27.06.18

Missbrauch: Sieben Forderungen an Papst Franziskus




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tfirst@gmx.at






Am Pfingstsonntag 2018 schrieb ich einen offenen Brief an Papst Franziskus, den ich hier veröffentlichte. Mein Schreiben enthält zum Schluss auch sieben Forderungen an den Papst zur Causa des klerikalen sexuellen Missbrauchs. Das Schreiben ist eine saftige Beschwerde über etliche Angestellte des Unternehmens Kirche, denn letztendlich ist der Papst auch deren oberster Chef, also gehört er darüber informiert, was wirklich Sache ist. 

     

 


Bis Sie aber zum Text des Briefes an Papst Franziskus, den ich als Einschreiben aufgab, kommen, zeige ich einige meiner Bilder der von mir gegründeten Kunstrichtung Kath.art und ich stelle mich auch noch kurz vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Nur wegen meiner Geburt als Bastard (uneheliches Kind) wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Deswegen gründete ich als Künstler (ich war Schüler von Frau Prof. Matejka-Felden) die Kunstrichtung Kath.art (Kath. ist die Abkürzung von katholisch). 

 

 

 

Von der Kunst alleine konnte ich nicht leben, ich war auch lange Familienalleinerhalter (Gattin und 3 Söhne), und so übte ich neben der Malerei auch andere Berufe aus. Fast alle Künstler haben einen anderen Brotberuf, die meisten gehen einem Lehrauftrag als Kunstlehrer nach, nebenbei malen sie. Ich war als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und einige Jahre als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich, mittlerweile bin ich (Stand 2018) im 63. Lebensjahr, nie für mein 45jähriges Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker in der Sache "sexueller Missbrauch durch Kleriker". Im Gegenteil, ich wurde jahrzehntelang nur denunziert und verleumdet. Es wurden in unserem Land bis dato auch immer nur die Falschen (wie z. B. Bischöfe und Äbte) mit staatlichen Ehrenzeichen für ihre so genannten Aufdeckungsverdienste bei den klerikalen Missbrauchsfällen überhäuft. Aber gerade diese Bischöfe und Äbte waren es doch die vertuschten. Als Betroffener habe ich jahrzehntelang mit viel Mut über diese Sachen den Kirchenoberen berichtet und sie informiert, doch leider löste ich damit nur Vertuschungsaktion aus.






























































































































































































































































An mir spielte die Kirche ihr volles (oder auch ganzes) Programm aus, siehe den Brief an Papst Franziskus:






An seine Heiligkeit Papst Franziskus

Palazzo Apostolico

00120 Citta del Vaticano, Rom

Italien




Wien, Pfingstsonntag, 20.5.2018

 

 

 

Eure Heiligkeit!


 


Ihr Gott soll die Liebe sein? Sie sprachen unlängst von der Perversion im kirchlichen Dasein angesichts des Leidens von uns, den klerikalen Missbrauchsopfern. Gestern, während der schönen und sehr berührenden TV Übertragung von Prinz Harrys Hochzeit, wo bei der kirchlichen Trauungszeremonie so viel von „Gott ist die Liebe“ die Rede war, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist, dass ich ein Schreiben an Sie verfasse, welches ich diesmal aber gleich in Form eines offenen Briefes auf einigen meiner Blogs veröffentlichen werde. Ein früheres Schreiben von mir aus dem Jahr 2013 an Sie blieb unbeantwortet. Damit damals das Schreiben den Vatikan auch wirklich erreichen würde, habe ich es dreimal ausgedruckt, dreimal unterschrieben und dreimal aufgegeben, in der Hoffnung, dass wenigstens ein Brief davon auf Ihrem Schreibtisch landen könnte. Ihre Vorgänger, die ich schon Jahre davor anschrieb, reagierten leider auch nie. Ich wollte u. a. von Ihnen allen die Offenlegung des päpstlichen Visitationsergebnisses vom Stift Göttweig. Dieses Mal werde ich das Schreiben an Sie (das ich wie gesagt auch im Internet veröffentliche) nur einmal postalisch, aber dafür eingeschrieben, abschicken. Ich gehe dieses Mal davon aus, dass ich Glück haben werde, dass Sie das Schreiben auch erhalten und auch auf die am Ende dieses Schreibens gestellten sieben Forderungen von mir eingehen werden.


 

 


In Österreich wurde im Mai 2018 wieder einmal ein Fall „von Pfarrer geschwängert“ öffentlich bekannt, wo sich zum Glück auch die Staatsanwaltschaft mit Ermittlungen eingeschalten hat, die über den Missbrauchsvorwurf, die Adoptionsfreigabe und die angebliche Eizellenentnahme ermittelt. Was taten Kardinal Schönborn und sein Sprecher, Dr. Michel Prüller, der von seiner Ausbildung her promovierter Jurist ist? Sie wiesen alle Vorwürfe in den Medien Anfang Mai 2018 ganz klar und mit folgenden Worten zurück: „Der betroffene Priester sei erst im April 1994 in die Erzdiözese Wien gekommen und könne erst danach im betroffenen Landesschulheim Dienst getan haben. Das sei knapp vor dem 17. Geburtstag der Betroffenen gewesen, strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“. Doch Gewalt ist keine Liebesbeziehung, wie nun auch die Österreichischen Frauenhäuser in einer Aussendung klarstellen.


 

 


Heiliger Vater, ich schreiben Ihnen, weil ich Ihnen anhand einiger Beispiele diese Unkultur von ärgsten öffentlichen Diffamierungen seitens Kardinal Schönborns (und seiner Sprecher, früher Leitenberger, jetzt Prüller) aufzeigen will, die Sie vermutlich Schönborn gar nicht zutrauen würden. Kardinal Schönborn ist absolut rücktrittsreif. Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 


In letzter Zeit war in Medien auch über vertuschten Missbrauch in Chile die Rede und dass Ihnen alle chilenischen Bischöfe den Rücktritt angeboten haben. Da ging es um einen Geistlichen, der durch sein Charisma zeitweilig großen Einfluss auf zahlreiche junge Katholiken, darunter mehrere spätere Bischöfe hatte. Diese Attribute hatte Groer auch (auf den in Österreich absichtlich unaufgeklärten Fall von Kardinal Groer komme ich noch später). Also, Missbrauch vertuscht, alle chilenischen Bischöfe treten zurück. Und was sagte Kardinal Schönborn erst 2016 bei einem Staatsakt im österreichischen Parlament? Er sagte: „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Ich bitte um Vergebung“. Die Rede von Kardinal Schönborn im Parlament hätte aber so lauten müssen: „Ich selbst habe bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt, oder bei vielen Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert oder blockiert, weil ich durch meine gegründete Ombudstelle für sexuellen Missbrauch immer über alle meine Täterpriester gut informiert war. Ich habe frühe Aufdecker dieser Sachen (wie z. B. Herrn Michael Tfirst) durch meine Sprecher schwerst diffamieren lassen, ihnen dadurch schwerst geschadet und ich habe sie verleumdet (und durch meine Mitarbeiter verleumden lassen), wo es nur ging. Heute kann ich mich bei diesem Staatsakt getrost der Öffentlichkeit präsentieren, ein schwammiges Schuldeingeständnis machen und um Vergebung bitten, denn es ist ja bereits alles verjährt, was man mir sonst hätte vorwerfen können, mir kann also gerichtlich nichts mehr passieren. Aber ich bin anständig und danke deswegen ab, weil mein Verhalten nicht ordentlich und straffällig gewesen ist.“

