20.02.15

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Kontakt:

tfirst@gmx.at

 

  

 

Über meine € 500.000 Klage gegen das Benediktinerstift Göttweig, die ich im Februar 2015 einbrachte:

 

 
 

 

 

    

 Ich rate jedem Opfer von den diversen Diözesen oder Orden Österreichs, das Kloster oder das Stift oder die jeweilige Diözese auf hohe Schmerzensgeldzahlungen zu klagen, so wie ich jetzt das Stift Göttweig 2015 wegen Groer klagte. Nicht verjährte Einstiegsgründe (z. B. wegen permanenter Retraumatisierung der letzten Jahre) lassen sich sicher in jedem Einzelfall finden. 

  

 

Ich z. B. will „Die Unschuldslamm-Hochjubelei“ für Kardinal Groer endlich beenden und ich wehre mich gegen die massenweise Aussagen der letzten 10 Jahre, Kardinal Groer sei unschuldig gewesen, die an Groers Grab permanent getätigt werden. Seit 10 Jahren wies ich (leider vergeblich) auf diese Missstände permanent hin, damit dieser Groerblödsinn seitens der Kirchenleitung endlich abgestellt wird. Doch dann schickt 2008 sogar noch Papst Benedikt seinen Nuntius an Groers Grab, wo dieser Groer im Namen des Papstes als Unschuldslamm hochjubelt, und über meinen Protest im Jahr 2008 machte man sich leider auch nur lustig!

  

 

  Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst, ich wurde 1956 als Franz Alois Michael Gugler geboren, Michael wurde mein Rufname. In meiner Kinder- und Jugendzeit war ich, nur weil ich unehelich geboren bin, ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus.

  

 

Schon seit 1975 mache ich friedlich, sachlich und immer nur anhand von Fakten (also ohne jegliche Verschwörungstheorie) auf Missbrauchsfälle in Internaten, Heimen, Knabenseminaren, Konvikten und Horten in kirchlichen und staatlichen Heiminstitutionen aufmerksam, auch künstlerisch. Für diese Tätigkeit wurde ich ein Leben lang von Ämtern, Behörden und der Kirche aufs ärgste verleumdet und denunziert, bis heute erhalte ich Retourkutschen, doch all das halte ich aus. Dafür deckte ich als Aktionist sehr viele Fälle auf und etliche Würdenträger traten schon wegen meiner Tätigkeit von ihren kirchlichen Ämtern zurück. Auch eine große Zahl von Opfern konnte ich dazu animieren, es so wie ich zu machen und mit ihrem Lebenslauf in die Öffentlichkeit zu gehen.

  

 

Und seit 1999, der Gründung der großen Missbrauchskommission in Irland, schrieb ich Briefe an unsere ranghohen Politiker, dass wir in Österreich auch dringend so einer Kommission bedürfen und erst 2010 kam dann die kirchliche Klasnic-Kommission.



   

 

Zum Titel meiner Homepage „Die fliegenden Mönche von Göttweig“ folgende Erklärung: Wegen Pater Hermann Groer, dem späteren Kardinal und Erzbischof von Wien, sprang ich 1979 aus einem Fenster vom Rekreationsraum des Stiftsnordturms in die Tiefe. Jahre später sprangen auch nur wegen den sexuellen Missbräuchen von Groer, ironisch könnte man sagen mich nachahmend, noch weitere Mönche vom gleichen Turm, einer überlebte den Sturz nicht.

 

 Als ich 1975 / 76 (und vermutlich als allererster) die Groerproblematik stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe.

 

Der Göttweiger Abt Lashofer war seit Mitte der 1970er Jahre mit dem Bischof von München Freising (dem späteren Papst Benedikt) befreundet. Daher behaupte ich seit damals, dass Herr Dr. Ratzinger über Groers Treiben seit den 1970er Jahren durch Lashofer informiert war. Ich erwähne das deswegen, weil am 16.März 2015 in der ARD die Dokumentation „Das Schweigen der Männer“ gezeigt wurde, wo u. a. besprochen wurde, dass im Erzbistum München Freising Fälle von sexuellem Missbrauchs systematisch vertuscht worden sind und dass es "Aktenvernichtungen in erheblichem Umfang" gegeben hat. Es hat meiner Meinung sicher damit zu tun, dass Herr Dr. Ratzinger lange Erzbischof von München Freising war.

 

Außerdem wurde Abt Clemens Lashofer  Anfang der 1980er Jahre zum Abtpräses ernannt. Er war somit der Vorstand aller Benediktinerklöster Österreich und er ist durch dieses Amt verpflichtet gewesen, alle gröberen Vorkommnisse, wie Gewalt, sexueller Missbrauch usw. direkt nach Rom zu melden. Er half. wie bei Groer in seinem eigenen Kloster Göttweig, lebenslang heftig beim Vertuschen in Seitenstestetten, Admont, St. Peter, Kemsmünster usw. mit. Auch bei der päpstlichen Visitation in Göttweig wegen Groer spielte er den Unwissenden. Ich forderte seit damals eine Offenlegung des Visitationsergebnisses. Das letzte Mal forderte ich jene Offenlegung im Jahr 2013 und bereits vom dritten Papst ein:

 

 

 

 

 

 

 Nachdem ich im Jahr 2004 einen (erfolgreichen) Aufruf in der ORF Sendung Vera machte, dass Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen endlich einmal in die Öffentlichkeit gehen sollten, wurde ich ca. ein Jahr nach meinem Aufruf in der TV Sendung von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird. Betreiber sind Benediktinermönche aus Göttweig und Benediktinermönche des Göttweiger Priorats in Maria Roggendorf. Seit damals machte ich Medien darauf aufmerksam, was sich da an Groers Grab abspielt. Bischöfe, Äbte, priesen Groer permanent an seinem Grab als Unschuldslamm und sogar der Nuntius (Botschafter des Papstes) hielt 2008 im Namen von Papst Benedikt eine „Groer ist unschuldig“ Rede an Groers Grab. Meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österr. Kirchenführung ignoriert, sie unternahmen dagegen nichts, Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte. Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei.

   

 

 Statt „Die fliegenden Mönche von Göttweig“ könnte der Titel auch lauten „Mönche vor Gericht“. Denn gegen Groers Heimatkloster (Vertuscherhort von Groers Fällen wie auch von Fällen anderer Patres) wurde von 2011 bis 2012 wieder gerichtlich prozessiert. 

  

 

Es ging um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung, aber auch um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will (wobei es sich meiner Meinung nach um reine Falschaussagen handelt). 

