09.04.17

Kunst von Michael Tfirst


Kontakt:

tfirst@gmx.at









Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs. Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs in Niederösterreich als Franz Alois Michael Gugler geboren.

 

 

  

Vorweg richte ich auch eine Frage an die höchsten Politiker Österreichs: Warum wurden in unserem Land bis dato immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft? Gerade diese Bischöfe und Äbte waren es doch die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet, doch leider löste ich damit aber immer nur Vertuschungsaktion aus. Im Alter von 15 – 20 Jahren machte ich bereits Meldungen. Ich dachte, dass da punkto Aufklärung auch ordentlich vorgegangen werde und dass der Staat dabei helfe. Leider half der Staat aber nur mit zu vertuschen. Mit der Zeit bemerkte ich, dass ich von den Bischöfen und Äbten aufs ärgste hinterrücks denunziert wurde. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle. Meine Bitten an sie blieben ergebnislos und ganz schlimm trieb es dabei die ÖVP in Niederösterreich, wo sogar mehrere Landeshauptleute alles unternahmen um Bischöfe und Vertuscheräbte gegen uns Opfer zu schützen. Herausragend in diesen Angelegenheiten ist das Stift Göttweig, das unter politischen Sonderschutz stand und steht. Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, mittlerweile bin im 62. Lebensjahr, auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker. Im Gegenteil. Also, werte und hohe Entscheidungsträger in der österreichischen Politik, wie wäre es einmal einem Herrn Tfirst (mir) öffentlich für seinen Mut zu danken und dafür auch mit Ehrenzeichen zu belohnen? Aber auch für meine künstlerischen Beiträge in der Gesellschaft müsste aus der ministeriellen Seite für Kunst und Kultur eine Ehrung erfolgen. Österreich, ich warte!

 

 

 

Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus und deswegen gründete ich als Künstler auch die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art und ich schaffe damit Kunst, die für sich selbst stehen kann).

 

 

 

Jahrelang war Frau Professor Gerda Matejka-Felden meine Kunstlehrerin. Ich war in den 1960er Jahren in ihrer Malklasse und viele Jahre danach, ab Beginn der 1980er Jahre, begann ich vorwiegend Kath.art Themen zu malen, deswegen bezeichne ich mich auch als den Gründer der Kunstrichtung "Kath.art". Die Kunstrichtung Kath.art gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus, deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben.

 

 

 

Außerdem glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden, ob ich das aber noch erlebe, ist eine andere Frage. 

 

 

 

Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ einmal als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen?

 

 

 

Eine Anmerkung: Zwischen längeren Textblöcken zeige ich immer wieder einige meiner Kunstwerke, u. a. auch Bilder meines Freimaurerzyklus "Mozart der Freimaurer" aus den 1980er Jahren. Wie und warum ich der jüngste Freimaurer Österreichs wurde, darüber berichte ich hier ebenfalls.

 

 

 

Ich möchte eingangs auch noch darauf hinweisen, dass ich nach einer etwas längeren Einleitung meine jüngste Vertuschungsanzeige vom Juni 2017 gegen Kardinal Schönborn als Brief an unseren Justizminister unter dem Titel: "Sehr geehrter Herr Bundesminister für Justiz Dr. Brandstetter, werter Kommilitone veröffentlichte. Als Kommlitone sprach ich ihn deswegen an, weil wir zeitgleich im Gymnasium in Horn in Niederösterreich waren.

 

 

 

Auch der ehrenwerte Deutsche Orden in Wien (gleich hinter dem Wiener Stephansdom gelegen), wo bis dato immer Hochadelige aus ganz Europa zusammenkommen um die Ordensfeste der Ritter vom Goldenen Vlies zu begehen, regelte sexuellen Missbrauch an Ministranten klosterintern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         

 

 

 

Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist.

 

 

 

 

Der Deutsche Orden in Wien vertuschte sexuellen Missbrauch. Ich nahm diesen Fall wieder zum Anlass, zusammen mit weiteren klerikalen Vertuschungsfällen ähnlicher Art, einen offenen Brief an unseren Bundesminister für Justiz zu schreiben, diesen veröffentlichte ich hier nach einigen weiteren einleitenden Absätzen.

 

 

 

 

Am 16.9.2017 brachte das im Profil online als Ankündigung einen kurzen Auszug von einem Artikel, der in der folgenden Printausgabe (38/2017) erscheint. Der Titel lautet: „Stift Klosterneuburg gibt Missbrauch vor 25 Jahren zu“ ….. 1991 im Stift Klosterneuburg ….. Augustiner Chorherr verging sich damals an einem minderjährigen Ministranten. Anzeige wurde nicht erstattet, da die Mutter das nicht wollte ……., 1996 wurde der pädophil veranlagte Mann in Rumänien eilig zum Priester geweiht ……. laut profil brachte das Stift Klosterneuburg den Mann nach dem Übergriff noch mehrere Jahre lang in einer Wohnung in Wien-Döbling unter, die im Besitz des Stiftes steht…….. Bernhard Backovsky, der Novizenmeister war, als der Übergriff passierte, soll sich laut profil-Recherchen noch 1997 bei ehemaligen Augustiner Chorherren in Deutschland für den Pfarrer eingesetzt haben. Unklar ist, wer dem pädophil veranlagten Geistlichen zur Priesterweihe in Rumänien verholfen hat. Das Stift Klosterneuburg bestreitet jede Beteiligung im Hintergrund……..

 

 

 

Nachdem ich das gelesen hatte, stellte ich eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Fall fest, den ich im Juni 2017 mit dem „Deutschen Orden“ in Verbindung brachte. Zugleich nahm ich diesen Fall wieder zum Anlass noch im Juni 2017 eine Vertuschungsanzeige einzubringen.

 

 

 

Wesentlich ist aber, was auch bei diesem konkreten vertuschten Fall punkto Gerichtsverhandlungen herausgekommen ist, das Verstecken der Täter in Klöster durch die Kirchenoberen. Das war auch sehr auffällig beim Skandal des St. Pöltner Priesterseminars, wo zig Alumnen ganz schnell von Bischof Klaus Küng (auch wieder allervermutlichst mit Duldung von Kardinal Schönborn) in Schweizer Klöster verfrachtet wurden, damit sie den notwendigen Aussagen beim Mordfall an ihrem Priesterstudienkollegen Steinkellner entgehen können.

 

 

 

 

Auf jeden Fall ist der Deutsche Orden in die Sache ordentlich involviert und zum Stift Klosterneuburg kann ich nur folgendes sagen: Im Canisiusheim, dem Priesterseminar in Horn/NÖ, hatte ich 1974/75 Gerhard Joppich als Sitznachbar. Ich war von Abt Lashofer als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig ins Horner Priesterseminar geschickt worden und Gerhard Joppich war als Kandidat von Abt Koberger des Augustinerchorherrenstiftes Klosterneuburg nach Horn entsendet worden. Gerhard Joppich erzählte mir, dass er von Angehörigen des Konventes der Augustinerchorherrn in Klosterneuburg zur Homosexualität erzogen worden sei. Abt Koberger war da mit im Spiel. Joppich sagte mir auch, dass er irgendwie darunter leide. Er trat aus dem Priesterseminar aus und gründete in der Wiener Innenstadt das Why not (ein Szenelokal für Homosexuelle). Obwohl ich heterosexuell veranlagt bin, besuchte ich Gerhard einmal in seinem Lokal. Ich hielt mich aber nicht lange dort auf. Einige Monate später hörte ich, dass sich Gerhard Joppich umgebracht hat.

 

 

 

 

ANFANG JUNI 2017 machte also die Staatsanwaltschaft in Deutschland bei der österreichischen Staatsanwaltschaft eine Anzeige, dass in Wien sexueller Missbrauch beim Deutschen Orden in der Wiener Singerstraße klosterintern geregelt wurde. Und was ist ENDE JUNI 2017? Am 29.6.2017 hat die deutsche Staatsanwaltschaft wieder in einem anderen Fall und wegen schweren sexuellen Missbrauchs in mehr als hundert Fällen, Anklage erhoben. Diese Ermittlungen sind laut österreichischer Staatanwaltschaft wegen Verjährung eingestellt worden. Plötzlich taucht ein Sachverständigengutachten auf, das dem klerikalen Missbrauchstäter verminderte Schuldfähigkeit attestiert. Was wird da seitens der Kirche und des Staates Österreich gespielt? Echt grauslich ist das Ganze!


   


 

Ziemlich gegen Ende dieses leider sehr lang gewordenen Posts mit dem Titel "Kunst von Michael Tfirst" bringe ich auch meine gesamte Missbrauchsopfervitae. Da berichte ich was mir so alles in der Volksschule bei den Schulbrüdern, in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, in der Pfarre Alservorstadt, im Stift Göttweig und auch anderswo durch Kleriker passiert ist. 

 

 

 

Ich gestaltete Aufrufe, u. a. in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren erfolgreich und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit, und Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie die Pilze aus dem Boden. Seit 1999 konfrontierte ich auch mehrere österreichische Bundeskanzler, begonnen habe ich mit Kanzler Klima, endlich eine Art Missbrauchsuntersuchungskommission für uns Kirchenopfer in Österreich zu installieren. Letztendlich nahm sich Bundeskanzler Schüssel der Sache für eine Missbrauchskommission an und er tüftelte er mit Kardinal Schönborn länger herum, wie man meinem Wunsch nach einer übergeordneten Kommission nachkommen könne. Dr. Schüssel empfahl von seiner Partei (ÖVP) die abgewählte Landeshauptfrau Klasnic für diese Sache, weil sie sehr kirchentreu ergeben ist. Dann wurden von Frau Klasnic 2010 verschiedene Entschädigungsstufen auf Basis der österreichischen Zwangsarbeiterregelung entwickelt und das war der Beginn der Klasnic-Kommission. Auf meinen Einwand, dass wir Missbrauchsopfer doch keine Zwangsarbeiter sind, wurde nicht reagiert.

 

 

 

Ich war auch 2006 der Stein des Anstoßes dafür, dass endlich der Begriff Seelsorger als Täter im Gesetzestext Einzug fand.













    

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

 

 

 

Meine neueste Vertuschungsanzeige gegen Kardinal Schönborn habe ich am 13. Juni 2017 bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft und beim Justizminister selbst eingebracht. 

 

 

 

Es ging dabei neben etlichen vertuschten Missbrauchsfällen u. a. auch um die Vertuschung eines Missbrauchsklerikers, wo das örtliche Umfeld rund um die Ritter des Goldenen Vlieses war. Eine nicht minder bedeutsame Rolle kommt da auch dem Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn zu, der als "Aumonier" (Ordenskaplan) für die geistlichen Belange des Ordens vom Goldenen Vlies zuständig ist. Schönborn ist zugleich auch Ehrenritter des Deutschen Ordens, in dessen Räumlichkeiten der sexuelle Missbrauch stattfand, der dann "ordensintern" geregelt wurde (was immer das auch heißen mag). Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist.

    

 

 

Die Göttweiglüge:

 

 

 

Ich war von 1974 – 1979  Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. Wegen dem Massenmissbrauchstäter und späteren Kardinal Groer (Göttweig war Groers Heimatkloster) sprang ich von einem Stiftsturm in die Tiefe. Ich konnte ihm aber immer ausweichen, trotz ärgster Anbahnungsversuche. Jahre später sprangen wieder wegen Mitbruder Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich einen Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel "Die fliegenden Mönche von Göttweig" (oder) "wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten" geschrieben. Göttweig konnte mit Hilfe der höchsten Politiker des Landes die Missbrauchstaten von Groer lange vertuschen.

 

 

 

Da ich nach meinem Sprung vom Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade.

 

 

 

Seit Mitte der 1970er Jahre rede ich offen über das Treiben Groers und informierte auch Abt Lashofer über Groers sexuelle Abartigkeiten. Dass ich aber damit eine Vertuschungsaktion auslösen sollte, war mir natürlich nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort (Mitte der 1970er Jahre) vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.

 

 

 

Jährlich wird bis dato unter Ausschluss der Öffentlichkeit am Todestag von Kardial Groer, unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw., an dessen Grab eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" abgehalten. 






Auf Fotos sieht man auch, dass schon sehr viele Votivtafeln am Grab des Kardinals (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden. 















































































Göttweig ist nach wie vor nicht öffentlich bereit dazu zu stehen, dass Groer Täter war. Außerdem fallen bis dato alle paar Jahre Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. Dennoch gibt Frau Elina Garanca unter dem Titel "Klassik unter Sternen" jeden Sommer Stiftskonzerte im Stift Göttweig und die großen Europaforen finden auch immer in Göttweig statt.

  

 

 

 

Also, ich überlebte zum Glück meinen Sprung vom Turm und ich wurde Künstler, war ich doch schon viele Jahre davor Kunstschüler von der legendären Frau Dir. Prof. Gerda Matejka-Felden (sie gab mir bereits ab meinem 6. Lebensjahr Maluntericht).

 

 

 

Die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus, deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben. Außerdem glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden (ob ich das aber noch erlebe, ist eine andere Frage). Wird vielleicht eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ einmal als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen?

 

 

 

Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben, ich war auch Familienalleinerhalter (Gattin und 3 Söhne), also übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus. Fast alle Künstler haben einen anderen Brotberuf, die meisten gehen einem Lehrauftrag als Kunstlehrer nach, nebenbei malen sie. Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und einige Jahre als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw.



    

 

 

 

 

 

 

 

Zum AMS: 1998 hätte ich wegen plötzlicher Sparmaßnahmen 380 Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung von Frau Sozialministerien Hostasch (SPÖ, also von der sozialistischen Partei, der man eigentlich solche Anweisungen nicht zutrauen sollte) anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen. So wurde arbeitswilligen Müttern, die sogar vor oft Ablaufen ihrer Karenzzeit wieder in einen Job einsteigen wollten laut Ministerin Hostasch einfach der Zuschuss für die Kindergartenbeihilfe gestrichen und das hätte ich bei hunderten Müttern durchführen sollen. So blieben diese Mütter halt daheim und in folge hätte ich ihnen, als deren zuständiger AMS Berater, den Arbeitslosenbezug gesamt streichen sollen. Ich widersetzte mich hier mutig und öffentlich der menschenunwürdigen Ministerweisung und ich machte darauf (noch aktiver AMS Berater) weitere Aufdeckungen von mir im AMS von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw. publik.

 

 

 

 

 

  

 

 

 

Trotz all dem Schrecklichen, das ich als klerikales Missbrauchsopfer erleben musste habe ich auch viel Glück gehabt (vielleicht auch deswegen, weil ich immer ein Kämpfer war und auch noch bin). Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2017 sind das schon 36 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM (HTL) maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie arbeiteten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen. Und ich hatte seinerzeit das Glück in die Malklasse von Frau Prof. Matejka aufgenommen zu werden und dass ich dadurch ein anerkannter Künstler werden konnte.

 

   

 

Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und ich wurde kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs (so ging ich also in die Geschichte Österreichs als der jüngste Freimaurer Österreichs ein). Als ich aber schon nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet, bin aber im Herzen bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner ist. In den 1980er Jahren malte ich einen großen Zyklus (über 60, teils sehr große Ölbilder) zur Freimaurerthematik mit dem Titel "Mozart der Freimaurer". Die Bilder wurden tlw. auch Logenintern ausgestellt.

 

 

 

Was mir aber dennoch sehr positiv in Erinnerung blieb: Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren. Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“!

 

 

 

Zu Göttweig (Groers Heimatkloster): Bis dato fallen alle paar Jahre Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden auch bei Gerichtsverhandlungen gegen Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Es ging bei den Verhandlungen auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar! 



















Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen: Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden). 

 

 

 

Auf Pressekonferenzen machte ich über das permanente kriminelle Treiben im Stift Göttweig aufmerksam. Konsequenzen gab es nie. 

 

 

 

Am 20.5.2010 (drei Wochen nach deren Entstehung) referierte ich stundenlang vor der Klasnic-Kommission, allerdings nur vor einigen Mitgliedern (da glaubte ich noch daran, dass Frau Klasnic aufrichtig und ehrlich an die Sache herangeht, was sich aber leider bald als großer Irrtum heraustellen sollte). 

 

 

 

Ich forderte in meinem Referat vor der Kommission auch, dass sie sofort gegen das Benediktinerstift Göttweig aktiv werden soll, weil wieder aktuelle Fälle auftauchten. 

 

 

 

Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die ehemalige ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne. 

 

 

 

Ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig (unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca im Sommer immer große Stiftskonzerte im Stift Göttweig und die großen Europaforen finden auch immer in Göttweig statt. 

 

 

 

Dr. Erwin Pröll (Landeshauptmann von Niederösterreich) feierte im Dezember 2016 in Göttweig mit 3000 Gästen seinen 70. Geburtstag. 2009 schrieb ich Landeshauptmann Dr, Pröll einen Brief, in dem ich ihn ersuchte, das Ehrenzeichen, welches seinerzeit vom Land Niederösterreich an Groer verliehen wurde, posthum abzuerkennen. Dr. Pröll antwortete mir: „Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt eine rechtskräftige strafrechtliche Verurteilung voraus.“ Leider wurden einige Ansätze von Groeropfern gegen diesen gerichtlich vorzugehen immer von Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt.





2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Das FPÖ Medium ZUR ZEIT beschrieb das Buch am 7. 11.2013 in der Ausgabe Nr. 43 – 44 auf den Seiten 38 – 39 ausführlich.

 

 

 

Ich veröffentlichte früher auf meinen Blogs eine 39seitige komplette Korrespondenz, die zeigt, dass der Göttweiger Abt Lashofer schon Jahre vor der päpstlichen Visitation 1998 über die sexuelle Abartigkeit von Groer voll informiert war – und zwar nicht nur von mir während meiner Zeit als Kandidat im Stift Göttweig, die von 1974 bis 1979 dauerte, und wobei ich ihm sagte, dass Mitbruder Groer sexuell abartig ist - aber Abt Lashofer war leider jahrzehntelang der Vertuscher von Groers Missbrauchsfällen. In einer geheimen Korrespondenz über Groer handelte es sich auch um einen Mönch, den Groer ebenfalls mehrmals in Göttweig – wie Frater Placidus - sexuell missbrauchte und dem Groer auch 100.000 Schilling (ungefähr € 7.000) abgenommen hat. Geld, das die Mutter für ihren Sohn zusammengespart hat. Denn Groer war oft sehr aggressiv beim Geldeinsammeln für den Bau seines Klosters, wo er jetzt begraben liegt. In dieser Korrespondenz steht auch, welche sexuelle Abartigkeiten Groer mit dem Mönch machte, und dass auch dieser Mönch nur wegen Groers Übergriffen für Jahre ins Irrenhaus kam, und weiters steht in dieser Korrespondenz auch, dass sich die Schwester des Opfers aus lauter Gram über diese Sache umbrachte.......

 

 

 

Wie schon eingangs erwähnt zeige ich zwischen den Textblöcken immer wieder einige meiner Kunstwerke.






















































  




Der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), diffamierte mich als klerikales Missbrauchsopfer erst 2015 öffentlich in der Tageszeitung Kurier.

 

 

 

Ein kurzer Auszug aus dem Kurierartikel: „Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groërs Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn….. dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3.700 Euro ……. dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben an die er sich freilich nicht hält ….. In der Erzdiözese Wien ist man über den Fall Tfirst gut informiert.

 

 

 

Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. ……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." (Ende des Auszugs aus dem Kurierartikel). Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. 2002 (fast zwei Jahre vorher) in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" über mich zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schweigegeld von Kardinal Schönborn bekam ich erst im Jänner 2004.

 

 

 

 

 

 

 

Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher dann im Februar 2015 und in aller Öffentlichkeit im Kurier behauptet, die Erzdiözese sei 2004 noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."




Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“




In TVs machte ich meine ganz großen Aufrufe (das war viele, viele Jahre vor der Klasnik-Kommission, die erst 2010 installiert wurde). 2004 in der ORF Sendung “Vera“ (2003 in der Sendung „taff“ schon in Deutschland, dann auf ATV, Puls4, usw.....), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine öffentlichen Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Außerdem entstanden und entstehen bis dato unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid, aber Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine und die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.

 

 

 

4 von 10 Nonnen werden sexuell missbraucht

 

Vier von zehn Nonnen werden sexuell missbraucht

   

 

 

 

1996 haben sich fast 1200 Klosterschwestern an einer ausführlichen Studie in den USA beteiligt. Das Ergebnis der Studie war, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. Danach wurde dieses erschütternde Ergebnis auf Wunsch der Kirche unter Verschluss gehalten. Seit 2004 weise ich permanent auf diese Studie hin.

 

 

 

Als ich in der ORF Sendung VERA im Jahre 2004 wieder einmal einen öffentlichen Aufruf machte, dass so wie ich, viele klerikale Missbrauchsopfer ihre Leidensgeschichte endlich auch öffentlich machen sollen, wurde ich nach der Sendung von einem Zuseher auf folgende Studie aus den USA aufmerksam gemacht:

 

 

 

„Vier von zehn Klosterschwestern werden mindestens einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von Priestern.“

 

 

 

Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon in den USA betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch".

 

 

 

Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.

 

 

 

Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. 1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, die Presse griff das Thema aber nicht auf.

 

 

 

Viele der Nonnen sind "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.

 

 

 

Von hiesigen Redakteuren hörte ich seit 2004 nur, dass dieses Thema für Österreich nicht von Interesse sei. Seit 2005 erwähnte ich die Studie auch schon auf etlichen meiner diversen Homepages/Blogs.

 

 

 

 

 

Auszüge aus dem Artikel:

 

 

 

 

............"The bishops appear to be only looking at the issue of child sexual abuse, but the problem is bigger than that,"..........

 

 

 

 

A national survey, completed in 1996 but intentionally never publicized, estimates that a "minimum" of 34,000 Catholic nuns, or about 40 percent of all nuns in the United States, have suffered some form of sexual trauma.

 

 

 

 

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.

 

 

   

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.

 

 

 

 

"These women have been the stalwarts of the church for centuries, and a significant percentage of them have been victimized as a result of the structure of the very institution to which they have dedicated their lives," said study co-author John T. Chibnall, a research psychologist and associate professor at St. Louis University.

 

 

 

 

Study is kept quiet

 

 

 

 

Findings of the study were published in two religious research journals in the spring and winter of 1998 but have never been reported by the mainstream press.

 

 

 

 

The pilot survey warned of strong "emotional inhibitions" against coming forward to report sexual victimization. "There is fear of unleashing powerful forces which will lead to more trouble than benefit." The report of the pilot survey also said it was hoped the survey information could be more widely disseminated "without attracting undue interest from the public news media"............

 

 

 

 

E-mail: billsmith@post-dispatch.com

 

 

Phone: 314-340-8125

 

 

 

 

 

 „...........Den missbrauchten Schwestern wurde nicht geglaubt. Frauen seien immer selbst als Verführerinnen dargestellt worden. Wurden sie missbraucht, sei ihnen eine Mitschuld angelastet worden.


 

 

 

 

 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

         

 

 

 

        


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




































              
 

 

Bei dem zurzeit weltweit anhaltenden Religionsstress (Islamterror) möchte ich darauf hinwiesen, dass auch der Staat Österreich die Vertuschungen bei den klerikalen Missbräuchen unserer christlichen Hauptreligion im großen Maß durchgehen ließ. 

 

 

 

Auch das bezeichne ich als Religionsstress. Eine ordentliche Aufarbeitung der vielen Missbrauchsskandale wurde bis dato noch immer verhindert, weil hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Polizei und Justiz nicht nur fest in der katholischen Kirche verwurzelt sind, sondern auch häufig die gleichen Internate besuchten wie der Klerus und so besteht eine Aufarbeitungsblockade bei immens vielen Kirchenskandalen aller Art. Der Staat propagiert unentwegt, dass er die Religionsfreiheit schützt. Factum ist, dass der Staat seine Bürger nicht vor den negativen Folgen von Religionen und deren Paranoiastrukturen, wie Missbrauch, Verhetzung, Exorzismusblödsinn, usw., schützt oder auch je schützen wollte.

 

 

 

Noch einmal: Eine ordentliche Aufarbeitung der vielen Missbrauchsskandale wurde bis dato verhindert und jetzt ist der nächste Religionsstress da, alle schauen blöd, vertuscht wird, Religionsfanatiker hetzten weiter auf.

  


 

Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben: „…………….. Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie haben aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt ……………




Negative Folgen durch religiöse Texte und Gebete: Der Staat propagiert unentwegt, dass er die Religionsfreiheit zu schützt. Factum ist, dass der Staat seine Bürger nicht vor den negativen Folgen von Religionen und deren Paranoiastrukturen, wie Missbrauch, Verhetzung, Exorzismusblödsinn, usw., schützt oder auch je schützen wollte. Ich war von 1974 – 1979  Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Heimatkloster von Missbrauchskardinal Groer). Während meinen ca. 50 und meist mehrtägigen Aufenthalten innerhalb von 5 Jahren im Stift nahm ich oft an den mehrmals täglich stattfindenden Chorgebeten teil. Einmal sprach ich Abt Lashofer auf diese blutrünstigen Texte an und er erklärte mir, dass diese Psalmen in allen Klöstern des christlichen Abendlandes während der Chorgebete gebetet und gesungen werden! (einige Auszüge): „……..Gott wird zerschmettern das Haupt seiner Feinde….Gepriesen sei der Herr, der meine Hände unterweist zum Kampf….meine Finger zum Krieg….meinen Feinden jagte ich nach und erreichte sie, und ich kehrte nicht um, bis ich sie aufgerieben hatte...vor ihm zittern die Völker, alle Gesichter erglühen…wer wird für mich aufstehen gegen die Übeltäter.......ich will sie zerschmettern; sie sollen mir nicht widerstehen und müssen unter meine Füße fallen…der Gott, der mir Rache gibt und zwingt die Völker unter mich …damit du sie zerschmetterst, damit dein Fuß im Blut watet, damit die Zunge deiner Hunde ihr Teil bekommt von den Feinden………“ Ich dachte mir, niemand außerhalb der Klöster weiß, was da täglich gebetet wird. So viel zu unserer Hauptreligion. Zum Islam: Im Koran steht in der Sure 5 Vers 51: "Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden! Sie sind einander Freunde. Wer von euch sich ihnen anschließt, der gehört zu ihnen. Siehe, Gott leitet die Frevler nicht recht."