 

 


Jahre vor Schönborns Rede im Parlament hatte ich eine 244seitige Anzeige gegen Kardinal Schönborn mit Dokumenten, Urkunden, Beweise, Sachlagen, Namen von klerikalen Tätern, wo Schönborn nur versetzte und vertuschte, auf Verdacht der üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Diese Anzeige wurde leider sofort mit der Begründung zurückgelegt, dass mich selbst das ja gar nicht betreffe, was ich da Schönborn so alles vorwerfe.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2010 brachte ich u. a. durch meine unzähligen Anzeigen gegen die Kirche auch den Erzabt der Benediktiner, Bruno Becker, von St. Peter in Salzburg zum Rücktritt. Einer seiner Mitbrüder von St. Peter schrieb einem 10jährigen Opfer mehre Briefe ins Internat, in welchen er betonte "Du sollst mein griechischer Götterknabe sein". Zurück zum Erzabt: Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Canisiusheim (Priesterseminar) in Horn, der mich aufgrund meiner damaligen Aufdeckungshomepage gegen die Kirche im Jahr 2009 aufsuchte, erzählte mir, dass u. a. der Erzabt Bruno Becker vom Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war), einer seiner Täter gewesen sei. Ich sagte ihm, dass ich sofort all seine Täter anzeigen werde, weil da weiter Verdacht für noch andere Taten im Verzug ist. Ein weiterer Täter des ehemaligen Schulkollegen war Pater Berthold Flachberger. Die Lawine, die ich da auslöste war gewaltig, und mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) Flachberger starb, nachdem ich auch seinen Namen veröffentlichte und die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners ein Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm. Und als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wurde, legte er sofort entnervt sein Amt zurück, nachdem mein ehemaliger Schulkollege Monate nach meiner Anzeige doch endlich nach Jahrzehnten damit in die Öffentlichkeit ging. Angezeigt habe ich auch deswegen all diese Leute, weil Herr Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, damals Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch von Kardinal Schönborn, meinem ehemaligen Schulkollegen permanent immer nur die Verjährung bei all seinen Tätern einreden wollte, so wie ich früher auch auf diese Argumentation bei kirchlichen Serientätern hereingefallen bin, mir aber diese kirchliche Argumentation schon seit vielen Jahren nicht mehr bieten lasse.


 

 


Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde über den Missbrauch ungefähr 2003 von einem hochadeligen Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen, Schönborn ist Ehrenritter des Deutschen Ordens und Aumonier des Ordens vom Goldenen Vlies, und während einer Feier des Ordens von Goldenen Vlies trafen einander das hochadelige Missbrauchsopfer und Kardinal Schönborn. Schönborn war es damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Das Opfer wurde öffentlich aufs ärgste verleumdet und so wanderte der Betroffene Ende 2017 aus Österreich aus. Auch das ist Schönborns Verdienst.


 

 


Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Ich sprang als Kandidat des Stiftes Göttweig (Groers Heimatkloster) 1979 wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) von einem Stiftsturm. Jahre später sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm, einer überlebte nicht. Ich begann Bilder über die Missbrauchskirche zu malen und gründete die Kunstrichtung Kath.art. Göttweig wird von Mönchen geführt, die bis jetzt kein Bekenntnis über Groers Sauereien machten, ihn aber heilig sprechen lassen wollen.


 

 


Gegen Ende meiner erfolgreichen und jahrzehntelangen Aufdeckungsarbeit bei Kirchenmissbrauchsfällen, das war Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich noch in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“, ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland „taff“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, und immer mehr Opfer gingen mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit. Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom gigantischen Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Aufwandsentschädigung (ca. € 20.000,-) von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" befunden. DIESE ARBEIT WAR LEIDER NOTWENDIG, denn nur diese war der Grund, dass es letztendlich überhaupt zu einer Klasnic-Kommission kam. Als es 1999 einigen sehr hartnäckigen Missbrauchsopfern in Irland gelang, den damaligen Premierminister Bertie Ahern zu überzeugen, dass er eine große und völlig unabhängige Untersuchungskommission einsetzen solle, kam er diesem Wunsch letztendlich nach. Seit damals begann ich, in unserem Land Politiker aller Couleurs zu sekkieren und zu überzeugen, dass wir ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen. Die Umsetzung sollte noch 11 Jahre dauern. Meine u. a. auch an Dr. Schüssel gerichteten Schreiben sollten Früchte tragen, aber komischerweise erst, als er nicht mehr Kanzler war. Er führte Gespräche mit dem Kardinal und empfahl diesem, eine Vertraute seiner Riege, die ÖVP Exlandeshauptfrau Klasnik, mit der Bildung so einer Kommission zu beauftragen. Zum Wunsch meiner Kostenrefundierung folgendes: Frau Klasnik bekommt jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt. Wie viel hat sie übrigens für ihre Arbeit von Kardinal Schönborn bis dato erhalten bzw. erhält sie immer noch? Als Frau Klasnic den Auftrag von Kardinal Schönborn für eine Kommissionsgründung, die in den Räumen von einer ihrer eigenen PR Agenturen bearbeitet werden soll, annahm, machte Frau Klasnic gleich einen Familienbetrieb daraus. Ihr Lebensgefährte, Herr Hösele, auch Agenturpartner von Klasnics Werbe- und PR Agenturen, wurde plötzlich zum Kommissionssprecher ernannt. Die engste Vertraute Kommissionsmitarbeiterin von Frau Klasnic, Frau Dörr verschaffte gleich ihrer Schwiegertochter als Sekretariatsmitarbeiterin einen Posten. Doch die Schwiegertochter hielt die Anrufe der Opfer nicht aus und so gab sie nach einiger Zeit den Posten wieder auf. Es hätte auch für diese Sekretariatsarbeiten sowieso nur psychologisch geschultes Personal genommen werden dürfen. Es hätte mich außerdem immer schon interessiert, wie die Klasnic-Kommission den Schlüssel der Refundierungsforderungen von  den Orden und Diözesen bezüglich meiner Täter verrechnete. Was wurden dem Stift Göttweig für meine beiden Selbstmordversuche im Stift verrechnet? Was war das Göttweig wert? Es waren u. a. nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer lebenslängliche und jahrzehntelange orthopädische Probleme mit ärgsten Scherzen die Folge. Was war den Pallottinern meine Bulimie wert, was der Erzdiözese Wien das Pädophilennest meiner Heimatpfarre Breitenfeld in 1080 Wien mit all den Vergehen an mir, was den Schulbrüdern in der Volksschule Schopenhauerstraße die Missbräuche an mir?