 

 

  

 

 

 Abt Columban Luser verheimlichte dem Göttweiger Konvent den illegalen hohen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm diese Erbmasse stillschweigend vom Notar!

   

 

 

    

Ein Göttweiger Pater entschlug sich sogar der Aussage, weil er dem Stift nicht schaden wollte. Mit Kardinal Schönborn wurde verhandelt, dass er dafür eine Pfarre der Erzdiözese Wien zu Betreuung bekommt.

 
 

 

  

    

 Im April 2010 informierte ich via Aussendung auch Kadinal Schönborn über das Treiben dieses Göttweiger Paters im Sängerknabenkonvikt des Stiftes während der 1980er – 1990er Jahre. Und das war bevor jener die Pfarre von Schönborn in Wien erhalten hat. Schönborn mimt nach außen gerne den Unwissenden oder den Aufdecker und Aufklärer seiner Täterpriester, in Wahrheit aber ist Schönbornleider ein Täterschützer und Vertuscher.

 

 

Am 25.2.2013 reichte ich bei der Staatsanwaltschaft Wien eine Strafanzeige gegen Kardinal Schönborn ein. Die Anzeige war mit 105 Beweismittelbeilagen 244 Seiten stark.

 

 Ich mache seit langem darauf aufmerksam, dass etliche Opfer bei Kardinal Schönborn Schweigegeldverträge (wie ich auch) unterschrieben haben. Oder: Nach dem Auffliegen des Bad Goiserer Missbrauchsskandals versetzte Schönborn schnell von dort einen Täterpriester. Eines der Opfer des Bad Goiserer Priesters erhielt ebenfalls Schmerzensgeld von Schönborn via Schweigeklausel. "RP Online" schrieb am 21. September 2014 „......RÜCKTRITT, Oberhaupt der katholischen Kirche in Irland hatte zugegeben, 1975 als einfacher Priester dabei gewesen zu sein, als zwei missbrauchte Kinder Schweigegelübde unterschreiben mussten....“ Schönborn ließ seine Schweigeverträge von Opfern unterschreiben, ich mache seit vielen Jahren darauf aufmerksam, keine Reaktion..........

 

Schönborn hat wie viele andere Kardinäle verharmlost, Täter geschützt, Opfer verleumdet. Meine Anzeige gegen Kardinal Schönborn bei der Wiener Staatsanwaltschaft lautete auf Verdacht der Üblen Nachrede, Begünstigung, Verleumdung, unterlassener Hilfeleistung, vorsätzlicher Gemeingefährdung, verbotener Intervention, kriminelle Vereinigung, Vertuschung, Mittäterschaft durch Mitwisserschaft, Begünstigung von Straftaten gem. §§ StGB 111, 114, 299, 297, 95, 176, 278, 311, 312, 308 u.a.

 

 

 

 

 

Schon 5 Tage später hielt ich ein von der Post an mich adressiertes Schriftstück von der Staatsanwaltschaft in Händen. Es handelte sich um die schriftliche Nachricht über die Zurücklegung meiner 244 Seiten starken Anzeige mit der Begründung, dass es nicht ersichtlich ist, dass ich als ein Opfer der Straftaten, welche ich Kardinal Schönborn zur Last lege, anzusehen wäre:

  

 



   

 

 

 

  Als ehemaliger Matejka Kunstschüler gründete ich die Kunstrichtung Kath.art:




Anfangs der 1980er Jahre begann ich neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen, und dass ich mich als den Gründer der Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art) bezeichne.
















Am Rande erwähnt: Eine Großtante meiner Gattin war Frau Lena Lieba Gitter-Rosenblatt. Sie gab mir immer viel Kraft und Mut schonungslos die Wahrheit aufzuzeigen und vor niemanden Angst zu haben und sie berichtete mir, wie sie als Jüdin aus Österreich in die USA emigrierte und wie sie vom Kukluxklan verfolgt wurde, weil sie immer gegen Rassismus kämpfte. Sie gründete in den USA 500 Schulen für "Schwarze". Sie hatte auch viel Kontakt mit den Clintons und Kennedys, die sie sogar zum Vorbild nahmen.

  

 











 

Ebenfalls am Rande erwähnt, ich gehörte seinerzeit auch der Gründungsmannschaft vom Standard an.










Ich war u. a. als Pressesprecher,  als Redakteur, als EDV Trainer, als Religionslehrer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater) tätig. Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Stadt Wien, Erzdiözese Wien, Kurier, Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw., usf..........











Noch eine Erwähnung am Rande, ein Artikel über mich aus meiner Zeit als AMS Berater:









Wie aus obigem Artikel vom Standard mit dem Titel „Ich sollte 380 Mütter aus dem Bezug drängen“ zu entnehmen ist, widersetzte ich mich 1998 der Ministerweisung von Frau Sozialministerin Hostasch. Als Arbeitsamt Berater hätte ich wegen sogenannten Sparmaßnahmen Mütter aus dem Arbeitslosenbezug drängen sollen.

 


Ich stand hinter meinen mir am Schalter anvertrauten Personen und ich wollte diese Ministerweisung nicht anwenden und Mütter einfach aus dem Bezug drängen, nur weil es wieder einmal hieß sparen, sparen, sparen (so heißt es immer laut Sozialministerminister). Außerdem gab es für Alleinerzieherinnen sowieso keine Jobs oder nur Teilzeitjobs zu den unmöglichsten Zeiten und noch dazu mit sehr wenig Verdienst.



Ich bin auch derjenige, wegen dem in der Öffentlichkeit das AMS bei der monatlichen Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen zusätzlich zu den Arbeitslosen sagen muss und so und so viele befinden sich in Schulung, denn die Zahl konnte früher ungenannt bleiben weil diese Leute in der Arbeitslosenstatistik bis zu meinen Beschwerden nicht aufschienen.










Jetzt geht es aber wieder weiter mit dem Thema Kirche!