 

Ednan Aslan verfasste eine Studie zu den Islamkindergärten in Wien, die von der Stadt Wien immer sehr gut gefördert wurden. Aslan hat auch sonst schwere Vorwürfe gegen die Stadt Wien erhoben, z. B. dass Beamte der für Kindergärten zuständigen Magistratsabteilung MA 11 eine ehemalige Mitarbeiterin Aslans unter Druck setzen. Weiters stellte Aslan auch den Vorwurf der Manipulation von Aktenvermerken in den Raum. Die Stadt wies die Beschuldigungen zurück und prüfte selbst rechtliche Schritte gegen Aslan. "Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die Ednan Aslan gegen die MA 11 erhoben hat", sagt ein Sprecher der MA 11, "diese könne man nicht auf sich sitzen lassen".

 

 

 

Zur MA 11: Ich persönlich kann leider auch nichts Gutes über die MA 11 sagen, denn auch der zur Berühmtheit gelangte Wiener Kinderheimskandal war nur ein „kleines Kapitel“ der Wiener Jugendwohlfahrt (jetzt MA 11). Die Stadtregierung lehnt bis dato die Aufarbeitung der anderen vielen skandalösen Fälle der Wiener Jugendwohlfahrt aus den letzten Jahrzehnten permanent ab um weiteren Entschädigungszahlungen zu entgehen. Es hat sich leider bei den Rathausverantwortlichen punkto ehrlicher Aufarbeitung dieser Skandale auch nach 60 Jahren gar nichts geändert. Recht wird weiter gebogen, es wird weiter ordentlich vertuscht und gelogen.

 

 

 

Viele tausende Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt wollen ebenfalls als Opfer anerkannt werden. Ich wurde 1956 als Bastard geboren und die Wiener Jugendwohlfahrt war für fast 13 Jahre mein Vormund und sie hat ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigt. Die MA 11 sieht nach wie vor keine Veranlassung ebenfalls Kommissionen einzurichten, um wie für den Heimkinderskandal, allen Betroffenen Entschädigungen zu zahlen und endlich einmal den Gleichheitsgrundsatz von allen Betroffenen der Wiener Jugendwohlfahrt anzuerkennen.

 

 

 

Stadtrat Oxonitsch (lange MA 11 Chef) war der ärgste Verhinderer in dieser Sache, in die ich jahrelang Bewegung bringen wollte. Meine diesbezüglichen Mails an Gemeinderatsmitglieder bleiben unbeantwortet, ein FPÖler antwortete mir nur, dass er keine „SINNENTLEERTEN MAILS“ von mir mehr haben wolle, sonst klage er. Und meine Bitten, dass Bürgermeister Häupl endlich grünes Licht gäbe, dass sich der Gemeinderat ordentlich und ehrlich mit dem Thema beschäftigten soll, blieben unerhört. Die Begründung aus Häupls Büro: „Das würde ja noch viel teurer kommen, als die bis dato geleisteten Entschädigungen von über 40 MIO Euro an die Wiener Heimkinder.“…………. So viel zur MA 11.

 

 

 

Jahrelang war Frau Professor Gerda Matejka-Felden meine Kunstlehrerin. Ich war in der Malklasse von Frau Prof. Matejka Felden (das war in den 1960er Jahren) und viele Jahre danach (ab Beginn der 1980er Jahre) begann ich vorwiegend Kath.art Themen zu malen und deswegen bezeichne ich mich auch als den Gründer der Kunstrichtung "Kath.art".

  

    

 

Den australischen Kardinal George Pell habe ich auch schon vor Jahren (ebenfalls von einem Foto) portraitiert, da seit Jahrzehnten gegen ihn Missbrauchsvorwürfe erhoben werden. Als Finanzchef des Vatikans hat er im Juni 2017 angekündigt, sein Amt vorübergehend niederzulegen, denn Behörden in Australien haben jetzt endlich ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellen Missbrauchs gegen den 76-Jährigen eingeleitet. Zugleich wurde bekannt, dass die Kirche in Australien als Ausgleich an ihre Missbrauchsopfer ca. 300 Millionen Euro gezahlt hat. In Österreich haben sich ungefähr die Hälfte an Opfern (gegenüber der australischen Opferzahl) gemeldet und Frau Klasnic hat nur ca. 20 MIO an uns Opfer bezahlt (mehr wollte Kardinal Schönborn nicht hergeben).

 

 

 

Kurzes noch zu Frau Klasnic: Als Klasnic-Kommissions Vorsitzende tourt Frau Klasnic mit Ihrem Lebensgefährten Hösele permanent durch die Lande und hält Vorträge, dass sich die Kirche mit den 20 MIO an Entschädigungszahlungen an uns Kirchenopfer so sehr übernommen habe (Herr Hösele, war immer schon Sprecher von Frau Klasnic, auch unter ihrer Zeit als Landeshauptfrau, jetzt ist er eben der Sprecher der Klasnic-Kommission und hat leider in alle Akten Einsicht). Auch vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche wegen uns Opfer übernommen hat. So fällt also die Leiterin der Kommission, die angeblich für uns Opfer installiert worden ist, uns, den Betroffenen in den Rücken (Frau Klasnic und Herr Hösele betreiben gemeinsam auch mehrere PR - Agenturen, also wissen sie, wie man Dirty Campainings führt). Frau Klasnic referiert also immer wieder, dass sich die arme Kirche wege uns Opfern so sehr verausgabt hat, aber so nebenbei kauft das schon an Grund und Boden sehr reiche Benediktinerstift Admont von der Wohnbaugesellschaft Buwog 276 Eigentumswohnungen. Und um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben hat die Kirche immer Geld zu Verfügung, aber für uns Opfer nicht. Wie anständig hätte mit diesem Betrag den Opfern wirklich einmal ordentlich geholfen werden können, wo noch dazu die Benediktiner in Österreich sehr viele Missbrauchsopfer fabrizierten. Über den Opus Dei Filz in der Klasnic-Kommission berichte ich nach einigen Absätzen auch noch genauer. Jetzt zitiere ich aus einem Zeitungsartikel über den Herberstein-Prozess: "..........................Waltraud Klasnic (ÖVP) ist als Zeugin befragt worden. In einer stundenlangen Befragung rückte sie einige Aussagen von Andrea Herberstein zurecht. "Haben Sie signalisiert, dass es das Geld geben wird? Wie soll sonst jemand investieren, wenn er nicht weiß, wie viel er bekommen wird?", fragte die Richterin. "Wenn Sie unter Signal ein aufmunterndes Wort verstehen, dann hat es das gegeben, aber keine Zusage." Auf eine konkrete Summe ließ sich Klasnic auch bei mehreren Versuchen der Richterin nicht festlegen: "Ich habe ganz sicher gesagt, dass wir einen Weg finden werden, um zu helfen", so ihre Antwort ..................................." Zuerst etwas in Aussicht stellen und dann sagen „ich kann mich nicht erinnern“, das gleiche verachtende Spiel spielte Frau Klasnic bei etlichen Missbrauchsopfern mit Ihrer Klasnic-Kommission. Zu so einem Herumschrauben an Worten muss man einmal fähig sein, echt unglaublich und einfach grauslich. Aus Polizeikreisen erhielt ich 2012 folgende Informationen, die mich veranlassten mehrmals folgende Fragen (die naturgemäß unbeantwortet blieben) an Frau Klasnic (die damals auch Ethikratsfrau der ÖVP war) zu richten: Gab es früher Strafmandate für den eigenen Transportbetrieb, die nicht gezahlt wurden? Ließ die Zahlungsmoral bei Strafmandaten im eigenen Transportbetrieb zu wünschen übrig? Haben Sie als Landesrätin für Verkehr und später als oberste Regierungschefin ihres Bundeslandes gegen Strafmandate ihres selbst aufgebauten Transportbetriebes mittels Stornierungen von Strafmandaten interveniert? Und nachdem ich mich 2011 nach fast einjährigem Bestehen bei der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-6l7XWIgxsNw/WTF2yahn6tI/AAAAAAAAe_4/0p0dEcM2YNgMniSwsdBGNw64LrCjMuPpwCLcB/s1600/Opferschutzanwaltschaft%252C%2BStiftung%2BOpferschutz%252C%2BKlasnic%2BKommission%252C%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

 

Wenn also laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.


 

 

Ich möchte noch einmal zum dem bereits Eingangs erwähnten vertuschten sexuellen Missbrauch beim Deutschen Orden in Wien, wo bis dato immer Hochadelige aus ganz Europa zusammenkommen um die Ordensfeste der Ritter vom Goldenen Vlies zu begehen, folgendes sagen:


 

 

Ich hielt in einem Schreiben an unseren Justizminister mit dem Titel „vertuschter sexueller Missbrauch im Deutschen Orden“ fest, dass der Beschuldigte nach der Profess einen Ministranten missbrauchte - die Anklage wurde klosterintern geregelt. Der mutmaßliche Täter bat um Entbindung von seinem Gelübde, verließ das Kloster, wohnte aber einige Jahre in einer klostereigenen Wohnung in Wien. Benanntes Kloster war der Deutsche Orden in der Wiener Singerstraße. Hochadelige aus ganz Europa kommen dort immer zusammen, um die Ordensfeste der Ritter vom Goldenen Vlies zu begehen. Eine nicht minder bedeutsame Rolle kommt dem Wiener Erzbischof Christoph Schönborn zu, der als "Aumonier" (Ordenskaplan) für die geistlichen Belange des Ordens zuständig ist. Zu den Ordensrittern gehören auch regierende Fürsten.

 

 

 

Noch einmal: Jeder sexuelle Missbrauch stellt ein gerichtlich strafbares Delikt dar, das von der Staatsanwaltschaft zu verfolgen und in weiterer Folge in einem Strafprozess den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend zu ahnden ist. Dass auch die Gemeinschaft des Deutschen Ordens unsere Gesetze derart missachte und einen sexuellen Missbrauchsfall (Anfang bis Ende der 1990er Jahre) einfach „klosterintern regelte“ finde ich extrem schlimm, noch dazu wo gerade ich auf solche ähnliche Sachen seit 40 Jahren permanent öffentlich aufmerksam mache. Als ehemaliger Kircheninsider weiß ich, dass alle Klostervorsteher (wie Äbte, Provinziale oder Pröbste) immer bei solchen Missbrauchsfällen (wo sogar Entschädigungen, bzw. Schweigegelder bezahlt wurden), immer Hand in Hand mit dem Ortsbischof arbeiten (arbeiten müssen), das gab es immer schon und heute ist das auch noch so. Natürlich (aus kirchlichem Selbstschutz) wird nach außen hin von den Kirchenoberen alles gekonnt abgestritten, wenn dann Informationen und Daten bei den Missbrauchssachen offenkundig werden, werden auch nur so schwammige Informationen wie „in einem Kloster in Österreich… usw. freigegeben. Und dann wird seitens aller darin Verstrickten der Kirchenoberen immer abgewartet, ob während der gesetzlichen Verjährungsfrist etwas an die Öffentlichkeit kommt oder nicht. Ich erwähnte in meinem Schreiben, dass Schönborn der damals zuständige Ortsbischof war, er ist immerhin seit 26 Jahren Bischof (in Wien), seit 22 Jahren als Erzbischof und Kardinal Vorsteher der Wiener Diözese. Es kann aber auch durchaus sein, dass er (selbst Hochadeliger) auch schon davor Kaplan (Aumonier) des Ordens vom Goldenen Vlieses war, wo die Ordenskollanen in der Schatzkammer des Deutschen Ordens liegen und wo überhaupt eine mehr als sehr tiefe Verbindung vom Deutschen Orden zur Wiener Diözese besteht.

 

 

 

Und hier ist mein (vom 13.6.2017) eingangs erwähnter Brief (Vertuschungsanzeige gegen Kardinal Schönborn) an den Justizminister:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Bundesminister für Justiz Dr. Brandstetter, werter Kommilitone (wir waren zeitgleich im Horner Gymnasium)!

  

 

 

Als ehemaliger Kircheninsider und als sexuelles Missbrauchsopfer von Klerikern wünsche ich, dass es beim Kampf gegen die klerikalen „Missbrauchsvertuschungen“ endlich einige offene und mutige Leute in der Justiz und Polizei wagen „dürfen“, schonungslos vorzugehen und vor allem, dass man sie seitens der Justiz auch wirklich daran arbeiten lässt. Wieder wird ein Fall publik, wo gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle. Gegen Schönborn machte ich in ähnlichen Fällen schon etliche Anzeigen, die mit den abstrusesten Absagen seitens der Staatsanwaltschaft zurückgelegt wurden, wie u. a., dass mich persönlich das ja nicht betreffe, was ich Kardinal Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-0vHsNSxpTx4/WU0R_cp2PZI/AAAAAAAAfIg/XAwy4SKauBkfqH2TRwh9cPenATjmGrVBQCLcBGAs/s1600/Kardinal%2BSch%25C3%25B6nborn%252C%2BZur%25C3%25BCcklegung%2Bvon%2BMichael%2BTfirsts%2BAnzeige.jpg



  

 

Am 8. und 9. Juni 2017 veröffentlichten etliche Medien online und auch im Printbereich folgendes (Hier z. B. ist der Onlinetext der „Kleinen Zeitung“ vom 8.6.2017): „……….Missbrauch von Ministrant in Österreich: Anzeige in Würzburg - Wegen sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Ministranten hat das Bistum Würzburg (Bayern) einen Priester im Ruhestand angezeigt. Der Vorfall soll sich bereits Anfang der 1990er-Jahre in einem Kloster in Österreich ereignet haben. Die Recherchen des Bischöflichen Ordinariats kamen nach Medienanfragen ins Rollen", sagte ein Bistumssprecher am Donnerstag. Der heute 55 Jahre alte Mann sei nach den Recherchen des Bistums mit den Vorwürfen konfrontiert und angezeigt worden. Bei dem mutmaßlichen Opfer soll es sich um einen damals 15 oder 16 Jahre alten Burschen handeln. Nähere Angaben zu dem Kloster in Österreich machte ein Sprecher des Bistums auf Anfrage der APA nicht……….“

 

 

 

Ich suchte in dieser Causa bei google nach weiteren Berichten und fand sofort etliche, aber wieder nur mit der Meldung, dass ein ehemaliges „Mitglied einer Ordensgemeinschaft“ aus Österreich wegen sexuellem Missbrauch eines minderjährigen Ministranten in Würzburg angezeigt wurde. „Sex mit Bub: Priester in Pension angezeigt“. Der Verdächtige wurde bereits wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Nun wurde ein weiterer Fall bekannt - in Österreich. - Wegen sexuellen Missbrauchs eines minderjährigen Ministranten…“

 

 

 

Anhand meiner privaten Unterlagen konnte ich schnell eruieren, dass es sich bei dem Kloster in Österreich um den Deutschen Orden handelt, und deswegen erlaube ich mir hiermit wieder einmal einen Fall von sexuellem Missbrauch der Röm. kath. Kirche Österreichs und die Muster der kirchlichen Vertuschung in Österreich aufzuzeigen.

 

 

 

Die Retourkutschen, die ich bis dato seitens der Kirche (leider auch des Staates) für meine vier Jahrzehnte lange Pionier- und Aufdeckerarbeit beim schonungslosen Aufzeigen dieser klerikalen Schamlosigkeiten und ihrer Vertuschungen bis dato erhielt, waren und sind gewaltig. Aber wer weiß, vielleicht erhalte ich einmal für mein Lebenswerk doch auch eine positive Würdigung seitens des Staates, denn ohne mich gäbe es z. b. die Klasnic-Kommission nicht (Beweise sind vorhanden) und vieles andere wäre auch nicht ohne mich öffentlich geworden und im Hintergrund habe ich in diesen Bereichen unzählige Dinge zum Positiven (Gesetzesänderungen) bewegt, die bis dato kein einziger einfacher Staatsbürger so massiv mit Erfolgen bewirken konnte, wie Rücktritte und Abdankungen von Priestern Klostervorstehern und Bischöfen, bis zu einem Erzabt.

 

 

 

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Gegen Opfer, die sich als Trittbrettfahrer herausstellten, machte ich ebenfalls bei Gerichtsverhandlungen, wie auch bei der Kriminalpolizei schon etliche Aussagen. Aber bis jetzt wurden in unserem Land aber immer nur die Falschen, wie z. B. auch Vertuscherbischöfe mit Ehrenzeichen für ihre so genannten Verdienste überhäuft.

 

 

 

Also, nachdem ich aus meinen privaten Unterlagen eruieren konnte, dass es sich bei dem Kloster in Österreich um den Deutschen Orden handelt, fand ich dann auch gleich im Internet dazu bereits schon vor Jahren veröffentlichte Artikel:

 

 

 

Die Main Post aus Würzburg veröffentlichte am 10. August 2011 folgendes: „……..Priester gesteht Missbrauch - Ein Priester hat sich selbst des sexuellen Missbrauchs eines Jungen im Bistum Würzburg bezichtigt. Offenbart hat sich der 54-jährige Priester dem Deutschen Orden, dem er angehört. Seine letzte Wirkungsstätte seit August 2010 war im Bistum Fulda. Das hat den Pater umgehend aus dem aktiven Kirchendienst entlassen. Der Geistliche offenbarte sich im März 2011 dem Missbrauchsbeauftragten des Deutschen Ordens, Michael Ling. Der Professor für Strafrecht und Justiziar des Bistums Mainz, der für den Klerus die Ermittlungen führt, informierte sofort die Staatsanwaltschaft Würzburg. Die bestätigt auf Nachfrage, dass nach den ersten Ermittlungen die Tatzeit auf die Jahre 1997 bis 2002 einzugrenzen sei. In diesem Zeitraum war der Geistliche zunächst Pfarradministrator und dann Pfarrvikar in einer Stadtteilgemeinde im Bistum Würzburg. Bekannt wurde der angebliche Missbrauchsfall auch in einem Prozess im Juli 2011 vor dem Arbeitsgericht Marburg – allerdings nur am Rande. Verhandelt wurde die Gehaltsforderung der Haushälterin des Priesters, die ihm 14 Jahre lang den Haushalt geführt haben soll. Sie sei die Mutter des inzwischen volljährigen mutmaßlichen Opfers, bestätigen auf Nachfrage ihr Rechtsanwalt und der prozessführende Richter beim Arbeitsgericht Marburg. Bestätigt wird weiterhin, dass der Priester nach seiner Selbstanzeige umgehend abgetaucht sein soll – angeblich in ein bayerisches Kloster. Da der Priester seiner Haushälterin nicht gekündigt hatte, konnte diese weder Arbeitslosengeld noch Hartz IV beantragen. Die Frau hatte den Deutschen Orden und das Bistum Fulda als mittelbaren Arbeitgeber verklagt, berichtet ihr Rechtsanwalt. Vor Gericht gab es einen Vergleich: Der Deutsche Orden und das Bistum Fulda zahlen ihr Gehalt bis Jahresende, führte der prozessführende Richter Hans-Gottlob Rühle gegenüber dieser Zeitung auf Nachfrage aus. Der Geistliche erschien nicht vor Gericht. Rühle, Direktor des Arbeitsgerichts Marburg: „Nach der Selbstanzeige ist der Pater scheinbar spurlos verschwunden. Er hat dem Gericht nur ein Attest vorgelegt.“ Die Ermittlungen, mit der laut Würzburgs Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl die Kripo Würzburg beauftragt ist, dauern an. Auch der Missbrauchsbeauftragte Professor Michael Ling wartet die Ergebnisse aus Würzburg ab, die er an die Glaubenskongregation im Vatikan in Rom weiterleiten will. Schlimmstenfalls drohe dem Priester die Entfernung aus dem Klerikerstand, so Professor Ling. - Zum Deutschen Orden: Er wird auch Deutschherren- oder Deutschritterorden genannt und ist eine geistliche Ordensgemeinschaft. Neben dem Johanniter- und Malteserorden und dem Lazarus-Orden ist er ein heute bestehender Rechtsnachfolger der Ritterorden aus der Zeit der Kreuzzüge um 1100. Der Orden hat gegenwärtig 1100 Mitglieder, darunter 100 Priester und 200 Ordensschwestern, die sich vorwiegend karitativen Aufgaben widmen. Der Deutsche Orden ist heute eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und als Träger in der Altenhilfe, Behindertenhilfe, Suchthilfe und Jugendhilfe tätig. Bundesweit gehören über 70 Einrichtungen mit etwa 2500 Mitarbeitern zu den Ordenswerken der Deutschen Brüderprovinz des Deutschen Ordens. Der Hauptsitz befindet sich heute in Wien. Das Priorat in Bayern ist in Weyarn südlich von München……..“

 

 

 

Als Kircheninsider weiß ich, dass alle Klostervorsteher (wie Äbte, Provinziale oder Pröbste) immer Hand in Hand mit dem Ortsbischof arbeiten, das gab es immer schon und heute ist das auch noch so. Natürlich (aus kirchlichem Selbstschutz) wird nach außen hin von den Kirchenoberen alles gekonnt abgestritten, wenn dann Informationen und Daten bei den Missbrauchssachen offenkundig werden, werden auch nur so schwammige Informationen wie „in einem Kloster in Österreich… usw. freigegeben.

 

 

 

Bevor also der Ruhestandspriester entlassen werden konnte, ging jener Priester in ein "großes Kloster" in Österreich. Das Kloster fragte nicht in Trier nach dem Grund für das Verlassen des Priesterseminars, trotz Auffälligkeiten. Natürlich wollen so „hehre“ Ordensgemeinschaften wie der „Deutsche Orden“ oder so „hehre“ katholische Vereinigungen wie z. B. das Opus Dei, dass bei deren Sauereien nie etwas in die Öffentlichkeit dringen soll und dann tritt die Vertuscherkette bis „OBEN“ in Kraft. Siehe dazu im obigen Artikel den Satz, dass der Priester nach seiner Selbstanzeige umgehend abgetaucht sein soll, angeblich in ein bayerisches Kloster. In anderen Artikel steht zu dem Fall zu lesen, dass er in der Schweiz war: „…... Bevor der Ruhestandspriester entlassen werden konnte, ging er in ein "großes Kloster" in Österreich. Das Kloster fragte nicht in Trier nach dem Grund für das Verlassen des Priesterseminars. Anfang der 1990er Jahre gab es nach Aussage eines Informanten vor der ewigen Profess Bedenken, nach der Profess missbrauchte der Beschuldigte einen Ministranten - die Anklage wurde klosterintern geregelt. Der mutmaßliche Täter bat um Entbindung von seinem Gelübde, verließ das Kloster, wohnte aber einige Jahre in einer klostereigenen Wohnung in Wien. 1996 weihte ihn ein griechisch-katholischer rumänischer Bischof. Darauf ging er ins Bistum Basel in eine Pfarrei. In der Pfarrei entstanden wohl "böse Gerüchte. Das Zeugnis, das die Schweizer Pfarrei ausstellte, sei jedoch sehr positiv gewesen. Seit 2000 war er im Bistum Würzburg angestellt……….

 

 

 

Der damals zuständige Ortsbischof in Wien war Schönborn. Im obigen Artikel steht, dass die Anklage klosterintern geregelt wurde. Wurde Schweigegeld bezahlt? Unabhängig davon muss bei solchen klösterlichen Missbrauchssachen, (auch wenn sie Klosterintern geregelt werden) immer der Ortsbischof verständigt werden und das war damals Schönborn, der noch dazu nur 100 Meter vom Deutschen Orden entfernt sein Büro im Wiener erzbischöflichen Palais hat.

 

 

 

Auf Schönborns Schreibtisch fanden sich immer wieder die Informationen über alle Grauslichkeiten, die in seiner Diözese vorkamen (und vorkommen). Auch Auffälligkeiten werden gemeldet, auch früher schon. Das interne kirchliche Informationssystem funktionierte immer schon gut, und das bis dato. Das klerikale Vertuschungsnetzwerk arbeitet einfach gigantisch. Natürlich kann es sein, dass Schönborn sagt: „Ich habe nie etwas davon gehört oder gar gewusst, dass je beim Deutschen Orden ein Missbrauchsfall in Österreich (in Wien oder in Innsbruck) klosterintern geregelt wurde“. Entweder hat es Schönborn bei tausenden Informationen verdrängt, oder es drang nicht bis zu ihm durch, aber ich erlaube mir in diesem Schreiben anhand etlicher belegter Beispiele, wie die Vertuschung durch unsere öst. Kirchenoberen wirklich so abläuft und dass diese Leute informiert sind.

 

 

 

Und wenn im aktuellen Fall bei dem klerikalen Täter keine Verjährung gelten sollte (da es scheinbar mehre Fälle waren) ist meiner Meinung auch die Vertuschung nicht verjährt und ich wünsche, dass erstmals in unserem Lande polizeilich und gerichtlich gegen den Deutschen Orden und gegen Kardinal Schönborn wegen Vertuschung geahndet werden solle, aber vermutlich wird meinem Wunsch wieder nicht nachgegeangen werden, und man wird seitens der Justizbehörden wieder nach Ausreden suche, um inaktiv zu bleiben.

 

 

 

In der Kirche selbst des deutschen Ordens in Wien, wo immer die Zeremonien vom Orden des Habsburgerordens vom Goldenen Vlies abgehalten werden, wurde Kardinal Schönborn auch 2003 ausführlich über einen argen Missbrauch, der im Pfarrhaus der Wiener Peterskirche stattfand (Täter Wolfgang Flasch), berichtet.

 

 

 

Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn.

 

 

Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Noch einmal: Der Kardinal wurde über die Sache ungefähr 2003 vom Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, nur weil es sich bei der Peterskirche in Wien damals um das Zentrum des Opus Dei handelte. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters.

 

 

 

http://3.bp.blogspot.com/-4uFMCIiEv8o/WUwAFZ9ryWI/AAAAAAAAfGE/2DXrdI7pMeAOg36r5Szx6GUwPP-cJw0ngCLcBGAs/s1600/An%2BOpus%2BDei%252C%2BBrief%2Bvon%2BMichael%2BTfirst.jpg

 

 

 

Zurück zu jenem aktuellen Fall des Priesters aus dem Deutschen Orden, der dann in die Schweiz versetzt wurde. Der ehemalige Voralberger Bischof DDr. Klaus Küng war und ist meist im Hintergrund gut informiert, wenn Priester aus Österreich in das Nachbarland Schweiz versetzt wurden. Er war viele Jahre Bischof in Vorarlberg und pflegte immer gute Kontakte mit den Klostervorstehern und Bischöfen unseres Nachbarlandes, der Schweiz. Ich gehe gleich näher darauf ein, warum ich bei Priesterversetzungen in die Schweiz (oder bei Versetzungen von auffällig gewordenen Priestern (z. B. von Vorarlberg nach Innsbruck/Tirol) öfters an Bischof Küng denken muss.