 

 


Vor der Altkalksburger Vereinigung (Absolventen des Jesuitengymnasiums in Kalksburg) referierte Frau Klasnic, wie sehr sich die Kirche Österreichs mit 8 Millionen Euro wegen uns Opfer übernommen hat. Kurz darauf (2016) kaufte Kardinal Schönborn wieder für die Erzdiözese Wien drei neue Zinshäuser an. So fällt uns Opfern Frau Klasnic in den Rücken. Sie referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wegen uns Opfern (mit ein paar Tausendern pro Opfer) so sehr verausgabt hat. Frau Klasnic und Herr Hösele betreiben gemeinsam auch mehrere PR - Agenturen, also wissen sie auch, wie man Dirty Campainings führt. Also, Frau Klasnic referiert immer wieder, dass sich die arme Kirche wege uns Opfern so sehr verausgabt hat, aber so nebenbei kauft das schon an Grund und Boden sehr reiche Benediktinerstift Admont von der Wohnbaugesellschaft Buwog 276 Eigentumswohnungen. Und um weiter fest Grundstücksmanipulation zu betreiben hat die Kirche immer Geld zu Verfügung, aber für uns Opfer nicht. Wie anständig hätte mit diesem Betrag den Opfern wirklich einmal ordentlich geholfen werden können, wo noch dazu auch die Benediktiner in Österreich schon sehr viele Missbrauchsopfer fabrizierten.


 

 

 

(Nachträgliche Korrektur: Im obigen Absatz schrieb ich, dass die Entschädigungen der Klasnic-Kommission für klerikale Missbrauchsopfer 8 Millionen Euro betrugen. In der Schnelligkeit des Schreibens habe ich leider die 1 vor der 8 ausgelassen, denn es wurden ca 18 Millionen Euro Entschädigungen an Opfer ausbezahlt.)

 

 

 


Zur Zeit läuft ein Schadenersatzprozess im Missbrauchsfall rund um das Stift Kremsmünster vor dem Landesgericht Steyr (Oberösterreich). Betroffene kritisieren, das Stift verweigere Schadenersatz und Verantwortung. Das Stift dementiert und sagt, dass die Übergriffe außerhalb der Schulzeit erfolgt seien und verjährt seien.


 

 


Als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig sollte ich auch auf Wunsch von Abt Clemens Lashofer vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Mitbruder Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln. Während einer diesbezüglichen langen Unterredung mit Groer in den Direktionsräumlichkeiten des Knabenseminars Hollabrunn drückte Groer immer wieder sein Knie in das meine. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es auch will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Göttweiger Abt und wie dieser Göttweiger Mitbruder Groer, der zusätzlich auch noch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Nach dem Gespräch mit Groer in seinen Direktionsräumen die ebenerdig lagen, wurde ich noch kurz zum Vorstellen zum anderen Direktor des Hollabrunner Aufbaugymnasiums, Dr. Johann Kurz, geschickt. Das kurze Gespräch fand in den Direktionsräumen im 1. Stock statt. Dr. Kurz wusste, dass ich sehr oft in Göttweig war und dass ich nach dem Amtsantritt von Abt Lashofer als Abt von Göttweig dessen allererster Kandidat war. Auf die Frage, ob ich gerne von Horn nach Hollabrunn zum Lernen wechseln will, antwortete ich Dr. Kurz nur, dass mir Groer sexuell zu aufdringlich ist und dass ich nur deswegen nicht nach Hollabrunn will. Unternommen hat Dr. Kurz aber nichts gegen Groer und auch er ließ ihn weiter wüten, wie Abt Clemens Lashofer (der jahrzehntelang den Unwissenden mimte). Der Priester Dr. Johann Kurz, der ebenfalls die Groersauereien vertuschte, ist ein Großonkel von Bundeskanzler Sebastian Kurz (dem von der ÖVP aufgebauten Politikjungstar). Dr. Johann Kurz hat zusammen mit dem perversen Ungeheuer und Sexualmassenmissbrauchstäter Dr. Groer das Aufbaugymnasium in Hollabrunn gründet.


 

 


Seit 2005 wird an Groers Todestag jährlich eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab abgehalten. Seit damals mache ich darauf aufmerksam. Ich will, dass dieser Groerblödsinn eingestellt wird, doch bis dato wird diese Zeremonie unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. weiter durchgeführt und Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das dies endlich aufhört, war ein Grund meiner Klage gegen das Stift Göttweig, doch von meinem Verfahrenshilfeanwalt wurde der Beginn des Prozesses gegen das Stift abgewürgt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2005 machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, preisen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Ich zeige auf meinem Blog auch noch einige Fotos von dieser Sache und obwohl ich schon so lange Politiker und die Kirche selbst auf diese Missstände aufmerksam mache, gibt es bis heute keine Resonanz dazu, außer Schweigen. 2013 erschien wieder einmal ein Buch über Kardinal Groer mit dem Titel „Hans Hermann Groer – Realität und Mythos“, in dem er wiederum als völliges Unschuldslamm dargestellt wurde. Ein weiterer Grund meiner Klage gegen Göttweig war, dass sich Groers Heimatkloster endlich einmal auf seiner Homepage öffentlich dazu bekennen, dass Groer Täter war.