  
 

 

Opus Dei Filz rund um die Klasnic-Kommission:




Die „Stiftung Opferschutz“ ist die Geld auszahlende Stelle für klerikale Missbrauchsopfer. Dieser Stiftung gehören ranghöchste Vertreter der Kirche an wie der Opus Dei Bischof Klaus Küng, Probst Fürnsinn, usw. Davor entscheidet die Kommission Opferschutz (gegründet im Frühjahr 2010 und im Volksmund genannt Klasnic-Kommission), wer wie viel an Entschädigung bekommt. Ich nannte der Kommission etliche nicht verjährte Fälle. Als ich merkte, die Täter bleiben weiter im Amt, beschwerte ich mich darüber. Klasnic-Kommissionsmitglied Dr. Hubert Feichtlbauer mailte mir diesbezüglich: “Die Opferschutzkommission ist nicht zur Tätersuche und Täterbestrafung, sondern zur Opfersuche und symbolischen Opferentschädigung eingerichtet worden. Für die Tätersuche sind Justiz und Kirche zuständig.“ Dazu möchte ich entgegnen: Wenn also laut Kommission für die Verfolgung der Täter die Kirche zuständig ist, aber klerikale Mitarbeiter in der Opferschutz-Stiftung selbst tätig sind, die keine Konsequenzen gegenüber Täter und Vertuschern ziehen, dann ist das mehr als widersprüchlich.


















Im Profil veröffentlichte Herr Redakteur Otmar Lahodynsky am 5. 6. 2010 einen Artikel mit dem Titel: Brief Kardinal Groers spricht für die Vertuschung durch den Vatikan. In dem Artikel stand u. a. folgendes: „(Zitat Anfang).........In der von Schönborn initiierten Unabhängigen Opferschutzanwaltschaft“ unter der Leitung der ehemaligen Landeshauptfrau der Steiermark, Waltraud Klasnic, zeigt man sich zu einer Untersuchung der „Causa Groer“ grundsätzlich bereit. Zwar sei der Kommission noch kein „konkreter Fall“ gemeldet worden, so deren Sprecher Herwig Hösele..........(Zitat Ende)“. Also im Juni meldet die Klasnic-Kommission, dass sich noch kein Groeropfer bei der Kommission gemeldet habe. Aber schon Mitte Mai 2010, also fast einen Monat vorher) referierte ich drei Stunden lang vor der halben Kommission über Göttweig, über Groer und über meinen Sprung wegen Groer aus einem Turm des Göttweiger Stiftes, und auch über meine anderen Erfahrungen mit pädophilen Geistlichen. Was Herr Hösele da offen im Profil bekannt gab, entsprach leider auch nicht der Wahrheit und ist somit eine glatte Lüge! Und falls jemand von den Anwesenden Kommissionsmitgliedern all diese Passagen aus meinem Vortrag überhört haben sollte, es gab Tage vor meinem langen Referat mehrmals, und auch von mehreren Seiten, die Bitte an die Kommissionsmitglieder, sich schon vorher (also vor meinem Vortrag) meine Homepage anzusehen.  Da war (und bis dato ist) deutlich zu lesen was ich u. a. wegen Groer so alles durchmachte..........





   

Über die Doppelzüngigkeit der Kirche mache ich, als klerikales Missbrauchsopfer, seit gut 40 Jahren öffentlich aufmerksam. 

     

Dazu passt auch ein OGH Beschluss aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):


.........anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......

 

 

 

   

 

Meine € 500.000 Unterlassungsklage gegen das Stift Göttweig im Onlinekurier:   









  Im obigen Kurierartikel meldet sich u. a. der Sprecher des Kardinals, Herr Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), zu Wort: Er meint, dass ich Groer nie zum Thema machte. In einem Artikel, den der Standard am 2. August 2002 unter dem Titel „Missbrauch und Kirche: Opfer droht, etliche Namen zu nennen“ über mich verfasste, ist die Groerpassage, dass er mir sehr nahe gekommen ist, ja auch erwähnt, wie jener Brief von mir an den Kardinal im Artikel des Standard ebenfalls erwähnt wurde aus welchem dann der Satz mit der Groerpassage zitiert wurde, dass er mir sehr nahe kam. Anfang 2004 erst bekam ich das Schweigegeld von Kardinal Schönborn:

 


...............Sollte Michael Tfirst tatsächlich "alles erzählen, was passiert ist", könnte der Skandal um den einstigen Erzbischof Hans Hermann Groer ein Mailüfterl gewesen sein. "Ich lasse hundert Paffen auffliegen", droht der 46-jährige Tfirst im Gespräch mit dem STANDARD. Er könne, meint Tfirst, seinem ohnehin brisanten - dem STANDARD vorliegenden Brief - an Kardinal Christoph Schönborn noch Details und Namen folgen lassen. Minutiös schildert Tfirts in diesem siebenseitigen Schreiben, wie er als Bub in seiner Heimatpfarre in Wien von einem Mesner sexuell belästigt wurde. Auch, wie er später - mit 17 Jahren - von einem wegen seiner Arbeit in Zirkussen berühmten Priester zu intimen Massagetätigkeiten gezwungen worden sei. Und auch, wie ihm der spätere Kardinal Groer "sehr nahe" gekommen sei.......

 

 

 

 

 


Es ist einfach schrecklich, dass der Kardinalsprecher jetzt, im Februar 2015, behauptet, die Erzdiözese sei damals, also 2003, noch nicht über mich als Groeropfer informiert gewesen, wörtlich: "Die Vorwürfe gegen Groër und Göttweig gab es damals, als wir die 3.700 Euro zahlten, noch nicht."

 
Was ist mit der Passage „dass mir Groer sehr nahe kam“ die 2002 in einem Artikel im Standard geschrieben steht? Und Herr Mag. Helmut Schüller mailte mir 2003, dass es ihn wirklich sehr interessieren würde, ob all die vorgebrachten Vorwürfe gegen Groer wirklich stimmen.









Im Februar 2015 ist also der neue Sprecher von Kardinal Schönborn auch schon auf diesen Verleumdungszug gegen mich aufgesprungen, dabei dachte ich, seit er im Amt ist, dass er etwas unsichtiger als die anderen in Schönborns Umfeld sei, doch wie man nun sieht, weit gefehlt. Auch Herr Dr. Michael Prüller ist mit solchen extremen Falschaussagen mehr als rücktrittsreif, nicht nur der Herr Kardinal!







Ich war von 1974 bis 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. Die Minoritenpatres Pater Bernhard Springer und Pater Clemens Breineder aus der Pfarre Alservorstadt in 1080 Wien empfahlen mich im Frühjahr 1974 als Kandidat für das Stift Göttweig. Es fand ein ehemaliger Pater aus ihren Reihen, der sich offen zur Homosexualität bekannte, in Göttweig offen Aufnahme, nachdem er wegen Homosexualität von den Minoriten rausgeschmissen wurde, aber dieses Detail über Pater Albert wusste ich natürlich nicht. P. Albert war der Gästepater und war überall als die graue Eminenz von Göttweig bekannt. Dass er jungen Mönchen nachstieg (so wie Groer und zusätzlich noch einige andere aus Göttweig), darauf sollte ich erst etwas später selber darauf kommen. 