 

 

 

Zurück zu jenem Geistlichen des Deutschen Ordens: Der Deutsche Orden hat auch eine Niederlassung in Innsbruck. Wenn jener Priester dort womöglich auch zeitweise stationiert war, dann könnte man davon aus ausgehen, dass Klaus Küng ihn vermutlich kannte. Wenn jener Priester aber nur permanent in Wien beim Deutschen Orden untergebracht war, dann wäre wie gesagt der dafür zuständige Ortsbischof Kardinal Schönborn gewesen.

 

 

 

Nun die Erklärung zu Bischof Küng und Versetzungen in die Schweiz, dazu einige Auszüge aus meinen Blogs, wo ich bereits seit Jahren folgendes veröffentlichte: „……..Priesterseminaristen aus St. Pölten wurden in Schweizer Klöstern untergebracht, so waren sie außer Reichweite für die Einvernahmen der österreichischen Ermittlungsbehörden……...“

 

 

 

Kardinal Schönborn musste den Opus Dei Bischof Klaus Küng von Vorarlberg nach St. Pölten in NÖ versetzen, damit dieser mit dem Vertrauen des Papstes den öffentlichen Aufklärer in der Causa St. Pölten mimt, nachdem der Skandal des Priesterseminars öffentlich wurde. Durch das Untertauchen bzw. Verstecken - insbesondere in Schweizer Klöstern - von vielen Seminaristen durch Bischof Küng konnte die Beweiskette zum mutmaßlichen Mord am Seminaristen Steinkellner, der noch knapp vor seinem Tod die Perversitäten im Priesterseminar öffentlich machen konnte, vorerst unterbrochen werden (und bis heute ist da nichts mehr geschehen).

 

 

 

Bischof Klaus Küng trat nach außen hin als Aufdecker auf, der eng mit den Behörden und den Medien zusammenarbeitet, setzte aber hinter den Kulissen die Vertuschungsmechanismen in Gang, wie bei Pater Paterno (der Dauerbesucher des Bubenstrichs am Wiener Karlsplatz war, wo sogar Streetworker der Gemeinde Wien von jugendlichen Opfern permanent über das Treiben Paternos bestens informiert waren), wie beim pädophilen Prälat Holenstein aus Innsbruck, so auch beim Priesterseminar in St. Pölten. Pater Paterno wurde nach NÖ zu Pfarrer Jerome Ciceu in dessen Jugendzentrum in Pulkau versetzt, oder zumindest ging er dort ein und aus und arbeitete mit ihm.

 

 

 

Zu Prälat Holestein: Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung! Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen, da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein sagte darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Holenstein blieb dank Bischof Küng unbestraft und verstarb 2013 als höchst honorige Persönlichkeit. Meine Meinung dazu ist, dass bei bereits 3 Opfern eine Verjährung fast unmöglich ist.

 

 

 

Nun aber zurück zu Bischof Küng als Aufklärer im St. Pöltner Priesterseminars und zum Tod eines Priesterseminaristen: Ewald (oder Eduard) Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten, starb 2003 eines mysteriösen Todes. Durch den Eintritt von Steinkellner in das St. Pöltner Priesterseminar wurden diese Schweinereien, die dort abliefen, öffentlich und das musste er mit dem Leben bezahlen. Der Opus Dei Bischof Klaus Küng, der als "Aufklärer" der Kirche alle Vorfälle vom St. Pöltner Priesterseminar zu untersuchen hatte, ging speziell dem Mord an Steinkellner nicht weiter nach. Die staatlichen Behörden machten es Bischof Küng nach und jahrelang machte ich die Polizei darauf aufmerksam, dass die Sache so nicht bleiben kann und dass endlich richtig aufgeklärt werden muss. Doch die Behörden und die Justiz agiert in Österreich gegenüber der Kirche - wegen dem Konkordat - immer nur unterwürfig....

 

 

 

Ich war 1974 oder 1975 mit Ewald Steinkellner in einer Klasse im Aufbaugymnasium in Horn. Wir waren beide im Horner Priesterseminar Canisiusheim. Nach fast 30 Jahren lief er mir einmal in Wien über den Weg. Leider war ich in Eile. Er sagte mir nur, dass er jetzt endlich Priesterseminarist im St. Pöltner Priesterseminar ist. Er sagte auch, dass es im Seminar drunter und drüber geht und dass er etwas aufdecken will. Das war’s, ich lief weiter. Dann dachte ich noch, ja der hat sich immer sehr schwer getan mit dem Lernen, vor allem mit Mathe und Latein. Ob er je maturiert hat, weiß ich nicht. Aber immerhin hat er es bis ins Priesterseminar gebracht (auch wenn es über 30 Jahre gedauert hat) um doch Theologie zu studieren. Ich wusste noch von unserer gemeinsamen Schulzeit, dass er unbedingt Priester werden wollte. Er sagte, er ist berufen. Das waren noch meine Gedanken über ihn nach unserem kurzen Treffen. Dann las ich in den Medien, dass Steinkellner plötzlich tot aus der Donau gefischt wurde, Fremdverschulden seit laut Behörden nicht ausgeschlossen. Und kurze Zeit später waren die Zeitungen voll mit den Berichten über die Schweinereien aus dem Priesterseminar St. Pölten. Ich denke, Steinkellner wurde umgebracht, damit nichts an die Öffentlichkeit kommt. Dennoch dürfte er es vor seinem Tod noch irgendwie geschafft haben, dass er auf das, was dort ablief, aufmerksam machen konnte. Aber er hat es mit dem Leben bezahlt!

 

 

 

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Der Subregens des St. Pöltner Priesterseminars wurde von Bischof Küng in einer „Nacht- und Nebelaktion“ in ein Altersheim als Altenseelsorger nach Deutschland versetzt. Das geschah unter Mithilfe des Ortsbischofs Reinhard Marx. Das betroffene Altenheim wurde nicht informiert, es entdeckte die Nachricht später in den Medien. Der Umgang mit dem Subregens des St. Pöltner Priesterseminars wirft kein allzu gutes Licht auf den Münchner Erzbischof Reinhard Marx. Er hatte entschieden, der Bitte seines Amtsbruders Küng nachzukommen, dem Subregens einen Neuanfang zu ermöglichen. Die Leitung der Caritas wusste nichts, die Altenheim-Leitung war vor den Kopf gestoßen, nicht einmal die Pressestelle war eingeweiht. Weiteres zur Achse Marx und Küng: Bei einer Konferenz zum Thema Missbrauch diskutieren rund 200 Würdenträger und Experten der katholischen Kirche aus aller Welt in Rom. Aus Deutschland nahm der Münchner Kardinal Reinhard Marx teil und aus Österreich der St. Pöltner Diözesanbischof Klaus Küng.

 

 

 

Zu dem Thema passt auch die Kurzfassung des OGH Beschlusses aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):

 

 

 

......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......

 

 

 

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Über den Opus Dei Filz rund um die Klasnic Kommission: Ebenso ist die Rolle von DDr. Klaus Küng in Verbindung mit der Klasnic-Kommission hinterfragenswert. Der Opus Dei Bischof Klaus Küng ist der Vorsitzende der Stiftung Opferschutz (die anhand der Unterlagen die Entschädigungen für die Klasnic-Kommission an Opfer ausbezahlt). Die Kommission Opferschutz (genannt Klasnic-Kommission) entscheidet, wer wie viel an Entschädigung bekommt. Dazu gibt es die dann ebenfalls von Kardinal Schönborn ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, die die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer ist. Diese im Hintergrund agierende ZUSATZ-Kommission mit fundamentlistischen Opus Dei Mitgliedern kommt so zu allen Namen und informationen. Frau Mag. Rita Kupka-Baier, Leiterin der Kontrollstelle der Erzdiözese Wien, ist ebenfalls Opus Dei Mitglied wie Bischof Küng und beide sind der Stiftung Opferschutz zugehörig. Als Schönborn endlich die Klasnic-Kommission installierte, gratulierte ich ihm öffentlich in diversen Pressekonferenzen und Aussendungen zu diesem Schritt. Als ich aber drei Monate später in den Medien las, dass Schönborn nachträglich zur Kommission Opferschutz eine übergeordnete Stiftung Opferschutz einsetzte und die mit Opus Dei Leuten besetzt war, wusste ich, das ist Schönborn wie er wirklich ist, weil durch ihn jetzt das Opus Dei zu den Unterlagen kommt. Echt grauslich das Ganze!

 

  

 

Nachdem ich mich 2011 nach fast einjährigem Bestehen bei der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes:

 

 

 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 

 

 

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Wenn also laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich. Von Frau Klasnic und ihrem Team ist da leider keine ordentliche Aufklärung zu erwarten (so war auch die Kommission von Anfang an nie geplant), wichtig war für Schönborn nur, dass das Opus Dei für den Vatikan über der Kommission steht und so hat er es auch hinterhältig eingefädelt.

 

 

 

Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche, wo die Mitglieder ihre Zugehörigkeit nicht zur Schau stellen. Es ist die Personalpräfektur des Papstes und verfügt immer über beste Informationen, auch militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist. Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei. Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen. Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist auch beim Opus Dei. Und seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter bei Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger). "Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht". Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.

 

 

 

Im Österreichischen Parlament, vor allem im Bundesrat, sitzen immer etliche Mitglieder des Opus Dei. Gerade diese, sehr rechten Kirchenkreisen nahestehenden Menschen waren es, die in den letzten Jahren mit naziverharmlosenden Aussprüchen auffielen. Auch der verstorbene ÖVP Mann Mock war seit Anbeginn des Opus Dei in Österreich dort dabei. Warum gerade Weihbischof Krätzl das Requiem halten wird ist auch nicht verwunderlich, auf der Opus Dei Seite steht: 1970 übertrug der damalige Erzbischof von Wien, Kardinal Franz König, den Priestern des Opus Dei die seelsorgliche Betreuung der Wiener Peterskirche. Die Verkündigung der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit – eine der zentralen Botschaften des Zweiten Vatikanischen Konzils –, prägt die seelsorgliche Arbeit der Rektoratskirche. Dank ihrer zentralen Lage in der Wiener Innenstadt ist die Peterskirche ein geistlicher Brennpunkt der Citypastorale geworden, Priester stehen hier mehrere Stunden täglich für die Beichte zur Verfügung (vgl. Homilie von Weihbischof Helmut Krätzl am 28.6.2014 in der Peterskirche).

 

 

 

Zu Schönborn: Im November 2016 sagte Schönborn beim Heimkinderstaatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

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Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“

 

 

 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnic-Komission) unterschrieb ich im Wiener erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag. Das ist der Wortlaut des Schweigegeldvertrages, der von Kardinal Schönborns Rechtsanwalt, Dr. Erich Ehn (Leiter des Amtes für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien), aufgesetzt wurde:

 

 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

 

 

 

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Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

 

 

Eine Kopie dieses Generalvergleichs (die, zu meinem Erstaunen, von Dr. Ehn nur als Aktennotiz deklariert wurde) sollte ich aber erst 2 Jahre später von der Kirche ausgehändigt bekommen, weil ich einen Rechtsanwalt einschaltete, damit ich das endlich einmal erhalte, wovon ich 2 Jahre lang nur münlich berichten konnte, dass ich so etwas unterschrieben habe.

 

 

 

 

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Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“

 

 

 

Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Seit Mitte der 1970er Jahre rede ich offen über das Treiben Groers und informierte auch Abt Lashofer über Groers sexuelle Abartigkeiten. Dass ich dabei aber eine Vertuschungsaktion auslösen sollte, war mir natürlich damals nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort (Mitte der 1970er Jahre vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.

 

 

 

Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung:

 

 

 

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Jährlich wird an Groers Todestag eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Ich zeige auf meinen Blogs auch etliche Fotos über dieses unglaubliche Schauspiel. Auf den Fotos sieht man auch, dass bis heute schon am Grab des Kardinals sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung) angebracht wurden. Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, und sogar eine diesbezügliche Gerichtsklage von mir wurde abgewiesen, weil der mir zugeteilte Verfahrenshilfeanwalt Göttweig nicht klagen wollte und hinter meinem Rücken alles zum Erliegen brachte.

 

 

 

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Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich stundenlang vor der Klasnic-Kommission, allerdings nur vor einigen Mitgliedern, u. a. auch darüber, dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden sollen, weil wieder aktuelle Fälle auftauchten (wie Prügelpater usw). Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die Ex ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne, zumal ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet. Und unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca in Göttweig immer große Stiftskonzerte und die großen Europaforen finden auch immer in Göttweig statt.

 

 

 

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Bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt).

 

 

 

Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert. So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben!

 

 

 

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Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen. Abt Columban Luser (Abt Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

 

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Kardinal Schönborn und auch Bischof Küng (der Bischof in NÖ ist) sind über alles informiert. Der Sprecher von Bischof Küng, Eduard Habsburg, war sogar auf einer meiner Pressekonferenzen anwesend, wo ich über das permanente kriminelle Treiben im Stift Göttweig lange referierte. Konsequenzen gab es wieder keine, Abt Luser wird sicher seine Freude gehabt haben, aber ich wurde und werde weiter seitens Kardinal Schönborns Umfeld aufs Ärgste denunziert.

 

 

 

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden...... Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

 

 

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

 

 

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat und wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Abt Clemens Lashofer wurde Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden.

 

 

 

Doch Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden und es hat "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben. Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.

 

 

 

Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt: Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu). Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege stünde. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als „gläubiger Idealist“ während meiner Gymnasialzeit in Horn (ich war u. a. im Horner Priesterseminar Canisiusheim) nach Göttweig kam, und ich in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht:

 

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-3FCrKApRRw4/WS7mKoTFsyI/AAAAAAAAe98/148WiO7qEIkF07pRAq6k4nQMg1aWQ3MIgCLcB/s1600/Otto%2BRetter%2BAward%2B1%252C%2BORF%252C%2BKulturmontag.jpg

 

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-gEXyFf0EUs8/WS7mNVxXuqI/AAAAAAAAe-A/MEyT2rUCiDsNh_Zq1D9dOtfjqXWM-M3tgCLcB/s1600/Otto%2BRetter%2BAward%2B2%252C%2BORF%252C%2BKulturmontag.jpg

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Michael Tfirst

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-dxBnHRjEwl0/VV8wUWjDkNI/AAAAAAAAVsw/w1EHI0Pterc/s1600/Brief%2Bvon%2BMichael%2BTfirst%2Ban%2BPapst%2BFranziskus.jpg

 

 

 

P.S. Zum Abschluss formuliere ich auch in diesem Schreiben wieder einmal meine zwei Hauptbitten: Ich ersuche um die Aufhebung der Verjährungsfristen bei diesen vertuschten klerikalen Missbrauchsfällen und für Verfahren gegen die „oberen klerikalen Vertuscher“ gehört für das Vertuschen die Verjährungsfrist ebenfalls aufgehoben! Sie würden staunen, was da alles zum Vorschein kommt. Und die „eine“ große und übergeordnete Untersuchungskommission für solche Sachen, wie ich seit 1999 in unserem Land in unzähligen Briefen an Politiker von diesen forderte, könnte doch auch endlich einmal installiert werden.
















 

 

 

 

 

 


















 
 

 

 

  







Ich erwähnte schon, dass ich nach drei Jahren Zugehörigkeit zur Freimaurerei zu verstehen begann, dass dieses System vorwiegend eine Geschäftslobbyismussekte darstellt. So habe ich mich deswegen davon wieder abgewendet.

 

 

 

Nur ein Beispiel: Ärzte, die damals in Wien Freimaurer waren, hatten dadurch eine viel bessere Chance die begehrten Primararztposten an Wiener Spitälern (Betreiber Gemeinde Wien) zu bekommen. Nebenbei sind jene Herren aber auch noch zusätzlich an Privatkliniken tätig.

 

 

 

Da ich nach meinem Austritt dennoch im Herzen Freimaurer geblieben bin, malte ich Ende der 1980er Jahre einen Zyklus (meist große Ölbilder) mit dem Titel „Mozart der Freimaurer“ (fast 60 Stück), der dann in einigen Logen ausgestellt wurde. Wie gesagt, da ich die ganze Zeit (und das bis heute) im Herzen „Maurer“ geblieben bin, tut es mir aus heutiger Sicht leid, damals ausgetreten zu sein. 

 

 

 

Was mir aber dennoch sehr positiv in Erinnerung blieb: Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren. Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“!

 

 

 

Auf jeden Fall habe ich damals noch meinen "Tapissprung" gemacht. Wie gesagt, meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei "Deckung") begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun.

 

 

 

Ein anderer Grund aber warum ich die Maurerei verließ war auch, dass ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Es war auch mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben, dass ich leider wegen der erlittenen Missbräuche bald allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder wurde. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder (genau dabei fällt mir jetzt dazu ein, dass in den 1990er Jahren viele Freimaurermitbrüder sehr gelitten haben, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging).

 

 

 

Ein negativ zu Berühmtheit gelangter Freimaurer war Hochegger. Er war zugleich auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com, denn damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter von Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Harald Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger). Wenn ich später in diesem Post dieses Blogs über das Opus Dei schreibe, erwähne ich Kaprun noch einmal.

 

 

 

„Einmal Freimaurer, immer Freimaurer“ und da ich mich, wie schon erwähnt, im Herzen bis dato als Freimaurer fühle, bin ich also schon seit 1981 (meiner Initiation) Freimaurer.

 

 

 

Ich war immer schon ein Altruist und Humanist und so war ich beruflich auch einige Jahre beim AMS (Arbeitsmarkt Service Berater) als AMS Berater tätig (das AMS war das frühere Arbeitsamt). Wegen so genannter Sparmaßnahmen hätte ich 380 Mütter 1998 aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen. Ich stand aber hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerministerium). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst. Ich widersetzte mich mutig 1998 der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch und ich machte als aktiver AMS Berater meine Aufdeckungen von Statistikmanipulationen, Nachzahlungen falscher AMS Exekutionsberechnungen, usw öffentlich.

 

  

 

 

 

 

     

 

 

Noch ein Absatz zur Freimaurerei: Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit (bis in die 1990er Jahre) mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.






















      

 

 

 

 

 

 

Verklimtung

 

 

 

 “Alma”, Klimt und Almas Cousine Anny

 

 

 

Von einem Antiquitätenhändler aus meinem Heimatbezirk (der Wiener Josefstadt) erstand ich eine Mappe mit etlichen Personaldokumenten und etlichen Zeichnungen aus dem Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler.

 

 

Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler.

 

 

 

In dieser Mappe befand sich auch eine Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend.

 

 

 

Im Zuge der von mir gegründeten Kath.art gestaltete ich eine Kollage und implementierte die Originalzeichnung von Gustav Klimt in ein Bild von mir, weil die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat (beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde auch der Besitz der beiden Familien von Lieben und Todesco arisiert. Alle Familienmitglieder flohen oder wurden im KZ umgebracht):


  

 

 

 

 

 

 

Folgender Text ist im Bild mit dem Titel „Gustav Klimt, Anny und Robert von Lieben“ zu lesen:

 

 

 

Die Burgschauspielerin Anny Schindler war eine Cousine von Alma Schindler, der späteren Alma Mahler Werfel Schindler. Im Nachlass eines Nachkommen von Anny Schindler befanden sich einige Ölbilder und eine Mappe mit Personaldokumenten und Zeichnungen, wie auch der hier in meinem „Kath.art Bild“ implementierten Originalzeichnung von Gustav Klimt, einen männlichen Rückenakt darstellend, und dem Eheschein (ebenfalls das Original) von Anny Schindler (1886 – 1948) und Robert von Lieben (1878 – 1913).


 

 

 

 

 

 

 

Anny Schindler heiratete Robert von Lieben, den Erfinder der Elektronenröhre, dessen Großvater Eduard von Todesco im Palais Todesco lebte. Roberts Mutter, Anna von Lieben, verkraftete das Schicksal des „goldenen Käfigs“ nicht und sie wurde bekannt als „Cäcilie M“, Sigmund Freuds berühmteste Patientin. Anny Schindler zog nach der Heirat mit Robert von Lieben 1911 in dessen Wohnung ins Palais Lieben-Auspitz (Oppolzergasse 6). An dieser Adresse befindet sich ebenerdig das Cafe Landtmann, dessen Beletage früher die Wohnung der beiden war. Anny konnte von ihrer Wohnung aus immer zu ihrer Arbeitstätte, dem Wiener Burgtheater, blicken.

 

 

 

Als Künstler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art). Als Missbrauchsopfer von Klerikern male ich seit Anfang der 1980er Jahre über das Thema Missbrauchskirche. Da die Kirche den Antisemitismus nicht nur geduldet, sondern sogar noch gefördert hat, erlaubte ich mir anhand der Geschichte der Familien von Todesco und von Lieben dieses Kath.art Kunstwerk zu schaffen. Beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde der Besitz der Familien von Lieben und Todesco arisiert, sie flohen oder wurden im KZ umgebracht.    

 

 

 

Kath.art work by Michael Tfirst combined with an original drawing by Gustav Klimt as well as a marriage certificate of the actress Anny Schindler (former owner of the drawing) an the jewish aristocrat Robert von Lieben. Remember the victims of antisemitism wich the church did not prevent!

 

 

 

(Ende der Bildinschrift)


 

 

 

 

 

 

 

 

Vernitschung

 

 

 

In einem Buchantiquariat erstand ich einen Katalog von Hermann Nitsch, der mit einer Originalzeichnung des Künstlers versehen und signiert war. Ich trennte diese Seite heraus und gestaltete eine Kollage im Zuge der von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art:

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

     


 

 

 

 

 

 


 



 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

  

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kunstrichtung Kath.art gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben. 







Auch wenn die Kath.art nur eine kleine Nische ausfüllt, so glaube ich ganz fest daran, dass meine Kath.art Bilder einmal zu den teuersten der Welt zählen und Millionenbeträge erzielen werden. 






Wird einmal eines meiner „Kardinal Groer Bilder“ als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen?

 

 

 

Dadurch könnten auch meine Kunstwerke die keine Kath.art Themen sind, wie z. B. die Portraits von Gandalf (aus Herr der Ringe), des Komponisten und Pianisten Wolfgang Amadeus Mozart, des Komponisten und Pianisten Ludwig van Beethoven, von US Präsident George Washington, von US Päsident Barack Obama, von Bildhauer Alfred Hrdlicka, vom Genie Albert Einstein, von Steve Vai, vom Imperator aus Star Wars, oder von Tom Neuwirth alias Conchita, usw. ebenfalls einmal Millionenpreise erzielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das bis jetzt teuerste Bild der Welt ist von Jackson Pollock. 2006 wurde laut New York Times ein Bild von Pollock für 140 Millionen Dollar verkauft. Jackson Pollock wurde bekannt mit der von ihm begründeten Stilrichtung des Action Painting. Ich habe die Kunstrichtung Kath.art gegründet und ich mache wirklich gute Kunst.

 

 

  

 

Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben, ich war auch Familienalleinerhalter (Gattin und 3 Söhne), also übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus: 






Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw. 


















Seit Mai 1981 bin ich sehr glücklich verheiratet (2017 sind das schon 36 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM (HTL) maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie arbeiteten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen. Also ich kann bei all dem Schrecklichen, das ich als klerikales Missbrauchsopfer erleben musste, auch über viel Schönes berichten.




Ich begann schon im Alter von 6 Jahren (das war 1962) darüber zu reden, was mir bei den Schulbrüdern (1180 Schopenhauerstraße) und in meiner Wiener Heimatpfarre (1080 Breitenfeld) so passierte.

 

 

 

In meiner Jugendzeit probierte es auch Zirkuspater Schönig bei mir. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder einige Jahre später kam mir der Benediktinerpater Hans Hermann Groer "sehr nahe". Auch darüber redete ich gleich drauflos und löste somit die allergrößte kirchliche Vertuschungsaktion aus.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dass ich eine Vertuschungsaktion auslöste, war mir natürlich damals nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.





Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag:


















Und das ist der Wortlaut des Schweigegeldvertrages, der von Kardinal Schönborns Rechtsanwalt, Dr. Erich Ehn (Leiter des Amtes für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese Wien), aufgesetzt wurde:


 

 

„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."






Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ.





Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

 

 

Eine Kopie dieses Generalvergleichs (die, zu meinem Erstaunen, von Dr. Ehn nur als Aktennotiz deklariert wurde) sollte ich aber erst 2 Jahre später von der Kirche ausgehändigt bekommen, weil ich einen Rechtsanwalt einschaltete, damit ich das endlich einmal erhalte, wovon ich 2 Jahre lang nur münlich berichten konnte, dass ich soetwas unterschrieben habe:

 

 

 

 

 








Noch einmal: Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. 







Seit Jahrzehnten schon mache ich darauf aufmerksam, was so alles in diesem Stift an kriminellen Machenschaften passierte (und weiter passiert) und nie wurde etwas dagegen unternommen, sondern es wurde mit allen Mitteln und mit Hilfe der mächtigen politischen Freunde des Stiftes immer versucht, den Mantel des Schweigens darüber zu breiten und zu vertuschen.


 

 


Ich machte schon 1975 (vermutlich auch als allererster) Groer in Göttweig zum Thema. Ich sprach auch extern mit vielen Leuten über Groers Treiben, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren (diese Liste ist lang). Doch für die Medienleute war das damals nicht interessant, denn Groer war ja nur ein unbekannter Religionslehrer. 

 

 

 

Es ist sehr schade, dass erst 20 Jahre später (1995) die ganze Sache offiziell bekannt wurde und nicht früher! 






Dennoch hat sich gar nichts geändert, denn wieder 10 Jahre später (2005) wird seither an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter abgehalten und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder; seit 2005 mache ich darauf jährlich aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab des Kardinals bereits sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung), die von dankbaren Gläubigen gespendet wurden, angebracht.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



















 

  
 

 


Göttweig ist nach wie vor nicht bereit öffentlich dazu zu stehen, dass Groer Täter war, und sogar eine diesbezügliche Gerichtsklage von mir wurde abgewiesen, weil der mir zugeteilte Verfahrenshilfeanwalt (Mag. Franz Alois Strohmayer) Göttweig nicht klagen wollte und alles zum Erliegen brachte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 



Kardinal Christoph Schönborn antwortete erst am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ unter dem Titel „Über moralische Gewissheit und Gedenken an seinen Vorgänger Dr, Groer“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Diese Fürsprecherei ist die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 


Im November 2016 sagte Schönborn beim Heimkinderstaatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Er betonte, dass die Kirche wissentlich Täter versetzt hat. Schon vor Jahren reichte ich bei der Wiener Staatsanwaltschaft eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 ein. Die Anzeige wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung sofort zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.