 

 

 

KURIER:………….Manchmal genügen wenige Worte, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. "Es hat keine Verurteilung Groers stattgefunden. Ich kannte ihn persönlich und kann mir nicht vorstellen, dass an den Vorwürfen etwas dran ist." Diese im Dezember 2014 getroffene Aussage von Josef Bauer, Pfarrer in Hohenzell, Oberösterreich, sind jene zwei Sätze, die Michael Tfirst den Kragen platzen ließen……..Tfirst ist anerkanntes Missbrauchsopfer von katholischen Geistlichen und versucht seit Jahrzehnten gegen das Vergessen und Verdrängen sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Institutionen anzukämpfen……..Tfirst sieht sich selbst als Opfer des späteren Kardinals Hans Hermann Groër und will dessen Stammhaus, das Benediktinerstift Göttweig in Niederösterreich, nun verklagen. Vor allem die – auch von der offiziellen Kirche unterstützten – Pilgerschaften zu Groers Grabmal in Maria Roggendorf, Niederösterreich, sind ihm ein Dorn im Auge……Enttäuscht zeigt sich Tfirst auch von Groers Nachfolger, Kardinal Christoph Schönborn. Dessen Büro zahlte Tfirst im Jahr 2004 eine "Entschädigung" von 3700 Euro. Dafür musste er jedoch eine Schweigeklausel unterschreiben. An die er sich freilich nicht hält (Ende der Auszüge aus dem Artikel)…………


 

 


Das ist der ganze Wortlaut des im Artikel erwähnten Schweigegeldvertrages:  „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 

 

 

 

 

 

 


Im Kurierartikel meldete sich auch der Sprecher von Kardinal Schönborn, Dr. Michael Prüller zu Wort und sagte, dass ich damals, als mir im Jänner 2004 das Büro Schöborn die Entschädigung von € 3.700 zahlte, Groer noch nicht zum Thema machte. Schönborn-Sprecher Michael Prüller: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3700 Euro zahlten, noch nicht." Das Geld sei aus "sozialen Gründen" an Tfirst bezahlt worden. Die Vorwürfe, die er seinerzeit gegen verschiedene Priester erhoben habe, seien für die Erzdiözese "nicht nachvollziehbar" gewesen. Prüller gesteht aber: "Seit dieser Zeit sind wir, was unsere Verantwortung gegenüber den Missbrauchsvorwürfen betrifft, sehr viel selbstkritischer geworden." Das ist ein völliger Schwachsinn, weil z. B. fast zwei Jahre vorher u. a. in einem Artikel im Standard mit dem Titel „Missbrauch und Kirche" zu lesen war, dass mir Groer sehr nahe kam. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem ist die Feststellung, die hinter meinem Rücken seitens Kardinals Schönborn permanent öffentlich verbreitet wird (Briefe sind vorhanden) dass mir die Entschädigung nur aus sozialen Gründen gegeben wurde, so ein Schlag in mein Gesicht, wie man es sich kaum vorstellen kann. Danke Kardinal Schönborn! Warum habe ich dann so einen komplizierten Schweigegeldvertrag überhaupt unterschreiben müssen, wo die Rede davon ist, dass ich aufgrund der Missbräuche das Geld erhalte?

 

 

 


Zu meinem Sprung aus den Göttweiger Turmzimmer: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei. Auch der Rechtsanwalt von Kardinal Christoph Schönborn, Dr. Erich Ehn, verbreitete hinter meinem Rücken, dass alle meine Missbrauchswürfe von meiner Kinder- und Jugendzeit, die Kirchenleute an mir begingen, unglaubwürdig seien. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich dann aber nicht mehr gemeldet. Aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.


 

 

 

Auch über die extrem fiese Art des Einstreifens von Erbschaften der letzten beiden Göttweiger Klostervorsteher (Abt Luser und seines Vorgängers Abtpräses Lashofer) berichte ich auch anhand von Dokumenten auf meinen Blogs. Außerdem fallen alle paar Jahre bis dato Göttweiger Patres mit homoerotischen und pädophilen Neigungen gegenüber Jugendlichen auf. 2012 wurden bei Gerichtsverhandlungen gegen das sehr, sehr, sehr reiche Stift Göttweig Lohn-  und Sozialdumping, systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung offenkundig. Als Nebenschauplatz stellte sich während dem Prozess heraus, dass Abt Lashofer privat sehr, sehr viel Geld und Aktien besaß, von dem niemand im Stift etwas gewußt haben will (unabhängig davon darf ein Ordensmann eines monastischen Ordens gar keinen Besitz haben).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als ich Anfang Mai 2010 vor der Klasnic-Kommission referierte sagte ich u. a. auch, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig eingeleitet werden sollten, denn es wurden weitere Beschwerden von Opfern bekannt, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, wo es sich noch dazu um nicht verjährte Fälle handelte. Die Opfer hatten Angst, damit in die Öffentlichkeit und vor Gericht zu gehen, standen ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw. Jener Pater aber wurde vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab, obwohl ich ihn mittels Emails 2009/Anfang 2010 über diese Sache informierte. Jener Pater hatte sich außerdem auf Wunsch von Abt Lashofer von einer vermeintlichen Erblasserin für das Stift adoptieren lassen, das Stift und Abt Lashofer erbten also wieder. Der Pater, der sich nur für eine Erbschaft adoptieren ließ, war im Knabenkonvikt tätig und dabei prügelte er die Kleinsten der Kleinen oft blutig. In dem Verfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht, wo es um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung ging, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will, entschlug sich jener Pater, der auch für die Finanzen als Kämmerer im Stift zuständig war, der Aussage. In einem „Erpressermail“ an jenen Pater schreibt Abt Luser, dass sich jener im Sinne des Stiftes auch in der Causa „Pflichtanteil“ zu positionieren habe, sonst gäbe es keine Pfarrübernahme in Wien. Diesbezügliche Dokumente und Beweise veröffentliche ich auf meinen Blogs. Unter dem erwähnten Pflichtanteil ist sicher ein Anteil der Erbschaft gemeint, für die er sich extra als Finanzverantwortlicher des Stiftes und auf speziellen Wunsch von Abt Clemens Lashofer adoptieren ließ. Weiters ist in diesem Mail von Abt Luser zu lesen, dass Schönborn in dieser Sache auch schon informiert wurde (und schon wieder ist Kardinal Schönborn in einer Vertuschungssauerei involviert, noch dazu, wo ich auch Schönborn über den Prügelpater schon 2009/Anfang 2010 informierte).


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer wurden seinerzeit vom ehemaligen Sicherheitsdirektor Niederösterreichs, Hofrat Dr. Emil Schüller (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller, dem späteren Leiter der kirchlichen Missbrauchsombudsstelle), niedergeschlagen. Zu Helmut Schüller und dem Göttweiger Abt Clemens Lashofer folgendes: Vertuscherabt Lashofer war seit 1975 bis zu seinem Tod 2009 Mitglied des Rotaryclubs Krems-Wachau und bei der Landsmannschaft Maximiliana war er ebenfalls. Mag. Helmut Schüller ist auch ein Mitglied der Landsmannschaft Maximiliana und zusätzlich war er ein ehemaliger Schüler von Groer. Statt Vetternwirtschaft könnte man das, was da hinter den Kulissen ablief, Verbindungsbruderwirtschaft nennen. Wie gesagt wurden leider so einige Ansätze von Groeropfern gegen Groer gerichtlich vorzugehen von den ÖVP dominierten Behörden in Niederösterreich im Keim erstickt. Göttweig stand immer schon und steht weiter unter politischem Sonderschutz der hohen Politik Österreichs und vor allem der ÖVP Niederösterreichs. Ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig und Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". Auch die großen Europaforen finden immer im Stift Göttweig statt.


