27.06.18

4 von 10 Nonnen werden sexuell missbraucht, meist von einem Priester





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Vier von zehn Nonnen werden sexuell missbraucht, meist von einem Priester. Das weltweit aufgebrochene MeToo Thema wird meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit nicht wirklich ehrlich bearbeitet, denn als „MeToo“ 2017 aufbrach, sich die Medien weltweit mit Fällen aus Hollywood, vom Sport, in der Politik, in der Opernwelt, beim Theater usw., überschlugen, blieb die Kirche wieder völlig unerwähnt.

 

  

 

 

In den USA haben sich aber schon 1996 fast 1200 Nonnen (bei uns in Österreich Klosterschwestern genannt) an einer "MeToo Vorläufer Studie" beteiligt.




Diese Studie brachte das Ergebnis zu Tage, dass 4 von 10 Nonnen zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von einem Priester. Die klerikalen Täter laufen weiter frei herum, keiner von ihnen wurde geklagt, weil keine Nonne wegen dem Armutsgelübde Geld hat. Und falls eine Nonne wegen des Missbrauchs ihr Kloster verlassen wollte, kann sie sich naturgemäß wegen akutem Geldmangel keine Existenz außerhalb des Klosters aufbauen. So sind die Nonnen weiter von der Kirche, die  sie wegen dem klösterlichen Armutsgelübde extrem gering entlohnt, abhängig und zusätzlich auch noch wegen dem Verstoß des klösterlichen Schweigegelübdes erpressbar. 

 

 

 

So schweigen die Nonnen sehr zur Freude des Papstes. Auf dessen ausdrücklichem Wunsch hin wird die Studie unter Verschluss gehalten, da die Kirche in ihren Grundfesten sonst zu schwer erschüttert wird, weil der Zölibat dann schnell (z. Z. ist das Thema kirchenintern ja auf die lange Bank geschoben) fallen muss.




2014 wurde in der Kronenzeitung das Buch „Nicht mehr ich“ (edition a Verlag) von Frau Doris Wagner vorgestellt. Acht Jahre dauerte ein Martyrium, mit dem die ehemalige Ordensfrau jetzt an die Öffentlichkeit ging. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sie ist kein Einzelfall: Isolation, sexueller Missbrauch, ein Selbstmordversuch.




Nachdem ich 2014 dieses Interview in der Kronenzeitung gelesen habe, dachte ich, dass es wieder einmal Zeit ist unsere Medien auf die US Studie "4 von 10 Nonnen werden sexuell missbraucht, meist von einem Priester" hinzuweisen, auf die ich schon seit dem Jahr 2004 permanent und bis dato hinweise, denn als ich 2004 in der ORF Sendung VERA bei Frau Dr. Vera Russwurm wieder einmal einen öffentlichen Aufruf machte, dass so wie ich endlich einmal weitere klerikale Missbrauchsopfer ihre Leidensgeschichte öffentlich machen sollen (der Aufruf war so erfolgreich, dass bald darauf die Missbrauchskommissionen wie Pilze aus dem Boden schossen), wurde ich nach der TV Sendung von einem Zuseher auf die Studie aus den USA aufmerksam gemacht, dass vier von zehn Klosterschwestern mindestens einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht werden, meist von Priestern.




Also, seit 2004 weise ich auf diese Studie hin und seit 2005 mache ich auch ausführlich auf meinen Homepages und Blogs darauf aufmerksam. Ich kontaktierte viele Redakteure und Chefredakteure in Österreich, dass sie doch ausführlich über dieses brisante Thema berichten mögen. Das Thema wurde wieder nicht aufgegriffen, damit es diesbezüglich ja zu keiner breitenwirksamen öffentlichen Diskussion kommt und außerdem wurde die Kirche dabei unterstützt, diese unzähligen Verbrechen weiter zu vertuschen!


   

 


1998 berichtete die US Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch", nach erscheinen der Studie, dass viele der Nonnen "Opfer der Strukturen in derselben Institution sind, der sie ihr Leben gewidmet haben".




Der Psychologe John Chibnall hat für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri wird seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen neuerlichen Riesenskandal befürchtet.




1998 wurde über die Studie erstmals berichtet, doch die Presse griff das Thema bis dato aus Schonung gegenüber der Kirche nicht richtig auf.

 


 

Auszüge aus dem Artikel:



 

 ............"The bishops appear to be only looking at the issue of child sexual abuse, but the problem is bigger than that,"..........



 

A national survey, completed in 1996 but intentionally never publicized, estimates that a "minimum" of 34,000 Catholic nuns, or about 40 percent of all nuns in the United States, have suffered some form of sexual trauma.



 

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.



  

The study, recently obtained by the Post-Dispatch, indicates that the victimization often has had devastating psychological effects on the women. Many of the nuns said they were left with feelings of anger, shame, anxiety and depression. Some said it made them consider leaving religious life, and a few said they had attempted suicide.



 

"These women have been the stalwarts of the church for centuries, and a significant percentage of them have been victimized as a result of the structure of the very institution to which they have dedicated their lives," said study co-author John T. Chibnall, a research psychologist and associate professor at St. Louis University.



 

Study is kept quiet



 

Findings of the study were published in two religious research journals in the spring and winter of 1998 but have never been reported by the mainstream press.



 

The pilot survey warned of strong "emotional inhibitions" against coming forward to report sexual victimization. "There is fear of unleashing powerful forces which will lead to more trouble than benefit." The report of the pilot survey also said it was hoped the survey information could be more widely disseminated "without attracting undue interest from the public news media"............

 



E-mail: billsmith@post-dispatch.com


Phone: 314-340-8125

 

 


 

Seit 2005 erwähne ich die Studie auf meinen Homepages und Blogs und die darauf von mir aufmerksam gemachten Redakteure unserer Medien lehnten eine breitgestreute Veröffentlichung über diese Vorläufer „MeToo“ Sachen ab.

 

   

 

 

Und als 2017 „MeToo“ aufbrach, die Medien sich mit Fällen aus Hollywood, vom Sport, in der Politik, in der Opernwelt, beim Theater usw., überschlugen, blieb die Kirche wieder mit dieser Nonnenmassenmissbrauchssache völlig unerwähnt. Ein Trauerspiel das Ganze, aber dann wollen unsere Medien wieder als erste Spotlightberichter oder als erste MeToo-Berichter in Erscheinung treten und gefeiert werden.