeckungshomepage aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent Student und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging.

 

 

Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.....

 

 

 Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen.

 

 

Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.

 

 

 

 

 

Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative. 

 

 

Herr Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Becker ein Missbrauchstäter war und denoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf, wie auch einige andere klerikale Missbrauchstäter und klerikale Missbrauchsvertuscher.

 

 

Mir kommt das Ganze so vor wie beim „PÄDOHOMO“ Groer, dem Wallfahrtsdiektor von Maria Roggendorf, für den sogar unterschwellig ein Seligsprechungsprozess läuft.  

    

 

 

  

Zurück zu Göttweig und über Abt Lashofers illegalen Besitz:

 

Sein Nachfolger, Abt Columban Luser, verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

    

 

 

 

 

 

 Woher das viele Geld kam, das Abt Lashofer privat besaß:

 

 

Ich berichtete oben schon über den Mönch, der ebenso wie ich wegen Groer aus einem Turmzimmer sprang, der aber allerdings dabei wirklich sein Leben verlor. Abt Lashofer spiele dann den Trauernden und weinte beim Begräbnis, nachher prozessierte er mit seinen Kirchenanwälten um die sehr hohe Erbschaft des jungen Mönchs. Der Vater von Frater Placidus hatte mehrere Firmen in der Möbelbranche, und er war mit all diesen Unternehmen Kunde der Kirchenbank Schellhammer und Schattera. Als dieser starb, erbte sein Sohn als junger Mönch fast alles. Das Stift Göttweig hält in der Kirchenbank Schellhammer und Schattera von allen Orden, die höchsten Anteile. Der Göttweiger Abt Lashofer war vermutlich damals schon im Vorstand dieser Bank, so wusste er über die Höhe des ererbten Vermögens seines jungen Konventmitgliedes bescheid. Somit hat er als Bankvorstand das Wissen ausgenützt und sich bereichert. Es wäre wert zu eruieren, ob die Kirche öfters von Kunden der Kirchenbank Schellhammer und Schattera auf ähnliche Weise (also mit Insiderwissen) deren Vermögen erbte. Und da wird die Kirche ja immer sehr aktiv, wenn es darum geht für hohe Beträge zu kämpfen.


 

 

 

 

  

 

 Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder das Vermögen erben.

 

 

Dieser verzichtete mit folgendem Statement, dass er gläubig sei und dieses Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte und, dass das Stift das Geld haben solle. So kam es in die Hände von Abt Luser, der auch niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat.

 

 

Erst lange später und nur im Zuge der Gerichtsverhandlung gegen das Stift stellte sich heraus, dass Abt Lashofer reich war und dass „angeblich“ niemand davon etwas im Stift wusste (wo doch jeder über jeden alles weiß) und weiters stellte sich heraus, dass Abt Luser das Geld an sich genommen hat, und davon wusste auch wieder im Stift niemand etwas.........

   

 

     Ein Göttweiger Pater entschlug sich sogar der Aussage, weil er dem Stift nicht schaden wollte. Mit Kardinal Schönborn wurde verhandelt, dass er dafür eine Pfarre der Erzdiözese Wien zu Betreuung bekommt.

 

 
 

 

 

        

  Im April 2010 informierte ich via Aussendung auch Kadinal Schönborn über das Treiben dieses Göttweiger Paters im Sängerknabenkonvikt des Stiftes während der 1980er – 1990er Jahre. Und das war bevor jener die Pfarre von Schönborn in Wien erhalten hat. Schönborn mimt nach außen gerne den Unwissenden oder den Aufdecker und Aufklärer seiner Täterpriester, in Wahrheit aber ist Schönborn leider ein Täterschützer und Vertuscher.

  
           

 Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nikola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. Und in diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat. Außerdem nahm er auch noch (dazu ebenfalls von mir völlig unaufgefordert) Stellung über die bereits von mir erwähnte Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse. Er schrieb, nachdem er meine Homepage gelesen haben muss (denn damals berichtete ich über das entwürdigende Spiel der Sektenreferate, die keine Verbindung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse herstellen wollten ausführlich auf all meinen Homepages): Nicolas Vater war Pastor in der evangelischen Kirche in der Dororteergasse. Die Kirche selbst, und die Sektenstellen (die staatliche, wie die kirchliche) stritten bei all meinen Kontakten immer ab, dass die Kinder Gottes je etwas mit der Dorotheergasse zu tun gehabt hatten. Gegen solche Hürden kämpfte ich eben Jahrzehntelang........Pater Christian Fichtinger von den Minoriten hatte immer Kontakt mit den Kindern Gottes in der Dorotheergasse und mich vermittelte er einmal zu deren blöden Sexspielchen.