 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kardinal Christoph Schönborn antwortete am 14.9.2016 am Ende eines Interviews in der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ auf die Frage: „Beten Sie für Kardinal Groer?“ folgendes: „Ja. Und ich vertraue darauf, dass er mir ein Fürsprecher ist.“ 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Fürsprecherei stellt u. a. auch eine Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung dar. 

 

 

 

 

An Groers Grab sind auch schon sehr viele Votivtafeln (Basis für eine Selig - und Heiligsprechung) angebracht wurden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Kardinal Schönborn sagte einmal über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte: „Das kann doch passieren“: Der Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn hat den 85jährigen Priester Msgr. G. verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert". Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die Salzburger Nachrichten - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren. Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Noch einmal: Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen.


 

 


2011, nach fast einjährigem Bestehen der Klasnic-Kommission beschwerte ich mich bei der Kommission, warum entlarvte Täter massenweise im Amt bleiben, deren Opfer aber Entschädigungen durch die Kommission erhalten. Kommissionsmitglied Feichtlbauer mailte mir darauf folgende Antwort: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ Die einige Monate von Kardinal Schönborn nach der Installierung von der „Kommission-Opferschutz“ (auch genannt Klasnic-Kommission) ebenfalls ins Leben gerufene „Stiftung Opferschutz“, ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser, im Hintergrund agierenden ZUSATZ-Kommission mit Opus Dei Mitgliedern, gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an, wie z. B. der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, die Leiterin der Finanzkontrollstelle der Erzdiözese Wien, Frau Mag. Rita Kupka-Baier (ebenfalls Mitglied beim Opus Dei), usw an..... Wenn also laut Dr. Feichtlbauer die Kirche für die Verfolgung der Täter zuständig sein solle und in jener Stiftung Opferschutz bereits ranghohe Kirchenleute die Proponenten sind, die dann wiederum Null Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich! Aber alles uns Opfern gegenüber ist ja nur ein abgekartetes Spiel, und der OPUS DEI Filz rund um die Klasnic-Kommssion ist enorm, neben dem Opus Dei Bischof Küng sitzen noch mehr Opus Dei Leute in seiner Stiftung Opferschutz Mannschaft. In Irland zahlte die katholische Kirche und der Staat ungefähr € 65.000 an jedes Opfer von kirchlichen und staatlichen Institutionen, in Österreich ungefähr € 15.000 und in Deutschland ungefähr € 2.000 bis € 5.000. In Irland gab es bei über vier MIO Einwohnern und ca. 4 MIO Katholiken ungefähr 25.000 kirchliche Missbrauchsopfer. In Österreich haben sich bei ca. 5,5 MIO Katholiken bis dato ca 1.700 Opfer bei der Klasnic-Kommission gemeldet. Und siehe da, in Deutschland haben sich bei ca. 25 MIO Katholiken nur ca. 950 Opfer gemeldet. Die Zahl 950 ist schon einige Jahre alt, vermutlich es einige mehr sein, aber bei diesem menschenunwürdigen Procedere sicher nicht viel mehr.

 


 


Ich wurde schon in meiner Volksschulzeit als Missbrauchsopfer bei den Schulbrüdern in der Schopenhauerstraße auserkoren. Ich war ein Opfer von Bruder Alphonsus und von Bruder Franz Josef (genannt der Kaiser), der 1965 nach Strebersdorf versetzt wurde, wo er dann noch über 2 Jahrzehnte munter weiter wüten konnte. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner probierte es bei mir in meiner Wiener Heimatpfarre Breitenfeld, nachdem ich ihm meine Lebensgeschichte erzählte, denn dort war Schönig oft zu Gast. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Als ich begann, auf meinen ersten Homepages und Blogs über meine klerikalen Täter zu berichten, meldeten sich immer Betroffene dieser Täter bei mir. So auch einige der prominenten „Kirchenikone“ Zirkuspater Heinzpeter Schönig vom Orden der Pallottiner aus Deutschland. Er hat Michael und Corinna Schumacher getraut und im Zirkuszelt des Zirkus Roncalli (vor dem Wiener Rathaus) taufte er eines der Kinder von Zirkusdirektor Bernhard Paul. Vor einigen Jahren sprach ich Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig an und er sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. Aber mich hat Pater Schönig sexuell in Wien (in meiner Heimatpfarre, der Pfarre Breitenfeld, in 1080 Wien) missbraucht und viele andere Kinder und Jugendliche missbrauchte er ebenfalls! Ich gab den Missbrauchsvorfall von P. Schönig an meiner Person schon 1972 kirchenintern (auch den Pallottinern) bekannt, doch es wurde nichts getan. Und die Pallottiner zogen ihn nicht von seiner priesterlichen Tätigkeit ab. Pater Schönig war im deutschsprachigen Raum der herumreisende „Zirkuspater“ und dabei führte er ein Doppelleben. Er hatte eine Privatwohnung, von der jeder seiner Mitbrüder wusste, und sie wussten auch, dass er dort permanent mit so genannten „Strichjungen“ Sex hatte. Ich vermute Pater Schönig war der größte vertuschte klerikale Pädophilenskandal Deutschlands. 

 

 

 