 

 

 

 

 



 



Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen geschadet und sie verleumdet. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich mich heute bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und auch straffällig gewesen ist.“ 

  

   


Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll. Gar nichts wurde gemacht. 

 







 


 

Seitens der hohen Politik in NÖ wurde und wird ja immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen kaum negativ in die Schlagzeilen kommt. Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt: Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu). Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege stünde. Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst? Ich staunte nicht schlecht, als ich als „gläubiger Idealist“ während meiner Gymnasialzeit in Horn (ich war u.a. im Canisiusheim) nach Göttweig kam, und ich in meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer. Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht.

 










 





Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden...... Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):



 


............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).





Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat und wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Abt Clemens Lashofer wurde Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden.

 

 

 


Doch Abt Lashofer half, wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen der vielen Missbrauchsfälle in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden und es hat "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben. Über diese Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam.




Bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will.










Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert. 

 

 

 

 

 



 



So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.





Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 







  

 

 


Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen: Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren. Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand. Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat. Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren? Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

 





Schon seit 1999 kontaktierte ich in Österreich die ranghöchsten Politiker, dass auch wir in unserem Land so einer übergeordneten Kommission nach dem Muster Irlands bedürfen, um auch in unserem Land die tausenden vertuschten klerikalen und weltlichen Missbrauchsfälle der Kirche und den staatlich betriebenen Institutionen wie in Kinderheimen, Bundeskonvikten, Internaten usw, aufzuklären. Die Politiker spielten das dann dem Kardinal so in die Hände, dass er endlich 11 Jahre später die kirchliche Klasnik-Kommission unter der ÖVP Politikerin Waltraud Klasnik ins Leben rufen konnte. Diese Opferschutz Gruppe wiederum war voller Opus Dei Filz, was zusätzlich wieder ein sehr trauriges Schauspiel war.




Nachdem ich mich 2011 nach fast einfährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber durch die Kommission Entschädigungen erhalten, mailte mir Kommissionsmitglied Feichtlbauer folgendes:

 


 

“Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“

 











 

 

Wenn laut Kommissionsmitglied Feichtlbauer für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist und klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung mit mehreren Opus Dei Mitgliedern (das bekannteste Opus Dei Mitglied dieser Opferschutz-Stiftung ist Bischof Klaus Küng) tätig sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.





Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass 6 - 7 Jahre später die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden schossen, weil ab 2004 immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!




Ich erwähnte schon, dass ich seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland, unzählige Briefe an unsere ranghohen Politiker schrieb, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen und dass das Konkordat abgeschafft gehöre, dass die klerikalen Täter bis nur schützt.

 

 

 

Hin und wieder bekam ich eine Antwort auf meine seit 2005 unzählig versendeten Konkordatsbriefe, wo ich als österreichischer Staatsbürger die Abschaffung des Konkordates mit der dazu notwendig einhergehenden Verfassungsänderung Österreichs fordere.




Anfang Dezember 2006 erhielt ich eine Antwort aus dem Bildungsministerium meine früheren Mails an Herrn Bundeskanzler Dr. Schüssel mein Vorhaben betreffend.





Aus dem Brief geht hervor, dass erst 2006 in Österreich ein Gesetz geändert wurde, in dem der Begriff Seelsorger als Schuldiger oder Täter in das Strafgesetzbuch aufgenommen wurde:














Meine jahrelangen und unzähligen Schreiben und Hinweise waren letztendlich der Stein des Anstoßes dafür, dass 2006 endlich der Begriff „Seelsorger als Täter“ im Gesetzestext Einzug fand,  Deutschland zog darauf 2008 mit einer Gesetzesänderung nach und fügte ebenfalls im Strafgesetz den Begriff Seelsorger ein.





Religionen standen und stehen immer für Herrschaft und Macht in Kooperation mit den gerade jeweiligen Regierungen. Etliche dieser Religionen gingen unter, aber es entstanden wieder neue. Eines blieb aber immer gleich, nämlich dass die Völker mit religiösem Extremismus gegenseitig aufeinander aufgehetzt wurden. Diese Systeme liefen und laufen seit jahrtausenden gut, garniert mit Kriegen. Jedem wird eingeredet, dass sein Gott der Stärkere ist und alle anderen Menschen sowieso nur Ungläubige sind.




Zum Islam:

 

 


Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben: „Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie habe aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt (Ende des Buchauszuges)."





Koran Sure 5 Vers 51:




"Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden! Sie sind einander Freunde. Wer von euch sich ihnen anschließt, der gehört zu ihnen. Siehe, Gott leitet die Frevler nicht recht."




So lange mit dem herrschenden Religionsstress allgemein nicht richtig umgegangen wird, wird es immer so weitergehen, das Wort Terror ist zu einfach. Die Täter als „Nichtreligionkenner“ und als Einzeltäter abzutun, ist Blödsinn, die Medien haben sich auf Wunsch der höchsten Politik dieser Verdrehung ausgeliefert. Die sexuellen Übergriffe schon vergessen? Köln war da der Anfang. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen immer hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau (die allermeisten können sich gar keine Frau leisten, weil in diesen Ländern extremste Arbeitslosigkeit herrscht) bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt.




Der neu importierte Antisemitismus in Europa durch Angehörige des Islam ist für mich einfach schrecklich. War der Antisemitismus durch die rechten Parteien Europas vorher schon recht stark vertreten, deren Mitglieder auch oft den Holocaust leugneten. Gerade diese rechten Parteien waren es auch, die versuchten, sich an Israel anzubiedern, weil Jerusalem für das Christentum wichtig ist. Echt grauslich das Ganze! Eine Großtante meiner Gattin war Frau Lena Lieba Gitter-Rosenblatt. Tante Lena gab mir viel Kraft und Mut, dass ich schonungslos die Vertuschungen der klerikalen Missbrauchsfälle seit Jahrzehnten als Pionier und Aktivist aufzeigen konnte, und dass ich vor niemanden Angst zu haben brauche, denn sie berichtete mir immer wieder, wie sie vom Kukluxklan verfolgt wurde, weil sie gegen Rassismus kämpfte. Als Jüdin emigrierte sie aus Österreich in die USA und sie gründete in den USA 500 Schulen für "Schwarze". Sie hatte auch viel Kontakt mit den Clintons und den Kennedys, die sie sogar zum Vorbild nahmen. Sie verbreitete die Montessoripädagogik in den USA, da sie vor ihrer Emigration die erste Montessoripädagogin in Wien war. Hier ist ein Buch über sie:

 

 

 

 

 

 



Noch einmal zum Religionsstress unserer Hauptreligion:




Als klerikales Missbrauchsopfer versuche ich seit über 40 Jahren (Stand 2017) auf den falschen Umgang der Kirche mit dem Thema Homosexualität aufmerksam zu machen und warum innerhalb der Kirche so viele Homosexuelle auch pädophil sind. Das im Vatikan dominierende OPUS DEI trägt an der Vertuschung der Problematik die Hauptschuld. Durch die problematische Sexualdiktion der Kirche wurden die massenhaften Entgleisungen immer in Kauf genommen. Was in diesen klösterlichen Parallelwelten und geschlossenen Gesellschaften an Grauslichkeit und Perversität wirklich so abgeht, glaubt kein Außenstehender. Aber darüber darf man ja nicht reden, weswegen ich mir die Feindschaft der Kirche und auch die der Homosexuellencomunities zugezogen habe. Viele Kleriker halten den Zölibat nicht ein, viele Priester haben auch Aids.






















































































































































Zum obigen Bild: Ich malte auch Kardinal Schönborn, doch bald stellte ich fest, einen Schönborn in dieser Größe will ich nicht länger zu Hause herumhängen haben.

 


 

 

Ich übermalte mein ursprüngliches Gemälde von Kardinal Schönborn und es wurde der weise Zauberer Gandalf daraus "The Lord of the Rings" (dieses Bild ist zugleich mein Lieblingskunstwerk geworden):





















































   



















































































































 
































































































Einige Medienberichte und Briefe:






































































































































   

 

 

    

 

 

Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Dr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis.  

 

 

 

Schönborn wurde über die Sache ungefähr 2003 vom Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen. Es war ihm damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Schönborn vertuschte auch hier ganz, ganz arg. Ich schrieb folgenden Brief an das Opus Dei,der naturgemäß unbeantwortet blieb:


 

  

 

 

 

 

Noch eine Anmerkung zur Peterskirche in der Wiener Innenstadt:

 

 

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello, dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr. Das Gesicht dieses Menschen habe ich noch immer genau vor mir. Aber ich habe damals auch wieder mit etlichen Leuten darüber gesprochen, sie alle wussten über sein „PÄDOHOMO“ Treiben bescheid. Obwohl er selbst so veranlagt war, dürfte er meiner Meinung nach auch zusätzlich so eine Art Wegbereiter zur Opfersuche für die anderen Patres beim Opus Dei gewesen sein, von denen vermutlich einige ebenfalls so veranlagt waren die damals dort lebten …………und 100 Meter entfernt, im erzbischöflichen Palais, wusste man davon!!!

 

 

 

 Weiteres zum OPUS DEI:

 

 

Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei verfügt über beste Informationen, auch über militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten, bildet weltweit Priester aus. Junge Leute werden angeworben, zu Einkehrstunden eingeladen, lange hingehalten, und bei dem eigentlichen Beitritt wird ihnen vorher kaum gesagt, dass sie sich verpflichten ihr Geld jeden Monatsanfang abzugeben. Die Peitsche und das Bußband mit Dornen verwenden sie oft falsch, bis sie chronisch krank werden, weil ihnen auch niemand genau erklärt, wie sie mit den Bußwerkzeugen umgehen sollen. Opus-Dei-Zentren sind so genannte kooperative Werke und werden auf Veranlassung des Opus Dei von Mitgliedern ins Leben gerufen.

 

 

Ich war berufsmäßig viele Jahre in der Medienszene tätig. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter von Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com.

 

 

 

Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Harald Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger).

 

 

 

"Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht".

 

 

 

Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.

 

 

 

Das Opus Dei ist eine fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist.

 

 

 

Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei.

 

 

 

Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen.

 

 

 

Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist u. a. auch beim Opus Dei.

 

 

 

Der „Mann mit dem Koffer“ (ein Opus-Dei-Mann), brachte der ÖVP seinerzeit einen Skandal ein: Schwerer Betrug. Er versuchte, der ÖVP eine Parteispende von mehreren Millionen Schilling zu übergeben. Herr Rabelbauer pflegte immer gute Kontakte zum Vatikan, er pflegte er auch Kontakte mit Groer und auch über diese Achse wurde seinerzeit Groer zum Erzbischof und Kardinal gemacht. Opus-Dei-nahe Mitglieder des damaligen Bundesrats des Parlaments waren auch mit ihren Kontakten zum Vatikan maßgeblich beteiligt, obwohl längst hinter den Kulissen über die Verbrechen von Groer schon viel durchgesickert war. Dr. Schambeck, damals stellvertretender ÖVP-Vorsitzender des Bundesrates, intervenierte permanent im Vatikan für Groer.  Die ÖVP hatte schon wegen ihrer Nähe zum Opus Dei öfters Probleme, nicht nur wegen Rabelbauer, in ähnlicher Art auch mit Hochegger.

 

 

 

Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger ist zur Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, er intensivierte er über rechte ÖVP Kreise seine Nähe zum OPUS DEI und somit zum Vatikan........


     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


























 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist meine gesamte Missbrauchopfer Vitae:

 

 

 

Nur wegen meiner Abstammung als Bastard wurde ich schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich wurde ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte.

  

 

 

Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner (er traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul) probierte es auch bei mir (nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte) in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, denn dort war Schönig leider oft zu Gast, wie auch der Diakon Pino Mali Motta (er kam immer vom Stephansdom in unsere Breitenfelderpfarre) und auch der Mesner Hans aus der Pfarre Breitenfeld.

 

 

 

Hier einige (nicht alle) Mails an mich betreffend Pater Schönig:

 

 

 

Hallo Franz Michael Tfirst….. Durch die aktuellen Fälle in der Presse habe ich mal nach Pater Schönig gesucht und bei Dir gefunden... ich kann leider Deine Probleme zu 100% bestätigen... über Tote soll man nicht schlecht sprechen, aber was ich weis, ist nicht ohne... leider... er war ein toller Mann, aber mit Vorliebe für Homosexuelle Jungs... die er auch in dem Internat fand, das ich besuchte... Ich bin aber davon gekommen, finde das Ganze aber mehr als übel, denn er galt immer als Saubermann, der er nicht war... er hatte einen eigenen "Jungen" und eine eigene Wohnung in München, von der Niemand wußte... seine Zuflucht für Seine Spielchen und seinen Geliebten, der dort wohnte...

 

 

 

Sehr geehrter Herr Tfirst, …. Ich war nach meinem Abitur 1995 eine Saison mit Pater Schönig auf Tour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dabei mußte ich eineige - für mich etwas schräge - Rituale mitmachen. Ich war es nicht gewohnt - als erwachsener Mann - mit einem Gute-Nacht-Kuss ins Bett gebracht zu werden. Außerdem fand ich es auch komisch mit Pater Schönig zusammen zu baden. So richtig Missbraucht hat er mich nicht. Ich bin ihm auch ganz bewuß aus dem Weg gegangen und habe dei Nähe zu meinen Kameraden (wir waren zu dritt unterwegs) gesucht. Ich habe all die Jahre diese Dinge verdrängt. Doch heute habe ich - ich weiß auch nicht genau wieso - mal im internet gesucht und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Sind Ihnen Mißbrauchsfälle bekannt? Ich würde mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Liebe Grüße XXXXX

 

 

 

Hallo!... Ich kann nur bestätigen und nachvollziehen was ich auf Deiner Homepage gelesen habe. Auch ich, heute sechzig Jahre alt, hatte mit Herrn Pater Heinz Peter Schönig ein entsprechendes Erlebnis. Der Ort: Ein Oktoberfest in München, in den sechzigern. Ich war damals 15 Jahre alt und konnte mich seiner nächtlichen Attake gerade noch entziehen. Vorgefallen in seinem Wohnwagen gegen 2.00 Uhr Morgens, nachdem im Vorfeld Alkohol im Spiel war. Ein Kumpel und Arbeitskollege aus der Gatronomie, wir waren damals beide im Vorstand des Picollo Clubs Augsburg, welcher von Herrn Pater Schönig geleitet wurde, lag neben mir auf dem Doppelbett, während Herr Pater Schönig versuchte, unter der Bettdecke an meinem Geschlechtsteil herumzugrabschen. Ich habe mich umgedreht, um so dieser Peinlichkeit zu entgehen, usw.usf. Da habe ich ja nochmal richtig Glück gehabt?!.....Mit freundlichem und mitleidendem Gruß

   

 

 

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello, dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr. Das Gesicht dieses Menschen habe ich noch immer genau vor mir. Aber ich habe damals auch wieder mit etlichen Leuten darüber gesprochen, sie alle wussten über sein „PÄDOHOMO“ Treiben bescheid. Obwohl er selbst so veranlagt war, dürfte er meiner Meinung nach auch zusätzlich so eine Art Wegbereiter zur Opfersuche für die anderen Patres beim Opus Dei gewesen sein, von denen vermutlich einige ebenfalls so veranlagt waren die damals dort lebten …………und 100 Meter entfernt, im erzbischöflichen Palais, wusste man davon!!!

  

 

    

Und wie schon erwähnt, der Benediktinerpater Hans Hermann Groer vom Stift Göttweig, der später Kardinal wurde, wurde auch einer meiner klerikalen Täter, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte und über meine Abstammung erzählte.

 

 

 

Ich wurde von Bruder Alphonsus als Volksschüler (1962) bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße schon in der ersten Volksschulklasse sexuell belästigt, da er über die Herkunft von meiner sogenannten Bastardabstammung von Anfang an Bescheid wusste, was ich selber aber erst als 15jähriger erfahren sollte.

 

 

 

Meinem Klassenlehrer Bruder Fanz Josef war meine Abstammung als Bastard leider auch bekannt, und so hatte er gerade mich auserkoren, mir jahrelang ärgste Gewalt anzutun, aber auch deswegen, als ich ihm im Vertrauen und damals in einfachen kindlichen Worten über den Missbrauch durch seinen Schulbruder Mitbruder Alphonsus berichtete. Auch bei der Klasnik-Kommission meldeten sich zum Glück einige Opfer von Bruder Franz Josef. Außerdem ließ Bruder Franz Josef den Wutausbrüchen mir gegenüber deswegen ungeniert ihren Lauf, weil es ihn auch permanent störte, dass ich Linkshänder bin. Er hat mir auch deswegen lange die Hand eingebunden und verdroschen hat er mich sowieso fast täglich als sogenannter Bastard.

 

 

 

Darauf wurde ich bei Rechenschularbeiten in die letzte Bankreihe gesetzt um mich zeichnen zu lassen, da ich das sowieso lieber täte als rechnen. Am Ende der vierten Klasse Volksschule und nach vier Jahren Halbinternat bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße, bekam ich dann ein derart schlechtes Zeugnis, dass ich in Wien in den zweiten Klassenzug einer Hauptschule kam. Vier Jahre lang war ich dann Hauptschüler des zweiten Klassenzuges.

  

 

 

1962 wurde ich als 6jähriger von einem Mesner (Mesner Hans) der Pfarre Breitenfeld in Wien Josefstadt und einen Diakon der Pfarre St. Stephan ebenfalls in der Pfarre Breitenfeld, immer beim Anziehenhelfen des Ministrantenrockes sexuell belästigt. Es wurde mehreren Ministranten von den beiden Herren auf die Genitalien gegriffen.

  

 

 

Nach bekannt werden wurde der Mesner versetzt mit dem Wortlaut, er habe in den Klingelbeutel gegriffen und die Kirche bestohlen. Diakon Pino Mali Motta schlug alle, wenn sie etwas sagten.

 

 

Als ich kurz wieder meine Erlebnisse aus der Pfarre Breitenfeld, während einer live TV - Diskussion „Am Punkt“ des Senders ATV im Jahr 2010 erwähnte, bekam ich per Zufall von einer Zeugin ein Schreiben, wo auch sie über Missbräuche von Mesner Hans berichtete, der es ja ebenfalls bei mir in der Pfarre Breitenfeld mehrfach versuchte, als ich 6 Jahre alt war.

  

 

 

Frau XXXXXX schrieb mir nach meinem Auftritt in ATV also folgendes Mail: Pfarre Breitenfeld ........Mütterrunde....Ausflug......beim nachhausefahren war es schon finster.....Mesner Hans kam zu uns Kinder nach rückwärts. Er setzte sich neben mich und fasste mir nach einiger Zeit unter das Kleid, er hatte mich unsittlich berührt. Ich war damals noch keine 10, und war natürlich noch nicht aufgeklärt, aber dass es nicht richtig war, wusste ich, und stieß ihn weg. In Zukunft ging ich ihm ängstlich aus dem Weg.........(Später) Ich war Jungscharführerin und machte die Beobachtung, wie Kaplan Wochner ein kleines Mädchen auf seinem Schoß hatte und seine Hand unter dem Kleid war. Ich nahm ihm das Kind vom Schoß. Daheim erzählte ich das Ganze meinen Eltern. Meine Mama arbeitete seit ihrem 15. Lebensjahr bei Gericht und dann bei Rechtsanwälten, und sie war in einem tiefen Konflikt. Einerseits war sie in der Mütterrunde......unternommen hat sie nichts......sie sagte nur, dass ich nach der Kindermesse nicht alleine zum Wochner gehen durfte.................. .......(Ende des Auszuges vom Mail von Frau XXXXXXX).

 

 

 

Nachdem ich 2010 dieses Mail las, war ich wie versteinert. Kaplan Wochner war seit meinem 6. Lebensjahr mein Ministrantenkaplan. Ich war bei ihm zugleich Jungscharkind und auf seinen Wunsch übernahm ich im 14. Lebensjahr selbst eine Jungschargruppe. Er hatte in seiner großen Wohnung im Pfarrhof einen Raum, groß wie ein Wohnzimmer, in dem eine riesige Märklineisenbahnanlage stand. Es kam mir in den Sinn, dass ich auch immer auf seinem Schoß sitzen musste (musste nicht durfte), wenn ich öfters nach der Messe zu ihm mitgehen durfte mit der Eisenbahn zu spielen. Er bediente die Schalter der Weichen und ich durfte an diversen Trafos die jeweilige Geschwindigkeit von Zugsgarnituren regeln. Natürlich war ich immer auf das Geschehen der riesigen Bahnanlage (ich glaube sie war 2 Tischtennistische groß) fixiert, aber plötzlich schoss es mir in den Kopf, auch er machte immer etwas bei mir da unten, auch er war also einer meiner Täter (ich musste das im Lauf der Zeit verdrängt haben, vermutlich weil das ganze Programm der Kirche an mir, doch zu viel war).....weiters erinnerte ich mich (und erst wieder seit 2010 habe ich das alles vor mir) daran, dass ich auch darüber zu Hause berichtete..... aber vermutlich hatte man das nicht ernst genommen, da mein Großvater mit Wochner befreundet war. Kaplan Karl Wochner dürfte vermutlich seine perversen Fummeleien auch nur bei den ganz Kleinen gemacht haben. Wer weiß, vielleicht hat er auch mehr gemacht, oder hat es zumindest probiert......

  

 

 

Ich habe mir nach Durchsicht des Mails gedacht, dass in der Pfarre Breitenfeld ein richtiges Pädophilennest gewesen sein muss und ich dachte mir weiters, dass die Kirche immer sagt, Kinderschänder gebe es auch nur ganz, ganz vereinzelt und sehr wenige in ihren Reihen, also kann dieses schäbige Zahlenspiel der Kirche nicht stimmen, doch sie machen bis heute auch unter Papst Franziskus weiter so mit der Verschönung von Fakten, es sind einige ganz wenige in ihren Reihen, eigentlich so wenige, dass es kaum mehr der Rede wert ist.....

    

 

 

Die Kirche spielte bei mir ihr ganzes Programm durch. Seit meinen Kindertagen an mehrfacher Missbrauch bis hin zu ärgsten Verleumdungen und Lügen über meine Person, die leider bis heute anhalten und hinterrücks über mich von Kirchensprechern forciert wurden (trotz einer Fülle an Beweisen). Bei mir wurde außerdem immer alles vertuscht, wie es ärger nicht geht, obwohl ich immer sofort darüber redete (auch schon als Kind), wenn etwas passierte.

 

 

 

Ich war im Alter von 17 Jahren bereits obdachlos. In meinem Heimatbezirk in der Wiener Josefstadt (1080) ist die Pfarre Alservorstadt, sie ist zugleich ein Kloster der Minoriten. Ich kannte die Patres und fragte, ob ich Kandidat werden kann und wurde aufgenommen. Pater Christian Fichtinger hatte damals intensiven Kontakt zu der Sexsekte der Kinder Gottes. Er sagte zu mir, dass er sich nie dazu bekennen darf, dass er Kontakt und Freundschaft zu Mitgliedern dieser Sekte pflegt und als Religionslehrer und als kath. Priester und als Ordensmann muss er ja von der Kirche aus immer gegen Sekten auftreten.

  

 

 

Doch alle Mitglieder des Ordens wussten von Pater Christians Nahe zu den Kindern Gottes. Und da Pater Christian über meinen Lebens- und Leidensweg genau Bescheid wusste, legte er mir nahe, ich solle so einfach leben und meinen Sinn so suchen, wie ihn die Kinder Gottes eben suchen. Frei aller Zwänge, und von der Hand in den Mund lebend und auch Sex mit jedem zu pflegen. Das solle laut Pater Christian Fichtinger so schön und so erfüllend sein. Und außerdem habe ich ja niemanden und ich könne quasi als Obdachloser sowieso machen, was ich wolle. Damals merkte ich erstmalig durch die Aussagen von Pater Christian, dass mich die Minoriten doch nicht in ihrer Ordensgemeinschaft haben wollen.

 

 

 

Pater Christian legte Kontakte für mich zu den Kindern Gottes, der Sexsekte. Ich wehrte sich aber mit den Kindern Gottes in der Welt herumzuziehen, nachdem ich durch Pater Christian Kontakt zu diesen Leuten bekam und dabei meine ersten Sexerfahrungen machte. Als ich ca. 30 Jahre später bei den Sektenreferaten nachzufragen begann, was sie Genaues über diese Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse wissen, erntete ich nur: „In der Dororteergasse? Nie gewesen....... „ Das war es dann schon für das Sektenreferat der  Kirche, es gab dort einfach nichts (Lügen und Täuschen, wie immer).............

 

 

 

Als ich einmal unangemeldet für eine Art Beichtgespräch Pater Christians Raum betrat, und die Türe zufällig auch nicht abgesperrt war, sah ich Pater Christian gemeinsam im Bett mit dem damaligen Leiter der Kinder Gottes. Ich weiß seinen Namen nicht mehr, aber später erzählte er mir etwas über heilige Löcher. Und dass alle Löcher heilig seien, also auch die zum Kinderkriegen und -machen. Aber auch das A-Loch ist heilig, meinte er. Obwohl ich mit diesem Schmarren überhaupt nichts anfangen konnte, ließ ich mich von Pater Christian überzeugen, mit ihm einmal in die damalige Kommune der Kinder Gottes zu kommen, zumal ich unter einer speziellen Begebenheit ja schon den Leiter der Kinder Gottes kennen gelernt hatte.

 

 

 

Als Gefolgsmann von Pater Christian und nach zwei oder drei Kurzbesuchen in der Dorotheergasse kam es dann irgendwie dazu, dass ich einmal dort übernachten solle. Es waren immer junge Frauen da, und eine wollte mit mir schlafen. So kam es am selben Tag des Kennenlernens auch dazu, dass ich mit ihr in einem Schlafsack zusammen schlief und dass wir Geschlechtsverkehr hatten. Es war mein Erster. Doch ich wollte das Ganze irgendwie nicht. Zumal diese jungen Frauen alle, so schien es mir, schon mehrere Kinder haben dürften, die leiblichen Väter dürften aber nicht im Umfeld ihrer Kinder wohnen. Diese Frauen hatten auch unterschiedliche Nationalitäten. Es sprach zumindest keine Frau Deutsch. Die meisten waren aber Amerikanerinnen.