   

 

 

 

 

 

 

       

 

Nach dem Sprung aus dem Turmfenster des Rekreationsraumes im Konventgarten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

   

 

 

 

 

    Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes.

 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde.

 

Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

 

 

 „Meine Kunst ist meine Rache“ und 20 Jahre lang wurde über mich geschrieben: Michael Tfirst ist ein Künstler, der sich seinen Frust von der Seele malt.

 

 

 
 
























Bilder meiner Kunstrichtung Kath.art waren auch im Wiener Künstlerhaus zu sehen:





















































































Und so hängen einige meine Bilder bei mir zu Hause herum, viele sind anderswo gelagert:
























































































































































 

 

Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:

 

 

Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde.


Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet.


Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“.

 

 

Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

 

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 

 

Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst?


 

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.


 

Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:












Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.

 

 

Dazu passt auch ein OGH Beschluss aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):


 

.........anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......

 

 

Und erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden......

 

 

Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):


 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).


 

DER VATER DES JUGENDLICHEN HAT HIER IN DEM NEUEN FALL VÖLLIG RICHTIG REAGIERT.

   

 

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat.


Erste Anzeigeversuche von Groeropfern gegen Groer wurden vom damaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Herrn Hofrat Dr. Emil Schüller, niedergeschlagen. Es handelt sich um dem Vater von Herrn Mag. Helmut Schüller. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams, wo auch Missbrauchspriester Mitglieder waren. Mag. Helmut Schüller mimte den Unwissenden, als aufgedeckt wurde, dass klerikale Missbrauchstäter bei der Pfarrerinitiative dabei waren, was für mich wiederum völlig unglaubwürdig ist, denn Schüller war ein Jahrzehnt Leiter der Ombudsstelle für klerikalen sexuellen Missbrauch.


Es war schon von Mitarbeitern im erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im Knabenseminar Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden. Sie schwiegen öffentlich und machten dafür Karierre z. B. im erzbischöflichen Finanzwesen oder im erzbischöflichen Palais, also kirchenintern schwiegen sie nicht und nach außen hin wurde seitens der Kirchenobrigkeiten weiter ordentlich vertuscht......

 

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit vom Stiftsturm. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 

Auf jeden Fall, als 1995 durch Ing. Josef Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Ing. Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm.

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

Der jetzige Bischof von Linz (Stand 2014) Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor P. Ludwig Schwarz, der zusammen mit P. Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die P. Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.

 

P. Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte P. Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nikola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband P. Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von P. Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

   

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), P. Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir P. Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stfit Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.

 

 

Ich war von 1974 bis 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig. Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. P. Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber kommen.

 

 

 Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

 

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. P. Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für P. Hermann (P. Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

 

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.

   

 Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.

 

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.

 

Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.

 

Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.

   

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 

Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 

 

 Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......

    

 

Im Canisiusheim, dem Priesterseminar in Horn/NÖ, hatte ich 1974/75 Gerhard Joppich als Sitznachbar.

 

Ich war von Abt Lashofer als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig ins Horner Priesterseminar geschickt worden und Gerhard Joppich war als Kandidat von Abt Koberger des Augustinerchorherrenstiftes Klosterneuburg nach Horn entsendet worden.

 

Gerhard Joppich erzählte mir, dass er von Angehörigen des Konventes der Augustinerchorherrn in Klosterneuburg zur Homosexualität erzogen worden sei. Abt Koberger war da mit im Spiel.

 

Joppich sagte mir auch, dass er irgendwie darunter leide. Er trat aus dem Priesterseminar aus und gründete in der Wiener Innenstadt das Why not (ein Szenelokal für Homosexuelle). Obwohl ich heterosexuell veranlagt bin, besuchte ich Gerhard einmal in seinem Lokal. Ich hielt mich aber nicht lange dort auf. Einige Monate später hörte ich, dass sich Gerhard Joppich umgebracht hat........

      

Im humanistischen Geist erzogene und charakterlich hochgebildete Persönlichkeiten wussten aus Übersetzungen vom Griechischen und Lateinischen, dass es im damaligen humanistischen Weltbild leider üblich war in der Oberschicht Knaben sexuell zu missbrauchen. Und deswegen schrieb in den 1970er Jahren der Benediktinerpater Berthold Flachberger aus dem Stift St. Peter in Salzburg an eines seiner minderjährigen Missbrauchsopfer: „Du sollst mein griechischer Götterknabe sein!“ Jenes Missbrauchsopfer war auch ein ehemaliger Kollege von mir aus dem Horner Priesterseminar.