(Nachträgliche Korrektur: Im obigen Absatz schrieb ich, dass ich vor einigen Jahren Herrn Paul, als er mit seinem Zirkus wieder einmal in Wien war, auf Pater Schönig ansprach und er darauf sagte, dass doch jeder wusste, dass Pater Schönig pädophil war, und dass es ja eine Tochter war, die er damals bei ihm taufen ließ, also war für ihn keine Gefahr in Verzug. In der Schnelligkeit beim Schreiben des Briefes habe ich leider ausgelassen, dass Herr Paul sagte, Pater Schönig war ein Pädophiler der nur auf Buben stand und somit war ja bei seiner Tochter keine Gefahr für einen Missbrauch gegeben.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wurde 1956 als Bastard (also unehelich) geboren, und ich wurde nur deswegen als Kind und Jugendlicher mehrmals von katholischen Kirchenleuten sexuell missbraucht, auch von Zirkuspater Schönig. Er und die anderen haben mich als Opfer ausgesucht, weil diese Täter des Klerus wussten, dass hinter mir niemand stand, ich hatte niemand. Es war der Horror. Es ist, wie wenn ich den dritten Weltkrieg erlebt hätte, es ist, als ob ich viele Weltkriege hintereinander erlebt hätte, und ich habe all diese Weltkriege überlebt. Pater Schönig hat bei mir BULIMIE ausgelöst, an der ich lange leiden sollte. Doch über das Doppelleben dieses prominenten Paters sollte für die Öffentlichkeit immer Stillschweigen herrschen und die Pallottiner versuchten es lange, so zu tun, als ob es „die Ikone“ Pater Schönig nie in ihren Reihen gegeben hätte. Obwohl ich die Ordensleitung der Pallottiner mehrmals darum bat, über das abartige Treiben ihres P. Schönig auf ihrer Homepage zu berichten, taten sie so, als ob es den Zirkuspater Schönig nie in ihren Reihen geben hätte. Aber ein kryptisches Statement der Pallottiner an mich war: „……….Pallottiner erkennen grundsätzlich Leid des Opfers an! Bei einer Geldforderung steht die Anerkennung des Leids des Opfers nicht im Vordergrund. Deshalb lehnen die Pallottiner grundsätzlich Geldforderungen ab……….“ Schönig besaß durch eine Erbschaft ein Vermögen von über einer Million Euro in Wertpapieren und Gold. Die frommen Pallottiner erbten. Davor lieferten sich Schönigs Cousin und die Glaubensbrüder einen erbitterten Rechtsstreit um das Geld. Wir Schönigopfer taten uns zusammen, um von dem Privatvermögen Schönigs, das nun die Pallottiner besitzen, eine Schmerzensgeldsumme zu erbitten. Das wurde abgelehnt. Pater Helmut Scharler (der auch zugleich Psychotherpeut ist), vermittelte mich viel später an den Rechtsanwalt der Pallottiner, Herr Dr. Janko Jochimsen. Im Telefonat, das zwischen mir und dem Pallottiner-Anwalt 2011 stattgefundenen hat, sagte jener zu mir, dass er davon ausgehe, dass ich mich doch nicht mehr genau an diese Geschehnisse vor vielen Jahren erinnern würde. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir solche Gemeinheiten verbiete und dass auch andere Schönig-Opfer mit Ordensangehörigen schon in Verhandlung waren. Außerdem habe auch ich als erster den Fall Schönig kirchenintern in den 1970er Jahren publik gemacht. Und dass mir aufgrund meiner Homepage im Lauf der Jahre schon einige weitere Opfer des Zirkuspaters aus Deutschland schrieben, war für den Pallottiner-Anwalt auch kein weiterer Anlasspunkt, mir Glauben zu schenken. Er meinte, da ich diese Meldungen ja nur anonymisiert bekannt gab, dass das deswegen meine Glaubwürdigkeit nicht stärkt. Darauf sagte ich ihm, dass einige Pallottinerbrüder von Opfern auch schon direkt (wegen Missbräuchen durch P. Schönig) kontaktiert wurden, darauf sagte Dr. Jochimsen, dass er davon nichts weiß, und er muss erst Pater Vizeprovinzial Scharler diesbezüglich fragen. Ich sagte weiters, dass sogar der Bistumsbeauftragte, Herr Dr. Otto Kocherscheidt (ein pensionierter Richter) von einem Opfer kontaktiert wurde, doch anscheinend war den Pallottinern auch das vollkommen egal, da sie auch das negierten und anscheinend weiter vertuschen. Rechtsanwalt Dr. Jochimsen steht der Kanzlei URIOS vor. Dort ist der Schwerpunkt ihrer Arbeit die Beratung von katholischen Ordensgemeinschaften. Vor allem auf die Ökonomie wird da viel Wert gelegt. Gut, jemand, der die hohen Summen der Pallottiner und eventuell auch deren Liegenschaften veranlagt und verwaltet, muss ja für die Pallottiner auch alles tun, damit ich, und auch die anderen Opfer von Zirkuspater Schönig, als völlig unglaubwürdig dargestellt werden. Als ich mich bei der deutschen Rechtsanwaltskammer über Dr. Jochimsen beschwerte, antwortete mir diese, dass Dr. Jochimsen in Deutschland nicht als eingetragener Anwalt geführt werde. Wie lange da die Pallottiner, auch mit der Unterstützung ihres jetzigen nicht eingetragenen Rechtsanwaltes, auf „Nichtwissen“ und „nicht ahnen können, dass ihr P.Schönig so war“, noch spielen können, weiß ich nicht. Denn die Zahl der Schönigopfer, die sich melden, wird immer größer. Auf jeden Fall ist das so etwas von menschenunwürdig, und diese Vertuscher können noch immer alles tun, was sie wollen! Glauben diese Priester eigentlich noch an etwas anderes, außer dass es sich bei ihrer Kirche nur um die größte Machtsache der Welt handelt und dass es immer um noch größere Geldgewinne für die katholische Kirche (dem weltweit größten Wirtschaftsunternehmen mit dem Markenartikel Jesus) geht? Aber ich bin auch in dieser Sache sicher, dass die Wahrheit siegen wird, und das werde ich noch erleben. 2010 schrieb Pater Helmut Scharler, damals noch Vizeprovinzial, in einem Mail (allerdings nicht mir persönlich) folgendes: „…….Zu Herrn Tfirst möchte ich sagen, dass für uns die erste Priorität nicht das Geld ist. Es geht vielmehr darum, dass unsere Experten sagen, dass mit Geld allein letztlich nichts ausgerichtet wird. Auch mit einer großen Summe ist es nicht mehr möglich, etwas Geschehenes wieder gut zu machen. Und: Wie will man die Höhe bemessen? Und was ist mit all den anderen, die nicht an die Öffentlichkeit gehen und sie aufbringen, um gegen eine Gemeinschaft vorzugehen? Sind es immer nur die Lautesten, die alles bekommen? Es braucht hier ein faires Vorgehen. Wir werden das anfangs November für uns Pallottiner zusammen mit unseren Experten festlegen. Bis jetzt gilt, dass wir das Gespräch suchen, um uns das Vergangene anzuschauen. Dann können wir Therapie anbieten. Geldverhandlungen gehören nicht zur Aufarbeitung! „Wiedergutmachungssummen“ sind ein juridisches Mittel (kein psychologisches), und sie müssen dort angesiedelt werden, wo es Richter, Angeklagte und eine Prozess-Ordnung gibt. Ein klares Vorgehen hilft dabei. Mir tut es leid, dass das mit Herrn Tfirst so gekommen ist, aber eine Entschädigung kann es nur über die Rechtssprechung geben. Einen herzlichen Gruß aus Friedberg, Helmut Scharler……………(Mail Ende)“. Dazu mein (Michael Tfirst) Statement: Pater Schönig starb 2003, gegen einen Toten kann man keinen Prozess mehr führen. Dass Pater Schönig den letztlich tödlichen Herzinfarkt erlitt, hatte mit meinen Aufdeckungen seiner Schandtaten zu tun und dass ich überhaupt der Aufdecker dieses klerikalen Riesenmissbrauchskandals Deutschlands war. Davor wurde immer alles seitens des Ordens völlig abgestritten. Zu der Problematik von Pater Scharler, wie man denn nur die Höhe einer möglichen Schadenssumme bemessen könne, kann ich nur sagen, mir hätte es geholfen, hätte ich nur irgendwann meine Schulden zurückzahlen können (ich hatte es wegen den Missbräuchen auch schwer genug ein halbwegs wirtschaftliches Leben führen zu können, also wäre in meinem Fall eine halbwegs angemessene Entschädigung auch begründet gewesen und das wäre auch notwendige Hilfe gewesen. Ich machte immer überall darauf aufmerksam, auch bei Abt Lashofer, der mir letztendlich im Jahr 2000 versprach, finanziell zu helfen, das ganze fiel dann aber extremst gering aus. Auch Frau Klasnic erklärte ich, was ich bräuchte, sie ging aber nicht darauf ein. Zurück zum Mail von Pater Scharler, in dem er mich aber als Jemand darstellt, der laut schreit, damit nur er etwas bekomme. Das ist eine große Frechheit, denn gäbe es solche Altruisten wie mich nicht, dann wäre der ganze Kirchenmissbrauchsskandal nicht bekannt geworden. Ein ganzes Leben habe ich als Betroffener etlicher Kleriker damit zu tun gehabt, habe mich dadurch ärgsten Diffamierungen ausgesetzt, habe jahrzehntelang Retourkutschen erhalten die kaum auszuhalten waren, dennoch habe ich immer weiter darüber geredet, Lawinen habe ich über Jahrzehnte ausgelöst, Fälle aufgedeckt, Rücktitte prominentester Priester verursacht, nach Aufklärung und Kommissionen gefordert, alles Jahrzehnte vor einer Klasnic-Kommission. Und das Ganze hat mir bis dato von der Kirche nur „Peanuts“ eingebracht und Ehre, Dank oder Anerkennung erhielt ich (seit März 2018 bin ich schon im 63. Lebensjahr) auch nie für mein Lebenswerk als Aktivist und Aufdecker, sondern nur bösartigste Nachrede. Ich war zwar als Betroffener der Zeit für die klerikalen Missbrauchsaufklärungen immer schon weit voraus und lange auch der Einzige, der darauf permanent aufmerksam machte. Politiker bat ich auch vergebens um Unterstützung und Hilfe punkto Aufklärung, weil es sich bei den Missbräuchen des katholischen Klerus ja um ein Massenphänomen handle.


