27.06.18

Scholz und Jesionek in der Klasnik-Kommission?





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Ein Mitglied der Klasnic-Kommission ist Herr Dr. Udo Jesionek (Präsident des Weißen Rings).

 

 


Frau Werdenigg, die angebliche Missbrauchsfälle beim ÖSV (Österreichischer Schiverband) aufdecken wollte, sprach sich gegen die Aufklärung durch Frau Klasnic (und ihrer Kommission mitsamt Herrn Hösele) aus und wollte nur den Weissen Ring als aufklärendes Organ sehen. Wusste Frau Werdenigg nicht, dass der Präsident des Weissen Rings (Jesionek) ebenfalls Mitglied der Klasnic-Kommission ist?




Zu Dr. Jesionek und mir folgendes:

 

 


Ich wurde 1956 als Bastard geboren und deswegen war die Wiener Jugendwohlfahrt für fast 13 Jahre mein Vormund und sie hat ihre Aufsichtspflicht grob fahrlässig vernachlässigt. Früher waren alle unehelichen Kinder der Vormundschaft der Jugendwohlfahrt unterstellt, in meinem Fall war das die Wiener Jugendwohlfahrt. Sie blieb in meinem Fall höchst fahrlässig inaktiv.

 

 

 

Alles was mir bis dahin passierte und in Folge mein weiteres Leben beeinflusste, ist nur die Schuld der Wiener Jugendwohlfahrt, die permanent wegsah und die sich bis heute weigert, Verantwortung dafür zu übernehmen.

 

 

 

Ungefähr 2000 Heimkinder haben von der Stadt Wien eine Entschädigung erhalten, doch der Wiener Heimkinderskandal ist nur ein sehr, sehr kleines Kapitel der Wiener Jugendwohlfahrt.

 

 

 

Die Summe der anderen Geschädigten, die wie ich auch alle kein Geld von der Stadt Wien erhalten sollen, geht in die Zigtausende.

 

 

 

Jahrelang haben Stadtrat Christian Oxonitsch, dann seine Nachfolgerin Stadträtin Sonja Wehsely, Bürgermeister Dr. Michael Häupl und auch Dr. Udo Jesionek mein Anliegen hin und her geschoben und mit allen möglichen Mitteln versucht, eine ordentliche Aufarbeitung durch den Wiener Gemeinderat zu verhindern, weil es dabei ja um „Zigtausende“ Fälle gehen würde und nicht nur um einige tausend Fälle, wie bei den Wiener Heimkinderfällen.

 

 

 

Frau Mag. Marianne Gammer vom Weißen Ring erklärte mir (noch vor Antritt ihrer Pension) warum man sich dieser Sache nie annehmen können wird: Der Weiße Ring wurde von Bürgermeister Dr. Häupl mit der Aufarbeitung der Heimkinderfälle beauftragt und eine noch viel größere Anzahl von Fällen, die das gesamte Versagen der Wiener Jugendwohlfahrt nach sich ziehen würde, sei für den Weißen Ring, der mit der Aufarbeitung der Wiener Heimkinder schon so überfordert ist, von vornherein unmöglich. So lehnte der Bürgermeister Dr. Häupl und die Wiener Stadtregierung bis dato die Aufarbeitung der anderen vielen skandalösen Fälle der Wiener Jugendwohlfahrt aus den letzten 7 Jahrzehnten permanent ab um weiteren Entschädigungszahlungen zu entgehen.

 

 

 

Es hat sich bei den Wiener Rathausverantwortlichen punkto ehrlicher Aufarbeitung der Wiener Jugendwohlfahrtskandale (jetzt MA11) bis dato nichts geändert. Recht wird weiter gebogen, es wird weiter ordentlich vertuscht und gelogen.

 

 

 

Der Büroleiter von Stadtrat Oxonitsch, Bernhard Mager, sagte mir auch immer, man könne mir unter den gegebenen Vorzeichen keine Entschädigung geben, aber die Vorzeichen zu ändern, dazu sei sein Chef, Stadtrat Oxonitsch auf Wunsch von Bürgermeister Häupl nicht bereit. Herr Mager sagte weiters, ich solle bedenken, was die Opposition (vor allem die FPÖ) dazu sagen könnte, wenn auch andere Geschädigte der Wiener Jugendwohlfahrt jetzt plötzlich Entschädigungen bekommen würden, so wie ich es fordere. Es gibt nur einen Gemeinderatsbeschluss für die Heimkinder der Wiener Jugendwohlfahrt als Geschädigte und auf die anderen Geschädigten der Wiener Jugendwohlfahrt wird das unter Bürgermeister Häupl nie ausgeweitet werden, weil es einfach dem Steuerzahler viel zu teuer käme (viel, viel teurer als beim Heimkinderskandal). Deswegen wird sich der Wiener Gemeinderat niemals dieses Themas widmen, so sehr ich auch darum kämpfe, es wird immer vergebens sein.