 

 Ich glaube, es war im Jahre 1975 oder 1976, wo ich wieder wie immer für einige Tage im Sommer, zu Pfingsten und zu Ostern usw. im Stift war, als aus Deutschland der damalige Bischof von Limburg an der Laan zu Besuch war. Es war der jetzige Kardinal Lehmann. Er hatte in seinem Gefolge jemand im Schlepptau, der in Göttweig eintreten sollte. Der Gästepater, Pater Albert Dexel, hatte die ganze Zeit so ein süffisantes Grinsen, als er den „Jüngling“ in sein Zimmer im Novizentrakt führte.

 

Nachdem jener seine Koffer ausgepackt hatte, brachte er in seinem Zimmer einige Poster an den Wänden an auf denen jeweils ein halbnackterer Ballett tanzender Mann abgebildet war. P. Albert begutachtete das Zimmer, schaute auf die Halbnackten und grinste sehr süffisant. Einige Tage später schnappte ich im Refektorium oder im Rekreationszimmer Wortfetzen auf wie, der Neue wäre was für P. Hermann (P. Hermann war der Groer). Als ich einmal am Abend an seinem Raum im vorbeiging hörte ich aus dem Zimmer laute Schreie. Ich dachte, der ist nicht alleine im Zimmer. Was machen den die da drinnen? Der Neue war insgesamt nur wenige Tage da, jede Nacht waren Schreie zu hören, dann war er ohne Verabschiedung verschwunden. Damals hatte ich das erste Mal in Göttweig das Gefühl, da ist etwas passiert.

 

Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Pater Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.

 

Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus in Rossatz zusammenleben konnte und er sah zu wie Pater Hermann (Groer) und Pater Albert einen nach dem anderen Missbrauchten. Den heterosexuell veranlagten im Stift waren diese Sexspiele ein Greuel, viele getrauten sich aber nichts zu sagen und die gut 30 % der homosexuell veranlagten Mönche des Stiftes hatten ihre Freude. Dieses Klostertreiben wurde vom Klosterschweigen (Schweigegelübde) begleitet.   

 Pater Hartmann, der damalige Prior, gab mir bei meinen ersten 5 Besuchen im Jahr 1974 jedes mal ein Geldgeschenk – im Namen des Stiftes/oder des Abtes - von jeweils ATS 500,- in die Hand, ich hoffe, dass er sich daran noch erinnern kann. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, wie er immer zu seinem Schäferhund im inneren Konventgarten gegangen ist, den er sich dort hielt. Abt Lashofer ermöglichte auch dem damaligen Prior Pater Hartmann, dass er mit seinem persönlichen Freund Pater Gabriel gemeinsam im Pfarrhaus, ich glaube es ist in Rossatz, zusammenleben konnte.

 

Eine durch mich angeregte Diskussion über das mir zuwiedere Treiben im kloster (ich bin nicht homosexuell) wurde im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, das er komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog darauf eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte.


Seit Jahren verstummen auch Gerüchte nicht, dass sich angeblich auch ein Missbrauchsopfer von Abt Lashofer mit Aids angesteckt haben soll. Das mutmaßliche Aids-Opfer von Lashofer dürfte in einem kirchlichen Studentenheim oder Hospiz im dritten Wiener Gemeindbezirk untergebracht gewesen sein. Es lebte zusätzlich in Angst, weil das vereinbarte Stillschweigen zwischen ihm und der Kirche aus irgendwelchen Indiskretionen aufgebrochen ist, und er somit befürchtete, aus dieser Bleibe delogiert zu werden. Außerdem fürchtet das Opfer weiters Brüder aus dem Stift Göttweig könnten ihm etwas antun.


Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.


Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:


Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater „Emmeram“ (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde. Weiters wurde Pater Eward in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“.


Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).


Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.


Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater Eward beeinflusst?


Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer aller mich sexuell belästigten sollte, das ging bis zu Groer.


Ich habe aber nichts gegen Homosexuelle, aber nur solange sie von mir sexuell nichts wollen.


Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:






 

Ich habe heute noch oft Albträume vom Stift Göttweig, wenn ich daran denke, wie die dort lebenden homosexuellen Mönche versuchten, mich auf ihre Seite ziehen zu wollen (es sind nicht alle dort homosexuell, aber etliche sind es).

 
Hätte ich in meiner Jugendzeit gewusst, dass in Klöstern zur Mehrheit Homosexuelle leben, wovon etliche dazu pädophile Neigungen haben, niemals hätte ich eine Nähe zu einem Kloster gesucht.

     

 Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nikola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. Und in diesem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat. Außerdem nahm er auch noch (dazu ebenfalls von mir völlig unaufgefordert) Stellung über die bereits von mir erwähnte Niederlassung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse. Er schrieb, nachdem er meine Homepage gelesen haben muss (denn damals berichtete ich über das entwürdigende Spiel der Sektenreferate, die keine Verbindung der Kinder Gottes in der Dorotheergasse herstellen wollten ausführlich auf all meinen Homepages): Nicolas Vater war Pastor in der evangelischen Kirche in der Dororteergasse. Die Kirche selbst, und die Sektenstellen (die staatliche, wie die kirchliche) stritten bei all meinen Kontakten immer ab, dass die Kinder Gottes je etwas mit der Dorotheergasse zu tun gehabt hatten. Gegen solche Hürden kämpfte ich eben Jahrzehntelang........Pater Christian Fichtinger von den Minoriten hatte immer Kontakt mit den Kindern Gottes in der Dorotheergasse und mich vermittelte er einmal zu deren blöden Sexspielchen.

  

 

 

 

 

    

 

 

Nach dem Sprung aus dem Turmfenster des Rekreationsraumes im Konventgarten angekommen, spürte ich, wie sich meine Knie in den Magen drückten. Ich richtete mich irgendwie auf und taumelte. Ich weiß, dass ich in ein Gebüsch fiel, also „Gebüsche retteten mir das Leben“. Irgendwie schleppte ich mich in mein Zimmer.

  

 

    Und da ich nach meinem Sprung aus dem Turm noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. 

 

Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei. Jahre später und wieder nur wegen sexuellen Missbräuchen von Groer sprang noch ein Mönch vom Turm, der überlebte aber nicht. Angeblich sollen nur wegen dem Göttweiger Mitbruder und späteren Kardinal Groer noch einige Mönche aus dem Turmzimmer gesprungen sein.