 

 

 

Doch bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, gibt es in meinem Leben zum Glück auch Schönes zu berichten. Ich bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2018 sind das schon 37 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie alle arbeiteten auch schon fix während des Studiums, sportlich und musisch sind sie auch alle. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst.


 

 


Nun zu meinen Forderungen:


 

 


1. Heiliger Vater, bitte setzten Sie diesem entwürdigendem Schauspiel endlich ein Ende und deswegen fordere ich von Ihnen, dass Sie ein weltweit rechtsethisches Entgegenkommen seitens der Kirche mittels einheitlicher finanzieller Entschädigungen an alle Missbrauchsopfer ermöglichen. Denn alleine so wie das in Deutschland abgeht, ist ja schrecklich.


 

 


2. Des Weiteren fordere ich von Ihnen, wie schon in meinen vorangegangenen Schreiben an Sie die Offenlegung des Visitationsergebnisses über Groer im Stift Göttweig und dass Sie endlich die notwendige Weisung erteilen solle, dass die wegen Missbrauch angeklagten Klöster usw., die immer auf Verjährung pochen, auf diese Verjährung endlich einmal verzichten sollen.


 

 


3. Weiters fordere ich Sie auf, dass Sie die Diözesen in Österreich veranlassen, dass diese die Kosten der Opfer, die bereits aufgrund von klerikalen Missbrauchstätern eine monatliche Verdienstentgangsrente vom Staat durch das Verbrechensopfergesetz beziehen (ich schätze einmal, bis dato sind es 50), die Kosten endlich vom Staat zu übernehmen. So billig, wie die Kirche bis jetzt in Österreich bei den Missbrauchsfällen davongekommen ist, das soll endlich nicht mehr weiter möglich sein.


 

 


4. Das, was sich da an Groers Grab abspielt, endlich auf oberste Weisung einzustellen.


 

 


5. Und bitte veranlassen Sie, dass meine Kosten für meine jahrzehntelange Pionierarbeit und als Vorreiter in diese Dingen bei den klerikalen Missbrauchssachen transparent wurden, endlich an mich refundiert werden.

 

 


6. Verdreifachen Sie bitte die geringen Entschädigungen aller behandelten Opfer der Klasnic-Kommission.


 

 


7. Setzen Sie Kardinal Schönborn ab wegen seinem falschen Verhalten uns Opfern gegenüber, seinen Versetzungen von Täterpriestern und seinen Vertuschungen, so wie seinen permanenten öffentlichen Diffamierungen von Opfern, die sich in die Öffentlichkeit trauten, wie jetzt im letzten Fall wo er verkünden ließ (siehe den Anfang dieses Briefes): „……..strafbare Handlungen hätten daher „zweifelsfrei nicht stattgefunden“. Außerdem spricht die Erzdiözese von einer „Affäre ohne strafrechtliche Relevanz“…….“ Ich würde mir wünschen, dass dies seine letzten Opfer verletzenden Äußerungen in den Medien waren. Es ist eine Schande, was sich dieser Mann da seit Jahren als Wolf im Schafspelz auf Kosten von uns Missbrauchsopfern leistet.


 

 

 


Mit freundlichen Grüßen


 

Michael Tfirst

 

 

 

 

 

 

Erläuterungen:

 

 

 

Wie schon erwähnt finden auch die großen Europaforen immer im Stift Göttweig statt und ein Sohn von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll arbeitet im Bereich Tourismus und Kultur für das Stift Göttweig. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Frau Elina Garanca gibt im Stift jährlich ein großes Konzert mit dem Titel "Klassik unter Sternen". In Medieninterviews spricht Frau Garanca über "Me Too" in der Opernwelt, dass ihr das zum Glück nicht passiert ist, und über den österreichischen Sport, dass da ja auch einiges zu Tage kommt. Frau Garanca's Timbre ihrer Mezzosopranstimme ist meiner Meinung nach zurzeit das Beste weltweit, eine Spur feiner und besser als das von Frau Netrebko. Aber was alles Grausliches im ehrenwerten Stift Göttweig, wo Frau Garanca immer auftritt, passierte, (Groer war nicht der einzige Täter, denn es waren im Lauf der Zeit etliche wo immer alles von den Äbten, vor allem von Abt Lashofer, gekonnt vertuscht wurde), gibt es dazu keine Meinung von Frau Garanca?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem ich obigen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert.