ANHANG:

 

Hier ist der Artikel vom 02.02.2015 im Kurier über meine Klage gegen das Stift Göttweig. Ich legte weiter oben nur einen Link zu diesem Kurierartikel und ich machte auch vom Artikel im Printmedium ein Foto, dass ich ebenfalls weiter oben schon veröffentlichte, aber wie gesagt, in ausgeschriebener Form ist der Artikel zum Abschluss hier:

 


(Artikel Anfang) Unterlassungsklage gegen Stift Göttweig Missbrauchsopfer wehrt sich gegen Aussagen, Kardinal Groer sei unschuldig gewesen.

 


Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groërs stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen.


Der 56-jährige Wiener ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen.


Suizid-Versuch


Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Er fordert von den Benediktinern 500.000 Euro Schmerzensgeld. "Groër hat mich mehrmals belästigt." Der Druck des mittlerweile verstorbenen Groër sei es auch gewesen, der Tfirst in den 1970er-Jahren, als er selbst Kandidat des Stifts Göttweig gewesen sei, zwei Mal zu Selbstmordversuchen getrieben habe.

Von anderen Geistlichen sei er mehrmals sexuell missbraucht worden. Die von der katholischen Kirche eingesetzte Opferschutz-Anwaltschaft hat ihn dafür bereits entschädigt. Auch der Staat hat die Verbrechen offiziell anerkannt. Vor rund zwei Jahren sprach das Bundessozialamt dem Wiener eine Verbrechensopfer-Pension zu.


Verfahrenshilfe


Derzeit hat Tfirst ein Ansuchen auf Verfahrenshilfe beim Landesgericht St. Pölten eingebracht, wie Gerichtssprecherin Andrea Humer bestätigt. Die Klage, die bald folgen soll, betrifft aber nicht den Missbrauch an sich. "Da hat man wegen Verjährung kaum Chancen", sagt Tfirst. Er klagt auf Unterlassung von Behauptungen seitens des Klerus, dass Groër keine Schuld nachgewiesen werden könne. "Die Unschuldslamm-Hochjubelei muss aufhören."


Seitens des Stiftes Göttweig will man derzeit keinen Kommentar dazu abgeben. "Wir hören von der Klage zum ersten Mal von Ihnen", sagt Prior Maximilian Krenn. Tfirst habe diesbezüglich zum Stift keinen Kontakt aufgenommen. "Daher kann ich derzeit keine Stellungnahme dazu abgeben", sagt Krenn.


Tfirst hingegen erklärt, er trage noch immer schwer an den einschlägigen Erfahrungen mit diversen Priestern und dem Kardinal. Zudem sei er "schwerst retraumatisiert". Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groërs Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge.


Schweigeklausel


Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben (siehe Faksimile). An die er sich freilich nicht hält.


In der Erzdiözese Wien ist man über den Fall Tfirst gut informiert. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden."


1566 Opfer meldeten sich bei der Kirche


 

„Herr Tfirst  ist ein engagierter Aktivist“, weiß auch Herwig Hösele, Sprecher der Opferschutz-Anwaltschaft. Diese, als Klasnic-Kommission bekannte Einrichtung, entschädigt seit 2010 Missbrauchsopfer der katholischen Kirche. Einer ihrer ersten Klienten war Michael Tfirst.


Seit dem Jahr 2010 sind es – nicht zuletzt durch mediale Berichterstattung – sehr viel mehr geworden. „In den nun knapp fünf Jahren seit die Unabhängige Opferschutz-Anwaltschaft besteht, sind 1566 Meldungen beraten, bearbeitet und entschieden worden, die den Bereich der katholischen Kirche betrafen“, sagt Hösele.

1422 Entscheidungen soll die Kommission der Opferschutz-Anwaltschaft mittlerweile getroffen haben.  „Darunter 33 Ablehnungen, die anderen  1389 bestanden aus Zuerkennung von finanziellen Hilfeleistungen und Therapiestunden“,  erklärt der Sprecher.  Es wurden 18,2 Millionen Euro an finanziellen Hilfen und 47.000 Therapiestunden zuerkannt. „Eine Gesamtleistungen im Wert von rund 22,5 Millionen Euro.“ 140 weitere Meldungen konnten ohne Kommissionsbeschluss bearbeitet werden. 

(Kurier Artikel ENDE)





Im obigen Artikel meldet sich u. a. der Sprecher des Kardinals, Herr Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), zu Wort: Er meint, dass ich Groer nie zum Thema machte. 

