22.03.17

Religionsstress



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Religionen standen und stehen immer für Herrschaft und Macht in Kooperation mit den gerade jeweiligen Regierungen. Etliche dieser Religionen gingen unter, aber es entstanden wieder neue. Eines blieb aber immer gleich, nämlich dass die Völker mit religiösem Extremismus gegenseitig aufeinander aufgehetzt wurden. Diese Systeme liefen und laufen seit jahrtausenden gut, garniert mit Kriegen. Jedem wird eingeredet, dass sein Gott der Stärkere ist und alle anderen Menschen sowieso nur Ungläubige sind.



Zum Islam:

 

 

Über das System der arabischen Gesellschaft hat Arik Brauer in „Die Farben meines Lebens“ (Amaltheaverlag) folgendes geschrieben:

 

 

„Ein reicher Mann hat vier Frauen, drei arme Männer haben keine Frau. Also reiche (meist ältere Männer) sichern Fortbestand und Vermehrung. Für die besitzlosen jungen Männer gab und gibt es eine Alternative, den Krieg. Meist hatten und haben die jungen arabischen Männer keine Arbeit, kein Geld, keine Hoffnung und was das Schlimmste ist, sie haben keine Frau, denn Frauen kosten Geld. Sie habe aufgrund der rigiden Sitten auch keine Freundin und aus Geldmangel keine Prostituierte. Der Krieg löst alle diese Probleme für sie. Im Krieg gibt es Beute, Frauen und Ehre für das darniederliegende Selbstbewusstsein. Kriege werden auch nicht geführt, weil es Menschen schlecht geht, sondern es waren die Eliten, die aus Gerechtigkeitssinn und Machtstreben die Veränderungen anstrebten. Der islamische Terror wird von Spitzenleuten der Religionshierarchie initiiert, von milliardenschweren Ölscheichs finanziert und von gebildeten Studenten der arabischen Oberschicht angeführt, denn der gesamte Erdball soll nach den Prinzipien des Islam regiert werden. Autos und Computer ja, Trennung von Staat und Religion, nein. Internet und TV ja, Gleichberechtigung der Frauen, nein. Die Mullahs haben die Massen dabei immer schnell hinter sich, denn für die armen Teufel, die nichts im Leben besitzen als die Herrschaft über die Frau, bedeutet Gleichberechtigung gewissermaßen das Ende der Welt.“



Der neu importierte Antisemitismus in Europa durch Angehörige des Islam ist für mich einfach schrecklich. War der Antisemitismus durch die rechten Parteien Europas vorher schon recht stark vertreten, deren Mitglieder auch oft den Holocaust leugneten. Gerade diese rechten Parteien waren es auch, die versuchten, sich an Israel anzubiedern, weil Jerusalem für das Christentum wichtig ist. Echt grauslich das Ganze! Eine Großtante meiner Gattin war Frau Lena Lieba Gitter-Rosenblatt. Tante Lena gab mir viel Kraft und Mut, dass ich schonungslos die Vertuschungen der klerikalen Missbrauchsfälle seit Jahrzehnten als Pionier und Aktivist aufzeigen konnte, und dass ich vor niemanden Angst zu haben brauche, denn sie berichtete mir immer wieder, wie sie vom Kukluxklan verfolgt wurde, weil sie gegen Rassismus kämpfte. Als Jüdin emigrierte sie aus Österreich in die USA und sie gründete in den USA 500 Schulen für "Schwarze". Sie hatte auch viel Kontakt mit den Clintons und den Kennedys, die sie sogar zum Vorbild nahmen. Sie verbreitete die Montessoripädagogik in den USA, da sie vor ihrer Emigration die erste Montessoripädagogin in Wien war.



Zu unserer Hauptreligion:



Franz Rose schrieb 1939 in „Mönche vor Gericht“ über das damalige Klosterleben: Sexuelle Missbräuche, klerikaler Sittenverfall, klösterliche Devisenschiebungen, Schmugglerneste, Morde im Kloster, die sittliche Not der Mönche. 

 

 

 

 

 

 

 

Franz Rose dokumentierte sein Buch mit vielen Gerichtsdokumenten.  





Obere Vertreter der Kirche reagierten so: "Das alles ist sei böswillige und verleumderische Nazipropaganda gegen die Kirche". Dass die Aufarbeitung der damals schon horrenden Kirchenmissbrauchswelle ins Stocken geriet, hatte die Kirche nur dem Ausbruch des 2. Weltkrieges zu verdanken, denn dadurch konnte von dem klerikalen Missbrauchsproblem abgelenkt werden

  

 

 

Aber es entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg das Aufmerksammachen auf die kirchliche Missbrauchsproblematik anhand neuerlicher Missbrauchsopfer von Neuem. 