 

     

 

 

Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“

 

 

 

 

Kardinal Schönborn hat früher Entschädigungen (etliche auch im großen Pädophilenskandal von Bad Goisern) hergegeben, um die sexuellen Missbrauchsopfer mittels illegaler Schweigerverträge mundtot zu machen. Das ist von Haus aus für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und unseriös. Ich z. B. hatte eine Selbständigkeit mit einem Gewerbeschein für Öffentlichkeitsarbeit schon seit längerem ins Auge gefasst, ich wartete noch endgültig sämtliche Löschungen des KSV auf den Negativlisten ab, um wieder Bonität zu erlangen, die man als Selbständiger braucht. Ende der 80er Jahre hatte ich eine Eigentumswohnung von der Salzburger Bautreuhand gekauft, knapp bevor diese in Konkurs ging (WEB Skandal). Das brachte meiner Gattin und mir viele Probleme, da auch ein Teil für die Finanzierung von Banken geborgt war (die Wohnung haben wir mittlerweile auch verloren). Schon nach dem ersten Gespräch mit dem Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn, Dr. Erich Ehn, löste ich den Gewerbeschein als Öffentlichkeitsarbeiter, weil ich mit der vereinbarten (schnellen und unbürokratischen) Starthilfe von € 3.700,- rechnete. Denn als ich meinen Privatkonkurs beendete, wollte ich wieder, wie schon erwähnt, im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, aber diesmal als Selbständiger, tätig sein. Außerdem bräuchte ich für die Unternehmensgründung etwas Kapital. Das bekam ich von Herrn Dr. Erich Ehn in einem persönlichen Gespräch auch zugesagt, sonst hätte ich den Gewerbeschein nicht gelöst. Also mein Gründerkapital wären die € 3.700,-. Als ich merkte, da explodieren die Kosten, (die Honorarnoten für meine Tätigkeiten kämen auch erst viel später, aber das war auch so von mir eingeplant) doch Herr Dr. Ehn stellt sich plötzlich taub, wollte nichts überweisen und er stellte plötzlich alle sexuellen Übergriffe an mir in Frage. Darauf gab ich den Gewerbeschein schnell wieder ab. Und in der PR Branche war ich endgültig ruiniert und mit meinem gesamten Gesundheitszustand ging es deswegen auch plötzlich rapid bergab. Die kurze Selbständigkeit brachte plötzlich wieder neue Schulden. Es folgten Schreiduelle mit Dr. Erich Ehn am Telefon. Die neuen finanziellen Probleme, in die ich mich durch die Selbständigkeit hineinmanövrierte, wurden nur durch die Nichteinhaltung von Dr. Erich Ehn, mir die € 3.700,- für die Gründung zu geben, ausgelöst. Viel Korrespondenz über diese schäbige und für mich extrem berufschädigende und Existenz gefährdende Verhaltensweise, die meine Familie fast noch einmal an den Ruin brachte, schickte ich auch an viele Stellen. Zum Abschluss versuchte ich es noch mit schmuseweichem Kuschelkurs und dass ich ja alles unterschreiben werde, was immer auch Dr. Ehn aufsetzt. Ich musste ja die laufenden kosten irgendwie bezahlen, zumal ich auch für eine fünfköpfige Familie sorge, und so bekam ich 6 Monate später doch € 3.700,-. Dafür musste ich im Jänner 2004 einen Schweigegeldvertrag unterschreiben. Der Druck, unter dem ich in diesen 6 Monaten mit den Verhandlungen mit Herrn Dr. Ehn stand, war einfach enorm. Wie gesagt, kuschelweich kroch ich mit schriftlichen Eingaben an den Kardinal zu Kreuze, weil ich solch starkem Druck ausgesetzt war, da ich nicht wusste, wie ich neuerliche Schulden durch diese kurze Selbständigkeit bezahlen sollte. Deswegen unterschrieb ich den Generalvergleich. Dr. Erich Ehn ist auch Rotarier. Dr. Ehn ist Mitglied im Rotary Club Wien-Albertina. In den Rotary Clubs erwartet man von seinen Mitgliedern persönliche Integrität, Mitmenschlichkeit und Toleranz. Der persönliche Rechtsanwalt von Kardinal Schönborn hat mich weder mitmenschlich noch tolerant behandelt. Er hat mich, als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute, noch einmal zum Opfer der Kirche gemacht. "Wenn man einen Mann mit dem Rotary-Abzeichen am Revers sieht, dann weiß man, dass dieser Mann Handschlagqualität hat" (so ein Rotarier über Rotarier). Bei mir hat das z. B. bei Dr. Erich Ehn nicht gestimmt, denn in meinem Fall ist dieser Rotarier leider zum Auslöser einer riesigen Eskalation geworden. Ich schickte meine Erlebnisse mit Herrn Dr. Ehn per E-Mail zur Information auch einigen Rotariern, die ich im Internet recherchiert habe. Am Donnerstag, den 26. 4. 2007, holte mich gegen 14:00 mein jüngster Sohn zum Telefon und sagte: „Da ist jemand für dich am Telefon, der seinen Namen nicht nennt“. Ich ging zum Telefon und meldete mich mit „Hallo, Michael Tfirst“, darauf entgegnete eine Stimme ohne Gruß: „Ehn, jetzt hat der Spaß ein End“, ich sagte spontan: „Na gut“ und legte auf. Also wenn mir ein feindlicher Rechtsanwalt etwas mitzuteilen hat, dann soll er mir doch ein Schriftstück schicken (so wie es bei einer rechtsanwaltlichen Verständigung üblich ist). Herr Dr. Ehn hat mich neuerlich unter Druck zu setzen versucht. Ich leite aus dieser seiner Ankündigung ab, dass einfach seine Nerven blank liegen müssen. Haben ihm womöglich seine Rotariermitbrüder und -schwestern zu solch einem Schritt geraten, dass er mir eine telefonische Drohung aussprechen möge? Da Hr. Dr. Ehn als Beamter der Kirche, als Leiter des Amtes für Liegenschaften der Erzdiözese Wien, zugleich eine eigene Rechtanwaltskanzlei betreibt und zusätzlich auch noch eine private Hausverwaltung, für die er öfters mit persönlichen Wohnungsvisiten unterwegs ist, ist er oft nur sehr schwer persönlich telefonisch zu erreichen. Und Herr Dr. Erich Ehn sagte zu mir auch in einem Telefonat, dass er mich bei der Rechtsanwaltskammer so schlecht machen wolle, dass ich nie mehr eine Verfahrenshilfe bekomme, dass sich deswegen auch nie mehr ein Anwalt finden wird, der mich je in Zukunft vertreten wird.