  

 

 

Ich weiß auch nicht, ob alle Anwesenden volle Member (also Mitglieder der Sekte waren). Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass der Leiter der Gruppe, den ich ja durch Pater Christian Fichtinger auf ominöse Weise kennen lernte, der Vater all dieser Kinder war und diese Frauen alle seine Frauen. Es waren aber dennoch auch andere Männer an dem Abend anwesend, an dem ich mich leider auch spontan für eine Übernachtung zu bleiben überreden ließ.

 

 

 

Diese ebenfalls sehr jungen Männer und Burschen spielten so komische Sexspielchen mit den Kindern, indem sie ihnen öfter auf die Genitalien griffen. Während ich mit einer jungen Frau im Schlafsack beschäftigt war, drangen aus den Nebenräumen lange anhaltendes, erbärmliches Kindergeschrei mehrer Kinder. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas nicht stimmt.  Und ich habe keine weiteren Interessen an deren Bekanntschaft nach dieser einen Nacht gezeigt. Ich fühlte mich leer und ausgenützter denn je und seit damals plagen mich auch noch immer die Gedanken bis heute. Bin ich dadurch womöglich Vater eines Kindes geworden, oder sind die kleinen Kinder damals sexuell missbraucht worden und was kann Pater Christian zu diesem Thema sagen? Mit meiner Gattin habe ich über diese Möglichkeit in unserer Ehe öfters gesprochen (wir sind seit 1981 bis dato verheiratet).

 

 

 

Noch eine Anmerkung zur Pfarre Alservorstadt: Wie gesagt, lebte ich von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich dann nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. Was ich damals natürlich nicht wissen konnte, Pater Albert zog es wegen seiner Homosexualität vor in Göttweig leben zu wollen. Dort hatte er mehrere Mönche zur Verfügung das Bett zu teilen, vor allem jüngere, die er gerne permanent verführte (vergewaltigte). Abt Abt ließ das alles mit Wohlwollen geschehen, weil er auch selbst so veranlagt war. Lashofer forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht und er deckte Groer so lange es ging. 

 

 

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an.

  

 

 

Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. 

 

 

 

In diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.

      

        

 

Im Konventgarten angekommen spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

      

  

     

Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes.

 

 

 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde.

  

 

 

Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

   

 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln.....

 

 

 

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. 

 

 

Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte.

 

 
 

Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

     

 

 

Im Rekreationszimmer standen immer etliche Doppelliterflaschen Wein von der hauseigenen Weinkellerei des Stiftes Göttweig herum und jeder durfte sich daran bedienen und trinken so viel er wollte.

 

 

  

Dieser Rekreationsraum befindet sich im Turm gleich vor den damaligen Privaträumen des Abtes. Es war nach Mitternacht.

  

 

 

Ich suchte alleine das Rekreationszimmer auf und ich begann mich aus Verzweiflung zu betrinken. Ich ging zum Plattenspieler und legte mir eine Langspielplatte von Tschaikowsky auf. Es war u. a. auch die Ouvertüre „Anno 1812, genannt Solennelle“, auf dieser Platte. Die Musik in dieser Ouvertüre steigert sich bis zu einem kräftigen Finale mit Tschinellen usw. Ich spielte diese Ouvertüre immer und immer wieder, ich trank auch ein Glas nach dem anderen.

  

 

 

Da mir von dem vielen Wein übel wurde, öffnete ich ein Fenster des Rekreationsraumes und blickte in die schwarze Tiefe. Im Hintergrund lief gerade wieder die lauteste Passage mit den Tschinellen der Ouvertüre Solennelle. Ich dachte: Groer, ich will nicht zu Dir, dafür springe ich da hinunter. Ich getraute mich aber dennoch nicht gleich zu springen. Ich ließ das Fenster geöffnet und ich drehte den Plattenspieler auf die stärkste Lautstärke. Ich hoffte, dass der Abt oder jemand vom Konvent den Lärm der Musik wahrnimmt und zu mir in das Rekreationszimmer kommt um nachzusehen, was da los ist und wer diese Ruhestörung in der Nacht macht.

 

 

 

Doch es kam niemand. Ich murmelte, feige Bande. Es war Sommer, viele schliefen bei offenem Fenster, der stundenlange Lärm, also die laute Musik, die aus dem offenen Fenster des Rekreationszimmers drang, ist sicher von einigen Mönchen gehört worden. So legte ich die Nadel des Nadelhebels immer öfter nur auf die lauteste Passage. Wenn diese dann mit voller Wucht erklang, torkelte ich immer wieder zum offenen Fenster und ich sagte zu mir: „Spring, setzte deinem jungen und tristen Leben ein Ende, spring!“

 

 

 

Ich kletterte immer öfter auf das Fenster, legte immer öfter die eine laute Stelle auf und dann sprang ich endlich. Unten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

 

 

Dort nahm ich eine Rasierklinge und ich versuchte mir die Pulsadern aufzuschneiden. Dann schlief ich ein. Da doch einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen.

   

 

 

Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

  

   

Das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

   

 

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

   

    

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

  

 

 

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig.

 

 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

  

 

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 

 

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

  

 

 

Als 1995 durch Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm. Im Laufe der Jahre danach kontaktierte ich ihn noch einige Male, weil ich ihn auf die immense Dimension, die da dahinter liegt aufmerksam machen wollte, doch er lehnte ab, er meinte die klerikalen Missbrauchsgeschichten sind bereits eine abgelutschte Sache. U. a kam dann durch mein Sekkieren von Politikern und Kirchenoberen 2010 die Klasnic-Kommission zustande.

 

     

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

 

 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

  

 

 

Sie schwiegen öffentlich und machten dafür Karierre z. B. im erzbischöflichen Finanzwesen oder im erzbischöflichen Palais, also kirchenintern schwiegen sie nicht und nach außen hin wurde seitens der Kirchenobrigkeiten weiter ordentlich vertuscht......

 

 

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

 

 

Der ehemalige Bischof von Linz Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor Pater Ludwig Schwarz, der zusammen mit Pater Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.

  

 

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die Pater Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.

  

 

 

Pater Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte Pater Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nicola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband Pater Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 

 

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

 

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

  

 

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.

   

 

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

   

 

 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

     

 

 

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

  

 

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

 

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), Pater Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir Pater Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

  

 

 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

 

 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

  

 

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.

  

 

 

Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig, der ich dann auch 5 Jahre lang war (1974 - 1979). Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. Pater Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber kommen.

  

 

 

Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

   

 

 

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. Pater Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für Pater Hermann (Pater Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

 

 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

  

 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

  

 

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

 

 

 

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.

 

 

 

Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.

   

 

 

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.

 

 

 

Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.

  

 

 

Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.

     

 

 

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 

 

 

Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

  

 

 

Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......

    

  

 

Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Audeckungshomepage aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist, was ich auch machte. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging.

   

 

 

Angezeigt habe ich deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte und dass ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, ich mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.....

    

 

 

Der damalige Prior von St. Peter, Pater Korbinian Birnbacher, jetzt selber Erzabt, meinte, Pater Bruno Becker werde jedenfalls keine Aufgaben und Ämter mehr übernehmen und eine Zeit lang sicher auch das Priesteramt nicht mehr ausüben und überhaupt keine seelsorgerische Tätigkeit mehr übernehmen.

 

 

 

Doch siehe da, der ehemalige Erzabt Becker wurde Wallfahrtsdirektor vom Sonntagberg.

 

    

 

Und Pater Bruno Becker wurde, nachdem er das Amt des Erzabtes zurücklegte, sogar Mitglied bei der Pfarrerinitiative.

   

 

 

Herr Msgr. Mag. Helmut Schüller ist der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams. Schüller war viele Jahre lang Leiter der Ombudstelle für sexuellen Missbrauch, und er wusste, dass Pater Becker ein Missbrauchstäter war und dennoch nahm er ihn bei der Pfarrerinitiative auf. 

 

 

 

Mag. Schüller tat im Nachhinein so, dass er von gar nichts wusste, und nur das ist mein eigentlicher Kritikpunkt. 

 

 

 

Und ob Herr Schüller noch mehrere ungehorsame Missbrauchskleriker und auch Missbrauchsvertuscher rund um sich hat, kann ich nicht beurteilen. Von dem einen weiß ich es, weil ich jenen ja anzeigte und er dadurch abdankte und zurücktrat und dann fand ich seinen Namen auf der Mitgliederliste der ungehorsamen Pfarrer Initiative.

 

   

 

 

Hier sind einige Berichte (von tausenden Berichten, die ich gesammelt habe). Etliche davon habe ich selbst recherchiert:

 

 

 

Obwohl bereits seit 1970 die homosexuellen und pädophilen Neigungen Louis Fonteyne bekannt waren, konnte er ungehindert seinen sexuellen Abartigkeiten nachgehen. Auch bei den Schulbrüdern in Strebersdorf (NÖ), wo seine Neigungen der Ordensleitung von Anfang an bekannt war, hat er in den 80er Jahren unterrichtet und Schüler missbraucht. Pater Louis Fonteyne wurde erst 2005 für ein Jahr unbedingt verurteilt.

 

 

 

 

47 Mädchen innerhalb von 30 Jahren missbraucht, der 84 Jahre alte Priester war geständig

 

Der 84 jährige katholische Geistliche hat vor einem Gericht in Ottawa (Kanada) die Taten zugegeben. Jahrzehntelang machte er sich mit Süßigkeiten an kleine Mädchen heran. Er nahm sie für seine unsittlichen Berührungen immer auf seinen Schoß. Ein Kirchensprecher meinte, das ist "wahrscheinlich der schlimmste Missbrauchsfall" Kanadas. 2004 hatte erst das erste Opfer des Priesters Mut gefunden Charles Sylvestre offen zu beschuldigen. Alle Taten fanden von 1955 bis 1988 statt. Quelle: Bild am Sonntag 2006

 

 

 

 

 

Pfarrer in 59 Fällen wegen sexuellem Missbrauch verurteilt

 

Nach Medienberichten wurde der 39 jährige Pfarrer aus dem schwäbischen Ort Wald wegen sexuellem Missbrauch in 59 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Opfer waren drei Kinder im Alter zwischen elf und 14 Jahren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Kinderfoltermaterial aus dem Internet bei Salzburger Priester

 

Vergewaltigungs- und Folterszenen, die an Kindern begangen wurden, hatte ein kath. Priester aus Pinzgau vom Internet heruntergeladen. Nachdem er bei einer Razzia in das Visier der Fahnder aus Deutschland geriet, bekam der Priester 3 Monate Haft für die 1600 Downloads.

 

 

 

 

Pfarrer gestand sexuelle Nötigung an zwei Mädchen

 

Im hessischen Kreis Bergstraße wird ein 44 jähriger Pfarrer wegen sexueller Nötigung an zwei Mädchen zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, da er für schuldig befunden wurde, zwei minderjährige Schwestern des Öfteren missbraucht zu haben. Der Pfarrer gestand die sexuellen Nötigungen begangen zu haben. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Holländischer Theologiestudent 1970 in Wien vor Gericht:

 

Ein Bub ist in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Nachdem die Mutter des Buben von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging seine Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Auch andere Buben hat er im Schwimmbad eingeseift. Bei einem Prozess in Wien soll die Richterin den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde freigesprochen, denn Kardinal König selber hat bei der Richterin interveniert. Quelle: Tfirst Michael

 

 

 

 

Kirche bezahlte Schadenersatz für Missbrauchsdelikt, dann deklariert sie das Geld als Betriebsunfall und fordert es von der Versicherung ein

 

Ein Pfarrer war wegen sexuellem Missbrauch an einem Mädchen verurteilt worden. Dem Mädchen wurde Schadenersatz gezahlt. Die Kirche fordert das Geld nun vom Versicherer retour, da es sich nur um einen Betriebsunfall handle. Der Versicherer hingegen argumentiert, dass die Versicherungspolice das Schmerzensgeld nicht abdecke, dass das Schadensrisiko wegen sexuellen Missbrauchs nicht mehr gedeckt sei. Medienberichten gemäß hat das Bistum mittlerweile zugegeben, dass es sich um einen von mehreren Fällen handelt. Die römisch-katholische Kirche soll bereits schon früher Schmerzensgeld für das Fehlverhalten von aktiven Mitgliedern bezahlt haben. Quelle: NZZ 2004

 

 

 

 

Pater August Paterno aus Vorarlberg meinte, seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht.

 

Obwohl die angeblichen Übergriffe Paternos rund 15 Jahre zurückliegen, sei es nicht ausgeschlossen, dass ein Verfahren eingeleitet wird. Bei entsprechender Schwere des Vergehens sei eine Nicht-Verjährbarkeit möglich, erklärte Benno Elbs, Pastoralamtsleiter von Feldkirch. Berichtet worden sei aber, dass der Kaplan nicht immer die notwendige Distanz bewahrt habe. Auch von "Übergriffen, die schwerwiegend sind", hätten Betroffene gesprochen. P. Paterno kommt aus der Diözese von Bischof Küng, der als päpstlicher Visitator in St. Pölten tätig ist. Küng solle von Vertrauensleuten der Opfer bereits vor Jahren informiert worden sein. Er versprach eine vollständige Aufklärung; wies jedoch laut ORF zugleich darauf hin, dass er nicht an Zufall glaube, dass die Vorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt publik werden. Küng sagte: "Ich habe Verdachtsmomente und konkrete Hinweise, dass die Vorfälle benützt werden, um andere Ziele zu verfolgen". Konkretere Auskünfte gab der Bischof nicht. Pater Paterno meinte übrigens u. a., seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht. Quelle: ORF

 

 

 

 

 

14 Nonnen von Taubstummenschule wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

 

Schüler einer katholischen Taubstummenschule im Erzbistum Boston haben die Verantwortlichen wegen sexuellen Missbrauchs verklagt. Die Beschuldigten sind mindestens 14 Nonnen, ein Priester und einen Sportlehrer. Sechs Männer und drei Frauen werfen ihnen Vergewaltigungen und körperliche Misshandlungen vor. Die Verbrechen wurden zwischen 1944 und 1977 begangen, als die Kläger 7 bis 16 Jahre alt waren. Dem Verfahren könnten sich weitere ehemalige Schüler anschließen. Eine weitere Klage richtet sich auch gegen Bischof Thomas Daily, dem Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vorgeworfen wird.

 

 

 

 

Priester wegen Kinderpornobesitz angeklagt, dabei stellte sich heraus, dass er auch zwölf Knaben sexuell belästigt hat

 

Besitz von Kinderporno lautete die ursprüngliche Anklage gegen einen Geistlichen aus Oberösterreich, der sexuelle Belästigung an zwölf Buben auch gestand. Der Priester hat in Dachsberg als Internatsleiter gearbeitet. Die Schüler, 10 bis 12 Jahre alt, habe er unsittlich berührt. Vermutlich werden noch weitere Fälle des Priesters, der auch als Religionslehrer tätig war, angezeigt. Quelle: APA

 

 

 

 

 

Magdeburger Bistum bestätigte zwei Fälle sexuellen Missbrauchs und zahlt nach 40 Jahren 25.000 Euro Entschädigung

 

Ein Fall ist aus den 60er Jahren, der andere passierte erst vor wenigen Jahren. Ein Ministrant, der seit seinem 9. Lebensjahr, für viele Jahre hindurch von einem Priester und einem weiteren Kirchenmann, sexuell missbraucht wurde, hatte 2005 einen Betrag von 25.000 Euro erhalten. Seit 1993 versuchte das Opfer, N. D. in der Kirche um Gehör, jedoch ohne Erfolg. Eine Entschädigung für die Therapiekosten wolle man auch nur dann zahlen, wenn über den Missbrauch in der Öffentlichkeit geschwiegen wird. Laut dem Bistumssprecher wurde auch im anderen, jüngeren Fall dem Opfern Hilfe angeboten. «Zu finanziellen Dingen äußere ich mich nicht», sagte der Sprecher des Bistums weiter, «Es liegt uns daran, nichts zu vertuschen, wir wollen die Leute schützen». Quelle: Der Spiegel

 

 

 

 

Wird Bischof doch wegen sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen angezeigt?

 

Der frühere Bischof von Springfield aus Massachusetts wurde wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Wegen Verjährung wurde die Klage aber zurückgezogen. Der Bischof wird jedoch bald in New York, oder auch in New Hampshire, oder sogar in Kanada angeklagt, weil er Buben auch in all diesen Staaten missbrauchte. In diesen Staaten und Ländern gelten andere Verjährungsfristen. Quelle: ORF

 

 

 

Kinderpornos auf Computer im Priesterseminar von St. Pölten

 

Im Priesterseminar von St. Pölten in Niederösterreich wurden Fotos von Kinderpornografie entdeckt und mehrere Priesterseminaristen stehen nun unter dem Tatverdacht, belastendes Material auf den Hauptcomputer des Seminars vom Internet heruntergeladen zu haben. Regens Küchl, also der Leiter des Priesterseminars, gab bei der Polizei an, niemand habe etwas mit Kinderpornos zu tun. Das belastende Material wurde "von einem Hacker" auf den PC geladen. Auch Autoritätsverhältnisse habe es im Priesterseminar von St. Pölten gegeben, dass nach dem Auftauchen der Kinderpornos endgültig geschlossen wurde. Alle Seminaristen wurden entlassen und der Vorarlberger Bischof Küng wurde von Rom aus als Visitator eingesetzt. Quelle: ORF 2004, Tageszeitungen

 

 

 

Ich (Michael Tfirst) möchte zu der schmutzigen Causa rund um das Priesterseminar in St. Pölten sagen, dass da im Hintergrund sicher ganz andere politische und kirchenpolitische Interessen und Machtspiele vertreten waren. Es hätte bei der Menge an heruntergeladenen Bildern von kinderpornografischem Material alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen. Auf Festplatten mehrerer Computer befanden sich 40.000 Fotos und zahlreiche Filme mit teils abartigen Sexdarstellungen. Das Material ist u. a. in den Zimmern der Priesteramtskandidaten von der Sicherheitsdirektion NÖ (also von der Polizei) sichergestellt worden. Ein einziger Seminarist aus Polen wurde angezeigt und mit 6 Monaten bedingt verurteilt, weil bis zur Gerichtsverhandlung viel von dem Beweismaterial verschwunden war, das die Sicherheitsdirektion in NÖ sicherstellte. Ich würde sagen, das Konkordat und kirchentreue Staatsdiener an Schlüsselstellen in der Polizei haben ihre Wunder wirken lassen...

 

 

 

 

Vier von zehn Nonnen werden in den USA sexuell missbraucht, meist von Priestern

 

Vier von zehn Nonnen in den USA sind einer Studie zufolge schon einmal sexuell missbraucht worden - oft von einem Priester oder einer anderen Nonne. Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon möglicherweise betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch" am Sonntag. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.  Quelle: Yahoo 2003

 

 

 

Zahlung von 900.000 Euro an ein Missbrauchsopfer der Erzdiözese in Birmingham

 

Ein 35 Jahre alter Mann hat 900.000 Euro von der Erzdiözese Birmingham erhalten. Zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr wurde das Opfer von einem Priester missbraucht, so dass durch die Missbräuche bei dem Opfer sogar längere stationäre Klinikaufenthalte notwendig wurden. Ein anderer Ministrant aus Manchester hatte bereits schon 330.000 Pfund erhalten. Acht Männer, die zur Tatzeit zwischen 8 und 17 Jahre alt waren, haben bereits vor Gericht Missbrauchsvorwürfe gegen den Priester erhoben. Da der Priester aber inzwischen verstarb, konnte er nie zur Rechenschaft gezogen worden. Quelle: Yahoo 2005

 

 

 

 

 

Katholischer Priester aus Irland missbrauchte 100 Jugendliche

 

Sean Fortune soll in den vergangenen 20 Jahren über hundert Jugendliche sexuell missbraucht haben. Opfer berichteten minutiös, wie sie der Priester vergewaltigte, doch die zuständigen Bischöfe spielten die Angelegenheit immer nur herunter, bis es letztendlich doch zu 70 Anzeigen gegen den Geistlichen Fortune kam.

 

 

 

 

 

Benediktinerpater aus dem Stift Göttweig wegen sexueller Übergriffe abgesetzt

 

Der Pfarrer und Ordensgeistliche einer Gemeinde in Niederösterreich steht im Verdacht sexueller Übergriffe gegen drei Mädchen. Die Staatsanwaltschaft in St. Pölten ermittelt in diesem Fall und das Heimatkloster des Priesters, das Stift Göttweig in Niederösterreich, hat den Benediktinerpater als Pfarrer abgesetzt. Quelle: Der Standard 2004

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch: Geständnis eines Pfarrers der Diözese Eisenstadt

 

Die Diözese Eisenstadt/Burgenland gab 2007 bekannt, dass ein katholischer Pfarrer gestand, sexuellen Missbrauch in mehreren Fällen begangen zu haben. Die Erzdiözese meinte, dass nun den Betroffenen die besondere Aufmerksamkeit gelte und die damit verbundenen Maßnahmen der kirchlichen Richtlinien bei sexuellem Missbrauch werden sofort umgesetzt.

 

 

 

 

 

Liebesbeziehungen eines kath. Pfarrers zu mehreren Frauen

 

Der Pfarrer machte seine Kirche in Köln zu einem open house für jedermann. Homosexuelle wurden verstärkt eingeladen und angesprochen und das Gotteshaus wurde zur Diskothek umfunktioniert. Nachdem der Geistliche aber auch noch Liebesbeziehungen zu mehreren Frauen seiner Pfarre hatte, wurde er einfach nach vom Bischof einiger Zeit versetzt.

 

 

 

 

Öffentlichkeit falsch informiert, bischöflicher Pressesprecher entschuldigt sich

 

Ein Priester verschwand ohne Verabschiedung von seinen Gemeindepfarreien. Der Pressesprecher der Diözese Augsburg informierte die Gläubigen, dass der Pfarrer aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt wurde, aber in Wirklichkeit wurde gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt, da die Eltern eines Opfers Anzeige bei der Kriminalpolizei eingebracht hatten. Später entschuldigte sich der Pressesprecher des Bischofs dafür, falsch informiert zu haben. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

 

Pfarrer wird 8 Jahre Haft für Kindesmissbrauch antreten müssen

 

Wegen Kindesmissbrauchs von drei Knaben wurde ein katholischer Pfarrer In Los Angeles schuldig gesprochen, nun drohen ihm nach dem Schuldspruch über 8 Jahre Haft. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

 

Im Waisenhaus der Caritas wurden bis 2005 Kinder misshandelt

 

In Kroatien tauchten in Medienberichten Fälle von Kindesmisshandlung eines Waisenhauses der Caritas auf. Wegen Vergewaltigung eines geistig behinderten Buben wurde schließlich ein Mitarbeiter festgenommen. Die Kirche will zu den Vorkommnissen des Waisenhauses in Brezovica bei Zagreb keine Stellungnahme für die Öffentlichkeit abgeben. Quelle: Wiener Zeitung 2005

 

 

 

 

Pfarrer von Annaberg wegen sexuellem Missbrauch versetzt

 

Pater Raphael musste wegen sexuellem Missbrauch Abschied nehmen! Er kommt ins Stift St. Peter als Altenpfleger. Eine Anzeige werde es nicht geben, denn die Fälle liegen schon Jahre zurück!

 

 

 

 

Geldstrafe für Pfarrer wegen sexuellen Missbrauch

 

Ein 49 Jahre alter Priester wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro im Bad Homburger Amtsgericht verurteilt. Von 1990 bis 1991 hatte der Geistliche einen damals 13 Jahre alten Ministranten mehrmals unsittlich berührt. Der Verteidiger des angeklagten Priesters meinte, dass der Geistliche durch die Vorwürfe bereits schon selbstmordgefährdet sei und dass er gegen das Urteil berufen wolle. Gegen den Priester wurde aber auch wegen weiterer Fälle ermittelt, aber alle Verfahren sind eingestellt worden, weil die Taten bereits verjährt sind. Das Bistum in Mainz beurlaubte den Geistlichen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung

 

Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Er überlebte und ist mittlerweile weit über 80 Jahre alt und in Tirol eine der honorigsten Personen.

 

 

 

 

Sogenannter Straßenpriester missbrauchte Straßenkinder

 

Ein ehemaliger Priester aus Massachusetts wurde verurteilt, da er in Boston vor 20 Jahren einen Buben vergewaltigte. Der Geistliche hat als "Straßenpriester", der sich um Straßenkinder kümmerte, viele Kinder sexuell missbraucht. Im Jahre 2002 kam gegen den Priester nur ein Fall zur Anklage. Von insgesamt vier Fällen gegen ihn wurden zwei Anklagen von den Anklägern selbst zurückzogen und ein dritter Ankläger ist plötzlich spurlos verschwunden. In Massachusetts ist Shanley einer der wenigen Priester, die dennoch (auch wenn nur in einem Fall) verurteilt wurden. Die meisten Priester, die wegen sexuellem Missbrauch in Verdacht kamen und gegen die ermittelt wurde, konnten sich einer Anklage entziehen, da deren Taten verjährt sind.

Quelle: ORF

 

 

 

 

Wieder Kinderpornos bei Pfarrer gefunden

 

Gegen einen 44 Jahre alten Pfarrer in der Nähe von München wird wegen des Besitzes von Kinderpornos auf Videokassetten ermittelt. Der Pfarrer wird daraufhin von seiner Landeskirche vom Dienst suspendiert. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

15 Jahre Haft für US-Priester wegen sexuellen Missbrauchs

 

Im US-Bundesstaat Missouri ist wegen sexuellen Missbrauchs ein katholischer Priester zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, da er sein minderjähriges Opfer mehrmals und über einen Zeitraum von drei Jahren missbrauchte.