 

 

 

Auch ich begann z. B. schon im Alter von 6 Jahren (das war 1962) darüber zu reden, was mir bei den Schulbrüdern (1180 Schopenhauerstraße) und in meiner Wiener Heimatpfarre (1080 Breitenfeld) so passierte. (Über all diese Sachen berichte ich ausführlich anhand meiner "Missbrauchsvita" im letzten Posting dieses Blogs.

 

 

 

In meiner Jugendzeit probierte es auch Zirkuspater Schönig bei mir. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul:
 




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Wieder einige Jahre später kam mir der Benediktinerpater Hans Hermann Groer "sehr nahe". Auch darüber redete ich gleich drauflos und löste somit die allergrößte kirchliche Vertuschungsaktion aus.

 

 

 

 

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Dass ich eine Vertuschungsaktion auslöste, war mir natürlich damals nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.

 

 

Oder: Erst 1996 haben sich 1200 Klosterschwestern an einer USA Studie beteiligt. Ergebnis: 4 von 10 Nonnen werden zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von einem Priester (über diese Studie berichte ich hier auf meinem Blog in älteren Postings ebenfalls ausführlich).




Kardinal Schönborn sagte 2016 bei einem Staatsakt im Parlament: „Ich bitte um Vergebung. „Wir haben vertuscht, wenn Missbrauch bekannt geworden ist, Leute versetzt und nicht abgesetzt. Er hätte sagen müssen: „Ich selbst habe Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen versetzt (z. B. beim großen Pädophilenskandal von Bad Goisern). Ich habe auch bei Tätern die Überlieferung an die Gerichtsbarkeit verhindert und Aufdecker diffamiert. Dank Frau Nationalrätin Bures kann ich öffentlich ein sehr allgemein gehaltenes Schuldeingeständnis machen. Was man mir so alles punkto Vertuschung persönlich vorwerfen könnte, ist sowieso schon verjährt."

 

 

 


Über Kardinal Schönborn war am 14.9.2016 in der Kirchenzeitung "Der Sonntag" zu lesen, dass er darauf vertraue, dass sein Vorgänger (Kardinal Groer) einer seiner Fürsprecher ist.“ 













Diese "Fürsprecherei Kult" ist immer die Vorstufe für eine Selig- und Heiligsprechung. 




Seit 2005 wird jährlich an Groers Todestag eine "Groer ist völlig unschuldig Zeremonie" an dessen Grab unter der Leitung von Bischöfen, Äbten usw. abgehalten. Das Benediktinerstift Göttweig (Groers Heimatkloster) entsendet dazu immer einige seiner Mitbrüder. Seit 2005 mache ich jährlich darauf aufmerksam. Vergebens, denn bis heute wurden am Grab von Kardinal Groer bereits viele Votivtafeln (Basis für eine Seligsprechung) angebracht. Die Vorivtafeln wurden von Gläubigen gespendet, weil sie angeblich von Leiden geheilt wurden, nachdem sie zu Groer gebetet haben und ihn um sogenannte "Fürsprache" für die Heilung baten.

 

 

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Als Kandidat (1974 – 1979) des Stiftes Göttweig sprang ich wegen dem Massenmissbrauchstäter Pater Hermann (dem späteren Kardinal Groer) von einem Stiftsturm in die Tiefe und zum Glück überlebte ich. Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen wegen Groer weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht. Schon vor Jahren habe ich zu diesem Thema den Entwurf zu einem Filmdrehbuch mit dem Titel „Die fliegenden Mönche von Göttweig (The flying monks from Göttweig Abbey)“ geschrieben.



Werte BesucherInnen dieses Blogs, dazu ein Hinweis: Wenn sie mit diesem Text (das ist das neueste Posting) fertig sind, dann lesen Sie bitte noch ein wenig in dem darauf folgenden Posting „Die fliegenden Mönche von Göttweig“. Es wird sicher spannend.



Viele Jahre Jahre vor der Klasnik-Kommission, (sie wurde erst 2010 installiert) startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (wie 2004 in der ORF Sendung “Vera“), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten.