 

 

 

 Und erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden......

 

Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

 

DER VATER DES JUGENDLICHEN HAT HIER IN DEM NEUEN FALL VÖLLIG RICHTIG REAGIERT. 

 





2004 machte ich in der ORF- Sendung VERA einen großen Aufruf, dass sich doch endlich so viele Opfer, wie nur möglich melden sollen, damit endlich einmal etwas in dieser Sache weitergeht. Ab da an begannen sich wirklich immer mehr und mehr Opfer zu melden was letztendlich 2010 zur Gründung der Klasnic-Kommission führte.

  

Im Herbst 2005 wurde ich auch von einem Zuseher dieser VERA – TV Sendung aus dem Jahr 2004 informiert, dass sich an Groers Grab seltsame Dinge abspielen, Gebetsanhörungen, Vorbereitungen für einen Seligprozess, usw.....  Ich persönlich protestierte auch seit 2005 dagegen, und ich informierte viele Leute, was sich da an Groers Grab so alles abspielt. Ich suchte Kontakt zum Groeropfer Hartmann, konnte ihn aber nirgendwo ausfindig machen. Eine Bekannte sagte mir, dass er vermutlich seit 2004 oder 2005 irgendwo in der Schweiz lebt. Dort dürfte er auch so bis Ende 2009 oder Anfang 2010 geblieben sein. Im Frühjahr 2010 lernte ich ihn dann persönlich kennen und ich berichtete ihm, was sich da so an Groers Grab jährlich abspielt und dass ich immer dagegen protestierte, nachdem ich davon erfuhr.
Diese Wallfahrten zum Grab Groers wurden nicht nur geduldet sondern gefördert. Erstmalig 2014 war mit der Unschuldslammhochjubelei an Groers Grab endlich Schluss, der Druck von Opfern wurde der Kirche erstmalig zu groß.









































Diese Sache mit der Groer als Unschuldslammhochjubelei war ab dem Zeitpunkt für mich schwerst retraumatisierend. Ein Psychotherapeut erklärte mir, dass Phantomschmerzen bei Opfern immer mehr hochkommen, wenn Täter als harmlos dargestellt werden, wie im Fall Groer durch nicht Agieren von den Kirchenverantwortlichen bis dato.



Solche Unschuldsdarstellungen eines Serientäters, wie Groer einer war, können die ärgsten Schmerzen auslösen. Es gibt mittlerweile zahlreiche Hinweise dafür, dass diese emotional belastende Situationen auf Dauer den Organismus angreifen und beispielsweise die Immunabwehr beeinträchtigen. In der Folge werden im Körper chronische Entzündungsvorgänge aktiviert.



Anfang Mai 2010 referierte ich vor der Klasnic-Kommission. 3 Wochen davor wurde diese Kommission erst gegründet. Dabei sagte ich, dass sofort umfangreiche Untersuchungen im Stift Göttweig in Niederösterreich eingeleitet werden sollten. Beschwerden von Opfern wurden laut, die gegen einen sadistischen Prügelpater aus dem Sängerknabenkonvikt erhoben wurden, noch dazu handelte sich um nicht verjährte Fälle. Die Opfer hatten aber Angst, damit in die Öffentlichkeit oder vor Gericht zu gehen, stehen doch ihre Familien in wirtschaftlicher Abhängigkeit des Stiftes als Forst- oder Weingutarbeiter, mitsamt Dienstwohnungen, usw.



So machte ich halt wieder einmal Anzeigen, doch die Staatsanwaltschaft war der Meinung, wenn ich da nicht persönlich in diesem aktuellen Fall betroffen bin, kann ich keine Anzeige machen, nur die Opfer selbst. Außerdem wurde jener Pater vom Stift permanent gedeckt. Auch von Kardinal Schönborn, der ihm sogar später eine Pfarre in Wien gab (ich berichtete eingangs schon darüber).



Der niederösterreichische Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll interveniert leider auch immer, um Göttweig aus negativen Schlagzeilen herauszuhalten. Seine Parteikollegin Klasnic (Leiterin Klasnic-Kommission) unterwarf sich leider auch Prölls Wunsch und wieder einmal geschah nach meinen Anzeigen und Aufdeckungen in dieser speziellen Sache nichts. In einem Brief an Herrn Sektionschef Mag. Pilnacek (Justizministerium) erwähnte ich auch, dass auch Frau Klasnic in den Göttweiger Fällen inaktiv blieb.



Kardinal Schönborn selbst forciert die Pilgerschaften nach Maria Roggendorf zu Groers Grab für seine Priester der Erzdiözese Wien. Er deklariert die Pilgerschaft nach Roggendorf zu Groers Grab als Pilgerschaft in den Wallfahrtsort. Mittlerweile gibt es über 30 Votivtafeln auf Groers Grab, wo sich Priester und Nonnen nach einer Gebetsanrufung an Groer bedanken. Natürlich wird da gekonnt argumentiert, dass es um einen (nur von Groer gegründeten) Marienwallfahrtsort geht, und eben nicht um Groer selbst, dass aber dabei immer alle brav zum Grab von Groer pilgern und dabei die sich laufend vervielfältigenden Votivtafeln bewundern, die bezeugen sollen, dass Groer schon so viele Leute geheilt habe, nur soll das nie öffentlich erwähnt werden, damit ja nicht wieder Ärgernisse aufkommen.


 

  Ich z. B. dachte damals: „Wenn Groer mein Beichtvater wird, so wie Abt Lashofer es will, dann passieren die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht homosexuell wie der Abt und wie Groer.“ .......Später stellte sich heraus, dass Groer auch zusätzlich auf Kinder stand. Für mich als heterosexuell Veranlagten war das „Hinüberziehenwollen ins andere Lager“ von den anders Veranlagten unerträglich.............. 1979 sprang ich letztendlich wegen Groer im Stift Göttweig aus einem Turmzimmer und überlebte. Überreaktion wurde mir nachgesagt und dann verbreitete man seitens des Stiftes hinter meinem Rücken, dass ich niemals im Stift war. Groers Schandtaten waren schon seit den 1970er Jahren im Stift bekannt. Der Abt deckte ihn und viele andere homosexuelle Mitbrüder im Stift, war er doch selbst dem ganzen Treiben nicht abgeneigt................