 

 

 

 

Priester soll Vergewaltigung an Nonne auf Video aufgezeichnet haben

 

Ein 69 Jahre alter Franziskanerpriester ist verhaftet worden. Mit anderen Männern zusammen soll er in einem Armenhaus eine Nonne öfter vergewaltigt und dabei die Vergewaltigungsszenen immer auf Video aufgezeichnet haben. Die Nonne ist in einem Heim für Arme tätig und Gynäkologen haben die Vorwürfe der Nonne nach Untersuchungen auch bestätigt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Franziskanerpater, der inhaftierte wurde, meinte: "Die Anschuldigungen gegen mich sind rein erfunden, die Nonne sei geistig nicht zurechnungsfähig.“ Quelle: Spiegel Online 2006

 

 

 

 

Mädchen wurde 45 Mal zum Geschlechtsverkehr von Priester gezwungen

 

Ein 65 Jahre alter katholischer Priester, der für seine vielen Beziehungen bekannt war, pflegte diese mitunter auch ungeniert zu Minderjährigen. Wurde das Treiben den Kirchenoberen zu bunt, erfolgte einfach die Versetzung in eine andere Pfarrei. Er zwang auch seit 1982 ein damals 12jähriges Mädchen mindestens 45 Mal zum Geschlechtsverkehr. Bei dem Mädchen stellten sich gesundheitliche Spätfolgen ein, dadurch wurden die Verbrechen des Geistlichen bekannt. "Mir hätte auch keiner geglaubt, denn in so einem Dorf steht der Pfarrer auf einem Podest" sagte die Frau, die als Mädchen das Opfer war. Aus polizeilich beschlagnahmten Akten vom Pfarrhof ging hervor, dass die sexuellen Missbräuche des Pfarrers an der Minderjährigen im bischöflichen Ordinariat schon seit 1984 bekannt waren. Doch die Straftaten wurden vertuscht, Bischof Stimpfle und Generalvikar Kleindienst empfahlen dem Pfarrer nur, dass er sich für eine gewisse Zeit aus der Diözese zurückzuziehen solle. Als aber der Fall wegen der gesundheitlichen Spätfolgen des Mädchens bekannt wurde und zur Anzeige gelangte, äußerte sich der Bischof 1988 schriftlich insofern, dass die Verjährungsfrist für derlei Fälle doch bei drei Jahren liege. Vor Gericht behauptete der frühere Generalvikar Kleindienst, er habe die Personalakte des Pfarrers nicht mehr in Erinnerung. Kleindienst mittlerweile befördert, wurde vom Bischof wegen diesem Fall sogar mit einer ausdrücklichen Ehrenerklärung ausgestattet. Der Richter hegte daran aber doch Zweifel, "Ich frage mich, warum sich die Vorgesetzten des Pfarrers eingehend mit Verjährungsfristen beschäftigen, wenn sie angeblich von nichts wissen." Obwohl die Straftaten verjährt waren, wurde ein Urteil für vier Jahre Gefängnis gefällt. Das Gericht appellierte in Richtung Kirche, dass diese eine Fürsorgepflicht nicht nur für ihre Pfarrer, sondern auch für die Kinder habe, die zum Pfarrer kommen. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Katholische Orden Irlands wollen Opfer 128 Millionen Euro zahlen

 

In Irland setzen sich seit längerem die Opfer von sexuellem Missbrauch zur Wehr. Die katholischen Orden in Irland haben erklärt, sie wollen deren Opfer von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Heimen mit 128 Millionen Euro entschädigen. Die Höhe, welche die weltliche Kirche Irlands an fast 16.000 Opfer zahlen wird, steht noch nicht fest.

 

 

 

 

1,7 Millionen Dollar an Familie eines Minderjährigen, der drei Jahre lang von einem Priester missbraucht wurde

 

Die Erzdiözese St. Louis wird 1,7 Millionen Dollar an die Familie eines Minderjährigen zahlen, der über einen Zeitraum von drei Jahren von einem Priester missbraucht worden war. Der Priester verbüßt eine 15jährige Gefängnisstrafe.

 

 

 

 

Immer mehr Vorwürfe gegen Priester in Deutschland

 

Kardinal Karl Lehmann erwartet weitere Vorwürfe gegen Priester wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch. Nach Angaben von Weihbischof Grave sind von den insgesamt 18.000 Priestern in Deutschland zurzeit 200 bis 300 Fälle von Pädophilie bekannt. Die Vorfälle träfen die "Kirche in diesem Land ähnlich wie in den Vereinigten Staaten ins Mark".

 

 

 

 

Schweizer Nonne bekam Kind von Kardinal

 

ROM – «Leider Gottes ist alles wahr. In Afrika gibt es kaum einen Bischof, der keine Kinder hat. Sogar der Kardinal von Dar-es-Salaam in Tansania hat ein Kind. Und zwar von einer Schweizer Nonne.» Der Schweizer Religionswissenschafter Al Imfeld (66), Frater der Missionsgesellschaft Immensee und ausgewiesener Afrika-Kenner, bestätigt den Skandal um Hunderte von jungen Ordensschwestern, die von sextollen Priestern missbraucht werden, ohne dass der Vatikan etwas dagegen unternimmt. «In Afrika ist ein Mann ohne ein Kind kein Mann. Und das gilt auch für Priester», sagt Imfeld, der zahlreiche Bücher über den Schwarzen Kontinent verfasst hat. Vor zwei Jahren wurde in Simbabwe ein neuer Bischof gesucht – man fand keinen einzigen Anwärter, der nicht Vater war. «Das ist die Realität», sagt Imfeld. Schwester Lauda, in Düren lebende ehemalige Ordensfrau der Schwestern vom Kostbaren Blut, die wegen des Verteilens von Kondomen an afrikanische Prostituierte aus ihrer Gemeinschaft verbannt worden war, hat zu den sexuellen Übergriffen durch Priester auf Ordensfrauen Stellung genommen. In einem Pressegespräch erklärte sie, dass viele Priester die "Unerfahrenheit, Ahnungslosigkeit und vor allem die Abhängigkeit der Schwarzafrikanerinnen" ausnutzten, "die noch immer in totalem Gehorsam gegenüber den Männern, vor allem älteren, erzogen werden". Sie selbst habe versucht, die Frauen zu mobilisieren. Zehn der von ihr zum Widerspruch ermunterten Schwestern seien damals allerdings strafversetzt worden. Der Vorstand des Deutschen Katholischen Missionsrates (DKMR) hat auf die vom Vatikan bestätigten Missbrauchsfälle "mit Bestürzung und Schmerz" reagiert. In einer Erklärung versichern sie den Opfer einer "tief empfundenen Solidarität", deren "Not und Verletzungen wir nur ahnen können". Unter Bezugnahme auf das vor einem Jahr von Kardinal Arinze abgelegte Schuldbekenntnis, demzufolge "auch Christen" sich Menschen gefügig machten, heißt es in der DKMR-Erklärung: "Die bittere Aktualität dieses Eingeständnisses macht uns stumm und verbindet uns mit allen, die das moralische Ansehen der Kirche in Frage gestellt sehen." Der Katholische Deutsche Frauenbund und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands erwarten von den zuständigen Stellen im Vatikan, dass sie sich "mit Entschiedenheit auf die Seite der missbrauchten Ordensfrauen stellen und sich zu Anwälten dieser Opfer, ihrer Ehre und ihrer verletzten Würde machen". Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wurde gebeten, sich des Anliegens anzunehmen und in allen kirchlichen Gremien für eine weitere Befassung mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen in der Kirche" einzutreten.

 

 

 

 

Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke

 

Gleich nach dem Urbi et Orbi: Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke - doch Kirche warnt weiter vor Andersgläubigen - Kaum war das "Urbi et Orbi" in Rom gesprochen (und der "Ablass" von allen "Sündenstrafen" erteilt), beging ein römisch-katholischer Priester in Mexiko gleich ein besonders schlimmes neues Verbrechen. Er erwürgte nach der Ostermesse seine schwangere Geliebte und zerschnitt sie anschließend in Stücke. Die Leichenteile packte er in Tüten und warf sie in der Nähe des Friedhofs weg. Laut der Mutter des Opfers "habe die Tochter den Priester kennen gelernt, als sie 13 Jahre alt war". Beide haben bereits ein gemeinsames Kind. Derzeit wird ermittelt, ob der "Hochwürden" ein Serientäter sein könnte.

 

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch durch Priester an Ministranten

 

In der Diözese Speyer haben zwei ehemalige Ministranten schwere Vorwürfe gegen einen Priester erhoben. Der Geistliche soll sie sexuell missbraucht haben. Der Fall lag der Glaubenskongregation in Rom vor. Die Opfer halten der Kirche nun vor, ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Als die beiden ehemaligen Messdiener den Ansprechpartner der Diözese Speyer kontaktierten, wurde der Fall an das bischöfliche Domkapitel weitergegeben. Die Ankläger erhielten keine weiteren Informationen. Einer der Ankläger rief den Ansprechpartner an, der verwies auf das Domkapitel, dieses verwies auf Rom. Der Domkapitular entschuldigte sich. Nach 7 weiteren Monaten nehmen die Ankläger erneut Kontakt zum Ordinariat auf. Der Domkapiutular verweist auf die Verjährung und berichtet über eine kircheninterne Buße des Täters, die als Bestandteil der Personalakte geheim sei. Quelle: Der Spiegel 2004

 

 

 

 

Justiz in Polen ermittelt gegen Erzbischof

 

Die Presse berichtet, dass der Danziger Erzbischof Tadeusz Goclowski gegen den einstigen Starpriester H.J. der Gewerkschaft Solidarnosc ein Amtsenthebungsverfahren wegen Demoralisierung Jugendlicher eingeleitet hat. Nach 1989 machte der einstige Freiheitskämpfer jedoch vor allem durch antisemitische Ausfälle gegen Juden, Russen, die EU und die Linke Polens von sich reden. Seit Ende Juli ermittelt die Justiz gegen J. wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von minderjährigen Jugendlichen. J. weist die Vorwürfe als Kesseltreiben missgünstiger Medien und "jüdisch - kommunistischer" Kreise empört zurück. Quelle: diepresse.com

 

 

 

 

Das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein.

 

Der Erzbischof von Dublin Diarmuid Martin sagte, das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein. Er mahnte in einer Rede vor der nationalen Priester-Konferenz zu offenem Umgang mit dem Problem und zur Gewährleistung von bestmöglichem Schutz von Kindern. Regierung und Kirche gegen bisher von ca. 16.000 mutmaßlichen Opfern sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter aus.

 

 

 

 

Ordenspriester vom Stift St. Peter geständig

 

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anklage gegen einen ehem. Salzburger Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs von 1993 - 1996 im Tennengau erhoben. Der Beschuldigte - derzeit Ordenspriester im Stift St. Peter - war im Vorverfahren voll geständig. Weiteren Anschuldigungen wurde wegen Verjährung nicht nachgegangen. Der zuständige Erzbischof sprach von rückhaltloser Aufklärung und einer Wiedergutmachung im Rahmen des Möglichen. Quelle: kurier.at

 

 

 

 

US-Militärpfarrer zwingt Soldaten zu Oralverkehr

 

Ein katholischer US-Militärpfarrer einer Bamberger Einheit ist zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer hatte drei Soldaten Alkohol aufgedrängt und sie zuerst in einer Gaststätte, später in seiner Wohnung zu Oralverkehr gezwungen. Die Opfer waren zwischen 18 und 20 Jahre alt. Ein weiterer Missbrauch ereignete sich 2004 mit drei untergebenen Marineinfanteristen in Doha im Golfstaat Katar. Quelle: Spiegel 2005

 

 

 

 

 

US-Diözese in Kentucky einigt sich mit 361 Missbrauchsopfern

 

Eine Diözese in Kentucky will 85 Millionen Dollar Entschädigung an Hunderte Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zahlen. Die Missbrauchsfälle hatten sich in einem Zeitraum von 50 Jahren ereignet. Louisville - Ein Richter stimmte jetzt der Einigung zwischen den Opfern und der Diözese Covington zu. Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die alle von Geistlichen missbraucht wurden. Richter John Potter erklärte, das Geld könne das Geschehene nicht wieder gut machen, die Kirche meine es jedoch ehrlich mit ihrem Wunsch, die Opfer zu entschädigen. Die Kläger erhalten je nach Ausmaß des Missbrauchs zwischen 5000 und 450.000 Dollar. Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar bereit, um 90 Kläger zu entschädigen. Quelle: Spiegel Online 2006

 

 

 

 

Tessiner Pfarrer wegen Pädophilie-Verdacht verhaftet

 

Der Pfarrer von Gordola sitzt unter dem Verdacht des Kindsmissbrauchs in Untersuchungshaft. Dem 62-Jährigen werden sexuelle Belästigung sowie sexuelle Handlungen mit mehreren Minderjährigen vorgeworfen. Die Festnahme des Priesters sei am Samstag erfolgt, teilt die Tessiner Staatsanwaltschaft mit. Angaben zum Stand der Untersuchungen wurden keine gemacht. Gemäss Berichten von Tessiner Zeitungen wurden die Ermittlungen aufgenommen, nachdem einige Knaben ihre Eltern informiert hatten. Der Pfarrer war seit über zehn Jahren in der Gemeinde Gordola und im Verzasca-Tal tätig. Er wurde von seinem Amt suspendiert, wie die Diözese von Lugano in einem Communiqué mitteilte. Es ist schon der zweite Pfarrer aus dem zwischen Locarno und Bellinzona gelegenen Dorf, der in einen derartigen Fall verwickelt ist. Gegen den Vorgänger des 62-Jährigen war die Justiz vorgegangen, kurz nachdem er 1993 aus Gordola versetzt worden war. Pier Giacomo Grampa, der designierte Bischof von Lugano, der sich derzeit an einem abgeschiedenen Ort auf seine Weihung vom kommenden Sonntag vorbereitet, hat laut Communiqué "mit Schmerz" auf die Nachricht reagiert. 34 Priester wurden wegen Pädophilie-Vorwürfen von den Philippinen entfernt.

 

 

 

Wegen Pädophilie-Vorwürfen sind in zwei Bistümern insgesamt 34 Priester aus ihren Pfarreien entfernt worden. Diese Zahlen nannte heute ein Kirchensprecher. Die Bischöfe des mehrheitlich katholischen Lands hatten sich im Juli für kirchliche Missbrauchsfälle in der Vergangenheit öffentlich entschuldigt. Quelle: AFP

 

 

 

 

Indonesien entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch

 

Das Erzbistum Adelaide entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch mit fast 60.000 Euro pro Kopf. Das kündigte der Erzbischof der Stadt an. Das Geld sei nicht mit Bedingungen verbunden; die Opfer brauchten keine Erklärungen zu unterschreiben und nicht auf Prozesse zu verzichten. Bei den Opfern handelt es sich um behinderte Menschen, die von einem Schulbusfahrer ihrer katholischen Schule missbraucht worden waren. Quelle: Radio Vatikan

 

 

 

 

Frankreich 12 Jahre Haft für Priester

 

In Frankreich ist ein katholischer Priester wegen der Vergewaltigung von Minderjährigen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der 65-jährige Kanadier Denis V. wurde am Mittwoch von einem Strafgericht im nordfranzösischen Evreux für schuldig befunden, in der Gemeinde Lieurey von 1989 bis 1992 einen Jungen, der damals zwischen 14 und 17 Jahre alt war, sexuell missbraucht zu haben. Der Fall erregt in Frankreich großes Aufsehen und hat die katholische Kirche insgesamt in die Kritik gebracht. Denn Vadeboncoeur war bereits 1985 in der kanadischen Provinz Québec zu 20 Monaten Haft wegen sexuellen Übergriffen gegen Minderjährige verurteilt worden. Obwohl der Bischof von Evreux davon gewusst hatte, hatte er ihn 1988 mit der Leitung der Gemeinde in der Normandie betraut.

 

 

 

 

Priester wegen Vergewaltigung in Angers vor Gericht

 

In der westfranzösischen Stadt Angers steht seit heute ein katholischer Priester vor Gericht, der zwei 13 Jahre alte Zwillingsschwestern vergewaltigt haben soll. Der inzwischen 80-jährige Abbé muss sich wegen der 17 Jahre zurückreichenden Vorwürfe vor Geschworenen verantworten. Laut Anklage hatte die Mutter dem Kleriker 1987 die beiden Mädchen drei Mal anvertraut, damit er in einem Pflegeheim ihre "religiöse Erziehung" vervollkommne. Der Mann machte die Kinder demnach dagegen glauben, er solle sich um Sexualkunde kümmern, und verging sich an ihnen. Die Eltern der Mädchen hatten nach Jahren von den Vorfällen gehört und den Priester zur Rede gestellt, der zunächst alles abstritt. Der Bischof von Angers riet den Eltern ab, den Abbé strafrechtlich verfolgen zu lassen, weil dieser krank sei. Beide Opfer heirateten später und offenbarten sich gegenüber ihren Männern, nachdem Probleme mit dem Liebesleben offenbar wurden. Als ihn beide Ehepaare gemeinsam aufsuchten, gestand der Priester den Angaben zufolge und bat seine Opfer um Vergebung. In späteren Vernehmungen durch Gendarmerie und Untersuchungsrichter bestritt er aber die Vergewaltigungen und sagte lediglich aus, er habe die Mädchen berührt. Nach dem Bekanntwerden des Falles hatten sich auch andere mutmaßliche Opfer gemeldet; diese Vorwürfe sind aber nach französischem Recht inzwischen verjährt, weil sie noch länger zurückliegen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer drehte Sex-Videos

 

„Er drehte Sex-Videos, verführte junge Mädchen und wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Seitdem versteht der Seelsorger Harry Riemer die Welt nicht mehr – und fragt immer noch: Was ist schon dabei?“ Die Monogamie sei „auch nur so ein moralischer Unsinn, den die Bibel an keiner Stelle verlangt.“ Bei seiner vorletzten Stelle im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke bringt er den Gemeindekindern das Kaninchenschlachten bei. Sie sollen lernen, dass Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe kommt. Als er einen todkranken Hund eigenhändig erlösen will, sitzt leider der Betäubungsschlag nicht richtig. Dummerweise verfehlt Riemer dann auch noch die Halsschlagader, und das Tier rennt blutend und jaulend durch die halbe Stadt, er mit dem Messer hinterher. ´Pfarrer schlachtete Hund` steht am nächsten Tag in der Zeitung, aber wie immer ist auch das nur die halbe Wahrheit. So war es zum Beispiel kein Rottweiler, wie berichtet, sondern ein Dobermann, wie Riemer berichtigt. Heute winden sich seine Vorgesetzten schlimmer als die in solchen Fällen beinahe routinierten Katholiken. Ein internes Disziplinarverfahren steht noch an. Bis zum Frühjahr 2001, als der Staatsanwalt kam, hat natürlich keiner was geahnt.“ „Doreen schämt sich, wie sich ein Mädchen mit 15 oder 16 Jahren eben schämt, wenn es noch völlig unerfahren ist und ihm der dreimal ältere Pfarrer plötzlich an die Wäsche will. Anfangs fühlt sie sich überrumpelt, dann sagt sie immer öfter nein. Er bettelt und fleht immer weiter: Wenigstens einmal Anfassen im Monat – dann könne er sich auch wieder mehr um Doreens kranke Mutter kümmern, die krank ist und von ihm betreut wird. Ohne den sexuellen Aspekt, sagt er – und findet nichts anstößig an diesem Handel -, hätte er in der Seelsorge nie so viel leisten können.“ „Erfahrungstheologie nennt er seine Experimente mit Fäkalien und Tieren. Gemeinsam wollten sie erfahren, warum Menschen dabei nicht nur Ekel empfinden nur Doreen besteht die Prüfungen nicht. Sie habe sogar nein gesagt, wenn sie nur mal mit nacktem Oberkörper vor seiner Kamera seilspringen sollte.“ „Die Kirche zahlt sein Wartestandsgehalt vorerst weiter.“ Pfarrer Reimer hat auch Haschisch an Jugendliche weitergegeben. Quelle: Stern 2003

 

 

 

 

Pfarrer gesteht sich an einigen Minderjährigen vergangen zu haben

 

Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus dem niedersächsischen Hildesheim wird in den Ruhestand versetzt. Er hatte zuvor zugegeben, sich an mehreren minderjährigen Buben vergangen zu haben. Es gab in diesem Fall allerdings kein kirchliches Gerichtsverfahren, da die Taten des Pfarrers bereits verjährt waren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Milde Strafe für Pfarrer

 

In Darmstadt wurde ein "Seelsorger" aus dem Odenwald wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs von minderjährigen Schutzbefohlenen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Als noch skandalöser als das milde Strafmaß empfand die Presse das Verhalten der Kirchenleitung, die bereits vor 13 Jahren auf die Sexualstraftaten des Geistlichen aufmerksam gemacht wurde. Der Vater einer Geschädigten hatte damals nur deshalb auf eine Anzeige verzichtet, weil die Kirche zugesichert hatte, den Priester nicht mehr mit Jugendlichen in Berührung kommen zu lassen. Quelle: Frankfurter Rundschau

 

 

 

 

24 Jahre Gefängnis für Priester

 

Der ehemalige Internatsdirektor Hector Pared ist gestern zu einer Gefängnisstrafe von 24 Jahren verurteilt worden. Der Priester hatte sich des sexuellen Missbrauchs an Schülern strafbar gemacht, wie aus Justizkreisen zu erfahren war. Das Tribunal von Quilmes, einem südlich gelegenen Vorort von Buenos Aires, hat ihn in mindestens zehn Fällen für schuldig befunden.

 

 

 

 

Kardinal Groer vom Benediktinerstift Göttweig

 

Die sexuellen Misshandlungen wurden durch Opfer aufgedeckt. Unter den Opfern waren auch behinderte Buben. Der Göttweiger Benediktinerpater Dr. Herman Groer missbrauchte im Knabenseminar Hollabrunn etliche Knaben (u. a. verging er sich in Duschen an Jugendlichen und kleinen Buben), aber auch außerhalb des Hollabrunner Seminars betrieb er seine sexuellen Misshandlungen. Später wurde er Kardinal, obwohl seine Neigungen zu Knaben damals überall bekannt waren! Der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn ist aber weiterhin von der Unschuld des Kardinals überzeugt. Er kenne keine Zeugenaussagen, habe aber genug Einsichten in die Person Groer, die er schätze, betonte Krenn in einem Interview des Nachrichtenmagazins "profil". Im Hinblick auf die Betroffenen meinte der Bischof, er gebe niemandem einen Persilschein nur weil er sich "Opfer" nenne. Er wolle diesen Leuten nicht nahetreten und auch nicht ihre Motive beurteilen, meinte Krenn. Aber er wisse inzwischen "einiges, was den Schluss, den die Mehrheit zieht, unzulässig macht". Und er fügte hinzu: ."Ich glaube nicht, dass jemand in etwas involviert ist, ohne auch selber ein Sünder zu sein."

 

 

 

 

 

 

USA: Bischof nach Missbrauchs-Skandal zurückgetreten

 

Der Bischof der Diözese Tucson im US-Bundesstaat Arizona, Manuel Moreno, ist im Gefolge eines Skandals um sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Priester zurückgetreten. Finanziell steht die Diözese auf Grund enormer Entschädigungszahlungen vor dem Ruin. Der Papst habe den Rücktritt des 72-Jährigen Manuel Moreno angenommen, berichtet die "New York Times". Üblicherweise gehen Bischöfe erst mit 75 Jahren in den Ruhestand. Die Diözese Tucson war nach hohen Zahlungen wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs an den Rand des Bankrotts gelangt. Im Jänner 2002 hatte die Diözese einen Vergleich mit 16 Klägern geschlossen und sich zur Zahlung von 16 Millionen Dollar verpflichtet. Im Gegenzug wurde der Diözese Stillschweigen über die Vorwürfe zugesagt. Mehrere Priester der Diözese sollen in den vergangenen Jahrzehnten Ministranten missbraucht haben. Dem Bischof wurde vorgeworfen, er habe die Priester nach Bekanntwerden der Vorwürfe lediglich versetzt. Einer der beschuldigten Priester wurde 1992 suspendiert und vergangenes Jahr verhaftet. Weil die vorgeworfenen Delikte bereits verjährt waren wurde keine Anklage erhoben.

 

 

 

 

USA: Rekordsumme von 100 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

 

Die katholische Diözese Orange im US-Staat Kalifornien hat sich zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) an Missbrauchsopfer bereit erklärt. Damit werden 9ß Klagen gegen 31 Priester, einen Mönch, zwei Nonnen und 10 weitere Kirchenmitarbeiter beigelegt. Die ältesten Vorwürfe datieren von 1936, die jüngsten von 1996. Quelle: ORF

 

 

 

 

Priester belästigt während Rom-Wallfahrt Ministrantinnen

 

In der Erzdiözese Freiburg wurde ein 51-jähriger kath. Priester von seinem Amt beurlaubt. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Rom-Wallfahrt Ministrantinnen sexuell belästigt zu haben. Er habe im Wesentlichen sein Fehlverhalten eingeräumt und um Verzeihung gebeten. Die Gemeinden in wurden mit Schreiben des Erzbischöflichen Ordinariates informiert.

 

 

 

 

Priester misshandelte 20 Buben im Stift Geras:

 

Priester misshandelte sexuell 20 Buben. Bereits 1968 soll sich der aus Belgien stammende Geistliche mehrmals an Ministranten vergangen haben. Der letzte Fall soll sich 2001 ereignet haben. Im Stift Geras wusste man schon seit Jahren von den Taten des Priesters. Er ist schon 13 Jahre vorher einmal versetzt worden bestätigte der Abt Joachim Angerer. Damals war er im Internat tätig gewesen.

 

 

 

 

Wangen/Allgäu

 

Ein 47 Jahre alter Pfarrer in Wangen/Allgäu verzichtet nach Vorwürfen sexueller Verfehlungen auf sein Pfarramt. Das Ordinariat hatte ihn bereits beurlaubt. Ein Gerichtsverfahren wird schließlich eingestellt.