 

 

 

Den Gleichheitsgrundsatz, alle Opfer anzuerkennen, wollte Herr Mager auch nicht anerkennen. Ich sprach auch ihn mehrmals persönlich darauf an.

 

 

 

Ich sagte ihm auch, dass ich daran nicht glaube, habe ich doch in einem schon über 40 Jahre lang andauernden Kampf mit der Kirche, diesen Verein letztendlich doch zum Umdenken (zwar zu einem sehr seichten) und zu einem Schuldeingeständnis, die vielen Missbräuche betreffend, bewegen können.

 

 

 

Ich habe die Kirche um einige Millimeter verrücken können, wer schafft so etwas schon in seinem Leben? Und den Kampf mit der Gemeinde Wien, so denke ich, werde ich mit der Zeit auch noch gewinnen und eine Entschädigung erhalten (und die anderen zigtausenden Geschädigten hoffentlich auch).

    

 

 

Zurück zu Dr. Jesionek: Nachdem der Weisse Ring für die Stadt Wien begann, die Opfer der Wiener Jugendwohlfahrt zu entschädigen, nahm ich Kontakt mit Dr. Udo Jesionek auf. Er hat mich für eine Entschädigung mit der Begründung abgelehnt, dass die Gemeinde Wien laut Gemeindebeschluss nur für Heimkinder oder Kinder bei Pflegeeltern Entschädigungen bezahlt, nicht aber für all die anderen Betroffen der Wiener Jugendwohlfahrt.

 

 

 

Dr. Jesionek wollte mit mir persönlich auch nie reden und er ließ von all seinen Mitarbeitern meine schriftlichen wie auch telefonische Terminansuchen immer abweisen. Später entschuldigte er sich in einem Brief dafür, wo er meinte, weil ich ja schon von der kirchlichen Klasnic-Kommission, der er zufällig auch angehört, bereits etwas erhalten habe, habe ich mich beim Weissen Ring nur an der Tür geirrt, denn zustehen würde mir von dieser Seite ja doch nichts. Als er dann nach langer Zeit dahinterkam, dass dem doch nicht so ist, wie er meinte, schwächte er die Rolle der Wiener Jugendwohlfahrt (mein Leben betreffend) sehr ab und vertrat die Meinung, eben einfach nicht zuständig zu sein. Dr. Jesionek hat mir aber eines angeboten, den Mündelakt, der vor über 60 Jahren von der Wiener Jugendwohlfahrt über mich angelegt wurde, für mich ausheben zu lassen. So bekam ich einen 150 Seiten starken Akt überreicht.




Nun zu Klasnic-Kommissionsmitglied Dr. Kurt Scholz: Was mich sehr wunderte war, dass sich in meinem Akt von der Wiener Jugendwohlfahrt keinerlei Erwähnung von den Missbräuchen und den deswegen mehrmaligen schulpsychologischen Terminen in den Unterlagen befanden. Ich denke, sie wurden beiseite geschafft. Denn als mein fast 13 Jahre langer Vormund wurde die Wiener Jugendwohlfahrt 100%ig über die schulpsychologischen Untersuchungen, wie auch über die schlechten schulischen Erfolge während meiner Volksschulzeit informiert. Mehrmals habe ich diesbezüglich Nachfragen im Wiener Stadtschulrat unter Stadtschulratspräsident Scholz gemacht, um zu den Unterlagen zu kommen. Vorhandene Unterlagen über mich wurden zwar erwähnt, mir diese aber zu geben wurde verweigert.




Auch so eine komische Geschichte: 1988 verabschiedete sich die Gemeinde Wien von einer Prügelerzieherin, die der SPÖ zugehörig und am Wilhelminenberg und in Klosterneuburg tätig war, mittels eines Disziplinarverfahrens. Das Disziplinarverfahren endete dann mit einer Belohnung für die Täterin, nämlich mit einer Frühpensionierung (sie war damals knapp über 40 Jahre alt) bei vollen Pensionsbeamtenbezügen und sonst gab es keine Konsequenzen für eine der ärgsten Täterinnen der Gemeinde Wien. Das fällt in die Ära von Bürgermeister Dr. Helmut Zilk und sein erster Sekretär war damals Dr. Kurt Scholz (Klasnic-Kommissionsmitglied). Könnte es sein, dass all das auch über seinen Schreibtisch gegangen ist???