 

 

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Mein Aufruf in der ORF Sendung "Vera" war so erfolgreich, weil sich plötzlich sehr viele Opfer mit ihren Erlebnissen öffentlich outeten und 6 - 7 Jahre nach meinem Aufruf schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Schon seit 1999 verlangte ich in unzähligen Schreiben und Telefonaten von unseren Politikern, dass wir so eine Art große, übergeordnete Missbrauchskommission benötigen, und dass jeder über das Ergebnis erschüttert sein wird.

 




Mittlerweile entstanden unzählige Dokumentationen von Opfern über deren Leid. Konsequenzen bei Vertuschern gibt es nach wie vor keine und die Kommissionen sind absichtlich nicht sehr differenziert bei ihrer Arbeit vorgegangen.




Über die Kirche als Wirtschaftskonzern:

 

 

 

In Medien war 2017 zu lesen, dass die Oligarchie der 500 größten Konzerne 52,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes kontrolliert, also aller in einem Jahr produzierten Reichtümer. 

 

 

 

Wer immer diese Rechnungen machte, er hat die Kirche vergessen. Diese ist der allergrößte Konzern der Welt und auch das reichste Unternehmen. Die Anhäufung der Kirche an Reichtümern (Billionenvermögen) ist selbst für Kircheninsider wie auch für Außenstehende unglaublich. Der Vatikanstaat selbst ist aber nur ein Zwerg in der gesamten Kirchenfinanz, denn Weltweit gibt es 2.131 Diözesen (Bistümer). Diese besitzen auf der ganzen Welt unzählige Häuser in den besten Lagen. Als Sitz des Unternehmens Kirche sollten aber jährlich die korrekten Zahlen aller 2.131 weltweiten Diözesen bekannt gegeben werden. Das geht nicht sagt die Kirche, wegen verschiedenen Rechten, Finanzsystemen, verschiedenen Konkordaten, autonomen Orden mit ihren Besitztümern usw. Auch in Österreich besitzt die Kirche „unzählige“ Mietshäuser – die meisten in den allerbesten Lagen – Filetgrundstücke und viel Wald. In Österreich kann man das alles schon nicht mehr zusammenzählen, denn es gehört den verschiedensten Orden, Stiften, Kirchen-Stiftungen und Diözesen und, und, und,.......unüberschaubar......die Kirche besitzt so viel, dass selbst die Verwalter nicht mehr wissen, wie viel das schon ist. Liegenschaften sind auch auf hunderte katholische Nonnen-, Mönchsorden und Stiftungen aufgeteilt, da blickt kein Mensch mehr durch und die meisten Immobilien befinden sich zusätzlich auf so genannten „Filetgrundstücken“ (also in allerbesten Lagen), wo alleine die Wertsteigerung der letzten 20 Jahre das „Fünffache“ betrug. Damit meine ich aber nicht die Grundstücke mit den Sakralbauten, wie z. B. den Stephansdom, sondern das Drumherum (auch das der Erzdiözese Wien) mit den vielen, vielen Zinshäusern in Toplage. Noch einmal: Die katholische Kirche ist nicht nur das größte Unternehmen der Welt, auch der größte Grundbesitzer und zugleich auch der größte Grundstücksspekulant. Die Kirche hat eine Vorreiterrolle bei Mietzins- und Pachtzinserhöhungen und da fungieren die Diözesen als Eigentümer nicht allein. Das Stift Admont kaufte 2010 einfach so nebenbei in Bausch und Bogen von der BUWOG unter Stillschweigen gleich einige hundert Eigentumswohnungen (googlen und darüber staunen). Googeln Sie einmal über die Besitzungen des Stiftes Klosterneubung oder St. Peter (Salzburg)…… oder Göttweig (Groers Heimatkloster) mit seinem großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den bis vor kurzem noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Für uns Kirchenmissbrauchsopfer gibt es aber nur Peanuts……

 

 

 

Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut:

 

 

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„Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."

 

 

Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert. Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung: „Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“




Am 9.4.2017 war im Kurier unter dem Titel „Kardinal Schönborn: Kreuz gehört in den Gerichtssaal“ zu lesen, dass die katholische Kirche über das Vorgehen der Regierung bei der Entschädigung von Heimopfern verärgert ist. Im Sozialausschuss des Nationalrats bereits beschlossen worden, dass in staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen misshandelten Heimkindern eine zusätzliche gesetzliche Rentenleistung von 300 Euro monatlich bezahlt werden solle. Was Schönborn hier besonders stört ist, dass es keinerlei Konsultationen mit der Kirche gegeben habe, die aber mitbezahlen solle.