 

 

 

 

81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen

 

In Italien wurde ein 81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen. Er betrieb ein Obdachlosenheim nahe San Marino/Adria und soll illegale Einwanderer vor die Alternative gestellt haben, sich zu prostituieren oder angezeigt zu werden, berichtete La Repubblica. Außerdem soll der Geistliche einen 16Jährigen fast ein Jahr lang missbraucht haben, bevor er ihn an einen Restaurantbesitzer weiterreichte. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Argentinischer Bischof tritt wegen Beziehung zu jungem Mann zurück

 

Der argentinische Bischof von Santiago des Estero, Maccarone, ist wegen einer Beziehung zu einem jungen Mann (Radio Vatikan spricht von einem Jugendlichen, deswegen die Einordnung unter das Kapitel Missbrauch) von seinem Amt zurückgetreten. Der Papst nahm das Rücktrittsgesuch "aus gesundheitlichen Gründen" an. Der Ständige Rat der Argentinischen Bischofskonferenz formulierte, dass die Kirche Tag für Tag zur Bekehrung aufgerufen sei, "ohne die Wahrheit zu fürchten oder sie verbergen zu wollen." Quelle: ORF

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch im Bistum Magdeburg

 

Gegen einen 54-jährigen Priester des Bistums Magdeburg N. E. ist kürzlich erneut der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen erhoben worden. E. war erst vor wenigen Wochen von einer ähnlichen Anklage entlastet worden und hatte seine Unschuld beteuert. Diesmal jedoch räumte er den Missbrauch ein. Die Anklage bezieht sich auf ein Vergehen von 1988 ist damit - wie so oft - juristisch verjährt. Das Opfer war zum Tatzeitpunkt 9 Jahre alt. Aufgrund des Eingeständnisses wird die Angelegenheit umgehend zur kirchen-rechtlichen Entscheidung nach Rom weitergeleitet. Der Betreffende darf ab sofort keine seelsorglichen Aufgaben mehr wahrnehmen.

 

 

 

 

Pädophiler Ex-Priester mit viereinhalb Jahren Zuchthaus bestraft

 

Jona (AP) Der 64-jährige Ex-Pfarrer von Uznach ist wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und mehrfacher sexueller Nötigung zu viereinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem eine ambulante Psychotherapie an. Der Ex-Priester ist seit über einem Jahr im vorzeitigen Strafvollzug.

 

 

 

 

Gericht beurteilt Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer

 

Das Kreisgericht Gaster-See in Jona (SG) beurteilt das Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer. Er habe vorwiegend aus egoistischen Motiven gehandelt. Strafverschärfend wirkten sich die mehrfache Tatbegehung sowie die lange Zeitdauer der Delikte und die Ausnützung einer erheblichen Vertrauensbeziehung als Pfarrer und Firmgötti aus. Strafmildernd ließ das Gericht eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit zu. Zudem sei der Pfarrer geständig, habe ein kooperatives Verhalten an den Tag gelegt und Reue gezeigt. Dem heute 22-jährigen Opfer muss der Ex-Pfarrer gemäß dem Gerichtsentscheid 6.500 Franken Schadenersatz sowie 50.000 Franken Genugtuung zahlen. Überdies ist er für weiteren Schaden als Folge der strafbaren Handlungen ersatzpflichtig. Staatsanwalt Thomas Weltert hatte fünf Jahre Zuchthaus gefordert, Verteidiger Emil Nisple verlangte dreieinhalb Jahre. Die Taten des früheren Pfarrers waren unbestritten. Er hatte zwischen 1985 und 1997 die drei Söhne einer befreundeten Familie im Pfarrhaus regelmäßig sexuell missbraucht. Wegen Verjährung konnten nur noch die Taten ab 1992 strafrechtlich beurteilt werden, denen das jüngste der drei Brüder zum Opfer fiel. Ihm hatte der Pfarrer beispielsweise zum 16. Geburtstag 10.000 Franken quasi als «Schweigegeld» geschenkt. Das Opfer weist schwere Entwicklungsschäden auf und muss noch heute in eine Therapie gehen. Der Pfarrer hatte sich bereits 1984 mehrmals an zwei Pflegekindern sexuell vergriffen. 1969 und 1971 wurde er zudem zwei Mal wegen Exhibitionismus verurteilt. Diesen Vorstrafen kam laut dem Gerichtsentscheid keine große Bedeutung mehr zu, da sie sehr lange zurückliegen. Der Fall hatte an Ostern vor einem Jahr für großes Aufsehen gesorgt, weil der Bischof von St. Gallen in den Kirchen einen Brief verlesen ließ, in dem er die Strafuntersuchung gegen den katholischen Pfarrer öffentlich machte. Ins Visier der Justiz gerieten auch der Gemeindepräsident von Uznach und zwei Gemeindemitarbeiter, die offenbar von den Übergriffen gewusst hatten. Die Anklagekammer verzichtete aber auf ein Strafverfahren wegen Verletzung der behördlichen Anzeigepflicht gegen sie. Nach Bekanntwerden des Falls hatte sich auch der Vorgänger des Uznacher Pfarrers, ein heute 78-jähriger pensionierter Priester, im «Sonntags Blick» geoutet. Im Verlaufe der Untersuchung gestand er ein, dass es zwischen 1960 bis 1991 in Wil (SG) und Walenstadt (SG) mehrfach sexuelle Handlungen mit Kindern gekommen sei. Auf ein Strafverfahren gegen ihn wurde aber ebenfalls verzichtet, zumal alle Fälle verjährt waren. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Kirchenmitarbeiter machte pornografische Fotos

 

In Augsburg ist ein als Kirchenmitarbeiter beschäftigter 35-Jähriger des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner siebenjährigen Tochter und einem zehnjährigen Nachbarsmädchen angeklagt. Er hat pornografische Fotos gemacht, die er über das Internet verbreiten wollte. Er ist in vollem Umfang geständig. Auf seinem Computer wurden mindestens 5000 kinderpornografische Dateien gefunden, die er dritten Personen zur Verfügung stellte. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer

 

Die Diözese Covington, Kentucky, zahlt 120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer aus den letzten 50 Jahren. Die Opfer haben eine Sammelklage eingereicht und die Diözese beschuldigt, den Missbrauch vertuscht zu haben. Ihm sei nach Gesprächen mit mehr als 70 Betroffenen bewusst, dass Geld nicht für das Leid entschädigen könne, das die Opfer als Kinder durchgemacht hätten, erklärte Bischof Roger Foys am Freitag. Er hoffe aber, dass die Einigung ihnen und ihren Angehörigen ein gewisses Maß an Frieden und Heilung bringe. Die Opfer sollen vor Abzug der Anwaltskosten je nach Schwere der Misshandlung zwischen 5.000 und 450.000 Dollar erhalten, außerdem soll ein Fonds für die psychologische Betreuung von Opfern eingerichtet werden. Der Einigung muss noch ein Richter zustimmen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

London. Der Erzbischof von Cardiff, John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden." Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt

 

In Arizona wurde ein ehemaliger kath. Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt. Paul Le Brun (49) wurde schuldig gesprochen, in der Diözese Phoenix von 1986 bis 1991 Jungen im Alter von 11-. 16 Jahren sexuell misshandelt zu haben. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

In Slowenien erste Klage auf Entschädigung gegen Kirche

 

In Slowenien wurde die erste Klage auf Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs durch einen katholischen Priester gegen die Diözesen Celje und die Erzdiözese Maribor eingereicht. Der inzwischen verstorbene beschuldigte Pfarrer habe mehrere Opfer missbraucht. Im Okt. 2006 wurden ihm 16 Straftaten von sexuellen Angriffen auf unter 15-Jährige vorgeworfen. Wegen des Todes des Angeklagten wurde das Verfahren eingestellt. Die Klägerin gab an, als noch nicht achtjähriges Mädchen von dem Pfarrer vergewaltigt worden zu sein - der Missbrauch habe nach 5 Jahren 1995 aufgehört. 2005 meldete die junge Frau den Missbrauch dem damaligen Bischof von Marburg (Drau)/Maribor, doch dieser habe nichts gegen den Pfarrer unternommen. Im letzten Jahr brachten noch weitere Fälle sexuellen Missbrauchs in der slowenischen katholischen Kirche die Öffentlichkeit auf. Der jüngste Fall wurde in der vergangenen Woche gemeldet, wobei das Gericht gegen einen 35-jährigen Pfarrer ein Annäherungsverbot gegenüber zwei Mädchen ausgesprochen hat. Quelle: Kleine Zeitung/Steiermark 2007

 

 

 

 

500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter

 

Um die Entschädigungen für Missbrauchsopfer zahlen zu können, wird die Erzdiözese Los Angeles 50 Gebäude verkaufen. Insgesamt gibt es mehr als 500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter. Im Dezember 2006 hatte die Erzdiözese 46 Klagen mit ca. 45 Mio Euro beigelegt. Bislang wurden in den USA insgesamt rund 1 200 000 000 Euro gezahlt, die Zahl der Opfer wird auf mehrere tausend geschätzt, in einigen Quellen wird sogar die Zahl von 100.000 genannt. Kardinal Moheney betonte, der Verkauf der Gebäude werde die Seelsorge nicht beeinträchtigen. Quelle: ORF

 

 

 

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers der südburgenländischen Gemeinde Rudersdorf zu 18 Monaten bedingter Haft wegen versuchtem sexuellen Missbrauch und Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz. Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 

 

 

Gesetz, dass Geistliche nicht verhaftet werden könnten

 

Die Zeitung The Blade, Toledo in Ohio, berichtet, dass der katholische Polizeichef der Jahre 1956 bis 1970, Anthony Bosch, ein ungeschriebenes Gesetz herausgegeben habe, nach dem Geistliche nicht verhaftet werden könnten. Bei Missachtung drohte Entlassung, wie der ehemalige Polizist Gene Fodor berichtet. The Blade will mindestens fünf Fälle seit den 50er Jahren herausgefunden haben, in denen die Polizei beim Vertuschen von Missbrauch durch Priester mitgeholfen habe. Der Priester Robert Lamatia bestätigte, dass er die Versetzung eines Kollegen, der einen Jungen missbraucht hatte, überwacht habe. Die Polizei habe in diesem Fall nie eingegriffen. Die Diözese lehnte eine offizielle Stellungnahme ab. Zur Begründung hieß es, "die Angelegenheit sei lange her und eine öffentliche Debatte wäre für die potenziellen Opfer sehr schmerzlich." (Kommentar: Für die Opfer ist der Missbrauch oft lebenslang schmerzlich und die Vertuschung und das andauernde Schweigen sind in der Regel, jedenfalls für Opfer schmerzlicher als eine Offenlegung und Klärung.) Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Tirol Sellrain

 

Pfarrer Lukas Hammerle soll vor 20 Jahren sexuelle Kontakte zu Kindern gehabt haben. Lukas Hammerle wurde vom Abt Schreier von seinen Aufgaben entbunden. Hammerle weilte für einige Zeit im Ausland.

 

 

 

 

Kalifornische Diözese Oakland zahlt Entschädigung

 

Die kalifornische Diözese Oakland muss zwei Brüdern, die vor 25 Jahren von einem Priester missbraucht worden waren, 1,55 Mio Euro Entschädigung (knapp 2 Mio Dollar) zahlen. Das Gericht hatte befunden, dass die Kirche stillschweigend die Verbrechen toleriert hatte. Im März 2005 hat eine Jury in San Francisco einem Missbrauchsopfer eines Klerikers mehr als 400.000 Dollar zugesprochen. Auch dort kamen die Geschworenen zu dem Schluss, dass die Kirche über den Missbrauch Bescheid wusste und nichts dagegen unternahm. Quelle: ORF

 

 

 

 

Vier Jahre Haft für Priester wegen Missbrauch

 

Dortmund. Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes muss ein katholischer Priester, der Ende der 90er Jahre als Vikar im westfälischen Holzwickede tätig war, vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil fällte die IX. Strafkammer am Dortmunder Landgericht am Dienstag (17.12.02). Sie ging damit über das Strafmaß von dreieinhalb Jahren hinaus, das die Staatsanwältin gefordert hatte. Weitere Missbrauchsfälle, die dem Geistlichen in der Vergangenheit zur Last gelegt worden sind, müssen strafrechtlich ungesühnt bleiben, weil die Jungen zur Tatzeit bereits das 14. Lebensjahr vollendet hatten. Der mittlerweile suspendierte Priester hatte zu Beginn des Verfahrens Anfang Dezember gestanden, drei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Die Begründung des Richterspruchs glich einer Ehrenerklärung für das heute 18-jährige Opfer, das jahrelang als verlogen und rachsüchtig verleumdet wurde und aus Gemeinde und Klassenverband ausgegrenzt war. Der Geistliche war bereits vor der Priesterweihe in Verdacht geraten, hatte 1999 im Paderborner Generalvikariat Kindesmissbrauch eingestanden, dies aber später als Missverständnis dargestellt. Der Vikar war nach Bekanntwerden der Anklagevorwürfe von Holzwickede nach Dortmund strafversetzt worden. Auch dort sind laut Prozess Jugendliche weiterhin bei ihm ein- und ausgegangen, ebenso wie später in Paderborn. In seiner Urteilsbegründung kritisierte der Vorsitzende Richter, dass weder der Angeklagte, noch die Menschen, die das Opfer ausgegrenzt hatten, ein Wort der Entschuldigung gefunden hätten.

 

 

 

 

In Bad Goisern wählt Missbrauchsopfer des Pfarres den Freitod

 

Hans Grünwald, ein Opfer des Geistlichen Rates Kurt Neulinger bekam außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von der kath. Kirche. Einige Monate später (6.11.2004) soll er seinen Freitod mittels Drogen gewählt haben. Aber diese These wurde glaubhaft von der Familie in Frage gestellt. Das Opfer Grünwald hatte nicht den geringsten Anlass für eine Selbsttötung. Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt. Priester Kurt Neulinger wird darauf von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt, wo er sich wieder unschuldigen Kindern nähern kann, ohne dass deren Eltern von der Abartigkeit des Priesters etwas wissen. Die Erzdiözese Wien hat die pädophile Neigung des Geistlichen der Dorfbevölkerung von Bad Schönau nicht kundgetan. Es darf angenommen werden, dass es in Bad Schönau und Umgebung, wo Geistlicher Rat Neulinger seinen Pfarrdienst versieht, neuerliche sexuelle Missbrauchsopfer gibt. In Bad Goisern und Umgebung, wo die Schulbrüder, auch De La Salle genannt, eine Schule betreiben, sind weitere Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen bekannt geworden.

 

 

 

 

Priester nach Selbstanzeige beurlaubt

 

Essen (AP) Wegen des Verdachts auf ein strafbares Fehlverhalten gegenüber einem Kind ist ein 37 Jahre alter Priester des Bistums Essen mit sofortiger Wirkung von seinem Dienst beurlaubt worden. Das teilte das Bistum Essen am Sonntag mit. Der Kaplan habe sich bei der zuständigen weltlichen Behörde selbst angezeigt, hieß es in der Erklärung. Weitere Angaben machte die bischöfliche Pressestelle nicht. Quelle: Yahoo 2002

 

 

 

 

Bistum erwartet, dass sich mehrere Opfer melden

 

Das Bistum Magdeburg erwartet, dass sich auch noch andere Opfer aus anderen Dienstorten des Vikars und des Organisten der Delitzscher Marienkirche melden. Peter Willms Beauftragter des Bistums, weiß über die Schwierigkeiten von Opfern zu sprechen. Laut Pressebericht sagte er: "Es sollte sich niemand abwenden, der in seinem Umfeld mit Missbrauchsfällen konfrontiert wird. Den Opfern sollten wir glauben." Das häufig geäußerte Unverständnis von Angehörigen über den späten Zeitpunkt der Offenbarung wies Willms zurück. Schon in der Fachliteratur sei das Phänomen, dass sexuell Missbrauchte oft Jahrzehnte benötigen, um über ihr Leid in jungen Jahren offen zu sprechen, ausgiebig beschrieben.

 

 

 

 

39 Opfer sexuellen Missbrauchs werden in Neufundland entschädigt

 

Das Bistum St. George's in der kanadischen Provinz Neufundland will alle Kirchen (150) für ca 10,5 Millionen US-Dollar verkaufen, um die 39 Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Der Priester Kevin Bennett war in den 90er Jahren wegen hunderter sexueller Übergriffe zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer aus Münster wurde wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu Haftstrafe verurteilt

 

Ein 46-jähriger Pfarrer aus dem Bistum Münster ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Priester sei schuldig, sich in vier Fällen an zwei Teilnehmern einer Messdienerfreizeit vergangen zu haben. Die Konsequenzen, die das Bistum ziehen wird, sind noch nicht entschieden. Da der Täter den Strafbefehl akzeptierte, wird es keinen Gerichtsprozess geben. Die Diözese zeigte den Geistlichen im Dezember 2006 an und stellte ihn vom Dienst frei. Er befand sich danach in einem Kloster und legte ein Geständnis ab. Quelle: Bistum Münster

 

 

 

 

200 Kläger in Boston erhalten je 75 000 Dollar

 

Die Erzdiözese Boston hat angeboten rund 200 Klägern jeweils 75 000 Dollar zu zahlen und damit die Prozesse einstellen zu lassen. Das haben Anwälte der Anklage gestern bekannt gegeben. Das wäre etwa die Hälfte der Summe von 155 000 Dollar, die die Erzdiözese in 500 vergleichbaren Fällen 2003 gezahlt hatte. Anwälte bezeichneten die Summe als zu niedrig. Die Erzdiözese bestätigte unterdessen, gütliche Einigungen erzielen zu wollen, verweigerte aber jeden weiteren Kommentar. Offensichtlich geht die Verweigerung jeglicher Stellungnahme so weit, dass Radio Vatikan nicht einmal mehr schreibt, was Gegenstand der Anklage und Verhandlungen war, um Prozesse abzuwehren. Die kundige Leserin ahnt, dass es wieder einmal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester der Erzdiözese Boston geht. Der Nachricht ist dies allerdings nicht zu entnehmen. Offensichtlich geht es um einen unaussprechlichen Sachverhalt. Weder Täter noch Opfer noch der Gegenstand der Anklage können benannt werden. Quelle: reuters

 

 

 

 

Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot

 

„Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot – Bei der Debatte in der Potsdamer Erlöserkirche bedauern die Pfarrer ihr Schweigen“ „Brisanz erhält der Fall durch die Aussagen mehrerer Mütter, das der Kirchen-Angestellte auch in den vergangenen Jahren mehrere Kinder des Kindergartens sexuell belästigt haben soll. „Er wurde immer wieder verteidigt und in Schutz genommen, der einzelne Vorfall bagatellisiert“, sagte Grit Proppe aus Potsdam.“ Obwohl der Mann in der DDR bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft war, hat ihm die Kirchenleitung die Leitung des Kindergartens anvertraut … „Wir haben nur die guten Seiten gesehen“, sagte Pfarrer Kwaschik. Heute sehe man das anders. Ein heute 30-Jähriger hatte ausgepackt, wie er als Kind von dem Kirchenmann immer wieder sexuell missbraucht und geschlagen wurde. Damit kam der Stein ins Rollen. Quelle: Tagesspiegel

 

 

 

Kinderpornos bei hohem kath. Kirchenjuristen

 

Auf einer ihrer Internetseiten wirbt das Bistum Fulda für das Elisabethjahr 2007 und gleich daneben wird Dr. Johannes Remmel als Vorsitzender Richter des Kirchlichen Arbeitsgerichts im Bistum Fulda vorgestellt. Auf dessen Computer wurden Ende 2006 kinderpornografische Fotos und Videos gefunden. Der oberste Jurist des kirchlichen Gerichts übt sein Amt bei der Diözese Fulda nebenberuflich aus und ist z. B. auch bei Arbeitsgerichtsprozessen pädophiler Priester zuständig. Im Hauptberuf ist er der Präsident des Hessischen Verwaltungsgerichts in Kassel. Am 10.1.2007 wurde der Gerichtspräsident nun zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 4.800 Euro Geldstrafe verurteilt. Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 2006

 

 

 

 

Katholischer Priester zieht Nonne aus und sticht in Form eines umgedrehten Kreuzes auf sie ein

 

Der 68-jährige römisch-katholischer Priester Father Gerald Robinson wird in Toledo/Ohio/USA zu 15 Jahren Haft verurteilt. Bereits im Jahr 1980 hat er als 42-Jähriger am Ostersamstag seine enge Mitarbeiterin Margaret Ann Pahl in der Krankenhauskapelle erstochen. Der körperlich überlegene Pfarrer zog der Nonne in der Sakristei die Unterwäsche aus, wickelte sie in die Altardecke der Kirche ein und stach mit seinem Brieföffner 31 Mal zu. Dabei ergab sich auf der Decke die Form eines auf den Kopf gestellten Kreuzes. Die Ordensschwester hatte zuvor den Karfreitag Gottesdienst des Priesters kritisiert. Das auf dem Kopf stehende Kreuz gilt als ein Symbol für den “Teufel” und in der Horror-Literatur muss man auf diese Weise die “Boten des Teufels” töten.

 

 

 

 

Sex-Verbrechen an Kindern

 

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verdächtigter katholischer Pfarrer aus Nordrhein-Westfalen bestätigte der Staatsanwaltschaft Münster, dass es in drei Fällen zu »Grenzüberschreitungen« gekommen sei - innerhalb der vergangenen fünf Jahre u. a. bei einem Messdienerlager und einer Lesenacht. Quelle: Tagesspiegel Berlin 2007

 

 

 

 

Bischof Odore Gendron vernichtet Beweisunterlagen

 

Im Falle eines des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priesters in der englischen Diözese Manchester soll der damals zuständige Bischof, Odore Gendron, Beweisunterlagen vernichtet haben. Das Bistum erklärte, die Papiere seien medizinische Berichte gewesen, die von dem zuständigen Arzt des Priesters nur unter Auflage herausgegeben wurden, dass sie nach der Kontrolle durch den Bischof vernichtet würden. Quelle: Radio Vatikan 2003

 

 

 

 

Pfarrer verurteilt

 

Wegen sexueller Belästigung minderjähriger Mädchen ist ein katholischer Pfarrer in Australien zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Der 63-Jährige gestand vor Gericht 34 Fälle zwischen 1972 und 1981. Die Mädchen waren bis zu vier Jahre jung, teilte Radio ABC mit. (dpa) Quelle: Die taz

 

 

 

 

Kirche in Dallas zahlt über 23,4 Millionen Dollar

 

Washington/Dallas (dpa): Für den jahrelangen sexuellen Missbrauch durch einen Geistlichen zahlt die Katholische Kirche in Dallas (US-Staat Texas) acht früheren Messdiener 23,4 Millionen Dollar,(42,5 Millionen Mark) Entschädigung. Das ist nach Zeitungsberichten die bei weitem höchste Summe, die die Katholische Kirche in den USA bisher für Fälle Sexuellen Missbrauchs gezahlt hat. Die außergerichtliche Einigung. schließt eines der dunkelsten und schwierigsten Kapitel in der jüngeren Kirchengeschichte der Vereinigten Staaten ab. Ursprünglich hatte die Diözese Dallas nach einem Jury Beschluss des vergangenen Jahres die acht Ministranten sogar mit 119 Millionen Dollar entschädigen sollen. Weil diese Summe die Diözese in den Ruin gestürzt hätte, verhandelten beide Seiten über einen niedrigeren Betrag. Die Anwälte der Messdiener sind mit dem Ergebnis zufrieden. Der Priester Rudolph Kos ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und vom Vatikan aus dem Amt verstoßen worden, weil er über einen Zeitraum von elf Jahren in drei Kirchengemeinden Messdiener und andere Kinder sexuell missbraucht hatte. Manche Kinder waren erst neun Jahre alt. Der Priester verlangte von den Messdienern unter anderem Genitalmassage sowie oralen Sex. Eines seiner Opfer beging Selbstmord. Die Diözese Dallas hatte insgesamt elf Kläger zu entschädigen. In drei abgetrennten Fällen war bereits die Zahlung von 7,5 Millionen Dollar vereinbart worden. Damit liegt die Summe, die die Diözese insgesamt bezahlt muss, bei fast 31 Millionen Dollar. "Der Umfang dieser Einigung sollte allen Kirchen im Ende, eine Warnung sein, die sich weiterhin weigern, etwas gegen dieses Problem (des sexuellen Missbrauchs) zu tun", sagte der frühere Priester Tore Economus, der die nationale Organisation "Linkup" für die Opfer sexuellen Missbrauchs in Kirchen leitet. Nach Informationen dieser Organisation haben Diözesen in den USA seit Beginn der achtziger Jahre etwa 80 Millionen Dollar Entschädigung und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener gezahlt. Nach Schätzungen dürften insgesamt 2000 der 51000 Priester in den USA in den vergangenen 20 Jahren des Missbrauchs beschuldigt worden sein." Quelle: San Francisco

 

 

 

 

Katholischer Ordensvikar in Phoenix festgenommen

 

In den USA wurde der hochrangige katholische Ordensvikar in Phoenix, Monsignore Dale F. wegen Verdachts, sich an minderjährigen Jungen und jungen Männern vergangen zu haben, festgenommen. Sieben Ankläger sagen, F. habe sie zw. 1984 und 1994 in der St. Timothy's Kirche, Mesa, sexuell belästigt. Quelle: Stern

 

 

 

 

Katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden

 

Ein katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Es handelte sich um eines der ersten derartigen Verfahren gegen einen Kleriker im katholisch geprägten Polen. Der Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt; die Identität des Priesters wurde nicht bekannt. Nach einem Bericht der polnischen Nachrichtenagentur PAP war der 36-Jährige in allen Punkten geständig. Der Missbrauch wurde im vergangenen Jahr aufgedeckt, als einer der Jungen mit Alkoholvergiftung von einem Gottesdienst nach Hause kam. Im Krankenhaus berichtete er, der Priester habe ihm den Alkohol aufgenötigt, pornografische Filme gezeigt und ihn anschließend missbraucht. Quelle: Kurier

 

 

 

 

700 Missbrauchsvorwürfe gegen Gemeinschaft der christlichen Brüder

 

Die Christian Brothers Congregation (Gemeinschaft der christlichen Brüder) fordert vom irischen High Court, der Untersuchungskommission für Kindesmissbrauch die Veröffentlichung von Namen ihrer verstorbenen Mitglieder, die des Missbrauchs beschuldigt sind, zu verbieten. Die Kommission unter dem Vorsitz der Richterin Mary Laffoy befasst sich mit rund 700 Missbrauchsvorwürfen gegen gegenwärtige, frühere und verstorbene Brüder.