Was ich in Verbindung mit dem Namen Dr. Kurt Scholz auf jeden Fall noch erwähnen will ist folgendes:

 

 

 

 

Ich hatte einen großen Bekanntenkreis und so wurde ich kurz nach meinen Göttweigerlebnissen der jüngste Freimaurer Österreichs. Als ich aber schon nach drei Jahren Zugehörigkeit zur „Maurerei“ zu verstehen begann, dass dieses System nur eine Geschäftslobbyismussekte darstellt und sonst nichts, habe ich mich davon wieder abgewendet, bin aber im Herzen bis heute ein „Maurer“ geblieben, weil der ursprüngliche Sinn der Freimaurerei ja ein ganz anderer, eben ein sehr positiver und sehr schöner, ist. In den 1980er Jahren malte ich einen großen Zyklus (über 60, teils sehr große Ölbilder) zur Freimaurerthematik mit dem Titel "Mozart der Freimaurer". Die Bilder wurden tlw. auch Logenintern ausgestellt.

  

  
 

 

Wenn ich heute bedenke, dass ich solche "Maurer-Mitbrüder" habe, wie z. B. Dr. Kurt Scholz (Mitglied der Klasnic-Kommission, die einen ordentlichen fundamentalistischen Opus Dei Filz rund um diese Kommission aufweist), dann würde mir bei einem Freimaurer-Bruderkuss sowieso wieder nur schlecht werden.





Dennoch ist mir aber positiv von der „Maurerei“ folgendes in Erinnerung geblieben: Als Mozartmusikliebhaber konnte ich Empfindungen, die Mozart vermutlich auch während der Aufnahmerituale zu den ersten drei Graden verspürte, ebenfalls spüren.




Zu Mozart, der die Welt vorsätzlich durch seine Werke nur verschönern wollte, der so viel Positives geschaffen und uns hinterlassen hat, sagte ich bei den Aufnahmeritualen innerlich mehrmals „danke Mozart“!




Aber zur Geschäftslobbyismussekte möchte ich ein Beispiel bringen: Ärzte, die damals in Wien Freimaurer waren, hatten dadurch eine viel bessere Chance die begehrten Primararztposten an Wiener Spitälern (Betreiber Gemeinde Wien) zu bekommen. Nebenbei sind jene Herren aber auch noch zusätzlich an Privatkliniken tätig.




Oder die Post: Fast der gesamte Vorstand war Anfangs der 1980er Jahre bei der „Maurerei“ vertreten, einige sind in Gerichtsprozesse rund um Telekom, BUWOG usw. verstrickt………

 

 


Auf jeden Fall habe ich damals noch meinen "Tapissprung" gemacht. Wie gesagt, meinen Austritt (man nennt dies innerhalb der Freimaurerei "Deckung") begründete ich damit, dass mich dieses ungustiöse, einander immer gute Jobs und Geldgeschäfte zuschanzen, völlig abstößt, denn das habe nichts mehr mit dem ursprünglichen Charakter des Ganzen zu tun.




Ein weiterer Grund warum ich die Maurerei verließ war auch, dass ich als sexuelles Missbrauchsopfer mehrerer Kirchenleute in meiner Kinder- und Jugendzeit einen lebenslangen Kampf mit der Kirche begann. Es war auch mit ausschlaggebend, was die Missbräuche der Kirchenleute an mir ausgelöst haben, dass ich leider wegen der erlittenen Missbräuche bald allergisch auf die Bruderküsse der Freimaurerbrüder wurde. Anfangs war das nicht so stark, aber meine Aversion dagegen stieg je nach der Beherztheit der Bruderküsse mancher Freimaurerbrüder (genau dabei fällt mir jetzt dazu ein, dass in den 1990er Jahren viele Freimaurermitbrüder sehr gelitten haben, weil wegen Jörg Haider ein ordentlicher Rechtsruck durch etliche Logen ging).




Der Tapis (Logenteppich) in Verbindung mit Planeten war lange Zeit mein Lieblingsthema beim Malen! Auf einem Bild von mir ist der Tapis als Hintergrund und davor sind Mozart und Constanze zu sehen. Ich malte sie so, wie zwei Menschen auf einer Plakette als Botschaft für Außerirdische auf der Raumsonde Pioneer 10 dargestellt wurden. Diese gleitet seit 1972 durchs Weltall und sendete bis 2003 Daten zur Erde.