   

Der Orden der Minoriten in Wien vermittelte mich 1974 als Kandidat in das Stift Göttweig und dort sollte ich auch unter Groers Fittiche kommen. Er kam mir mehrmals sehr nahe, weswegen ich zwei Selbstmordversuche im Stift machte und 1979 aus einem Turmzimmer sprang. Da ich noch hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Ich persönlich berichtete Abt Lashofer bereits Mitte der 1970er Jahre während meiner 5jährigen Zeit von 1974 bis 1979 als Kandidat des Stiftes Göttweig von Groers sexuellen Abnormitäten. Doch der Göttweiger Benediktinerpater Dr. Groer wirkte in Hollabrunn weiter, wie wenn nie etwas gewesen wäre, bis er Wiener Erzbischof wurde, doch dann flog er endgültig auf, es war nicht mehr zu verhindern.

 

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit vom Stiftsturm. Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus. Hinter meinem Rücken wurde verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an.

 

Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.

 

Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist. Auf jeden Fall, als 1995 durch Ing. Josef Hartmann die Groersauereien medial publik wurden, kontaktierte ich Herrn Ing. Worm bei NEWS. Ich sagte ihm telefonisch, dass in Göttweig etliche Homosexuelle leben, die die neuen Novizen und Kandidaten permanent sexuell belästigen und auch missbrauchen. Ing. Worm sagte mir, dass er nur mehr weiter bereit wäre meinen unglaublichen Schilderungen zuzuhören, wenn ich zu ihm komme und eine eidesstattliche Erklärung unterschreibe.  Dass er mich für unglaubwürdig hielt ärgerte mich und ich sagte zu ihm, entweder er glaubt mir, oder eben nicht und dass ich die Berichte, die ihm machen wollte, nicht als kriminalpolizeiliches Zeugenverhör sehen will, wo man dann alles persönlich unterschreiben muss. So kam in Folge auch zu keinem Kontakt mit Herrn Ing. Worm.

 

Also, erst 20 Jahre nach meinem ersten Publik machen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.

 

Es war mittlerweile auch schon von Mitarbeitern selbst im Wiener erzbischöflichen Ordinariat bekannt, dass sie als Zöglinge im erzbischöflichen Knabenseminar in Hollabrunn von Groer aufs Ärgste in den 1960er Jahren sexuell missbraucht wurden.

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen 2 Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei.

 

Der jetzige Bischof von Linz (Stand 2014) Dr. Ludwig Schwarz war damals mein Rektor im Canisiusheim in Horn. Ich machte ihn durch meine Göttweiger Kandidatschaft mit Abt Lashofer persönlich bekannt. Daraufhin kam Abt Lashofer öfters ins Canisisusheim zu Besuch, um Nachwuchs für sein Stift Göttweig anzuwerben. Das Seminar in Horn (Canisusheim) betreute die Pfarre St. Bernhard, einem kleinen Nachbarort von Horn. Rektor P. Ludwig Schwarz, der zusammen mit P. Schön die Betreuung der Pfarre über hatte, fragte mich, ob ich die Jungschargruppe der Pfarre St. Bernhard als deren Leiter betreuen würde, und ich sagte zu und machte das für zwei Jahre lang. Ich veranstaltete auch ein Sommerlager mit dieser Jungschargruppe. Den Grund und Boden auf dem das Jungscharlager stattfand stellte mir auch persönlich Abt Lashofer in Furth bei Göttweig zur Verfügung.

 

Pater Dr. Gregor Lechner lernte ich 1972 in Wien 1972 vor meiner Kandidatenzeit bei den Minoriten im Konvent der Pfarre Alservorstadt, 1080 Wien, kennen. Er besuchte die Minoriten und Ernst Degasperi während seiner Arbeit in der Maximilian Kolbekapelle öfters, auch in seinem Ordensgewand als Dominikaner. Ich lebte dann von Herbst 1973 bis Sommer 1974 in einem kleinen Zimmer in der Klausur des Konvents. Die Minoriten vermittelten mich nach Göttweig, da schon ein ehemaliger Minorit, Albert Dexel, in Göttweig eingetreten ist. 1972 gestaltete der Künstler Ernst Degasperi die P. Maximilian Kolbekapelle im Kreuzgang des Minoritenkonvents. Dr. Gregor Lechner besuchte Ernst Desgasperi während der Erstellung der Kolbe Kapelle öfters. Dr. Lechner war damals noch Dominikaner. Er trat erst etwas später, es muss so um 1975 gewesen sein, in Göttweig ein, vom Orden der Dominikaner trat er aus, wurde Benediktiner und später dann auch zum Priester geweiht. Ich war auch bei seiner Priminzmesse in der Stiftskirche anwesend.

 

P. Gregor wurde als Doktor der Kunstgeschichte und alter Architektur von Abt Lashofer von den Dominikanern (Kloster Dominkanerbastei) weggeholt und er machte ihm das Angebot, dass er in allem frei sei, wenn er nur ins Stift einträte und sich um die größte private graphische Sammlung, die es gibt und die das Stift Göttweig besitzt, kümmern möge. Bei so einer Anwerbung überlegte P. Gregor Lechner nicht lange und so wurde er Benediktiner, zuminderst erzählte es mir so und dass ihn der Abt ohne abgeschlossenes Theologiestudium auch zur Priesteramtsweihe zulassen würde. Im Zuge meiner vielen Besuche im Stift als Kandidat sagte er einmal zu mir, dass er sich gegen die Aufnahme von Nikola Abrahamowicz stellen würde. Warum, das hat er mir auch erklärt, aber das will ich hier nicht erläutern. Mit Lucia Popp verband P. Gregor Lechner eine Freundschaft, auch davon hat er mir berichtet.

 

Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von P. Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.

 

Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. Zugleich sollte Groer mein Beichtvater werden. Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.

 

Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Andreas war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.

    

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......

 

Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.