 

 

Das ist wieder eine von Schönborns Lügen: Aus 100%iger Quelle (Regierungskreis) habe ich schon im vorigen Sommer (2016) erfahren, dass durch die Kirche (vor allem durch Schönborn) nach auch fast einjähriger Verhandlung (seit 2015) die Pläne für eine Opferrente permanent blockiert wurden.



2011 ging es bei einem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will.

 

 

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Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr hohe Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingütern und den damals noch sehr hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera (die wurden mittlerweile an das Stift ausbezahlt). Abt Luser schickte einem Mönch vor der Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.

 

 

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So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben! Dieser Pater war auch jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden ich informiere darüber seit Jahren, auch Schönborn). Bei der vorher erwähnten Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes die Richterin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.

 

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

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Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen: Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren. Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand. Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge). Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat. Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren? Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

  

 

Ende April war in österreichischen Printmedien zu lesen, das der Politiker Niko Alm sein Nationalratsmandat (Partei NEOS) zurücklegt!

 

 

Niko Alm initiierte 2013, als Betreiber mehrerer PR- und Werbeagenturen, ein Volksbegehren gegen das Konkordat, davor spielten mich seine Mitstreiter gegen die Wand und übernahmen viel aus meiner Vorarbeit. Ich fand auch niemand, der sich bereit erklärte, die Kosten für mein Volksbegehren gegen das Konkordat zu übernehme. „Gott und die Welt“ habe ich dafür abgeklappert. Daher interessiert mich, wer die Kosten für das Volksbegehren von Niko Alm trug? Ich nehme einmal an, dass Herr Alm nicht privat, oder mit seinen Werbeagenturen für die Kosten des Volksbegehrens aufkam.

 

 

Hier ist ein Posting von mir aus dem Jahr 2006, wo ich im Standard Mithelfer für meine Idee ein Kirchenvolksbegehren zu initiieren suchte:

 

 

http://derstandard.at/2662614/Papst-Sekretaer-kritisiert-TV-Satire#posting-5552862

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider wurde es wegen dem Nudelsiebcharakter Alm das schlechteste Volksbegehren.

 

 

 

Warum bezeichne ich Herrn Alm einen Nudelsiebcharakter? Darum: Niko Alm ließ sich seinen Führerschein nur mit einem Foto, wo er Nudelsieb am Kopf trägt, ausstellen.  







Zurück zum Volksbegehren: Ich wollte das Volksbegehren anhand von Groers Heimatkloster „Göttweig“ und was da bis dato abgeht (und wer von der Politik es schützt) aufbauen und ich bin sicher, ich hätte einen durchschlagenden Erfolg gehabt. Wer weiß, vielleicht wird es doch noch etwas……


 


Nun zu meiner und von mir gegründeten Kunstrichtung "Kath.art":



Jahrelang war die legendäre Professorin Gerda Matejka-Felden meine Kunstlehrerin. Das war in den 1960er Jahren. Durch sie bin ich schon seit meiner frühen Jugend künstlerisch aktiv. Sie beeinflusste mich auch so sehr, dass ich, so wie sie, Bilder oft reliefartig male. Die starke, bunte und mutige Farbgebung übernahm ich auch von ihr. Trotzdem gelang es mir einen ganz eigenen Stil zu entwickeln.



Da ich in meiner Kinder- und Jugendzeit leider auch ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus war, begann ich schon Anfang der 1980er Jahre immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen, deswegen bezeichne ich mich auch als den Gründer der Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).



Meine Bilder wurden seit den 1960er Jahren bis heute in mehreren Einzelausstellungen und Gemeinschaftsausstellungen gezeigt. Der Zyklus „Mozart der Freimaurer“ (aus den 1980er Jahren) wurde sogar in mehreren Freimaurerlogen ausgestellt.



Neben der Malerei ging ich immer anderen Berufen nach, wie als Pressesprecher, als Redakteur, als EDV Trainer, als Religionslehrer, als Marketingberater, als Anzeigenkontakter, als Kultursponsoringberater und als AMS-Berater (Arbeitsmarktservice Berater). Meine Arbeitsplätze waren u. a.: Stadt Wien, Erzdiözese Wien, Kurier, Arbeitsmarktservice, Datentechnik, Manstein Verlag, Der Standard (Gründungsmannschaft), Ärzteflugambulanz, usw., usf.....