 

In einem Artikel, den der Standard am 2. August 2002 unter dem Titel „Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen“ über mich verfasste, ist die Groerpassage, dass er mir sehr nahe gekommen ist, ja auch erwähnt, wie jener Brief von mir an den Kardinal im Artikel des Standard ebenfalls erwähnt wurde aus welchem dann der Satz mit der Groerpassage zitiert wurde, dass er mir sehr nahe kam. Und 2004 bekam ich das Schweigegeld von Kardinal Schönborn:


...............Sollte Michael Tfirst tatsächlich "alles erzählen, was passiert ist", könnte der Skandal um den einstigen Erzbischof Hans Hermann Groer ein Mailüfterl gewesen sein. "Ich lasse hundert Paffen auffliegen", droht der 46-jährige Tfirst im Gespräch mit dem STANDARD. Er könne, meint Tfirts, seinem ohnehin brisanten - dem STANDARD vorliegenden Brief - an Kardinal Christoph Schönborn noch Details und Namen folgen lassen. Minutiös schildert Tfirts in diesem siebenseitigen Schreiben, wie er als Bub in seiner Heimatpfarre in Wien von einem Mesner sexuell belästigt wurde. Auch, wie er später - mit 17 Jahren - von einem wegen seiner Arbeit in Zirkussen berühmten Priester zu intimen Massagetätigkeiten gezwungen worden sei. Und auch, wie ihm der spätere Kardinal Groer "sehr nahe" gekommen sei.......


Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher jetzt, im Februar 2015, behauptet, die Erzdiözese sei damals noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht."


Jetzt ist also der neue Sprecher von Kardinal Schönborn auch schon auf diesen Verleumdungszug gegen mich aufgesprungen, dabei dachte ich, seit er im Amt ist, dass er etwas unsichtiger als die anderen in Schönborns Umfeld sei, doch wie man nun sieht, weit gefehlt. Auch Herr Dr. Michael Prüller ist mit solchen extremen Falschaussagen mehr als rücktrittsreif, nicht nur der Herr Kardinal!



Und hier ist der oben erwähnte Artikel im Standard vom 2. August 2002:


Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen

Anwalt Rifaat kündigt Sammelklage noch im August an


Wien - "Denen wird hören und sehen vergehen." Sollte Michael Tfirst tatsächlich "alles erzählen, was passiert ist", könnte der Skandal um den einstigen Erzbischof Hans Hermann Groer ein Mailüfterl gewesen sein.

 


"Ich lasse hundert Paffen auffliegen", droht der 46-jährige Tfirst im Gespräch mit dem STANDARD. Er könne, meint Tfirts, seinem ohnehin brisanten - dem STANDARD vorliegenden Brief - an Kardinal Christoph Schönborn noch Details und Namen folgen lassen.


Minutiös schildert Tfirts in diesem siebenseitigen Schreiben, wie er als Bub in seiner Heimatpfarre in Wien von einem Mesner sexuell belästigt wurde. Auch, wie er später - mit 17 Jahren - von einem wegen seiner Arbeit in Zirkussen berühmten Priester zu intimen Massagetätigkeiten gezwungen worden sei. Und auch, wie ihm der spätere Kardinal Groer "sehr nahe" gekommen sei.

 


Selbstmorde von Priesterseminaristen


Weitere Enthüllungen, so Tfirst, könne er jederzeit nachliefern: Geschichten über (durch Missbrauch bedingte) Selbstmorde von Priesterseminaristen. Seine beiden Selbstmordversuche im Stift Göttweig "weil mir die so nachgestiegen sind." Geschichten, in denen auch Namen heute aktiver Kirchenoberer auftauchen würden.

Michael Tfirst hat sich jener Klagsgemeinschaft (vulgo "Sammelkläger") angeschlossen, die den Wiener Anwalt Farid Rifaat mit ihren Agenden betraut hat. Mitte August wird Rifaat namens seiner "derzeit etwa zehn" Klienten an die katholische Kirche herantreten. Damit "die Kirche sich mit diesem Kapitel auseinandersetzt." Aber auch, um Entschädigungszahlungen zu erreichen. Summen will der Anwalt noch keine nennen. Aber, "einige 100.000 Euro pro Person sind denkbar."


„Jahrzehntelang hat mir niemand geglaubt"


Michael Tfirst leidet seit seiner Jugend an Bulimie. "Jahrzehntelang hat mir niemand geglaubt," sagt er - und gibt zu, dass es ihm nicht nur darum geht, späte Gerechtigkeit zu erhalten.


Seitens der Erzdiözese Wien wird betont, dass der - mittlerweile pensionierte - Zirkuspriester in Deutschland und nicht in Österreich ansässig sei. Missbrauchsvorwürfe würden aber ernst genommen und penibel untersucht. Über die Reaktion auf die angekündigte Sammelklage von Farid Rifaat könne man allerdings erst reden, wenn diese tatsächlich vorläge.







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