 

Pater Gabriel Pruckner (damals Frater Gabriel) ist auch ein Göttweiger Benediktiner. Zu meinen zwei Selbstmordversuchen in einer Nacht, ich sprang aus dem Fenster des Turmzimmers „Rekreationsraum“, doch da einige Leute meine Aktion von ungefähr drei Uhr morgens mitbekommen haben dürften, hörte ich gegen Morgen einige Stimmen in meinem Zimmer. Es waren die Stimmen von Fr. Gabriel (damals noch Frater), P. Albert Dexel, dem damaligen Gästemeister, und vom Abt. Da stand der Abt mit Frater Gabriel, sie unterhielten sich, ob die blutüberströmte Bettwäsche noch zu gebrauchen und zu reinigen sei. Ich konnte mich wieder normal bewegen und wusch mich. Auf die Frage, wie es mir gehe, sagte ich, dass ich glaube, dass mit mir wieder alles in Ordnung sei. Dann redete der Abt mit einigen Leuten vor der Türe am Gang weiter. Ich richtete mich auf. Fr. Gabriel fragte mich, wie es mir geht. Ich sagte, ich fühle mich soweit ok. Ich ging zum Waschbecken, das sich im Zimmer befand, und ich begann mir das getrocknete Blut vom Gesicht und von den Armen abzuwaschen. Vor der Türe hörte ich mehrere Stimmen reden und wie der Abt sagte, wenn ich eh gehen kann, soll ich das Kloster, nachdem ich mich gesäubert habe, binnen einer Stunde verlassen. Das richtete mir P. Albert Dexel dann auch aus. Eine Stunde später verließ ich auch wirklich das Kloster. Man bot mir nicht einmal ärztliche Hilfe an.

 

Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stfit Göttweig bereits abgeschlossen ist.

 

Der Psychiater Dr. Oskar Sommer, ein ehemaliger Hollabrunner Zögling und Schüler von Groer, hat sich nach 50 Jahren Schweigen als Groeropfer öffentlich in einem Interview im Profil outet.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“:Dinhobl, inzwischen zivil verheiratet, reicht bei Abt Clemens Lashofer ein Ansuchen auf Rückversetzung in den Laienstand ein. In diesem Gesuch befaßt sich Dinhobl ausführlich mit den ihm von Groer angetanenen sexuellen Nötigungen. Der ehemalige Mönch erklärt in diesem Schriftsatz, er habe Lashofer bereits 1995 über das gesamte Ausmaß der ihm zugefügten Nötigung informiert. Lashofer verlangt, dass diese Passage gestrichen wird, da ihm Dinhobl damals ausschließlich von Zungenküssen erzählt habe.

 

Hubertus Czernin schrieb u. a. in seinem Buch „Das Buch Groer“, Prior Schätz informiert den Göttweiger Abt über alle Details der ihm von Groer zugefügten Nötigungen: Seit seinem Eintritt in den Orden und dem Einzug in das Roggendorfer Haus St. Josef sei er von Groer sexuell belästigt worden. In- und außerhalb der Beichte, in Groers Zimmer, angezogen, aber auch nackt. Bis vor kurzem habe er gedacht, dass Groers Übergriffe eine selbstlose Hilfestellung des Hausoberen gewesen seien zur Bewältigung seiner Probleme. Er sei der Meinung gewesen, Pater Hermann habe ihn auf diese Weise aus seinem unwürdigen Dasein emporheben wollen. Er habe gedacht, Groer schenke ihm damit besonderes Vertrauen; die Belästigungen seien ihm als besondere Auszeichnung erschienen; er habe stets gedacht, sie würden nur ihm zuteil. Erst ab 1995 habe er erfahren, dass es Mitbrüdern nicht anders ergangen sei. Das Gespräch endet mit der Forderung des Priors, dass Groer umgehend als Prior von St. Josef abgelöst werden müsse...........Bei einem zweiten Gespräch weist Abt Lashofer seinen Prior aufgrund jener Tatsachen, die ihm dieser anvertraut hat, auf die klösterliche Disziplin hin. Schätz reagiert emotionell. Weshalb wolle er ihn disziplinieren, fragt er Lashofer, obwohl er das nie bei Groer getan habe? Der Abt fragt, was Schätz damit meine. Schätz antwortet, wenn Lashofer so tue, als wüsste er nichts, dann würde es keinen Sinn machen, wenn er selbst etwas sagen würde.




   

Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 

Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...


 Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......



Eine Frau betreute lange Zeit ein Groer-Opfer, das durch die sexuellen Missbräuche Groers in psychiatrischen Anstalten war. Jene Opferhelferin schrieb in den 1990er Jahren persönliche Briefe an Kardinal Groer, die er auch wirklich erhielt. In einem dieser Schreiben steht, dass Groer wieder einen Mönch in Göttweig mehrmals sexuell missbraucht hat und dass er ihm noch dazu 100.000 Schilling (ungefähr € 7.000) abgenommen hat. Es handelte sich um Geld, das die Mutter für ihren Sohn zusammengespart hat. Doch Groer war oft sehr aggressiv beim Geldeinsammeln für den Bau seines Klosters in Maria Roggendorf (wo er jetzt begraben liegt). In dieser Korrespondenz (ich habe eine Kopie von all diesen Briefen) steht zufällig auch, welche sexuelle Abartigkeiten Groer mit dem Mönch machte, und dass dieser Mönch nur wegen Groers Übergriffen für Jahre ins Irrenhaus kam. Weiters steht in dieser Korrespondenz auch, dass sich die Schwester des Opfers aus lauter Gram über diese Sache umbrachte.......


Weiters steht in dem Brief, dass Groer seinem Opfer von ihm selbst abgetragene Unterhosen schenkte, zur Erinnerung an die guten Zeiten an ihn. Hier ist ein Auszug davon:




  

Und genau jener Brief hat mich auch inspiriert ein „Groer Unterhosen Kirchenlogo“ zu gestalten.

 

   

     

 





Ich würde mir so sehr wünschen, dass mein Groerportrait (Obiges Bild) als das teuerste Bild aller Zeiten in die Weltgeschichte eingehen soll. Der gesamte Verkaufserlös soll in eine Stiftung fließen, die weltweit Missbrauchsopfern spontan und unbürokratisch helfen soll. Diesbezüglich kontaktiere ich auch weltweit Milliardäre, bekam aber nur absagen.

 

Laut New York Times wurde 2006 ein Bild von Pollock für 140 Millionen Dollar verkauft. Jackson Pollock wurde bekannt mit der von ihm begründeten Stilrichtung des Action Painting und ich habe die Kunstrichtung Kath.art gegründet und ich mache wirklich gute Kunst. Kardinal Groer steht als Synonym für massenhaften sexuellen Missbrauch, für alles Heuchlerische und Böse in der katholischen Kirche, auch für Satanskult mit Teufelsaustreibungen, dem vorangehend wieder mit sexuellem Missbrauch verbunden (befreundete Psychiater halfen ihm nach dem Exorzismus, die Opfer dann für Verrückt zu erklären) und weiters steht Groer auch noch für die Vertuschung seiner Sauereien in Verbindung mit Behörden.