 

 

"Der Standard" Gründungsmannschaft:



http://2.bp.blogspot.com/-Si2kMb-wiw0/V3LFgWyCHdI/AAAAAAAAcks/AISoguyhgM8_aEQRKvq0Joe3rFK2RM7gwCLcB/s1600/Der%2BStandard%252C%2BGr%25C3%25BCndungsmannschaft%2B1988%252C%2BOscar%2BBronner%252C%2BMichael%2BTfirst.jpg




Meine Bilder sind immer farbenfroh und fröhlich.

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

  

  

 

 




















































































Jetzt zeige ich einige von meinen Werken die keine Kath.art Bilder sind:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Einige Medienberichte, einige Briefe und mein Schweigeldvertrag mit Kardinal Schönborn:

 

 

 

 

















 

Mein privates Umfeld: bin seit Mai 1981 sehr glücklich verheiratet (2017 sind das schon 36 Jahre) und ich habe drei tüchtige Söhne. Alle drei haben am TGM (HTL) maturiert (schwerste Wiener Schule) und zwei studieren an der TU Informatik (bzw. sind schon fertig) und sie arbeiteten auch schon fix während des Studiums. Der Jüngste ist im staatlichen Dienst. Sportlich und musisch sind sie alle, spielen mehrere Instrumente, komponieren, zeichnen, malen. Also kann ich bei all dem Schrecklichen, das ich erleben musste, auch Schönes berichten.


 

Ich glaube auch ganz fest daran, dass meine Bilder einmal zu den teuersten Kunstwerken der Welt zählen werden (ob ich das aber noch erleben werde, ist eine andere Sache). Laut New York Times wurde 2006 ein Bild von Pollock für 140 Millionen Dollar verkauft. Jackson Pollock wurde bekannt mit der von ihm begründeten Stilrichtung des Action Painting und ich habe die Kunstrichtung Kath.art gegründet.

 



Einige meiner Ausstellungen:

 

 


1969 Gemeinschaftsausstellung bei Fr. Dir. Matejka in der Lazarettgasse



1970 Einzelausstellung im Stadthotel Eggenburg



1979 Ausstellung in der Sattelkammer im Palais Kinsky



1980 Einzelausstellung im Cafe Alt Wien (Bäckerstraße) bei Frau Arzt



1982 Einzelausstellung in der Freimaurerloge der Fama Fraternitatis (damals Löwengasse)



1983 Ausstellung in Israel, Mechora



1986 – 2010 habe ich den Zyklus „Mozart der Freimaurer“ und „Der letzte Papst“ bei mehreren Einzelausstellungen in Freimaurerlogen und auch in Cafes ausgestellt.



2013/14 Gemeinschaftsausstellung (Krieg gegen Kinder) im Wiener Künstlerhaus





Die Presse:


Auch Michael Tfirst, der sich als Missbrauchsopfer des katholischen Klerus immer wieder zu Wort meldete, stellt hier seine Bilder aus, starke, teils an „Outsider“-Kunst erinnernde Ölbilder mit Inschriften (siehe Abb.).




Rechtsanwalt Dr. Georg Zanger über meine Kunst


 „.........den von Ihnen geschaffenen Kunstwerken. Diese sind wirklich sehr aussagekräftig und zeigen auch in ihrer Farb- und Formgestaltung eine starke Wirkung. Es freut mich auch, dass Sie über die Kunst zumindest ein Ventil und einen Weg gefunden haben, irgendwie mit den Ihnen zugestoßenen Erlebnissen umzugehen.........“





Homepage the last Pope von Jakob Ziegler:


„Michael Tfirst war selbst Opfer von Kindesmissbrauch durch mehrere kirchliche Priester. Er durchlebte durch die Kirche die Hölle, um seine früheren erlittenen Qualen zu verarbeiten, fand er wieder zur Kunst zurück.“





Salzburger Nachrichten:


„.........Ein Herr Michael Tfirst (der in Wien lebende Künstler betreibt eine Homepage, in der er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche auflistet, Anm.) hatte bei uns gegen den Erzabt Anzeige erstattet........“





Marjorie-Wiki:


„...........österreichisches Kirchenmissbrauchsopfer, und Gründer der Kunstrichtung Kath.art.....“





Homepage Wiener Künstlerhaus:


Mit Ruzsicska, Lunzer-Rieder und Tfirst kommen Menschen zu Wort, die von den skandalösen Zuständen im österreichischen Fürsorgesystems und in katholischen Einrichtungen aus erster Hand berichten können. Sie alle sind künstlerisch tätig und machen sich auf sehr subjektive Weise Gedanken über die Formen der "Verkunstung" von politischen Auseinandersetzungen.