 

 

 

 

Priester gesteht sexuelle Belästigung

 

Ein wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagter österreichischer Priester hat gestanden, zwölf Jungen sexuell belästigt zu haben, Der oberösterreichische Geistliche soll in einem Gymnasium in Dachsberg (Bezirk Eferding), wo er als Religionslehrer und Internatsleiter gearbeitet hat, im vergangenen Jahr die Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren unsittlich berührt haben, wie die Nachrichtenagentur APA meldete, Die Polizei vermutet, dass der Pater weitere Übergriffe auf die ihm anvertrauten Kinder begangen haben könnte. Quelle: APA

 

 

 

 

Polnischer Priester wegen Missbrauchs von Kindern festgenommen

 

Ein 40 Jahre alter Priester aus einer Gemeinde in Ostpolen ist wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehl gegen den Geistlichen beantragen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Die Eltern der Kinder hatten den Missbrauch vor wenigen Tagen den Kirchenbehörden gemeldet und später bei der Polizei angezeigt, hieß es. Der Pfarrer wurde noch vor seiner Festnahme mit sofortiger Wirkung suspendiert. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Straftaten gegen die Sittlichkeit

Wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen soll ein katholischer Pfarrer aus Rüsselsheim von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden. Das teilte das Bistum Mainz am Donnerstag mit. Die Vorwürfe hätten sich in einer kirchlichen Voruntersuchung bestätigt. Kardinal Karl Lehmann habe das Ergebnis an die Glaubenskongregation in Rom weitergeleitet, die für besonders schwere Straftaten gegen die Sittlichkeit zuständig ist. Einzelheiten des Ermittlungsergebnisses nannte das Bistum nicht. Wann der Vatikan in dem geheimen Verfahren entscheidet, ist unbekannt. Das Bistum hatte den Pfarrer Mitte Juli 2002 beurlaubt. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll er zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren unsittlich berührt haben, zu sexuellen Handlungen sei es aber nicht gekommen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind mögliche Straftaten bereits verjährt, die Ermittlungen wurden Ende 2002 eingestellt. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer in Untersuchungshaft

 

Ein katholischer Pfarrer muss sich wegen des sexuellen Missbrauchs verantworten. Zum Prozessauftakt legte der Geistliche ein umfassendes Geständnis ab: "Ich möchte zu dem stehen, was ich getan habe". Die Anklage wirft dem 39jährigen Priester vor, sich zwischen Ende 1996 und Mitte 1998 an zwei elf und 14 Jahre alten Jungen sowie einem zwölfjährigen Mädchen vergangen zu haben. Es gehe um insgesamt rund 30 bis höchstens 100 Fälle in seinem Pfarrhaus. Der Mann habe sexuelle Handlungen vorgenommen oder an sich vornehmen lassen. Er wurde nach einer Anzeige Mitte Dezember 1998 in Untersuchungshaft genommen. Die Erzdiözese Freiburg hat ihn vom Dienst suspendiert. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Deutscher Priester hat in Brasilien Kinder verkauft

 

Ein deutscher Priester soll in Brasilien Kinder missbraucht und verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft der östlichen Provinzhauptstadt Salvador beantragte nach Medienberichten die Wiederaufnahme des vor zwei Jahren wegen Abwesenheit des 76 Jahre alten Angeklagten unterbrochenen Verfahrens. Dem Deutschen droht eine 14jährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den Mann - nach brasilianischen Medienangaben ein früherer Nazi-Offizier - jahrelang seine Stellung als Leiter eines Waisenheims in Salvador ausgenutzt zu haben. Als Chef einer Mafia-Bande soll er Kinder sexuell missbraucht, geschlagen und ins Ausland verkauft haben. Er lebt seit Anfang der sechziger Jahre in Brasilien. Seit drei Jahren hält er sich zur ärztlichen Behandlung in Deutschland auf. Quelle: Rio de Janeiro (dpa)

 

 

 

 

Priester wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt

 

Ein 45 Jahre alter Priester aus Südbaden wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Pater einer konservativen Bruderschaft hatte sich an zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren sexuell vergangen und einen von ihnen zum Oralverkehr gezwungen.

 

 

 

 

Erzbischof Juliusz Paetz aus Polen

 

Der Posener (Polen) Erzbischof Julius Paetz (67) soll seit Jahren Abhängige sexuell mißbraucht haben. Obwohl die Vorwürfe seit Jahren gemeldet wurden, unternahmen die Vorgesetzten, auch die Bischofskonferenz nichts, was das ganze Ausmaß niederträchtigen Unter-den-Tisch-Kehrens in der katholischen Kirche zeigt. Erst nachdem Betroffene und couragierte Mitstreiter in die Öffentlichkeit gingen, ist Bewegung in die Angelegenheit gelangt. Nicht weil diese Hüter der Moral etwas ihr Gewissen oder ihre Moral entdeckt, nein, es ist die pure Flucht nach vorn, nachdem es gar nicht mehr anders geht.

 

 

 

 

Bischof Bernard Genoud bittet um Verzeihung

 

Bischof Bernard Genoud hat in einem Interview mit der Sonntagszeitung «dimanche.ch» alle Opfer eines pädophilen Schweizer Ordensmannes um Verzeihung gebeten. «Ich ersuche die Opfer sehr demütig und schmerzlich um Verzeihung für das Böse, das ihnen einer unserer Priester angetan hat», erklärt Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, im Interview. Darin kommt er auf die Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens vom 19. September zurück, die auch einem Mann das Wort gab, der in den späten 80er Jahren in Freiburg von einem Schweizer Ordensmann sexuell missbraucht worden war. Der Geistliche war darauf von seinen Ordensobern in eine Niederlassung nach Frankreich versetzt und zu einer psychologischen Behandlung verpflichtet worden. Bischof Bernard Genoud, damals noch nicht im Amt, weist im Zeitungsinterview den Vorwurf zurück, der Fall sei seinerzeit von der Kirche unter den Teppich gekehrt worden: «Das Bistum und die Ordensverantwortlichen haben sofort die nötigen Maßnahmen ergriffen.» Zum Thema «Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge» stellen die Schweizer Bischöfe am kommenden Donnerstag in Bern ein Schreiben sowie eine neu eingesetzte Fachgruppe vor. Quelle: Freiburger Nachrichten 2002

 

 

 

Zwölf Jahre Haft wegen Kindesmissbrauch für Priester in Chile

 

Wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist ein katholischer Priester in Chile zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterin sprach den 45-jährigen José Andrés Aguirre Ovalle am Dienstag schuldig, sich zwischen 1998 und 2000 an etwa zehn Mädchen vergangen zu haben. Dem Urteil zufolge muss der Priester aus Valparaiso rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt Schadenersatz an die Familien der Opfer zahlen. Sollte er die Summe nicht aus eigener Tasche zahlen können, müsse das Erzbistum dafür aufkommen. Zudem wurden Ovalle seine Bürgerrechte aberkannt. Quelle: AFP

 

 

 

 

53 Fälle schwerer sexueller Gewalt im Stift Seitenstetten

 

Im Stift Seitenstetten hat ein Frater 53 Tatbestände an 9 Kindern begangen. Er sah sich mit den Kindern auch Pornofilme an! Alle Buben waren jünger als 14 Jahre. Von 1986 bis 1989 wurden Ministranten von dem Frater mit schwerer sexueller Gewalt gefügig gemacht. Die mittlerweile erwachsenen Männer sprechen nicht nur von Belästigungen, sondern von sexuellem Missbrauch. Der Frater hat die Taten gestanden. Der Abt des Stiftes Seitenstetten, Berthold Haigl, entschuldigt sich: "Es lässt sich vieles nicht gutmachen. Wir haben auch unser tiefstes Bedauern und unsere Bitte um Vergebung mitgeteilt im Gespräch. Und sie möchten nicht, dass das jetzt in der Öffentlichkeit abgehandelt wird, das ist gerichtlich abgehandelt worden."

 

 

 

Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix

 

Rom (AP) Papst Johannes Paul II. hat am Mittwoch den Rücktritt von Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix im US-Staat Arizona angenommen. Der 67-Jährige steht seit Dienstag im Verdacht, nach einem tödlichen Verkehrsunfall Fahrerflucht begangen zu haben. Bereits vor zwei Wochen hatte der Oberhirte der 430.000 Katholiken in Arizona sich mit den Behörden auf eine Einschränkung seiner Befugnisse geeinigt, um einer Anklage wegen Behinderung der Justiz zu entgehen. O'Brien hat eingeräumt, Priestern die Arbeit mit Minderjährigen gestattet zu haben, obwohl er von Vorwürfen der Kindesmisshandlung gegen diese Seelsorger wusste. Darüber hinaus habe er die Priester in neue Gemeinden versetzt. Quelle: Yahoo

 

 

 

Kardinal von Boston im Kreuzfeuer der Kritik

 

Besonders umstritten ist der Bostoner Kardinal Bernard Law, der jahrzehntelang den Pfarrer John Geoghan gedeckt hatte, obwohl ihm Misshandlung und Belästigung von mehr als hundert Kindern vorgeworfen wurde. Inzwischen hat sich Law zwar zur vollen Kooperation mit den Behörden entschlossen und ihnen die Namen von 80 Priestern gegeben, gegen die in den vergangenen Jahrzehnten Vorwürfe erhoben wurden, aber die Rufe nach seinem Rücktritt wurden in jüngster Zeit eher lauter - und blieben von dem Geistlichen bisher ungehört. Inzwischen bringen die Entschädigungszahlungen die katholische Kirche auch in massive finanzielle Bedrängnis. Die Diözese Boston willigte bereits ein, bis zu 30 Millionen Dollar an die Opfer zu zahlen. Für die Betroffenen ist dies nur ein geringer Trost. Der Direktor des Opferverbands SNAP, Clohessy, sagte, die Kirche müsse vor allem Einsicht zeigen und verhindern, dass Priester in der Zukunft weiter Kinder misshandeln können. So müssten alle Priester die Gläubigen landesweit von der Kanzel aufrufen, sich nicht zu scheuen, Kinderschänder der Polizei zu melden. Quelle: ORF

 

 

 

 

Priester hat zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt – missbraucht

 

Ein 44-jähriger katholischer Priester hat zwischen 1987 und 1990 zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt - missbraucht. die inzwischen 19 und 23 Jahre alten Schwestern haben trotz langjähriger Therapien Selbstmordversuche hinter sich. Strafmaß für den Täter: 2 Jahre auf Bewährung und eine Geldbuße. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert

Ausschnitt: "Verdacht auf sexuelle Beziehung zu einer 15jährigen

 

München/Simbach am Inn.: Wegen des Verdachts der sexuellen Beziehung zu einer 15jährigen Jugendlichen ist ein bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert worden. Die Suspendierung des Pfarrers der Kirchengemeinde Simbach am Inn (Dekanatsbezirk Passau), Thomas Bayer (44), sei bereits am 24. April erfolgt, erklärte der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Gerhard Tröger, jetzt in München. Das Bayer angelastete Fehlverhalten sei "absolut unvereinbar mit der Verantwortung und Vertrauensposition im Pfarrdienst", so Tröger. ..." Quelle: Sonntagsblatt

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch an 14 Messdienerinnen

 

"Lasset die Kindlein zu mir kommen“: Ein Pfarrer aus der Eifel ist vom Landgericht Trier wegen sexuellen Missbrauchs von 14 Messdienerinnen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der 44jährige hatte gestanden, die Mädchen im Alter zwischen 9 und dreizehn Jahren vor und nach der Messe bedrängt und angefasst zu haben.

 

 

 

 

30 Jahre Gefängnis für Priester wegen sexueller Misshandlung

 

Clearwater/USA (AP) Im US-Staat Florida ist ein ehemaliger katholischer Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der angeklagte Robert Schaeufele bekannte sich am Freitag in Clearwater der versuchten schweren sexuellen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig und vermied damit eine mögliche lebenslange Haftstrafe. Angeklagt war er der dreifachen schweren sexuellen Körperverletzung in drei Fällen. Staatsanwalt Tim Hessinger sagte, der Exgeistliche müsse voraussichtlich 15 Jahre im Gefängnis absitzen. Schauefele war seit 1975 Priester in mehreren Gemeinden in der Region von Tampa Bay. Im Zuge der Welle von Klagen gegen katholische Geistliche in den USA wegen sexueller Vergehen erhoben 22 Personen Vorwürfe gegen ihn. Die meisten Fälle waren verjährt. Die Diözese von St. Petersburg schrieb in einer Erklärung zum Abschluss des Falls, sie hoffe, dass nun auch eine Phase der Heilung für jene beginnen könne, die misshandelt worden seien. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Bischof dankt nach Missbrauchsvorwurf ab

 

Ausschnitt: "ROM, 3. Juni (kna): Der Vatikan hat den Rücktritt des Bischofs von Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, Joseph Keith Symons, bestätigt. Symons (65) hatte zuvor eingeräumt, dass er vor Jahrzehnten sexuelle Beziehungen zu Minderjährigen gehabt habe. Die Vatikanzeitung Osservatore Romano teilte am Mittwoch mit, Papst Johannes Paul II. habe den Rücktritt des Bischofs angenommen und den Bischof der Diözese Saint Petersburg (Florida), Robert Nugent Lynch, zum Administrator ernannt. Der US-Nachrichtenagentur CNS hat Symons vor seinem Rücktritt in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass er in den frühen Jahren seiner 40jährigen Tätigkeit als Priester sexuelle Verfehlungen mit Minderjährigen begangen habe."

 

 

 

 

Angeklagter vermutet einen Rachefeldzug: Pfarrer wegen Vergewaltigung von Haushälterin vor Gericht

 

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen katholischen Priester in Regensburg hat der Angeklagte gestern ein Verhältnis mit seiner Haushälterin eingeräumt. "Sie hat bei mir im Bett geschlafen", sagte der 55jährige am ersten, Verhandlungstag vor dem Landgericht. Er bestritt aber, gegen die aus Polen stammende Frau Gewalt angewendet zu haben. Die Anklage wirft dem Geistlichen vor, die Haushälterin 1989 im Pfarrhof des niederbayerischen Ascholtshausen mehrmals vergewaltigt zu haben. Von 1987 bis zu seiner Festnahme in diesem Jahr war der aus Bosnien stammende deutsche Staatsbürger Pfarradministrator in der römisch-katholischen Gemeinde. Laut Anklage soll er bei den Vergewaltigungen auf sein Opfer eingeschlagen, es an den Haaren gezogen und schließlich zum Beischlaf gezwungen haben. Vor Gericht gab, der Geistliche zu Protokoll, er habe zwar mit zwei anderen Frauen sadomasochistische Praktiken etwa mit Lederpeitschen ausprobiert und davon auch Filme angefertigt Mit der Polin, die ihn neun Jahre später angezeigt hatte, habe er dies aber nicht gemacht. ... " Quelle: Hanauer Anzeiger

 

 

 

An 11 Ministranten zahlt die Diözese in Forth Worth, Texas Entschädigungen in unbekannter Höhe

 

Mit den Missbrauchsopfern wurde Stillschweigen vereinbart - auch über die Höhe der Zahlungen. Bischof Kevin Vann entschuldigte sich öffentlich; er sei "entsetzt, beschämt und erzürnt". Medienberichten zufolge ist der verdächtige Priester bereits 1999 gestorben. Quelle: networld.at

 

 

 

 

Ein Priester ist wegen sexuellen Missbrauchs eines 17jährigen Jungen zu 35 Jahren Haft verurteilt worden

 

Das meldet die amerikanische Agentur cwn. Außerdem muss der tansanische Geistliche umgerechnet 1500 Dollar Strafe zahlen. Die Richter wiesen in ihrem Urteil darauf hin, dass der Klerus ein hohes Ansehen genieße und daher für Fehltritte zur Verantwortung gezogen werden müsse. In dem ostafrikanischen Land wurde zum ersten Mal ein Priester wegen eines solchen Vergehens verurteilt.

 

 

 

 

Ein 60-jähriger Priester des Bistums Essen wurde vom Dienst beurlaubt

 

Er soll ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Bistum teilte 2007 mit, der Geistliche solle in zwei Fällen versucht haben, sexuelle Handlungen an einer Zwölfjährigen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen den Priester erhoben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Dem Mädchen sowie dessen Familie sind vom Bistum Essen therapeutische und pastorale Hilfen angeboten worden.

 

 

 

 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

 

 

 

 

Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären

 

Die polnische Tageszeitung "Glos Wielkopolski" berichtet, dass der persönliche Sekretär von Johannes Paul II., der jetzige Krakauer Erzbischof, Kardinal S. Dziwisz, in zwei Fällen dem Papst Informationen vorenthalten habe, indem er Nachrichten nicht weiterleitete. Im ersten Fall hatte eine Gruppe von Priestern und kath. Laien im August 2000 einen Brief über Fälle sexueller Belästigung von Seminaristen durch den Posener Erzbischof Paetz geschrieben, den Dziwisz nicht weiterleitete. Der Papst habe erst "viel später" davon erfahren. Der Erzbischof Paetz war - unter Unschuldsbekundungen - am 28.3.2002 zurückgetreten. Im zweiten Fall hatte der mexikanische Pater Antonio Ornelas im Dezember 2002 Kardinal Dziwisz von sexuellem Missbrauch durch den Gründer der "Legionäre Christi", Pater Marcial Maciel Degallado, berichtet. Degallado wurde 2006 bestraft. Die Strafe bestand darin, dass Pater Maciel "ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße führen solle. Auf ein kirchenrechtliches Verfahren wurde wegen der "zerbrechlichen Gesundheit" des damals 2006 85-Jährigen verzichtet. Der Erzbischof Jozef Zycinski kommentierte den Zeitungsartikel: Das verzögerte Handeln des Papstes resultiere aus dem Bedarf nach einer sorgfältigen Untersuchung der einzelnen Fälle. Dziwisz könne auf keinen Fall für den Versuch einer Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären verantwortlich gemacht werden. Quelle: Vorarlberg online 2007

 

 

 

 

Priester hat gestanden vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben

 

Ein Priester aus Bad Münder, Bistum Hildesheim, hat gestanden, vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben. Die Diözese war vom Therapeuten des Opfers informiert worden. Den Tatort veröffentlichte das Bistum nicht. Die Tat ist verjährt. Der Geständige wurde von seinen Aufgaben entbunden. Der Missbrauchsbeauftragte sagte: "Sexueller Missbrauch von Kindern gleicht einem Seelenmord." Weitere Konsequenzen für den Täter werden noch entschieden. Quelle: Die Welt 2005

 

 

 

 

Priesterseminarist vergewaltigt auf Autobahnparkplatz bei Graz Jugendliche

 

Der 20-jährige Priesterseminarist George P. steht im Verdacht, 2006 mit einem Komplizen, ein 17-jähriges Mädchen auf einem Autobahnparkplatz bei Graz vergewaltigt zu haben. Der Regens des Burgenländischen Priesterseminars, Johannes Pratl, äußerte, dass der Seminarist beim Aufnahmeverfahren ins Propädeutikum einen "erfreulich guten Eindruck" gemacht habe. Zur Aufnahme im Priesterseminar: "Dazu wird es nun nicht mehr kommen“. Die George zur Last gelegte Tat ist schlichtweg unentschuldbar, auch wenn erst das Gericht über die genaueren Umstände befinden kann".

 

 

 

 

Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern

 

Am 20. Juni 2005 stellte Frau Regina Soares Jurkewicz, Professorin am Theologischen Institut der Diözese Santo André, Brasilien, ihre Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern in der katholischen Kirche in der Presse vor. Die untersuchten Fälle zeigten, dass die katholischen Amtsträger aus Angst vor einem Skandal und um den Ruf der Institution zu schützen, die Fälle vertuschten und sich damit begnügten, die beschuldigten Priester in andere Pfarreien zu versetzen. - Am 21. Juni erhielt Frau R. Soares Jurkewicz ihr Entlassungsschreiben als Professorin des Theologischen Instituts.

 

 

 

 

Vorwürfe gegen Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco sind verjährt

 

Die gegen den Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen sind verjährt. Das hat ein Berufungsgericht bestätigt. Quelle: Radio Vatican

 

 

 

 

Priester wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

 

Caen (AP) Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ist ein Priester in der Normandie zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Geistliche war angeklagt, sich 1990 an einem damals zwölfjährigem Jungen vergangen zu haben, den er in die Ferien mitgenommen hatte. Das Schwurgericht in Caen verfügte am Dienstag zudem, der 84-Jährige müsse 15.000 Euro Schadenersatz zahlen. Sein heute 22 Jahre altes Opfer hatte sich vor zwei Jahren der Justiz offenbart. In dem Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit sagten auch vier Zeugen aus, die nach eigenen Angaben früher ebenfalls von dem Priester sexuell misshandelt wurden. Diese Taten sind verjährt. Der Geistliche war seit Bekanntwerden der Vorwürfe ohne Priesteramt, die Justiz ließ ihn auf freiem Fuß. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen über sexuellen Missbrauch durch pädokriminelle Priester, berichtet die "Los Angeles Times". Damit sollen die Klagen außergerichtlich beigelegt werden. Kardinal Roger Mahoney sprach von "einer größeren Bemühung zur Heilung und Versöhnung". Der Vorwurf der Opfer galt u.a. dem Schutz der Täter durch die Kirche - trotz massiver Vorwürfe. Bei den nun geregelten 45 Fällen handelt es sich nur um etwa ein Zehntel aller Missbrauchsklagen, die derzeit gegen die Erzdiösese laufen. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Das war mehr als nur Nächstenliebe

 

„Das war mehr als nur Nächstenliebe“ Ein Priester aus Tirol vergriff sich an Minderjährigen. Der Theologe nannte seine sexuellen Handlungen an dem Buben: „Wahrnehmungsübungen u. Hygieneuntersuchung“ Das sah dann so aus: Er verband dem Jungen die Augen, verklebte ihm den Mund und fesselte ihm die Hände bis er sich danach an ihm verging! Urteil 20 Monate, davon 15 bedingt! Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 

 

 

Pfarrer in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt

 

Ein katholischer Pfarrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 60 Jahre alte Mann soll sich an drei Jungen im Alter von neun und elf Jahren vergangen haben. Ein Vater hatte ihn während des Weihnacht Gottesdienstes in der Kirche des Missbrauchs seines Sohnes bezichtigt.

 

 

 

 

1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester

 

Die Krise ist nicht vorbei - nur die Zeit der Leugnung des Problems, sagte die Leiterin des Kinderschutz-Büros der Bischofskonferenz, Kathleen Mc Chesney, nachdem die US-Bischofskonferenz über weitere 1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester und Dekane im Jahr 2004 berichtete. Die Vorwürfe bezogen sich auf 1965 - 1974. Drei Viertel der Beschuldigten seien gestorben, aus dem Amt entlassen oder in nicht-öffentliche Ämter versetzt worden. Die Bischofskonferenz stuft 900 Vorwürfe als glaubwürdig ein. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer beläuft sich auf 1083. Danach wurden von 1950 bis 2002 rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Vorwürfe kamen von etwa 11 000 Einzelpersonen. Die Ausgaben für Gerichtskosten sowie Therapien für Opfer und Geistliche lagen dem Report zufolge in diesem Zeitraum bei 500 Millionen Dollar. Quelle: ORF

 

 

 

 

"Wir sind doch alle schwach"

 

 

Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

 

 

Die polnische Kirche, die jahrzehntelang als die einzige intakte moralische Autorität des Landes galt, muss nun bereits den zweiten schweren Schlag innerhalb weniger Wochen hinnehmen: Nachdem bekannt geworden war, dass Geistliche in der KP-Ära mit dem Geheimdienst kooperierten, werden nun immer mehr Details zu einem offenbar jahrzehntelang vertuschten Sexskandal bekannt. Der zuständige Bischof soll interne Proteste weggewischt haben: "Wir sind doch alle schwach."

 

 

"Die Berichte der Opfer sind erschütternd", schreibt "Rzeczpospolita". Die Betroffenen stammten meist aus zerrütteten Familien und strebten selbst eine Priesterlaufbahn an. Das hätten die Geistlichen in Plock zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses ausgenutzt, erzählen sie.

 

 

Immer mehr Opfer melden sich

 

 

Nur wenige Wochen nach der Geheimdienstaffäre wird die katholische Kirche in Polen nun von einem Sexskandal erschüttert. Obwohl Opfer von sexuellem Missbrauch in der zentralpolnischen Diözese Plock den dortigen Kirchenoberen berichteten, hätten diese nicht eingegriffen, berichtete die konservative Tageszeitung "Rzeczpospolita" in ihrer Montag-Ausgabe.

 

 

Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. Zu den Informationen der "Rzeczpospolita" äußerte er sich bisher nicht.

 

 

Ministranten als Opfer

 

 

Seit ihrem ersten Bericht am Samstag meldeten sich immer mehr Betroffene, so "Rzeczpospolita". Die Opfer seien vor allem ehemalige Ministranten, die von mehreren Priestern missbraucht worden seien.

 

 

Geistliche der Diözese bestätigten der Zeitung anonym diese Informationen. Die beschuldigten Priester arbeiteten auch heute noch mit Kindern, so seien zwei von ihnen Lehrer an Volksschulen.

 

 

Die Proteste von Angehörigen und anderen Geistlichen seien auf taube Ohren gestoßen. Erzbischof Wielgus habe erklärt, "dass wir doch alle schwach sind", sagte ein Priester anonym der "Rzeczpospolita".

 

 

Kindesmissbrauch "Tradition"?

 

 

Die Zeitung hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte "Tradition" des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen.

 

 

In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben.

 

 

Seit seiner vorläufigen, gegen Kaution erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft war K. nach Informationen der "Rzeczpospolita" unter anderem Jury-Mitglied bei einem Kinder-Singwettbewerb für Weihnachtslieder.

 

 

Klare Vorgaben vom Vatikan

 

 

Im Jahr 2001 hatte Papst Johannes Paul II. nach Skandalen in den USA und Irland angeordnet, dass Bischöfe auf Informationen über Pädophilie unter Geistlichen besonders scharf reagieren und solche Fälle nach einer Vorprüfung dem Vatikan übergeben müssen. Letzte Instanz in solchen Fällen ist seitdem die Glaubenskongregation in Rom.









Blog von Kirchenmissbrauchsopfer Michael Tfirst – Religionsstressbewältiger, Kath.art Gründer



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Michael Tfirst – Der Deutsche Orden und wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten



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Michael Tfirst ist Gründer der Kunstrichtung Kath.art, Freimaurer und Kirchenmissbrauchsopfer



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Michael Tfirst - Wird Kardinalsgemälde der Kunstrichtung Kath.art bald das teuerste Bild der Welt?



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Michael Tfirst im Wiener Künstlerhaus



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Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen – von Michael Tfirst



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“Alma”, Klimt und Almas Cousine Anny – Blog von Michael Tfirst



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Symposium Heimkinder – damals und heute, Blog von Michael Tfirst



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Michael Tfirst malte Gandalf aus Lord of the Rings



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Dr. Michael Prüller, Pressesprecher von Kardinal Schönborn, diffamiert öffentlich Missbrauchsopfer



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Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000



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