Am Mittwoch, den 23. November 2011, gab ich im Cafe Prückel (in der Wiener Innenstadt) eine Pressekonferenz über die eingangs genannten Inhalte (sytematische Schwarzarbeit im Stift, usw.), wo auch die ganze Zeit über der Pressesprecher von Bischof Klaus Küng, Herr Eduard Habsburg (Autor von "Wo Grafen schlafen"), anwesend war.


Ich lud einige Medien zu der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Arbeits- und Sozialgericht ein, wenige Medienvertreter kamen, berichtet darüber hat aber über die Sachlage nur Herr Lahodynsky vom Profil.


Denn die Verhandlung im Arbeits- und Sozialgericht, über die ich bei der Pressekonferenz berichtete, war bereits im September 2011. Und diese Sachlage mailte ich etlichen Redakteuren, doch wie gesagt nur Herr Lahodynsky vom Profil war bereit darüber zu schreiben.


Ich bin ihm für die Veröffentlichung sehr dankbar - auch wenn ich ihn lange überreden musste, dass er etwas über diese Vorkommnisse in Göttweig bringt und das war dann sein Artikel:














Die Firma Kirche ist leider geprägt vom Streben nach extremen finanziellen Gewinnen. Das Benediktinerstift Admont (auch mit sexuellem Missbrauch aufgefallen) kaufte vor wenigen Jahren gleich auf einmal hunderte Eigentumswohnungen von der BUWOG (über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart). Für die klerikalen sexuellen Missbrauchsopfer gab es für ein kaputtes Leben durchschnittlich nur € 13.000 von der Klasnic-Kommission.
















Im Canisiusheim, dem Priesterseminar in Horn/NÖ, hatte ich 1974/75 Gerhard Joppich als Sitznachbar.

 

Ich war von Abt Lashofer als Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig ins Horner Priesterseminar geschickt worden und Gerhard Joppich war als Kandidat von Abt Koberger des Augustinerchorherrenstiftes Klosterneuburg nach Horn entsendet worden.

 
Gerhard Joppich erzählte mir, dass er von Angehörigen des Konventes der Augustinerchorherrn in Klosterneuburg zur Homosexualität erzogen worden sei. Abt Koberger war da mit im Spiel.

 
Joppich sagte mir auch, dass er irgendwie darunter leide. Er trat aus dem Priesterseminar aus und gründete in der Wiener Innenstadt das Why not (ein Szenelokal für Homosexuelle). Obwohl ich heterosexuell veranlagt bin, besuchte ich Gerhard einmal in seinem Lokal. Ich hielt mich aber nicht lange dort auf. Einige Monate später hörte ich, dass sich Gerhard Joppich umgebracht hat........


      

Im humanistischen Geist erzogene und charakterlich hochgebildete Persönlichkeiten wussten aus Übersetzungen vom Griechischen und Lateinischen, dass es im damaligen humanistischen Weltbild leider üblich war in der Oberschicht Knaben sexuell zu missbrauchen. Und deswegen schrieb in den 1970er Jahren der Benediktinerpater Berthold Flachberger aus dem Stift St. Peter in Salzburg an eines seiner minderjährigen Missbrauchsopfer: „Du sollst mein griechischer Götterknabe sein!“ Jenes Missbrauchsopfer war auch ein ehemaliger Kollege von mir aus dem Horner Priesterseminar.


















Anlässlich der Geschehnisse im Stift Göttweig, die bis heute anhalten, möchte auf ein Buch aus dem Jahr 1939 mit dem Titel „Mönche vor Gericht“ von Franz Rose hinweisen.






Das Phänomen Klostertreiben und Kindesmissbrauch durch den Klerus ist nicht erst vor ungefähr 40 Jahren erstmalig ganz zaghaft aufgebrochen, wie die Kirchenobrigkeiten immer betonen, sondern in Wahrheit wurde schon seit Jahrhunderten dieses kirchliche Dilemma des sexuellen Missbrauchs durch Kleriker gekonnt vertuscht oder umgedreht.


Der Autor Franz Rose schrieb ganz unverblümt anhand von Gerichtsdokumenten vor 73 Jahren über ein Sittenbild des damaligen Klosterlebens wie: Aktfotos im Beichtstuhl, sexuelle Missbräuche, klösterlicher Sittenverfall, Devisenschiebungen im Nonnenkleid, klösterliche Schmugglerneste, Morde im Kloster oder die sittliche Not der Mönche.


Einige Zitate aus dem Buch:.....Die Darstellung aber, als seien die Novizen, die aus der sündigen Welt gekommenen Klosterneulinge, die Träger der Lustseuche gewesen, kann auch historischen Gegenbeweisen nicht standhalten. Es waren die alten, hartgesottenen, abgebrühten Klosterlüstlinge, die jeden Zuwachs und jede Klosterneuerwerbung von geeigneten Objekten lebhaft begrüßten......Unverderbtheit......von jenen lernte man gerne hinzu, was noch nicht in den Sexualbibeln des Klosterlebens stand.....


So unbegreiflich die Verirrungen, die da Menschen begingen im Ehrenkleid der christlichen Kirche.....diese Brüder, die da nicht einzeln, sondern gleich schockweise zu Zeugenaussagen aufmarschierten..... wer hat da noch den Mut von Einzelfällen zu reden?.....im Sumpf klösterlicher Zucht und Sittenstrenge......aber der sexuelle Trieb ließ sich auf keine Weise eindämmen.....einige gaben zu, wahre homosexuelle Orgien gefeiert zu haben.....einer sagte aber, dass ihn das Treiben in den Klöstern von Jahr zu Jahr mehr anekelte.....er wurde alsbald in den Strudel widernatürlichen Lasters hineingerissen.....ein typisches Opfer, der durch das Zölibat heraufbeschworenen Not......die Schuld sei nur den naturwidrigen Ordensbestimmungen zuzuschreiben.......lieber bürdete man Kinderseelen und unglücklichen Eltern das Odium der Lüge und Infamie der falschen Anschuldigungen auf....... so entstand die groteske Verdrehung von Tatsachen......(Ende der Zitate aus dem Buch)


Dazu sagen die Bischöfe bis heute, dass dieses Buch nur Nazipropaganda gegen die Kirche gewesen ist und sonst gar nichts........



























































Auch folgendes ist sehr erschütternd:


1996 haben sich fast 1200 Klosterschwestern an einer ausführlichen Studie in den USA beteiligt. Das Ergebnis der Studie war, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. Danach wurde dieses erschütternde Ergebnis auf Wunsch der Kirche unter Verschluss gehalten. Seit 2004 weise ich permanent auf diese Studie hin:

http://tfirstkreativ.blogspot.co.at/